Spät in der Nacht war es als er sich für diesen Tag von den Studien seiner Bücher, Abschriften und Notizen befreite. Tief in der Nacht war es aber .. der Schlaf musste warten.
Nicht das der Schlaf in letzter Zeit nicht sehr oft hatte warten müssen. Nein, so war es nicht, er schlief wenig und meist sogar am Tage. Den am Tag war seine Arbeit in seinem Geschäft vernachlässigbar. Doch seine Nachtarbeit und Studien.. die zogen sich bereits zu lang um noch länger herraus geschoben zu werden, waren zu wichtig für ihn geworden.
Nicht nur weil seine Studienobjekte.. trotz aller Konservierungsmaßnamen.. langsam ein Stadium des Zerfalls erreichten...nein es war ihm einfach eine Qual das NICHTS geschah.
Christo blickte neben sich, der Teller neben sich war noch mit einem frischen.. doch jetzt schon kalten Stück Fleisch verziert das er nicht genießen konnte obwohl es vom jungen .. nunja er wusste von was es stammte. Und auch das Glas mit dem selbst kredenzten Blutwein war noch fast voll und würde ob des Blutanteils vermutlich bereits eine Haut bekommen haben.
Krathor hatte ihm seinen Hunger genommen.. seine Freude an den Resten vom Tisch seines Meisters war fast erloschen. Oder es belastete ihn einfach zusehr das seine Pläne noch immer nur reiften.. vielleicht lag ihm ja das wirklich so sehr auf der "Seele". Nicht das es ihn davon abhielt den Tisch oft reich für Krahtor zu decken.. immerhin waren die Räuberlager immerwieder voll neuer primitiver Rohlinge, die es nicht besser verdienten als einen Zweck wenigsten im Tod zu haben.
Doch es war nicht Zeit zur Räuberjagd, das würde sogar diesen Narren auffallen wenn jeden Tag ihre Brüder und Schwestern verschwanden. Nein Heute war es wieder Zeit für eine Rabennacht !
So verließ er Adoran leise summend, den Wachen zunickend die zu dieser Stunde zwar sich wunderten warum er die Stadt verließ, es aber schon gewohnt waren, immerhin war er ein reisender Händler.
Die Straßen mied er nachdem er die erste Möglichkeit gefunden hatte sich umzuziehen.. seine wahre Natur anzunehmen. Sicher.. er war ein Mörder.. vermutlich sogar einen Schritt über die Grenze des Wahns würden viele sagen da er ja Krahtor diente, doch immernoch bemühte zumindes er sich um Weisheit und den Glauben an das Rechte in seinem Handeln.
So kam er ungesehen in die Nähe des kleinen Örtchens am Fuß des Klosters.. Krathor verlieh ihm dabei die Nachtsicht die ihn die wenigen Wachen vermutlich erkennen lassen würde die sich an den Rand des Orts verlaufen mochten.
Seine leicht grün glühenden Augen und einen Sack. Mehr brauchte er nicht, nichteinmal viel Geduld. Raben.. hier einer... dort einer. Schwer war es wenn sie noch in einen Baum geflogen waren und dort den Tod gefunden hatten. Dann steckten meist auch noch die Pfeile des Klosters in ihren Leibern, die am Boden waren meist aufgesammelt. Christo brach die Pfeile meist des reinen Zwecks den Sack unauffällige Formen behalten zu lassen ab.
Am Ende seiner Suche.. nicht zu nah an die Mauern kommend oder an den neu erbauten Wachturm.. hatte er vier der Vögel gefunden die er gesucht hatte.. eine Krähe hatte er liegen gelassen. Einer der Vögel würde vielleicht auch schon zusehr von den Würmern angefressen sein, das würde sich zeigen aber... so oder so.. er hatte Heute nach Monaten sein wohl letztes.. das siebte Dutzend.. an Raben gesammelt.
Langsam ging er nun weiter von Adoran fort.. auf die Gruft zu. Es war soweit... mit finsterem grinsen und murrmeln lauschte er wie Flügel an der Jute des Sacks rieben.. und dann mit dem Ende seiner Worte wieder erstarben.
Bald mochte es passieren... BALD konnte er seine Pläne offenlegen.. seine Brüder und Schwestern herran ziehen und dann.. um Krathors Gnade ersuchen... dann.. ja dann endlich... würde die Welt wieder sehen..
... das die Diener Krathors sich nicht scheuen zu zeigen...
WIR SIND HIER !
Wir sind hier .. Wir sind hier.. Wir sind hier.. Wir sind hier .. Wir sind hier .. Wir sind hier .. Wir sind hier.. Wir..sind..HIER !
Den Kopf zur Seite gerissen, der Mund weit offen zu einem Schrei der nicht herraus wollte und die Leinen vom Schweiß durchnässt. Christo brauchte einige Momente um sich ganz aus der dunklen Traumwelt zu lösen und um zu erkennen das er in seinem Bett, in seinem Laden in Adoran war. Langsam setzte er sich auf, warf die Decke zur Seite und rieb sich die Augen, leise murrmelnd und schon allein um seine Gedanken zu ordnen zu seinem Herrn betend. Als er die Hände vor den Augen wegnahm konnte er klar durch die Finsterniss sehen...seine bevorzugte Gabe des Rabens.. die Sicht durch die Schatten.
Ohne so ein Licht entzünden zu müssen und vielleicht Aufmerksamkeit von Stadtwachen oder Streunern zu erregen ging er in seine Küche und nahm den speziellen Schlüssel aus seinem Versteck. Er brauchte etwas zu Essen, sicher konnte er beim Essen klarer denken... und wenn schon nicht das , so würde dann in der kleinen Speziallitätenkiste wieder Platz sein für neues Fleisch.
