Ein ehemaliger Rekrut auf der Flucht.

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Angus Cantor

Ein ehemaliger Rekrut auf der Flucht.

Beitrag von Angus Cantor »

Lang lang ist es her als man ihn im Regimentsgebäude des lichtenthaler Regiments zu Gesicht bekam, scheinbar ruhig und ohne irgendwelche Anzeichen hat sich Angus Cantor aus dem Staub gemacht, kurz nachdem er den ehemaligen Gardisten und Leibwächter Ilias aus der gefangenen Zelle entließ ohne das er es den Offizieren und Vorgesetzten nahe brachte.

Das einzigste was er zurück ließ, waren seine Uniform, die Regimentsschlüssel und ein leerstehendes Haus in Adoran.
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Daz Getwergelyn
Beiträge: 742
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Daz Getwergelyn »

Daz Getwergelyn hatte von der Sache gehört.
Ilias war sein persönlicher Freund, Mithrillwürdenträger der Kaluren und Ehrenmitglied der Sippe Getwergelyn.
Auch Angus Cantor hatte er schon kennengelernt bei dessen Besuchen in Nilzadan und beim Training mit dem Regiment und ihn seitdem in bester Erinnerung behalten.

Er zog sein Mäntelchen über, das er immer bei seinen Besuchen der Oberfläche trug: Es hatte eine große Kapuze gegen den ewigen Regen und war von einem mittlerweile sehr verwaschenen blau.

Er begann, nach möglichen Spuren vom Verbleib Angus Cantors zu suchen.
Angus Cantor

Beitrag von Angus Cantor »

Tage und Wochen sind nach dem Vorfall vergangen, und auch diese Zeit mag wohl an Angus Cantor aussehen genagt haben und ihn gezeichnet haben.

Er war nun schon einige Zeit auf seinem Ross unterwegs in der großen weiten Welt, nichts scheint ihn aufzuhalten nur kreisten seine Gedanken immer wieder darum was nun wohl aus ihm werden würde. Er selbst hat sich schon damit abgefunden und bezeichnete sich selbst mittlerweile als gesetzlosen Menschen. der sich nun nicht mehr um Recht und Ordnung scherren musste, geschweige denn um das Wohlergehen jedes einzelnen Bürger des Reiches Alumenus.

"Gut das mich so gut wie keiner kennt außerhalb der Grenzen" dachte er sich bei seinem ziellosen umherreiten und so konnte er sein Leben neubeginnen.
Angus Cantor

Beitrag von Angus Cantor »

"Puh, gut das er mich nicht erkannt hat" Dachte Angus Cantor so bei sich als er vor der Bank in Bajard stand.
Um Haaresbreite wäre er dem Zwerg Getwergelyn aufgefallen bei dessen Gespräch und wäre wohl in die Fänge geraten und damit wohl eingesperrt geworden.

Nun hat er sich aber auf gemacht in die weite Welt um ja nicht mehr aufzufallen.
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Daz Getwergelyn
Beiträge: 742
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Daz Getwergelyn »

Getwergelyn wusste mittlerweile, dass er getäuscht worden war. Er hatte auch gehört, dass sich Angus Cantor vor ihm fürchtete und Angst habe, von ihm nach Adoran ausgeliefert zu werden. Er hatte bei seinen Nachforschungen sogar erfahren, dass Angus angeblich mit dem Gedanken spiele, sich der dunklen Seite anzuschließen.

Dennoch war er ihm nicht böse, er empfand vielmehr großes Mitleid, dass dieses junge Langbein offenbar so sehr in die Verzweiflung getrieben wurde, dass es bereit war, seine Seele dem Alatar zu opfern. Bei diesem Gedanken spürte er eine Beklemmung in der Brust und seine Augen wurden feucht.

Dies, so nahm Getwergelyn sich vor, würde er auf jeden Fall verhindern müssen. Er war felsenfest davon überzeugt, dass in dem Langbein ein gutes, tapferes Herz schlug. Er hatte sich mit ihm gekeilt, er hatte mit ihm getafelt, er hatte Seite an Seite mit ihm gekämpft. Und jetzt hatte er sich gegen Adoran gewendet, aber nur, weil Adoran falsch gelegen war. Getwergelyn hatte große Achtung vor dieser Tat. Wie ein Khaz-Aduir war er stolz seinem Herzen gefolgt, tat er stur das Richtige - egal zu welchem Preis. Er hatte Ilias befreit, als dieser zu Unrecht eingekerkert worden war - damit hatte er sich endgültig einen Platz in Getwergelyns Herz verdient.

