[Sidequest]Eine Vision oder nur ein Traum

Moderator: Menekaner [Mod]

Gast

Beitrag von Gast »

Ein neues Hajat, eine Abla's Durrah war geboren.

Rija hätte sich weis Eluive keinen besseren Platz als diesen, wohl aber eine besseren Moment für die kleine Blüte gewüscht. Drausen am einzigen Zugang zum Berg musten die Anderen kämpfen und die Rufe und die Säbel waren bis zu den Zelten zu hören. So gut es ging versuchte sie Jumi Mut zuzusprechen, Ruhe auszustrahlen und ihre Arbeit zu tun. Es war schön die Khaliq an ihrer Seite zu wissen. Mit ihr zusammen dieses Wunder welches Eluive Jumi und Cetem, den Bashir und irgendwie dem ganzen Volk schenkte auf die Welt zu helfen. War dies Zeichen doch so eindeutig wie es nur sein konnte. Es war richtig genau jetzt hier zu sein...
Hazar Sevinc Bashir

Beitrag von Hazar Sevinc Bashir »


„Nutze deine Gabe…“
„Halte die Fäden in der Hand…“
„Greife in’s Lied ein…“
„Du schaffst das schon…“
„Hazar, pass auf…“
„Hilf mir die Energien der Wand zu stabilisieren…“
„Hazar, du gehst auf deinen Posten…“
„Hazar, geh hoch zu den anderen Natifah’s…“
„Das war gut…“
„Du kannst das…“


Bilder, Gedankenfetzen, Satzfetzen schwirrten ihr durch den Kopf, als sie auf der unbequemen Matte im Zelt lag.
Sie konnte keinen Schlaf finden, auch wenn ihre Augen schon brannten vor Müdigkeit.
Ihr Kopf schmerzte, ihre Glieder waren schwer und schmerzten.

Die Beben und die Erschütterungen, die Zerstörung ihrer Heimat, die Gebete, die Eingriffe in’s Lied, alles an einem Tag.
Es war zu viel.
Sie hatte nicht weinen können. Auch wenn ihr Herz gefüllt war mit Angst und Sorge.
Nazeeya hatte laut gebetet, alle hatten sich beteiligt, hatten beieinander gestanden.
Ein wenig Normalität in diesem Chaos.
Ein wenig Beistand in der Unruhe.

Wie würde es für das Volk weiter gehen?
Wie lange würden sie noch auf dem Berg verweilen?
Würden die Angriffe aufhören?
Wo kamen all diese Wesen her?
Höllenhunde, Engel, Banditen, Skorpione..
Alles mischte sich untereinander und griff das Lager an.
Dank Yamaal und Shaymaa konnte Hazar nun ein wenig mithelfen, helfen, das Volk zu schützen, die Familie Omar zu schützen, und vor allem, insgeheim, auch ihre Familie zu schützen.


Irgendwann übermannte sie der erlösende Schlaf, wenn er auch nicht erholsam war, aber ein wenig Ruhe für Körper und Geist, tat gut.


Gast

Beitrag von Gast »

Tag der Flut

Erst stürmten Banditen den Berg hoch, hoffend auf leichte Beute, welche ihnen auf schmerzlichste verwehrt wurde. Kurz danach kam die Hauptmacht es waren keine Banditen es war eine ganze Horde von Plünderern, Piraten und Verbrechern. Der Sandwall hielt stand, die Akemis hatten gute Arbeit geleistet. In der presche standen die erfahrensten Derwische von Menkur und wechselten sich ab. Galt es doch Kräfte zu schonen. Mit Pfeilen und blitzen sowie mit Feuerbällen wurden die Strauchdiebe vernichtet.

DRACHE erklang der Warnruf, aber dieser hatte sich den falschen Zeitpunkt ausgesucht Khalida und Zia empfingen ihn von vorne und der Klingenstab von Talib riss ihn von hinten auf. Das aufgerissen Fleisch wurde durch die Magie der Liedwirker vernichtet. Ruhe trat ein trügerische, die verwundet wurden versorgt und die Wehr wieder in stand gesetzt. Des Nachtens blieb es ruhig bis auf die Besucher. Ihre Kunde verriet nichts gutes, doch so festigte man sich und rückte als Volk wieder enger zusammen. Die Flut diese Welle der Zerstörung verschaffte die nötige Pause zum erholen.