In den letzten Tagen war sein Hunger noch immer nicht wieder zurück gekehrt, sicher eine zusätzliche Strafe Kra´thors für seine offenen harten Worte die der Weihe seiner zwei neuen Geschwister nachfolgten. Doch.. ganz erzürnt konnte er seinen Gott nicht haben, sein Hunger, sein Durst und seine Kraft kehrten langsam zurück. Nicht im selben Maß wie die Schmerzen aus den peitschenartigen Wunden auf seinen Rücken abnahmen, doch er spürte seine innere Flamme wieder aufbegehren.
Er suchte sich ein paar schlanke Fleischstücke herraus, die Knochen am Anfang ergreifend um sie auf einem Teller zu ballen, fünf Mal jenes wiederholend... dann schloss er die Truhe und versteckte den Schlüssel wieder. In seinem Arbeitszimmer nahm er in dem bequemen Sessel platz und nahm das erste Stück in die Hand.. daran knabbernd.
Adorans Rathaus war um ein Rätsel reicher. Er hatte einen Brief an sie geschrieben und ein Angebot unterbreitet. Vielleicht würde es sie nur zum lachen bringen, vielleicht aber würden sie auch darauf eingehen. Es gab nichts zu verlieren aber...und daran dachte er lieber, etwas zu gewinnen. Das erste Häpchen war abgenagt, er legte es zur Seite, nahm das nächste und biss zu.
Für seinen Laden hatte er Aushänge anfertigen und verteilen lassen... die Preise waren vielleicht etwas hoch, doch allein die Existenz der Aushänge festigte seine Identiät als Kaufmann vermutlich ein gutes Stück. Vermutlich würden viele darin auch eine Erklärung darin sehen warum er er so selten da war um seinen Laden zu öffnen. Wieder kein Fleisch mehr am Knochen... das nächste Stück.
Am Kloster war wohl auch ein Brief angekommen, eine Warnung.. nein.. mhh ein Ultimatum...nein nein.. ein Wink war es. Die Wachen um Raindri... und diese lästige Schwalbe... würden sich wohl bald anders verhalten. Sie würden mehr auf ihrer Wacht tun oder sie würden ihr sinnloses Spiel beenden. Irgendwie glaubte Christo nicht daran das sie Vernunft zeigen würden aber... immerhin war der Glaube eine seltsame Sache. Schon der dritte bis auf den Knochen abgenagte... naja...er hatte diesmal sogar die Spitze abgebissen und auf den Teller gespuckt. Der vorletzte Leckerbissen und ein weiterer Gedanke.
Sein Traum von dieser Nacht, vielleicht ein Omen ? War das der Wink seines Herren der ihm eine Erfolgschance oder zumindest dessen Aufmerksamkeit zusicherte ? Die Vorbereitungen gingen immer weiter vorran, die Raben sammelten sich präperiert in der Gruft. In den nächsten Tagen würde er mit seinen Brüdern und Schwestern reden, ihnen seinen Plan offenlegen und sich ihrer Hilfe versichern. Er warf den Knochen auf den Teller, diesesmal noch mit Spitze und ging wieder ins Bett. Den letzten Leckerbissen zwischen den Lippen, sachte daran saugend.
Sein letzter Gedanke sollte ihn ins Reich der Träume folgen.. der Gedanke an die großen Augen die leer in den Himmel blickten, als er die Hand von der Banditin abgetrennt hatte.
Sich ausbreitende Schwingen, eines Rabendieners.
- Christo
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Rückblicke...Visionen...Erinnerungen...Alpträume
Den letzten Monat in Gedanken an sich vorbei ziehen lassend... blickte er von seinem weichen Sitz im Wald in den Himmel hinnauf. Der Mond stand hoch am Himmel.. war kräftig und lichtspendend. Ein Rabenmond.
Doch das Mondlicht reichte nicht völlig aus um die düsteren Gedanken des jungen Rabendieners zu erleuchten. Etwas auf seinem Sitz hin und her rutschend, stieß er einen Seufzer aus und schüttelte etwas den Kopf.
"Krathor.. ihr dient diesem Dämonen ? Ihr habt euch selbst verdammt ! Euch kann man nicht vertrauen" Albern die Stimme verzerrend sprach er diese Worte und schlug einmal auf die graue Robe mit dem Brandloch die über seinem Kissen ausgebreitet war ein. Die letzten Wochen waren wirklich eine Mischung aus Erfolgen, Rückschlägen... und Überraschungen gewesen.
"Krathor ihr dient diesem Dämonen" Wiederholte er gleich nochmal. Dämon.. Krathor war sein GOTT ! Und im vergleich zu Temora und Alatar war Krathor ein aufrichtiger Gott, der seine Diener wenigsten mit Gewissheit belohnte. Sein Leben war von Krathor geliehen und würden seine Taten dem Raben zusehr missfallen, würde er es sich einfach von ihm nehmen. Welcher Gott war schon so ehrlich und klar zu verstehen ?
"Ihr habt euch selbst verdammt." Einwenig den Kopf schüttelnd seufzte er nur nochmals. "Verdammt" was ein Unsinn... Krathor hatte sein Leben zweimal gerettet und ihm dafür nichts abverlangt. Christo schnaufte und krallte gar die Finger in den Stoff unter sich. Dankbarkeit wo sie nötig gewesen war, ein Treueschwur der trotz dem Wissen um die Konsequenzen abgelegt worden war und ein selbst gewähltes Schicksal waren es was sie alle als "Verdammung" sahen. Wären die Diener von Adler und Fuchs im Ansatz so wie er es war...
"Euch kann man nicht vertrauen" Hauchte er und seine Stimme zitterte in einer menschlichen Regung. Trauer um verlorenes kam auf.. Zorn über Verrat. Wäre er das was man ihm vorwarf...aber er war es nunmal nicht.. und dafür hasste er sich selbst.
