Ziemlich zerissen hatte Santhalasa es geschaft in dieser kleinen Stadt namens Bajard anzukommen. Samisha die sie auf einen ihrer Streifzüge kennenlernte, bot ihr hilfe an und die hatte sie auch bitter nötig. Nachdem sie ihrem grausamen Ziehvater verlassen hatte, war es garnicht so leicht sich über Wasser zu halten. Aber was Santhalasa in dieser eigentlich kleinen beschaulichen Stadt erwarten sollte, lies sie wach werden. Von arroganz gestärkt, hatte sie sich noch nie unterkriegen lassen. Aber genau das sollte ihr nun zum Verhängnis werden. Hatte sie gerade einen überambitionierten Mildtäter des Weges gejagt, der sie für ein Bettlerin hielt -[wie konnte er es nur waggen]- stand auch schon der Nächste vor ihr. Ein alter grimmiger Kerl, wahrlich keine Augenweiden und dieser verlangte auch gleich das Geld des vorrangegangenen Mildtäters. Santhalasa war außer sich vor Wut, nicht das man Sie für eine Bettlerin hielt. Nein!- nun wollte man Ihr auch noch ans Leder, wegen dieser verschmähten Gabe. Wütend und in Ihrem Stolz angegriffen, trat Sie diesem Ungehobelten Klotz auf den Fuss. Aber wie schon bei ihrem Vater, war Ihr klar das dies nicht ohne Folgen bleiben würde. Die Quitung kam sofort, in Form einer schallenden Backpfeife. Sansthalasa durch ihre Ziehvater mehr als geschult, konnte durch das heben Ihrer Hand den Schlag mildern, nichtsdestotrotz knallte es gehörig auf ihrer Wange.
"Das habt ihr nicht umsonst getan!!" Zischte sie starr vor Wut, das Gesicht noch zur Seite gerichtet, nur die Augen die ihren Gegner hasserfüllt anfunkelten. Aber ihr Gegenüber macht ihr schnell klar, das sie nicht zu lachen hatte und hielt ihr eine Waffe entgegen. Bevor es eskalieren konnte, kam Samihsa und auch andere Person dazu. Nicht das es half, aber nach einem fehlgegangen Schuss, so wie einiger weiter Demütigungen und der Herausgabe ihrer Schuhe war das schlimmste ausgestanden und Samischa konnte sie in Sicherheit bringen. In Santhalasa brodelte der Hass, Sie hasste es wenn Menschen keinen Respekt hatten. So manchen, würde sie zu gerne Respekt lehren. Samisha brachte sie nach Rahal. Santhalasa war ausser sich, wie verroht doch die Sitten waren. Sie war das fehlen von Regeln von ihrem Ziehvater gewohnt. Niemals hatte ihn jemand in die Schranken gewiesen, bis heute [aber das würde sie noch änder]. Sie sehnt sich nach Struktur, nach Recht und Gesetzt, nach Stärke und .... nach Rache. In Rahal zeigt ihr Samisha schnell, das sie vielleicht am richtigen Ort angekommen war.
Ende
Angekommen.
- Santhalasa Umrah
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Angekommen.
Zuletzt geändert von Santhalasa Umrah am Samstag 20. April 2013, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.
- Santhalasa Umrah
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Rahal
Der Wind fuhr durch Ihre Locken und lies ihr Haar leicht wie ein Feder dahin schweben. Das Meer vor ihr rauschte bedächtig und neben ihr ragten die dunkle Mauern Rahals auf. Deavon hatte Ihr gerade eine Rüstung gekauft und das glänzende Schild lag nun vor ihr und in Gedanken strich sie immer wieder über das kühle Metal. Sie hatte nicht für möglich gehalten das Deavon Ihr Gesuch annahm und sie zur Schülerin nehmen würde, eher befürchtet sie, das auch er ihr Vorschlug der Garde beizutreten. Aber nachdem Santhalasa Tempel sowie Garde kennen gelernt hatte, wurde Ihr bewusst wie hochmütig sie war. Man kam nicht in einen Stadt wie Rahal, so gross, so prachtvoll und wusste nicht über seine eigenen Fähigkeiten bescheid, oder den Weg den man gehen wollte. Sie wollt vorbereitet sein, wenn sie sich zu dieser Stadt und besonders zum All-Einen bekannte. Hatte sie sich auch vom Reich Rahal einschüchtern lassen, um so mehr wollte sie nun beweissen das sie dazu gehören konnte und ihr Schwert für Alatar erheben. Sie dachte auch an die Worte des Clericus Althan und an die Gebote. Hochmut kommt vor dem Fall, aber sie wollte nicht fallen. Sie wäre nicht Sasnthalasa würde sie nicht mit bedacht vorgehen, sie wollte Alatar um nichts in der Welt mit ihrem anfänglichem Hochmut entäuschen. Deavon bot ihr die möglichkeit ihre Talente zu födern und ihre Schwächen auszumerzen. Mochte er auch jünger sein als sie, schien Deavon der erste Mann in Rahal zu sein dem sie ihre Vertrauen schenkte. Sie wollte bleiben soviel stand fest, und wer weiss mit genug Geschick vielleicht sogar in der Garde. Aber erst einmal galt es Bürgerin zu werden. Mit dem Blick auf das Meer wandt sie sich murmelnd an Alatar selbst.
