Besser Arm weg als Arm dran!

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Naurin

Besser Arm weg als Arm dran!

Beitrag von Naurin »

Naja so hat es sich nicht zugetragen. Trotz alle dessen scheint es wohl mehr Glück als Verstand gewesen zu sein. Die übliche Truppe, Vallas, Adrienne und Adam machten sich auf den Weg nach Lameriast. Das Ziel war das Erddungenon. Die übliche Routine machte sich breit. Die Ratten wurden vor dem Gewölbe mit bravur und ohne grossartige Anstrengung erlegt und geplündert. Im inneren des Gewölbes spannte sich die Situation an. Viele Kreaturen, von allen Seiten kamen sie an. Ja gut, je tiefer wir ankamen desto schwieriger wurde es. Aber auch dies sollt kein Problem darstellen. Weit im inneren hörte man das Balron kreischen. Nun, kurz vorher, wie immer, wurde erstmal wieder alles zurechtgerücktt und sich vorbereitet. Woher das Geschrei kam wusste niemand, aber man hörte nur. LOS!!!

Die drei tapferen Recken stürmten auf das Balron zu. Dieses scheinte recht unbeeindruckt von den drein Winzlingen zu sien und griff an. Es war ein harter und erbitterter Kampfe. Voller Kampfeseifer klemmte Adam sich sein Bein fest, nun, gemerkt hatte er es noch nicht. In einem unachtsamen Moment kam das Balron dann Adam näher. Sein Blick sinkte zu seiner Waffe, diese stopfte er gerade und just in diesem Moment holte das Balron aus und schlug mit einem Pranke Adam gegen die Felswand. Es verstummte kurz, Adam lag stöhnend am Rande eines Felsbrockens. Doch eins fehlt an ihm. Nein, es war kein Arm, jedoch das halbe eingeklemmte Bein ist immer noch an dieser Stelle wo Adam zuvor unachtsam war und attackiert wurde. Dies schien auch das Ende zu sein. Adam verlor das bewusstsein. Der Schock sass beiden noch tief in den Knochen, sie schafften es dann den Balron niederzustrecken. Sie kümmerten sich um Adam, Vallas nahm seinen Gürtel und schnürte das Bein ab. Ein weitere Trupp von bösartigen Kreaturen nährten sich den Dreien. Fürs Bein war keine Zeit mehr. Die Beiden nahmen ihn kurzerhand und schliffen ihn aus dem Gewölbe. Dort angelangt warfen sie ihn auf ein Pferd und ritten mit ihm zum Hafen. Der Weg war einleuchtend. Es ging nach La Cabeza. Eine lange Schiffsfahrt später kamen die Drei dort an. Zwischendurch wurde Adams Wunden weiterhin versorgt. Angekommen schliffen sie ihn in nach Haus. Adam kam langsam zu bewusstsein. Viel zu lange hatte der Trunkenbold schon geschlafen. Sie flösten Adam guten Cabezanischen Rum ein, und auch die Wunde wurde nicht vergessen. Mahu, die Knochenfrau wurde gerufen. Sie versorgte dann Adams wunden. Sach ma wo haste den dein Bein gelassen, murmelte sie nur leise. Nachdem sie mit dem Bein fertig war , blutete nicht mehr. Ein paar Goldstücke und Flaschen Rum ärmer zog die Knochenfrau mit prall gefüllten Taschen von dannen. Aber was zurückblieb ist ein Krüppel. Auf das die nächsten Jagten erfolgreicher sein werden!
Naurin

Beitrag von Naurin »

Es ist nun mehr als ein Jahr vergangen. Die Wunden verheilten doch recht schnell. Alles was übrig blieb war ein vernarbtes Bein. Die Schmach ein elender Taugenichts und Krüppel zu sein.

Aber gut, die Zeit ging ins Land. Er hat sich sehr für die Trunkenbolde auf La Cabeza eingesetzt. Ja wirklich, er hat sich hochgearbeitet. Bis er Schlussendlich der Stellvertretende Gouvaneur La Cabezas war. Verhandlungen über Rum und Verträge wurden ausgemacht. Packte wurden geschlossen. Doch dann kam es wie es kommen musste.