Er hatte Merrik Daske vertraut. Sein Lohn, die Verbannung aus Adoran, der Verlust einer Liebe und die Möglichkeit sich ein Stück "Leben" zu erhalten.
Krathor würde sich vermutlich freuen...zum ersten mal seid einer Ewigkeit wünschte sich sein Diener das Blut eines Menschen an seinen Händen.. des Blutes wegen !
Unter ihm regte sich sein Kissen und fast schon flätschte er die Zähne und griff neben sich.. seine Stimmung war für das Aufwachen des bewusstlosen jungen Manns, einem jungen Banditen, unter sich nicht bereit. Ein Stein auf dem Boden... die Finger fest um jenen gekrallt... ein paar so kurze Momente später.
Er hatte eine Kalurin der Hammergrunds von einem Baum gerettet wo man sie aufgehangen hatte...hatte eine Lethar vor einem Kaluren und ein paar Bauern in Schutz genommen...sich mit einem Ahad verbündet und das Gespräch mit Priestern des lichten Pantheons gesucht.
Langsam lief das Blut vom Stein in die Handfläche Christos... alles was er versuchte um etwas Gutes zu tun.. selbst die Wahl seiner Opfer für Krathor... alles schien egal zu sein weil er das Grau der Diener des Raben trugs.
Eine Träne viel langsam auf den Stein herrab und wusch das Blut dort fort wo sie entlang ran. War das Teil seines dienstes für den Raben ? Musste er vollständig zu dem Monster werden was sie alle in ihm sehen wollten ?
Kurz glitt seine Zunge über den Stein... erhob sich und schleifte den nun kalt werdenden Körper mit sich tiefer in den Wald.
Den letzten Monat in Gedanken an sich vorbei ziehen lassend... blickte er von seinem weichen Sitz im Wald in den Himmel hinnauf. Der Mond stand hoch am Himmel.. war kräftig und lichtspendend. Ein Rabenmond.
Doch das Mondlicht reichte nicht völlig aus um die düsteren Gedanken des jungen Rabendieners zu erleuchten. Etwas auf seinem Sitz hin und her rutschend, stieß er einen Seufzer aus und schüttelte etwas den Kopf.
"Krathor.. ihr dient diesem Dämonen ? Ihr habt euch selbst verdammt ! Euch kann man nicht vertrauen" Albern die Stimme verzerrend sprach er diese Worte und schlug einmal auf die graue Robe mit dem Brandloch die über seinem Kissen ausgebreitet war ein. Die letzten Wochen waren wirklich eine Mischung aus Erfolgen, Rückschlägen... und Überraschungen gewesen.
"Krathor ihr dient diesem Dämonen" Wiederholte er gleich nochmal. Dämon.. Krathor war sein GOTT ! Und im vergleich zu Temora und Alatar war Krathor ein aufrichtiger Gott, der seine Diener wenigsten mit Gewissheit belohnte. Sein Leben war von Krathor geliehen und würden seine Taten dem Raben zusehr missfallen, würde er es sich einfach von ihm nehmen. Welcher Gott war schon so ehrlich und klar zu verstehen ?
"Ihr habt euch selbst verdammt." Einwenig den Kopf schüttelnd seufzte er nur nochmals. "Verdammt" was ein Unsinn... Krathor hatte sein Leben zweimal gerettet und ihm dafür nichts abverlangt. Christo schnaufte und krallte gar die Finger in den Stoff unter sich. Dankbarkeit wo sie nötig gewesen war, ein Treueschwur der trotz dem Wissen um die Konsequenzen abgelegt worden war und ein selbst gewähltes Schicksal waren es was sie alle als "Verdammung" sahen. Wären die Diener von Adler und Fuchs im Ansatz so wie er es war...
"Euch kann man nicht vertrauen" Hauchte er und seine Stimme zitterte in einer menschlichen Regung. Trauer um verlorenes kam auf.. Zorn über Verrat. Wäre er das was man ihm vorwarf...aber er war es nunmal nicht.. und dafür hasste er sich selbst.
Er hatte Merrik Daske vertraut. Sein Lohn, die Verbannung aus Adoran, der Verlust einer Liebe und die Möglichkeit sich ein Stück "Leben" zu erhalten.
Krathor würde sich vermutlich freuen...zum ersten mal seid einer Ewigkeit wünschte sich sein Diener das Blut eines Menschen an seinen Händen.. des Blutes wegen !
Unter ihm regte sich sein Kissen und fast schon flätschte er die Zähne und griff neben sich.. seine Stimmung war für das Aufwachen des bewusstlosen jungen Manns, einem jungen Banditen, unter sich nicht bereit. Ein Stein auf dem Boden... die Finger fest um jenen gekrallt... ein paar so kurze Momente später.
Er hatte eine Kalurin der Hammergrunds von einem Baum gerettet wo man sie aufgehangen hatte...hatte eine Lethar vor einem Kaluren und ein paar Bauern in Schutz genommen...sich mit einem Ahad verbündet und das Gespräch mit Priestern des lichten Pantheons gesucht.
Langsam lief das Blut vom Stein in die Handfläche Christos... alles was er versuchte um etwas Gutes zu tun.. selbst die Wahl seiner Opfer für Krathor... alles schien egal zu sein weil er das Grau der Diener des Raben trugs.
Eine Träne viel langsam auf den Stein herrab und wusch das Blut dort fort wo sie entlang ran. War das Teil seines dienstes für den Raben ? Musste er vollständig zu dem Monster werden was sie alle in ihm sehen wollten ?
Kurz glitt seine Zunge über den Stein... erhob sich und schleifte den nun kalt werdenden Körper mit sich tiefer in den Wald.
