In der Grenzwarth

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Moderator: Rahal [Mod]

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Jala Yazir

In der Grenzwarth

Beitrag von Jala Yazir »

In den Abendstunden sah man im Zentrum der kleinen Ortschaft Grenzwarth immer öfter Fremde aus dem Reich der Sonne. Nie waren es viele, selten mehr als eine Hand voll, in einfache Kleider aus Leder und Knochen gehüllt, die nicht offensichtlich Waffen trugen, ihre Klingen aber vor Neugierigen nur zu gern in den Falten der Gewänder aufblitzen ließen. Vielleicht waren es Provokateure des Erhabenen, doch die ärmliche Kleidung und das Fehlen von Haus- und Gardefarben könnte auch auf einfache Banditen weisen. Möglicherweise gab es einen Grund dafür, zu zeigen, dass die Grenzwarth heute näher an Menek'ur als an Rahal lag, aber was verstehen schon die einfachen Leute von Politik. Möglicherweise war ein halbes Jahr ohne diplomatischen Kontakt auch ausreichend gewesen, den Erhabenen zu anderen Schritten zu bewegen, aber was wissen die Politiker Rahals schon von der fernen Grenzwarth.
Gast

Beitrag von Gast »

Er begleitete die Tetrarchin zu den Prätorianern. Das was er dort hören musste wunderte ihn nicht sehr. Ein Angriff auf Gläubige die Kinder des Alleinen verteidigen wollten, so wie es so und niemals anders auf Reichsgrund sein würde.
Ein Thema was er bei den diplomatischen Gesprächen mit dem jetzigen Emir, damals immer versucht hatte zu vermeiden. Ein Thema was nun wieder in den Vordergrund rückte und zu Spannungen führen wird und würde.
Finster lauschte er den Worten Dazens und Alins während sie genau erzählten was sich ereignet hatte. Es würde Thema der kommendne Heeressitzung werden. Den ganzen Abend beschäftigte ihn im Hintergrund seiner Gedanken jene Ereignisse, während er mit Sophie an der Oberfläche dessen kratzte was den Glauben im Reich ausmachte, und in seinem Innern loderte der Zorn hell auf über jene Tat.
"Lern die Höheren, deine Freunde und ebenso deine Feinde zu respektieren...", früh am Morgen sattelte er sein Pferd und in seinem Blick lag grimmige Entschlossenheit. Ein weiser Spruch von einem weisen Mann, den er Vater nannte. Dennoch... alles hatte sich mit diesem Übergriff verändert.
Er würde sich jenen Ort des Angriffes ansehen, Grenzwarth besuchen und sollte er dort nur einen Menekaner sehen ihn zurückjagen woher er herausgekrochen kam... aus der Wüste. Sollten ihm jene Bewohner Grenzwarths von den gesichteten Menekanern berichten können, wird er jenes nach Rahal weiter melden an die verschiedenen Institutionen und die Höheren...
Zuletzt geändert von Gast am Sonntag 2. Juni 2013, 07:50, insgesamt 3-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

In den frühen Morgenstunden suchte er also Grenzwarth auf, er traf auf eine junge Menekanerin ihr Begleiter war in der Nähe doch wohl anderweitig beschäftigt.
Mit ihr wurde nicht gerade zimperlich umgegangen und sie wurde verhört. Das was er erfuhr reichte aus, um ihn zu veranlassen Schreiben gen Rahal und Düstersee zu entsenden. Alle wurden informiert...
Er harrte dort aus nachdem er sie zur Grenze gejagt hatte... er hatte ihre Flucht glücken lassen, sie überlebte wenn auch leicht derangiert.
Er hatte ihr Gesicht gesehen, die Maske ihr von Mund und Nase gerissen, den Schleier entfernt und aufgrund des Versuches zu fliehen verlor sie ihre wunderschönen langen schwarzen Haare.
Um seine Lippen spielte ein grimmiges Lächeln.. ja sie hatte allen Grund zornig zu sein... er hatte das getan was sie nicht erwartet hatte. Blut schrie nach Blut und dennoch, diesen Gefallen tat er ihr nicht... er würde den Menekanern keinen Grund liefern, das Reich als Feind zu sehen. Ob die junge Menekanerin wusste wie nahe ihr Zorn sie zu Alatar brachte? Nein er glaubte nicht, doch wenn sie ihn als ihren Feind betrachtete ging sie falsch vor zu offensiv, sie hatte noch viel zu lernen.
Zuletzt geändert von Gast am Sonntag 2. Juni 2013, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
Alin

Beitrag von Alin »

