Nur kurz nachdem die schwarze Silhouette im Dunkel verschwunden, die Fusstapfen vom Regen verwischt waren, öffneten sich ihm die Schatten Berchgards wie ein schützender Umhang. Tunica und Umhang in einer Seitengasse wechselnd, die Maske durch den schmückenden Dreispitz ersetzend würde er für die Wachen nichts sein als ein unbescholtener Bürger der im Schatten der Schmiede lehnte und mit einem feinen Lächeln die Ereignisse beobachtete.
Das hieß wenn die Wachen ihn bemerkten. Der Hauptmann - und älteste Bruder - der grahmschen Räuberbande war kein Anfänger mehr. Sicherlich waren die Grahms dafür bekannt gewaltlos mit einem frechen Charme vor zu gehen. Doch dieses Vorgehen erforderte gute Planung, Heimlichkeit und ein gewisses Maß an Erfahrung.
Versteckt im Schatten schnürte er sich die Stiefel enger. Keinen Ton sollten diese von sich geben wenn er durch die Dunkelheit schlich. Die grünen Augen hatten ihr Ziel erfasst, unauffällig bewegte er sich nun von Schatten zu Schatten, immer wachsam beobachtete er jede Bewegung seines Ziels. Unauffällig wie ein Stein in einer ganzen Mauer wurde er zu einem Teil seiner Umgebung. Folgte einigen Bergleuten durch das Dorf, besah sich scheinbar einige Ausladen beim grossen Laden in Berchgard um sogleich wieder mit der Lichtlosigkeit zu verschmelzen.
Der richtige Zeitpunkt würde kommen, die Zeit arbeitete für ihn. Ausgeruht wie er war würde es zwei Tage dauern bis er dem ziel nicht mehr folgen konnte. So lange sollten seine Augen wachsam bleiben, dem Ziel folgen wohin es auch ging, was es auch tat. Hecken, Zäune, Mauern, all das ließ sich bezwingen, überklettern. Kaum ein Haus bot einem ausgefuchsten kriminellen keinen Eingang, kaum ein Zimmer hatte nicht auch eine dunkle Ecke von der aus deine Augen deinem Ziel folgen würden.
Morgen Nacht würde er es versuchen, wenn das Ziel schlief würde er sich in ihr Schlafzimmer begeben und dort eine Nachricht hinterlassen.
Eine von uns. Als Gesetzlose geboren. Früher oder später. Die Zeit arbeitete für ihn.
Augen im Dunkel.
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Ludwig Grahm
Augen im Dunkel.
Zuletzt geändert von Ludwig Grahm am Sonntag 9. April 2006, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Sol Kevlaris
Welch ein arroganter Kerl!
Noch so einer der von seiner Dominanz ueberzeugt ist. Als ob mit ihrem Liebhaber sie nicht alle Haende zu tun haette.
Jetzt auch noch dieser Raeuber, der sich ganz unverschaemt Freiheiten herausnahm. Sie hatte kein Gold dabei. Also verlangte er andere Dienste.
Fuer Sol keine Neuigkeit. Maenner sind doch alle gleich!
Wie ein Schatten wuerde er ihr folgen. Tagsueber. Nachts. Bis sie freiwillig zu ihm kam. Ihr fehlten jede Worte.
Selten war ihr Leben so kompliziert gewesen.
Zwei Maenner, die voellig von sich ueberzeugt waren.
Zwei Maenner, die Sol mit ihrer Dominanz voellig berauschten.
Und das Spiel ging weiter....
Noch so einer der von seiner Dominanz ueberzeugt ist. Als ob mit ihrem Liebhaber sie nicht alle Haende zu tun haette.
Jetzt auch noch dieser Raeuber, der sich ganz unverschaemt Freiheiten herausnahm. Sie hatte kein Gold dabei. Also verlangte er andere Dienste.
Fuer Sol keine Neuigkeit. Maenner sind doch alle gleich!
Wie ein Schatten wuerde er ihr folgen. Tagsueber. Nachts. Bis sie freiwillig zu ihm kam. Ihr fehlten jede Worte.
Selten war ihr Leben so kompliziert gewesen.
Zwei Maenner, die voellig von sich ueberzeugt waren.
Zwei Maenner, die Sol mit ihrer Dominanz voellig berauschten.
Und das Spiel ging weiter....