Eine neue Heimat

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Keshra Sorn

Eine neue Heimat

Beitrag von Keshra Sorn »

Keshra ist eine junge Dame von 18 Jahren
Sie misst eine grösse von gerade mal 146 cm
Wenn man ihre Grüngelben Augen betrachtet hat man das Gefühl in Katzenaugen zu schauen, ihre rote wilde Mähne unterstreichen ihre volle Lippen, welche meistens in einem Grün bemalt sind, jedoch runden ihre Sommersprossen ihr zartes Gesicht ab.

[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/keshrae3ih8u4fj2.jpg][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/keshrae3ih8u4fj2_thumb.jpg[/img][/url]

Keshra wurde in einer kleinen Holzhütte am Rande einer Kleinstadt von ihrer Mutter Isga geboren.
Sie war ihrerseits Schreinerin.
Aranon wurde ihr Vater genannt, er war ein einfacher Schmied.
Ihr älterer Bruder wurde Lombard genannt, er hielt sich die meiste Zeit im Wald auf. Man könnte sagen dass er mehr mit den Tieren sprach als mit den Menschen, so nannte Keshra in immer Tierflüsterer.

Dadurch hatte jedoch Keshra schon früh eine enge Beziehung zu der Natur wie auch zu den Tieren, welche sie bis heute nicht abgelegt hatte.

Schon früh entschloss sich Keshra das wohl behütete Elternheim zu verlassen, natürlich viel ihr das nicht leicht, denn die Liebe zu ihren Eltern wie zu ihrem Bruder war sehr groß, doch die Liebe zu den Tieren und den Wunsch einen Eigenen Hof zu führen zog sie raus in die Welt.

Sie wollte lernen einen Hof zu führen und das konnte sie nur auf einem anderen wenn sie als Magd arbeiten würde.

Natürlich hatte sie oft ihrer Mutter beim Kochen zugesehen und auch selber geholfen, genauso hatte sie den kleinen Acker gepflegt, aber das alles reicht ihr nicht aus, sie wollte mehr, sie wollte irgendwann einen großen Hof haben, wo sie dann ihre Familie zu sich holen konnte, denn die armen Verhältnisse in den sie Aufwuchs sollte nicht bis an Ende ihrer Tage so bleiben. Ihre Eltern hatten es verdient ihren Ruhestand nicht in Armut zu erleben.

Schweren Herzens machte sie sich auf den Weg um eine neue und ungewisse Zukunft, jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen in der Erinnerung ihrer Familie.

Ihr Weg führte sie durch Wälder, über Berge und durch Täler doch kein Ort war für sie der passende.

Dann ging sie durch Bajard, eine eher kleine Stadt welche bei ihr aber kein Wohlgefallen auslöste.

Sie folgte dem Weg und ging durch die Tore Adorans, eine wunderschöne Stadt doch auch hier waren die Menschen …nein nicht die Menschen alles war schneller als sie gewohnt war, aber freundlich gesinnt, was es ihr etwas leichter machte.

So ganz fühlte sie sich aber noch nicht heimisch, also ging sie weiter und erreichte die Wälder des Kronwaldes und hier fühlte sie sich gleich wohl bis sie an die Tore von Berchgard gelang.

Als wäre sie zuhause angekommen, ein warmes und wohlfühlendes Gefühl machte sich in ihr breit, so das sie sich gleich ein Zimmer in der Herberge genommen hat.

Gleich war der Wald vor den Toren und sie konnte diesen erkunden, nachdem sie sich ausgeruht hatte, machte sie einen kleinen Spaziergang um ihre neue Heimat besser kennen zu lernen….
Zuletzt geändert von Keshra Sorn am Samstag 2. November 2013, 10:52, insgesamt 2-mal geändert.
Keshra Sorn

Beitrag von Keshra Sorn »

…durch die Wälder des Kronwaldes entdeckte sie schnell dass es viele Höfe dort gab, da Keshra ihrem Ziel nun ein Stückchen näher kam, betrachtete sie alle Höfe genau. Wie sie aufgeteilt waren was für Tiere auf dem Hof waren und sie beobachtete eine ganze Weile den Kunden lauf.