Die Nächte wurden damit verbracht, nicht zu schlafen. Und hatte die Schlaflosigkeit es bis an die Grenzen getrieben, zog sich die Rothaarige ihre Kleider über, behängte sich mit allen Waffen, die sie benötigte und verließ Düstersee in einer Klamotte, welche tauglich für den Krieg gewesen wäre. Öfter verbrachte sie einsame Stunden am Grenzstein. Sie starrte in die Ferne, speziell in Richtung Süd-West, wo der neue Feind zuhause war. Es waren keine Emotionen mehr, welche sie trieben, zumindest nicht solche, welche vor einiger Zeit nur wieder kritisiert wurden. Es waren nun die Emotionen, die der All-Eine ihr lehrte. Zorn und Hass, nützlich angewendet, ihre beste Waffe. Es waren nicht mehr Leute, welche sie als ihre Freunde betitelte, diese schwächliche Empfinden sollte ein Ende haben. Für Feind, für Freund, für enge Bekannte. Es wurde gewünscht, es würde geschehen. So kommt und lasset die Spiele beginnen und erfahrt warum man mit jener Frau am Wegesrand wohl in keinster Art und Weise gerne solch Plänkelei austrug.
Zuletzt geändert von Alin am Montag 3. Juni 2013, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Womöglich wird der ein oder andere Späher der Menekaner oder auch ein gewöhnlicher Reisender von einem Trupp Letharen berichten, die des Nachts menekanischen Boden betreten haben.
Die Truppe war bewaffnet und schien auf der Suche nach etwas oder jemandem zu sein. All zu tief sind sie aber offenbar nicht in die Wüste vorgedrungen und sind nach einer Weile unverichteter Dinge wieder abgezogen.


Dass hie und da ein paar Kakteen abgesäbelt wurden, wird vermutlich niemanden großartig auffallen.
Alin

Beitrag von Alin »

Und dieser Nachts bei Grenzwarth konnte man hören, wie die Waffen aufeinander schlugen und das Kampfgeschrei groß war. Es war eine riesige Schlacht. Nach und nach, so sich die Gerüchte zerstreuten, konnte man erfahren, dass sich das alatarische Volk erneut gegen die Menekaner stellte. Beide Seiten hatten Verluste, beide Seiten wurden mit Wunden geprägt und doch ging das Wüstenvolk mit einem, wenn auch nicht ganz so glorreichen, Sieg zurück in die sonnige Heimat.
Am Schauplatz blieb nur eines zurück, Blut und ein totes Pferd.
Suraya Ayana Yazir

Beitrag von Suraya Ayana Yazir »

Zitternd dachte sie zurück an den Anblick der Horde der ihr unbekannten und garstigen Fratzen denen sie gleich vor dem Haupttor der Stadt Menekur entgegenblicken musste. Sie erstarrte für einen Augenblick.

Sie wusste immernoch nicht was sie gewollt haben. Sie hatte dem Befehl des Emirs gehorscht und sich gerüstet.

In den nächsten Tagen musste sie in Erfahrung bringen was es damit aus sich hatte.
Zuletzt geändert von Suraya Ayana Yazir am Dienstag 4. Juni 2013, 01:53, insgesamt 1-mal geändert.
Ryx´tael

Beitrag von Ryx´tael »

Noch immer zitterten die Hände des buckligen Letharfen, als er später am Abend in den unendlich tiefen Tropfsteinhöhlen des Axorns auf diese starrte.
Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte er wieder am Kampfgeschehen teilhaben. Eine ungewohnte Stärke durchzog den maltretierten Körper ...

In den rubinroten Augen lag ein seltsamer Glanz.
Die Wüstenmenschen hatten einen Sieg davongetragen. Doch dies sollte der letzte sein, das schwor er sich.

Er würde nicht mehr versagen, würde einen jeden dieser Ketzer fällen.
Jedoch nicht für sich, nicht für seine Geschwister, nur für den Vater! ...
Pyr'alox
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Pyr'alox »

Zum ersten Mal hatte Pyr'alox die Stadt in der Wüste gesehen. Versteckt hatten sich dort einige Menekaner hinter den Wachen. Die Lust auf Blut hatte ihn zornig gemacht.

Als sie dann zurückritten Richtung Rahal, trafen sie eine Gruppe Menekaner, die bewaffnet auf alatarischem Gebiet standen. Sie mussten fallen.

Nachdem der erste Kampf vorbei war, kam auf einmal ein ganzes Heer weiterer Menekaner und griff die Letharen an. Man hatte sich gut geschlagen, konnte der Anzahl aber nicht Herr werden.