Es war gegen Mittag des nächsten Tages als auf einmal die Akemis Alarm schlugen. Harpyen ein ganze Rudel von ihnen stürzten auf das Lager herab. Die Natifahs flüchteten auf geheis Saladir aus dem Hause der Omar in die Höhlen, jeder andere kämpfte sogar die Tränensucher hievten mit ihren Spitzhacken und Hämmern auf die Weiber Alathars ein. Eluve sei gedankt es gab kaum Verluste nur Verwundete welche alle überleben werden, dank den Hakim.

Die Sieben

SAMMEL FÜR SPÄHMISSION halte der Ruf durchs Lager. Zu siebt rückten sie aus:
Ghadir aus dem Hause Omar, für viele der neu Erhabener, war es doch sein Traum, seine Vision die uns retteten.
Sekban Khalida vom Blute der Yazir,
Jemaat Zia Tochter des Hauses Yazir,
Jemaat Talib Oberhaupt der Familie Ifrey,
Akemi Satish Derwisch des Hauses Ifrey,
Hazara Tranam vom Blute der Ifrey
Rija Tranam und Natifah vom Blute der Yazir.
Ihre Aufgabe Erkundung der Ruine von Stadt Menek'ur, sowie der umlegenden wüste und aufsuchen der Oase.

Die Ruinen erreichte man einiger maßen ohne Zwischenfälle doch dann ging der Tanz los.

Den Zugang zur Stadt mussten jene sieben sich hart erkämpfen. Vom Hafen bis zum Badehaus hin war nichts mehr vorhanden von der einstigen Perle. Als nächstes wurde der Tempel aufgesucht er war beschädigt aber stand noch. Leider meinten 4 Ikaruse dort sich einnisten zu wollen. Ihre Flügelfedern zieren nun die Pfeile der Schützen. Zum Ost raus, den Ort wo einst ein Palast war umrundet begann der härteste Kampf gegen einen Wüstenwyrm. Drei Schuppen dienten als Zeichen des Sieges. Über das Osttor zum Südtor führte der Weg, nur um stur Richtung der Oase zu marschieren. Eluive Akbaar, dankend wurden an ihre Göttin die Gebete gerichtet. Die Oase war unversehrt, sogar ihre Quelle in der Mitte brachte trinkbares Süßwasser hervor.

Mit dieser frohen Kunde zogen die Sieben wieder auf den Berg zum Lager der Kinder Eluive dem Volke von Menek'ur.

Der Aufbau wurde besprochen und aufgaben verteilt doch dieses ist eine andere Geschichte
Aaminah Faghira Ifrey

Beitrag von Aaminah Faghira Ifrey »

Dunkelheit, ist das erste an was ich mich erinnern kann, es war dunkel und es war kalt und ich hatte Angst. Aber dann, dann sah ich den Mond, er war so groß und er war so hell, es schien als würde er die Dunkelheit verjagen...und danach...danach hatte ich keine Angst mehr. Ich ließ meinen Blick durch das Lager schweifen, es war still, kaum ein Laut war zu vernehmen nur das Rauschen des sich langsam wieder zurückziehenden Meeres.

Die Flutwelle hat sich über die Länder gepresst, das Festland zerschmettert, halb Menekur hinweggespült doch machen solche Ereignisse wohl ein jedem wieder klar das nicht wir den Lauf der Zeit bestimmen sondern alleine nur die Natur und ihre Hüter die Götter über uns herrschen. Wir sind wie kleine Sandkörner in ihrer großen Welt die einen Augenblick auf einem Platz verweilen um jenen dann genauso schnell wieder zu verlassen.

Leise fällt das Wasser vom Himmel,
Langsam sammelt es sich,
es wächst und drängt vom Meer her
Ziel ist das Land und all seine dort
lachenden und weinenden Menschen.

Sand drückt sich in meine Augen,
Wind bläst durch meine Haare,
Das Wasser prescht gegen die Haut.
Brüllend die Angst, die Mauer so hart wie Beton,
Die Mauer kommt immer näher,
nur noch wenige Schritte dann ist sie da....

