Kaum war ich zu Hause angekommen, empfing mich mein Ranim mit einem Lächeln. Er sah, dass die Anspannung von vor meiner Abreise verschwunden war.
Aber genauso gut sah er, dass ich unendlich müde war.
Der Tag war anstrengend gewesen, so kommandierte er mich liebevoll nach oben.
Kurz erzählte ich noch den groben Ablauf, was alles passiert war, und stellte fest, das ich mehr als zufrieden mit diesem ersten Projekttag gewesen war.
Es gab keine Scheu uns gegenüber, im Gegenteil...
Wir wurden freundlich empfangen und sofort integriert.
Keiner machte ein seltsames Gesicht weil eine Menekanerin vorne am Lehrertisch stand, sie beteiligten sich alle, und diskutierten miteinander.
Immer wieder tauschten Lilian und ich blicke aus.
Ich konnte ihr ansehen, dass sie genauso zufrieden mit der Gesamtsituation war, wie ich.
Ein voller Erfolg, für den ersten Abend.
Mit diesem Gedanken schlief ich dann auch irgendwann ein.
Am nächsten Morgen ging das Leben weiter, wie es war. Frühstück machen für die Familie, Tiere versorgen, Haushalt.
Und doch nahm ich mir nach einer Weile einfach die Zeit, mich noch einmal über meine Bücher und Notizen zu setzen.
Ich schlug die Seite auf, mit den Gesprächsnotizen vom ersten Treffen mit der Praecepta:
Arbeit mit Praecepta Lilian von Nebelpass
Vorgespräch:
Man teilt das Vorhaben in 3 Schritte.
1. Einteilung der Vorgänge des Denkprozesses um den genauen Vorgang nachvollziehen zu können
Dazu gehört unter anderem:
-Studieren der Strukturen eines vertrauten Menschen, dazu gehört, seine Melodie gut zu kennen, um die feinen Unterschiede heraus zu filtern
-Welche Punkte des mentalen Netzes werden besonders in Anspruch genommen?
-Unterschiede zwischen magisch Begabten Menschen und magisch Unbegabten Menschen filtern
-Auffälligkeiten dokumentieren und für die Nachwelt festhalten
2. Punkt finden, bei dem man einen Denkprozess unterdrücken oder angehen kann
-Reicht ein Impuls magischer Natur um das Vorgehen zu unterbrechen?
-Welche Energien muss ich aufwenden um das Gesamtkunstwerk des mentalen Netzes zu schützen?
-Welche körperlichen Reaktionen sind fest zu stellen bei einem Eingriff in das Mentale Netz?
-Wo im Netz setzt man an, um nur diesen Vorgang zu unterbrechen?
-Welche Bereiche sind besonders aktiv?
-Welche Bereiche sind weniger aktiv?
-Wie viel Energie muss ich selber aufwenden?
-Auf welche Abwehrreaktionen muss ich besonders aufpassen?
-Wie kann ich Abwehrreaktionen umgehen?
-Kann man überhaupt Abwehrreaktionen umgehen?
3. Forschung über Artefakte / Artefakt erforschen, dass den Träger vor Eingriffen in sein mentales Netz schützt
-Schutzrunen, welche eigenen sich am besten?
-Welche Form soll das Artefakt bekommen um am effektivsten Wirken zu können?
-Welche Materialien verwendet man am besten?
-Muss das Artefakt an den Träger gebunden sein?
-Schützt es nur einmalig?
-Woraus wird stetige Energie gespeist?
Noch einmal überflog ich meine damaligen Notizen, und war ein klein wenig überrascht, das ich schon so viel von der Liste abgearbeitet hatte.
Doch blieb noch einiges über, und was mich an diesem Projekt besonders freute, waren die unterschiedlichen Erfahrungen, die jeder so machte, und dann gemeinsam Diskutiert wurden.
So hatten Leazra und ich gestern über die Faktoren gesprochen, die zusammen kamen, um einen mentalen Angriff abzuwehren.
Wille?
Geschulter Geist eines Magiers?
Es wurde unterschiedliches an den Akademien gelehrt, und so machte es das ganze noch interessanter.
Man konnte so viel lernen, auch von anderen Schülern.
Einfach, weil die Ansichten unterschiedlich war. Wenn man sich darauf einließ, konnte man für sich ganz viel Wissen heraus ziehen.
Und genau das war es, was Lilian und ich fördern wollten.
Im Sinne der Akademien, jedoch schützten wir beide natürlich die Geheimnisse der Akademien, im Sinne der Forschung und im Sinne der Völker übergreifenden Arbeit.
Ich freute mich schon auf den nächsten Termin.