Und so ging Pyr'alox zurück in den Axorn, ein Funkeln in seinen Augen. Er war bereit, ihnen in voller Stärke wieder entgegenzutreten. Und beim nächsten Mal, würden sie siegen. Da war er sich ganz sicher...
Sharif Kemal
Beiträge: 0
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Sharif Kemal »

Als Sharif an diesem Abend schlafen ging konnte er nicht so recht glauben was alles geschehen war.


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Nach sechs Jahren war er Heim gekehrt... und just an diesem Tag, den er so sehnlich herbei gewünscht hatte, wurde er Zeuge einer Bedrohung seines Volkes.

Suraya hatte ihren großen Bruder, der völlig erschöpft von der tagelangen Reise war, gerade zum Tor von Menek'Ur begleitet als diese widernatürlichen Kreaturen die beiden vor ihrer eigenen Stadt bedrohten.

Sharif, der weder Rüstung noch Waffen bei sich trug, begleitete seine Schwester wieder in die Stadt. Den Kampf den der erhabene Emir zusammen mit anderen MenekanerInnen in Grenzwarth führte war ihm nur noch verschwommen in Erinnerung... lediglich Suraya, die sich tapfer im Kampfgetümmel schlug, hatte er fixiert. Unter keinen Umständen wollte Sharif, dass ihr etwas zustößt...

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Er lag noch immer wach. Die Hände wütend zu Fäusten geballt.
"Kleine Fidah - das nächste Mal werde ich dich beschützen und nicht umgekehrt.... Sie werden dafür büßen, dass sie dich verletzt haben und mit den Tag meiner Rückkehr verdorben haben."
Zuletzt geändert von Sharif Kemal am Dienstag 4. Juni 2013, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Tyr´riaxan

Beitrag von Tyr´riaxan »

Wachsam wanderte sein Blick über die steinerne Decke in der Höhle. In seinen Ohren das Geräusch von aufeinanderschlagenden Klingen, Kampfschreie, Schreie von Schmerzen - nur ein tieferer Atemzug der schlafenden Lethra Vyel'taraela an seiner Seite rieß ihn aus den Gedanken.

Immer und immer wieder formte er in seinem Kopf die Szenerie nach. Nach der Ära Tar'lyrrn und Yxul'lerlatox, war er nun derjenige, der seine Geschwister und vielleicht auch das heilige Reich in die Schlacht führen sollte.

Seine Geschwister, unerfahren, aber er sah in ihren Augen genau das, was er sehen wollte. Der blanke Hass für ihre Feinde, kein zögern jede Wüstenratte in den Tod zu reissen, und wenn es das eigene Leben kosten würde. Sie folgten ihm.

Er wandte den Blick an seiner Seite hinab zu der schlafenden Lethra. Die Lethra die ihm bis in den Tod folgen würde und der er sogar in den Tod folgen würde. Er musste sich eingestehen, dass er ohne sie vermutlich gar nicht dort wäre, wo er war. Er vertraute ihr, auch wenn sie manchmal mit den Reihen der Geschwister einfach verfloß, sie war sein Rückgrat.

Und doch legte sich Druck auf sein Brustkorb, dem er mit einem tiefen, kehligen Knurren Luft machte - hatte sie Zweifel?

Letztlich... war es irrelevant... wir waren geboren um zu sterben.
Eine Ehre in dem Blut unserer Feinde zu ersticken.
Eine Ehre an der Seite der Geschwister zu verrecken, solange wir den Kopf einer Wüstenratte in der Hand hielten.

Sie werden Bluten.
Vyel'tareala
Beiträge: 908
Registriert: Sonntag 24. Mai 2015, 02:47

Beitrag von Vyel'tareala »

Der Zorn loderte in ihren Adern wie ein Strom aus kaum zu kontrollierender Energie. Jedes Mal wenn sie einem Menekaner begegneten, lief es auf das gleiche hinaus.
Sie dachte zurück..an den alten Tunnel.._sie_ war dabei gewesen. Die anderen hatte sie nicht erkannt.
Sie dachte zurück an den Angriff an der Grenzwarth, die Übermacht die ihnen entgegenschlug. Sie war wieder dabei gewesen.
Und sie dachte zurück an das letzte Aufeinandertreffen... der Hass auf sie und auf die anderen steigerte sich immer weiter.
Sie wachte früh auf, fand keinen Schlaf mehr und musste an das letzte Gespräch mit Tyr`riaxan zurückdenken. Zweifel.....Zweifel waren die Saat zur Schwäche.
Sie zweifelte nicht an ihm. Sie würde ihm folgen.. und wenn es bedeutete das sie in der Schlacht fiel. Wenn es jemanden gab dem sie vertraute, dann ihm.

Das Volk würde sich vorbereiten und beim nächsten Kampf würden sie siegreich sein!
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