Das Ungewisse
-
Gast
Tage vergingen nach der Feier und etwas besorgt schaut Verdi immer wieder in die Schneiderei ob sie etwas übersehen hätte. Seit Tagen hatte sie Arsen nicht mehr gesehen und auch keine Nachricht wurde hinterlassen. In der Truhe fehlten seine Rüstsachen. Etwas nachdenklich saß sie auf ihrem Hocker. Anscheint war er ergangen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Jede Nacht lag sie im Bett und schaute auf die Tür, ob sich jene öffnete. Irgendwann schlossen sich ihre Augen und früh morgens wurde sie auch schon von Fabi mit ein Stück Kuchen geweckt. Sie merkte, dass etwas nicht stimmte aber sagte nichts weiter. Tag für Tag ließ die Hoffnung nach das irgendwann doch noch jemand durch die Tür kommt und so versuchte sie ihren Alltag wieder aufzunehmen. Es fiel ihr recht schwer. Immer wieder kamen Gedanken auf, wo er nun stecken würde. Warum er gegangen ist? Er hatte sicherlich seine Gründe. Doch hinterließ er nun einen Körper die keine Kraft mehr hatte, keine Lebensfreude, eine Hülle ohne Hoffnung und kaum noch Liebe, ein gebrochenes Herz. Sie schaute mit den Kuchen in der Hand zu Fabi und schüttelt nur leicht den Kopf. Der Kuchen ladete wieder auf den Teller und wurde weggeschoben. Nein selbst der Appetitt nach Kuchen war ihr vergangen. So ging sie ihren Aufgaben nach und dabei blieb es auch. Danach sah man sie nur noch in der Ecke sitzen, schweigend und in der Hand ein Hemd haltend. Dies war wohl das einige was noch übrig war. Ein schöner Gedanke zu mindestens für sie. Es schien kaum noch eine Rolle zu spielen was man erlebt hatte. Welche schönen Zeiten es waren. Mit Tränen in den Augen packte sie all die Sachen in eine Kiste, welche sie an hatte und was sie fertig gemacht hat in seiner Gegenwart und brachte die Kiste an den Ort wo sie sich immer getroffen hatten. Legte etwas Holz herum, ebenso auf die Kiste und zündete dieses an. Die Erinnerungen waren zu schmerzhaft und so verbrannten all die Sachen. Verheult schaute sie auf die Flammen, die sich langsam durch das Holz der Kiste brannten. Ja genauso fühlte sie sich auch. Der Schmerz in ihren Herzen brannte ebenso. Nach gut einer Stunde waren nur noch die Scharrniere der Kiste in der Asche und Verdi starrte noch bis in die Nacht auf jenes. In der Dunkelheit schloss sie ihre angeschwollenen Augen und schlief kraftlos in Gras ein.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Noch einige Tage folgte er dem Kleinen bis dieser an einer Wegkreuzung auf einem Stein saß und scheinbar auf etwas zu warten schien. Als Siran in seiner Nähe war huschte ihm eine kleine Erinnerung an ein Bild einer Prinzessin auf dem Stein durch seinen Kopf. Er schreckte zusammen, als er plötzlich angesprochen wurde. Bastian rief zu ihm: „He verfolgst du mich?“ Der klare Blick des Jungen fixierte Siran, als er vor Bastian stoppte. Ruhig blickt er auf ihn herab und es dauerte eine Weile bis er Worte fand. Sein Kopf war plötzlich leer, denn er hatte sich schon öfter im Geiste ausgemalt, was er bei einem Aufeinandertreffen zu ihm sagen würde. Nur 3 Worte konnte man hören: „ Entschuldige nein, Warum?“ Der Junge grübelte nicht lange: „ Ich habe dich ab und an mal bemerkt. Früher warst du ein Bettler, irgendwann wie ein Herumtreiber und nun siehst du aus, als wenn ich dich kennen würde. Darum habe ich keine Angst vor dir.“ Bastians Blick ist nach wie vor auf Ihn fixiert. „Also! Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“ Innerlich musste Siran schmunzeln und ruhig setzte er seine Worte mit Bedacht: „ Ja hrm, weist du, ich bin ein einfacher Mensch weit herum gekommen, doch als ich dich sah, merkte ich, das mir die ganze Zeit etwas fehlte.“
Verdutzt sah der Junge zu ihm auf. Etwas unsicher folgten dann seine Worte: „ Du, du, ähm dir fehlt was? Hast du etwas verloren? Was habe ich damit zu tun?“ Siran setzte sich neben den Stein auf den Boden. So wirkte er nicht bedrohlich oder von oben herab und packte etwas zum Essen und Trinken aus seinem Lederbeutel aus. Dabei fiel eine kleine Stickerei eines alten Restkleidungstück heraus. Der Junge riss die Augen auf, denn er erkannte sofort diese Stickerei. Noch bevor Siran etwas sagen konnte rief dieser: „Du kennst meine Mutter?“ Siran hatte nun genug Zeit gehabt seine Worte zu wählen: „ Ja ich kenne Sie“. Doch weiter kam er nicht, denn der Junge sah ihn voller Spannung an. Fragen über Fragen nach dem Woher dem Wann und Wie prasselten auf Siran ein. Ruhig wartet den Redeschwall ab, zerriss ein Brot, schnitt etwas Speck und Käse entzwei und reichte es Bastian. Der nahm dieses entgegen, verstummte, biss hinein und so konnte Siran anfangen seine quälende Neugier zu befriedigen.
„Ja mein Sohn, ich kannte Sie überaus gut.“ Nach einer Kunstpause erklärte er: „ Sie ist die einzige wahre Frau, mit der ich mein Leben teilte und du bist das Ergebnis unserer Liebe“.
Nun schien es Bastian die Sprache verschlagen zu haben, denn er vergaß sein Mund zu schließen. Nachdem er sich gefasst hatte, tauschten beide Im Folgenden Ihre Erinnerungen aus und näherten sich mehr und mehr an. Am Ende hüpfte Bastian vom Stein und umarmte Siran: „Papa!“ Er war vollkommen überrumpelt und wusste nicht, was er tun sollte. Steif hing er in den Armen des Jungen. Tränen rannen anfangs eher vorsichtig aus seinen Augen, später als er dann seine Arme auch um seinen Sohn schlug, rollten sie unaufhörlich die Wangen herab. Siran konnte sich nicht mehr an dieses Gefühl erinnern, so fremd waren ihm Nähe, menschliche Wärme und Liebe geworden.
Etwas verlegen von der Offenheit seines Sohnes redeten Sie im Anschluss noch viele Stunden über all Ihre Erlebnisse getrennt voneinander und auf ihrer späteren, wenn auch nicht gemeinsamen, Wanderung. So konnte der Junge auch erkennen, das Siran schon lange für Ihn da war und gelegentlich unerkannt ihm aus einer Patsche geholfen hatte. So vergingen die Tage. Aus Wochen wurden Monate, nun fast 2 Jahre in denen Sie gemeinsam den Weg beschritten. Beide lernten voneinander. Der Eine, Gefühle zu empfangen ohne Gegenleistung erbringen zu müssen, der Andere allerlei über das Überleben, den Kampf, Sitten und Bräuche verschiedener Völker.
Keine Ahnung, ob sie irgendwer oder irgendwas führte, doch plötzlich standen beide vor einem Schild auf dem der Name Adoran mit einer Angabe von vielen Reisetagen zu sehen war.
Beide blieben wie angewurzelt stehen und schauten sich an. Bastian blickte sein Vater an und erhob seine Stimme: „Papa geh nach Hause und bestell Mama schöne Grüße von mir. Sag ich es geht mir gut und seitdem ich dich getroffen habe, weiß ich nun was ich tun muss.“ Siran konnte nichts sagen denn es schnürte ihm den Hals zu. Da es sein Sohn war, wusste er, es war sinnlos auf ihn einzureden, denn er musste irgendwann seinen eigenen Weg gehen. Er hoffte dass dieser aus seinen Fehlern gelernt, als erfahrener und weltgewandter Mann zurückkommen würde. Bastian reichte ihm noch einige Bunte Bänder seiner alten Ledertasche, die er schon lange nicht mehr trug. „Nimm ihr das mit und gib ihr ein Kuss von mir. Hier trennen sich unsere Wege für einige Zeit, jedoch nicht für immer. Ich danke die Papa für dein Unterweisung und das du die letzte Zeit für mich da warst. Jetzt ist die Zeit gekommen in der ich ohne dich beweisen muss, ob ich alles verstanden habe und tauge dein Sohn zu sein.“ Mit diesen Worten drückte er Siran ein letztes Mal und lies ihn dann wortlos an der Kreuzung stehen. Er marschierte dann entgegengesetzt davon und winkte nochmal kurz zurück.
Lange stand Siran wie angewurzelt am selben Fleck und schaute dem Mann hinterher. Als dieser am Horizont verschwand blickte er auf die bunten Bändchen in seiner Hand, zum Horizont zurück, dann erhob er die Hand als wolle er zeigen; Heh! Sieh hier! Du hast etwas vergessen!
Da stand er nun, die bunten Bändchen in der Hand die einen Auftrag damit verbanden. Er zitterte so wie früher bei den ersten Schlachten an denen er teilnahm, oder als er sich damals nach Düstersee schlich, um das verhasste Nest abzufackeln. Zweifel nagten an ihm, sollte er dies tun? Sollte er wirklich zurück? Sein Bauch fühlte sich merkwürdig an. Es rumorte einerseits als wären da geflügelte Wesen drin, andererseits war ihm hundeelend zumute. So setzte er langsam ein Fuß vor den anderen den Blick auf die Bände, immer wieder zum Horizont zurückschauend, ob es sich Bastian nicht doch noch überlegt hätte. Insgeheim wusste er was für eine aberwitzige Überlegung, aber man weiß ja nie, bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. So vergehen die Tage anfangs quälend langsam, am Ende doch rasend als er sich mehr und mehr dem bekannten Land nähert. So folgte er immer weiter der Spur Richtung Adoran bis er ein Schiff bestieg und es nach dem Ablegen kein Zurück mehr gab.
Er würde untergehen oder ankommen. Was würde die Zukunft wohl wollen?
Verdutzt sah der Junge zu ihm auf. Etwas unsicher folgten dann seine Worte: „ Du, du, ähm dir fehlt was? Hast du etwas verloren? Was habe ich damit zu tun?“ Siran setzte sich neben den Stein auf den Boden. So wirkte er nicht bedrohlich oder von oben herab und packte etwas zum Essen und Trinken aus seinem Lederbeutel aus. Dabei fiel eine kleine Stickerei eines alten Restkleidungstück heraus. Der Junge riss die Augen auf, denn er erkannte sofort diese Stickerei. Noch bevor Siran etwas sagen konnte rief dieser: „Du kennst meine Mutter?“ Siran hatte nun genug Zeit gehabt seine Worte zu wählen: „ Ja ich kenne Sie“. Doch weiter kam er nicht, denn der Junge sah ihn voller Spannung an. Fragen über Fragen nach dem Woher dem Wann und Wie prasselten auf Siran ein. Ruhig wartet den Redeschwall ab, zerriss ein Brot, schnitt etwas Speck und Käse entzwei und reichte es Bastian. Der nahm dieses entgegen, verstummte, biss hinein und so konnte Siran anfangen seine quälende Neugier zu befriedigen.
„Ja mein Sohn, ich kannte Sie überaus gut.“ Nach einer Kunstpause erklärte er: „ Sie ist die einzige wahre Frau, mit der ich mein Leben teilte und du bist das Ergebnis unserer Liebe“.
Nun schien es Bastian die Sprache verschlagen zu haben, denn er vergaß sein Mund zu schließen. Nachdem er sich gefasst hatte, tauschten beide Im Folgenden Ihre Erinnerungen aus und näherten sich mehr und mehr an. Am Ende hüpfte Bastian vom Stein und umarmte Siran: „Papa!“ Er war vollkommen überrumpelt und wusste nicht, was er tun sollte. Steif hing er in den Armen des Jungen. Tränen rannen anfangs eher vorsichtig aus seinen Augen, später als er dann seine Arme auch um seinen Sohn schlug, rollten sie unaufhörlich die Wangen herab. Siran konnte sich nicht mehr an dieses Gefühl erinnern, so fremd waren ihm Nähe, menschliche Wärme und Liebe geworden.
Etwas verlegen von der Offenheit seines Sohnes redeten Sie im Anschluss noch viele Stunden über all Ihre Erlebnisse getrennt voneinander und auf ihrer späteren, wenn auch nicht gemeinsamen, Wanderung. So konnte der Junge auch erkennen, das Siran schon lange für Ihn da war und gelegentlich unerkannt ihm aus einer Patsche geholfen hatte. So vergingen die Tage. Aus Wochen wurden Monate, nun fast 2 Jahre in denen Sie gemeinsam den Weg beschritten. Beide lernten voneinander. Der Eine, Gefühle zu empfangen ohne Gegenleistung erbringen zu müssen, der Andere allerlei über das Überleben, den Kampf, Sitten und Bräuche verschiedener Völker.
Keine Ahnung, ob sie irgendwer oder irgendwas führte, doch plötzlich standen beide vor einem Schild auf dem der Name Adoran mit einer Angabe von vielen Reisetagen zu sehen war.
Beide blieben wie angewurzelt stehen und schauten sich an. Bastian blickte sein Vater an und erhob seine Stimme: „Papa geh nach Hause und bestell Mama schöne Grüße von mir. Sag ich es geht mir gut und seitdem ich dich getroffen habe, weiß ich nun was ich tun muss.“ Siran konnte nichts sagen denn es schnürte ihm den Hals zu. Da es sein Sohn war, wusste er, es war sinnlos auf ihn einzureden, denn er musste irgendwann seinen eigenen Weg gehen. Er hoffte dass dieser aus seinen Fehlern gelernt, als erfahrener und weltgewandter Mann zurückkommen würde. Bastian reichte ihm noch einige Bunte Bänder seiner alten Ledertasche, die er schon lange nicht mehr trug. „Nimm ihr das mit und gib ihr ein Kuss von mir. Hier trennen sich unsere Wege für einige Zeit, jedoch nicht für immer. Ich danke die Papa für dein Unterweisung und das du die letzte Zeit für mich da warst. Jetzt ist die Zeit gekommen in der ich ohne dich beweisen muss, ob ich alles verstanden habe und tauge dein Sohn zu sein.“ Mit diesen Worten drückte er Siran ein letztes Mal und lies ihn dann wortlos an der Kreuzung stehen. Er marschierte dann entgegengesetzt davon und winkte nochmal kurz zurück.
Lange stand Siran wie angewurzelt am selben Fleck und schaute dem Mann hinterher. Als dieser am Horizont verschwand blickte er auf die bunten Bändchen in seiner Hand, zum Horizont zurück, dann erhob er die Hand als wolle er zeigen; Heh! Sieh hier! Du hast etwas vergessen!
Da stand er nun, die bunten Bändchen in der Hand die einen Auftrag damit verbanden. Er zitterte so wie früher bei den ersten Schlachten an denen er teilnahm, oder als er sich damals nach Düstersee schlich, um das verhasste Nest abzufackeln. Zweifel nagten an ihm, sollte er dies tun? Sollte er wirklich zurück? Sein Bauch fühlte sich merkwürdig an. Es rumorte einerseits als wären da geflügelte Wesen drin, andererseits war ihm hundeelend zumute. So setzte er langsam ein Fuß vor den anderen den Blick auf die Bände, immer wieder zum Horizont zurückschauend, ob es sich Bastian nicht doch noch überlegt hätte. Insgeheim wusste er was für eine aberwitzige Überlegung, aber man weiß ja nie, bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. So vergehen die Tage anfangs quälend langsam, am Ende doch rasend als er sich mehr und mehr dem bekannten Land nähert. So folgte er immer weiter der Spur Richtung Adoran bis er ein Schiff bestieg und es nach dem Ablegen kein Zurück mehr gab.
Er würde untergehen oder ankommen. Was würde die Zukunft wohl wollen?
-
Gast
Im Haus wurde es ruhig und Verdania konnte sich langsam von den letzten Wochenläufen erholen. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Malena erzählte ihr ein Wanderer suchte nach ihr, er hätte eine Nachricht von ihren Sohn Bastian. Voller Aufregung ging sie im Haus auf und ab. Die Zeit verging zu langsam bis der Wanderer wieder zurückkam.