Vom Meer herkommend,
Eine Macht, niemand kann sie bezwingen
so groß so Mächtig, unbeschreiblich
Alles zermahlend in seinen Fingern.

Berge schmirgelst du,
Bäume zersplitterst du,
Häuser erdrückst du,
Menschen verschlingest du,
Doch Gefühle und Gedanken sind dir fremd
Du, du bist einfach nur da.

Hörst du nicht wie sie flehen?
Siehst du nicht ihre Angst?
Willst du sie nicht erretten?
Deinen Weg woanders fortsetzten?

Oh Eluive, schütze die Kinder der Erde
nimm jene an dich welche dahinraffen.
Zeig ihnen den Weg in dein heiliges Land,
schenke den zurückgebliebenen Trost.
Gib uns die Kraft diese Prüfung zu bestehen.

Du tötest.
Du schenkst Leben.
Du reinigst.
Du zerstörst.
Du erlöst.
Du gibst Kraft.



Schon einige Tage verbrachten wir auf dem heiligen Berg, irgendwie wohnte dem ganzen eine Gewisse Ironie inne, die Götter bestrafen und schützen uns sprich wir flüchteten in die Arme jener Götter die Wohl den Weltenkrieg führten. Der heilige Berg war alles für uns und auch für mich, Eluive war und ist alles für mich, sie ist die Schöpferin von allem und sie wird es auch immer bleiben und doch frage ich mich warum sie uns all das nimmt? Welcher Sinn steckt dahinter das soviele solches Leid erfahren müssen?
Doch hat jede Medallie zwei Seiten, es enstand ein starker zusammenhalt, die Familien fanden wieder zueinander man half einander Kämpfte Seite an Seite. Mein Großvater pflegte immer zu sagen: "So sehr der Sturm auch tobt, den Berg wird er nie in die Knie zwingen" da hatte er wohl recht. Der Berg half uns Menekur aufzubauen, gab uns Schutz in dieser Schweren Zeit und wird auch wieder für uns da sein wenn wir unsere Stadt aufbauen.

Erst nach einigen Tagen begann ich wirklich wahrzunehmen was alles geschehen war, wie weit wir gekommen sind, wie es allen ging und ich lernte das erstemal Shaladir Fazir, geküsster Sohn der Omar, Neffe des erhabenen Akram und großen Bruder von Ghadir. Ich kannte weder persönlich Ghadir noch Akram aber Rasha kannte ich und Rasha mochte ich wirklich sehr, mit ihr lachte und scherzte ich gerne. So wie mit einer Freundin, aiwa das war sie auch, eine Freundin....wenn auch eine sehr ähm Erhabene Freundin. Shaladir ein Mann welcher im Gesicht eine Strenge trug er wirkte Unantastbar so als würde ihn keinerlei Seele berühren können, war es wirklich so oder war es nur eine Fassade um sich und auch alle anderen zu schützen.....

Zafer war wieder zurück gekehrt von seiner Patroullie und liebend gerne wäre ich ihm um den Hals gefallen um ihm zu sagen wie sehr ich ihn vermisst hatte, wie sehr ich mich gesorgt hatte. Doch wusste ich dass die erwartung mich an die Regeln zu halten hoch war, es war Zeit erwachsen zu werden. Talib sagte ich habe nun Pflichten....Pflichten...ja mit den Pflichten kam nun langsam doch die Angst. War ich bereit für all das? Konnte ich denn eine gute Ehefrau werden? Konnte ich für Zafer die perfekte Rani sein? Die Angst zu versagen.....Angst davor das all das was ich so sehr liebte einfach durch meine Schusseligkeit und Unachtsamkeit zerstört werden würde, die war groß. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt...

Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.
Malaika Leyla Ifrey

Beitrag von Malaika Leyla Ifrey »

Wasser. Überall war Wasser. Nichts Neues für Menek'Ur. Aber soviel Wasser?
Menek'Ur war wie weggespült. Wir saßen alle hier auf der Spitze des heiligen Berges, der uns Zuflucht gewährte. Ich war müde und erschöpft und ich hatte tausend Gedanken, die mich den größten Teil meiner Zeit im Zelt bleiben ließ. Zumal ich dem einen oder anderen gar nicht erst begegnen wollte.

