Geborgenheit der Elemente
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Gast
Geborgenheit der Elemente
... und Feuer trifft mein Herz.
Winterwolken haben uns verlassen,
hell goldner Schimmer trägt das Licht.
Still und glücklich erwarte ich den frühen Morgen,
wärmt jeder strahlend Schein der Sonne mich.
[img]http://img829.imageshack.us/img829/1017/xaryas1bc.jpg[/img]
Das erste Gut in meinem Kabinett, ist mit Liebe und Feuer verbunden.
Der Zauber dieses Elements brachte Liebe in mein Herz, mein Leben. Wie kann ich also anderes wählen, als Liebe für das Feuer? Ein mit Moos bedeckter Waldboden nahe des Sumpfes zog uns in seinen Bann. Dort fanden wir Schutz und noch einen Schössling der stämmig-alten Eiche, vor der wir in früheren Zeiten stundenlang saßen und sprachen. Ein vergangenes Stück Leben der Erde. Ein Bestandteil der alten Insel. Mein Traum, mein Herz. Dann Stille. Als die Welt sich veränderte, war Xardrias bei mir und auch dieses kleine hölzerne Stück Vergangenheit hielt ich fest in meiner Hand. Die Stille der Welt bereitete uns Angst, doch auch Hoffnung hegten wir, als die Welt sich veränderte, neu aufblühte und die Stille endlich verging.
Die neue Insel wuchs an einem wunderschönen Ort, vom Nordwind umfangen. Viel schöner die Pflanzen, viel gefährlicher der Sumpf. Dort pflanzten wir den Schössling ein. Und jetzt nach Geduld und Pflege war sie gewachsen. Eine wunderschöne Eiche, mit dunkler Rinde, sowie grünen und goldorangenen Blütenblättern und Eichelfrüchten. Das Geäst streckt sich in alle Richtungen aus. Und einen Ast, als Stab des Feuers, schenkte die wundervolle Eiiche mir. Der Stab war ein wenig verschnörkelt an der Spitze, und weiter unten aus festerem Holz. Die frische Eichenwunde habe ich nach ihrem Geschenk wieder geheilt, und mich anschliessend bedankt. Bei ihr und bei Eluive.
Die Weihe des Stabes vollzogen Xardrias und ich gemeinsam. Ein Symbol für das Feuer und unserer Liebe sollte es werden. Zusammen im Schöpferinnenlied begannen wir den Ast zu stärken, zu nähren und einen Teil von uns durch die Kraft der Elemente zu geben.
Mit Weihrauch, Pfefferminzduft und Feuerlilienblüten fanden die Symbole der Sonne, Drachenflügel und Feuerfeen ihre Heimat auf dem Stab. Mit einem bedachten Mantel der Elemente Feuer und Wind wurde mein Stab mit Liebe geweiht und unauflöslich festgewebt für die Unendlichkeit.
Winterwolken haben uns verlassen,
hell goldner Schimmer trägt das Licht.
Still und glücklich erwarte ich den frühen Morgen,
wärmt jeder strahlend Schein der Sonne mich.
[img]http://img829.imageshack.us/img829/1017/xaryas1bc.jpg[/img]
Das erste Gut in meinem Kabinett, ist mit Liebe und Feuer verbunden.
Der Zauber dieses Elements brachte Liebe in mein Herz, mein Leben. Wie kann ich also anderes wählen, als Liebe für das Feuer? Ein mit Moos bedeckter Waldboden nahe des Sumpfes zog uns in seinen Bann. Dort fanden wir Schutz und noch einen Schössling der stämmig-alten Eiche, vor der wir in früheren Zeiten stundenlang saßen und sprachen. Ein vergangenes Stück Leben der Erde. Ein Bestandteil der alten Insel. Mein Traum, mein Herz. Dann Stille. Als die Welt sich veränderte, war Xardrias bei mir und auch dieses kleine hölzerne Stück Vergangenheit hielt ich fest in meiner Hand. Die Stille der Welt bereitete uns Angst, doch auch Hoffnung hegten wir, als die Welt sich veränderte, neu aufblühte und die Stille endlich verging.
Die neue Insel wuchs an einem wunderschönen Ort, vom Nordwind umfangen. Viel schöner die Pflanzen, viel gefährlicher der Sumpf. Dort pflanzten wir den Schössling ein. Und jetzt nach Geduld und Pflege war sie gewachsen. Eine wunderschöne Eiche, mit dunkler Rinde, sowie grünen und goldorangenen Blütenblättern und Eichelfrüchten. Das Geäst streckt sich in alle Richtungen aus. Und einen Ast, als Stab des Feuers, schenkte die wundervolle Eiiche mir. Der Stab war ein wenig verschnörkelt an der Spitze, und weiter unten aus festerem Holz. Die frische Eichenwunde habe ich nach ihrem Geschenk wieder geheilt, und mich anschliessend bedankt. Bei ihr und bei Eluive.
Die Weihe des Stabes vollzogen Xardrias und ich gemeinsam. Ein Symbol für das Feuer und unserer Liebe sollte es werden. Zusammen im Schöpferinnenlied begannen wir den Ast zu stärken, zu nähren und einen Teil von uns durch die Kraft der Elemente zu geben.
Mit Weihrauch, Pfefferminzduft und Feuerlilienblüten fanden die Symbole der Sonne, Drachenflügel und Feuerfeen ihre Heimat auf dem Stab. Mit einem bedachten Mantel der Elemente Feuer und Wind wurde mein Stab mit Liebe geweiht und unauflöslich festgewebt für die Unendlichkeit.
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Gast
Schwere Zeiten waren es für die Schöpfung der Mutter, alles drohte zu zerbersten und unter zu gehen. Doch auch in diesen schweren Zeiten gab es etwas das Xardrias Hoffnung gab. Zuversichtlich konnte er in die Zukunft blicken, er war sich sicher das es noch nicht Zeit war für die Schöpfung zu gehen. Das was ihm Hoffnung gab war in dieser Zeit zu jedem Tag an seiner Seite. Lange Zeit schon kannte er sie, ahnte jedoch nicht was einmal aus der Freundschaft werden würde.
Eine wundervolle Frau, Yasme - Kind des Windes. Voller Tatendrang wenn auch manchmal übermütig, schien sie doch sein ureigenes Element das Feuer auf eine besondere Art und Weise anzufachen. Niemals mehr wollte er dieses Gefühl missen welches er empfand, wenn sie nur allein in seiner Nähe war.
Nach all dem Chaos, als die Welt sich wieder gefangen hatte und Normalität einzukehren schien, verliessen sie ihr Versteck. Der erste Gang führte sie in den Hain, die ganze Welt schien sich geändert zu haben, nur das Tal der Druiden der Ort der Kraft und des Wissens, schien nahezu unverändert, er nur noch einen Deut schöner als schon zuvor.
Den Eichnsprössling, den er mit Yasme auf der neuen Insel der Schwestern einpflanzte, schenkte ihr schon bald darauf einen prächtigen Stab der darauf wartete geweiht zu werden. Xardrias hatte versprochen ihr dabei zu helfen und so tat er es auch. An diesem Abend, die Sonne verbreitete gerade ihre letzten warmen Strahlen, saßen sie sich gegenüber. Die Blicke kreuzten sich lange ehe Yasme damit begann mit Hilfe der Elemente ihren Stab zu weihen. Xardrias unterstütze sie dabei, jedoch nur so viel, wie sie ihn brauchte. Es sollte ihr Werkzeug werden und nicht das seine. Er leitete sie zu den Feuerklängen des Liedes, so das sie diese an den Stab binden konnte.