Als sie dann am nächsten Tag aus ihrem Zimmer kam, saß er da. Seine Kleidung war einfach und er sah wirklich aus wie ein Wanderer. Er sprach etwas zurückhaltend aber nach einem deftigen Essen kamen endlich einige Sätze aus dem Herrn hinaus. Verdania schaute ihn immer wieder gespannt an und irgendwie kam ihr das Gesicht bekannt vor. Es hatte ich in den Jahren verändert. Seine ganze Haltung, Aussehen und Sprache waren so verändert das sie ihn kaum wieder erkannte. Doch es war tatsächlich der Vater von Bastian, der an ihrer Seite saß. Verdania schluckte mehrmals und war von diesen doch etwas überrumpelt. Doch Siran blieb ruhig und zurückhaltend. Er legte bunte Bänder auf den Tisch mit ihrer Signatur drauf, diese gab sie eins Bastian mit auf die Reise und nun hatte er sie. Recht beunruhigt schaute sie hinauf und erkannte, dass es nur eine Hälfte der Bänder war. Sie wurde von Siran auch rasch aufgeklärt warum es nur die Hälfte war. Bastian hatte die andere Hälfte an seinem Handgelenkt als Band geschnürt. Er sprach sie immer wieder mit „Sie“ an, wobei Verdi immer wieder auf schmunzeln musste. Den Abend über sprachen sie sehr viel über ihren Sohn und wie er sich entwickelt hatte. Wie sie sich alles erarbeitet hatten und Bastian sehr viel gelernt hatte, sogar lesen und schreiben wurde ihn von Siran beigebracht. Sehr stolz blickte sie auf und nickte immer wieder zu seinen Worten. Die Zeit verging rasch und so trafen sich beide am nächsten Tag nochmals.
Siran erzählte ihr, er würde bald wieder abreisen. Bastian würde auf ihn warten. Sie hatte noch nicht die Kraft jemanden aufzuhalten und ihn zu bitten nicht zu gehen. Nein diesmal würde sie alles dem Schicksal überlassen. Vielleicht findet er nochmals den Weg zum Haus. Dennoch war sie innerlich sehr traurig über diese rasche Abreise. Doch war sie stolz auf beide Männer. Auf Siran, dass er sich nach alldem noch einmal zum Haus getraut hatte und auf Bastian, dass es ihm so gut ginge. So packte sie ihm ein Beutelchen für den Wurm zusammen, den er ihn bitte geben sollte. Siran nahm jenes entgegen und im gleichen Atemzug reichte er ihr auch etwas. Etwas über das sie zuerst überrascht war und ihr anschließend ein Lächeln auf den Lippen zauberte. Er kannte sie gut und wusste genau wie man ihr den Tag versüßen konnte. Beide besprachen vor der Abreise noch etwas, das sie Bastian überraschen wollten und sich in der Nähe auf einer kleinen Insel treffen werden. Verdania würde dort auf beide warten und ein paar Tage bei ihnen verbringen. Nach der Umarmung gab Verdi ihm noch etwas Medizin für den Weg mit und nahm Abschied von ihm. Als Siran fort war, ging Verdi auf ihr Zimmerchen und vernaschte eine der Köstlichkeiten von ihm.
Als sie dann am nächsten Tag aus ihrem Zimmer kam, saß er da. Seine Kleidung war einfach und er sah wirklich aus wie ein Wanderer. Er sprach etwas zurückhaltend aber nach einem deftigen Essen kamen endlich einige Sätze aus dem Herrn hinaus. Verdania schaute ihn immer wieder gespannt an und irgendwie kam ihr das Gesicht bekannt vor. Es hatte ich in den Jahren verändert. Seine ganze Haltung, Aussehen und Sprache waren so verändert das sie ihn kaum wieder erkannte. Doch es war tatsächlich der Vater von Bastian, der an ihrer Seite saß. Verdania schluckte mehrmals und war von diesen doch etwas überrumpelt. Doch Siran blieb ruhig und zurückhaltend. Er legte bunte Bänder auf den Tisch mit ihrer Signatur drauf, diese gab sie eins Bastian mit auf die Reise und nun hatte er sie. Recht beunruhigt schaute sie hinauf und erkannte, dass es nur eine Hälfte der Bänder war. Sie wurde von Siran auch rasch aufgeklärt warum es nur die Hälfte war. Bastian hatte die andere Hälfte an seinem Handgelenkt als Band geschnürt. Er sprach sie immer wieder mit „Sie“ an, wobei Verdi immer wieder auf schmunzeln musste. Den Abend über sprachen sie sehr viel über ihren Sohn und wie er sich entwickelt hatte. Wie sie sich alles erarbeitet hatten und Bastian sehr viel gelernt hatte, sogar lesen und schreiben wurde ihn von Siran beigebracht. Sehr stolz blickte sie auf und nickte immer wieder zu seinen Worten. Die Zeit verging rasch und so trafen sich beide am nächsten Tag nochmals.
Siran erzählte ihr, er würde bald wieder abreisen. Bastian würde auf ihn warten. Sie hatte noch nicht die Kraft jemanden aufzuhalten und ihn zu bitten nicht zu gehen. Nein diesmal würde sie alles dem Schicksal überlassen. Vielleicht findet er nochmals den Weg zum Haus. Dennoch war sie innerlich sehr traurig über diese rasche Abreise. Doch war sie stolz auf beide Männer. Auf Siran, dass er sich nach alldem noch einmal zum Haus getraut hatte und auf Bastian, dass es ihm so gut ginge. So packte sie ihm ein Beutelchen für den Wurm zusammen, den er ihn bitte geben sollte. Siran nahm jenes entgegen und im gleichen Atemzug reichte er ihr auch etwas. Etwas über das sie zuerst überrascht war und ihr anschließend ein Lächeln auf den Lippen zauberte. Er kannte sie gut und wusste genau wie man ihr den Tag versüßen konnte. Beide besprachen vor der Abreise noch etwas, das sie Bastian überraschen wollten und sich in der Nähe auf einer kleinen Insel treffen werden. Verdania würde dort auf beide warten und ein paar Tage bei ihnen verbringen. Nach der Umarmung gab Verdi ihm noch etwas Medizin für den Weg mit und nahm Abschied von ihm. Als Siran fort war, ging Verdi auf ihr Zimmerchen und vernaschte eine der Köstlichkeiten von ihm.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Er ist nicht mit dem Schiff untergegangen, die Fluten hatten ihn nicht verschluckt.
Die Götter schienen ihm gnädig gestimmt, den er hatte viel gebüsst für sein rebellisches und gotteslästerisches Verhalten.
Doch warum befand er sich nun schon wieder auf einem Schiff? Rannte er vor etwas davon?
Was war los mit ihm, folgte er weiter dem Ruf des Wanderers?
Es schien so. Was war passiert, nachdem er auf Verdania traf?
Ist er verweichlicht, hatte er keinen Biß mehr?
Jedem der in traf und aus alten Zeiten kannte, könnte aufgefallen sein, das er sich sehr verändert hatte. Früher heißblütig und spontan, wirkt er heute eher ruhig, zurückhaltend, beinahe so, als würde er nahezu darauf lauern, das er seine Change bekam.
Was sich jedoch nicht verändert hatte, ist das man sich auf ihn verlassen kann. Er zu seinem Wort steht, egal wie banal es auch war.
Und das ist auch der Grund, warum er wieder auf Reisen war. Es fühlte, das dies wohl eine seiner letzten Reisen sein würde.
Es galt nochmal ein Versprechen einzulösen und seinen Sohn zu treffen. Von ihm hatte er auch die Aufgabe bekommen nach Hause zurück zu kehren.
Er stand an der Reling und blickte auf die leicht bewegte See. Das Rauschen schlummerte seine Aufmerksamkeit etwas ein und ein kaum sichtbares Lächeln huschte über sein Gesicht, als die Erinnerungen der letzten Tage ihn wieder einfingen.
Verdanias Medizin konnte er immer noch spüren, hoffentlich würde die Wirkung noch eine Weile anhalten. Jedenfalls grinste er schelmisch als er daran dachte, wie er noch erfolgreich kurz vor seiner Abreise dafür sorgen konnte das ihr alle 2 Tage der Vorrat an Köstlichkeiten wieder aufgefüllt werden.
Er hätte beim kurzen Besuch nicht gedacht, das sie schon alle waren. Sollten sie doch viele Tage halten und zwar so lange bis er wieder zurück war.
Wer versteht schon Frauen? Er wollte sich darüber keine Gedanken machen, zu kurz war die Zeit ihres Wiedersehens, nach so vielen Jahren. Es reichte niemals aus alles Vergangene und in seiner Abwesenheit geschehene Aufzuarbeiten und sich auszutauschen.
Darum schienen sich beide auf das zu beschränken, was sie verband und beim Rest wird die Zukunft es zeigen.
In seinem Bauch verquirrlten sich jede Menge von Gefühlen mit Zukunftsängste zu einem schwer im Magen liegendem Brei.
Oder war es einfach nur der Seegang? Wer kann schon in solch einen beherrschten Mensch lesen und würde er es überhaupt zulassen, so dies jemand versuchen würde? Wer würde das Glück haben dies zu erfahren?
Gischt spritzte über die Reling, der Wind schien ordentlich zugenommne zu haben und das Schiff hatte mächtig Fahrt aufgenommen. Fluchend brachte er sich vor weiteren Spitzern in Sicherheit und verfolgte nun mit der nötigen Aufmerksamkeit dem Treiben an Bord.
Durch die schnelle Fahrt wird es nur noch wenige Tage dauern, bis er 2 Überraschungen seinem Sohn präsentieren können würde.
Die Götter schienen ihm gnädig gestimmt, den er hatte viel gebüsst für sein rebellisches und gotteslästerisches Verhalten.
Doch warum befand er sich nun schon wieder auf einem Schiff? Rannte er vor etwas davon?
Was war los mit ihm, folgte er weiter dem Ruf des Wanderers?
Es schien so. Was war passiert, nachdem er auf Verdania traf?
Ist er verweichlicht, hatte er keinen Biß mehr?
Jedem der in traf und aus alten Zeiten kannte, könnte aufgefallen sein, das er sich sehr verändert hatte. Früher heißblütig und spontan, wirkt er heute eher ruhig, zurückhaltend, beinahe so, als würde er nahezu darauf lauern, das er seine Change bekam.
Was sich jedoch nicht verändert hatte, ist das man sich auf ihn verlassen kann. Er zu seinem Wort steht, egal wie banal es auch war.
Und das ist auch der Grund, warum er wieder auf Reisen war. Es fühlte, das dies wohl eine seiner letzten Reisen sein würde.
Es galt nochmal ein Versprechen einzulösen und seinen Sohn zu treffen. Von ihm hatte er auch die Aufgabe bekommen nach Hause zurück zu kehren.
Er stand an der Reling und blickte auf die leicht bewegte See. Das Rauschen schlummerte seine Aufmerksamkeit etwas ein und ein kaum sichtbares Lächeln huschte über sein Gesicht, als die Erinnerungen der letzten Tage ihn wieder einfingen.
Verdanias Medizin konnte er immer noch spüren, hoffentlich würde die Wirkung noch eine Weile anhalten. Jedenfalls grinste er schelmisch als er daran dachte, wie er noch erfolgreich kurz vor seiner Abreise dafür sorgen konnte das ihr alle 2 Tage der Vorrat an Köstlichkeiten wieder aufgefüllt werden.
Er hätte beim kurzen Besuch nicht gedacht, das sie schon alle waren. Sollten sie doch viele Tage halten und zwar so lange bis er wieder zurück war.
Wer versteht schon Frauen? Er wollte sich darüber keine Gedanken machen, zu kurz war die Zeit ihres Wiedersehens, nach so vielen Jahren. Es reichte niemals aus alles Vergangene und in seiner Abwesenheit geschehene Aufzuarbeiten und sich auszutauschen.
Darum schienen sich beide auf das zu beschränken, was sie verband und beim Rest wird die Zukunft es zeigen.
In seinem Bauch verquirrlten sich jede Menge von Gefühlen mit Zukunftsängste zu einem schwer im Magen liegendem Brei.
Oder war es einfach nur der Seegang? Wer kann schon in solch einen beherrschten Mensch lesen und würde er es überhaupt zulassen, so dies jemand versuchen würde? Wer würde das Glück haben dies zu erfahren?
Gischt spritzte über die Reling, der Wind schien ordentlich zugenommne zu haben und das Schiff hatte mächtig Fahrt aufgenommen. Fluchend brachte er sich vor weiteren Spitzern in Sicherheit und verfolgte nun mit der nötigen Aufmerksamkeit dem Treiben an Bord.
Durch die schnelle Fahrt wird es nur noch wenige Tage dauern, bis er 2 Überraschungen seinem Sohn präsentieren können würde.
-
Gast
Nach der Jagd mit ihren Freunden zog sich Verdi in der Schneiderei zurück und holte ihre Tasche hinaus. Dort packte sie Süßkram, Jagdsachen, schöne Kleider und noch einiges an wichtigen Sachen ein. Aufgeregt schnürte sie die Taschen auf ihren Lami und zog damit nach Adoran. Dort wartete bereits das Schiff, welches sie auf eine Insel bringen sollte. Die See war in dieser Nacht sehr ruhig und so machte sie sich es auf dem Deck gemütlich. Legte sich auf ein kuschliges Fell und blickte zum Sternklaren Himmel hinauf, dort funkelten die Sterne so herrlich das sie in Gedanken versank. Am morgigen Tag würde sie endlich ihren Sohn wiedersehen und natürlich Siran, der ihn begleitete. Bei den Gedanken Siran nochmals wieder zu sehen, pochte ihr Herz auf und ein warmes Gefühl machte sich im inneren ihres Körpers breit. Kurz legte sie ihre Finger auf ihre Lippen und schlief kurzer Zeit schmunzelte ein.
Das Schiff legte am frühen Morgen auf der Insel an und durch den Lärm auf dem Deck wurde Verdi wach. Sie schaute sich um und packte rasch ihr Fell zusammen um vom Bord zu gehen. Die Herberge lag an einem kleinen Waldstück etwas weiter ab vom Dorf. So zog Verdi ihr Lami hinter sich her und begab sich zur Herberge. Die Wirtin machte rasch ein Zimmerchen für Verdi fertig und freute sich über diesen Besuch. Lange war es her als sie das letzte Mal da war. Schnell wurde das Feuer angezündet und ein Tee zubereitet. Die Damen sprach bei einem Tee über die vergangenen Zeit und was Verdi zu ihr brachte. Mit einen schmunzelt blickte die Wirtin zu Verdi als sie hörte das sie sich mit ihren Sohn und Siran hier treffen wolle. Doch Verdi blickte immer wieder aufgeregt zum Fenster. Beide müssen doch schon längst da sein. Die Wirtin Marie merkte jene und schnappte nach ihrer Hand um sie nach hinten in den Garten zu führen. Verdi schaut sie etwas überrascht an und als sie im Garten angekommen war, hob sie ihre Mundwinkel.