- Christo
- Beiträge: 1230
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Einen Arm ausgestreckt haltend, der aus einer Wunde Blut weinte und die Finger der freien Hand in die Armlehne krallend saß er in seinen Sessel gepresst da.
Umgeben von tiefen wankenden Schatten... geflüsterten Tönen durch die Tür wahrnemend... und der reinen kalten Aura ausgesetzt die das Heiligtum Krathors besonders machte. Sein neues Heim drang über alle Sinne auf ihn ein.
Die Zähne fest zusammengebissen saß er da, murrmelte jedoch dennoch gepresste Worte des Anrufens vor sich her, während der süße Schmerz immer stechender wurde je länger er seinen ausgetreckten Arm pulsend durchzog.
Christo hatte den ersten Teil des Tag damit verbracht seine neu bezogene kleine Kammer einzurichten, die sich genau wie das Heiligtum selbst in einer düsteren Ecke versteckte. Ein paar Tische.. Truhen... und ein dezentes Bett, mit ein paar sehr dicken Decken darauf. Die Kälte die er mit den Decken abzuhalten versuchte, drang in diesen Momenten abe r immer weiter in ihn ein, genauso rasch wie das Blut ihn verließ und über die Oberfläche des Kristalls vor ihm perlte.
Den zweiten Teil des Tages hatte er damit verbracht den Kristall vor sich mit einigen Zeichen zu versehen in dennen sich sein Blut nun besonders gut sammelte. Jene hatte er zuvor aus den Büchern in der Bibliothek entnommen... genau wie die Worte die er nun beständig murrmelte. Es war nicht leicht gewesen den Kristall so zu zeichnen wie es sein musste... für dieses Ritual.. doch nun schien es zu gelingen. Während die Worte und das Blut ihn gemeinsamen verließen, schien der Kristall wirklich mehr und mehr der dagebotenen Kraft aufzunehmen, sich zu verfärben.
Nun saß er schon einige Zeit dort, bevor er den Arm zurück zog und mit einem kurzen Gedanken dazu überging Krathor darum zu bitten diese Wunde zu heilen. Aber nein... das wäre womöglich ein Zeichen dafür das er diese Vorbereitungen nicht gern auf sich nahm. Etwas zitternd aufstehend und zu seinem Schrank wankend, nahm er einen Verband hervor und umwickelte die Wunde so gut es ging.
Er hatte seine beiden Mitlakeinen vorgeworfen sie wären nicht mit der richtigen Treue.. mit der richtigen Einsatzbereitschaft dabei. Nun würde er keine Energien darin verschwenden etwas anders zutun als die Anrufung um den Kristall durchzuführen. Auch dies war ein Kompromis gewesen..doch er würde ihn auf seine Art und Weise erfüllen. Krathor sollte über seinen unwürdigen Diener richten.
"Mögest du mir meine fehler im Worte gegen meine Brüder und Schwestern vergeben. Ich erbitte deine Verständiss darum das ich bemüht bin dir Anbetter zu schaffen. Leite meine Schritte damit sie nicht wieder fehlen und meine anderen Identitäten im Schatten bleiben mögen."
Er drehte den Kopf kurz zur Seite.. war dort kurz ein glanz vom Kristall ausgegangen ?
Umgeben von tiefen wankenden Schatten... geflüsterten Tönen durch die Tür wahrnemend... und der reinen kalten Aura ausgesetzt die das Heiligtum Krathors besonders machte. Sein neues Heim drang über alle Sinne auf ihn ein.
Die Zähne fest zusammengebissen saß er da, murrmelte jedoch dennoch gepresste Worte des Anrufens vor sich her, während der süße Schmerz immer stechender wurde je länger er seinen ausgetreckten Arm pulsend durchzog.
Christo hatte den ersten Teil des Tag damit verbracht seine neu bezogene kleine Kammer einzurichten, die sich genau wie das Heiligtum selbst in einer düsteren Ecke versteckte. Ein paar Tische.. Truhen... und ein dezentes Bett, mit ein paar sehr dicken Decken darauf. Die Kälte die er mit den Decken abzuhalten versuchte, drang in diesen Momenten abe r immer weiter in ihn ein, genauso rasch wie das Blut ihn verließ und über die Oberfläche des Kristalls vor ihm perlte.
Den zweiten Teil des Tages hatte er damit verbracht den Kristall vor sich mit einigen Zeichen zu versehen in dennen sich sein Blut nun besonders gut sammelte. Jene hatte er zuvor aus den Büchern in der Bibliothek entnommen... genau wie die Worte die er nun beständig murrmelte. Es war nicht leicht gewesen den Kristall so zu zeichnen wie es sein musste... für dieses Ritual.. doch nun schien es zu gelingen. Während die Worte und das Blut ihn gemeinsamen verließen, schien der Kristall wirklich mehr und mehr der dagebotenen Kraft aufzunehmen, sich zu verfärben.
Nun saß er schon einige Zeit dort, bevor er den Arm zurück zog und mit einem kurzen Gedanken dazu überging Krathor darum zu bitten diese Wunde zu heilen. Aber nein... das wäre womöglich ein Zeichen dafür das er diese Vorbereitungen nicht gern auf sich nahm. Etwas zitternd aufstehend und zu seinem Schrank wankend, nahm er einen Verband hervor und umwickelte die Wunde so gut es ging.
Er hatte seine beiden Mitlakeinen vorgeworfen sie wären nicht mit der richtigen Treue.. mit der richtigen Einsatzbereitschaft dabei. Nun würde er keine Energien darin verschwenden etwas anders zutun als die Anrufung um den Kristall durchzuführen. Auch dies war ein Kompromis gewesen..doch er würde ihn auf seine Art und Weise erfüllen. Krathor sollte über seinen unwürdigen Diener richten.