Ich hatte all die Zelte abgesucht. Ich hatte ihn nicht gefunden. Ich war mir sicher, er würde noch herkommen, er würde uns nicht alleine lassen. Aber ich war mir mittlerweile nicht mehr sicher. Ich musste mit mir kämpfen, mit meiner Angst, mit meinen Zweifeln. Wo auch immer er war, ich wusste nicht, ob es ihm gut ging oder nicht. Hoffnung? Das war das Letzte, was mir geblieben war. Aber wenn ich so über die Wassermassen sah, über das weggeschwemmte Land? Wo sollte er sein? Oh Eluive, steh ihm bei. Ich spürte diese unendliche Leere, weil er nicht hier war. Vermischt mit der Angst, dass ich ihn nie wieder in meine Arme schließen konnte und ihm nie wieder sagen konnte, wie sehr ich ihn liebte. Nie wieder. Ein grässliches Wort.

Wie kann man jemanden so vermissen?
Drück meinen Kopf in deine Kissen.
Schreib deinen Namen an die Wände,
ich werd dich lieben bis zum Ende.
So wie Regentropfen an meinem Fenster verlaufen,
weiß ich, wir treffen uns sicher irgendwo da draußen.

Wir sehen uns irgendwie, irgendwann,
wir sehen uns, ich glaub daran.
Hab mit der Stille schwer zu tragen,
ich wollt dir noch so viel sagen.
Und ich weiß, es wird geschehn.
Wir sehn uns, irgendwie, irgendwann,
wir sehn uns, ich glaub daran.
Bis wir uns wieder haben, wann es passiert,
kann keiner sagen,
werde ich hier auf dich warten.
Gast

Beitrag von Gast »

Die Tage waren an ihr Vorbeigezogen wie ein grausamer Schatten.
Stunden um Stunden hatte sie sich Gedanken gemacht über die Vision des Sohn der Omar.
Und doch wollte ihr zu dem Zeitpunkt kein Licht aufgehen. Erst als sie mit Yaamal zum Kloster aufbrach um dort die Worte der Eminenz zu hören wurden die Worte Heller in ihrem Kopf.

Als dann noch welch Wundersames Geschehen auf der Welt, eine Göttin selbst, Temora die Tochter der heiligen Mutter, all jenen Erschien die im Kloster weilten, so wurde all jedem bewusst der dort war, dass schreckliches auf der Welt passieren würde. Und erst nach jenem allem das Gute wiederkommen konnte.

Doch mit jener Last im gepäck, hatte Nazeeya es nicht leichter auf den Berg zurück zu gekehren. Man wartete auf gute Kunde nicht auf jene schlechte die sie erst einmal verbreiten musste.


Und nun Tage später, nachdem die Flut das Land mit sich genommen hatte und das schlechte seinen Einzug tat, wartete man vergebens auf das Gute.
Der einzige Lichtblick war die Gesunde Geburt der Tochter von Juma und Cetem gewesen. Wie gut es war, dass sie zur Sicherheit alles eingepackt hatte was man benötigte. Und so waren Mutter und Kind wohl auf und konnten sich so weit dies in dieser Umgebung ging, ausruhen.

Doch heute, saß sie am Feuer und alles Glück war aus ihr gewischen. Sie fühlte sich kalt, trostlos und leer. Selbst das Feuer konnte ihr keine wärme mehr spenden.
Und die Gebete die sie sprach, fühlten sich an, als zogen sie in ein großes schwarzes Loch aus Trauer hinein. Wo war die heilige Mutter in den tiefen der Erde? Sie war da, doch was war mit ihr?

Gut erinnerte sich Nazeeya noch an die erste Wärme die durch ihren Körper floss als sie erhoben wurde zur Kaliq.
Nur zu gut erinnerte sie sich an die gleisenden Lichter die damals erstrahlten bei der Erhebung des Sohnes der Omar zum Emir.

Und nun... war es ein dunkler Schatten, Trauer und Leid hielten Einzug in das ewige Land der Sonne.