Ihr erschöpftes Lächeln voller Freude, nachdem sie den Stab geweiht hatte, gepaart mit dem bezauberndem Kupferton ihrer Haare im Abendrot, ergaben einen Anblick, den er für immer in seinem Gedächtnis behalten würde. Ihre strahlenden blauen Augen sahen ihn glücklich an und er schloss sie in die Arme. Ihr erster Werkzeug hatte sie nun und würde es sicher immer in guter Erinnerung behalten, so wie auch Xardrias.
Eine wundervolle Frau, Yasme - Kind des Windes. Voller Tatendrang wenn auch manchmal übermütig, schien sie doch sein ureigenes Element das Feuer auf eine besondere Art und Weise anzufachen. Niemals mehr wollte er dieses Gefühl missen welches er empfand, wenn sie nur allein in seiner Nähe war.
Nach all dem Chaos, als die Welt sich wieder gefangen hatte und Normalität einzukehren schien, verliessen sie ihr Versteck. Der erste Gang führte sie in den Hain, die ganze Welt schien sich geändert zu haben, nur das Tal der Druiden der Ort der Kraft und des Wissens, schien nahezu unverändert, er nur noch einen Deut schöner als schon zuvor.
Den Eichnsprössling, den er mit Yasme auf der neuen Insel der Schwestern einpflanzte, schenkte ihr schon bald darauf einen prächtigen Stab der darauf wartete geweiht zu werden. Xardrias hatte versprochen ihr dabei zu helfen und so tat er es auch. An diesem Abend, die Sonne verbreitete gerade ihre letzten warmen Strahlen, saßen sie sich gegenüber. Die Blicke kreuzten sich lange ehe Yasme damit begann mit Hilfe der Elemente ihren Stab zu weihen. Xardrias unterstütze sie dabei, jedoch nur so viel, wie sie ihn brauchte. Es sollte ihr Werkzeug werden und nicht das seine. Er leitete sie zu den Feuerklängen des Liedes, so das sie diese an den Stab binden konnte.
Ihr erschöpftes Lächeln voller Freude, nachdem sie den Stab geweiht hatte, gepaart mit dem bezauberndem Kupferton ihrer Haare im Abendrot, ergaben einen Anblick, den er für immer in seinem Gedächtnis behalten würde. Ihre strahlenden blauen Augen sahen ihn glücklich an und er schloss sie in die Arme. Ihr erster Werkzeug hatte sie nun und würde es sicher immer in guter Erinnerung behalten, so wie auch Xardrias.
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Gast
...und aus dem was ich gesehen, gelernt und gehört habe, entsteht etwas Neues.
Ein Pentakel soll es sein. Doch ohne Wissen, ohne Plan, wie kann es da gelingen?
Ein Symbol ist es nur wenn wir es wie eines nutzen. Doch bevor es nutzbar wird, muss es entstehen. Und dort beginnt es. Holz und Wald ist mir vertraut, doch Schnitzen? Vielleicht ein paar unförmige Kanten? Ich brauchte Unterricht und suchte Marie auf. Sie ist begabt in vielerlei Hinsicht. Ihr Können als Schnitzerin zeigte sie mir gern. Oh, ich dachte das wäre leichter: Ein Messer ein wenig Holz, einfach rund schnitzen! Ich liess mir Ecken zeigen, Kreise, Kreise mit Ecken. Ecken mit Kanten, für Splitter. Marie war flink darin, dies zu schnitzen und fast hätte ich aufgeben und mir ihr Meisterwerk genommen. Doch ich bin ehrgeizig und es soll mein Werkzeug und Begleiter sein. Tagelang übe ich und das Holz wird immer kleiner. Es bricht, es kantet, es schlägt oft fehl. Marye sagt, übe mit verschiedenem Holz, irgendwann findest du das richtige Anfangsmaterial für dich. Sie empfiehlt mir Weidenholz und rät ab von Eiche und Mahagoni. Wenn Weide zu schnell bricht, warum nicht Eiche probieren? Beim Eichenstab klappte es auch, aber das musste kein Symbol werden. Ich bat die Eiche mir einen Teil ihrer selbst zu schenken, das tut sie vielleicht auch nur weil ich ihr das Leben auf dieser Insel schenkte und sie so gut behütet wird. Leider kann sie mir nicht gleich das vermachen, was ich brauche. Ein Pentagramm mit Kreis darum.
Das üben beginnt von Neuem. Eiche ist zu hart. Es dauert wenige Tage und ich gebe es mit der Eiche auf. Marie rät mir zu Geduld, weniger Frust und zu Walnussholz. Es ist nicht so weich wie Weide und nicht so hart wie Eichenholz. Ich nehme mir ein Teil der Insel. Der Walnussbaum ist nicht so nett wie meine Eiche. Aber er gibt mir was ich brauche und ich bedanke mich. Die Insel wird ihn alsbald heilen, versprach ich ihm und setzte mich daran, weiterhin zu üben. Walnussholz ist tatsächlich gut um es nicht gleich zu zerbersten oder es garnicht erst geschnitzt zu bekommen. Doch auch hier bedurfte es einiges an Übung. Nach weiteren Tagen, gelang mir ein Pentakel das mir gefiel, doch es wirkte mir noch zu grob. Marie, ich konnte sie nicht nerven, sie gab gern ihr Wissen preis, erklärte mir freundlich wie sie es immer tat, dass ich zu Sand greifen sollte um das Holz glatt zu bekommen. Wieso komme ich da nicht selber drauf? Ein wenig Klebeharz mit Sand, sagt Marie. Ich bekleckste gleich mehrere Blätter mit dem Harz und lief zum Sandstrand der Insel. Die Blätter tunkte ich in den Sand und rieb dann vorsichtig über das Pentakelholzsymbol. Und tatsächlich es wurde weicher und glatt. Es wirkte richtig hübsch danach. Marie erklärte ich lediglich das ich nur ein wenig üben wolle, für ein Geschenk für jemanden. Vom Symbol erzählte ich ihr nichts. Sie war mir eine große Hilfe und ich muss mich auch bei ihr noch mit irgendetwas bedanken. Da wird mir sicherlich noch etwas einfallen!
Das Pentakel wirkte schlicht, und eigentlich gefällt mir schlicht, aber da ein Werkzeug wie dieses etwas besonderes für mich sein sollte, entschied ich mich mir einen Feinschmied zu suchen. Aber auch dazu, nicht einfach in einen Laden zu gehen und zu sagen: Grüße ich brauche da was! - nein ich wollte einen guten Feinschmied, einen der mit Herzblut arbeitet. Ich verwandelte mich in die verschiedensten Tiere und beobachtete die Feinschmiede und Schmiede in den Minen. Erkundigte mich über ihre Namen und eine Frau fiel mir ganz besonders auf: Kanina Bringold. Als ich sie erspäht hatte, hielt ich nur noch nach ihr Ausschau. In der Mine als kleine Ratte oder Schlange und draussen als Adler. Ich hielt immer genügend Abstand und nur einmal als ich sie als Ratte verfolgte, glaubte ich, sie habe mich bemerkt. Was ich von Kanina in den Tagen alles beobachten konnte gefiel mir. Sie half den ärmeren Leuten mit Kisten und Werkzeugen aus. Sie gab Cirmias etwas für seine Gaben und sprach ab und an leise mit ihm. Mit den Thyren schien sie sich gut zu verstehen und allgemein wirkte sie wie eine hilfsbereite und recht freundliche und umgängliche Frau. Meine Wahl fiel also einige Tagesläufe später auf sie.