Die Männer waren schon längst da. Bastian war mit dem Feuer beschäftigt und Siran schaute ihn gespannt dabei zu. Als Marie sich räusperte, wanderte die Aufmerksamkeit zu ihr und beide erhoben sich und blickten zu den beiden Damen. Bastian stürmte erfreut zu Verdi und umarmte sie. Freudentränen liefen über die Wangen ihres Sohnes und Siran kam mit langsamen Schritten auf sie zu. Er verschränkte zuerst die Arme und beobachtete jenes mit einen lächeln. Bastian musterte seine Mutter etwas und stellte fest, dass sie sich etwas verändert hatte. Sie sah älter und ernster aus. Doch seine Freude konnte er kaum verstecken sie endlich wieder zu sehen und wollte sie auch gleich zum Feuer ziehen. Worauf Siran ihm die Hand auf die Schulter legte und meinte: „Ich möchte deine Mutter auch noch begrüßen.“ Bastian nickte und ließ Verdi los, ging zurück zum Feuer und beobachtet von weiten die Begrüßung der beiden. Verdi stand mit ihren Reisekleid vor Siran und lächelte ihn an, ehe sie ihn umarmte ich leise in sein Ohr flüsterte. „Es freut mich, dass ihr es geschafft habt und ich dich wieder sehe.“ Siran drückte sie an sich und schenkte ihr einen Kuss auf die Wange. Marie zog sich unbemerkt zurück und ließ die kleine Familie alleine. Siran griff nach ihrer Hand und zog sie mit zum Feuer, welches von Bastian in der Zeit entzündet war. Am Feuer platz genommen, fingen sie an zu erzählen. Bastian sprudelte nur vor Fragen, wie es den anderen ginge, wie es seiner kleinen Schwester ging und was Verdi so die Zeit über getrieben hatte. Bei der Frage wegen der Schwester runzelte Siran kurz die Stirn und Verdi merkte jenes. Dennoch beantwortete sie erstmals all die Fragen ehe sie sich erhob und ein Stück durch den Wald gehen wollte. Bastian stupste Siran an und nickte ihm leicht zu. Siran hingegen schmunzelte nur sachte und erhob sich. „Dürfte ich dich begleiten mein Sonnenschein?“ Verdi nickte ihm zu und sagte: „ Es würde mich sehr freuen.“ So gingen sie ein Stückchen durch den Wald und Verdi ergriff das Wort wegen den Fragen. „ Du warst überrascht als Bastian nach seiner Schwester frage, hatte er dir jenes nie erzählt?“ Siran schüttelte den Kopf, wobei Verdi leicht aufseufzte. Sollten wir wieder daheim sein, werde ich dir alles in Ruhe erzählen. Im Wald eröffnete sich eine Lichtung und Verdi griff nach der Hand von Siran. „Ich hatte vergessen wie schön es hier doch ist.“ Links an der Lichtung stand ein Baum und Siran führte sie dort hin. An diesen Baum waren noch die Anfangsbuchstaben von beiden in einen Herz zu sehen. Verdi schmunzelte auf und konnte sich an jedes noch sehr gute Erinnern. Siran legte seine Arme um sie und blickte zusammen mit ihr auf den Baum. Ein warmes, herrliches Gefühl machte sich in ihr breit. Es war fast wie damals als sie hier standen und Siran jenes in den Baum schnitzte. Die Zeit verging und beide gingen zurück zu Bastian. Er hatte schon ein Lager für die drei aufgebaut, wobei es nur zwei Zelte waren. Mit einen Schmunzelt blickte Verdi hinüber und meinte: „ Ich schlafe wohl im Haus?“ Bastian lachte auf und deutet auf das große Zelt. „Nein Mama du kannst mit Papa in diesem Zelt schlafen.“ Siran und Verdi wurden etwas rot im Gesicht und schauten sich lange an. Ehe sie langsam nickten. Sie wollten ihren Sohn die Freude machen. Marie kam irgendwann auch wieder zurück und brachte Fleisch auf Spießen heraus. „So werde ich heute Abendbrot für die Männer machen.“ Sagte sie dankbar zu Marie und nahm ihr die Spießer ab. Diese wurden über das Feuer gehalten und die beiden Männer toben herum und spielten noch etwas mit den Schwertern herum. Verdi sah sich jenes ruhig vom Feuer an und schien das erste Mal wieder glücklich zu sein. Nach einer Weile waren die Spießer fertig und so rief sie nach ihren Männern. „Essen ist fertig.“ Es war irgendwie so wie damals, die Männer alberten herum und sie kochte für sie. Beim Essen frage Bastian wie lange sie bei ihnen bleiben würde. Nachdenklich blickte Verdi von einen zum anderen. „ Es werden wohl nur ein paar Tage sein, Wurm. Daheim werden die Leute sonst unruhig.“ Bastian nickte mit vollem Mund.
Lange saßen sie noch am Feuer und sprachen über so vieles. Siran rückte immer näher an Verdi heran als er sah das sie schon etwas zitterte und legte ihr einen Umhang über die Schultern. Irgendwann in der Nacht verzogen sich die drei in die Zelte und Siran bot an, draußen zu schlafen. Doch Verdi deutete auf das große Zelt. „ich glaube da ist genug Platz für uns beide und wir wollen Bastian doch nicht enttäuschen. Er hat sich so viel Mühe gegeben etwas Großes für uns aufzubauen.“ Mit einen frechen grinsen nickte Siran ihr zu und trug sie ins Zelt. Lange schauten sie sich noch ruhig, schweigend an ehe sie ebenso wie ihr Sohn einschliefen.
Das Schiff legte am frühen Morgen auf der Insel an und durch den Lärm auf dem Deck wurde Verdi wach. Sie schaute sich um und packte rasch ihr Fell zusammen um vom Bord zu gehen. Die Herberge lag an einem kleinen Waldstück etwas weiter ab vom Dorf. So zog Verdi ihr Lami hinter sich her und begab sich zur Herberge. Die Wirtin machte rasch ein Zimmerchen für Verdi fertig und freute sich über diesen Besuch. Lange war es her als sie das letzte Mal da war. Schnell wurde das Feuer angezündet und ein Tee zubereitet. Die Damen sprach bei einem Tee über die vergangenen Zeit und was Verdi zu ihr brachte. Mit einen schmunzelt blickte die Wirtin zu Verdi als sie hörte das sie sich mit ihren Sohn und Siran hier treffen wolle. Doch Verdi blickte immer wieder aufgeregt zum Fenster. Beide müssen doch schon längst da sein. Die Wirtin Marie merkte jene und schnappte nach ihrer Hand um sie nach hinten in den Garten zu führen. Verdi schaut sie etwas überrascht an und als sie im Garten angekommen war, hob sie ihre Mundwinkel.
Die Männer waren schon längst da. Bastian war mit dem Feuer beschäftigt und Siran schaute ihn gespannt dabei zu. Als Marie sich räusperte, wanderte die Aufmerksamkeit zu ihr und beide erhoben sich und blickten zu den beiden Damen. Bastian stürmte erfreut zu Verdi und umarmte sie. Freudentränen liefen über die Wangen ihres Sohnes und Siran kam mit langsamen Schritten auf sie zu. Er verschränkte zuerst die Arme und beobachtete jenes mit einen lächeln. Bastian musterte seine Mutter etwas und stellte fest, dass sie sich etwas verändert hatte. Sie sah älter und ernster aus. Doch seine Freude konnte er kaum verstecken sie endlich wieder zu sehen und wollte sie auch gleich zum Feuer ziehen. Worauf Siran ihm die Hand auf die Schulter legte und meinte: „Ich möchte deine Mutter auch noch begrüßen.“ Bastian nickte und ließ Verdi los, ging zurück zum Feuer und beobachtet von weiten die Begrüßung der beiden. Verdi stand mit ihren Reisekleid vor Siran und lächelte ihn an, ehe sie ihn umarmte ich leise in sein Ohr flüsterte. „Es freut mich, dass ihr es geschafft habt und ich dich wieder sehe.“ Siran drückte sie an sich und schenkte ihr einen Kuss auf die Wange. Marie zog sich unbemerkt zurück und ließ die kleine Familie alleine. Siran griff nach ihrer Hand und zog sie mit zum Feuer, welches von Bastian in der Zeit entzündet war. Am Feuer platz genommen, fingen sie an zu erzählen. Bastian sprudelte nur vor Fragen, wie es den anderen ginge, wie es seiner kleinen Schwester ging und was Verdi so die Zeit über getrieben hatte. Bei der Frage wegen der Schwester runzelte Siran kurz die Stirn und Verdi merkte jenes. Dennoch beantwortete sie erstmals all die Fragen ehe sie sich erhob und ein Stück durch den Wald gehen wollte. Bastian stupste Siran an und nickte ihm leicht zu. Siran hingegen schmunzelte nur sachte und erhob sich. „Dürfte ich dich begleiten mein Sonnenschein?“ Verdi nickte ihm zu und sagte: „ Es würde mich sehr freuen.“ So gingen sie ein Stückchen durch den Wald und Verdi ergriff das Wort wegen den Fragen. „ Du warst überrascht als Bastian nach seiner Schwester frage, hatte er dir jenes nie erzählt?“ Siran schüttelte den Kopf, wobei Verdi leicht aufseufzte. Sollten wir wieder daheim sein, werde ich dir alles in Ruhe erzählen. Im Wald eröffnete sich eine Lichtung und Verdi griff nach der Hand von Siran. „Ich hatte vergessen wie schön es hier doch ist.“ Links an der Lichtung stand ein Baum und Siran führte sie dort hin. An diesen Baum waren noch die Anfangsbuchstaben von beiden in einen Herz zu sehen. Verdi schmunzelte auf und konnte sich an jedes noch sehr gute Erinnern. Siran legte seine Arme um sie und blickte zusammen mit ihr auf den Baum. Ein warmes, herrliches Gefühl machte sich in ihr breit. Es war fast wie damals als sie hier standen und Siran jenes in den Baum schnitzte. Die Zeit verging und beide gingen zurück zu Bastian. Er hatte schon ein Lager für die drei aufgebaut, wobei es nur zwei Zelte waren. Mit einen Schmunzelt blickte Verdi hinüber und meinte: „ Ich schlafe wohl im Haus?“ Bastian lachte auf und deutet auf das große Zelt. „Nein Mama du kannst mit Papa in diesem Zelt schlafen.“ Siran und Verdi wurden etwas rot im Gesicht und schauten sich lange an. Ehe sie langsam nickten. Sie wollten ihren Sohn die Freude machen. Marie kam irgendwann auch wieder zurück und brachte Fleisch auf Spießen heraus. „So werde ich heute Abendbrot für die Männer machen.“ Sagte sie dankbar zu Marie und nahm ihr die Spießer ab. Diese wurden über das Feuer gehalten und die beiden Männer toben herum und spielten noch etwas mit den Schwertern herum. Verdi sah sich jenes ruhig vom Feuer an und schien das erste Mal wieder glücklich zu sein. Nach einer Weile waren die Spießer fertig und so rief sie nach ihren Männern. „Essen ist fertig.“ Es war irgendwie so wie damals, die Männer alberten herum und sie kochte für sie. Beim Essen frage Bastian wie lange sie bei ihnen bleiben würde. Nachdenklich blickte Verdi von einen zum anderen. „ Es werden wohl nur ein paar Tage sein, Wurm. Daheim werden die Leute sonst unruhig.“ Bastian nickte mit vollem Mund.
Lange saßen sie noch am Feuer und sprachen über so vieles. Siran rückte immer näher an Verdi heran als er sah das sie schon etwas zitterte und legte ihr einen Umhang über die Schultern. Irgendwann in der Nacht verzogen sich die drei in die Zelte und Siran bot an, draußen zu schlafen. Doch Verdi deutete auf das große Zelt. „ich glaube da ist genug Platz für uns beide und wir wollen Bastian doch nicht enttäuschen. Er hat sich so viel Mühe gegeben etwas Großes für uns aufzubauen.“ Mit einen frechen grinsen nickte Siran ihr zu und trug sie ins Zelt. Lange schauten sie sich noch ruhig, schweigend an ehe sie ebenso wie ihr Sohn einschliefen.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Nachdem die Fahrt so schnell ging und er Bastian winkend am Hafen sah, machten sie sich schnell auf, um mit dem nächsten Schiff wieder in die entgegengesetzte Richtung aufzubrechen und ein geheimes Ziel anzusteuern. Dabei erzählte er dem Wurm was er in den letzten Tagen erlebt hatte und überreichte ihm das Mitbringsel. Siran schaute dem Jungen zu, wie er mit fast kindlicher Freude alles auspackte und den Teddy etwas schief ansah. Dann drückte er ihn an sich, als Siran ihm erklärte das das der ausdrücklioche Wunsch seiner Mutter war, die darin ihr ganzes Herzblut in die Fertigung für ihn gelegt hatte.
Nachdem der Junge alles in sich aufgenommen und einige Leckereien verspeist hatte löcherte er Siran, warum sie denn so hastig wieder aufbrachen. Dieser sagte immer wieder nur. „Habe Geduld Grosser, hab Geduld. Das wird eine Überraschung“ Ach der böse Siran, lies den kleinen Jungen zappeln, doch erkannte er, das er sein Vater wohl nicht erweichen konnte.
Nun saßen sie hier am Feuer. Siran hatte ihm geholfen Zelte aufzubauen, eins für Bastian und ihn und eins für ein Besuch auf den sie wohl warten würden. Damit musste Siran rausrücken da dem Jungen das so ganz und gar nicht einleuchten wollte, warum sein Vater ein 2. Zelt brauchen würde, wo beide doch immer zusammen in einem gelebt hatten.
Er stierte ins Feuer, als ein Räuspern seine Grübeleien unterbrach. Er drehte seinen Kopf nach hinten und konnte gerade noch sehen, wie Bastian auf seine Mutter zu stürmte.
Nervös erhob er sich und stand artig da, bis er an der Reihe war.
In seinem Kopf schwirrten viele der gesprochenen Worte umher, die teilweise auch nur wie durch einen Nebel zu ihm drangen. Viel hatte er so zu der ganzen Unterhaltung nicht beizusteuern, denn aus Bastian's Mund sprudelten unermüdlich die Worte. Siran beobachtete die Beiden, genoss Ihre Stimmen und die Musik die sich dabei in seinem Kopf ergab. Als Verdania kalt zu werden schien, rutsche er zu ihr und legte seinen Umhang um sie. Er wollte keinesfalls aufdringlich sein, doch in seinen Augen konnte man ein verräterisches Funkeln erkennen. Es wurde immer kälter, die Feuchtigkeit der Luft schlug sich an jedem Gegenstand nieder und die Müdigkeit machte sich bei allen 3 breit. So trug er seinen Sonnenschein auf seinen Armen ins große Zelt, wo er heute das erste mal in ihrer Nähe schlafen sollte.
Er traute sich kaum etwas zu sagen, geschweige sich großartig zu bewegen, denn wer weiß was er dadurch zerstören können würde. So lagen sie ziemlich eng nebeneinander und man könnte meinen keiner von beiden hatte den Mut den ersten Schritt zu wagen. Erschöpft legte er sein Kopf neben den ihren und schlief irgendwann ein.
Am Morgen lagen sie eng umschlungen aneinander gekuschelt, als ein Ruf sie aus dem Schlaf riss.
„MAMA, PAPA !“ Ein Wuschelkopf lugte in das Zelt.
Nachdem der Junge alles in sich aufgenommen und einige Leckereien verspeist hatte löcherte er Siran, warum sie denn so hastig wieder aufbrachen. Dieser sagte immer wieder nur. „Habe Geduld Grosser, hab Geduld. Das wird eine Überraschung“ Ach der böse Siran, lies den kleinen Jungen zappeln, doch erkannte er, das er sein Vater wohl nicht erweichen konnte.
Nun saßen sie hier am Feuer. Siran hatte ihm geholfen Zelte aufzubauen, eins für Bastian und ihn und eins für ein Besuch auf den sie wohl warten würden. Damit musste Siran rausrücken da dem Jungen das so ganz und gar nicht einleuchten wollte, warum sein Vater ein 2. Zelt brauchen würde, wo beide doch immer zusammen in einem gelebt hatten.
Er stierte ins Feuer, als ein Räuspern seine Grübeleien unterbrach. Er drehte seinen Kopf nach hinten und konnte gerade noch sehen, wie Bastian auf seine Mutter zu stürmte.
Nervös erhob er sich und stand artig da, bis er an der Reihe war.
In seinem Kopf schwirrten viele der gesprochenen Worte umher, die teilweise auch nur wie durch einen Nebel zu ihm drangen. Viel hatte er so zu der ganzen Unterhaltung nicht beizusteuern, denn aus Bastian's Mund sprudelten unermüdlich die Worte. Siran beobachtete die Beiden, genoss Ihre Stimmen und die Musik die sich dabei in seinem Kopf ergab. Als Verdania kalt zu werden schien, rutsche er zu ihr und legte seinen Umhang um sie. Er wollte keinesfalls aufdringlich sein, doch in seinen Augen konnte man ein verräterisches Funkeln erkennen. Es wurde immer kälter, die Feuchtigkeit der Luft schlug sich an jedem Gegenstand nieder und die Müdigkeit machte sich bei allen 3 breit. So trug er seinen Sonnenschein auf seinen Armen ins große Zelt, wo er heute das erste mal in ihrer Nähe schlafen sollte.
Er traute sich kaum etwas zu sagen, geschweige sich großartig zu bewegen, denn wer weiß was er dadurch zerstören können würde. So lagen sie ziemlich eng nebeneinander und man könnte meinen keiner von beiden hatte den Mut den ersten Schritt zu wagen. Erschöpft legte er sein Kopf neben den ihren und schlief irgendwann ein.