Eluive, du Geheimnis dieser Welt,
aus tiefer Not klagen wir zu dir:
wer von uns könnte jemals genau begreifen,
was in den letzten Tagen und Wochen geschehen ist.

Hilflos und auch ratlos stehen wir diesem Leid gegenüber.
Was ist geschehen?
Was wird weiter geschehen?
Da sind die Fragen, auf die wir kaum eine Antwort sagen können.

Wir möchten dir - Eluive- unser Leben weiterhin anvertrauen.
Wir möchten dir zutrauen,
dass du uns im Leben weiter begleitest,
durch das Leid hindurch,
durch unsere Klagen hindurch,
durch unsere eigenen Zweifel hindurch.

Eluive, auch wenn wir deine Wege nicht immer verstehen,
so halte uns fest in dem Glauben,
dass du uns führen wirst auf unseren weiteren Wegen.
Abeer Eluive.
Suraya Ayana Yazir

Beitrag von Suraya Ayana Yazir »

Tränen, wo sie hinsah Tränen. Ob in den Gesichtern der ihr Vertrauten oder wenn sie in den Himmel sah, Tränen, überall Tränen. Sie weinten und Eluive weinte. Unendliche Trauer machte sich in ihrem Körper breit. Sie schloss für einen Moment die Augen. Bilder der vergangenen Tage prägten sich in ihren Kopf, und da! Wieder schlich sich eine Träne ihre Wange hinab.

Die Tage gingen ihr im Zeitraffer durch den Kopf.

Die Vision.
Die Flucht.
Unruhe.
Angst.
Strafen.
Angriffe.
Die Flut.
Tränen.
Stille.

Vieles war unbegreiflich, manch einer würde sich in den Gedanken verlieren. Das katastrophale Ausmaß der Flut hatte nicht nur die halbe Stadt weg gespühlt, es hatte auch Teile von ihr weg gespühlt, ihres Inneren, ihrer Gefühle. Sie konnte es nicht beschreiben, sie war nicht fähig auszudrücken, wie sie über die Ereignisse fühlen oder denken soll.

Sie hatte sich immer sicher gefühlt, das wusste sie. Sie glaubte daran das Die Welt ein sicherer Platz ist. Die Dinge, die auf der Welt passieren, passieren aus bestimmten Gründen und das guten Menschen gute Dinge wiederfahren. Doch gerieten ihre Grundüberzeugungen ins wanken. Sie fing an sie in Frage zu stellen.

Ist es hier noch sicher?
Passiert soviel Unheil um Gutes folgen zu lassen?

Die Überzeugung, dass die Welt verlässlich ist, jene Überzeugung war teilweise weg gespühlt.

Sie würde beten, beten und hoffen das Eluive ihnen die Sicherheit zurückbrachte und ihren Körper wieder mit wohliger Wärme erfüllte. Wärme die ein Kind im Leib seiner Mutter verspührte. Sicherheit... sie sehnte sich danach.
Gast

Beitrag von Gast »

Bei all ihrem Handeln fühlte sie immer wieder die Trauigkeit ihrer Göttin. Dann lief eine Träne des Mitgefühls über ihre Wange. Trotzallem aber sprache sie ein Jedem Mut zu, das Eluive sich um sie gekümmert hatte. Es lag nun an ihnen der Muttergöttin bei zu stehen. Ihr ihre bedinungslose Liebe zu zeigen und den Schmerz mit ihr zu tragen, für sie zu beten.

Sie kümmerte sich um die Pflanzen so gut es ihr mit dem sperrlichen Wissen möglich war, suchte das Gespräch mit der Khaliq und hier und da, wenn die Trauer zu gross wurde, schlich sie zu den jungen Eltern um ein Blick auf ihr Kind zu erhaschen. Es gab neue Kraft...
Gast

Beitrag von Gast »

Es regnete und regnete Salzwasser viel vom Himmel die Tränen Eluive. Zeltdächer und Umhänge baten Schutz vor dem nass. Überall erklangen die Gebete zu Eluive. ES oblag ihnen den Wachen die so verlässlich dem Volk Schutz gaben, sie aufzumuntern stärke Hoffnung zu verbreiten. So suchten Die Wachen immer wieder die anderen auf um zu Zeigen wir sind hier, Eluive ist hier. Sie hat sich befreit aus ihrer Gefangenschaft, die fesseln abgestrieffen. Unermüdlich erklangen die Gebete des Volkes, der Kinder Eluive. An Ihre Schöpferin. Talib suchte laufend die Wachposten auf sprach ihnen Mut zu.
Kopf hoch ihr seid Soldaten Menkurs,
Unser Blut für Eluive,
das Haus Omar,
und dem Volke Menkurs.
ELUIVE AKBAAR erschallte die Antwort aus den Kehlen der Gardisten.