Ich gab Kanina das nackte hölzerne Symbol und fragte sie, ob sie es mit Eisen und Smaragdsplittern zu einem Schmuckstück für den Hals machen konnte. Dazu gab ich ihr eine Zeichnung in der ich mir in etwa das Endergebniss vorstellte und die Splitter. Kanina sagte mir gleich zu, wirkte auch ein wenig begeistert, sich einem neuen Schmuckstück widmen zu können und nahm meinen Auftrag gerne an. Als sie es fertiggestellt hatte, kam sie mich besuchen. Das war am gestrigen Abend. Sie legte mir das Schmuckstück in die Hände und ich hätte fast weinen können, so hübsch hat sie das Pentakel in ein rankenartiges Eisengeflecht eingebettet. Auch die Smaragdsplitter, die ich ihr brachte, hatte sie für mich in die Kerben der Ecken befestigt. All dies hat sie an einer Kordelkette befestigt die wirklich zauberhaft dazu ausschaut. Allein die Ansicht dieses Amuletts zeigte mir wieviel Herzblut die Feinschmiedin in ihre Arbeit gelegt hatte und ich bedankte mich mehrfach und zutiefst bei ihr. Sie versprach mir auch, niemandem etwas über das Schmuckstück zu sagen, und kein weiteres dieser Art anzufertigen. Das wenige Gold das sie für ihre Arbeit verlangte, konnte unmöglich Dank genug sein und so gab ich ihr noch einige meiner Kostbarkeiten und Waren als Geschenk mit. Auch die von ihr so geliebten Erdbeeren durfte sie in einer kleinen Kiste mitnehmen.
Heute nun trage ich das Amulett mit dem Pentakel in meinen Händen und wirke glücklich. Ich weiss das ich mir immer geschworen habe, mein Herz nicht an materielle Dinge zu hängen, weil alles verloren gehen kann. Doch bei meinen Werkzeugen ist es anders. Alles entsteht zum Teil durch meine Hände und wird geweiht durch die Gabe Eluive und der Elemente. Die Weihe steht noch bevor und ich hoffe eine der Schwestern mag mir dabei helfen, und mir vielleicht auch ihre Werkzeuge einmal zeigen. Bis dahin behüte ich das Amulett so gut es geht, denn nie mehr möcht' ich es vermissen.
Ein Pentakel soll es sein. Doch ohne Wissen, ohne Plan, wie kann es da gelingen?
Ein Symbol ist es nur wenn wir es wie eines nutzen. Doch bevor es nutzbar wird, muss es entstehen. Und dort beginnt es. Holz und Wald ist mir vertraut, doch Schnitzen? Vielleicht ein paar unförmige Kanten? Ich brauchte Unterricht und suchte Marie auf. Sie ist begabt in vielerlei Hinsicht. Ihr Können als Schnitzerin zeigte sie mir gern. Oh, ich dachte das wäre leichter: Ein Messer ein wenig Holz, einfach rund schnitzen! Ich liess mir Ecken zeigen, Kreise, Kreise mit Ecken. Ecken mit Kanten, für Splitter. Marie war flink darin, dies zu schnitzen und fast hätte ich aufgeben und mir ihr Meisterwerk genommen. Doch ich bin ehrgeizig und es soll mein Werkzeug und Begleiter sein. Tagelang übe ich und das Holz wird immer kleiner. Es bricht, es kantet, es schlägt oft fehl. Marye sagt, übe mit verschiedenem Holz, irgendwann findest du das richtige Anfangsmaterial für dich. Sie empfiehlt mir Weidenholz und rät ab von Eiche und Mahagoni. Wenn Weide zu schnell bricht, warum nicht Eiche probieren? Beim Eichenstab klappte es auch, aber das musste kein Symbol werden. Ich bat die Eiche mir einen Teil ihrer selbst zu schenken, das tut sie vielleicht auch nur weil ich ihr das Leben auf dieser Insel schenkte und sie so gut behütet wird. Leider kann sie mir nicht gleich das vermachen, was ich brauche. Ein Pentagramm mit Kreis darum.
Das üben beginnt von Neuem. Eiche ist zu hart. Es dauert wenige Tage und ich gebe es mit der Eiche auf. Marie rät mir zu Geduld, weniger Frust und zu Walnussholz. Es ist nicht so weich wie Weide und nicht so hart wie Eichenholz. Ich nehme mir ein Teil der Insel. Der Walnussbaum ist nicht so nett wie meine Eiche. Aber er gibt mir was ich brauche und ich bedanke mich. Die Insel wird ihn alsbald heilen, versprach ich ihm und setzte mich daran, weiterhin zu üben. Walnussholz ist tatsächlich gut um es nicht gleich zu zerbersten oder es garnicht erst geschnitzt zu bekommen. Doch auch hier bedurfte es einiges an Übung. Nach weiteren Tagen, gelang mir ein Pentakel das mir gefiel, doch es wirkte mir noch zu grob. Marie, ich konnte sie nicht nerven, sie gab gern ihr Wissen preis, erklärte mir freundlich wie sie es immer tat, dass ich zu Sand greifen sollte um das Holz glatt zu bekommen. Wieso komme ich da nicht selber drauf? Ein wenig Klebeharz mit Sand, sagt Marie. Ich bekleckste gleich mehrere Blätter mit dem Harz und lief zum Sandstrand der Insel. Die Blätter tunkte ich in den Sand und rieb dann vorsichtig über das Pentakelholzsymbol. Und tatsächlich es wurde weicher und glatt. Es wirkte richtig hübsch danach. Marie erklärte ich lediglich das ich nur ein wenig üben wolle, für ein Geschenk für jemanden. Vom Symbol erzählte ich ihr nichts. Sie war mir eine große Hilfe und ich muss mich auch bei ihr noch mit irgendetwas bedanken. Da wird mir sicherlich noch etwas einfallen!
Das Pentakel wirkte schlicht, und eigentlich gefällt mir schlicht, aber da ein Werkzeug wie dieses etwas besonderes für mich sein sollte, entschied ich mich mir einen Feinschmied zu suchen. Aber auch dazu, nicht einfach in einen Laden zu gehen und zu sagen: Grüße ich brauche da was! - nein ich wollte einen guten Feinschmied, einen der mit Herzblut arbeitet. Ich verwandelte mich in die verschiedensten Tiere und beobachtete die Feinschmiede und Schmiede in den Minen. Erkundigte mich über ihre Namen und eine Frau fiel mir ganz besonders auf: Kanina Bringold. Als ich sie erspäht hatte, hielt ich nur noch nach ihr Ausschau. In der Mine als kleine Ratte oder Schlange und draussen als Adler. Ich hielt immer genügend Abstand und nur einmal als ich sie als Ratte verfolgte, glaubte ich, sie habe mich bemerkt. Was ich von Kanina in den Tagen alles beobachten konnte gefiel mir. Sie half den ärmeren Leuten mit Kisten und Werkzeugen aus. Sie gab Cirmias etwas für seine Gaben und sprach ab und an leise mit ihm. Mit den Thyren schien sie sich gut zu verstehen und allgemein wirkte sie wie eine hilfsbereite und recht freundliche und umgängliche Frau. Meine Wahl fiel also einige Tagesläufe später auf sie.
