Benedikt Denarin - Ein Leben abseits des Pfades

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Benedikt Denarin

Benedikt Denarin - Ein Leben abseits des Pfades

Beitrag von Benedikt Denarin »

Goldener Schimmer die Augen blendet,
lieblicher Klang so glockenhell und rein,
unschuldig und so schuldig wie ein Mensch nur sein kann,
Versteckspiel denn wer bin ich?
Ich bin was du zu sehen denkst!

Mein Herz bleibt deinem Blick verschlossen,
Kühl und abweisend,
freundlich und hilfsbereit,
Du denkst du siehst es?
Du denkst du erkennst es?
Du irrst.

Leidenschaft übermannt den Verstand,
Die Zurückhaltung überwunden,
den Schritt gewagt,
gesehen was nicht für deine Augen war,
Doch nichts hast du getan.




Und so saß er da und betrachtete sie beim Schlafen. Hörte den Donner grollen und das Gewitter an sich vorbei ziehen. Trocken würde er bleiben, doch keinen Schlaf finden. Seine Wache hatte begonnen und würde beim ersten Krähen des Hahns, den Posten verlassen. Nicht um zu laufen. Um Frühstück zu machen, um Knecht zu sein und die Uhr weiterlaufen zu lassen. Der Augenblick aber würde verweilen, ganz tief im Herzen.
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