Die Nacht zog sich dahin, irgend wann kehrte ruhe ins Lager ein und das Volk schlief nur die Wachen standen auf ihren platz. Es war gegen Morgengrauen als der Ruf durchs Lager halte:
ES hat aufgehört ELUIV AKBAAR es hat aufgehört. Schnell gingen die Nachricht durchs Lager, dankend sanken die Kinder Eluive auf die Knie und begannen Ihr zu huldigen als die Sonne sich von Osten über den Bergrücken schob. Mit der Wärme der Sonne die Ihre Körper berührte keimt auch neuer Mut und Hoffnung auf.
Aaminah Faghira Ifrey

Beitrag von Aaminah Faghira Ifrey »

Sanft gleiten die mit Mehndi verzierten Hände über den fein gewebten Teppich. Ein Gefühl des Glücks war es jedesmal wenn man einen solchen Teppich in den Händen hielt und die Verzierung welche man mit viel Geduld und Arbeit in den Teppich einwebte von ganz nahem sah. Ein Gefühl der wärme durchfloss mich wie in einem Traum, ich wollte mehr fühlen, mehr ertasten und gerade als ich die Augen schloss ging ein Ruck durch meine Traumwelt. Ein tiefes Grollen durchbrach die wundersam warmen klänge der Zufriedenheit, es wurde Kalt und hinter mir hörte ich Schreie, der schöne Teppich den ich in meinen Händen hielt zerfiel...er zerfiel in Tausend Rabenfedern die den Raum sprengten. Aus den Federn jedoch entsprangen Raben welche so schwarz wie ihre Seele selbst zu sein schienen, die Gelben Augen blickten auf mich herab und ich spürte Angst.
Der Boden krachte unter mir weg, Wasser überall Wasser doch kein klares Wasser, nein es war Rot...Rot wie das Blut der Menschen welcher ihr Leben ließen für all den Krieg. Ich begann zu schreien, ich schrie was das Zeug hielt, jemand musste mich fangen ich wollte nicht in das Blutende Meer fallen. Ich hörte die heulenden Schreie der Frauen und Kinder all jener welcher ihrer Familienmitglieder beraubt wurden. Dann zieht es mich hinein, tausend Hände berühren mich, tausende versuchen nach mir zu greifen und schreien nach hilfe...


Ich schrecke nach oben die Angst sitzt noch in meinem Blicke doch tief im inneren verspüre ich nur Trauer, eine Trauer welche ich so noch nie gespürt hatte. Die Trauer zerfrisst mich und ich weine......

Viel später erst bemerke ich das ich nicht die einzige bin die weint, nicht die einzige die diese unsagbare Trauer ins sich verspürt und als ich einen Blick nach draußen werfe und meine Füsse mich sogleich Richtung Zeltausgang tragen weis ich auch wieso.

Meine Hand streckt sich nach oben aus ich fange einige der Tropfen auf und in meiner Hand verweilend bildst sich ein kleiner Kristall
....sie weint...sie ist es die Trauert....

"Weine, ich weine mit dir...ich schenke dir Kraft.
Nimm von mir was du willst und was dir hilft.
Ich gebe dir was ich habe.
Tränen reinigen das Herz."
Gast

Beitrag von Gast »