" Möge deine Pranke mich leiten und schützen, während mein Schwert dir gehört. Mag mein weg noch unklar, so führt er doch zu dir."
" Möge deine Pranke mich leiten und schützen, während mein Schwert dir gehört. Mag mein weg noch unklar, so führt er doch zu dir."
Zuletzt geändert von Santhalasa Umrah am Donnerstag 9. Mai 2013, 10:33, insgesamt 2-mal geändert.
- Santhalasa Umrah
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Gebet
Nach der kurzen Nacht macht sie sich auf dem Weg zum Tempel, nachdenklich schritt sie durch die Gassen der noch ruhige Stadt Rahal. Am Marktplatz blieb sie einen Moment stehen und blickte zu der Stelle, wo sie das erstemal auf den Cleriscus traf.
Es war schon einige Zeit seither Vergangen, doch damals war sie recht unbeholfen und sehr eingeschüchtert von dieser Dunkelen Erscheinung. Doch mit der Zeit wurde daraus Resepekt und sie hat viel von ihm gelernt, mochten sein Worte meist von Strenge zeugen, gaben sie ihr auch immer wieder neuen Antrieb.
Ihr Weg führte sie weiter an der Arena vorbei, neben dem Haus von Deavon blieb sie erneut stehen. Ihr blick auf das Schild gerichtet las sie leise seinen Namen.
Ihr Stolz hat zwar dafür gesorgt, das die Kluft zwischen ihnen immer größer wurde. Dennoch hat sie diesem Mann einiges zu Verdanken und das würde sie trotz der jetzigen Umstände nie vergessen. In ihrer Erinnerung schlich sich wieder der Tag an dem sie gemeinsam durch die Oberstadt gingen und er von seinen Zielen sprach. Damals war sie ihm sehr nah, näher als sie wollte und schon damals war es ihr Stolz der sie wieder auf Abstand brachte. Aber nun war Deavon seinem Ziel zum Greifen nahe und wenn er sich noch beweisen mußte, war sie sich sicher das er es schaffen würde. War es zwischen ihnen nun kühler als jeh zuvor, freut sie sich dennoch sehr für ihn.
Mit einem Tiefen Atemzug wandt sie den blick ab von seinem Namen und macht sich weiter auf den Weg zum Tempel. Den Wachen wurde ein respektvolles Nicken zuteil und schon stand sie Ehrfürchtig in den Hallen des All-Einen. Mit gesenkten Haupt trat sie vor und blieb ein Paar schritte vor dem Altar stehen. Nur für einen Augenblick verharrte sie und streicht mit ihrer Hand sachte über den Orden an ihrem Rever. Dann senkte sie das Linke Knie und ihre beiden Arme wurden in Andacht vor der Brust gekreuzt. Sie schloss die Augen und ihre Worte, sorgsam und leise gesprochen galten dem All-Einen.
Du der All-Eine dir will ich danken.
Danken für jene Prüfungen die du mir gibst,
das ich daran Wachse.
Danken für die schon erreichten Ziele,
die du mir schenktest.
Danken für die Anerkennung,
die mir zuteil wurde.
Mein Kraft und mein Zorn gehören dir,
und so will ich mit deiner Hilfe mein Schwert heben
und jehne Lügen strafen die dich nicht achten.
Weiter Wachsen an allen Prüfungen die noch kommen,
und dir alleine dienen.
Nach den letzten Worte hob sie den Kopf und öffnet die Augen, als könne sie so dem All-Einen näher sein und nocheinmal erhob sie ihre Stimme.
Ein Herz ein Krieger
Ein Kampf ein Sieger
Mein Glaube an dich wird mich führen,
auf immer will ich dir dienen.
Einige Sekunden verharrte sie so, die Arme noch vor der Brust gekreuzt und lies die eigenen Worte in ihren Gedanken nachhallen. Mocht es auch niemals leicht sein, so wüde sie ihren Weg gehen. Das ganze Leben war ein Kampf, nicht immer würde man Siegen, aber man konnte es sich zum Ziel machen und niemals aufgeben. Eine Schlacht verliert man, eine Schlacht gewann man und sie wollte gewinnen.