Für jeden Hof machte sie eine Zeichnung in ihrem Buch, jeder Hof hatte einen Namen und jeder seine Stammkunden.

Sie erkundigte sich welche der Höfe eine Magd suchte und führte so einige Gespräche bis sie am Waldquellhof bei Jezabel Lynn Mar ankam, dort wurde sie herzlich begrüßt und irgendwie hatten wohl beide das Gefühl das würde passen und so wurde Keshra bei Bella Magd.

Die ersten Tage waren noch beschwerlich, müde und erschöpft viel sie jeden Abend in ihr Bett in der Herberge doch umso mehr sie arbeitete umso fitter wurde sie bei der Arbeit, jeder Handgriff wurde sicherer.

Die Feldarbeit machte ihr nicht mehr so viel aus, schnell wusste sie welche Fürsorge welche Pflanze brauchte, sie lernte mit den Tieren besser umzugehen und konnte schon verschiedene Käsesorten und Quark produzieren.

Lernte die Tiere zu schlachten sowie den Honig und den Wachs aus den Bienenstöcken zu entnehmen, so einige Stiche musste sie schon über sich ergehen lassen, doch auch mit der Zeit lernt man diesen zu entgehen.

Bella merkte das Keshra mit viel Freude und Ehrgeiz ihrer Arbeit nachging, so kam es eines Tages das die Grippe auch Bella erwischte und kaum in der Lage war das Bett zu verlassen.

Keshra war das erste mal für den Hof ganz allein verantwortlich, nun war es an der Zeit zu beweisen ob sie gut genug war alles allein zu Stämmen. Ja und sie schaffte es, Bella konnte sich in Ruhe erholen denn sie hatte es wohl im Gefühl das Keshra alles hin bekommen könnte.

Nach und nach wurde Keshra immer sicherer in ihrer Arbeit und konnte so auch einige Geschäfte abschließen, stolz das sie alles allein geschafft hatte war sie so oder so, doch das Lob von Bella war ihr so wichtig, auch diesen hatte sie immer von ihr erhalten.

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…ein milder Abend war über das Land eingebrochen, nachdem Keshra ihre Arbeit auf dem Hof erledigt hatte, machte sie wie immer einen kleine Spaziergang, sie genoss die Ruhe welche im Wald war, ja natürlich hörte man die Tiere doch das war für sie wie der Gesang des Windes, wenn die Regentropfen über die Blätter liefen und ein warmer Windstoß ihr wildes rotes Haar durchwühlte.

Auch an diesen Abend machte sie einen kleinen Gang durch den Wald bis hin nach Berchgard, dort hatte sie ein Zimmer angemietet und fühlte sich schon sehr wohl.

Kurz vor den Toren entdeckte sie eine Nachricht, es war vom Handwerkshaus Gerimor, sie hatte das Haus schon oft betrachtet als sie vorbei ging, doch gesehen hatte sie nie jemanden. Wie auch, sie stand mit den Hühner auf und ging mitten in der Nacht zu Bett.

Doch an diesen Abend sollte sich ihr Schicksal wieder einmal verändern.

Das Handwerkshaus suchte eine Magd, das war eine Chance mit anderen Menschen zusammen zu kommen, eine Gemeinschaft zu finden und ihrem Ziel wieder einen Schritt näher zu kommen. Sie nahm die Nachricht mit nach Hause und studierte diese genauer.

Es wurde ihr gleich klar, dass sie gern der HhG helfen wollte, sie suchten so dringend eine Bäuerin, wenn Bella einverstanden sei, könne sie solange helfen bis sie eine Bäuerin gefunden haben. Mit einem bestätigen nicken ihrer Gedanken ging sie zu ruh.

Am nächsten Morgen erzählte sie Bella davon, auch wenn sie nicht sehr begeistert kling weil zwei Höfe zu pflegen sei eine Menge Arbeit doch ließ sie Keshra selber entscheiden, solange ihr Hof nicht leiden würde und Keshra ihrer Arbeit nachging, könne sie es tun.

