Die Bäuerin schien nicht von ihrer Erkältung genesen zu wollen, sodass ich des Öfteren In Bajard verweilte, mich an das wärmende Feuer setzte, den einen oder anderen Plausch führend und wartend. Es war einer dieser verregneten Tage,ein solcher,an dem man am liebsten warm in seinem Bett liegen blieb, als ich den kleinen unscheinbaren Zettel am Anschlagbrett des Bajarder Tor bemerkte ..
*Suche Hilfe auf dem Hof*
Ich nahm den Zettel in die Hand, las ihn zweimal durch und suchte Kelar...
Schon am nächsten Tag folgte ich des Zettel's Beschreibung bis hin zum Wegkreuz,dorthin, wo die kleine Naischa ihren Reiterhof hatte.
Ein junges Ding, ich schätzte sie noch unter dreizehn Jahresläufen,eine Hand verstümmelt, verbogen und verbrannt doch schien sie hier das Sagen zu haben, klar und deutlich waren ihre Ausführungen und Vorstellungen.Und trotzdem noch ein Kind, worauf all die verspielten Dinge wie der Schneemann aus weissem Fell und das Spielzimmer im Turm hinwiesen.Sie hätte den Knecht zur Erholung geschickt und sie selbst würde oft tagelang unterwegs sein um Zuchtstuten zu suchen und ich könne,wenn es mir behagen würde, den Hof versorgen, so erzählte sie fröhlich, sich nebenher noch um dieses und jenes kümmernd.. ein kleienr Wirbelwind dieses Kind, und wahrlich, ja ein Kind.
Rasch kamen wir zum Abschluss, sie reichte mir einen grossen Schlüsselbund und lief zum Tor um es für einen Kunden zu öffnen... mich in der Küche sitzen lassend. Sollte dies denn tatsächlich wirklich mein neuer Wirkungskreis sein, ein beschaulicher kleiner Hof ohne Ärger und Einfluss anderer? Ich freute mich diese guten Neuigkeiten Kelar mitzuteilen, ihm zu sagen,dass das flohverseuchte Gasthaus Tirell endlich Vergangenheit war und wir in einem Bett mit meeresblauer Decke schlafen durften.....
Wie ich in der Küche saß und träumte hörte ich Stimmen näherkommen, Naischa's und eine andere weibliche, mir jedoch alles andere als Behagen verursachend. Mein Blick fuhr zur sich gerade öffnenden Türe und ich starrte ungläubig Shyra an.
"Darf ich dir unsere Nachbarin Shyra vorstellen, Lilly ",rief Naischa fröhlich aus, meinen Blick des Erstaunens und Unbehagens nicht deuten könnend. Ich hatte Mühe mich zusammen zureissen, kniff mir in die Hand um mich zu sammeln während Shyra mich offen anlächelte als wäre zwischen uns beiden nie etwas vorgefallen. Ich könnte jetzt noch weglaufem, nur fort von hier, weg von dieser machthungrigen Person, doch etwas hielt mich fest, nicht schon wieder weglaufen, nein diesmal nicht...
Und so blieb ich,versorgte den Hof .... mal allein, mal in Gesellschaft von Kelar der allabendlich kam um bei mir zu sein... wissend, dass eines Tages der Zeitpunkt kommen würde an dem wir unseren eigenen Hof haben würden, frei und ungebunden....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Lillyfarm.jpg[/img]
Rattenspieß und andere Träume ....
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Rhynna Linden
Die Zeit auf Naischa's Reiterhof war dem Ende zugegangen,Menschen waren gekommen um ihre Vorräte für den nahenden Winter aufzustocken,die letzten Kräuter und Gemüse waren angepflanzt, die Tiere versorgt und Essen gekocht, als Naischa auch schon wieder von ihrer erfolgreichen Suche nach jungen Zuchtstuten heimkehrte.Wieder einmal war es Zeit für uns die sieben Sachen zu packen und weiterzuziehen.Kelar und ich sehnten uns nach unseren eigenen vier Wänden,einer Tür an der man entscheiden konnte wen man hineinliess und wen nicht, und so entdeckten wir eines Abends ein winziges Häuschen in Adoran.Kaum hatten wir beschlossen es zu mieten,wurden im Vorgarten unsere ersten eigenen Weinreben gepflanzt, zwei Hühner gekauft und das Innere mit einem echten Bett, einem Kamin und einer Kochecke ausgestattet. Kurzum, es war die Geburt unseres Weinguts ... so lachten wir und erlaubten uns unseren Träumen hinzugeben.