"Mögest du mir meine fehler im Worte gegen meine Brüder und Schwestern vergeben. Ich erbitte deine Verständiss darum das ich bemüht bin dir Anbetter zu schaffen. Leite meine Schritte damit sie nicht wieder fehlen und meine anderen Identitäten im Schatten bleiben mögen."
Er drehte den Kopf kurz zur Seite.. war dort kurz ein glanz vom Kristall ausgegangen ?
- Christo
- Beiträge: 1230
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Sich auf seinen kräftigen Stab stützend war Christo den Weg in die Katakomben zurück gekehrt... schwer atmend dabei und tief bis ins Mark körperlich erschöpft. Die letzte Woche forderte seinen Tribut nun immer deutlicher und kompromisloser...zudem kaum noch zufrieden mit dem Willen der versuchte seine Bewegungen geschmeidig zu halten.
In seinem Kopf konnte er sich während des Weges nur selbst blumig verfluchen. Zugleich jedoch kämpfte er um die Ruhe die er gleich wieder benötigen würde. Bis er das Heiligtum betratt blieb der Kampf von Aufruhr und Frieden beständig bestehen, dann aber.. die kalte Luft atmend und die murrmelnden Stimmen höhrend...riss er sich zusammen.
Die letzte Woche hatte ihn gelehrt das es nicht gut war seine Gedanken nicht bei der Sache zu halten.. die Stimmen wurden dann lauter. Die Stufen die er Heute zusätzlich herrab stieg waren eine Bürde die ihn einen Moment wieder bereuen liess das er überhaupt die Katakomben verlassen hatte. Die Schmerzen in den Beinen waren unerträglich ! Das Podest zum Altar betrettend, sich hinknied und eines der heiligen Bücher nehmend, schloss er für einige Momente die Augen um die Kraft zum aufstehen zu sammeln. Wieder einer dieser Momente...während dem die Stimmen um ihn so laut wurden.. verdammt.. aufstehen.. sich wieder auf den Geist und nicht den Körper konzentrieren !
Für diese kurze Strecke über steile Treppen, leere düstere Flure und durch die knarrende Türe in sein Zimmer brauchte er um einiges länger als üblich. Nicht zuletzt weil er immer wieder stehen blieb um das Buch anzustarren. Dieses alt ehrwürdige Werk, gefüllt von Dienern Krathors die schon Alt gewesen waren bevor der Älteste der heute hier zusammen kommenden Diener überhaupt den Bund mit dem Raben eingegangen waren. Immer wieder griff er es neu, sicher gehend das dieses Werk seinen kalten Fingern nicht entgleiten konnte. Erst in seiner Kammer angekommen, als auch er sich fallen lassen konnte, ließ er das Buch vor sich auf den Tisch gleiten. Nachdem er den Stab griffbereit neben sich gestellt, eine Decke über sich gezogen hatte und einen Moment verschnaufte hatte, schlug er das Ritualbuch auf.
Das "Buch des Blutes" hatte er zuerst konsultiert nachdem ihn die beiden alten Rabendiener auf die Idee mit dem Kristall gebracht hatten und nachdem seine Schwester und sein Bruder sich aus Angst um sich selbst aus dem Vorhaben zurückgezogen hatten. Man hatte ihm gesagt das ein gemeinsammes Ritual keine große Mühe wäre... aber das hatte er nicht gewollt.. vom ersten Moment an nicht. Er hatte Krathors Zorn bereits zwei Mal auf sich gezogen und nun...nun war es an ihm zu zeigen das seine Verfehlungen nur aus übertriebenem Eifer herrührten. Selbst wenn die anderen Diener nicht wie so umtriebig oder verschwunden gewesen wären wie sie es zur Zeit waren, er wollte dieses Ritual alleine durchführen. Koste es was es wolle !
Seid nun einer Woche hatte er den Kristall mit seinem Blut geweiht...immer länger wurden die Pausen, immerhin hatte er nicht mehr Blut wie jeder andere Mensch zu geben. Doch anders wie die meisten Menschen, hatte er etwas in der Hand um mehr zu geben und um dieses Ritual zu beenden ! Langsam und vorsichtig die vergilbten und teils mit dunkelroten Flecken gesprenkelten Seiten umblätternd, legte er sich das Buch passend vor und umfasste mit beiden Händen den Kristall.
"Krathor mein Herr, Richter der Toten, Rabe des Schwingen den Schatten auf das Leben werfen.
Dein Diener Fames ruft nach dir !
Wie es geschrieben steht, weihe ich dir Blut, Träger des Lebens.
Wie es geschrieben steht, weihe ich dir Kristall, Gefäss für die Kraft.
Wie es geschrieben steht, biete ich dir Leben.
Anders wie geschrieben, biete ich dir meine Lebenskraft, welche schon dein ist.
Nimm etwas von dem was du mir zurück gabst.
Nutze es, um es durch mich in dieses Gefäss zu leiten.
Auf das ich oder andere Diener in der Lage sind dieses Werkzeug zu nutzen.
Oh mein Herr, mein Richter, nutze mich...
...auf das ich dir von nutzen sein kann"
In seinem Kopf konnte er sich während des Weges nur selbst blumig verfluchen. Zugleich jedoch kämpfte er um die Ruhe die er gleich wieder benötigen würde. Bis er das Heiligtum betratt blieb der Kampf von Aufruhr und Frieden beständig bestehen, dann aber.. die kalte Luft atmend und die murrmelnden Stimmen höhrend...riss er sich zusammen.