Ich gab Kanina das nackte hölzerne Symbol und fragte sie, ob sie es mit Eisen und Smaragdsplittern zu einem Schmuckstück für den Hals machen konnte. Dazu gab ich ihr eine Zeichnung in der ich mir in etwa das Endergebniss vorstellte und die Splitter. Kanina sagte mir gleich zu, wirkte auch ein wenig begeistert, sich einem neuen Schmuckstück widmen zu können und nahm meinen Auftrag gerne an. Als sie es fertiggestellt hatte, kam sie mich besuchen. Das war am gestrigen Abend. Sie legte mir das Schmuckstück in die Hände und ich hätte fast weinen können, so hübsch hat sie das Pentakel in ein rankenartiges Eisengeflecht eingebettet. Auch die Smaragdsplitter, die ich ihr brachte, hatte sie für mich in die Kerben der Ecken befestigt. All dies hat sie an einer Kordelkette befestigt die wirklich zauberhaft dazu ausschaut. Allein die Ansicht dieses Amuletts zeigte mir wieviel Herzblut die Feinschmiedin in ihre Arbeit gelegt hatte und ich bedankte mich mehrfach und zutiefst bei ihr. Sie versprach mir auch, niemandem etwas über das Schmuckstück zu sagen, und kein weiteres dieser Art anzufertigen. Das wenige Gold das sie für ihre Arbeit verlangte, konnte unmöglich Dank genug sein und so gab ich ihr noch einige meiner Kostbarkeiten und Waren als Geschenk mit. Auch die von ihr so geliebten Erdbeeren durfte sie in einer kleinen Kiste mitnehmen.
Heute nun trage ich das Amulett mit dem Pentakel in meinen Händen und wirke glücklich. Ich weiss das ich mir immer geschworen habe, mein Herz nicht an materielle Dinge zu hängen, weil alles verloren gehen kann. Doch bei meinen Werkzeugen ist es anders. Alles entsteht zum Teil durch meine Hände und wird geweiht durch die Gabe Eluive und der Elemente. Die Weihe steht noch bevor und ich hoffe eine der Schwestern mag mir dabei helfen, und mir vielleicht auch ihre Werkzeuge einmal zeigen. Bis dahin behüte ich das Amulett so gut es geht, denn nie mehr möcht' ich es vermissen.
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 6. Juni 2013, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Geduldig schaute Marye Yasme bei ihren ersten Versuchen zu.
Man konnte i hr ihre Ungeduld förmlich ansehen, es sollte sofort fertig sein, docho wenn sie es selber herstellen wollte, mußte sie sich erst die Erfahrung und Geübtheit aneignen. So etwas ging nun mal nicht von heute auf Morgen. So versuchte sie Yasme immer aufzubauen, wenn sie Fortschritte machte, sie zu beschwichtigen wenn sie mal wieder die Kriese bekam, weil es nicht so klappte wie sie wollte.
Es schien zu helfen denn sie lernte recht schnell und konnte ihre Ungeduld zügeln. Sie zeigte ihr verschiedene Techniken, wie man das Holz bearbeiten konnte. Angefangen von Schnitzmessern über Raspeln und Blätter in eine klebrige Substanz getaucht und dann mit feinen Sandkörnern bestreut wurden.
Man konnte i hr ihre Ungeduld förmlich ansehen, es sollte sofort fertig sein, docho wenn sie es selber herstellen wollte, mußte sie sich erst die Erfahrung und Geübtheit aneignen. So etwas ging nun mal nicht von heute auf Morgen. So versuchte sie Yasme immer aufzubauen, wenn sie Fortschritte machte, sie zu beschwichtigen wenn sie mal wieder die Kriese bekam, weil es nicht so klappte wie sie wollte.
Es schien zu helfen denn sie lernte recht schnell und konnte ihre Ungeduld zügeln. Sie zeigte ihr verschiedene Techniken, wie man das Holz bearbeiten konnte. Angefangen von Schnitzmessern über Raspeln und Blätter in eine klebrige Substanz getaucht und dann mit feinen Sandkörnern bestreut wurden.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
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Kanina Bringold
Kanina spazierte nach Bajard um ihre Kiste auf zu suchen. Da war sie wieder, diese Ratte! Die Feinschmiedin schüttelte den Kopf leicht, beim Bergvater! Sie schien langsam etwas paranoid zu werden. Seid sie bei den Thyren gewesen war, schien sie dafür anfälliger geworden zu sein.
Als sie dann alles zusammen gepackt hatte, machte sie sich wieder auf den Rückweg zur Zunft.
Diese Augen, dachte Kanina irritiert, sie kamen ihr so seltsam vertraut vor, obwohl sie sich sehr sicher war, dieses Fräulein Yasme noch nie gesehen zu haben.
Aber wie auch immer diese Dame wollte ein Schmuckstück haben und wenn Kanina etwas liebte, dann das Herstellen von etwas besonderem. Wie besonders merkte sie dann als Yasme ihr die Materialen zeigte.
Gut, mit so etwas hatte dann doch noch nicht gearbeitet; einem selbst geschnitzten Amulett.
Die Feinschmiedin hatte sich etwas Zeit erbeten um sich mit dem Amulett vertraut zu machen. Sie bereitete einiges vor und machte sich dann mit Material und Werkzeug auf den Weg.
Zusammen mit Yasme setzten sie dann die Skizze um, die die junge Frau vorbereitet hatte. Als erstes schuf Kanina filigrane Halterungen für die Smaragdsplitter, versenkte den edlen Stein dann hinein und schloss die Krallen darum, so dass die Smaragdsplitter fest sassen.
Dann befestigte sie mit kleinen Haken die Ranken, welche sie aus eisengefertigt hatte.
Zum Schluss befestigte sie noch die Anhängevorrichtung um die Kordel durch zu ziehen.
Das herstellen dauerte natürlich seine Zeit, in der Kanina konzentriert arbeitet und neben bei ein paar Erdbeeren verputzte, bei Erdbeeren konnte sie einfach nicht widerstehen.
Als sie dann alles zusammen gepackt hatte, machte sie sich wieder auf den Rückweg zur Zunft.
Diese Augen, dachte Kanina irritiert, sie kamen ihr so seltsam vertraut vor, obwohl sie sich sehr sicher war, dieses Fräulein Yasme noch nie gesehen zu haben.
Aber wie auch immer diese Dame wollte ein Schmuckstück haben und wenn Kanina etwas liebte, dann das Herstellen von etwas besonderem. Wie besonders merkte sie dann als Yasme ihr die Materialen zeigte.
Gut, mit so etwas hatte dann doch noch nicht gearbeitet; einem selbst geschnitzten Amulett.
Die Feinschmiedin hatte sich etwas Zeit erbeten um sich mit dem Amulett vertraut zu machen. Sie bereitete einiges vor und machte sich dann mit Material und Werkzeug auf den Weg.
Zusammen mit Yasme setzten sie dann die Skizze um, die die junge Frau vorbereitet hatte. Als erstes schuf Kanina filigrane Halterungen für die Smaragdsplitter, versenkte den edlen Stein dann hinein und schloss die Krallen darum, so dass die Smaragdsplitter fest sassen.