Mal sehen, ob andere Gesichter zu sehen waren, und ob alle anwesenden die Hausaufgabe gemacht hatten.
Es versprach, interessant zu werden.
(ooc: Alle Teilnehmer des Projektes sind natürlich herzlich eingeladen, sich an diesem RP Post zu beteiligen und eine Reihe unterschiedlicher Ansichten dar zu stellen. Ich würde mich freuen)
Gemeinsame Forschung - Austausch der Akademien
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Gast
Gefährlicher als eine falsche Theorie ist eine Richtige in falschen Händen.
~ Laub
Abseits der Wege hatte sie sich an diesem kühlen aber trockenen Herbstabend noch einen kleinen Spaziergang gegönnt. Kaum außer Sichtweite von Passanten, befreite sie sich von den Stiefeln und lief noch ein gutes Stück durch das Laub, das inzwischen fast überall den Boden bedeckte.
Mit einem Lächeln dachte sie zurück an den vergangenen Abend.
Lange hatten sie gebraucht bis aus den Gesprächen und dem zunächst sehr zerbrechlichen Vertrauen untereinander, dieser Abend entstanden ist.
Die Anteilnahme an ihrem gemeinsamen Vorhaben war schön zu sehen, noch mehr als das, freuten sie die Gespräche, die im Anschluss entstanden.
Sie hatten einen langen Weg vor sich, aber ein gemeinsames Ziel vor Augen und wenn sie am heutigen Abend etwas geschaffen hatten, dann das sich wohl alle beteiligten Gemüter noch eine Weile mit dem Gedanken daran und den kommenden Plänen beschäftigen würden.
Fast jeder der weißen Schäfchen hatte bereits weiterführende Gedanken, in wie weit man diese dann umsetzen können würde und welcher Weg am Ende der zum Ziel war, war ungewiss und doch war schon eines von Beginn an sicher.
Ganz gleich, ob ihr Projekt am Ende vom Erfolg gekrönt werden würde -
Sie hatten am heutigen Abend gemeinsam den Beginn zu etwas Neuem gelegt,
etwas das es schon lange nicht mehr gegeben hatte:
Die unterschiedlichsten Magiebegabten saßen Akademieübergreifend zusammen, schenkten sich ein gewisses, wenn auch sicherlich noch zerbrechliches Vertrauen und arbeiteten dabei hinweg sehend über alle Unterschiede, gemeinsam, an einem Vorhaben.
Unweigerlich musste sie an die Worte der Maga denken, auf ihrem Weg zurück durch die farbige Pracht.
...Auf unser gemeinsames Schutzschild...
~ Laub
Abseits der Wege hatte sie sich an diesem kühlen aber trockenen Herbstabend noch einen kleinen Spaziergang gegönnt. Kaum außer Sichtweite von Passanten, befreite sie sich von den Stiefeln und lief noch ein gutes Stück durch das Laub, das inzwischen fast überall den Boden bedeckte.
Mit einem Lächeln dachte sie zurück an den vergangenen Abend.
Lange hatten sie gebraucht bis aus den Gesprächen und dem zunächst sehr zerbrechlichen Vertrauen untereinander, dieser Abend entstanden ist.
Die Anteilnahme an ihrem gemeinsamen Vorhaben war schön zu sehen, noch mehr als das, freuten sie die Gespräche, die im Anschluss entstanden.
Sie hatten einen langen Weg vor sich, aber ein gemeinsames Ziel vor Augen und wenn sie am heutigen Abend etwas geschaffen hatten, dann das sich wohl alle beteiligten Gemüter noch eine Weile mit dem Gedanken daran und den kommenden Plänen beschäftigen würden.
Fast jeder der weißen Schäfchen hatte bereits weiterführende Gedanken, in wie weit man diese dann umsetzen können würde und welcher Weg am Ende der zum Ziel war, war ungewiss und doch war schon eines von Beginn an sicher.
Ganz gleich, ob ihr Projekt am Ende vom Erfolg gekrönt werden würde -
Sie hatten am heutigen Abend gemeinsam den Beginn zu etwas Neuem gelegt,
etwas das es schon lange nicht mehr gegeben hatte:
Die unterschiedlichsten Magiebegabten saßen Akademieübergreifend zusammen, schenkten sich ein gewisses, wenn auch sicherlich noch zerbrechliches Vertrauen und arbeiteten dabei hinweg sehend über alle Unterschiede, gemeinsam, an einem Vorhaben.
Unweigerlich musste sie an die Worte der Maga denken, auf ihrem Weg zurück durch die farbige Pracht.
...Auf unser gemeinsames Schutzschild...