Die letzte Woche hatte ihn gelehrt das es nicht gut war seine Gedanken nicht bei der Sache zu halten.. die Stimmen wurden dann lauter. Die Stufen die er Heute zusätzlich herrab stieg waren eine Bürde die ihn einen Moment wieder bereuen liess das er überhaupt die Katakomben verlassen hatte. Die Schmerzen in den Beinen waren unerträglich ! Das Podest zum Altar betrettend, sich hinknied und eines der heiligen Bücher nehmend, schloss er für einige Momente die Augen um die Kraft zum aufstehen zu sammeln. Wieder einer dieser Momente...während dem die Stimmen um ihn so laut wurden.. verdammt.. aufstehen.. sich wieder auf den Geist und nicht den Körper konzentrieren !
Für diese kurze Strecke über steile Treppen, leere düstere Flure und durch die knarrende Türe in sein Zimmer brauchte er um einiges länger als üblich. Nicht zuletzt weil er immer wieder stehen blieb um das Buch anzustarren. Dieses alt ehrwürdige Werk, gefüllt von Dienern Krathors die schon Alt gewesen waren bevor der Älteste der heute hier zusammen kommenden Diener überhaupt den Bund mit dem Raben eingegangen waren. Immer wieder griff er es neu, sicher gehend das dieses Werk seinen kalten Fingern nicht entgleiten konnte. Erst in seiner Kammer angekommen, als auch er sich fallen lassen konnte, ließ er das Buch vor sich auf den Tisch gleiten. Nachdem er den Stab griffbereit neben sich gestellt, eine Decke über sich gezogen hatte und einen Moment verschnaufte hatte, schlug er das Ritualbuch auf.
Das "Buch des Blutes" hatte er zuerst konsultiert nachdem ihn die beiden alten Rabendiener auf die Idee mit dem Kristall gebracht hatten und nachdem seine Schwester und sein Bruder sich aus Angst um sich selbst aus dem Vorhaben zurückgezogen hatten. Man hatte ihm gesagt das ein gemeinsammes Ritual keine große Mühe wäre... aber das hatte er nicht gewollt.. vom ersten Moment an nicht. Er hatte Krathors Zorn bereits zwei Mal auf sich gezogen und nun...nun war es an ihm zu zeigen das seine Verfehlungen nur aus übertriebenem Eifer herrührten. Selbst wenn die anderen Diener nicht wie so umtriebig oder verschwunden gewesen wären wie sie es zur Zeit waren, er wollte dieses Ritual alleine durchführen. Koste es was es wolle !
Seid nun einer Woche hatte er den Kristall mit seinem Blut geweiht...immer länger wurden die Pausen, immerhin hatte er nicht mehr Blut wie jeder andere Mensch zu geben. Doch anders wie die meisten Menschen, hatte er etwas in der Hand um mehr zu geben und um dieses Ritual zu beenden ! Langsam und vorsichtig die vergilbten und teils mit dunkelroten Flecken gesprenkelten Seiten umblätternd, legte er sich das Buch passend vor und umfasste mit beiden Händen den Kristall.
"Krathor mein Herr, Richter der Toten, Rabe des Schwingen den Schatten auf das Leben werfen.
Dein Diener Fames ruft nach dir !
Wie es geschrieben steht, weihe ich dir Blut, Träger des Lebens.
Wie es geschrieben steht, weihe ich dir Kristall, Gefäss für die Kraft.
Wie es geschrieben steht, biete ich dir Leben.
Anders wie geschrieben, biete ich dir meine Lebenskraft, welche schon dein ist.
Nimm etwas von dem was du mir zurück gabst.
Nutze es, um es durch mich in dieses Gefäss zu leiten.
Auf das ich oder andere Diener in der Lage sind dieses Werkzeug zu nutzen.
Oh mein Herr, mein Richter, nutze mich...
...auf das ich dir von nutzen sein kann"
- Christo
- Beiträge: 1230
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Viel war passiert in den letzten Tagen, unvorhergesehenes und unangenehmes...
Das Ritual war Beendet worden.
Mit scheinbarem Erfolg...
Doch zu welchem Preis ?
Er selbst fühlte sich zwar jeden Tag stärker, doch war er nicht in der Lage lange strecken zu gehen ohne seinen Stab als Gehhilfe zu nutzen. Sogar die Blutarmut war noch immer spürbar und hielt ihn von wirklichen Anstrengungen ab. Doch am schlimmsten war der nagende Zweifel.
Das Ritual hatte sich als schwerer zu beenden als durchzuführen gezeigt, hatte nochmal einen hohen Preis verlangt und das nicht nur von ihm... gleich vier weitere Rabendiener hatten einen Zoll zahlen müssen.
Doch der Zweifel war nicht derart ob es das Wert gewesen war, denn das stand außerhalb jeder Diskussion. Was aber war mit dem Funken der in dne Kristall zurück gedrängt worden war ? Was war das für ein Wesen.. was ein Dämon.. oder für eine Macht gewesen, die ihn nichtmehr hatte loslassen wollen ?
Er selbst hatte überlegt und gelesen.. doch ohne klaren Erfolg. Die Theorie jedoch war, das es seine sich manifestierenden Zweifel und oder seine Schwächen waren. Nicht willens ihn loszulassen oder willens ihn zu verschlingen ! Beides war nicht gelungen... zumindest nicht so wie es wohl hätte passieren können.
Aber was war mit dem Kristall selbst ? Hatte dieses "Ding" vielleicht die Macht des Kristall beinflusst oder verdorben ? Er konnte nicht wagen es zu testen...alle gespeicherte Energie sollte später einem anderen Zweck dienen.. dem Rabenflug.
Momentan hatte er den Weg nach Bajard wieder verlassen und ging gen seiner Heimat im Osten. Der Kristall ruhte an einem Ort der weit Weg von seinen Brüdern war.. die meiste Zeit und die wohl kaum jemand bemerken würde.. für lange Zeit. Sicher war der Aufbewahrungsort nicht frei von Gefahr, doch warum sollte gerade jetzt wo dieses Kleinort dort verborgen war etwas geschehen ?