Am Morgen lagen sie eng umschlungen aneinander gekuschelt, als ein Ruf sie aus dem Schlaf riss.
„MAMA, PAPA !“ Ein Wuschelkopf lugte in das Zelt.
-
Gast
Der nächste Morgen
Eng umschlungen lagen Siran und Verdi unter dem Bärenfell als plötzlich eine junge Stimme erhellte und sein Kopf durch die Öffnung des Zeltes steckte. Wie aus dem Reflex lagen beide auf Hieb kerzengerade im Fell und hoben ihren Kopf leicht an. Verdi schaute verschlafen auf und ihre Haare waren noch verwuschelt. Siran selber rieb sich mehrmals über die Augen und blickte ebenfalls auf. Wie ein kleines Kind sprang Bastian ins Zelt und nahm im Schneidersitz auf dem Fell platz. Sein Blick wanderte von einer zur anderen und hob frech die Mundwinkel. „Was machen wir heute schönes?“ Kam es aus dem jungen Mann fröhlich heraus. „Wir könnten Wandern gehen, oder besorgen für heute Abend ein schönes Reh, damit Mama ihren Rehrücken machen kann.“ Zapplig wippte er hin und her. „Oder wir gehen im Wald schwimmen, oder auf den Dorfmarkt.“ Es folgend weitere Vorschläge und Verdi schmunzelte auf als sie sich in ihren Sohn wiedersah. Ja genauso war sie eins auch. Siran hingegen brummte leise auf und holte hinter seinen Kopf ein Kissen hervor das Verdi mitgebracht hatte und warf jenes zu Bastian. Dieser blickte erst überrascht und lachte dann auf. Siran hingegen deutete hinaus und rief lachend hinterher. „Fang schon einmal an für deine Mutter Frühstück zu machen.“ Verdi drehte sich zur Seite und schaute zu Siran um ihn zu begrüßen. „Guten Morgen Wanderer.“ Zögerlich und recht unsicher beobachtet zu werden legte er langsam seine Hand auf ihre Wange und flüsterte: „Guten Morgen mein Sonnenschein. Hast du gut geschlafen?“ Verdi nickte ihm mit einen lächeln zu. „So gut wie schon lange nicht mehr.“
Draußen hingegen hörte man Bastian herumwühlen, er rief nach Marie, die auch schon mit frischem Brot aus dem Haus kam. „Kleiner, man schreit nicht nach einer alten Dame und ich weiß noch wie du damals in der Wiege lagst. Also halt dich zurück.“ Im Zelt hörte man ein kichern als man das Reden draußen hörte. Verdi zog sich inzwischen Zeit über das Unterkleid ihr Reisekleid und auch Siran zog sich Hose und Hemd an. Erst kroch Verdi aus dem Zelt und sie merkte wie Siran ihr hinterher starrte. Doch sagte sie dazu nichts und streckte sich vor dem Zelt kurz. Bastian war weiterhin am Frühstück machen und auf den Brett das er herrichtete mit Marie zusammen sah einfach traumhaft aus. Es war frischen Brot, kleine Stücke Käse, Schinkenscheiben, ein großer Becker mit Marmelade und Obst zu sehen. Stolz zog er sie rasch ans Feuer und präsentierte ihr das Frühstück. Dann kam auch endlich Siran aus dem Zelt und staunte ebenso was ihr Sohn dort gezaubert hatte. „Großer, so ein Frühstück hatten wir aber schon lange nicht mehr, es schaut wunderbar aus.“ Er nahm auf den Holzstamm platz und griff nach dem Brett. Auch Bastian nahm dann platz, diesmal zwischen seinen Eltern und grinste bis zu den Ohren und war wohl überglücklich gemeinsam zu Frühstücken. Mit vollem Mund ergriff Verdi das Wort. „Was haltet ihr davon wenn wir Wandern gehen und unsere Sachen zum Baden und Jagen mitnehmen? Falls wir den See im Wald finden machen wir dort ein Picknick und auf dem Heimweg besorgen wir uns ein Reh, das ich heute Abend für euch fertig mache.“ Beide schienen über diesen Vorschlag begeistert zu sein und Bastian wollte auch schon sein Brett weglegen und aufspringen doch Siran legte seine Hand auf seine Schulter. „Großer, erst stärken. Wir haben noch den ganzen Tag Zeit.“ Ihr Sohn nickte und stopfte sich das Essen so schnell es ging in den Rachen und grinste auf. „Ichh bun förtig!“ Beide lachten auf und Bastian lief zu seinem Zelt um seine Sachen zu packen. Siran und Verdi schauten sich an. „ja ich weiß, dass hat er von mir.“ Meinte Verdi schmunzelt zu ihm rüber. Als auch sie mit dem Frühstück fertig waren, packten auch sie ihre Sachen und machten sich auf den Weg in den Wald.
Die Sonne stand schon Mitten am Himmel ehe sie am See ankamen. See war umwachsen von Bäumen und die Sonnenstrahlen schienen direkt auf den See. Alle warfen ihre Sachen auf den Boden und so schnell wie Siran und Verdi ins Gras fielen so schnell sprang Bastian mit Sachen ins Wasser. Als er wieder über den Wasser mit dem Kopf war, winkte er seinen Eltern zu und rief sie ins Wasser. Siran ließ sich nicht zweimal rufen, schlüpfte aus seinen Sachen und sprang mit Schwung ins Wasser. Verdi hingegen beobachtete beide mit einen lächeln ehe sie sich kurz im Wald zurück zog um sich umzuziehen. Etwas zögerlich kam sie aus dem Gebüsch hervor und ging vorsichtig ins Wasser. Die Männer tobten schon im Wasser herum als sie nun auch endlich komplett im Wasser war und auf beide zu schwamm. Bastian legte seine Hände auf ihre Schultern und legte den Kopf auf ihre Schulter. „Mama es ist so schön, dass du hier bist.“ Auf die Worte ihres Sohnes nickte auch Siran leicht dazu. Den halben Tag verbrachten sie am See, ehe sie sich wieder auf den Weg machten. Auf den Heimweg zogen sie sich ihre Rüstungen an und gingen auf die Jagd. Beide Männer waren darin sehr geübt und schlichen im Gegensatz zu Verdi. Sie ging normal hinter beiden her und konnte merken wie beide schmunzelten. So würden sie wohl so kein Reh erlegen können. Doch als sie ein Reh erblickten wurde auch Verdi leiser und zog ihren Bogen. Beide Männer schlichen sich weiter an das Reh heran und Verdi blieb amüsant hinten stehen. Sie wollte den Beiden den Spaß nicht nehmen. So beobachte sie beide etwas genauer ohne den Bogen zu spannen. Nach kurzer Zeit war das Reh auch schon von beiden erlegt und wurde von Siran auf den Schultern Heim getragen.
Verdi machte sich dann auch schon aus Werk und bereitete das Reh zum Braten vor. Bastian entzündete erneut das Lagerfeuer an und spannte alle nassen Sachen über eine Schnur. Siran kam auf Verdi zu und schnupperte etwas umher. „Das riecht so wie damals Sonnenschein. Ich hab ich dein Essen vermisst.“ Er legte seine Arme um sie und küsste sie auf die Wange. Verdi war darüber etwas überrascht, doch ihre Röte im Gesicht sprach für sich wie sie sich fühlte. Bastian sah jenes von weiten und jubelte laut auf. Ertappt schauten beide zu ihrem Sohn und grinsten auf. Der Rehbraten war fertig und gemütlich setzen sich alle an Feuer, Marie kam noch mit leckeren Knödel dazu und so aßen alle vier an jeden Abend am Feuer ihr Abendbrot. Als es langsam Dunkel wurde verabschiedete sich Marie von den dreien und ging schlafen. Die kleine Familie erzählen sich noch alte Geschichten, Erlebnisse und auch was die Zukunft anging wurde an jeden Abend nicht ausgelassen. Als Verdi erwähnte, dass sie bald wieder Heim müsste, sah sie wie Bastian die Mundwinkel herunter zog und etwas enttäuscht war. Doch er konnte sie verstehen, sie hatte viele Verpflichtungen daheim und könnte mit beiden nicht dauerhaft durch die Welt ziehen. Doch auch Bastian hatte an seine Zukunft gedacht und wollte die Welt sehen, neues kennenlernt und weiterziehen. Daraufhin blickte er zu Siran. „Papa du musst mich glaube ich nicht unbedingt begleiten, sofern du jenes nicht möchtest.“ Sagte er mit einen leichten lächelt, wie es sein Vater immer hatte. Siran war sich in den Sachen wohl noch etwas unsicher und nickte dazu nur. Verdi schaute ihn kurz an und erhob sich, gab ihren Sohn einen Kuss auf die Stirn und zog sich im Zelt zurück. Siran merkte sofort das sie verunsichert war, doch blieb er bei seinen Sohn sitzen und sprach noch etwas mit ihm. Was genau könnte Verdi im Zelt nicht mehr hören.
Sie schnappte sich ihren dicken Wollumhang und schlich sich unbemerkt aus dem Zelt. Sie wollte noch einmal zur Lichtung wo der besondere Baum stand. An der Lichtung angekommen merkte sie gar nicht das sie verfolgt wurde. Ihr unbemerktes Wegschleichen war doch nicht so unbemerkt geblieben wie gedacht. Am Baum stand er schon und lächelte sie an. „Ich wusste genau, du gehst hier noch einmal her.“ Sie schaute ihn an. „Ich habe gemerkt das du dir unsicher bist, wie deine Zukunft ausschauen mag. Ich möchte dich da nicht beeinflussen. Du hattest dein Leben, ein Leben mit Bastian.“ Er legte einen Finger auf ihre Lippen und umarmte sie. „Lass uns heute noch den Abend genießen und nicht an die Zukunft denken.“ Flüsterte er in ihr Ohr. Der Mond schien auf den Baum und ihre Anfangsbuchstaben kamen dadurch noch einmal besser zur Deutung. Beide saßen sich an den Baum und Verdi genoss seine Anwesenheit sehr. Lehnte sich an seine Schulter und schlief in seinen Armen ein. Sie merkte gar nicht das er sie später zum Zelt zurücktrug und sie ins Fell legte. Mit einen Lächeln auf den Lippen schlief sie wie ein kleines Mädchen.
Eng umschlungen lagen Siran und Verdi unter dem Bärenfell als plötzlich eine junge Stimme erhellte und sein Kopf durch die Öffnung des Zeltes steckte. Wie aus dem Reflex lagen beide auf Hieb kerzengerade im Fell und hoben ihren Kopf leicht an. Verdi schaute verschlafen auf und ihre Haare waren noch verwuschelt. Siran selber rieb sich mehrmals über die Augen und blickte ebenfalls auf. Wie ein kleines Kind sprang Bastian ins Zelt und nahm im Schneidersitz auf dem Fell platz. Sein Blick wanderte von einer zur anderen und hob frech die Mundwinkel. „Was machen wir heute schönes?“ Kam es aus dem jungen Mann fröhlich heraus. „Wir könnten Wandern gehen, oder besorgen für heute Abend ein schönes Reh, damit Mama ihren Rehrücken machen kann.“ Zapplig wippte er hin und her. „Oder wir gehen im Wald schwimmen, oder auf den Dorfmarkt.“ Es folgend weitere Vorschläge und Verdi schmunzelte auf als sie sich in ihren Sohn wiedersah. Ja genauso war sie eins auch. Siran hingegen brummte leise auf und holte hinter seinen Kopf ein Kissen hervor das Verdi mitgebracht hatte und warf jenes zu Bastian. Dieser blickte erst überrascht und lachte dann auf. Siran hingegen deutete hinaus und rief lachend hinterher. „Fang schon einmal an für deine Mutter Frühstück zu machen.“ Verdi drehte sich zur Seite und schaute zu Siran um ihn zu begrüßen. „Guten Morgen Wanderer.“ Zögerlich und recht unsicher beobachtet zu werden legte er langsam seine Hand auf ihre Wange und flüsterte: „Guten Morgen mein Sonnenschein. Hast du gut geschlafen?“ Verdi nickte ihm mit einen lächeln zu. „So gut wie schon lange nicht mehr.“
Draußen hingegen hörte man Bastian herumwühlen, er rief nach Marie, die auch schon mit frischem Brot aus dem Haus kam. „Kleiner, man schreit nicht nach einer alten Dame und ich weiß noch wie du damals in der Wiege lagst. Also halt dich zurück.“ Im Zelt hörte man ein kichern als man das Reden draußen hörte. Verdi zog sich inzwischen Zeit über das Unterkleid ihr Reisekleid und auch Siran zog sich Hose und Hemd an. Erst kroch Verdi aus dem Zelt und sie merkte wie Siran ihr hinterher starrte. Doch sagte sie dazu nichts und streckte sich vor dem Zelt kurz. Bastian war weiterhin am Frühstück machen und auf den Brett das er herrichtete mit Marie zusammen sah einfach traumhaft aus. Es war frischen Brot, kleine Stücke Käse, Schinkenscheiben, ein großer Becker mit Marmelade und Obst zu sehen. Stolz zog er sie rasch ans Feuer und präsentierte ihr das Frühstück. Dann kam auch endlich Siran aus dem Zelt und staunte ebenso was ihr Sohn dort gezaubert hatte. „Großer, so ein Frühstück hatten wir aber schon lange nicht mehr, es schaut wunderbar aus.“ Er nahm auf den Holzstamm platz und griff nach dem Brett. Auch Bastian nahm dann platz, diesmal zwischen seinen Eltern und grinste bis zu den Ohren und war wohl überglücklich gemeinsam zu Frühstücken. Mit vollem Mund ergriff Verdi das Wort. „Was haltet ihr davon wenn wir Wandern gehen und unsere Sachen zum Baden und Jagen mitnehmen? Falls wir den See im Wald finden machen wir dort ein Picknick und auf dem Heimweg besorgen wir uns ein Reh, das ich heute Abend für euch fertig mache.“ Beide schienen über diesen Vorschlag begeistert zu sein und Bastian wollte auch schon sein Brett weglegen und aufspringen doch Siran legte seine Hand auf seine Schulter. „Großer, erst stärken. Wir haben noch den ganzen Tag Zeit.“ Ihr Sohn nickte und stopfte sich das Essen so schnell es ging in den Rachen und grinste auf. „Ichh bun förtig!“ Beide lachten auf und Bastian lief zu seinem Zelt um seine Sachen zu packen. Siran und Verdi schauten sich an. „ja ich weiß, dass hat er von mir.“ Meinte Verdi schmunzelt zu ihm rüber. Als auch sie mit dem Frühstück fertig waren, packten auch sie ihre Sachen und machten sich auf den Weg in den Wald.
Die Sonne stand schon Mitten am Himmel ehe sie am See ankamen. See war umwachsen von Bäumen und die Sonnenstrahlen schienen direkt auf den See. Alle warfen ihre Sachen auf den Boden und so schnell wie Siran und Verdi ins Gras fielen so schnell sprang Bastian mit Sachen ins Wasser. Als er wieder über den Wasser mit dem Kopf war, winkte er seinen Eltern zu und rief sie ins Wasser. Siran ließ sich nicht zweimal rufen, schlüpfte aus seinen Sachen und sprang mit Schwung ins Wasser. Verdi hingegen beobachtete beide mit einen lächeln ehe sie sich kurz im Wald zurück zog um sich umzuziehen. Etwas zögerlich kam sie aus dem Gebüsch hervor und ging vorsichtig ins Wasser. Die Männer tobten schon im Wasser herum als sie nun auch endlich komplett im Wasser war und auf beide zu schwamm. Bastian legte seine Hände auf ihre Schultern und legte den Kopf auf ihre Schulter. „Mama es ist so schön, dass du hier bist.“ Auf die Worte ihres Sohnes nickte auch Siran leicht dazu. Den halben Tag verbrachten sie am See, ehe sie sich wieder auf den Weg machten. Auf den Heimweg zogen sie sich ihre Rüstungen an und gingen auf die Jagd. Beide Männer waren darin sehr geübt und schlichen im Gegensatz zu Verdi. Sie ging normal hinter beiden her und konnte merken wie beide schmunzelten. So würden sie wohl so kein Reh erlegen können. Doch als sie ein Reh erblickten wurde auch Verdi leiser und zog ihren Bogen. Beide Männer schlichen sich weiter an das Reh heran und Verdi blieb amüsant hinten stehen. Sie wollte den Beiden den Spaß nicht nehmen. So beobachte sie beide etwas genauer ohne den Bogen zu spannen. Nach kurzer Zeit war das Reh auch schon von beiden erlegt und wurde von Siran auf den Schultern Heim getragen.