Tage und Wochen zogen ins Land und Kelar legte mehr und mehr einen sehr sonderbaren Rhythmus an den Tag.. begab ich mich spät abends ins Bett,vernahm ich im Halbschlaf wie er bald darauf aufstand und erst morgens im ersten Morgenlicht zurück kam.Ging ich erst später zu Bett, bemerkte man eine gewisse Unruhe die erst nachzulassen schien als ich Gute Nacht wünschte. Zu Beginn hielt sich mein Misstrauen in Grenzen, versicherte er mir doch täglich seine Liebe, doch nach und nach wurde ich stutzig, griffen doch vermehrt giftige Gedanken über,pflanzten schwelende Vorstellungen in meine Seele und liessen mich grübeln weshalb er nachts verschwand und den Tag schlafend verbrachte.Eine andere Frau? Nein... dies schien einfach nicht möglich.... ein Abenteuer, ein neuentdeckter Tunnel,etwas Geheimnisvolles, hatte er Sorgen oder hatte er sich gar in etwas Unrechtes verzettelt? Warum sprach er nicht mit mir.. ich beschloss ihn zu fragen und wartete unruhig auf den Abend, die Zeit zu der Kelar neuerdings erwachte.
Verschlafen saß er auf dem kleinen Hocker in der Küche während im Kamin leise das Feuer prasselte. Wie schon so oft schien Kelar etwas zu ahnen ohne dass vorher ein Wort gefallen war.Wortlos sass er da, verschmitzt sein schmales Lächeln hinter den wirren Haaren versteckend und mich an sich ziehend.Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit die gefüllt war mit Ansätzen des Zweifels und des Misstrauens enthüllte er mir den Grund seiner nächtlichen Streifzüge ----- eine vermoderte Diele in der Küche ,ein falscher Tritt und ein Durchbrechen offenbarte ihm eine Höhle unterhalb des kleines Hauses, eine Höhle vielleicht einst als Schmugglerversteck genutzt oder aber als Vorratskeller seit Jahren in Vergessenheit geraten.Kelar hatte sich in aller Heimlichkeit drangemacht diese Höhle wieder herzustellen, die Stufen auszubessern, die dicken Spinnweben zu entfernen und sogar die warme Quelle in der äussersten Ecke mit Felsgestein zu umgeben um eine Art Bassin zu gestalten.
Ein altes Weinfass wurde gesäubert und ausgespült,Fackeln an den Wänden befestigt und man kann sich meinen Gesichtsausdruck vorstellen als er mich hinabführte um mir den Grund seines neuen Lebenswandels zu offenbaren. Ein Weinkeller .... klein aber der unsere.. der Stein der von meinem Herzen fiel musste auch im fernen Bajard und Berchgard zu hören gewesen sein schon bald brütete ich über den Namen der ersten Lese... zum Himmel und zum Mond gehörten die Sterne... Sternentraube .. der erste Wein im kleinsten Weingut des Landes....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Weinkeller1.jpg[/img]
Tage und Wochen zogen ins Land und Kelar legte mehr und mehr einen sehr sonderbaren Rhythmus an den Tag.. begab ich mich spät abends ins Bett,vernahm ich im Halbschlaf wie er bald darauf aufstand und erst morgens im ersten Morgenlicht zurück kam.Ging ich erst später zu Bett, bemerkte man eine gewisse Unruhe die erst nachzulassen schien als ich Gute Nacht wünschte. Zu Beginn hielt sich mein Misstrauen in Grenzen, versicherte er mir doch täglich seine Liebe, doch nach und nach wurde ich stutzig, griffen doch vermehrt giftige Gedanken über,pflanzten schwelende Vorstellungen in meine Seele und liessen mich grübeln weshalb er nachts verschwand und den Tag schlafend verbrachte.Eine andere Frau? Nein... dies schien einfach nicht möglich.... ein Abenteuer, ein neuentdeckter Tunnel,etwas Geheimnisvolles, hatte er Sorgen oder hatte er sich gar in etwas Unrechtes verzettelt? Warum sprach er nicht mit mir.. ich beschloss ihn zu fragen und wartete unruhig auf den Abend, die Zeit zu der Kelar neuerdings erwachte.