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 30. Oktober 2013, 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Leazra Ras
Sie saß am gestrigen Abend noch eine Weile am Kamin in der Stadtstube und sinnierte über die ersten gemeinsamen Stunden mit ihren Kollegen aus dem fernen Menek'Ur.
Dieses Unterfangen ist etwas ganz besonderes, ein Projekt, dass an seinem Ende nicht nur ein vielversprechendes magisches Kleinod bietet sondern ebenso den Austausch und die Kommunikation mit anderen Magiebegabten fördert. Alles in allem also ein Weg das eigene Wissen gegen das Wissen anderer einzutuaschen und einen gegenseitigen Nutzen daraus zu ziehen. Was könnte man sich mehr wünschen?
Insgesamt ist sie mit dem Beginn des Projekts sehr zufrieden, dennoch gibt es Kleinigkeiten, die ihr daran aufstoßen. So solle sie sich einem anderen Liedkundigen als offenes Buch darbieten, ihre eigenes Abbild im Lied zum Objekt des Studiums machen. Immer schon schwor sie sich, würde sie soetwas zu verhindern suchen, zu tief sitzen die Bedenken, dass jemand Dinge über sie erfahren könnte, die ihr später zum Nachteil gereichten.
Entgegen ihrer Prinzipien entschied sie sich aber doch dem Ganzen eine Chance zu geben. Sich für einen kleinen Augenblick zu öffnen, würde sicher keine schwerwiegenden Auswirkungen haben.
Dann war da noch der Punkt mit der Ethik. Ist es ethisch vertretbar solch ein Artefakt zu schaffen und wie steht es überhaupt um die Ethik wenn auf den Geist eines anderen denkenden Wesens Einfluss genommen wird? In ihren Augen an dieser Stelle aufhaltende und obsolete Gedanken, schließlich ist ihr Ansinnen doch ein rein gutes, über jeden Zweifel erhaben.
Sicher ist aber, dass die kommenden Wochen vielversprechend sein würden...
Dieses Unterfangen ist etwas ganz besonderes, ein Projekt, dass an seinem Ende nicht nur ein vielversprechendes magisches Kleinod bietet sondern ebenso den Austausch und die Kommunikation mit anderen Magiebegabten fördert. Alles in allem also ein Weg das eigene Wissen gegen das Wissen anderer einzutuaschen und einen gegenseitigen Nutzen daraus zu ziehen. Was könnte man sich mehr wünschen?
Insgesamt ist sie mit dem Beginn des Projekts sehr zufrieden, dennoch gibt es Kleinigkeiten, die ihr daran aufstoßen. So solle sie sich einem anderen Liedkundigen als offenes Buch darbieten, ihre eigenes Abbild im Lied zum Objekt des Studiums machen. Immer schon schwor sie sich, würde sie soetwas zu verhindern suchen, zu tief sitzen die Bedenken, dass jemand Dinge über sie erfahren könnte, die ihr später zum Nachteil gereichten.
Entgegen ihrer Prinzipien entschied sie sich aber doch dem Ganzen eine Chance zu geben. Sich für einen kleinen Augenblick zu öffnen, würde sicher keine schwerwiegenden Auswirkungen haben.
Dann war da noch der Punkt mit der Ethik. Ist es ethisch vertretbar solch ein Artefakt zu schaffen und wie steht es überhaupt um die Ethik wenn auf den Geist eines anderen denkenden Wesens Einfluss genommen wird? In ihren Augen an dieser Stelle aufhaltende und obsolete Gedanken, schließlich ist ihr Ansinnen doch ein rein gutes, über jeden Zweifel erhaben.
Sicher ist aber, dass die kommenden Wochen vielversprechend sein würden...
Zuletzt geändert von Leazra Ras am Mittwoch 30. Oktober 2013, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Hazar Sevinc Bashir
Was alles mit einer fixen Idee angefangen hatte, wäre bald beendet.
Dieses Experiment war, egal wie es ausgehen würde, sehr Lehrreich.
Wenn das Artefakt gelingen würde, um so besser. Wenn nicht musste ich auf Fehlersuche gehen.
Aber eins war klar.
Nach dem Versuch würde ich erstmal eine Zeit entspannen.
Aaminah hatte schon drohend den Zeigefinger gehoben. Sie kannte mich zu gut.
Ich schlief die letzte Zeit nicht sonderlich gut.
Ich steckte mit der Nase in den Büchern, bis mir die Augen brannten und ich sie kaum noch offen halten konnte, nur um als erste, beim ersten Hahnenschrei schon auf zu stehen.
Tiere versorgen, meiner Familie Frühstück machen, und dann in die Bibliothek. Noch hatte ich da meine Ruhe.