Dann befestigte sie mit kleinen Haken die Ranken, welche sie aus eisengefertigt hatte.
Zum Schluss befestigte sie noch die Anhängevorrichtung um die Kordel durch zu ziehen.
Das herstellen dauerte natürlich seine Zeit, in der Kanina konzentriert arbeitet und neben bei ein paar Erdbeeren verputzte, bei Erdbeeren konnte sie einfach nicht widerstehen.
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Gast
Reden wir mit der Erde und sie wird uns lehren..
Mutter Erde zeigt sich aufatmend in erblühender Pracht.
Naturgeister erheben sich fröhlich in die Geborgenheit,
- ein Lachen, ein Flirren, ein Duft ..
Behütet streben wir in die Unendlichkeit,
aus der uns die Erinnerung ruft...
Wie schwer ist die Erde in meinem Gemüt? Wie bring ich Leichtigkeit in dieses Gefühl, das ich für dieses Element hege? Gespräche. Mit Schwestern, mit Xardrias. Erde ist Leben. Das Amulett gibt Schutz, gibt Kraft. Ein Anker der Welt. Ganz anders als ich. Es gibt Kraft wenn man mutlos ist. Ich war mutlos. Was ist Erde für mich? Meine Gedanken hemmten meine Gefühle für dieses Element. Majalin hatte mir die Augen geöffnet. Erst dann wurd' mir bewusst, das ich das Amulett allein weihen und das Element Erde besser kennenlernen musste.
Also saß ich in den letzten Tagen auf dem Waldboden, schloss die Augen und lauschte, atmete und fühlte die Erde. Jeden einzelnen Tag. Ich legte mich in den Sand und fühlte die Kraft. Ich legte mich auf die blühenden Wiesen und fühlte das Leben. Ich lernte das Element kennen, und verstehen, wie nie zuvor. Trotz meiner Liebe zur Natur, den Wäldern und den Tieren, habe ich das Element Erde vernachlässigt, habe es zuvor einfach als gegeben hingenommen, es übersehen. Es als Teil des Ganzen betrachtet, nicht als einzelne Vollkommenheit.
Erde ist Leben. Immer wieder wollte ich diesen Satz nicht nur hören, denken, nein ich wollte es fühlen. Kein Element kann ohne die anderen sein? Wie verbinde ich meine Gedanken mit meinen Gefühlen mit dem Amulett und dem Element? Kopf ausschalten, fühlen, wirken. Kurz vor Mitternacht im Wald in der Nähe von Vefa's Haus. Dort ist es ihre Geborgenheit die mich berührt. Also ist es der falsche Ort. Das Element der Erde möcht' ich spüren. Dessen Kraft, dessen Schutz, und es in mir und meinem kleinen Amulett aufbewahren. Ich ging weiter nach Norden, über eine wackelige Baumstammbrücke und liess mich in einem kleineren offenen Tal nieder. Mein Gesicht sah nach Osten, meine baren Füße spürten das Gras unter sich und das Amulett lag in meinen Händen.
Vorsichtig legte ich es vor mir ab, auf einen kleinen runden Stein. Verbindungen eingehen, Verbindungen führen, um es zu weihen. Die Worte Vefa's hallten mir durch den Kopf. Auch Cara erklärte mir, alles ist veränderbar auch die Werkzeuge im Nachhinein.
Ich löste die Kordel von dem Amulett und schnitt mir eine Haarlocke vom Schopf. Die Kordel öffnete sich nicht so leicht, doch mit ein wenig Geduld, die ich zu dem Zeitpunkt sogar zeigen konnte, hatte ich die ledernen Bändchen in der Hand. Eines der Bändchen verband ich mit meinem Haar, dann umschloss ich die anderen Bändchen wieder als Kordelgeflecht um das Haarband. Ich rief das Element der Erde zur Hilfe, und bat es, mich bei meiner Verbindung zu meinem Pentakelamulett und des verknüpften Kordelbandes zu unterstützen. Als kein Haar mehr am Band zu sehen, und alles wieder gut verschlossen war, fühlte ich die Kraft die mein Amulett nun in sich trägt. Es wird noch wachsen, es wird mit mir wachsen. Und ich fühlte mich in dieser Nacht in freier Natur behütet, ein wenig mehr behütet auch ohne Schwestern und nur durch das Amulett und dem Element der Erde.
[img]http://img191.imageshack.us/img191/1950/m55s.jpg[/img]
..wenn sich Herz und Seele mit der Natur verbinden, ist der Mensch im Paradies.
Mutter Erde zeigt sich aufatmend in erblühender Pracht.
Naturgeister erheben sich fröhlich in die Geborgenheit,
- ein Lachen, ein Flirren, ein Duft ..
Behütet streben wir in die Unendlichkeit,
aus der uns die Erinnerung ruft...
Wie schwer ist die Erde in meinem Gemüt? Wie bring ich Leichtigkeit in dieses Gefühl, das ich für dieses Element hege? Gespräche. Mit Schwestern, mit Xardrias. Erde ist Leben. Das Amulett gibt Schutz, gibt Kraft. Ein Anker der Welt. Ganz anders als ich. Es gibt Kraft wenn man mutlos ist. Ich war mutlos. Was ist Erde für mich? Meine Gedanken hemmten meine Gefühle für dieses Element. Majalin hatte mir die Augen geöffnet. Erst dann wurd' mir bewusst, das ich das Amulett allein weihen und das Element Erde besser kennenlernen musste.
Also saß ich in den letzten Tagen auf dem Waldboden, schloss die Augen und lauschte, atmete und fühlte die Erde. Jeden einzelnen Tag. Ich legte mich in den Sand und fühlte die Kraft. Ich legte mich auf die blühenden Wiesen und fühlte das Leben. Ich lernte das Element kennen, und verstehen, wie nie zuvor. Trotz meiner Liebe zur Natur, den Wäldern und den Tieren, habe ich das Element Erde vernachlässigt, habe es zuvor einfach als gegeben hingenommen, es übersehen. Es als Teil des Ganzen betrachtet, nicht als einzelne Vollkommenheit.
Erde ist Leben. Immer wieder wollte ich diesen Satz nicht nur hören, denken, nein ich wollte es fühlen. Kein Element kann ohne die anderen sein? Wie verbinde ich meine Gedanken mit meinen Gefühlen mit dem Amulett und dem Element? Kopf ausschalten, fühlen, wirken. Kurz vor Mitternacht im Wald in der Nähe von Vefa's Haus. Dort ist es ihre Geborgenheit die mich berührt. Also ist es der falsche Ort. Das Element der Erde möcht' ich spüren. Dessen Kraft, dessen Schutz, und es in mir und meinem kleinen Amulett aufbewahren. Ich ging weiter nach Norden, über eine wackelige Baumstammbrücke und liess mich in einem kleineren offenen Tal nieder. Mein Gesicht sah nach Osten, meine baren Füße spürten das Gras unter sich und das Amulett lag in meinen Händen.
Vorsichtig legte ich es vor mir ab, auf einen kleinen runden Stein. Verbindungen eingehen, Verbindungen führen, um es zu weihen. Die Worte Vefa's hallten mir durch den Kopf. Auch Cara erklärte mir, alles ist veränderbar auch die Werkzeuge im Nachhinein.