Es war schon einige Zeit seither Vergangen, doch damals war sie recht unbeholfen und sehr eingeschüchtert von dieser Dunkelen Erscheinung. Doch mit der Zeit wurde daraus Resepekt und sie hat viel von ihm gelernt, mochten sein Worte meist von Strenge zeugen, gaben sie ihr auch immer wieder neuen Antrieb.
Ihr Weg führte sie weiter an der Arena vorbei, neben dem Haus von Deavon blieb sie erneut stehen. Ihr blick auf das Schild gerichtet las sie leise seinen Namen.
Ihr Stolz hat zwar dafür gesorgt, das die Kluft zwischen ihnen immer größer wurde. Dennoch hat sie diesem Mann einiges zu Verdanken und das würde sie trotz der jetzigen Umstände nie vergessen. In ihrer Erinnerung schlich sich wieder der Tag an dem sie gemeinsam durch die Oberstadt gingen und er von seinen Zielen sprach. Damals war sie ihm sehr nah, näher als sie wollte und schon damals war es ihr Stolz der sie wieder auf Abstand brachte. Aber nun war Deavon seinem Ziel zum Greifen nahe und wenn er sich noch beweisen mußte, war sie sich sicher das er es schaffen würde. War es zwischen ihnen nun kühler als jeh zuvor, freut sie sich dennoch sehr für ihn.
Mit einem Tiefen Atemzug wandt sie den blick ab von seinem Namen und macht sich weiter auf den Weg zum Tempel. Den Wachen wurde ein respektvolles Nicken zuteil und schon stand sie Ehrfürchtig in den Hallen des All-Einen. Mit gesenkten Haupt trat sie vor und blieb ein Paar schritte vor dem Altar stehen. Nur für einen Augenblick verharrte sie und streicht mit ihrer Hand sachte über den Orden an ihrem Rever. Dann senkte sie das Linke Knie und ihre beiden Arme wurden in Andacht vor der Brust gekreuzt. Sie schloss die Augen und ihre Worte, sorgsam und leise gesprochen galten dem All-Einen.
Du der All-Eine dir will ich danken.
Danken für jene Prüfungen die du mir gibst,
das ich daran Wachse.
Danken für die schon erreichten Ziele,
die du mir schenktest.
Danken für die Anerkennung,
die mir zuteil wurde.
Mein Kraft und mein Zorn gehören dir,
und so will ich mit deiner Hilfe mein Schwert heben
und jehne Lügen strafen die dich nicht achten.
Weiter Wachsen an allen Prüfungen die noch kommen,
und dir alleine dienen.
Nach den letzten Worte hob sie den Kopf und öffnet die Augen, als könne sie so dem All-Einen näher sein und nocheinmal erhob sie ihre Stimme.
Ein Herz ein Krieger
Ein Kampf ein Sieger
Mein Glaube an dich wird mich führen,
auf immer will ich dir dienen.
Einige Sekunden verharrte sie so, die Arme noch vor der Brust gekreuzt und lies die eigenen Worte in ihren Gedanken nachhallen. Mocht es auch niemals leicht sein, so wüde sie ihren Weg gehen. Das ganze Leben war ein Kampf, nicht immer würde man Siegen, aber man konnte es sich zum Ziel machen und niemals aufgeben. Eine Schlacht verliert man, eine Schlacht gewann man und sie wollte gewinnen.
-
Gast
Eine Ehrung durch seine Heiligkeit, schweigend hatte er jene über sich ergehen lassen und die Worte gesprochen, die man von ihm erwartete, als er vor seiner Heiligkeit stand.
Er wusste, dass manche Menschen jenes Lob benötigten, jene Anerkennung, doch ihm war es stets ein Greul gewesen. Die vielen Menschen, die ihm manchmal viel zu nahe kamen und dennoch beherrschte er sich, zog sich aber doch immer weiter innerlich zurück einen Abstand zu ihnen haltend.
Nichts was er tat, tat er für sich... alles in Seinem Namen. Er nahm die Anerkennung hin und die Gabe des Alkas, dennoch er fühlte sich dabei nicht wohl.
Er war letzten Abend nicht nach Grenzwarth zurückgekehrt, sondern hatte in den Gewölben des Tempels noch Vorbereitungen für die kommenden Tage getroffen. Nichts was die Menekaner Seinen Gläubigen angetan haben würde er vergessen und schon bald würde Blut mit Blut vergolten werden.
In dieser Nacht fand er wenig Schlaf, mal wieder... schlussendlich konnte er sich nicht mehr daran erinnern wann er richtig tief durchgeschlafen hatte. Doch ja, halt... doch genau daran wollte er sich nicht mehr erinnern. Er erhob sich und wandte sich gen Aufgang.