Kadir kümmerte sich, neben seiner Arbeit, viel um Tamina.
Eine Aufgabe, die eigentlich meine war, und er doch, so liebevoll übernahm.
Der Kristall...
Wir hatten ihn geborgen, es war ein wenig chaotisch gewesen, aber letztlich war es genau das, was es sein sollte.
Eine Lehrreiche Expedition.
Letztlich war es ein gutes Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Fraktionen.
Die Krieger hielten uns den Rücken frei und wir konnten uns lediglich auf die Befreiung des Kristalls konzentrieren.
Zu Hause begann dann die eigentliche Arbeit.
Einen Tag später, abgeschottet von allem anderen, setzen Kadir und ich uns daran, den Kristall zu bearbeiten.
Ein kleines Stück, die Größe, die er gerade hatte, konnte man sich definitiv nicht um den Hals hängen.,
Kadir war geübt im herstellen von Schmuck und damit auch, wie man Edelsteine anpasste und schliff.
Ein Handwerk, das mir gerade nur zu gute kam.
Also konzentrierte ich mich auf die Strukturen des Kristalls und er begann seine Arbeit.
Es dauerte.
Den ganzen Abend und die halbe Nacht hatten wir gemeinsam daran gesessen und gearbeitet, nur um am Ende völlig erschöpft zu sein.
Aber, wir hatten es geschafft.
Wir hatten einen, schön geformten Kristall und wir hatten die Kette.
Drei einzelne Komponenten. Der erste Kristall, der schon länger in meinem Besitz war, die Kette und den zweiten Kristall.
Alles würde Kadir noch zu einer Kette mit Anhänger zusammen arbeiten, dann war es geschafft.
Heute Abend würde es soweit sein.
Heute Abend würde der Versuch gemacht werden.
Ein wenig Aufgeregt war ich schon.
Ich ging noch mal alles durch.
Alles erschien logisch, Punkt für Punkt.
Was jedoch bis jetzt schon klar war, war das die Arbeit mit dem Konzil ein voller Erfolg war.
Ich hatte nicht so viel erwartet, war überrascht worden, und war vor allem Stolz.
Ich betrachtete meinen geschriebenen Zeitplan nochmal und nickte leicht.
Kontinuität, Fleiss, Kreativität, von allen Anwesenden.
Einteilung des Fortlaufenden Prozesses:
Treffen 1 :
1. Gemeinsamer Unterricht der Leviathan und des Konzils zum Thema Mentalmagie
2. Ideensammlung mit allen bezüglich des Vorganges des Denkens
3. Diskussion über Ethik und Moral der Forschung
4. Hausaufgabe: sich mit einem anderen zusammen zu tun, und die eigene Klangstruktur sowie die des anderen erkunden
Treffen 2:
1. Paarbildung wieder auf nehmen, Paare finden sich zusammen, Reflektion der Hausaufgabe
2. Kadir als Proband für die Analyse des mentalen Netzes bei nicht magischen Personen
3. Freiwilliger Proband für Vergleichsstudie unter Magiern
4. Hausaufgabe: Sich Gedanken darüber machen, wie man ein Artefakt wie dieses in der Theorie her stellen könnte
Treffen 3:
1. Diskussion über passende Materialien für ein Artefakt
2. Erklärung zur Artefaktherstellung
3. Hausaufgabe: Befassen mit einem Gegenstand und dessen Struktur bezüglich magischer Bearbeitung
Treffen 4:
1. Ausflug zur Erkundung der Kristalle
2. Bergen eines der Kristalle
3. Untersuchung des Kristalls
Treffen 5:
1.Auffrischung der Artefaktherstellungs Theorie
2.Artefaktherstellungsversuch
Dieses Experiment war, egal wie es ausgehen würde, sehr Lehrreich.
Wenn das Artefakt gelingen würde, um so besser. Wenn nicht musste ich auf Fehlersuche gehen.
Aber eins war klar.
Nach dem Versuch würde ich erstmal eine Zeit entspannen.
Aaminah hatte schon drohend den Zeigefinger gehoben. Sie kannte mich zu gut.
Ich schlief die letzte Zeit nicht sonderlich gut.
Ich steckte mit der Nase in den Büchern, bis mir die Augen brannten und ich sie kaum noch offen halten konnte, nur um als erste, beim ersten Hahnenschrei schon auf zu stehen.
Tiere versorgen, meiner Familie Frühstück machen, und dann in die Bibliothek. Noch hatte ich da meine Ruhe.
Kadir kümmerte sich, neben seiner Arbeit, viel um Tamina.
Eine Aufgabe, die eigentlich meine war, und er doch, so liebevoll übernahm.
Der Kristall...