Verdi machte sich dann auch schon aus Werk und bereitete das Reh zum Braten vor. Bastian entzündete erneut das Lagerfeuer an und spannte alle nassen Sachen über eine Schnur. Siran kam auf Verdi zu und schnupperte etwas umher. „Das riecht so wie damals Sonnenschein. Ich hab ich dein Essen vermisst.“ Er legte seine Arme um sie und küsste sie auf die Wange. Verdi war darüber etwas überrascht, doch ihre Röte im Gesicht sprach für sich wie sie sich fühlte. Bastian sah jenes von weiten und jubelte laut auf. Ertappt schauten beide zu ihrem Sohn und grinsten auf. Der Rehbraten war fertig und gemütlich setzen sich alle an Feuer, Marie kam noch mit leckeren Knödel dazu und so aßen alle vier an jeden Abend am Feuer ihr Abendbrot. Als es langsam Dunkel wurde verabschiedete sich Marie von den dreien und ging schlafen. Die kleine Familie erzählen sich noch alte Geschichten, Erlebnisse und auch was die Zukunft anging wurde an jeden Abend nicht ausgelassen. Als Verdi erwähnte, dass sie bald wieder Heim müsste, sah sie wie Bastian die Mundwinkel herunter zog und etwas enttäuscht war. Doch er konnte sie verstehen, sie hatte viele Verpflichtungen daheim und könnte mit beiden nicht dauerhaft durch die Welt ziehen. Doch auch Bastian hatte an seine Zukunft gedacht und wollte die Welt sehen, neues kennenlernt und weiterziehen. Daraufhin blickte er zu Siran. „Papa du musst mich glaube ich nicht unbedingt begleiten, sofern du jenes nicht möchtest.“ Sagte er mit einen leichten lächelt, wie es sein Vater immer hatte. Siran war sich in den Sachen wohl noch etwas unsicher und nickte dazu nur. Verdi schaute ihn kurz an und erhob sich, gab ihren Sohn einen Kuss auf die Stirn und zog sich im Zelt zurück. Siran merkte sofort das sie verunsichert war, doch blieb er bei seinen Sohn sitzen und sprach noch etwas mit ihm. Was genau könnte Verdi im Zelt nicht mehr hören.
Sie schnappte sich ihren dicken Wollumhang und schlich sich unbemerkt aus dem Zelt. Sie wollte noch einmal zur Lichtung wo der besondere Baum stand. An der Lichtung angekommen merkte sie gar nicht das sie verfolgt wurde. Ihr unbemerktes Wegschleichen war doch nicht so unbemerkt geblieben wie gedacht. Am Baum stand er schon und lächelte sie an. „Ich wusste genau, du gehst hier noch einmal her.“ Sie schaute ihn an. „Ich habe gemerkt das du dir unsicher bist, wie deine Zukunft ausschauen mag. Ich möchte dich da nicht beeinflussen. Du hattest dein Leben, ein Leben mit Bastian.“ Er legte einen Finger auf ihre Lippen und umarmte sie. „Lass uns heute noch den Abend genießen und nicht an die Zukunft denken.“ Flüsterte er in ihr Ohr. Der Mond schien auf den Baum und ihre Anfangsbuchstaben kamen dadurch noch einmal besser zur Deutung. Beide saßen sich an den Baum und Verdi genoss seine Anwesenheit sehr. Lehnte sich an seine Schulter und schlief in seinen Armen ein. Sie merkte gar nicht das er sie später zum Zelt zurücktrug und sie ins Fell legte. Mit einen Lächeln auf den Lippen schlief sie wie ein kleines Mädchen.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Sie hatten die Tage viel miteinander herumgealbert, gesprochen und eigentlich das gelebt, was eine richtige Familie ausmachen würde.
Verdania war ins Zelt gegangen und Siran besprach noch leise mit Bastian die letzten Tage und die sich daraus neu ergebene Situation ihrer Familie. Auch wenn er in gewisser Hinsicht eigentlich noch ein Junge war, wollte er seine Meinung hören. Oft liegt im kindlichen Blick eher die Wahrheit, als im von Vorurteilen, Schmerz und Blindheit verschleierten Weltbild eines Erwachsenen.
Das Zelt wackelte und durch den Eingang verließ es jemand.
Wollte sie sich wegschleichen?
Da hat wohl jemand die Rechnung ohne den Wirt, nein Siran gemacht. Der Wald war sein zu Hause und seine geschärften Sinne und die geschulte Beobachtungsgabe ließen ihn erkennen, wo sie hin wollte. So huschte er im Halbdunklen an den vermuteten Ort. Am Baum gelehnt stand er innerlich voller Genugtuung lachend und schien sie zu erwarten.
Jedes mal wenn er sie sah, fing sein Herz an heftig zu schlagen. So stark das es ihn den Hals teilweise zu schnürrte. Sein Kopf mäßigte ihn dahingehend sich einfach raus zuhalten und ihr fern zu bleiben. Er hatte Jahre gebraucht seine innere Ruhe und sein Gleichgewicht wiederzufinden.
Bastian meinte zu ihm er solle auf das hören was in seiner Brust schlug. Woher dieser Bengel nur immer diese Weisheiten nimmt!
Das Licht des Mondes spiegelte sich in Ihrem Gesicht, als würde es strahlen und so wollte er nicht mit vielen Worten dieses Situation zerreden. Er wollte es einfach nur genießen und so verschloss er ihre Lippen mit seinem Finger und später auch mit den seinigen.
Sie saßen noch lange an den Baum gelehnt und tauschten kleine Zärtlichkeiten aus, die sich wunderbar anfühlten, da sie ohne Zwang und Druck einfach aus beiden herausströmten und jeweils den Anderen für sich ohne Bedingungen einnahmen. Wie früher konnten Sie sich mit wenigen Worten wunderbar verstehen, vieles was sie taten verursachte ein Auflachen, weil beide im selben Moment daran dachten.
Nun schlummerte sie so schön in seinen Armen, den der Tag war überaus anstrengend gewesen. Vorsichtig nahm er sie auf seine Arme und trug sie ins Zelt, um sie vorsichtig auf die Felle zu betten.
Da lag sie nun, vollkommen entspannt mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Leise seufzte er auf und verfluchte etwas seine Schwäche für diese Frau. Er legt sich neben Sie, stützte sein Kopf auf seinen Arm und strich mit der Fingerkuppe seines Zeigefingers hauchzart über ihren Körper. Es schien so, als wolle er alles in sich aufnehmen und jedes kleine Detail abspeichern, den wer weiß, ob er jemals wieder eine Change dazu haben würde. Sie trug ein Lächeln im Gesicht und Siran zweifelte etwas, ob sie schlafen würde, oder nur so tat. Sicher hatte sie seine Unsicherheit bemerkt und vielleicht wollte sie ihm so einfach die Möglichkeit geben ohne Angst, ihr seine Gefühle vollends zu offenbaren. Siran grübelte darüber nach, wie er das am besten herausbekommen könnte. Eine Weile verging, als ihm einfiel, das es etwas gab, zu dem sie nie nein sagen würde können.
Vorsichtig schlich er aus dem Zelt zu Bastian und suchte nach einem leckeren Bonbon. Zurück damit schloss er um die Hälfte seine Lippen und mit der anderen Hälfte berührte er ihre ganz vorsichtig. Gespannt lauerte er auf ihre Reaktion. Würde sie anbeißen?
Verdania war ins Zelt gegangen und Siran besprach noch leise mit Bastian die letzten Tage und die sich daraus neu ergebene Situation ihrer Familie. Auch wenn er in gewisser Hinsicht eigentlich noch ein Junge war, wollte er seine Meinung hören. Oft liegt im kindlichen Blick eher die Wahrheit, als im von Vorurteilen, Schmerz und Blindheit verschleierten Weltbild eines Erwachsenen.
Das Zelt wackelte und durch den Eingang verließ es jemand.
Wollte sie sich wegschleichen?
Da hat wohl jemand die Rechnung ohne den Wirt, nein Siran gemacht. Der Wald war sein zu Hause und seine geschärften Sinne und die geschulte Beobachtungsgabe ließen ihn erkennen, wo sie hin wollte. So huschte er im Halbdunklen an den vermuteten Ort. Am Baum gelehnt stand er innerlich voller Genugtuung lachend und schien sie zu erwarten.
Jedes mal wenn er sie sah, fing sein Herz an heftig zu schlagen. So stark das es ihn den Hals teilweise zu schnürrte. Sein Kopf mäßigte ihn dahingehend sich einfach raus zuhalten und ihr fern zu bleiben. Er hatte Jahre gebraucht seine innere Ruhe und sein Gleichgewicht wiederzufinden.
Bastian meinte zu ihm er solle auf das hören was in seiner Brust schlug. Woher dieser Bengel nur immer diese Weisheiten nimmt!
Das Licht des Mondes spiegelte sich in Ihrem Gesicht, als würde es strahlen und so wollte er nicht mit vielen Worten dieses Situation zerreden. Er wollte es einfach nur genießen und so verschloss er ihre Lippen mit seinem Finger und später auch mit den seinigen.
Sie saßen noch lange an den Baum gelehnt und tauschten kleine Zärtlichkeiten aus, die sich wunderbar anfühlten, da sie ohne Zwang und Druck einfach aus beiden herausströmten und jeweils den Anderen für sich ohne Bedingungen einnahmen. Wie früher konnten Sie sich mit wenigen Worten wunderbar verstehen, vieles was sie taten verursachte ein Auflachen, weil beide im selben Moment daran dachten.
Nun schlummerte sie so schön in seinen Armen, den der Tag war überaus anstrengend gewesen. Vorsichtig nahm er sie auf seine Arme und trug sie ins Zelt, um sie vorsichtig auf die Felle zu betten.
Da lag sie nun, vollkommen entspannt mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Leise seufzte er auf und verfluchte etwas seine Schwäche für diese Frau. Er legt sich neben Sie, stützte sein Kopf auf seinen Arm und strich mit der Fingerkuppe seines Zeigefingers hauchzart über ihren Körper. Es schien so, als wolle er alles in sich aufnehmen und jedes kleine Detail abspeichern, den wer weiß, ob er jemals wieder eine Change dazu haben würde. Sie trug ein Lächeln im Gesicht und Siran zweifelte etwas, ob sie schlafen würde, oder nur so tat. Sicher hatte sie seine Unsicherheit bemerkt und vielleicht wollte sie ihm so einfach die Möglichkeit geben ohne Angst, ihr seine Gefühle vollends zu offenbaren. Siran grübelte darüber nach, wie er das am besten herausbekommen könnte. Eine Weile verging, als ihm einfiel, das es etwas gab, zu dem sie nie nein sagen würde können.
Vorsichtig schlich er aus dem Zelt zu Bastian und suchte nach einem leckeren Bonbon. Zurück damit schloss er um die Hälfte seine Lippen und mit der anderen Hälfte berührte er ihre ganz vorsichtig. Gespannt lauerte er auf ihre Reaktion. Würde sie anbeißen?
Zuletzt geändert von Siran van Zac am Freitag 15. November 2013, 01:28, insgesamt 1-mal geändert.
-
Gast
Sie genoss die sanften Berührungen von ihm und wollte diesen Moment auf keinen Fall kaputt machen. Als Siran jedoch das Zelt verließ, schaute sie sich um. Leise seufzte sie auf und dachte sich das er jenes wohl doch nicht ertragen könne. Morgen würden sie sich wieder verabschieden und wer weiß wann sie sich das nächste Mal wiedersehen würden. Das letzte was sie nun wollte war ihn nochmals zu verletzen und ihn die Qualen erneut zuzumuten, die sie ihn schon einmal antat. Er sollte sein Weg gehen und jenes machen was er für richtig hält. Durch das leise aufziehen der Zeltöffnung wurde sie aus den Gedanken gerissen und lag wieder ganz still im Fell. Siran kam zurück, sie wunderte sich etwas aber tat weiterhin so als würde sie schlafen. Als dennoch Siran etwas an ihre Lippen legte und sie seine Lippen dazu noch ganz nah spürte, versuchte sie ihr lächeln zu unterdrücken. Doch der leckere Duft des Bonbons war so verlockend das sie prompt den halben Bonbon mit den Lippen umfasste und somit Sirans Lippen berührte. Seine Augen funkelten auf, danach musste auch er nun auf schmunzelt. Verdi zog den halben Bonbon in seinen Mund und ließ jenes auf der Zunge zergehen. Es war ein merkwürdiges Gefühl welche in ihr hochstieg. Da lagen sich nun beide in den Armen, nach so langer Zeit. Doch ohne große Worte genossen sie diese letzte Nacht zusammen. Sie küssten sich und gaben sich hauchzarte Streicheleien. Der Morgen brach heran und beide lagen noch wach im Zelt, bis man Bastian aus dem Zelt herauskrochen hörte.
Beide zogen sich ihre Sachen an und krochen ebenso übernachtete aus dem Zelt. Sie streckten sich und gingen zu Bastian ans Feuer, der wie gewohnt schon eine Aufgabe nachging. Er entzündete das Feuer für warme Wasser und rief nach Marie. Verdi entgegen war etwas zurückhaltender, denn sie wusste genau dies war nun das letzte Frühstück das sie mit ihren Sohn hatte. Siran merkte jenes natürlich und nahm neben ihr platz, legte den Arm um sie und flüsterte ihr zu. „Unser Wurm ist schon groß und muss seine Erfahrungen sammeln.“ Verdi nickte zu seinen Worten. Ihr war jenes natürlich bewusst und wollte ihren Sohn dort keine Steine in den Weg legen. Nebenbei gingen ihre noch andere Gedanken durch den Kopf, doch dies wollte sie an diesen Morgen nicht mehr aussprechen. Gemeinsam aßen sie wie eine kleine Familie am Feuer ihr Frühstück und machten sich dann an die Arbeit ihre Sachen zusammen zu packen. Wehmütig bepackte Verdi ihr Lama mit ihren Sachen, dennoch war es an der Zeit zurück zu reisen. Siran beobachtete sie unauffällig und sobald er beschäftig war, wurde er von ihr beobachtet. Sie wechselten beim Abbau kaum einen Wort, erst als es Zeit war sich zu verabschieden.
Bastian holte ein in Tuch eingeschlagenes Stück heraus und gab es seiner Mama. Sie war etwas überrascht und zog das Tuch von jenem, es war aus Holz angefertigtes Lama. Mit einen breiten Grinsen umarmte sie ihren Sohn und bedankte sich sehr für das Geschenk. Auch sie gab ihn diesmal etwas Größeres. Er packte auch jenes rasch aus und erhob aus dem Lederumschlag eine komplett neue Rüstung mit den Zeichen BS hinaufgestickt hoch. Vor Freude erdrückte er fast seine Mama und huschte danach auch gleich ins Haus um sich die Rüstung anzuziehen. So standen Siran und Verdi alleine im Garten. Beide blickten sich lange an, ehe sie sich umarmten und sich einen Kuss gaben. Siran war etwas distanziert und trat wieder zurück. Sie runzelte die Stirn, dennoch wollte sie dazu nicht weiter sagen. Die Stille hielt nicht lange und ihre Blicke wurden auf Bastian gerichtet als er aus dem Haus kam. Ganz stolz und richtig aufrecht stand er vor ihnen. Nun sah er aus wie ein richtiger junger Mann. Stolz blickte Verdi zu ihm und drückte ihn noch einmal an sich. „Mein Wurm, pass gut auf dich und den Papa auf.“ Es war noch laut genug das Siran jenes hören konnte. Anscheint dachte sie, sie würde Siran nie wiedersehen. Der Abschied fiel ihr schwer, dennoch würde das Schiff nicht weg auf sie warten, so zog sie ihr Lama bis zum Hafen hinter sich her. Auf dem Bord angekommen, blieb sie auf dem Deck stehen und schaute noch lange in Richtung Wald. Vielleicht hatte sie innerlich gehofft, dass ihr jemand hinterher kam oder noch einmal am Hafen stehen würde um zu winken. Das Schiff verließ den Hafen, der Wind nahm mehr und mehr zu und trieb das Schiff an. Verdi stand noch auf dem Deck, ihre Haare flogen ihr ins Gesicht, so konnte man zu mindestens ihre Tränen nicht sehen. Ihre Arme verschränke sie vor der Brust, zum einen die Wärme der Nacht noch einmal zu spüren und zum anderen sich vor dem Wind zu schützen. Gegen Abend trafen sie im Hafen von Adoran ein und sie zog ihr Lama vom Bord hinunter.