Ich löste die Kordel von dem Amulett und schnitt mir eine Haarlocke vom Schopf. Die Kordel öffnete sich nicht so leicht, doch mit ein wenig Geduld, die ich zu dem Zeitpunkt sogar zeigen konnte, hatte ich die ledernen Bändchen in der Hand. Eines der Bändchen verband ich mit meinem Haar, dann umschloss ich die anderen Bändchen wieder als Kordelgeflecht um das Haarband. Ich rief das Element der Erde zur Hilfe, und bat es, mich bei meiner Verbindung zu meinem Pentakelamulett und des verknüpften Kordelbandes zu unterstützen. Als kein Haar mehr am Band zu sehen, und alles wieder gut verschlossen war, fühlte ich die Kraft die mein Amulett nun in sich trägt. Es wird noch wachsen, es wird mit mir wachsen. Und ich fühlte mich in dieser Nacht in freier Natur behütet, ein wenig mehr behütet auch ohne Schwestern und nur durch das Amulett und dem Element der Erde.
[img]http://img191.imageshack.us/img191/1950/m55s.jpg[/img]
..wenn sich Herz und Seele mit der Natur verbinden, ist der Mensch im Paradies.
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 26. Juni 2013, 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Benedict Weber
...und da tropft sanfter Tau aus Walnusszweigen,
der beim niederfallen magisch funkelt.
Über allem ruht noch friedvoll Stille,
das Elfenwäldchen liegt noch verdunkelt.
Müde, von der langen gestrigen Nacht hier im Elfenwald, erhob ich mich von dem weichen Boden und suchte über mir das Licht. Die Sonne hatte den Tag noch nicht begrüßt, so musste ich mir mit den Klängen und der Transformation des Feuer's aushelfen. Der Wald ist beständig im Wandel, ich wusste nur ungefähr wo ich mich befand. Ich hatte es mir anders überlegt, ich wollte in der letzten Nacht nicht heim. Also schlief ich dort. Die kleinen Lichtgeister nahmen mich mit zurück in ihre Heimat und blieben bei mir bis zum frühen Morgen.
Ich nahm weitere Hilfe von den kleinen Waldwesen an und liess mich in die östliche Region des Waldes, an den Rand bringen, um den Sonnenaufgang sehen zu können, wie an fast jedem Morgen. Die Stille und die Begrüßung des neuen Tages, waren noch immer meine Lieblingsmomente, zum nachdenken, ruhen oder erleben. Während die Sonne langsam den Himmel in Licht tauchte, nahm ich den kristallinen Kelch zur Hand, betrachtete ihn lächelnd und dachte darüber nach, wie wir ihn geschaffen hatten:
Noch früh am Abend, am Vortag war ich in den Elfenwald gereist und suchte nach der Waldelfe Shala. Nach einigem Mühen fand ich sie, und auch andere Elfen fanden sich ab und an ein, während ich der Waldelfe erklärte, worum ich sie bitten wollte: Ein Werkzeug für das Element des Wassers aus reinem Kristall. - Elfen, so hatte ich gehört, konnten Kristalle so formen, wie es kein anderes Wesen vermochte. Und Shala bestätigte meine Worte. Cara kam hinzu und eine weitere Elfe, eine Hochelfe namens Glin. Wobei mir Glöckchen auch gut gefiel, aber ich glaube das mochte sie nicht. Lange sprachen wir über eine Möglichkeit, überhaupt einen Kristall zu finden. Glin war Feinschmiedin gewesen, sie kannte sich aus, doch all ihre Vorschläge waren zu komplex für meine eigene Macht. Es wäre zuviel Kraftaufwand gewesen, das was geformt werden sollte, für immer aufrecht zu halten.
Shala erzählte von Eluive, und wie sie und Lu mit ihr gesprochen hatten. Eluive hatte auch ihren Wald in neue Fauna und Flora getaucht, und auch ein Teich entstand. In dem Teich suchten Glin und ich nach einem geeigneten Kristall und fanden ihn. Glin gab ihre ganze Mühe und Kraft um den Kristall zu lösen, ohne ihn zu zerbersten. Ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Ich bedankte mich bei ihr und bot ihr meine Hilfe an, sollte sie jene jemals benötigen, würde ich ihr gern helfen. Glin liess Cara, Shala und mich allein und wir gingen zum Haus der Waldelfe um uns der Formung des Kristalls zu widmen. Doch auch dort, blieben wir nicht lange allein und ein Elf in Bärengestalt erschreckte uns Menschen. Shala blieb gewohnt ruhig, nannte den Bären Lun, und erklärte, dass er nur Honig wollte. Cara und ich verhielten uns dennoch bemüht still, um den Bären nicht irgendwie zu verärgern.
Shala wollte, das ich ihr ein Bildnis zeige, ein Bildnis wie ich mir den Kelch aus Kristall vorstellen würde. Sie erzählte von Mondblüten, die sie noch mit anbringen konnte und wir drei konzentrierten uns auf das Schöpferinnenlied. Mit Hilfe der Klänge des Windes, formte ich ein Bildnis des Kelches, mit schlichtem Griff und fein gebogener Schale. Auf der Schale war ein Vollmond zu sehen – all das dauerte seine Zeit, die Klänge in die richtigen Formen zu bringen, damit das Bildnis vollendet, und Shala einen Einblick meiner Vorstellungskraft geben konnte. Cara half mir zum Glück, es war nicht so leicht das Bildnis die ganze Zeit aufrecht zu erhalten. Was genau Shala dann tat, konnte ich nur am Rande mitverfolgen. Meine Konzentration lag auf dem Bildnis und dem Erhalt dessen. Doch nach und nach formte sich der Kristall um, als würde er in mein Bildnis hineinwachsen.
Das Ergebnis hielt ich nach geraumer und kraftzehrender Zeit in meinen Händen und war sprachlos. Der Kristallkelch war wundervoll geworden, bläulich, aus reinem Kristall mit Blüten, dem vollen Mond und er lag wahrhaftig in gesamter Vielfalt in meinen Händen. Ich weiss noch immer nicht wie ich Shala dafür danken kann, auch wenn sie von Erdbeeren sprach. Cara war ebenfalls beeindruckt über die Veränderung des Kristalls, und wie die Verformung vor unseren Augen statt gefunden hatte. Ich konnte ihre Bewunderung für die Fähigkeiten von Shala in ihrem Gesicht ablesen. Erst spät in der Nacht waren wir mit dem Wandeln des Kristalls fertig geworden. Die Weihe steht nun noch aus. Die Weihe werde ich mit Cara machen, einerseits damit sie weiss wieviel sie mir immer bedeutet hat, und bedeutet und andererseits, weil sie mir oft half, mich mit meinen Gefühlen und Gedanken auseinander zu setzen. Sie half mir mit dem Fluss des Lebens zu gehen, die Steine die auf meinem Weg lagen zu umrunden, und daraus an Erfahrung zu gewinnen.
Die Sonne war inzwischen hoch am Himmel und hatte einen glitzernden Schal auf das Meer vor mir geworfen. Auch der Wald wurde langsam wieder lebendiger. Ich sah auf den Kristallkelch in meinen Händen, war Shala noch immer unendlich dankbar und freute mich auf die kommende Weihe. Erst als ein kleiner Waldgeist mich anstubste und ich dank seiner Hilfe nach Hause fand, dachte ich daran, dass ich auch noch das nächste und letzte Werkzeug reinigen musste, mehr noch als jedes andere zuvor, und das auch dort noch eine weitere Weihe bevorstand.