Wir hatten ihn geborgen, es war ein wenig chaotisch gewesen, aber letztlich war es genau das, was es sein sollte.
Eine Lehrreiche Expedition.
Letztlich war es ein gutes Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Fraktionen.
Die Krieger hielten uns den Rücken frei und wir konnten uns lediglich auf die Befreiung des Kristalls konzentrieren.
Zu Hause begann dann die eigentliche Arbeit.
Einen Tag später, abgeschottet von allem anderen, setzen Kadir und ich uns daran, den Kristall zu bearbeiten.
Ein kleines Stück, die Größe, die er gerade hatte, konnte man sich definitiv nicht um den Hals hängen.,
Kadir war geübt im herstellen von Schmuck und damit auch, wie man Edelsteine anpasste und schliff.
Ein Handwerk, das mir gerade nur zu gute kam.
Also konzentrierte ich mich auf die Strukturen des Kristalls und er begann seine Arbeit.
Es dauerte.
Den ganzen Abend und die halbe Nacht hatten wir gemeinsam daran gesessen und gearbeitet, nur um am Ende völlig erschöpft zu sein.
Aber, wir hatten es geschafft.
Wir hatten einen, schön geformten Kristall und wir hatten die Kette.
Drei einzelne Komponenten. Der erste Kristall, der schon länger in meinem Besitz war, die Kette und den zweiten Kristall.
Alles würde Kadir noch zu einer Kette mit Anhänger zusammen arbeiten, dann war es geschafft.
Heute Abend würde es soweit sein.
Heute Abend würde der Versuch gemacht werden.
Ein wenig Aufgeregt war ich schon.
Ich ging noch mal alles durch.
Alles erschien logisch, Punkt für Punkt.
Was jedoch bis jetzt schon klar war, war das die Arbeit mit dem Konzil ein voller Erfolg war.
Ich hatte nicht so viel erwartet, war überrascht worden, und war vor allem Stolz.
Ich betrachtete meinen geschriebenen Zeitplan nochmal und nickte leicht.
Kontinuität, Fleiss, Kreativität, von allen Anwesenden.
Einteilung des Fortlaufenden Prozesses:
Treffen 1 :
1. Gemeinsamer Unterricht der Leviathan und des Konzils zum Thema Mentalmagie
2. Ideensammlung mit allen bezüglich des Vorganges des Denkens
3. Diskussion über Ethik und Moral der Forschung
4. Hausaufgabe: sich mit einem anderen zusammen zu tun, und die eigene Klangstruktur sowie die des anderen erkunden
Treffen 2:
1. Paarbildung wieder auf nehmen, Paare finden sich zusammen, Reflektion der Hausaufgabe
2. Kadir als Proband für die Analyse des mentalen Netzes bei nicht magischen Personen
3. Freiwilliger Proband für Vergleichsstudie unter Magiern
4. Hausaufgabe: Sich Gedanken darüber machen, wie man ein Artefakt wie dieses in der Theorie her stellen könnte
Treffen 3:
1. Diskussion über passende Materialien für ein Artefakt
2. Erklärung zur Artefaktherstellung
3. Hausaufgabe: Befassen mit einem Gegenstand und dessen Struktur bezüglich magischer Bearbeitung
Treffen 4:
1. Ausflug zur Erkundung der Kristalle
2. Bergen eines der Kristalle
3. Untersuchung des Kristalls
Treffen 5:
1.Auffrischung der Artefaktherstellungs Theorie
2.Artefaktherstellungsversuch
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Hazar Sevinc Bashir
Als ich aufwachte, dröhnte mein Kopf noch immer.
Der gestrige Abend war wahnsinnig anstrengend gewesen.
Die Erklärungen um die Vorgehensweise waren noch verhältnismäßig einfach, aber als es zum praktischen Teil überging, wurde es knifflig.
Es hatte wahnsinnig viel Kraft gekostet.
Das öffnen der Strukturen beider Kristalle, alle Energien die gebraucht wurden, um sie zu bündeln.
Der Auslöse-Kristall war das „einfachere“, im Vergleich zu dem Kristall, der die beiden Schutz- beziehungsweise Warnzauber beinhalten sollte.
Aber letztlich, mit der Hilfe der anderen Magier, wurde letztlich die Theorie in die Praxis umgesetzt.
Alleine wäre es ein nicht zu stemmendes Projekt gewesen.
Es wäre zu viel für einen Magier alleine gewesen, und, Eluive sei Dank, waren die anderen erschienen.
Naema und Merrik, die beiden Candidati, Leazra und Nyome, die beiden Maga und Lilian, die Arcomaga, alle hatten ihre Energie und ihre volle Konzentration auf dieses Artefakt gelegt.