Die Anwärter auf die Templerschaft waren verschollen oder davongelaufen und so versah er schweigend den Dienst der den Jüngeren gebührte. Nach der Morgenandacht, noch bevor die Sonne über die Berge im Osten aufgestiegen war, machte er sich daran die Kohlebecken zu füllen, die Fackeln zu erneuern und ja, er genoss diese Stille und Ruhe, selten kam um diese Zeit jemand in den Tempel des Herrn.
So hielt er in seinem Tun inne als er die Schritte vernahm, gerade als er oben an der Balustrade stand und so einen perfekten Überlick über den ganzen Tempel hatte ohne, dass man selbst gesehen wurde.
Er sah unbewegt auf sie hinunter und ihre Worte, leise gesprochen, drangen nur teilweise an sein Ohr. Der Inhalt war nur für Ihn bestimmt, was für Althan zählte war ihre Tun und Handeln, bis zum Ablaufen der Frist von zwei Wochenläufen, die er ihr gesetzt hatte.
Er hatte Deavon als seinen Schüler entlassen, ihm das Grundgerüst des Glaubens intensiver vermittelt als Anderen, da er dort ein Potential schlummern sah was sich bei der Verhandlung, Bestrafung und dann bei der Ernennung zum Knappen durch seine Heiligkeit gezeigt hatte.
Der Anfang war gemacht, er musste nun seinen Weg weiter gehen, wenn auch nicht mehr ständig unter seinem wachsamen Blick würde er ihn nicht aus den Augen verlieren und da sein.
Dann war seine Aufmerksamkeit auf die junge Kriegerin Santhalasa gefallen, ob das gut oder schlecht für sie war würde sich zeigen. Immerhin zog er es in Erwägung sie zu pürfen, die Ansprüche die er hatte waren hoch. Immer noch ruhten seine Augen auf der im Gebet versunkenen jungen Kriegerin, während er seine Gedanken schweifen lies.
Ja, er hatte sich entschieden, ob es für sie Fluch oder Segen war würde sich zeigen.
So viel zu tun und doch so wenig an Zeit... Linejra, Santhalasa und nun seine neue "Leibwächterin" Lydia die er mehr oder weniger dazu gezwungen hatte sein Schatten zu sein.
Er sah auch in ihr großes Potenzial, denn in ihrem Herzen fand er stark ausgeprägt, genau das was er in jedem Menschen suchte, die Saat des Alleinen. Vielleicht sollte er sie alle drei in die Grotte werfen und sehen wer am Ende als Erster hinauskam oder er machte sich den Spass jede Einzelne da hindurchzubegleiten, mal sehen.
Als die junge Kriegerin den Tempel verlies wandte er sich wieder seinem Tun zu, welches er unterbrochen hatte.
Er wusste, dass manche Menschen jenes Lob benötigten, jene Anerkennung, doch ihm war es stets ein Greul gewesen. Die vielen Menschen, die ihm manchmal viel zu nahe kamen und dennoch beherrschte er sich, zog sich aber doch immer weiter innerlich zurück einen Abstand zu ihnen haltend.
Nichts was er tat, tat er für sich... alles in Seinem Namen. Er nahm die Anerkennung hin und die Gabe des Alkas, dennoch er fühlte sich dabei nicht wohl.
Er war letzten Abend nicht nach Grenzwarth zurückgekehrt, sondern hatte in den Gewölben des Tempels noch Vorbereitungen für die kommenden Tage getroffen. Nichts was die Menekaner Seinen Gläubigen angetan haben würde er vergessen und schon bald würde Blut mit Blut vergolten werden.
In dieser Nacht fand er wenig Schlaf, mal wieder... schlussendlich konnte er sich nicht mehr daran erinnern wann er richtig tief durchgeschlafen hatte. Doch ja, halt... doch genau daran wollte er sich nicht mehr erinnern. Er erhob sich und wandte sich gen Aufgang.
Die Anwärter auf die Templerschaft waren verschollen oder davongelaufen und so versah er schweigend den Dienst der den Jüngeren gebührte. Nach der Morgenandacht, noch bevor die Sonne über die Berge im Osten aufgestiegen war, machte er sich daran die Kohlebecken zu füllen, die Fackeln zu erneuern und ja, er genoss diese Stille und Ruhe, selten kam um diese Zeit jemand in den Tempel des Herrn.
So hielt er in seinem Tun inne als er die Schritte vernahm, gerade als er oben an der Balustrade stand und so einen perfekten Überlick über den ganzen Tempel hatte ohne, dass man selbst gesehen wurde.
Er sah unbewegt auf sie hinunter und ihre Worte, leise gesprochen, drangen nur teilweise an sein Ohr. Der Inhalt war nur für Ihn bestimmt, was für Althan zählte war ihre Tun und Handeln, bis zum Ablaufen der Frist von zwei Wochenläufen, die er ihr gesetzt hatte.