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Cara DelMur
Dem See‘nreich entsprungen, im zauberhaften Wald,
aus Elfenhand gelungen, Kristallglanz schön und kalt,
Die Dunkelheit vergebend, der Mond in seinem Glanz,
am Rande sich erhebend, mit herrlich Blütenkranz,
Das Wasser heisst willkommen, den Kelch in ihrer Hand
Von Allen wohlgesonnen, gesegnet wurd das Band.
Es war faszinierend Shala bei der Formung des Kristalls zuzusehen. Wie er nach und nach sich der Gestalt des luftigen Gebildes von Yasme anglich.
Und nun, kaum einen Tag später, stampfte ihr Yasme patschnass aus dem Meeresbecken der Insel entgegen. Heute würde sie den Kelch weihen.
Es war ein strahlender Sommertag. Die Sonne lachte und wärmte ihrer beider Haut. Yasme’s Haare wurden langsam trocken und fanden zu ihrem schönen Kupferton zurück. Ein Tag an dem man an nichts Mystisches dachte und trotzdem war es ein magischer Moment gewesen.
Yasme lud das Wasser ein zu ihnen zu kommen, um ihren Kelch anzunehmen, um seine wohlwollende Zustimmung zu finden. Und es dauerte nicht lange bis das Meeresrauschen auffälliger wurde, sich ein kleiner, winziger Strom über den feinen Sand zog, hin zu der Stelle, wo eben noch der Kelch seinen Abdruck hinterlassen hatte. Yasme hielt den Kelch in Händen und bot ihm dem Wasserstrom dar. Und schon begann sich jener nasse, blaue Strom, wie ein Band um den Kelch zu winden. Über den eingelassenen klaren Mond hinweg, die filigranen Blütenblätter entlang, um sich am Rand jener zu brechen und tautropfengleich alles zu benetzen. Der Kelch glitzerte in der Sonne und ebenso leuchtete Yasme’s Gesicht als sie dem Wasser dankte und glücklich ihren Kelch umfasste. Und Cara freute sich von Herzen mit ihr.
aus Elfenhand gelungen, Kristallglanz schön und kalt,
Die Dunkelheit vergebend, der Mond in seinem Glanz,
am Rande sich erhebend, mit herrlich Blütenkranz,
Das Wasser heisst willkommen, den Kelch in ihrer Hand
Von Allen wohlgesonnen, gesegnet wurd das Band.
Es war faszinierend Shala bei der Formung des Kristalls zuzusehen. Wie er nach und nach sich der Gestalt des luftigen Gebildes von Yasme anglich.
Und nun, kaum einen Tag später, stampfte ihr Yasme patschnass aus dem Meeresbecken der Insel entgegen. Heute würde sie den Kelch weihen.
Es war ein strahlender Sommertag. Die Sonne lachte und wärmte ihrer beider Haut. Yasme’s Haare wurden langsam trocken und fanden zu ihrem schönen Kupferton zurück. Ein Tag an dem man an nichts Mystisches dachte und trotzdem war es ein magischer Moment gewesen.
Yasme lud das Wasser ein zu ihnen zu kommen, um ihren Kelch anzunehmen, um seine wohlwollende Zustimmung zu finden. Und es dauerte nicht lange bis das Meeresrauschen auffälliger wurde, sich ein kleiner, winziger Strom über den feinen Sand zog, hin zu der Stelle, wo eben noch der Kelch seinen Abdruck hinterlassen hatte. Yasme hielt den Kelch in Händen und bot ihm dem Wasserstrom dar. Und schon begann sich jener nasse, blaue Strom, wie ein Band um den Kelch zu winden. Über den eingelassenen klaren Mond hinweg, die filigranen Blütenblätter entlang, um sich am Rand jener zu brechen und tautropfengleich alles zu benetzen. Der Kelch glitzerte in der Sonne und ebenso leuchtete Yasme’s Gesicht als sie dem Wasser dankte und glücklich ihren Kelch umfasste. Und Cara freute sich von Herzen mit ihr.
Zuletzt geändert von Cara DelMur am Dienstag 13. August 2013, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Benedict Weber
Nun will der Wind mich sanft berühren,
will dass ich Zeit mit ihm verbringe,
im Lied mag ich die Leichtigkeit verspüren,
und erhebe mich,
richte auf die Schwingen.
[img]http://img401.imageshack.us/img401/728/u0xo.jpg[/img]
Das letzte Werkzeug. Gewählt mit dem Herzen. Ein Dolch, für den Wind. Athame genannt. Mein Dolch ist alt, ist abgenutzt, ist schäbig am Griff und zeigt, wie oft und wie lang er benutzt wurde. So wäre er keines Werkzeuges würdig. Ich lasse ihn aufarbeiten, die Klinge erneuern, den Griff verschönern, und mit schwarzen und weissen Sternensplittern des Horteras verzieren. Tränen für unsere Freiheit. Auch nachdem der Dolch bearbeitet und geschärft wurde, sehe ich noch meinen alten Dolch darin. Ein Geschenk meines besten Freundes, ein Geschenk das mir bei vielem half oder mich vor vielem verschonte.
Die Reinigung des Dolches ist bei diesem Werkzeug das Wichtigste. So wähle ich alle drei Elemente die dies vermögen, lasse den Dolch erst durch Erde, dann durch Wasser dann durch Wind reinigen, um ihn dann rein und neu an mich zu binden. Der Wind ist mein vertrautes Element. So soll auch der silberne Ritualdolch mein vertrautes Werkzeug werden, wie die anderen Werkzeuge zuvor.
Ich lasse mit etwas Bergamotte, Minze und Lavendel die Umgebung mit ihren Düften verzaubern, halte den Athame in meinen Händen und heisse den Wind willkommen. Der Wind ist nah, umspielt den Dolch, die Klinge, den Griff, und bindet den Athame an mich. Ich bedanke mich, beim Wind und bei Eluive, denn ich halte mein viertes Werkzeug in den Händen.
will dass ich Zeit mit ihm verbringe,
im Lied mag ich die Leichtigkeit verspüren,
und erhebe mich,
richte auf die Schwingen.
[img]http://img401.imageshack.us/img401/728/u0xo.jpg[/img]
Das letzte Werkzeug. Gewählt mit dem Herzen. Ein Dolch, für den Wind. Athame genannt. Mein Dolch ist alt, ist abgenutzt, ist schäbig am Griff und zeigt, wie oft und wie lang er benutzt wurde. So wäre er keines Werkzeuges würdig. Ich lasse ihn aufarbeiten, die Klinge erneuern, den Griff verschönern, und mit schwarzen und weissen Sternensplittern des Horteras verzieren. Tränen für unsere Freiheit. Auch nachdem der Dolch bearbeitet und geschärft wurde, sehe ich noch meinen alten Dolch darin. Ein Geschenk meines besten Freundes, ein Geschenk das mir bei vielem half oder mich vor vielem verschonte.
Die Reinigung des Dolches ist bei diesem Werkzeug das Wichtigste. So wähle ich alle drei Elemente die dies vermögen, lasse den Dolch erst durch Erde, dann durch Wasser dann durch Wind reinigen, um ihn dann rein und neu an mich zu binden. Der Wind ist mein vertrautes Element. So soll auch der silberne Ritualdolch mein vertrautes Werkzeug werden, wie die anderen Werkzeuge zuvor.