Verschlafen saß er auf dem kleinen Hocker in der Küche während im Kamin leise das Feuer prasselte. Wie schon so oft schien Kelar etwas zu ahnen ohne dass vorher ein Wort gefallen war.Wortlos sass er da, verschmitzt sein schmales Lächeln hinter den wirren Haaren versteckend und mich an sich ziehend.Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit die gefüllt war mit Ansätzen des Zweifels und des Misstrauens enthüllte er mir den Grund seiner nächtlichen Streifzüge ----- eine vermoderte Diele in der Küche ,ein falscher Tritt und ein Durchbrechen offenbarte ihm eine Höhle unterhalb des kleines Hauses, eine Höhle vielleicht einst als Schmugglerversteck genutzt oder aber als Vorratskeller seit Jahren in Vergessenheit geraten.Kelar hatte sich in aller Heimlichkeit drangemacht diese Höhle wieder herzustellen, die Stufen auszubessern, die dicken Spinnweben zu entfernen und sogar die warme Quelle in der äussersten Ecke mit Felsgestein zu umgeben um eine Art Bassin zu gestalten.
Ein altes Weinfass wurde gesäubert und ausgespült,Fackeln an den Wänden befestigt und man kann sich meinen Gesichtsausdruck vorstellen als er mich hinabführte um mir den Grund seines neuen Lebenswandels zu offenbaren. Ein Weinkeller .... klein aber der unsere.. der Stein der von meinem Herzen fiel musste auch im fernen Bajard und Berchgard zu hören gewesen sein schon bald brütete ich über den Namen der ersten Lese... zum Himmel und zum Mond gehörten die Sterne... Sternentraube .. der erste Wein im kleinsten Weingut des Landes....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Weinkeller1.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Rhynna Linden am Mittwoch 14. November 2012, 15:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Rhynna Linden
Der Winter neigte sich, Eluive sei Dank, dem Ende zu.Bald schon würden wir uns aufmachen um ein größeres Anwesen für unseren Weinbau zu suchen, bald schon,würde der Frühling anbrechen und mit ihm die Zeit des Pfanzens und des Umsorgens der Weinstöcke die mir so am Herzen lagen.
Das Kind in meinem Leib wuchs heran,nach Aussage der Heilerin würde es im Sommer das Licht der Welt erblicken.Nur noch wenige meiner Kleider wollten passen,den wollenen Rock hatte ich etwas weiten können, ebenso auch die Weste mit Fuchsfell und ein, zwei Hemden. Bald würde ich einem Fass ähneln,meine Hände fuhren über den Bauch,fühlte ich da bereits schon erste Kindsbewegungen?
Kelar war fleissig und wie er mir stets beteuerte, Vorbereitungen für unseren Hof treffend.Oftmals sah ich ihn tagelang nicht, und wenn, dann kam er in verstaubter Kluft spät nachts heim, legte sich leise,mich umarmend neben mich,um auch schon sogleich totmüde in den Schlaf zu fallen. Bald schon, mit dem ersten Licht,war er wieder auf und davon.
Mein Blick legte sich dann auf den Ring den er mir gab und liess mich den Tag dennoch mit einem Lächeln beginnen.Er würde stets der Abenteurer bleiben, der Mond am Nachthimmel und meine Gedanken, ihn doch noch vor die Tür zu setzen, wurden mit einem leisen Lachen verworfen.
Heute schien die Sonne seit langem etwas länger als bisher.Die Vögel in den Bäumen und Sträuchern sitzend kündeten vom nahen Frühling, die Sonne gewann an Kraft und mich hielt heute nichts mehr in unserem bereits leeren Haus,es zog mich hinaus ins Freie, hinfort von den bereits bepackten Kisten und Fässern.
Ich füllte einen Korb mit den Spezialitäten der Speisekammer und bestieg das Schiff um meine Ware in Bajard anzubieten.