Er hatte Deavon als seinen Schüler entlassen, ihm das Grundgerüst des Glaubens intensiver vermittelt als Anderen, da er dort ein Potential schlummern sah was sich bei der Verhandlung, Bestrafung und dann bei der Ernennung zum Knappen durch seine Heiligkeit gezeigt hatte.
Der Anfang war gemacht, er musste nun seinen Weg weiter gehen, wenn auch nicht mehr ständig unter seinem wachsamen Blick würde er ihn nicht aus den Augen verlieren und da sein.
Dann war seine Aufmerksamkeit auf die junge Kriegerin Santhalasa gefallen, ob das gut oder schlecht für sie war würde sich zeigen. Immerhin zog er es in Erwägung sie zu pürfen, die Ansprüche die er hatte waren hoch. Immer noch ruhten seine Augen auf der im Gebet versunkenen jungen Kriegerin, während er seine Gedanken schweifen lies.
Ja, er hatte sich entschieden, ob es für sie Fluch oder Segen war würde sich zeigen.
So viel zu tun und doch so wenig an Zeit... Linejra, Santhalasa und nun seine neue "Leibwächterin" Lydia die er mehr oder weniger dazu gezwungen hatte sein Schatten zu sein.
Er sah auch in ihr großes Potenzial, denn in ihrem Herzen fand er stark ausgeprägt, genau das was er in jedem Menschen suchte, die Saat des Alleinen. Vielleicht sollte er sie alle drei in die Grotte werfen und sehen wer am Ende als Erster hinauskam oder er machte sich den Spass jede Einzelne da hindurchzubegleiten, mal sehen.
Als die junge Kriegerin den Tempel verlies wandte er sich wieder seinem Tun zu, welches er unterbrochen hatte.
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 19. Juli 2013, 09:24, insgesamt 4-mal geändert.
- Santhalasa Umrah
- Beiträge: 15
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Ein Fels voll Stolz
Zurück in Rahal, zurück in der Garde waren die Tage nicht mehr voll von müßiggang.
Sie rieb sich müde die Schläfen als sie es schafte, nur wiederwillig dem neuen Tag entgegen zu blicken, die vergangenen Tage ging nicht spurlos an ihr vorüber.
Erst diese Kaluren vor den Mauern der heiligen Stadt, dann der Gefangene. Es lag ihr nicht dieses Kurzbein aus seiner Rüster zu schälen und noch weniger lag es ihr seinen Worten zu lauschen oder seiner dummlichen Frage, die er an seine Heilligkeit richtet. Warum der Kalur noch lebt konnte sie nur erahnen, sie hätte ihn lieber an den Füssen aufgehängt und geschaut wie lang seine Beine werden konnten. Aber als Gardist fragte man nicht, man tat was zutun war, während andere schon am Feuer saßen, sich beriten und planten.
Und zu allen Überfluss.....
brachten es die Zwerge fertig nur einen Tag später, statt die Foderung zu erfüllen, einen Diplomaten zu schicken. Sie musste sich zähneknirchend dazu zwingen, dem vermeindlichen Diplomat die Tore zu öffnen. Aber Diplomat war Diplomat und auch hier mussten sie als Gardisten für seine Sicherheit sorgen oder die der Bürger, wie man es auch drehen wollte. Mit ihrem Kameraden Lenarius quartierte sie den Diplomat nebst Anhang im Kerker ein. Ihr war es gleich ob er Kissen oder Stroh hatte, sie mußten seine Status wahren, und ihn nicht gängeln. Solange er heil vor den Alka trat war ihr der Rest gleich. Sie hoffte nur das die neu gewordenen Nachbarn den Kerker heil liesen.
Alles andere lag beim Hauptmann, .....ja manchmal war es gut nur Trabant zu sein.
Ein Kerker, vier Zellen, zwei.. hmm drei Zwerge.
Nachdem Stirn und Schläfen genug mit den Fingern bearbeitet waren, drückt sie sich murrend aus dem Bett. Der blick an sich herab lies sie erkennen, das sie gestern Nacht nicht viel Zeit mit dem auskleiden verbrachte, sie trug immer noch Bluse und Hose lediglich die Schuhe lagen vor dem Bett.
"Scheiss Rotwein!" ..kam es ungewohnt fluchend über die trockenen Lippen.
Sie brauchte Wasser.
Sie tapste Barfuss die Treppen hinab, so schön das neue Haus auch war, verfluchte sie nun die Stufen die hinab führten. Sie konnte sich nicht mehr darin erinnern wie lang sie noch am Meer gesäßen hatte. Nur das sie ihn irgendwann allein zurück lies und durch den unberührten Schnee zurück nach Rahal fand.