Er war entschlossener denn je, ihn zu finden, um ihm einen Platz bei den Graik, der Armee der Khaz-Aduir, anzubieten.
So begann er weitere Erkundigungen einzuholen - bei jedem, den er traf.
Angus Cantor

Beitrag von Angus Cantor »

Als angus cantor, gegen die heutige mittagsstunde die tore Rahals passiert kamen ihm große zweifel ob seine Absichten die richtigen wären, aber was soll er tun?
Wohl war alatar das einzige was ihn nach seiner Tat nicht hätte steinigen wollen, doch empfand er seine Tat stets als ein echo das aus dem tiefen Wald schallt wenn man hinein ruft, da das Regiment das selbige vor ihm tat. Sie sperrten einen aus den eigenen Reihen zu unrecht in die Zelle .

Vielleicht sollte er auch einfach umkehren, wieder gen des alumenischen reiches und kurz davor nach bajard reiten und sein Leben dort verbringen, denn außer die sippe getwergelyn würde wohl keiner des regiments oder des Adels hier her kommen zu groß war deren Angst vor der Macht alatars
Zuletzt geändert von Angus Cantor am Dienstag 21. Mai 2013, 03:51, insgesamt 1-mal geändert.
Endran Regendorn
Beiträge: 42
Registriert: Donnerstag 20. Dezember 2012, 05:21

Beitrag von Endran Regendorn »

Getwergelyn hatte ihm von dem Mann erzählt Angus Cantor.. ein Mensch von dem er viel hielt der nach seinem Herz gehandelt hatte und Endran hatte keinerlei Grund am Wort von Getwergelyn zu zweifeln solange er meinte das dieser Mensch ein Freund der Kalurn und ein Freund Cirmias sei so wäre er auch sein Freund ganz einfach.


Als Endran vor den Toren Bajards von den Gardisten Adorans befragt wurde erzählte er wahrheitsgetreu das er niemanden gesehen hatte der so hieße oder so aussähe.

Nun hatte sich das aber geändert nachdem er Getwergelyn traf war er mit seinen Brüdern und Schwestern von den Hütern aufgebrochen den Mann zu suchen und ihn mit zum Frostklamm zu nehmen sogar eine falsche Identität hatten sie sich für ihn überlegt.

Adoran könnte lange warten nun waren nicht nur die Getwergelyns auf der Suche sondern auch die Zwerge und Menschen der Hüter und die würden ihn sicherlich nicht ausliefern.
Angus Cantor

Beitrag von Angus Cantor »

(gelöscht wegen nicht vorhandenem RP und dadurch entstehende OOC Provokation / Edit bei Kasha)
Zuletzt geändert von Angus Cantor am Dienstag 21. Mai 2013, 12:46, insgesamt 2-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Wie sollte es anders sein, auch seine Vögelchen zwitscherten ihm, dass ein Angus Kontor gesucht sei und das in Bajard ein jeder eingehend befragt worden wäre. So ein Aufwand um einen entlaufenen ehemaligen Regimentler?
Wenn er Zeit gehabt hätte... wohl hätte es ihn interessiert, doch jenes war schon bald in den Hintergrund geschoben, es gab andere Dinge, die seine Aufmerksamkeit erregt hatten. Wer weis vielleicht würde er etwas auf seiner Reise erfahren...
Toshgrum
Beiträge: 0
Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:53

Beitrag von Toshgrum »

Toshgrum war zuerst irritiert, dann etwas verwirrt und anschließend von der Neugier gepackt. Angus Cantor, Blonde Haare erzählte ihm der Getwergelyn.. einen langen Bart traegt dieser, mit wildem Zopf und stattliche 30 Jahre ungefähr. Er hebte die Braue und saß auf seinem Steinbeisser, sein Blick ständig hin und her schwenkend dachte er darüber nach ob der Kerl überhaupt hier sein würde. So viele Gardisten, das Tor wurde stark bewacht und jeder der hinein will.. wurde gänzlich ausgefragt.
Niemand schien aber nur ansatzweise eine Ahnung zu haben, er war nur irritiert. Daz erzählte ihm die Geschichtes des Mannes und Tosh wollte nicht daran zweifeln, so suchten alle der Hueter des Bergfeuers nach ihm.. die gerade Zeit hatten.
Einige auf Reittier, andere zu Fuß.. jeder Winkel sollte abgesucht werden.. "unauffaellig".
Garahnys

Beitrag von Garahnys »