Genau wie ich selber.
Ich gab den Ton an, was zwar nichts neues für mich war, aber immerhin war ich umringt von Schülern und Lehrern des Konzils.
Eine gänzlich neue Erfahrung für mich.
Und doch, ich war so erfüllt mit Stolz, dass sich der ganze Ehrgeiz gelohnt hatte, und das, egal was kommen würde, wir alle aus diesem Experiment gelernt hatten.
Nicht nur, dass das Vertrauen zwischen den Personen und den Akademien gestärkt wurde, nein, auch persönlich hatte jeder etwas mitnehmen können.
Jedenfalls war das, was ich erlebt habe.
Ich habe viel gelernt durch diese Zusammenarbeit, und ich bin davon fest überzeugt, das man dieses Vertrauen, was wir aufgebaut haben, nicht wieder erlischen lassen sollte.
Jetzt war ein wichtiger Schritt getan.
Ich betrachtete die Kette.
Die Energien im inneren pulsierten noch unstet, als hätten sie ihren wahren Platz noch nicht gefunden.
Aber nun würde nur noch die Zeit zeigen, ob sich alles beruhigen würde und ob das was ich erforscht hatte, fehlerfrei war, oder ob es einen Fehler beinhaltete, den es zu korrigieren galt.
Zeit würde es brauchen, aiwa.
Und Zeit war ins Land gegangen, seid ich das erste mal mit Lilian über diese Idee gesprochen hatte.
Und Zeit würde es brauchen, um alles zu verfestigen.
Aber jetzt war ein großer, ein sehr großer Schritte, getan.
[URL=http://www.pic-upload.de/view-21304498/Artefakt.jpg.html][img]http://www7.pic-upload.de/thumb/11.11.13/2f95ipi6df.jpg[/img][/URL]
Der gestrige Abend war wahnsinnig anstrengend gewesen.
Die Erklärungen um die Vorgehensweise waren noch verhältnismäßig einfach, aber als es zum praktischen Teil überging, wurde es knifflig.
Es hatte wahnsinnig viel Kraft gekostet.
Das öffnen der Strukturen beider Kristalle, alle Energien die gebraucht wurden, um sie zu bündeln.
Der Auslöse-Kristall war das „einfachere“, im Vergleich zu dem Kristall, der die beiden Schutz- beziehungsweise Warnzauber beinhalten sollte.
Aber letztlich, mit der Hilfe der anderen Magier, wurde letztlich die Theorie in die Praxis umgesetzt.
Alleine wäre es ein nicht zu stemmendes Projekt gewesen.
Es wäre zu viel für einen Magier alleine gewesen, und, Eluive sei Dank, waren die anderen erschienen.
Naema und Merrik, die beiden Candidati, Leazra und Nyome, die beiden Maga und Lilian, die Arcomaga, alle hatten ihre Energie und ihre volle Konzentration auf dieses Artefakt gelegt.
Genau wie ich selber.
Ich gab den Ton an, was zwar nichts neues für mich war, aber immerhin war ich umringt von Schülern und Lehrern des Konzils.
Eine gänzlich neue Erfahrung für mich.
Und doch, ich war so erfüllt mit Stolz, dass sich der ganze Ehrgeiz gelohnt hatte, und das, egal was kommen würde, wir alle aus diesem Experiment gelernt hatten.
Nicht nur, dass das Vertrauen zwischen den Personen und den Akademien gestärkt wurde, nein, auch persönlich hatte jeder etwas mitnehmen können.
Jedenfalls war das, was ich erlebt habe.
Ich habe viel gelernt durch diese Zusammenarbeit, und ich bin davon fest überzeugt, das man dieses Vertrauen, was wir aufgebaut haben, nicht wieder erlischen lassen sollte.
Jetzt war ein wichtiger Schritt getan.
Ich betrachtete die Kette.
Die Energien im inneren pulsierten noch unstet, als hätten sie ihren wahren Platz noch nicht gefunden.
Aber nun würde nur noch die Zeit zeigen, ob sich alles beruhigen würde und ob das was ich erforscht hatte, fehlerfrei war, oder ob es einen Fehler beinhaltete, den es zu korrigieren galt.
Zeit würde es brauchen, aiwa.
Und Zeit war ins Land gegangen, seid ich das erste mal mit Lilian über diese Idee gesprochen hatte.
Und Zeit würde es brauchen, um alles zu verfestigen.
Aber jetzt war ein großer, ein sehr großer Schritte, getan.
[URL=http://www.pic-upload.de/view-21304498/Artefakt.jpg.html][img]http://www7.pic-upload.de/thumb/11.11.13/2f95ipi6df.jpg[/img][/URL]
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Gast
Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit.