Ihr Magen knurrte und sie konnte die Krüge nicht finden, weiter tapst sie fluchend durch das Haus.
Das wird ein toller Tag........
Sie rieb sich müde die Schläfen als sie es schafte, nur wiederwillig dem neuen Tag entgegen zu blicken, die vergangenen Tage ging nicht spurlos an ihr vorüber.
Erst diese Kaluren vor den Mauern der heiligen Stadt, dann der Gefangene. Es lag ihr nicht dieses Kurzbein aus seiner Rüster zu schälen und noch weniger lag es ihr seinen Worten zu lauschen oder seiner dummlichen Frage, die er an seine Heilligkeit richtet. Warum der Kalur noch lebt konnte sie nur erahnen, sie hätte ihn lieber an den Füssen aufgehängt und geschaut wie lang seine Beine werden konnten. Aber als Gardist fragte man nicht, man tat was zutun war, während andere schon am Feuer saßen, sich beriten und planten.
Und zu allen Überfluss.....
brachten es die Zwerge fertig nur einen Tag später, statt die Foderung zu erfüllen, einen Diplomaten zu schicken. Sie musste sich zähneknirchend dazu zwingen, dem vermeindlichen Diplomat die Tore zu öffnen. Aber Diplomat war Diplomat und auch hier mussten sie als Gardisten für seine Sicherheit sorgen oder die der Bürger, wie man es auch drehen wollte. Mit ihrem Kameraden Lenarius quartierte sie den Diplomat nebst Anhang im Kerker ein. Ihr war es gleich ob er Kissen oder Stroh hatte, sie mußten seine Status wahren, und ihn nicht gängeln. Solange er heil vor den Alka trat war ihr der Rest gleich. Sie hoffte nur das die neu gewordenen Nachbarn den Kerker heil liesen.
Alles andere lag beim Hauptmann, .....ja manchmal war es gut nur Trabant zu sein.
Ein Kerker, vier Zellen, zwei.. hmm drei Zwerge.
Nachdem Stirn und Schläfen genug mit den Fingern bearbeitet waren, drückt sie sich murrend aus dem Bett. Der blick an sich herab lies sie erkennen, das sie gestern Nacht nicht viel Zeit mit dem auskleiden verbrachte, sie trug immer noch Bluse und Hose lediglich die Schuhe lagen vor dem Bett.
"Scheiss Rotwein!" ..kam es ungewohnt fluchend über die trockenen Lippen.
Sie brauchte Wasser.
Sie tapste Barfuss die Treppen hinab, so schön das neue Haus auch war, verfluchte sie nun die Stufen die hinab führten. Sie konnte sich nicht mehr darin erinnern wie lang sie noch am Meer gesäßen hatte. Nur das sie ihn irgendwann allein zurück lies und durch den unberührten Schnee zurück nach Rahal fand.
Stolz ist wie ein Fels, nicht leicht zu brechen und schwer zu übergehen.Stolz ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.
Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben, daran mitzuwirken oder es zu verkörpern.
Ihr Magen knurrte und sie konnte die Krüge nicht finden, weiter tapst sie fluchend durch das Haus.
Das wird ein toller Tag........
Zuletzt geändert von Santhalasa Umrah am Freitag 7. Februar 2014, 14:42, insgesamt 2-mal geändert.
- Santhalasa Umrah
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Guter Wein und ein Kamin
Erst als die Straße, die sie durch das Fenster noch kurz im Auge behielt, wieder einsam und verlassen war, wandte sie sich den leeren Plätzen am Kamin zu. Griff nach den beiden Gläsern und der leeren Flasche Wein, die immer noch am Boden neben ihrem Stuhl stand und bracht sie in die halbfertige Küche. Sie hatte nicht erwartet, daß ein Abend der so laut begann, so still und ruhig enden konnte, zu ihrer Freude wurde sie eines besseren belehrt.
Die Augen müde und noch ein Lächeln auf den schmalen Lippen, wanderte sie gemächlich die Treppe hinauf. Ihre Schritte nicht eilige im gegenteil, nutzte sie scheinbar jede Stufe, den gerade beendeten Abend, noch einmal Revue passieren zu lassen. Mochte sie auch noch so oft einsam dort gesässen haben, war sie verwundert wie selbstveständlich sie es genossen hatte, es an diesen Abend nicht gewesen zu sein. Dennoch am ende blieb sie immer alleine zurück.
Vor ihrem Schrank griff sie nach einem Weinroten Kleidungsstück und unweigerlich wurde das lächeln, auf ihre sonst so gleichmütigen Zügen, breiter.
Mit offenen Karten gewinnt man kein Spiel.
Als sie sich nun schlaftrunken in die Felle vor dem Kamin sinken lies, hatte sie noch die Worte ihrer liebsten Freundin im Ohr,
"Du braucht einen Kamin!"