Wie an so vielen Tagen zuvor war die Zwergin mit ihrem Steinbeisser auf dem Weg zum Kloster der Lichteinigkeit, doch dieses Mal war der Grund für die lange und mühsame Reise durch das Lichtenthaler Reich ein anderer.
Die Kunde von der Suche nach einem gewissen "Angus Cantor" war nicht ganz unbemerkt an ihr vorbeigegangen, bedachte man den Aufwand, den die Lichtenthaler Langbeiner an den Tag legten, um besagte Person zu fassen. Am gestrigen Abend war sie mit den Hütern des Bergfeuers nach Bajard aufgebrochen, um Geschäften nachzugehen, zu welchen sie jedoch nie kam. Das Regiment hatte eine Suchaktion angelegt, die sich sehen lies. Viel Gerüstete hatten den Eingang in das kleine Fischerdorf blockiert und jeder, der Eintritt verlangte, wurde einer eingehenden Befragung unterzogen.
"Dieses Langbeyn ist ja gefragter als Bier nach einem Tagesumlauf in der Miene", hatte sich die drallige Zwergin gemacht und in Aussicht auf eine Belohnung hatte sie den Regimentlern versprochen ihnen Kunde zu reichen, sobald sie Informationen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch nicht gewusst, dass es im Interesse ihres Volkes war, den Gesuchten vor dem Regiment ausfindig zu machen und nach Nilzadan zu überführen, sodass ihm Schutz geboten werden konnte.
Daz hatte ihr erzählt, dass Angus ihren Freund und Mithrillwürden Ilias aus der Gefangenschaft befreit hatte.
"Deswegen sind sie so scharf auf den Kerl, ich wusste doch, dass da etwas faul ist", war ihr sogleich der Gedanke durch den Kopf geschossen. Somit stand auch fest, dass sie Angus nicht an das Regiment ausliefern würde, ganz im Gegenteil. Sie würde versuchen ihn ausfindig zu machen, noch bevor das Regiment auch nur einen Schimmer hatte, wo er sich aufhalte. Sie wusste wie er aussah und das war ein guter Ansatz, welcher ihre Suche erleichtern würde.
Sie wusste aber auch, dass die Zeit gegen sie arbeitet und daher galt es dieses Vorhaben auch voranzutreiben.
Aus Freunde wurden somit indirekt "Feinde", nur dass sie davon nichts wussten. Nach außen hin würden die Zwerge den Schein wahren, doch hinter ihrem Rücken waren bereits Suchtrupps abkommandiert worden, die sich um die Angelegenheit kümmern sollten.
Und so wird sie, hoch oben auf ihrem Beisser den Blick über das Land schweifen lassen, jeden einzelnen Menschen, welcher ihr über den Weg läuft, musternder Natur, besehen. Sie mussten ihn finden!
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Helisande von Alsted
Beiträge: 4067
Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Rekrutiert

Beitrag von Helisande von Alsted »

Kaum hatte sie die Herberge in Bajard verlassen, da bemerkte sie auch schon die beachtliche Ansammlung an Personen. Uniformierte begleitten eine offenbar wichtige Dame. Kaum hatte Helisande die Details der Szene registriert, da wurde sie auch schon angehalten.
Ein Mann wurde gesucht. Blond um die 30, militärische Ausbildung. Letzteres würde man ihm sicherlich anmerken, ebenso wie der Soldat, der sie selbst befragte es ihr angesehen hatte.
"Wo habt Ihr gedient?"
"In meiner Heimat."

Zu mehr Befragung kam er nicht, denn schon braute sich neues Unheil zusammen. Ein Rabendiener war erkannt worden und sorgte dafür, dass sich die Luft mit einer gewissen Spannung auflut. Noch witterte Helisande keine Entladung, es war alles möglich. Doch Ihr Blick fiehl auf die hohe Dame, die dort der Robenkrähe gegenüberstand. Geschützt von nur zwei Soldaten.
Ein Schild mehr...

Noch bevor ihre Gedanken sich klärten, wanderte ihr Schid in Position und ihr Körper ebenso. Mit wenigen Schritten stand sie an der Seite der Dame und deckte die zum Tor ungedeckte Seite ab. Dem entbrennenden Wortwechsel folgte sie nur mit halbem Ohr. Das Reden überlässt man den Höhergestellen.
Klappe halten und abwarten... immer sie ungedeckte Flanke sichern...

Die Lage entspannte sich, die Krähe landete wieder auf ihrem Zweig und krächzte vor sich hin. Im Laufe des Tages lief die junge Kriegerin noch einem Korporal des Regiments über den Weg und ehe sie es sich versah war sie... rekrutiert.
"Wendet Euch an den Rekruten Renell, er wird Euch alle Fragen sicher beantworten! "
"Jawoll, Herr Korporal!"


Es ist wie Schwimmen, man verlernt es nicht.
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