Da war sie nun wieder. Im Haus angekommen zog sie die Taschen vom Lama und schmunzelte auf als sie das Holzlama mit der Hand umfasste und es an die Brust drückte. Es waren traumhaft schöne Tage, die sie so nie vergessen wird. Doch bald kehrt ihr Alltag zurück und wird diese gemütliche Ruhe vermissen. Sie hoffte innerlich, dass es den beiden immer gut gehen wird und sie sich beide bald wieder sehen würden. Vielleicht verirrt Siran sich erneut ins Land und besucht sie, vielleicht wollte er jenes auch gar nicht. Er wird sich dennoch die Tage wundern, sofern er in seine Wandertasche schaut, sie wird ihm etwas besonders da gelassen haben. Die Tage sollten in seiner Erinnerung bleiben.
Beide zogen sich ihre Sachen an und krochen ebenso übernachtete aus dem Zelt. Sie streckten sich und gingen zu Bastian ans Feuer, der wie gewohnt schon eine Aufgabe nachging. Er entzündete das Feuer für warme Wasser und rief nach Marie. Verdi entgegen war etwas zurückhaltender, denn sie wusste genau dies war nun das letzte Frühstück das sie mit ihren Sohn hatte. Siran merkte jenes natürlich und nahm neben ihr platz, legte den Arm um sie und flüsterte ihr zu. „Unser Wurm ist schon groß und muss seine Erfahrungen sammeln.“ Verdi nickte zu seinen Worten. Ihr war jenes natürlich bewusst und wollte ihren Sohn dort keine Steine in den Weg legen. Nebenbei gingen ihre noch andere Gedanken durch den Kopf, doch dies wollte sie an diesen Morgen nicht mehr aussprechen. Gemeinsam aßen sie wie eine kleine Familie am Feuer ihr Frühstück und machten sich dann an die Arbeit ihre Sachen zusammen zu packen. Wehmütig bepackte Verdi ihr Lama mit ihren Sachen, dennoch war es an der Zeit zurück zu reisen. Siran beobachtete sie unauffällig und sobald er beschäftig war, wurde er von ihr beobachtet. Sie wechselten beim Abbau kaum einen Wort, erst als es Zeit war sich zu verabschieden.
Bastian holte ein in Tuch eingeschlagenes Stück heraus und gab es seiner Mama. Sie war etwas überrascht und zog das Tuch von jenem, es war aus Holz angefertigtes Lama. Mit einen breiten Grinsen umarmte sie ihren Sohn und bedankte sich sehr für das Geschenk. Auch sie gab ihn diesmal etwas Größeres. Er packte auch jenes rasch aus und erhob aus dem Lederumschlag eine komplett neue Rüstung mit den Zeichen BS hinaufgestickt hoch. Vor Freude erdrückte er fast seine Mama und huschte danach auch gleich ins Haus um sich die Rüstung anzuziehen. So standen Siran und Verdi alleine im Garten. Beide blickten sich lange an, ehe sie sich umarmten und sich einen Kuss gaben. Siran war etwas distanziert und trat wieder zurück. Sie runzelte die Stirn, dennoch wollte sie dazu nicht weiter sagen. Die Stille hielt nicht lange und ihre Blicke wurden auf Bastian gerichtet als er aus dem Haus kam. Ganz stolz und richtig aufrecht stand er vor ihnen. Nun sah er aus wie ein richtiger junger Mann. Stolz blickte Verdi zu ihm und drückte ihn noch einmal an sich. „Mein Wurm, pass gut auf dich und den Papa auf.“ Es war noch laut genug das Siran jenes hören konnte. Anscheint dachte sie, sie würde Siran nie wiedersehen. Der Abschied fiel ihr schwer, dennoch würde das Schiff nicht weg auf sie warten, so zog sie ihr Lama bis zum Hafen hinter sich her. Auf dem Bord angekommen, blieb sie auf dem Deck stehen und schaute noch lange in Richtung Wald. Vielleicht hatte sie innerlich gehofft, dass ihr jemand hinterher kam oder noch einmal am Hafen stehen würde um zu winken. Das Schiff verließ den Hafen, der Wind nahm mehr und mehr zu und trieb das Schiff an. Verdi stand noch auf dem Deck, ihre Haare flogen ihr ins Gesicht, so konnte man zu mindestens ihre Tränen nicht sehen. Ihre Arme verschränke sie vor der Brust, zum einen die Wärme der Nacht noch einmal zu spüren und zum anderen sich vor dem Wind zu schützen. Gegen Abend trafen sie im Hafen von Adoran ein und sie zog ihr Lama vom Bord hinunter.
Da war sie nun wieder. Im Haus angekommen zog sie die Taschen vom Lama und schmunzelte auf als sie das Holzlama mit der Hand umfasste und es an die Brust drückte. Es waren traumhaft schöne Tage, die sie so nie vergessen wird. Doch bald kehrt ihr Alltag zurück und wird diese gemütliche Ruhe vermissen. Sie hoffte innerlich, dass es den beiden immer gut gehen wird und sie sich beide bald wieder sehen würden. Vielleicht verirrt Siran sich erneut ins Land und besucht sie, vielleicht wollte er jenes auch gar nicht. Er wird sich dennoch die Tage wundern, sofern er in seine Wandertasche schaut, sie wird ihm etwas besonders da gelassen haben. Die Tage sollten in seiner Erinnerung bleiben.
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 15. November 2013, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Er hatte es nicht wahr haben wollen, die Zeit der Trennung war gekommen. Jeder schien nun wieder seinen eigenen Weg zu gehen. Keiner der beiden hatte gewagt das Wort Zukunft in den Mund zu nehmen, jeder genoss einfach nur den Augenblick. Am liebsten hätte Siran die Zeit angehalten, damit es einfach nicht aufhört, oder zumindest verlangsamt, dass sie genug Zeit hätten alles zu besprechen, aufzuarbeiten und neu zu planen Doch was konnte so ein kleines Licht wie Siran Zac tun, um die Zeit anzuhalten. War er Gott? Schwachsinn, allein diese Überlegung verdeutlichte ihm, das er doch einfach nur ein Staubkorn war.
Er sah ihr nach, wie sie mit ihrem flinken Lama in Richtung des Hafens verschwand. Er fühlte sich wie gelähmt, unfähig sich zu bewegen, ihr nachzulaufen oder ihr noch ein paar Worte nachzurufen.
Er wollte ihr noch soviel sagen doch war er vollkommen machtlos.
Er hatte sich erfolgreich so viele Jahren von Frauen fern gehalten, doch der Magie dieser Frau war er vollkommen ausgeliefert und konnte ihr nicht widerstehen. Als er ihre Nähe nicht mehr wahrnahm, legte sich eine Dunkelheit und Kälte auf ihn. Der Wind hatte seine Haare ergriffen und wehte ihm diese verspielt ins Gesicht. Die eine oder andere Träne rollte die Wange herab und Bastian sah zu ihm: „Papa, du weinst ja“. Siran schnieft und wischte sich durch das Gesicht. „Ach Großer, das ist Quatsch echte Männer heulen nicht. Das ist nur der Wind.“ Zweifelnd sah ihn Bastian an und ein schmunzeln lag um seine Mundwinkel. „Papa ich bin kein Kind mehr, das zieht nicht mehr. Du bist ganz anders wenn Mama in der Nähe ist und ich sehe doch, das da was zwischen Euch ist. Du solltest sie nicht so lange allein lassen.“ Siran brummt leise wie als Zustimmung: „Herje Großer, du machst mir Angst“. Er schaut ihn ernst an und bemüht sich nicht zu lachen- „Wieso Papa“ entgegnet er „ man darf einfach vor der Wahrheit die Augen nicht verschließen“. Siran schnieft: „ Ja du hast recht und es ist halt nicht so einfach, solche Worte vom eigenem Kind zu hören. Ja und außerdem soll ich auf dich aufpassen, sagt Mama.“ Verwirrt blickte ihn Bastian an: „Warum das denn ?“ Siran runzelt die Stirn: „Also du bist ja schon fast ein richtiger Mann und Mama möchte noch keine Oma werden.“ Bastian wurde abwechselnd bleich und rot und als er den Kloß in seinem Hals heruntergewürgt hatte und räusperte er hervor: „Puh, worüber ihr euch Gedanken macht. Sag der Mama ihr habt mich gut vorbereitet, ich konnte viel von Euch lernen und werde mich mühen meine Weg zu gehen. Findet sich dann ein Mädchen, schauen wir mal. Bringt lieber euer Leben auf den richtigen Weg, ich habe nun mein eigenes Leben, zu diesem gehört ihr sicherlich auch dazu, doch nicht vordringlich. Das musst du verstehen Papa .“ Siran nickt leicht zu ihm: „ Hrm ja schon, aber loslassen tut nun mal weh. Ich glaube Großer ich sollte ein paar Sachen zusammen und dem Ruf des Herzens folgen.“ Er erhob sich etwas steif vom langen Sitzen am Feuer und krabbelte ins große aber nun leere Zelt. Vorsichtig tastet er nach seiner Ledertasche und stutzt. Irgendwie fühlte die sich nicht leer an. Neugierig öffnete er diese und schaute herein. Drin befand sich ein feines gebundenes Lederbuch. Eilig holte er dieses hervor und schlug es auf und das Herz pochte bis zum Hals und im Kopf dröhnte es als er las:
Als er vor das Zelt trat straffte er seine Kleidung als würde er etwas wichtiges verkünden müssen: „Großer, du hast recht. Ich werde in wenigen Tagen aufbrechen und nachsehen, ob Mama noch genug von den kleinen Überraschungen hat, die sie darüber hinweg trösten sollen, das ich nicht bei ihr bin. Doch werde ich dann nicht mehr zurückkommen sondern bei ihr bleiben.“ Etwas wehleidig sieht er zu Bastian, der ihn anstrahlt und auf ihn zugeht, seine Arme um Siran legt und herzlich drückt. „Wann willst denn los Papa?“ „Ich denke das wir noch ein paar wichtige Sachen besprechen müssen und das Lager auflösen. Dann bist du auf das Mann werden gut vorbereitet. Mehr kannich nicht tun. Die restlichen Fehler musst du selber machen. Du weist, wir sind immer für dich da.“
Auch Bastian schien berührt von der Art seines Vaters zu sein, den auch wenn er Papa zu ihm sagte fühlte er neben dem Respekt, das da ein guter Freund ist.
So genossen beide noch die vorerst letzte Zeit.
Er sah ihr nach, wie sie mit ihrem flinken Lama in Richtung des Hafens verschwand. Er fühlte sich wie gelähmt, unfähig sich zu bewegen, ihr nachzulaufen oder ihr noch ein paar Worte nachzurufen.
Er wollte ihr noch soviel sagen doch war er vollkommen machtlos.
Er hatte sich erfolgreich so viele Jahren von Frauen fern gehalten, doch der Magie dieser Frau war er vollkommen ausgeliefert und konnte ihr nicht widerstehen. Als er ihre Nähe nicht mehr wahrnahm, legte sich eine Dunkelheit und Kälte auf ihn. Der Wind hatte seine Haare ergriffen und wehte ihm diese verspielt ins Gesicht. Die eine oder andere Träne rollte die Wange herab und Bastian sah zu ihm: „Papa, du weinst ja“. Siran schnieft und wischte sich durch das Gesicht. „Ach Großer, das ist Quatsch echte Männer heulen nicht. Das ist nur der Wind.“ Zweifelnd sah ihn Bastian an und ein schmunzeln lag um seine Mundwinkel. „Papa ich bin kein Kind mehr, das zieht nicht mehr. Du bist ganz anders wenn Mama in der Nähe ist und ich sehe doch, das da was zwischen Euch ist. Du solltest sie nicht so lange allein lassen.“ Siran brummt leise wie als Zustimmung: „Herje Großer, du machst mir Angst“. Er schaut ihn ernst an und bemüht sich nicht zu lachen- „Wieso Papa“ entgegnet er „ man darf einfach vor der Wahrheit die Augen nicht verschließen“. Siran schnieft: „ Ja du hast recht und es ist halt nicht so einfach, solche Worte vom eigenem Kind zu hören. Ja und außerdem soll ich auf dich aufpassen, sagt Mama.“ Verwirrt blickte ihn Bastian an: „Warum das denn ?“ Siran runzelt die Stirn: „Also du bist ja schon fast ein richtiger Mann und Mama möchte noch keine Oma werden.“ Bastian wurde abwechselnd bleich und rot und als er den Kloß in seinem Hals heruntergewürgt hatte und räusperte er hervor: „Puh, worüber ihr euch Gedanken macht. Sag der Mama ihr habt mich gut vorbereitet, ich konnte viel von Euch lernen und werde mich mühen meine Weg zu gehen. Findet sich dann ein Mädchen, schauen wir mal. Bringt lieber euer Leben auf den richtigen Weg, ich habe nun mein eigenes Leben, zu diesem gehört ihr sicherlich auch dazu, doch nicht vordringlich. Das musst du verstehen Papa .“ Siran nickt leicht zu ihm: „ Hrm ja schon, aber loslassen tut nun mal weh. Ich glaube Großer ich sollte ein paar Sachen zusammen und dem Ruf des Herzens folgen.“ Er erhob sich etwas steif vom langen Sitzen am Feuer und krabbelte ins große aber nun leere Zelt. Vorsichtig tastet er nach seiner Ledertasche und stutzt. Irgendwie fühlte die sich nicht leer an. Neugierig öffnete er diese und schaute herein. Drin befand sich ein feines gebundenes Lederbuch. Eilig holte er dieses hervor und schlug es auf und das Herz pochte bis zum Hals und im Kopf dröhnte es als er las:
Er konnte nicht mehr weiterlesen, denn die Schrift verschwamm vor seinen Augen. Stand hier, sie sehne sich danach, in seinen Armen zu liegen? Schnell wischte er sich die Augen und lass ihre Zeilen wieder und wieder.Lieber Siran, ich hoffe du hast die erste Auflage dieses Buches nicht vergessen. Leider konnte ich es nicht mehr finden und ich weiß nicht ob es überhaupt noch existiert. Ich denke noch oft daran, wie wir unsere Gedanken und Gefühle in den Zeiten darin hinterließen, in denen wir sie nicht persönlich austauschen konnten. Darum fange ich die Fortschreibung dieses Buches an, denn ich vermisse es sehr unbeschwert über all das mich auszutauschen, was mich bewegt. Und im Moment sind es …............
Als er vor das Zelt trat straffte er seine Kleidung als würde er etwas wichtiges verkünden müssen: „Großer, du hast recht. Ich werde in wenigen Tagen aufbrechen und nachsehen, ob Mama noch genug von den kleinen Überraschungen hat, die sie darüber hinweg trösten sollen, das ich nicht bei ihr bin. Doch werde ich dann nicht mehr zurückkommen sondern bei ihr bleiben.“ Etwas wehleidig sieht er zu Bastian, der ihn anstrahlt und auf ihn zugeht, seine Arme um Siran legt und herzlich drückt. „Wann willst denn los Papa?“ „Ich denke das wir noch ein paar wichtige Sachen besprechen müssen und das Lager auflösen. Dann bist du auf das Mann werden gut vorbereitet. Mehr kannich nicht tun. Die restlichen Fehler musst du selber machen. Du weist, wir sind immer für dich da.“
Auch Bastian schien berührt von der Art seines Vaters zu sein, den auch wenn er Papa zu ihm sagte fühlte er neben dem Respekt, das da ein guter Freund ist.
So genossen beide noch die vorerst letzte Zeit.