Gleich nach getaner Arbeit ging Keshra nach Berchgard, machte ein schreiben fertig um sich vorzustellen und einen Termin zu machen.
Man würde sehen ob man zusammen passt und ob sie Keshras Hilfe annehmen würde…..
Zuletzt geändert von Keshra Sorn am Montag 4. November 2013, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
Keshra Sorn

Beitrag von Keshra Sorn »

…Aufgeregt ging sie zu dem Gespräch zum Handwerkshaus zu Gerimor, doch das Gespräch lief besser und ruhiger als sie vermutet hatte, Amu war zwar gewöhnungsbedürftig mit seiner Art doch schien er ein gutes Herz zu haben. Dann waren da noch Amelie die seine Partnerin zu sein schien und Shyra die Kriegerin vom HhG.

Jeder für sich hatte etwas Besonderes und sie nahmen sie freundlich und herzlich in der Gemeinschaft auf, so entwickelte sich langsam eine gute Freundschaft zwischen ihnen, nach und nach lernte sie auch die anderen Mitglieder kennen.

Da war noch Keylon, Arndt, Bospa, Estrella, Nejth und ganz neu dazu gestoßen Aries, jeder für sich hatte etwas Besonderes und sie waren alle nett zu Keshra. Umso mehr zeit sie in Handwerkshaus verbracht hatte umso mehr fühlte sie sich Heimisch, endlich war sie irgendwo angekommen und ihrem Ziel wieder etwas näher.

Allerdings bliebt sie Bella immer treu die ganze Zeit, sie tingelte zwischen dem Kronwald und Berchgard immer hin und her, bei Bella verkaufte sie alles und kümmerte sich um Hof und Tiere, in Berchgard war sie hauptsächlich mit dem Feld beschäftigt und sie genoss die Abende mit allen zusammen am Kamin zu sitzen und zu erzählen was es neues gab.
Die Kundschaft wollte zwar meistens zu Amu oder Amelie doch das war egal, für Keshra war es viel wichtiger nicht allein zu sein, denn das war sie lange genug.

Immer mehr wurde sie ein fester Bestandteil des Handwerkshaus und freundete sich auch damit an auf Menschen zu zugehen, die beste Gelegenheit hatte sie dann schließlich bei der Schnitzeljagd die Amelie vorbereitet hatte, sie durfte zu dem Anlass besondere Bonbons machen, was viele zum lachen gebracht hatte, denn sie waren nicht alle Süß, nein einige schmeckten nach Fisch andere nach Pfeffer nur eins war mit süßem Honig gefüllt.

So lernte sie auch einige Menschen kennen, Keshra ist eher der schüchterne Typ und es dauert etwas bis sie mit anderen Menschen warm wird, doch durch das HhG hat sie einiges gelernt, denn durch das Still sein kann man nichts verkaufen, mehr und mehr wuchs so ihr Selbstbewusstsein und ihr Stärke legte sich mehr ins verhandeln und handeln.

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…..Es waren nun einige Mondläufe vergangen, Keshra war fleißig und hatte viel zusammen gespart denn ihr größtes Ziel war immer einen Eigenen Hof zu besitzen und ihre Familie zu sich zu holen, diesem Traum kam sie immer näher, einen süßen Hof abseits von Berchgard doch immer noch nah genug hatte sie einen leerstehenden Hof entdeckt.

Sollte das ihr neues zuhause sein, sie betrachtete den Hof genauer, es wäre genügend platz für alle da, ein schönes Feld und Bäume wie auch Tiere könnten dort ein zuhause haben und ganz wichtig, es war nah des Waldes welchen ihr Bruder so liebte.

Doch noch musste sie sparen um ihre Familie zu sich zu holen, also machte sie so weiter wie bisher, sie kümmerte sich um Bellas Hof um das Feld des HhGs und sparte für ihren eigenen Hof, so hoffte sie das sie im Frühjahr sich einen eigenen Hof leisten konnte und ihn dann auch einrichten könne wie sie wolle….
Keshra Sorn

Beitrag von Keshra Sorn »

…fast über Nacht war der Winter über das Land eingebrochen, natürlich waren die Anzeichen schon da, es wurde immer kälter und die Zeit war auch reif für den Winter, doch das er so schnell kommen würde, damit hatte Keshra nicht gerechnet.