~ Karajan
Schon eine ganze Weile betrachtete sie die Fische zu ihren Füßen.
Sie liebte diesen kleinen, fast unscheinbaren Raum, der gegen die sonst so weiten Hallen des Konzils geborgenheit und vor allem Ruhe versprach.
Die nackten Füsse, die hier unten ohnehin keiner sah, hatte sie auf die Sitzflächen raufgezogen, ein paar Bögen Pergament lagen auf den angezogenen Beinen, ein Teil von dem, was dort einmal gelegen hatte, hatte sich bereits auf den ungewöhnlichen Boden zu ihrer Rechten und ihrer Linken gelegt.
Lange Zeit bevor es überhaup begann, hatten sie sich die Köpfe über das Projekt zerbrochen. Noch viel mehr Zeit war verstrichen, bis sie endlich zur Tat schritten.
Wobei das wohl zum größten Teil daran lag, das ihre eigene Kraft über die Tage nachgelassen hatte und jetzt am Ende des Projektes musste sie feststellen, dass sie sich nach wie vor recht müde und erschöpft fühlte, obwohl sie schon so einiges an Aufgaben hinter sich gelassen hatte.
Mit einem Lächeln dachte sie an die vergangene Zeit zurück.
Sie hatten wirklich das Möglichste getan um aufzuholen, was zuvor verloren war und dabei nichts auf der Strecke bleiben zu lassen.
Unerwartet, war die Beteiligung in den eigenen Reihen ausgefallen.
Nie hätte sie daran geglaubt, das bei dem vorgelegten Tempo, der Zielvorgabe und dem eigentlich schwerwiegenden Thema soviel Anwesenheit gezeigt werden würde. Auch der Ideenreichtum nach den jeweiligen Porjekttagen beeindruckte sie nicht minder.
Ganz gleich, wie es am Ende ausgehen würde.. nachdem das Artefakt geruht hatte. Sicher war, das in den eigenen Reihen mehr als nur ein wenig Potential ruhte, das nur darauf wartete eine neue Aufgabe zu entdecken und ebenso zu meistern.
Und ganz sicher hatten einige alte Reihen langsam ausgedient - es war Zeit für frischen Wind.
Mit einem letzten müden Lächeln verfasste sie noch eine Nachricht an Hazar, bevor dann irgendwann in der Nacht, nur noch die zurückgelassenen Pergamente davon zeugen, dass hier im stillen Räumchen einmal Jemand saß.
Falls sie wirklich in andere Hände fallen sollten, sind darauf verschiedene Skizzen zu erkennen.
Mehrere Kristalle werden gezeigt,.. ein paar verworrene, nicht zu entziffernde Notizen.. das letzte Blatt wird von einer reich verzierten Kette mit zwei ineinader verschlugenen Kristallen geziert...
~ Karajan
Schon eine ganze Weile betrachtete sie die Fische zu ihren Füßen.
Sie liebte diesen kleinen, fast unscheinbaren Raum, der gegen die sonst so weiten Hallen des Konzils geborgenheit und vor allem Ruhe versprach.
Die nackten Füsse, die hier unten ohnehin keiner sah, hatte sie auf die Sitzflächen raufgezogen, ein paar Bögen Pergament lagen auf den angezogenen Beinen, ein Teil von dem, was dort einmal gelegen hatte, hatte sich bereits auf den ungewöhnlichen Boden zu ihrer Rechten und ihrer Linken gelegt.
Lange Zeit bevor es überhaup begann, hatten sie sich die Köpfe über das Projekt zerbrochen. Noch viel mehr Zeit war verstrichen, bis sie endlich zur Tat schritten.
Wobei das wohl zum größten Teil daran lag, das ihre eigene Kraft über die Tage nachgelassen hatte und jetzt am Ende des Projektes musste sie feststellen, dass sie sich nach wie vor recht müde und erschöpft fühlte, obwohl sie schon so einiges an Aufgaben hinter sich gelassen hatte.
Mit einem Lächeln dachte sie an die vergangene Zeit zurück.
Sie hatten wirklich das Möglichste getan um aufzuholen, was zuvor verloren war und dabei nichts auf der Strecke bleiben zu lassen.
Unerwartet, war die Beteiligung in den eigenen Reihen ausgefallen.
Nie hätte sie daran geglaubt, das bei dem vorgelegten Tempo, der Zielvorgabe und dem eigentlich schwerwiegenden Thema soviel Anwesenheit gezeigt werden würde. Auch der Ideenreichtum nach den jeweiligen Porjekttagen beeindruckte sie nicht minder.
