Die verschnörkelte Schrift wird mit einem spitzen Kohlestift aufs Pergament angebracht. Rollt man das, mit schwarzem Wachs versiegelte, Schriftstück auf – eine weiße, schlangenartige Einkerbung verrät das Symbol der Arkoritherburg –, sind folgende Zeilen ersichtlich:
Des Panthers Segen mit Euch,
ich freue mich, Euch mitteilen zu dürfen, dass der vor Kurzem erwähnten Gesprächsrunde, in der Schwarzen Burg, zwischen den Liedkundigen des Euren Volkes und den Arkorithern, nichts im Wege steht.
In diesem Sinne lassen sich Termine vereinbaren. Teilt mir bitte einen gewünschten Tag und eine Uhrzeit mit, die Euch und den Interessenten Eures Volkes genehm wären, zur weiteren Absprache.
Bald darauf erreicht ein Antwortschreiben die Burg der Arkorither:
"Der Alleine auf Euren Wegen, Magistra Tangran!
Mein altes Herz frohlockt ob Eurer Zeilen... . Zulange wurden die alten Bande zwischen Eures- und meinesgleichen nicht gepflegt, zulange wurde dem alten Pakt nicht die Huldigung erteilt, die er verdient.
Es wäre formidabel, falls ein erstes Treffen an einem der folgenden Termine möglich wäre:
Nachdem Sophie das Schreiben mit einem erfreuten Lächeln empfangen hat, bringt sie eine Abschrift der Terminvorschläge an das schwarze Brett der Arkoritherburg an.
„Sobald ich weiß, wann die meisten Dozenten und Schüler der Schwarzen Burg Zeit finden werden, informiere ich Syrr'ael darüber“, murmelt sie sinnierend, wirft einen letzten Blick auf das angebrachte Schreiben und wartet erst einmal gespannt die Antworten ab.
Ein junger Studiosus der Arkoritherburg, in einer Robe der eindeutigen Ordensfarbe gehüllt, teilt Syrr'ael mündlich mit, dass "Mittwoch, der 23. Goldblatt, zur 20. Stunde", der favorisierte Termin zum Gespräch sei.
Man würde sich am Markplatz Rahals - etwa 15 Minuten vor Beginn - einfinden, um anschließend gemeinsam zur Ordensburg aufzubrechen.