Durch die viele Arbeit war die Zeit so verflogen das sie es nicht mal mitbekommen hatte das es in der Nacht Knie hoch geschneit hatte, oh wie sehr sie den Schnee liebte doch so wirklich kam sie nicht dazu dieses zu genießen, sie tingelte immer noch zwischen Berchgard und dem Kronwald, nein ausgemacht hat ihr das nie was, doch wusste sie auf Dauer wäre das kein zustand. Wenn sie erst ihren eigenen Hof haben würde, dann müsse sie sicher etwas aufgeben, doch noch wollte sie sich nicht damit beschäftigen.

Jetzt war es Zeit die Sommerware in Sicherheit vor dem Frost zu bringen, also fragte sie Keylon ob er ihr helfen würde, gemeinsam packten sie alles ins Lager, dort war immer eine Konstante Kühlung, dort konnte den Lebensmitteln wie auch den Hölzern und Möbeln nix passieren.
Erschöpft von der vielen Arbeit machte sie sich dann auf den Hof von Bella, immer noch fühlte sie sich ihr verpflichtet, immerhin hatte sie, sie aufgenommen und ihr soviel vertrauen geschenkt, natürlich war es Bella auch bewusst das Keshra irgendwann einen Hof haben wolle, denn von nichts anderem hatte sie je gesprochen, doch für Keshra war es klar, solange sie keine Magd hätte die sie ersetzt würde sie Bella nicht im stich lassen.

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.. Es war ein schöner Abend, durch den Schnee war es oft hell auf den Straßen, die Lichter der Sterne brachten auch Keshra immer wieder zum lächeln und natürlich zum Nachdenken, sie machte sich Gedanken über ihre Familie, wie würde es ihnen wohl gehen, schon lange hatte sie ihre Eltern und ihren Bruder nicht mehr gesehen, vielleicht war es Zeit ihnen einen Brief zu schreiben, mit einem Nicken bestätigt sie ihre eigenen Gedanken. Im Handwerkshaus angekommen ging sie auf ihr Zimmer und setzte sich an ihren Schreibtisch, sie rollte das Pergament aus und griff nach der Feder, in der schönsten Schrift begann sie zu schreiben…

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Eluives Segen mit Euch Liebe Eltern und Lieber Bruder,

schon lange ist es her dass ihr von mir gehört habt, doch nun habe ich die ruhe und auch die Zeit mich bei euch zu melden.

Es tut mir Leid das ich mich nicht früher gemeldet habe doch ich hatte so viel zu tun, was aber nichts daran geändert hat das meine Gedanken und mein Herz immer bei euch war.

Vermissen tue ich euch schon seid dem ersten Tag seitdem ich unser Dorf verlassen habe, doch mir geht es wirklich gut, ich habe eine Anstellung als Magd und als Köchin und wenn es weiter so geht dann werde ich sicher im Frühjahr einen eigenen Hof haben und dann hoffe ich inständig das ihr zu mir kommt, ich kann mir nichts anderes vorstellen als das ihr zu mir kommt.

Ich hoffe das es euch gut geht und ihr genügend Vorrat für den Winter angesammelt habt, bitte sagt mir bescheid wenn ihr etwas benötigt, ich schicke euch einige Taler die sollten falls es eng wird euch über den Winter helfen und wenn das Frühjahr kommt dann kommt ihr zu mir.

Dann schicke ich euch Taler damit ihr zu mir kommen könnt, es dauert ja nicht so lange.

Bitte drückt ganz doll Lombard von mir und bringt ihn mit wenn ihr zu mir kommt.

Ich Liebe euch und vermisse euch, fühlt euch Gedrückt und mögen die Schwingen immer über euch Wachen.

Ich Liebe eure Keshra

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*Sie rollt das Pergament zusammen und macht sich auf den Weg einen Boten zu schicken welcher dafür sorgt das dass Pergament sein Ziel kommt*

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Etwas nachdenklich blickt sie dem Boten nach als er Richtung Hafen ging, jetzt war er verschwunden und als bald würde sie vielleicht auch eine Nachricht von ihren Eltern bekommen, voller Vorfreude darauf machte sie sich wieder auf den Weg nach Berchgard.
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