Würstchen und Kartoffelpuffer,geradezu geeignet um am Lagerfeuer heiss angeboten zu werden.
"Heisse Würstchen... Kartoffelpuffer mit Apfelmus," verkündete ich und der Duft zog verführerisch hinüber zum Dorfeingang. Das Bajarder Volk schien ausgehungert zu sein, seinen Fisch nicht mehr sehen zu können und nahm gerne die angebotenen Waren an.
Luni und eine Waldläuferin mit grässlich zernarbtem Gesicht kauften mir gleich einen Schwung ab, setzten sich zu mir ans wärmende Feuer und erzählten vom Leben im Wald.
Marie, so nannte sich die Frau schien nichts von uns Städtern, so nannte sie uns abwertend, zu halten.Doch um einiges schlimmer waren Piraten und Rabendiener so erzählte sie... mir gefror das Blut als sie meine Erinnerung an den Rabendiener wachrief, war es nicht so, dass sie allzugern Neugeborene entführten?
Ich lenkte meine Gedanken fort von dem Grauen, hin zu dem neuen König. Es gab mir Vertrauen,wissend einen König zu haben dem sein Volk am Herzen liegt, einen König von Temora gesegnet, einen der wie man munkelt sogar Tote auferstehen lassen kann und Kranke heilen.. ja, so einem König würde ich vertrauen wollen und mein Herz schenken.
Ich würde ihm meinen Wein anbieten und zum königlichen Hoflieferanten werden.. so träumte ich vor mir her, gänzlich die Würstchen vergessend bis mich der Geruch von Verbranntem in die Wirklichkeit zurück holte.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/wuumlrstchen.jpg[/img]
Das Kind in meinem Leib wuchs heran,nach Aussage der Heilerin würde es im Sommer das Licht der Welt erblicken.Nur noch wenige meiner Kleider wollten passen,den wollenen Rock hatte ich etwas weiten können, ebenso auch die Weste mit Fuchsfell und ein, zwei Hemden. Bald würde ich einem Fass ähneln,meine Hände fuhren über den Bauch,fühlte ich da bereits schon erste Kindsbewegungen?
Kelar war fleissig und wie er mir stets beteuerte, Vorbereitungen für unseren Hof treffend.Oftmals sah ich ihn tagelang nicht, und wenn, dann kam er in verstaubter Kluft spät nachts heim, legte sich leise,mich umarmend neben mich,um auch schon sogleich totmüde in den Schlaf zu fallen. Bald schon, mit dem ersten Licht,war er wieder auf und davon.
Mein Blick legte sich dann auf den Ring den er mir gab und liess mich den Tag dennoch mit einem Lächeln beginnen.Er würde stets der Abenteurer bleiben, der Mond am Nachthimmel und meine Gedanken, ihn doch noch vor die Tür zu setzen, wurden mit einem leisen Lachen verworfen.
Heute schien die Sonne seit langem etwas länger als bisher.Die Vögel in den Bäumen und Sträuchern sitzend kündeten vom nahen Frühling, die Sonne gewann an Kraft und mich hielt heute nichts mehr in unserem bereits leeren Haus,es zog mich hinaus ins Freie, hinfort von den bereits bepackten Kisten und Fässern.
Ich füllte einen Korb mit den Spezialitäten der Speisekammer und bestieg das Schiff um meine Ware in Bajard anzubieten.
Würstchen und Kartoffelpuffer,geradezu geeignet um am Lagerfeuer heiss angeboten zu werden.
"Heisse Würstchen... Kartoffelpuffer mit Apfelmus," verkündete ich und der Duft zog verführerisch hinüber zum Dorfeingang. Das Bajarder Volk schien ausgehungert zu sein, seinen Fisch nicht mehr sehen zu können und nahm gerne die angebotenen Waren an.
Luni und eine Waldläuferin mit grässlich zernarbtem Gesicht kauften mir gleich einen Schwung ab, setzten sich zu mir ans wärmende Feuer und erzählten vom Leben im Wald.
Marie, so nannte sich die Frau schien nichts von uns Städtern, so nannte sie uns abwertend, zu halten.Doch um einiges schlimmer waren Piraten und Rabendiener so erzählte sie... mir gefror das Blut als sie meine Erinnerung an den Rabendiener wachrief, war es nicht so, dass sie allzugern Neugeborene entführten?