Alles ging so schnell. Vor einigen Tagen richtete ich noch das Haus ein, in dem ich mit Saahir bald bewohnen sollte, alles war gut. Und nun... Die Welle riss alles mit sich. Alle Häuser, alle Plätze... und mit ihnen all die schönen Ereignisse, die sie an diesen wunderschönen Plätzen ereigneten. Alles war weg. Was nun?
Sicher, der Berg war eine Zuflucht. Doch wie lange? Wohin dann?
So viele Fragen in meinem Kopf.
Nun bebt die Erde wieder. Wie lange soll das noch gehen? Überall wo ich sehe sind schreckliche Kreaturen. Sie greifen uns an. Warum? Ich dachte wir sind hier sicher? Oh Eluive steh uns bitte bei. Warum lässt du das zu?
Wo können wir sicher sein? Können wir das überhaupt noch?
Ich weiß nicht mehr was ich glauben soll...
Wo sollen wir hin? Was geschieht mit uns? Überleben wir das überhaupt?
Wie sehr wünsche ich mir das Saahir nun da wäre, sich nur etwas Zeit für mich nehmen könnte. Das er mich in den Arm nimmt, und mir sagt das alles gut wird... Und dann möchte ich ihm glauben können.
Gast

Beitrag von Gast »

Neue Befehle für das Lager werden Ausgegeben

Befehl 1
keiner darf den Berg mehr verlassen. Auf Grund der Erdspalten , Erdrisse und Löcher ist ein bereisen der Wüste zu gefährlich.
Befehl 2
Zwei mal am Tag, Morgens für die Anaan`s Durrah und Abends für die Abla`s Durrah wird zum Fuße des Berges gegangen um am Meer sich zu waschen.
Befehl 3
Vor jedem Zelt haben 2 Wachen auf Posten zu sein. Die Erdspalten auf dem Berg sind ebenso von 2 wachen zu bewachen. Der Sandsackwall von 3 Gardisten zu sichern und das Tor zum Feuer von 2 weiteren Gardisten zu sichern.

i.a.

Talib Shaheen Ifrey
Jemaat des Reiches
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 11. April 2013, 01:20, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »


Die Stille, sie umfasste sie wie ein Mantel hüllte sie ein wie die ganze Welt davon eingehüllt wurde. Und ihr Geist begann zu verstehen. Es war der Anfang vom Ende und der Beginn des neuen.
Die Welt musste einen kleinen Tod sterben um neu wie der Phönix aus der Asche heraus zu steigen.

Doch welcher Tod war es, was würde in Kauf genommen werden für einen solchen Neuanfang?

Ihre Lippen und ihr Geist formten weiter die Gebete der heiligen Mutter, suchen Kontakt zu ihr hin. Jedes Wort was sie sprach sollte die heilige Mutter trösten, sollte ihr zeigen, dass ihr Volk auch in jener schweren Stunde bei ihr war. Und doch wurde es Nazeeya immer schwerer die Worte zu formen, immer lahmer wurde ihr Geist in der Stille.

Der Tag war es der mit an ihr zerrte, die Nächte ohne Schlaf, die Sorge um das Volk. All dies wurde in der Stille förmlich erdrücken. Die ganzen Bilder des Leides strömten auf sie ein wie die Flut des Wassers auf die Insel selbst.
Sie hatte das Gefühl als würde auch ein Teil ihrer Selbst mitgerissen werden von der Flut weggeschwemmt und unerreichbar... ihre Stimme. Sie konnte nun in jenem Moment kein Wort an das Volk richten, keinen Trost spenden, denn alles war Stumm.

Und als sie die ersten Sternschnuppen vor ihren Augen fallen sah, die ersten Schweife die über den Horizont fegten wusste sie der Tod war gekommen. Die Hingabe hatte ihre Aufgabe erfüllt, die Liebe der Heiligen Mutter zugewand hatte den Tod mit sich gebracht.

Und um so mehr Sternschnuppen fielen um so mehr spürte Nazeeya wieder diese unbändige Trauer in ihr, das Gefühl ihr Körper würde verbrennen unter dem Schmerz der Trauer. Und gerade in dem Moment als sie meinte ihr Körper würde zerfallen unter diesem Leid und der Trauer allen Lebens, der heiligen Mutter selbst, merkte sie wie ihr Leib kippte und kippte. Bis zwei warme weiche Arme sie auffingen.

Heute Nacht wenn die Sterne weinten, würde Nazeeya schlafen... einen Schlaf voller Trauer und voller Leid und doch würde ihr Körper die Ruhe finden um für den morgigen Tag gewappnet zu sein.
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