... wird überbracht, welches mit einem einfachen Siegel verschlossen ist.
Der Vater mit Euch,
neue Erkenntnisse wurden von den Kindern des Einen erlangt, welche auch für die Heeresführung von Interesse sein werden.
Das Kloster, auf welches unlängst Pläne für eine Offensive vorbereitet wurden, scheint die Beben nicht überstanden zu haben und ist restlos von dem Ort, an welchem es stand, verschwunden. Statt dessen wurde eine Klosteranlage etwas weiter Nordöstlich an einer Bergflanke entdeckt. Die umgebende Siedlung verfügt über keine Wehranlage und schliesst sich direkt an das Kloster an. Die Häuser bestehen aus festem Stein und Fachwerkelementen.
Das Kloster selber liegt auf einem Felsvorsprung, dessen Eingang über eine steinerne Treppe zu erreichen ist, sowie über einen sehr schmalen Weg, der etwas verborgen weiter im Westen am Berg entlang nach oben führt und an zwei metallenen Portaltüren endet, welche durch Zwergenwachen geschützt werden. Ob das Kloster über Selbstversorgungseinheiten bezüglich des Nahrungsanbaus verfügt, konnte nicht festgestellt werden jedoch besitzt es eine eigene Wasserversorgung in Form eines kleinen Baches, der aus einem Wasserfall hinter dem Kloster gespeist wird. Dort befindet sich auch eine Mauer, die jedoch so hoch ist, dass es nicht ersichtlich was sich dorthinter befindet.
Die Bergflanke gibt keine hinreichende Möglichkeit, die Siedlung einzuschliessen, da sie nur den Norden und Osten deckt, was ihnen jedoch von diesen Richtungen aus Schutz gegen einen Angriff bietet. Neben den Zergenwachen wurden auch menschliche Wachen entdeckt.
gez i.A. der letharischen Gemeinde
[img]http://taienn.da.funpic.de/letharensiegel.png[/img]
Das Siegel des Schreibens wird gebrochen, ehe die Ahad den Blick aufmerksam über die Zeilen wandern lässt. Ein wohlwollendes Murren verlässt die Lippen, wenn gleich der Blick auch einen längeren Moment auf dem Abschnitt bezüglich der Zerstörung liegen wird.
Im Anschluß überbringt ein Bote ein versiegeltes Pergament gen der Letharenhöhle, offenbar darum bemüht es in erster Linie einmal der Schriftführerin auszuhändigen.
Heil dem All-Einen, Vyel'tareala, Kind des Herrn.
Ich bedanke mich im Namen des Armeestabes für Euren ausführlichen Bericht und muss mich in diesem Zuge gleich entschuldigen, dass ein Schreiben der Pranke des Herrn über den aktuellen Zustand des Reiches und seiner Grenzen das Eurige Volk offenbar noch nicht erreichte.
Ich lege Ihn Euch bei, damit Ihr auf dem Wissensstand der Insitutionen des heiligen Reiches seid.
Es ist mir weiterhin ein Anliegen zu erfahren, ob es in den Reihen Eures Volkes durch die Erdbeben und -rutsche Verluste zu vermelden gibt und ob das Höhlensystem noch intakt ist? Laut Aussagen des Ala'thraxors Yxul'lerlatox wurden einige Teile zerstört, während neue Höhlengänge effektiv genutzt wurden.
Die Pranke des Herrn über Euch,
[img]http://darkrain1.da.funpic.de/siegel_anastasia.png[/img] Ahad des alatarischen Reiches
Heerfüherin der Schwarzen Armee
Gründungsmitglied der Pranke des Herrn
Ein Bote brachte das Schreiben ins Axorn, wo es von ihr entgegengenommen und das Siegel gebrochen wurde. Die Züge ihrer Miene blieben unergründlich als sie das Pergament ausrollte und den Inhalt studierte. Kurz darauf wurde eine Antwort verfasst, welche dem Boten wieder mitgegeben wurde.
Der Segen des Vaters mit Euch, Ahad Swynedd,
Euer Bericht bezüglich des Erkundungsrittes wurde vom Volk der Letharen zur Kenntniss genommen, wofür Euch unser Dank ausgesprochen werden soll.
Wie der hohe Lethyr Xar'darvor zu sagen pflegte 'Lieber spät als nie.'
Um Antwort auf Euer Interesse bezüglich der Auswirkungen der Beben auf das Axorn zu geben, es blieb durchaus nicht verschont. Jedoch sind die Zerstörungen, wie ihr bereits durch den hohen Bruder Yxul'lerlatox mitgeteilt bekommen habt, nicht allzu gross.
gez. i.A. des letharischen Volkes
[img]http://taienn.da.funpic.de/letharensiegel.png[/img]