Ich lenkte meine Gedanken fort von dem Grauen, hin zu dem neuen König. Es gab mir Vertrauen,wissend einen König zu haben dem sein Volk am Herzen liegt, einen König von Temora gesegnet, einen der wie man munkelt sogar Tote auferstehen lassen kann und Kranke heilen.. ja, so einem König würde ich vertrauen wollen und mein Herz schenken.
Ich würde ihm meinen Wein anbieten und zum königlichen Hoflieferanten werden.. so träumte ich vor mir her, gänzlich die Würstchen vergessend bis mich der Geruch von Verbranntem in die Wirklichkeit zurück holte.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/wuumlrstchen.jpg[/img]
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Jane Sylva
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Rhynna Linden
Ich fütterte die Hühner, als ich das ferne Grollen der herannahenden Flutwelle vernahm.Zu keiner Bewegung fähig starrte ich gen Osten, hin zum Unfassbaren.Vereinzelte Schreie und Hilferufe der Bevölkerung erreichten mich und liessen mich aus meiner Starre erwachen.Ich packte die beiden Hühner und stolperte in schierer Panik die Stufen zum Weinkeller hinab,über mir die Falltüre verriegelnd,unter Tränen nach Kelar rufend und händeringend dem vermeintlichen Weltuntergang beiwohnend und mit dem Schlimmsten rechnend.
Schon bald legte sich mir ein ungeheurer Druck auf die Ohren,Wasser drang durch die Ritzen der Falltür und die Wände der Höhle drohten nachzugeben,Wasser rann in dünnen Rinnsalen hinab während ich meine Bekleidung zerriss um die Spalten der Türe abzudichten.. mir wurde schwarz vor Augen und als ich schliesslich wieder zu mir kam, befand ich mich mit Schürfwunden bedeckt auf den unteren Stufen der Kellertreppe.Nur das letzte verbliebene Licht einer Fackel offenbarte mir den Blick auf einen nassen Kellerboden,doch die Wände hatten standgehalten, auch die Falltür war geschlossen wie zuvor.Ich atmete ein, meine Hände befühlten meinen Bauch,bei Temora !! Panisch horchte ich in mich hinein,doch nach endlosen Augenblicken vernahm ich eine zarte Rührung, ein Beben, alles war gut, unser Kind lebte.
Unter Schmerzen richtete ich mich auf und entriegelte die Falltüre,stemmte mich mit aller Kraft dagegen,doch nichts rührte sich, die Luke wollte sich nicht öffnen lassen... immer wieder nahm ich neuen Anlauf, doch unter zunehmendem Schwindel liess ich mich auf die Stufen sinken, schluchzend und nur noch leise nach Kelar rufend...gefangen und in Ungewissheit wie es Oben aussehen konnte, war die Welt untergegangen,hatte sich das Meer erhoben um alle Eitelkeit und Lüge hinfortzuwischen?
Wo war mein Mann,lebte er oder lag er tot im Irgendwo?
Stunden des Bangens begannen....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/flut.jpg[/img]
Schon bald legte sich mir ein ungeheurer Druck auf die Ohren,Wasser drang durch die Ritzen der Falltür und die Wände der Höhle drohten nachzugeben,Wasser rann in dünnen Rinnsalen hinab während ich meine Bekleidung zerriss um die Spalten der Türe abzudichten.. mir wurde schwarz vor Augen und als ich schliesslich wieder zu mir kam, befand ich mich mit Schürfwunden bedeckt auf den unteren Stufen der Kellertreppe.Nur das letzte verbliebene Licht einer Fackel offenbarte mir den Blick auf einen nassen Kellerboden,doch die Wände hatten standgehalten, auch die Falltür war geschlossen wie zuvor.Ich atmete ein, meine Hände befühlten meinen Bauch,bei Temora !! Panisch horchte ich in mich hinein,doch nach endlosen Augenblicken vernahm ich eine zarte Rührung, ein Beben, alles war gut, unser Kind lebte.