Was ihn jedoch Ärger bereitete war Aurea, keine Antwort... hatte sie sich nun doch so entwickelt das ihre Gläubigkeit nur dann genutzt wurde wenn es sich gegen Leute außerhalb der Einflusssphäre Adorans richtete oder jennen in ihr halfen ?
Es war noch zu früh sie zu beurteilen, doch würde sie ihn enttäuschen, würde er selbst die Möglichkeiten nutzen müssen die ihm offen standen. Von der Macht Krathors, über die Gier der Menschen zum Gold, Waffengewalt und dem Gegegenstück zum Steckbrief im sogenannten lichten Reich.
Er würde sie wissen lassen das sie Schuld daran sein würde in welchem zusammenhang der Name Merrik Daske dann auftauchen würde ! So sie ihn wirklich enttäuschte...
Das Ritual war Beendet worden.
Mit scheinbarem Erfolg...
Doch zu welchem Preis ?
Er selbst fühlte sich zwar jeden Tag stärker, doch war er nicht in der Lage lange strecken zu gehen ohne seinen Stab als Gehhilfe zu nutzen. Sogar die Blutarmut war noch immer spürbar und hielt ihn von wirklichen Anstrengungen ab. Doch am schlimmsten war der nagende Zweifel.
Das Ritual hatte sich als schwerer zu beenden als durchzuführen gezeigt, hatte nochmal einen hohen Preis verlangt und das nicht nur von ihm... gleich vier weitere Rabendiener hatten einen Zoll zahlen müssen.
Doch der Zweifel war nicht derart ob es das Wert gewesen war, denn das stand außerhalb jeder Diskussion. Was aber war mit dem Funken der in dne Kristall zurück gedrängt worden war ? Was war das für ein Wesen.. was ein Dämon.. oder für eine Macht gewesen, die ihn nichtmehr hatte loslassen wollen ?
Er selbst hatte überlegt und gelesen.. doch ohne klaren Erfolg. Die Theorie jedoch war, das es seine sich manifestierenden Zweifel und oder seine Schwächen waren. Nicht willens ihn loszulassen oder willens ihn zu verschlingen ! Beides war nicht gelungen... zumindest nicht so wie es wohl hätte passieren können.
Aber was war mit dem Kristall selbst ? Hatte dieses "Ding" vielleicht die Macht des Kristall beinflusst oder verdorben ? Er konnte nicht wagen es zu testen...alle gespeicherte Energie sollte später einem anderen Zweck dienen.. dem Rabenflug.
Momentan hatte er den Weg nach Bajard wieder verlassen und ging gen seiner Heimat im Osten. Der Kristall ruhte an einem Ort der weit Weg von seinen Brüdern war.. die meiste Zeit und die wohl kaum jemand bemerken würde.. für lange Zeit. Sicher war der Aufbewahrungsort nicht frei von Gefahr, doch warum sollte gerade jetzt wo dieses Kleinort dort verborgen war etwas geschehen ?
Was ihn jedoch Ärger bereitete war Aurea, keine Antwort... hatte sie sich nun doch so entwickelt das ihre Gläubigkeit nur dann genutzt wurde wenn es sich gegen Leute außerhalb der Einflusssphäre Adorans richtete oder jennen in ihr halfen ?
Es war noch zu früh sie zu beurteilen, doch würde sie ihn enttäuschen, würde er selbst die Möglichkeiten nutzen müssen die ihm offen standen. Von der Macht Krathors, über die Gier der Menschen zum Gold, Waffengewalt und dem Gegegenstück zum Steckbrief im sogenannten lichten Reich.
Er würde sie wissen lassen das sie Schuld daran sein würde in welchem zusammenhang der Name Merrik Daske dann auftauchen würde ! So sie ihn wirklich enttäuschte...
Zuletzt geändert von Christo am Samstag 30. November 2013, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Christo
- Beiträge: 1230
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Die Tage, Wochen und Monate können so grausam schnell vergehen. Das war es was der Rabendiener bemerkte als er sich selbst im Wasser gespiegelt betrachtete.
Und dennoch heilen bestimmte Wunden schlecht und reißen umso schneller wieder auf.
Die Belagerung des Klosters, eine Niederlage und eine Offenbarung ! Ein paar Geheimnisse waren an seine aufmerksammen Ohren getragen worden sicherlich... Abgründe des Unverstehens jedoch ebenso.
Verbündete... Feinde... Brüder... Schwester...
Verbündete hatten gezeigt das man selbst als Diener des Krathors noch nicht jegliche Moral verloren haben konnte.. selbst wenn er den Blick dabei noch im Wasser kurz zu ein paar Blutflecken um Mundwinkel gleiten ließ. Was mit diesem Heiler passiert war, das sollte sich noch rächen.
Feinde waren Feinde sicherlich, doch wieder zeigte sich nur das die Schatten im Licht umso finstere sind. Arroganz und Misstrauen waren so tief in die Herzen dieser Menschen am Tor gewandert, vermutlich wäre der Alte Tod hätte er seinen Willen weiter behauptet.
Brüder und Schwestern... sie zeigten in solchen Momenten ihre wahren Gesichter, leider hatte Krathor jene deren Gesichter besonders angenehm gewesen waren zu sich befohlen und jene die stehts für ... Ärger... sorgten weiter wandeln lassen wie es ihnen beliebte.
Aufgaben.. alte und neue Aufgaben.. welche Reihenfolge war wohl wichtiger.