-
Gast
Nach ihrer Reise war Verdi wie ausgewechselt. Sie konnte sich abends in Ruhe auf ihr Zimmerchen verziehen und es sich dort gemütlich machen. Sie schnappte sich ein Buch und machte es sich auf ihrem Bett bequem. Neben ihr stand eine Holzschale, diese war gefüllt mit leckeren, saftigen Erdbeeren und als sie im Buch vertieft war, griff sie reflexartig immer wieder in die Schale. Genussvoll aß sie jene und erinnerte sich mit einen lächeln an die schönen Tage vor einer Woche. Sie fühlte sich bei ihren Sohn und Siran sehr wohl, am liebsten wäre sie gar nicht abgereist. Als sie wieder in die Schale griff und ins leere fasste schnaufte sie kurz auf. Sie hatte den ganzen Vorrat auf genascht und erst morgen würde sie wieder ein kleines Beutelchen im Briefkasten haben. So trat sie in einen Wollschal umschlugen ans Fenster und blickte in die Sterne. Irgendwo dahinten sind nun ihre Männer, am gemütlichen Lagerfeuer. Sie kuschelte sich immer mehr in ihren Wollschal ein und schmunzelte als sie an die letzte Nacht mit Siran dachte. Sie frage sich ob er ihr eingeschlagenes Lederbuch gefunden hatte und jenes nicht als Zwang sah. Sie wollte ihm nur wie damals ihre Gefühle und Gedanken mitteilen.
>Lieber Siran, ich hoffe du hast die erste Auflage dieses Buches nicht vergessen. Leider konnte ich es nicht mehr finden und ich weiß nicht ob es überhaupt noch existiert. Ich denke noch oft daran, wie wir unsere Gedanken und Gefühle in den Zeiten darin hinterließen, in denen wir sie nicht persönlich austauschen konnten. Darum fange ich die Fortschreibung dieses Buches an, denn ich vermisse es sehr unbeschwert über all das mich auszutauschen, was mich bewegt. Und im Moment ist es das ich mich sehr wohl in deiner Nahe fühle. Die letzten Tage daheim habe ich mich nach unserem Widersehen so sehr gesehnt, dass du mich in die Arme nimmst. Die Tage mit euch waren für mich wie ein Traum, am liebsten wäre ich nie wieder aufgewacht. Alleine schon um dich bei mir zu haben. Doch ich weiß, dass ich dir sehr wehgetan habe und ich nichts von dir verlangen kann. Dennoch hoffe ich, dass ich dich bald wiedersehen darf.<
Verdi überlegte jeden Tag ob es richtig war jenes zu schreiben und ob es ihn überhaupt recht war. Sie hatten bis jetzt nicht über die vergangene Zeit geredet, zu mindestens Verdi nicht. Dabei gab es so viel zu erzählen. Im Kerzenschein legte sie sich zurück ins Bett und schloss ihre Augen.
Am nächsten Tag eilte sie mit wuscheligen Harren und im Morgenmantel die Treppe herunter um in den Briefkasten zu schauen. Da war es! Ein kleiner Beutel damit die Sehnsucht nicht zu groß wurde. Dabei kam ihr schon ein neuer Gedanke, wie lange sollte sie zum Briefkasten laufen? Wenn sie doch nur wüsste wer ihr jenes immer brauchte, so hätte sie denjenigen fragen können wie lange er mir noch die Köstlichkeit bringen wird. Aber es war nie jemand zu sehen. So ging sie mit dem Beutel die Treppe hinauf und legte die Erdbeeren wie ein rohes Ei vorsichtig in die Schale. Zählte die Erdbeere nach und fing an zu rechnen. „ Jetzt eine dann hab ich noch neun, in zwei Tagen kommt die nächste Lieferung. Als ich könnte mittags noch eine essen und abends drei.“ Ihre Mundwinkel hoben sich und so griff sie zu ersten Erdbeere und lies diese auf der Zunge zergehen. Doch der Tag war diesmal sehr lang und somit griff sie mehrmals als nur fünf Mal in die Schale und die Köstlichkeiten nahmen rasch ab. Am Abend waren in der Schale gerade mal noch zwei und Verdi schnaufte leicht auf. „ Das könnte er nicht dauerhaft machen. Ich lass mich nicht ewig mit Erdbeeren abspeisen.“ Schon etwas enttäuscht und verzweifelt warum er jenes tat wenn er doch nicht wieder käme, legte sie sich ins Bett und griff nach ihrem Buch. Irgendwann schlief sie mit dem Buch in der Hand ein und träumte von ihrem kleinen Abenteuer.
>Lieber Siran, ich hoffe du hast die erste Auflage dieses Buches nicht vergessen. Leider konnte ich es nicht mehr finden und ich weiß nicht ob es überhaupt noch existiert. Ich denke noch oft daran, wie wir unsere Gedanken und Gefühle in den Zeiten darin hinterließen, in denen wir sie nicht persönlich austauschen konnten. Darum fange ich die Fortschreibung dieses Buches an, denn ich vermisse es sehr unbeschwert über all das mich auszutauschen, was mich bewegt. Und im Moment ist es das ich mich sehr wohl in deiner Nahe fühle. Die letzten Tage daheim habe ich mich nach unserem Widersehen so sehr gesehnt, dass du mich in die Arme nimmst. Die Tage mit euch waren für mich wie ein Traum, am liebsten wäre ich nie wieder aufgewacht. Alleine schon um dich bei mir zu haben. Doch ich weiß, dass ich dir sehr wehgetan habe und ich nichts von dir verlangen kann. Dennoch hoffe ich, dass ich dich bald wiedersehen darf.<
Verdi überlegte jeden Tag ob es richtig war jenes zu schreiben und ob es ihn überhaupt recht war. Sie hatten bis jetzt nicht über die vergangene Zeit geredet, zu mindestens Verdi nicht. Dabei gab es so viel zu erzählen. Im Kerzenschein legte sie sich zurück ins Bett und schloss ihre Augen.
Am nächsten Tag eilte sie mit wuscheligen Harren und im Morgenmantel die Treppe herunter um in den Briefkasten zu schauen. Da war es! Ein kleiner Beutel damit die Sehnsucht nicht zu groß wurde. Dabei kam ihr schon ein neuer Gedanke, wie lange sollte sie zum Briefkasten laufen? Wenn sie doch nur wüsste wer ihr jenes immer brauchte, so hätte sie denjenigen fragen können wie lange er mir noch die Köstlichkeit bringen wird. Aber es war nie jemand zu sehen. So ging sie mit dem Beutel die Treppe hinauf und legte die Erdbeeren wie ein rohes Ei vorsichtig in die Schale. Zählte die Erdbeere nach und fing an zu rechnen. „ Jetzt eine dann hab ich noch neun, in zwei Tagen kommt die nächste Lieferung. Als ich könnte mittags noch eine essen und abends drei.“ Ihre Mundwinkel hoben sich und so griff sie zu ersten Erdbeere und lies diese auf der Zunge zergehen. Doch der Tag war diesmal sehr lang und somit griff sie mehrmals als nur fünf Mal in die Schale und die Köstlichkeiten nahmen rasch ab. Am Abend waren in der Schale gerade mal noch zwei und Verdi schnaufte leicht auf. „ Das könnte er nicht dauerhaft machen. Ich lass mich nicht ewig mit Erdbeeren abspeisen.“ Schon etwas enttäuscht und verzweifelt warum er jenes tat wenn er doch nicht wieder käme, legte sie sich ins Bett und griff nach ihrem Buch. Irgendwann schlief sie mit dem Buch in der Hand ein und träumte von ihrem kleinen Abenteuer.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Da stand er nun an der Reling des Schiffes, welches gemächlich in den Hafen von Adoran einfuhr. Tief einatmend saugte sich der Geruch und Gestank Adorans in seine von frischer Seeluft gefüllten Lungen. Noch war es nicht zu spät, noch hatte das Schiff nicht angelegt und er seinen Fuß aufs feste Land gesetzt, noch konnte er es sich alles nochmal überlegen.
Nein. Er hatte sein Word gegeben und ein gegebenes Word bricht man nicht, bis einen der Tod davon entbindet. Verdammt, da war wieder diese Phrase, bis das der Tod ..... In letzer Zeit wollte ihm diese Worte einfach nicht aus dem Sinn weichen. Schnell versuchte er diesem Anflug des Wahnsinn, welcher versuchte sein Hirn zu marten, zu entkommen, indem er den Matrosen half Taue auszuwerfen und das Schiff festzulegen.
Jeah,innerlich jubelnd ging er von Board. Das hat doch geklappt, hervorragend konnte er diese Grübeleien verdrängen. So schnappte er sich sein mittelgrossen Bündel, denn viel mehr hatte er nicht und ging vom Hafen kommend in die Stadt direkt zum Bankier, der derzeitig seine Anlaufstelle für allerlei Nachrichten war. Flugs wurde die Post sortiert, Nachrichten über seine Ankunft versandt, um seinen Einbürgerung in Adoran zu vollenden und sein Hab und Gut dem Bankier anvertraut. Da dieser bisher seine Dienste verlässlich ausgeführt hatte, brauchte Siran dabei keine Bedenken zu haben.
Eine Unruhe ergriff ihn wieder und es zog ihn hinaus, hinaus aus dieser Stadt in Richtung Norden. Der beste Weg war direkt zur Postkutsche vor den Toren Adorans und dann eine Fahrt bis nach Tiefenberg. Auf dem Weg dahin gönnte er sich noch etwas Schlaf. Noch leicht benommen schritt er eilig in Richtung des Gesellschaftshauses, wo es so ruhig und friedlich war. Es war mittlerweile schon dunkel geworden. Als er die 2 Stufen zum Vorbau des Gesellschaftshauses aufsteigen wollte, stand dort im Halbdunkeln jemand. Unvermittelt blieb er stehen und fragte nach: "Ich bin auf der Suche nach einer Schneiderin mit dem Namen Verdania. Kennt ihr diese?".
Die Frau löste sich aus dem Dunklem der Überdachung und er vernahm ihre Stimme: "Ja, was wollt ihr denn von ihr?". "Ich möchte kontrollieren, ob sie noch genug Köstlichkeiten hat" entgegnet er auf ihre Frage. Ein helles und ihm so bekanntes Lachen erklang. Oh wie hatte er dieses vermisst. Klang es für ihn doch Engelsmusik gleich. Sein heftig schlagendes Herz erinnerte ihn daran, das er noch lebte und so ging er auf sie zu und schloss sie eine gefühlte Ewigkeit in seine Arme. Er spürte, wie ihre Wärme ihn mehr und mehr erfasste. Oh dieses weiche anschmiegsame Gefühl, das da jemand ist, der für einen da zu sein scheint, davon konnte er einfach nicht genug bekommen.
Er fühlte sich wie ein Ertrinkender in einem Meer voller Liebe, doch nur ihre Lippen konnten seinen Durst stillen. So küsste er sie danach, als galt es Alles nachzuholen, was er wohl verpasst haben möge. Sie konnte sich gewiss sein, er hatte ein riesen Durst und dieser würde sich wohl so schnell nicht löschen lassen. Hoffentlich hatte er sich gut genug im Griff, ihr noch genug Luft zum Atmen zu lassen und sie damit nicht vordergründig zu erdrücken.
Nein. Er hatte sein Word gegeben und ein gegebenes Word bricht man nicht, bis einen der Tod davon entbindet. Verdammt, da war wieder diese Phrase, bis das der Tod ..... In letzer Zeit wollte ihm diese Worte einfach nicht aus dem Sinn weichen. Schnell versuchte er diesem Anflug des Wahnsinn, welcher versuchte sein Hirn zu marten, zu entkommen, indem er den Matrosen half Taue auszuwerfen und das Schiff festzulegen.
Jeah,innerlich jubelnd ging er von Board. Das hat doch geklappt, hervorragend konnte er diese Grübeleien verdrängen. So schnappte er sich sein mittelgrossen Bündel, denn viel mehr hatte er nicht und ging vom Hafen kommend in die Stadt direkt zum Bankier, der derzeitig seine Anlaufstelle für allerlei Nachrichten war. Flugs wurde die Post sortiert, Nachrichten über seine Ankunft versandt, um seinen Einbürgerung in Adoran zu vollenden und sein Hab und Gut dem Bankier anvertraut. Da dieser bisher seine Dienste verlässlich ausgeführt hatte, brauchte Siran dabei keine Bedenken zu haben.
Eine Unruhe ergriff ihn wieder und es zog ihn hinaus, hinaus aus dieser Stadt in Richtung Norden. Der beste Weg war direkt zur Postkutsche vor den Toren Adorans und dann eine Fahrt bis nach Tiefenberg. Auf dem Weg dahin gönnte er sich noch etwas Schlaf. Noch leicht benommen schritt er eilig in Richtung des Gesellschaftshauses, wo es so ruhig und friedlich war. Es war mittlerweile schon dunkel geworden. Als er die 2 Stufen zum Vorbau des Gesellschaftshauses aufsteigen wollte, stand dort im Halbdunkeln jemand. Unvermittelt blieb er stehen und fragte nach: "Ich bin auf der Suche nach einer Schneiderin mit dem Namen Verdania. Kennt ihr diese?".
Die Frau löste sich aus dem Dunklem der Überdachung und er vernahm ihre Stimme: "Ja, was wollt ihr denn von ihr?". "Ich möchte kontrollieren, ob sie noch genug Köstlichkeiten hat" entgegnet er auf ihre Frage. Ein helles und ihm so bekanntes Lachen erklang. Oh wie hatte er dieses vermisst. Klang es für ihn doch Engelsmusik gleich. Sein heftig schlagendes Herz erinnerte ihn daran, das er noch lebte und so ging er auf sie zu und schloss sie eine gefühlte Ewigkeit in seine Arme. Er spürte, wie ihre Wärme ihn mehr und mehr erfasste. Oh dieses weiche anschmiegsame Gefühl, das da jemand ist, der für einen da zu sein scheint, davon konnte er einfach nicht genug bekommen.
Er fühlte sich wie ein Ertrinkender in einem Meer voller Liebe, doch nur ihre Lippen konnten seinen Durst stillen. So küsste er sie danach, als galt es Alles nachzuholen, was er wohl verpasst haben möge. Sie konnte sich gewiss sein, er hatte ein riesen Durst und dieser würde sich wohl so schnell nicht löschen lassen. Hoffentlich hatte er sich gut genug im Griff, ihr noch genug Luft zum Atmen zu lassen und sie damit nicht vordergründig zu erdrücken.
Zuletzt geändert von Siran van Zac am Donnerstag 5. Dezember 2013, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
-
Gast
Durch die Rückkehr von Siran verändert sich so einige im Leben von Verdania. Sie hatte ihn die Möglichkeit gelassen zu entscheiden was für ihn das Beste war. Zurück nach Gerimor zu kommen oder weiter mit Bastian durch die Welt zu reisen. Als er sich entschied und auf einmal vor ihr stand, hörte ihr Herz für eine Sekunde auf zu Schlagen. Viele Fragen sammelten sich in ihrem Kopf.
Warum kam er zurück?
Wollte er hier in Gerimor noch einmal neu anfangen?
Oder war er wegen ihr zurückgekommen?
Sie nahmen sich viel Zeit und sprachen über viele Dinge. Sprachen Themen aus die vor langer Zeit nicht möglich waren. Als jene geklärt waren, stand nur noch einige Frage im Raum. Würden es beide noch einmal versuchen? Beide waren sich etwas unsicher, dennoch wagten sie sich der vergessenden Liebe noch eine Chance zu geben. Doch irgendwie ging der Versuch schief. Beide wussten nicht so genau was der eine vom anderen erwartete. Waren sie einfach nur Freunde die über alles redeten und ihre freie Zeit miteinander verbrachten wenn nichts zu tun war? So ganz war es beiden nicht bewusst. Doch dies änderte sich bald. Das Fest von Adoran stand vor der Tür. Zuvor war Verdania täglich mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und hatte wenig Zeit für andere Sachen. Siran verstand jenes und suchte sich selbst eine Aufgabe. So sprachen sie aneinander vorbei und keiner wusste so genau was an diesen Fest passierte.
Verdi bezog am ersten Tag den Stand, welchen Rothran vorab ausgesucht hatte und verkaufte Losen. Nur von fern könnte sie einen sehr bekannten Namen hören und schaute an der Palisade vorbei um auf den Kampfplatz zu schauen. Da stand er, gerüstet und zum Kampf bereit. Leicht bedrückt ging sie zurück. Sie hätte ihn so gerne angefeuert, ihn Mut gemacht. Doch dies war ihr nicht vergönnt, nein vielleicht wollte er dies auch nicht. War es doch nur ein Versuch etwas weiterzuleben was sie damals aufgegeben hatte? Sie wollte nicht nur eine Frau für Zuhause sein. Sie wünschte sich doch einen Mann mit dem sie auch über so ein Fest oder einen Markt laufen konnte. So ging sie den Abend geknickt zum Gesellschaftshaus zurück. Sirans Haus in Adoran war gewiss dichter, doch wollte sie niemanden dem Spaß am Fest verderben. So zog sie sich in ihrer Kammer zurück und schlief im Fell ein.