Unter Schmerzen richtete ich mich auf und entriegelte die Falltüre,stemmte mich mit aller Kraft dagegen,doch nichts rührte sich, die Luke wollte sich nicht öffnen lassen... immer wieder nahm ich neuen Anlauf, doch unter zunehmendem Schwindel liess ich mich auf die Stufen sinken, schluchzend und nur noch leise nach Kelar rufend...gefangen und in Ungewissheit wie es Oben aussehen konnte, war die Welt untergegangen,hatte sich das Meer erhoben um alle Eitelkeit und Lüge hinfortzuwischen?
Wo war mein Mann,lebte er oder lag er tot im Irgendwo?
Stunden des Bangens begannen....
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/flut.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Rhynna Linden am Dienstag 9. April 2013, 21:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Rhynna Linden
Die Luke tat sich auf und ich starrte in Kelar's Gesicht,ein besorgtes Gesicht,Hände die nach mir griffen,Arme die sich um mich legten doch alles was für mich zählte was das Licht, die Luft,nur raus aus diesem Gewölbe.Halb wahnsinnig vor Angst stolperte ich an ihm vorbei,panisch,so als könnte es mir doch nicht gelingen,dass etwas dazwischentrete und mich hier auf ewig begraben würde...ich spürte meine Füsse nicht, fühlte nicht die eisige feuchte Luft der ich mich so dünn bekleidet aussetzte,ich lief, nur fort von dem Wasser, fort von Tod und Weltuntergang... fort aus dem kleinen Haus. Kelar kam hinterher, sich sorgend,wohl an meinem Verstand zweifelnd, er merkte dass ich nicht in das Haus zurück konnte und brachte mich in der Herberge nahe des Stadttors unter,er flüsterte meinen Namen,besorgt und voller Gewissensbisse da er mich nicht zeitig erettet hatte und stattdessen an der Seite von Zwergen, Rittern und anderen gegen die Untoten Varunas gekämpft hatte.Er hatte es nie für möglich gehalten, dass unsere so geschützte Stadt Adoran einer Flut unterliegen konnte,nie wäre ihm das auch nur in den Sinn gekommen.
So eindeutig seine Argumente auch waren, so unnachgiebig war mein Herz,ich war zornig und enttäuscht, wollte ihn nie wiedersehen, rannte aus der Herberge und liess ihn stehen.Erst als er sich hinter mich stellte und mich ernsthaft aufforderte meine Entscheidung zu überdenken,löste sich der Stein der in meiner Brust lag und bewirkte dass wir schliesslich einander in den Armen lagen,uns vergebend und Liebe schwörend.
Doch rumorte es weiter,die Welt hatte beschlossen unterzugehen,ich verbarg mein Gesicht an Kelar's Brust, wenn wir starben, so zumindest beisammen.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/kellertreppe.jpg[/img]
So eindeutig seine Argumente auch waren, so unnachgiebig war mein Herz,ich war zornig und enttäuscht, wollte ihn nie wiedersehen, rannte aus der Herberge und liess ihn stehen.Erst als er sich hinter mich stellte und mich ernsthaft aufforderte meine Entscheidung zu überdenken,löste sich der Stein der in meiner Brust lag und bewirkte dass wir schliesslich einander in den Armen lagen,uns vergebend und Liebe schwörend.
Doch rumorte es weiter,die Welt hatte beschlossen unterzugehen,ich verbarg mein Gesicht an Kelar's Brust, wenn wir starben, so zumindest beisammen.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/kellertreppe.jpg[/img]
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Rhynna Linden
Als meine Schwäche nicht weichen wollte, beschloss Kelar mich ans Meer zu bringen. Einige Wochen guter frischer Meeresluft würden mir helfen auf die Beine zu kommen.
Die gute Elinor versprach sich um den Hof zu kümmern,nach den Tieren zu sehen und das Haus in Ordnung zu halten.
Schon Morgen in aller Frühe sollte es losgehen.
Ich übergab Eli die Schlüssel zum Sternenhof und begab mich nach oben zum Packen.
Die gute Elinor versprach sich um den Hof zu kümmern,nach den Tieren zu sehen und das Haus in Ordnung zu halten.
Schon Morgen in aller Frühe sollte es losgehen.
Ich übergab Eli die Schlüssel zum Sternenhof und begab mich nach oben zum Packen.