Der Griff in die Tasche seiner Hose brachte einen Brief hervor, das Siegel teilweise noch am Papier klebend, doch gebrochen und aufmerksam studiert. Seine neust angenommene Aufgabe.. seine Schülerin... war würde man es mit einem Gegenstand vergleichen ein Spiegelsplitter. Sie ließ ihn sich selbst sehen wie er einst war, schnitt ihm tief ins Fleisch und ließ in ihm den Ehrgeiz bestehen, diesen Spiegel zu flicken. Trotz der blutigen Striemen in seiner Seele war er nicht nachtragend, er war mehr motiviert wieder mehr an sich und somit an seinen alten Aufgaben zu arbeiten.
Erde auf Kristall, gefüllt mit Blut und Macht.
Eine Reise die ein paar Tage gekostet hatte, endete mit dem Ergebniss das er seinen genährten Kristall wieder an sich gebracht hatte. Vorsichtig war er nun in einer Metallkiste verschlossen, der Schlüssel extra weit entfernt davon in einem anderen Raum verborgen. Wie damals als er ihn täglich mit Blut gefüttert hatte begann er nun wieder das Verlangen in Fames Herz zu schüren ihn zu benutzen !
Vergeben und Vergessen
Doch was hatte es für einen Sinn alte Streitigkeiten zu erhalten, wenn er sie doch selbst so oft verfluchte.. diese Starsinnigkeit. Er würde einen neuen Einsatzort für seinen Blutkristall finden, vielleicht ihn noch etwas mehr nähren... NEIN... zumindest nicht mehr mit seinem Blut ! Verflucht sollte er sein wenn er diesmal seine Schülerin mit in den Schlamassel zog, der beim letzten mal drei Brüder und Schwestern benötigt hatte um gebannt zu werden.
Fames drehte sich um und seufzte, eine Entscheidung treffend was er mit seiner Zeit noch zu tun gedachte war gefallen.. nach Hause gehend, die ausgebluteten Fleischstücke von einem Ast abnehmend...überlegte er schon wie er seine kleine Schülerin beruhigen konnte. Hinter ihm nur einen vom besten Fleisch befreiten Kadaver neben einem nicht von ihm entzündeten Lagerfeuer liegen lassend, als Fraß für andere Raben.
Und dennoch heilen bestimmte Wunden schlecht und reißen umso schneller wieder auf.
Die Belagerung des Klosters, eine Niederlage und eine Offenbarung ! Ein paar Geheimnisse waren an seine aufmerksammen Ohren getragen worden sicherlich... Abgründe des Unverstehens jedoch ebenso.
Verbündete... Feinde... Brüder... Schwester...
Verbündete hatten gezeigt das man selbst als Diener des Krathors noch nicht jegliche Moral verloren haben konnte.. selbst wenn er den Blick dabei noch im Wasser kurz zu ein paar Blutflecken um Mundwinkel gleiten ließ. Was mit diesem Heiler passiert war, das sollte sich noch rächen.
Feinde waren Feinde sicherlich, doch wieder zeigte sich nur das die Schatten im Licht umso finstere sind. Arroganz und Misstrauen waren so tief in die Herzen dieser Menschen am Tor gewandert, vermutlich wäre der Alte Tod hätte er seinen Willen weiter behauptet.
Brüder und Schwestern... sie zeigten in solchen Momenten ihre wahren Gesichter, leider hatte Krathor jene deren Gesichter besonders angenehm gewesen waren zu sich befohlen und jene die stehts für ... Ärger... sorgten weiter wandeln lassen wie es ihnen beliebte.
Aufgaben.. alte und neue Aufgaben.. welche Reihenfolge war wohl wichtiger.
Der Griff in die Tasche seiner Hose brachte einen Brief hervor, das Siegel teilweise noch am Papier klebend, doch gebrochen und aufmerksam studiert. Seine neust angenommene Aufgabe.. seine Schülerin... war würde man es mit einem Gegenstand vergleichen ein Spiegelsplitter. Sie ließ ihn sich selbst sehen wie er einst war, schnitt ihm tief ins Fleisch und ließ in ihm den Ehrgeiz bestehen, diesen Spiegel zu flicken. Trotz der blutigen Striemen in seiner Seele war er nicht nachtragend, er war mehr motiviert wieder mehr an sich und somit an seinen alten Aufgaben zu arbeiten.
Erde auf Kristall, gefüllt mit Blut und Macht.
Eine Reise die ein paar Tage gekostet hatte, endete mit dem Ergebniss das er seinen genährten Kristall wieder an sich gebracht hatte. Vorsichtig war er nun in einer Metallkiste verschlossen, der Schlüssel extra weit entfernt davon in einem anderen Raum verborgen. Wie damals als er ihn täglich mit Blut gefüttert hatte begann er nun wieder das Verlangen in Fames Herz zu schüren ihn zu benutzen !
Vergeben und Vergessen
Doch was hatte es für einen Sinn alte Streitigkeiten zu erhalten, wenn er sie doch selbst so oft verfluchte.. diese Starsinnigkeit. Er würde einen neuen Einsatzort für seinen Blutkristall finden, vielleicht ihn noch etwas mehr nähren... NEIN... zumindest nicht mehr mit seinem Blut ! Verflucht sollte er sein wenn er diesmal seine Schülerin mit in den Schlamassel zog, der beim letzten mal drei Brüder und Schwestern benötigt hatte um gebannt zu werden.
Fames drehte sich um und seufzte, eine Entscheidung treffend was er mit seiner Zeit noch zu tun gedachte war gefallen.. nach Hause gehend, die ausgebluteten Fleischstücke von einem Ast abnehmend...überlegte er schon wie er seine kleine Schülerin beruhigen konnte. Hinter ihm nur einen vom besten Fleisch befreiten Kadaver neben einem nicht von ihm entzündeten Lagerfeuer liegen lassend, als Fraß für andere Raben.