Der nächste Tag wird stressig genug, da könnte sie kein Streit gebrauchen. Nach der schlaflosen Nacht begab sie sich zurück zum Marktstand vor Adoran und verkaufte Lose. Irgendwann kam auch Siran dazu und erzählte von den Wettkämpfen im Nordwestlichen Teil, er würde es dort auch noch einmal probieren. Ohne auch nur einmal zu fragen ob sie mitkäme, ging er auch schon wieder dahin. Innerlich kämpfe sie gegen dieses Gefühl von Enttäuschung an. Beide wollten sich die Freiheit lassen, die sie benötigten und somit hatte sie wenig recht auf etwas zu bestehen. Somit versuchte sie den Abend mit den Leuten der Gesellschaft gut zu verbringen. Spät in der Nacht fuhr sie wieder hoch zum Gesellschaftshaus, setzte sich an den Tisch und überlegte ob sie ihre Gedanken aussprechen sollte oder ob sie damit alles kaputt machen würde was bis dahin war. Noch in Gedanken versunken hörte sie Schritte und eine Stimme, die ihr eine Gänsehaut verschaffte. Da stand er. Verdi versuchte sich normal zu geben doch ihr gelang es recht schwer. Sie äußerte ihre Bedenken und auch er sprach Sachen aus. Nach einer kurzen Diskussion gingen sie schlafen. Verdi konnte ihn noch nicht einmal sagen, dass sie wieder für einen Wochenlauf zu Bastian reiste. Es war eine unruhige Nacht. Vielleicht war es besser für beide etwas Abstand zu gewinnen um sich über die Gefühle für den anderen klar zu werden.
So ritt sie am späten Nachmittag fort, ohne ein Wort und ohne eine Nachricht zurück zu lassen. Die Woche bei Bastian tat ihr gut. Sie konnte mit ihren Sohn über diese Chaos reden. Für Bastian gab es kaum eine Frage. Sie gehörten zusammen und sollten jenes nun auch endlich wieder sein. Der kleine Wurm überlegte ob er vielleicht mitkäme um das zwischen beiden zu klären doch Verdi lehnte dies ab. Siran und sie würden das schon alleine irgendwie schaffen. Bastian nickte zu ihren Worten und beließ es erst mal dabei. Er würde bald vorbei kommen und dann möchte er seine Eltern gemeinsam besuchen. Verdi nickte darauf nur leicht, doch konnte sie bis dahin noch nichts versprechen. Sie kehre mit einem gemischten Gefühl zurück ins Gesellschaftshaus. Dort hatte sich kaum bis gar nichts geändert. Es war leer wie es momentan immer war. Doch schon am Abend würde sie einige ihrer Leute treffen. Darauf musste sie sich erst mal vorbeireiten. Siran wusste nicht wann sie wieder käme und als sie nach dem Gespräch mit Xenos und Rafdarn sich auf den Weg machen wollte, stand er auch schon vor der Tür. Er war unsicher ob Verdi schon wieder da wäre und wollte nur einmal nachschauen. Verdis Augen leuchteten auf und sie hatte ihn so sehr vermisst. Von diesem Zeitpunkt war es zu mindestens für sie klar was sie möchte.
Warum kam er zurück?
Wollte er hier in Gerimor noch einmal neu anfangen?
Oder war er wegen ihr zurückgekommen?
Sie nahmen sich viel Zeit und sprachen über viele Dinge. Sprachen Themen aus die vor langer Zeit nicht möglich waren. Als jene geklärt waren, stand nur noch einige Frage im Raum. Würden es beide noch einmal versuchen? Beide waren sich etwas unsicher, dennoch wagten sie sich der vergessenden Liebe noch eine Chance zu geben. Doch irgendwie ging der Versuch schief. Beide wussten nicht so genau was der eine vom anderen erwartete. Waren sie einfach nur Freunde die über alles redeten und ihre freie Zeit miteinander verbrachten wenn nichts zu tun war? So ganz war es beiden nicht bewusst. Doch dies änderte sich bald. Das Fest von Adoran stand vor der Tür. Zuvor war Verdania täglich mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und hatte wenig Zeit für andere Sachen. Siran verstand jenes und suchte sich selbst eine Aufgabe. So sprachen sie aneinander vorbei und keiner wusste so genau was an diesen Fest passierte.
Verdi bezog am ersten Tag den Stand, welchen Rothran vorab ausgesucht hatte und verkaufte Losen. Nur von fern könnte sie einen sehr bekannten Namen hören und schaute an der Palisade vorbei um auf den Kampfplatz zu schauen. Da stand er, gerüstet und zum Kampf bereit. Leicht bedrückt ging sie zurück. Sie hätte ihn so gerne angefeuert, ihn Mut gemacht. Doch dies war ihr nicht vergönnt, nein vielleicht wollte er dies auch nicht. War es doch nur ein Versuch etwas weiterzuleben was sie damals aufgegeben hatte? Sie wollte nicht nur eine Frau für Zuhause sein. Sie wünschte sich doch einen Mann mit dem sie auch über so ein Fest oder einen Markt laufen konnte. So ging sie den Abend geknickt zum Gesellschaftshaus zurück. Sirans Haus in Adoran war gewiss dichter, doch wollte sie niemanden dem Spaß am Fest verderben. So zog sie sich in ihrer Kammer zurück und schlief im Fell ein.
Der nächste Tag wird stressig genug, da könnte sie kein Streit gebrauchen. Nach der schlaflosen Nacht begab sie sich zurück zum Marktstand vor Adoran und verkaufte Lose. Irgendwann kam auch Siran dazu und erzählte von den Wettkämpfen im Nordwestlichen Teil, er würde es dort auch noch einmal probieren. Ohne auch nur einmal zu fragen ob sie mitkäme, ging er auch schon wieder dahin. Innerlich kämpfe sie gegen dieses Gefühl von Enttäuschung an. Beide wollten sich die Freiheit lassen, die sie benötigten und somit hatte sie wenig recht auf etwas zu bestehen. Somit versuchte sie den Abend mit den Leuten der Gesellschaft gut zu verbringen. Spät in der Nacht fuhr sie wieder hoch zum Gesellschaftshaus, setzte sich an den Tisch und überlegte ob sie ihre Gedanken aussprechen sollte oder ob sie damit alles kaputt machen würde was bis dahin war. Noch in Gedanken versunken hörte sie Schritte und eine Stimme, die ihr eine Gänsehaut verschaffte. Da stand er. Verdi versuchte sich normal zu geben doch ihr gelang es recht schwer. Sie äußerte ihre Bedenken und auch er sprach Sachen aus. Nach einer kurzen Diskussion gingen sie schlafen. Verdi konnte ihn noch nicht einmal sagen, dass sie wieder für einen Wochenlauf zu Bastian reiste. Es war eine unruhige Nacht. Vielleicht war es besser für beide etwas Abstand zu gewinnen um sich über die Gefühle für den anderen klar zu werden.
So ritt sie am späten Nachmittag fort, ohne ein Wort und ohne eine Nachricht zurück zu lassen. Die Woche bei Bastian tat ihr gut. Sie konnte mit ihren Sohn über diese Chaos reden. Für Bastian gab es kaum eine Frage. Sie gehörten zusammen und sollten jenes nun auch endlich wieder sein. Der kleine Wurm überlegte ob er vielleicht mitkäme um das zwischen beiden zu klären doch Verdi lehnte dies ab. Siran und sie würden das schon alleine irgendwie schaffen. Bastian nickte zu ihren Worten und beließ es erst mal dabei. Er würde bald vorbei kommen und dann möchte er seine Eltern gemeinsam besuchen. Verdi nickte darauf nur leicht, doch konnte sie bis dahin noch nichts versprechen. Sie kehre mit einem gemischten Gefühl zurück ins Gesellschaftshaus. Dort hatte sich kaum bis gar nichts geändert. Es war leer wie es momentan immer war. Doch schon am Abend würde sie einige ihrer Leute treffen. Darauf musste sie sich erst mal vorbeireiten. Siran wusste nicht wann sie wieder käme und als sie nach dem Gespräch mit Xenos und Rafdarn sich auf den Weg machen wollte, stand er auch schon vor der Tür. Er war unsicher ob Verdi schon wieder da wäre und wollte nur einmal nachschauen. Verdis Augen leuchteten auf und sie hatte ihn so sehr vermisst. Von diesem Zeitpunkt war es zu mindestens für sie klar was sie möchte.
-
Gast
Unruhig drehte sich Verdania herum und suchte im Bett jemanden neben sich. Doch als ihre Hand gegen die Wand prallte, öffnete sie ein Auge und schaute sich um. Schnaufte leise als sie feststellt, dass sie ganz alleine im kleinen Bett in ihren kleinen Zimmerchen war. Sie träumte von ihrer Familie, die noch freie Tage im Gasthaus genossen. Sie fuhr mit den Händen durchs Gesicht und öffnete nun beide Augen. Sie war zurück im Gesellschaftshaus, auch wenn sie ihre Familie sehr vermisste so musste sie schon frühzeitig zurückreisen.
Zuvor:
Ihre Reise mit Stella und Siran war eine sehr gute Idee. Siran hatte das Haus in Adoran aufgegeben und packte alle Sachen auf die Pferde. Sie wollten fern von all der Vergangenheit neu anfangen. Bastian arbeitet derzeit im Gasthaus bei Verdanias alter Freundin Irma. Somit beschloss die kleine Familie als erstes dort vorbei zu gehen. Die kleine Familie kam mit vier vollgepackten Pferden am Gasthaus an und sie wurden sofort von Irma und Bastian erfreut empfangen. Sie Männer befreiten die Pferde von dem ganzen Krimskrams und die Damen gingen auf einen Tee ins Haus. Dort hielt Irma nicht lange ihre Gedanken zurück und erzählte ihr, dass es an der Zeit wäre auch mal auf Reisen zu gehen. Verdania runzelte leicht die Stirn und fragte sich was sie mit dem Gästehaus machen würde. Doch Irma kannte ihre Freundin nur zu gut und blickte sie mit großen Augen an. Auch wenn Verdania ihre Frage nicht äußerte so beantwortete Irma ihr diese Frage sofort.
„Nun, da ihr als Familie hier seid und euer Sohn schon eine weile bei mir arbeitet möchte ich auch das Gästehaus überlassen. Ich weiß ihr werdet es gut bewirten.“
Dabei hob sie ihre Mundwinkel und zwinkerte Verdania zu. Siran kam in diesen Moment um die Ecke und lächelte etwas verstohlen. Anscheint hatte Bastian ihm auch schon die Neuigkeit erzählt. Verdania blickte von Siran zu Irma und wieder zurück und zuckte etwas ratlos mit der Schulter. Doch als sie Siran schon so glücklich ansah, wusste sie, dass er dies gerne machen würde. So nickte sie nur stillschweigend zu diesem Angebot und ging zu den Kindern hinaus. Diese saßen wie zwei kleine Hasen auf der Treppe und starrten schon sehnsüchtig zu Verdania. Mit einem sanften Lächeln blickte sie zu beiden und sprach zu ihnen.
„Wenn wir hier bleiben wollen, sollte es etwas wohnhafter für uns aussehen.“
Stella und Bastian sprangen auf und tänzelten herum und rannten zusammen ins Gasthaus, hoch ins Zimmer und packten die Sachen von Stella aus. Verdania nahm nun auf der Treppe platz und atmete einmal tief durch. Plötzlich stand auch schon Siran hinter ihr und legte die Hände auf ihre Schulter. Er wusste genau, dass sie damit nicht ganz zufrieden war und nahm neben ihr Platz.
„Du kannst doch trotzdem deine Gesellschaft leiten, doch wäre es auch schön wenn du ab und an bei uns wärst.“
Meinte er ruhig und legte den Arm um ihren Körper. Sie lehnte sich an ihm und nickte sachte.
Tage und Wochen vergingen und Verdania musste nun langsam nach der Gesellschaft schauen, sie vermisste ihre Freunde und ihre Tiere. So packte sie für ein paar Tage ihre Tasche und verabschiedete sich von ihrer Familie. Sie würde so schnell es geht wieder kommen.
Da war sie nun, starrte zu Decke hoch und dachte an ihrer Familie. Schüttelte sich die Kuscheldecke vom Körper und erhob sich aus dem Bett. Noch hatte sie einige zu tun bevor sie wieder verreist. Ihr Arbeitskleid wurde rasch über den Körper gestreift und schlüpfte in die Schuhe um sich dann ihrer Arbeit zu widmen.
Zuvor:
Ihre Reise mit Stella und Siran war eine sehr gute Idee. Siran hatte das Haus in Adoran aufgegeben und packte alle Sachen auf die Pferde. Sie wollten fern von all der Vergangenheit neu anfangen. Bastian arbeitet derzeit im Gasthaus bei Verdanias alter Freundin Irma. Somit beschloss die kleine Familie als erstes dort vorbei zu gehen. Die kleine Familie kam mit vier vollgepackten Pferden am Gasthaus an und sie wurden sofort von Irma und Bastian erfreut empfangen. Sie Männer befreiten die Pferde von dem ganzen Krimskrams und die Damen gingen auf einen Tee ins Haus. Dort hielt Irma nicht lange ihre Gedanken zurück und erzählte ihr, dass es an der Zeit wäre auch mal auf Reisen zu gehen. Verdania runzelte leicht die Stirn und fragte sich was sie mit dem Gästehaus machen würde. Doch Irma kannte ihre Freundin nur zu gut und blickte sie mit großen Augen an. Auch wenn Verdania ihre Frage nicht äußerte so beantwortete Irma ihr diese Frage sofort.
„Nun, da ihr als Familie hier seid und euer Sohn schon eine weile bei mir arbeitet möchte ich auch das Gästehaus überlassen. Ich weiß ihr werdet es gut bewirten.“
Dabei hob sie ihre Mundwinkel und zwinkerte Verdania zu. Siran kam in diesen Moment um die Ecke und lächelte etwas verstohlen. Anscheint hatte Bastian ihm auch schon die Neuigkeit erzählt. Verdania blickte von Siran zu Irma und wieder zurück und zuckte etwas ratlos mit der Schulter. Doch als sie Siran schon so glücklich ansah, wusste sie, dass er dies gerne machen würde. So nickte sie nur stillschweigend zu diesem Angebot und ging zu den Kindern hinaus. Diese saßen wie zwei kleine Hasen auf der Treppe und starrten schon sehnsüchtig zu Verdania. Mit einem sanften Lächeln blickte sie zu beiden und sprach zu ihnen.
„Wenn wir hier bleiben wollen, sollte es etwas wohnhafter für uns aussehen.“
Stella und Bastian sprangen auf und tänzelten herum und rannten zusammen ins Gasthaus, hoch ins Zimmer und packten die Sachen von Stella aus. Verdania nahm nun auf der Treppe platz und atmete einmal tief durch. Plötzlich stand auch schon Siran hinter ihr und legte die Hände auf ihre Schulter. Er wusste genau, dass sie damit nicht ganz zufrieden war und nahm neben ihr Platz.
„Du kannst doch trotzdem deine Gesellschaft leiten, doch wäre es auch schön wenn du ab und an bei uns wärst.“
Meinte er ruhig und legte den Arm um ihren Körper. Sie lehnte sich an ihm und nickte sachte.
Tage und Wochen vergingen und Verdania musste nun langsam nach der Gesellschaft schauen, sie vermisste ihre Freunde und ihre Tiere. So packte sie für ein paar Tage ihre Tasche und verabschiedete sich von ihrer Familie. Sie würde so schnell es geht wieder kommen.
Da war sie nun, starrte zu Decke hoch und dachte an ihrer Familie. Schüttelte sich die Kuscheldecke vom Körper und erhob sich aus dem Bett. Noch hatte sie einige zu tun bevor sie wieder verreist. Ihr Arbeitskleid wurde rasch über den Körper gestreift und schlüpfte in die Schuhe um sich dann ihrer Arbeit zu widmen.