Kleine Weisheiten fanden sich in den einfachsten Sätzen. Hatte sie sich mitterlweile an das glimmen der Glut gewöhnt und konnte wunderbar dabei einschlafen.
Die Augen müde und noch ein Lächeln auf den schmalen Lippen, wanderte sie gemächlich die Treppe hinauf. Ihre Schritte nicht eilige im gegenteil, nutzte sie scheinbar jede Stufe, den gerade beendeten Abend, noch einmal Revue passieren zu lassen. Mochte sie auch noch so oft einsam dort gesässen haben, war sie verwundert wie selbstveständlich sie es genossen hatte, es an diesen Abend nicht gewesen zu sein. Dennoch am ende blieb sie immer alleine zurück.
Vor ihrem Schrank griff sie nach einem Weinroten Kleidungsstück und unweigerlich wurde das lächeln, auf ihre sonst so gleichmütigen Zügen, breiter.
Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann.Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er sagt, sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.
Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt oder geschieht, wenn die Zeit dafür reif ist.
Mit offenen Karten gewinnt man kein Spiel.
Als sie sich nun schlaftrunken in die Felle vor dem Kamin sinken lies, hatte sie noch die Worte ihrer liebsten Freundin im Ohr,
"Du braucht einen Kamin!"
Kleine Weisheiten fanden sich in den einfachsten Sätzen. Hatte sie sich mitterlweile an das glimmen der Glut gewöhnt und konnte wunderbar dabei einschlafen.
- Santhalasa Umrah
- Beiträge: 15
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Erfreuliches, nicht erfreuliches und unvergessliches.
01. Eisbruch 257
Der Gestrige Tag war eine chaotiche Woge von kleinen unanehmlichkeiten und siegreichen Taten. Das Regiment wagte es wirklich die Höfe auf dem heiligen Boden Alatars zu segnen. Aber da hat sich das Pack aus Adoran die Finger dran verbrannt, die Garde und fähigen Kämpen des alatarischen Reiches konnten sie siegreich verjagen. Sie hatte zwar selber gehörig etwas abbekommen, aber solange man noch stehen konnte war es nicht so schlimm.
Dennoch gönnte man ihr keine Pause, als sie siegreich durch die Tore der Heiligen Stadt zurück kam. Sie konnte ihre Schwangere Freundin glücklicherweise aus dem Gefecht heraushalten, in dem sie sie als Wache an den Toren abkomanndierte. Aber selbst das schien zuviel Stress für die werdende Mutter zusein. Denn als sie die Tore gerade wieder passiert hatten und der sorgenvolle Blick ihrer Freundin sie traf, ging es dieser plötzlich garnicht gut. Sie wollte das Ungeborene und die Mutter immer und unter allen Umständen beschützen, doch wenn man weder Schild noch Schwert dafür brauchte, fiel es ihr einfach schwer das richtige zutun. Doch es gab immer noch die Magistra, selber schon ein Kind zur Welt gebracht und führsorglich wie eine Panthermutter wusste sie genau was zutun war, zum glück ging es Mutter und Kind schnell wieder besser und sie konnte sich endlich etwas ausruhen.
Nein einfach war dieser Tag nicht gewesen, aber was war schon einfach im Leben.
Für den heutigen Tag nahm sie sich einfach nichts vor.
Wollte ihre Ruhe haben und ihr Heim genießen.
Einfach einmal keine Rüstung tragen.
Gerade schrie sie noch einen Baum an, besiegelte ein neues Leben mit ihrem Blut...
.... als sie plötzlich wach wurde.
Es war dunkel im Raum, nur noch die orangene Glut in den Kohlepfannen glimmte matt, als sie mit einem lächeln auf den schmallen Lippen die Augen öffnete. Die Kerzen waren schon runter gebrannt und es war ihr nichtmal wirklich aufgefallen, irgendwann muss sie wohl eingeschlafen sein. Sie blickte sich gleich suchend um, irrtiert lies sie die Augen durch die dunkelheit wandern -hat sie doch nur geträumt-. Dann hörte sie das ruhige atmen neben sich. Mit einem Seufzer der Erleichterung lies sie sich zurück in die Kissen sinken. Sie konnte oder wollte es noch nicht wahr haben. Würde ihre linke Hand mit der Wunde nicht brennen, würde sie seinen atem nicht neben sich hören, sie hätte schwören können das es nur ein Traum war...
...ein Schöner Traum und doch nur ein Traum.
Doch manchmal wurden Träume wahr.
Manchmal fand man ohne das man suchte.
Manchmal geschah was geschehen musste.
Manchmal erwachte man aus einem tiefen Winterschlaf.