Eine Hure von Vallas hat intriegen geschürt. Sie hat ihn hintergangen. Gar wollte sie den Posten haben, den auch er anstrebt. Raissa hat es geschafft. Naurin war der Ausgestossene, Anklage der Bruderschaft wegen Verrat an die Piraten. Wobei er nur die Piraten nach vorn bringen wollte, nachdem so lange Zeit kaum jemand von dem Lumpenpack sich hat blicken lassen.

Gekränkt und erbosst ging er nach Rahal. Denn dort hat er schon das ein oder andere Male für die rahaler Seite gekämpft. Ich habe der Bürgermeisterin Taruval meine Situation beschrieben, und war nun offiziell der erste Pirat der Rahal bewohnen durfte. Es war nur ein kleines Heim was ihm zustand. Aber es hat durchaus gereicht. Dort konnte er sein Hab und Gut lagern.

Die Monate verstrichen und gingen ins Land. Er plünderte, brandschatze im kleinen Stil. Nun gar so unauffällig, das weder die Rahaler Seite, noch das Pack davon etwas mitbekommt. Doch auch dann sollten sich die Zeiten ändern. Er sass nun auf seinem Golde. Gefürchtet in Gerimor war er bereits seid langer Zeit gewesen. Es hatte keinen Sinn mehr. Ausgestossen von La Cabeza, er durfte das große Schiff nur als Matrose betreten, wenn dies ihm befohlen wird. In Rahal sah er auch keine große Zukunft. Die Oberhäupter wechselten. Es wurde ein neuer Statthalter gewählt. Rahal kam ihm auf einmal so Fremd vor. Seid Durion und Maya weg sind fehlte es ihm doch sehr. Mit ihnen hat er damals diverse Verträge ausgehandelt, hauptsächlich mit Durion.

Er seufzte schwer und packte einen Entschluss. Es ist Zeit zu gehen. Er ging nun zum letzen male nach La Cabeza, um sich dort zwei einfache Matrosen, zerlumpte Trunkenbolde, anheuerte. Diese brachte er mit einer Fähre nach Rahal. Dort schleuste er sie ein, brachte sie in den Keller. Versorgt mit etwas Rum und Essen schien das erste Problem gelöst zu sein. Bei der Handwerkszunft bestellte er sich ein randvolles Fass mit Rum, diverse Speisen und gepöckeltes Fleisch. Auch dies sollte nicht lange auf sich warten lassen, und so war nun dies ebenfalls erledigt.

Das Schiff sollte das schwierigste Problem sein, aber was solls. Im Gaunern war der Naurin ja immerschon gut gewesen. So liess er sich von einem ansässigen Bootsbauer eine kleines Segelschiff vorführen. Der Schreiner und er betraten das Boot. Sie fuhren damit rauf auf die hohe See um eine kräftige Brise zu erwischen, so dass das Boot fahrt aufnimmt. Es saust nur so das Meer entlang. Beschäftigt mit dem Knoten eines Seiles zog Naurin dann endlich seine Steinschlosspistole. Ein einfaches Grinsen ging von ihm aus. Der Hahn schnellte nach vorne, der Schuss löste sich und traf den Schreiner in den Rücken. Dieser lies schmerzverzerrt das Seil los. Es hat schon etwas mühe gekostet, doch dann ging der schwer verwundete Schreiner von Bord.

Nun kam dies was kommen musste. Ein Sturm zog auf. Selbst alleine konnte Naurin solch ein Schiff niemals alleine Steuern. Der Wind wehte so stark das er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Der Regen prasselte ihm entgegen. Seine Sicht scheint nun fast vollständig genommen zu sein. Der Mast kracht, nach einem kräftigen Windstoss bricht dieser dann oberhalb des Deckes ab und stürtzt ins Meer.

Ein Tau, welches am Mast befestigt war, sauste mit grosser Geschwindigkeit über Bord. Dies verfing sich Unglücklicherweise an seinem Fuss und er wurde quer über das Deck geschliffen. Am Ende angelangt prallte er gegen die Reling, der Mast und Tau samt Naurin gingen über Bord.

Er verlor sofort das Bewusstsein und sank auf den tiefen Meeresgrund herab.

Was wohl aus den armen beiden Piraten geschehen ist, die immernoch auf seinen neuen Kapitain geduldig warten.......
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