Ganz gleich, wie es am Ende ausgehen würde.. nachdem das Artefakt geruht hatte. Sicher war, das in den eigenen Reihen mehr als nur ein wenig Potential ruhte, das nur darauf wartete eine neue Aufgabe zu entdecken und ebenso zu meistern.
Und ganz sicher hatten einige alte Reihen langsam ausgedient - es war Zeit für frischen Wind.
Mit einem letzten müden Lächeln verfasste sie noch eine Nachricht an Hazar, bevor dann irgendwann in der Nacht, nur noch die zurückgelassenen Pergamente davon zeugen, dass hier im stillen Räumchen einmal Jemand saß.
Falls sie wirklich in andere Hände fallen sollten, sind darauf verschiedene Skizzen zu erkennen.
Mehrere Kristalle werden gezeigt,.. ein paar verworrene, nicht zu entziffernde Notizen.. das letzte Blatt wird von einer reich verzierten Kette mit zwei ineinader verschlugenen Kristallen geziert...
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Leazra Ras
Erschöpft und ausgelaugt nippte sie an ihrem Wein. Den Blick durch das matte Fenster der Taverne in den abendlich klaren adoraner Nachthimmel gerichtet, ließ sie die vergangenen Tage Revue passieren.
Am Anfang gab es nur eine fixe Idee, einem Keim gleich, dem schließlich eine magiewissenschaftliche Meisterleistung entspringen sollte. Beinahe das ganze Konzil hatte über alle Projekttage hinweg mit Anwesenheit, Kreativität und Ideenreichtum geglänzt, darauf konnte man wohl guten Gewissens stolz sein. Auch die jüngsten unter ihnen brachten nicht minder viele Anreize und Vorschläge über das Verfahren zur Erstellung des Artefaktes ein, als es ihre älteren, gelehrteren Kollegen taten. Sicher, aufgrund ihres frühen Ausbildungsstandes mussten einige ihrer Vorschläge ins rechte Licht gerückt werden doch versprach der neue Jahrgang Potential! Sie konnte sich noch gut an die alten Zeiten zurückerinnern als sie, frisch erwacht, ihre ersten Schritte hinauf in die altehrüwrdigen Hallen des Konzils tat. Damals war die Schülerschaft alles Andere als geordnet. Da gab es Furien, Liebeleien oder Schüler die die Lehrerschaft nahezu in den Wahnsinn trieben.
Sie war froh, dass es nicht mehr so war wie früher und das die Erschaffung dieses Artefaktes einmal mehr bewies, wozu das Konzil im Stande war und was die Zukunft bringen würde. Es waren goldene Aussichten auf die Tage die vor ihr Lagen...
Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen verabschiedete sie sich vom Wirt, der sich aufrichtig bedankte nun endlich auch zu seiner Familie heimkehren zu dürfen und spazierte über kleine Umwege durch die verwinkelten Gassen der Stadt in ihr beschauliches Heim um Kraft für die kommenden Tage zu sammeln.
Am Anfang gab es nur eine fixe Idee, einem Keim gleich, dem schließlich eine magiewissenschaftliche Meisterleistung entspringen sollte. Beinahe das ganze Konzil hatte über alle Projekttage hinweg mit Anwesenheit, Kreativität und Ideenreichtum geglänzt, darauf konnte man wohl guten Gewissens stolz sein. Auch die jüngsten unter ihnen brachten nicht minder viele Anreize und Vorschläge über das Verfahren zur Erstellung des Artefaktes ein, als es ihre älteren, gelehrteren Kollegen taten. Sicher, aufgrund ihres frühen Ausbildungsstandes mussten einige ihrer Vorschläge ins rechte Licht gerückt werden doch versprach der neue Jahrgang Potential! Sie konnte sich noch gut an die alten Zeiten zurückerinnern als sie, frisch erwacht, ihre ersten Schritte hinauf in die altehrüwrdigen Hallen des Konzils tat. Damals war die Schülerschaft alles Andere als geordnet. Da gab es Furien, Liebeleien oder Schüler die die Lehrerschaft nahezu in den Wahnsinn trieben.
Sie war froh, dass es nicht mehr so war wie früher und das die Erschaffung dieses Artefaktes einmal mehr bewies, wozu das Konzil im Stande war und was die Zukunft bringen würde. Es waren goldene Aussichten auf die Tage die vor ihr Lagen...
Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen verabschiedete sie sich vom Wirt, der sich aufrichtig bedankte nun endlich auch zu seiner Familie heimkehren zu dürfen und spazierte über kleine Umwege durch die verwinkelten Gassen der Stadt in ihr beschauliches Heim um Kraft für die kommenden Tage zu sammeln.