Nur leise wagte sie selber zu atmen damit sie dem seinem weiter lauschen konnte. Sie war erschrocken über sich, überrascht wie leicht es war zu geben, wie leicht es war zu fühlen und sich fallen zulassen, zu vertrauen. Sie hatte diese Gefühl selten gehabt, niemals wirklich danach gesucht, oft im geheimen gehofft es irgendwann zu finden und es immer gefürchtet. Denn nichts war trügericher als dieses eine Gefühl.
Doch beim Namen nennen wollte sie es nicht, es brauchte keinen Namen.
Ihre Hand suchte die seine um sie festzuhalten, nur damit sie sicher gehen konnte daß wenn sie wieder einschlief, er nicht verschwand.
Der Gestrige Tag war eine chaotiche Woge von kleinen unanehmlichkeiten und siegreichen Taten. Das Regiment wagte es wirklich die Höfe auf dem heiligen Boden Alatars zu segnen. Aber da hat sich das Pack aus Adoran die Finger dran verbrannt, die Garde und fähigen Kämpen des alatarischen Reiches konnten sie siegreich verjagen. Sie hatte zwar selber gehörig etwas abbekommen, aber solange man noch stehen konnte war es nicht so schlimm.
Dennoch gönnte man ihr keine Pause, als sie siegreich durch die Tore der Heiligen Stadt zurück kam. Sie konnte ihre Schwangere Freundin glücklicherweise aus dem Gefecht heraushalten, in dem sie sie als Wache an den Toren abkomanndierte. Aber selbst das schien zuviel Stress für die werdende Mutter zusein. Denn als sie die Tore gerade wieder passiert hatten und der sorgenvolle Blick ihrer Freundin sie traf, ging es dieser plötzlich garnicht gut. Sie wollte das Ungeborene und die Mutter immer und unter allen Umständen beschützen, doch wenn man weder Schild noch Schwert dafür brauchte, fiel es ihr einfach schwer das richtige zutun. Doch es gab immer noch die Magistra, selber schon ein Kind zur Welt gebracht und führsorglich wie eine Panthermutter wusste sie genau was zutun war, zum glück ging es Mutter und Kind schnell wieder besser und sie konnte sich endlich etwas ausruhen.
Nein einfach war dieser Tag nicht gewesen, aber was war schon einfach im Leben.
02. Eisbruch 257Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.
Für den heutigen Tag nahm sie sich einfach nichts vor.
Wollte ihre Ruhe haben und ihr Heim genießen.
Einfach einmal keine Rüstung tragen.
Gerade schrie sie noch einen Baum an, besiegelte ein neues Leben mit ihrem Blut...
.... als sie plötzlich wach wurde.
Es war dunkel im Raum, nur noch die orangene Glut in den Kohlepfannen glimmte matt, als sie mit einem lächeln auf den schmallen Lippen die Augen öffnete. Die Kerzen waren schon runter gebrannt und es war ihr nichtmal wirklich aufgefallen, irgendwann muss sie wohl eingeschlafen sein. Sie blickte sich gleich suchend um, irrtiert lies sie die Augen durch die dunkelheit wandern -hat sie doch nur geträumt-. Dann hörte sie das ruhige atmen neben sich. Mit einem Seufzer der Erleichterung lies sie sich zurück in die Kissen sinken. Sie konnte oder wollte es noch nicht wahr haben. Würde ihre linke Hand mit der Wunde nicht brennen, würde sie seinen atem nicht neben sich hören, sie hätte schwören können das es nur ein Traum war...
...ein Schöner Traum und doch nur ein Traum.
Doch manchmal wurden Träume wahr.
Manchmal fand man ohne das man suchte.
Manchmal geschah was geschehen musste.
Manchmal erwachte man aus einem tiefen Winterschlaf.
Nur leise wagte sie selber zu atmen damit sie dem seinem weiter lauschen konnte. Sie war erschrocken über sich, überrascht wie leicht es war zu geben, wie leicht es war zu fühlen und sich fallen zulassen, zu vertrauen. Sie hatte diese Gefühl selten gehabt, niemals wirklich danach gesucht, oft im geheimen gehofft es irgendwann zu finden und es immer gefürchtet. Denn nichts war trügericher als dieses eine Gefühl.
Doch beim Namen nennen wollte sie es nicht, es brauchte keinen Namen.
Sie schloss die Augen einfach wieder, lauschte.Einen Menschen zu nehmen wie er ist, ist noch gar nichts, das muß man immer. Die wirkliche Zuneigung besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist.
Ihre Hand suchte die seine um sie festzuhalten, nur damit sie sicher gehen konnte daß wenn sie wieder einschlief, er nicht verschwand.
Zuletzt geändert von Santhalasa Umrah am Sonntag 9. Februar 2014, 07:12, insgesamt 2-mal geändert.