Ich lasse mit etwas Bergamotte, Minze und Lavendel die Umgebung mit ihren Düften verzaubern, halte den Athame in meinen Händen und heisse den Wind willkommen. Der Wind ist nah, umspielt den Dolch, die Klinge, den Griff, und bindet den Athame an mich. Ich bedanke mich, beim Wind und bei Eluive, denn ich halte mein viertes Werkzeug in den Händen.
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Shalaryl Di`naru
Gedankenverloren schweifte ihr Blick über den Innenbereich in der Krone
ihres Wohnbaumes. Blieb an dem Kristallstück hängen. Ah, ja...ob Yasme
damit letztlich Erfolg hatte? Das würde sie wohl herausfinden müssen...
Der Gewinn des Kristalls war letztlich kein Problem gewesen. Den richtigen
zu finden - die Lindil musste schmunzeln. Der Wald hatte sein eigenes Wesen,
von dem alles in ihm ein Teil war. Eine solche Präsenz tatsächlich zu erfassen
erforderte anscheinend wirklich ein wenig mehr mentale Ausdauer, aber es
führte schließlich zu einer Wahrheit: Der Wald leitete. Man suchte nichts
im Nebelwald, man fand - wenn der Wald es zuließ. Wäre der Kristall
falsch gewesen, dann weil ein richtiger nicht gewährt wurde. Der, den sie
fanden, war der, den Yasme erhalten durfte. Und zum Glück für sie der
richtige.
Das Formen war...schwer und leicht zu gleich. Huh...welch grandiose Um-
schreibung, hätte sie noch Schüler würden die daran sicher verzweifeln.
Ob sie Lu mal...nein, besser nicht. Glins Schnitt war geübt, immerhin war
sie im Umgang mit solchen Kleinoden besser geschult als die anderen Edhil.
Das Wasser verhinderte Kristallstaub oder was auch immer sonst passieren
konnte - und dennoch musste die Lindil erst die Bruchstelle klarer abtrennen,
als es eine Klinge je vermochte. Daher der Rest Kristall, der nun ihre Ge-
danken in die Erinnerung gleiten liess.
Ja, die saubere Trennung hatte sie noch alleine ohne Probleme hinbekommen.
Sie musste sich in den Klangstruktur des Kristalles nur zu den Mustern nahe
der Stelle durchtasten, die noch unversehrt waren und alles darunter völlig
lösen.
Dann kam der schwierige Part. Sie musste zunächst einmal genau wissen,
was sie eigentlich formen sollte. "Kelch" war alles andere als eine klare
Definition, wenn man etwas über das Lied umformen sollte, ha. Also musste
sie Yasme mit in ihren Fokus nehmen, um deren Vorstellung von ihrem Kelch
wirklich völlig zu erfassen, während die junge Schwester wiederum von
Cara mit ausreichend Kraft versorgt wurde, um das Bild aufrecht zu erhalten.
Das Formen dann...man muss wissen, wie etwas von selbst wächst. Oder
besser, das machte es bedeutend einfacher. Eine Pflanze, ein Tier, ein
Kristall...sie alle haben eine natürliche Vorgabe, wie sie wachsen, eine
festgelegte Klangfolge im Innersten ihrer Struktur. Ein Kristall stellte ei-
gentlich nur deshalb ein gewisses Problem dar, da seine Muster überaus
einheitlich, stabil, passend sein mussten. Kein Raum für Fehler, Interpretation
oder Improvisation. Sie musste die bestehende Struktur lösen, ohne sie zu
brechen, neu auswachsen lassen, ohne sie zu schwächen. Und das alles im
Rahmen des Bildes, das vor ihr stand...
Pling...
Plin...
Pli...
Gut, für ihren Geschmack hätte die Idee eines Blütenkelches noch weiter
aufgegriffen werden können, aber Yasme schien überaus zufrieden mit dem
Ergebnis. Und Shala hatte eine neue Erinnerung in Form eines Kristallrestes.
ihres Wohnbaumes. Blieb an dem Kristallstück hängen. Ah, ja...ob Yasme
damit letztlich Erfolg hatte? Das würde sie wohl herausfinden müssen...
Der Gewinn des Kristalls war letztlich kein Problem gewesen. Den richtigen
zu finden - die Lindil musste schmunzeln. Der Wald hatte sein eigenes Wesen,
von dem alles in ihm ein Teil war. Eine solche Präsenz tatsächlich zu erfassen
erforderte anscheinend wirklich ein wenig mehr mentale Ausdauer, aber es
führte schließlich zu einer Wahrheit: Der Wald leitete. Man suchte nichts
im Nebelwald, man fand - wenn der Wald es zuließ. Wäre der Kristall
falsch gewesen, dann weil ein richtiger nicht gewährt wurde. Der, den sie
fanden, war der, den Yasme erhalten durfte. Und zum Glück für sie der
richtige.
Das Formen war...schwer und leicht zu gleich. Huh...welch grandiose Um-
schreibung, hätte sie noch Schüler würden die daran sicher verzweifeln.
Ob sie Lu mal...nein, besser nicht. Glins Schnitt war geübt, immerhin war
sie im Umgang mit solchen Kleinoden besser geschult als die anderen Edhil.
Das Wasser verhinderte Kristallstaub oder was auch immer sonst passieren
konnte - und dennoch musste die Lindil erst die Bruchstelle klarer abtrennen,
als es eine Klinge je vermochte. Daher der Rest Kristall, der nun ihre Ge-
danken in die Erinnerung gleiten liess.
Ja, die saubere Trennung hatte sie noch alleine ohne Probleme hinbekommen.
Sie musste sich in den Klangstruktur des Kristalles nur zu den Mustern nahe
der Stelle durchtasten, die noch unversehrt waren und alles darunter völlig
lösen.
Dann kam der schwierige Part. Sie musste zunächst einmal genau wissen,
was sie eigentlich formen sollte. "Kelch" war alles andere als eine klare
Definition, wenn man etwas über das Lied umformen sollte, ha. Also musste
sie Yasme mit in ihren Fokus nehmen, um deren Vorstellung von ihrem Kelch
wirklich völlig zu erfassen, während die junge Schwester wiederum von
Cara mit ausreichend Kraft versorgt wurde, um das Bild aufrecht zu erhalten.
Das Formen dann...man muss wissen, wie etwas von selbst wächst. Oder
besser, das machte es bedeutend einfacher. Eine Pflanze, ein Tier, ein
Kristall...sie alle haben eine natürliche Vorgabe, wie sie wachsen, eine
festgelegte Klangfolge im Innersten ihrer Struktur. Ein Kristall stellte ei-
gentlich nur deshalb ein gewisses Problem dar, da seine Muster überaus
einheitlich, stabil, passend sein mussten. Kein Raum für Fehler, Interpretation
oder Improvisation. Sie musste die bestehende Struktur lösen, ohne sie zu
brechen, neu auswachsen lassen, ohne sie zu schwächen. Und das alles im
Rahmen des Bildes, das vor ihr stand...
Pling...
Plin...
Pli...
Gut, für ihren Geschmack hätte die Idee eines Blütenkelches noch weiter
aufgegriffen werden können, aber Yasme schien überaus zufrieden mit dem
Ergebnis. Und Shala hatte eine neue Erinnerung in Form eines Kristallrestes.