- Ein Traum von ungeahnter Intensität überkam den Sohn der Omar in dieser Nacht.
Ein Traum von der Stadt, eindeutig Menek'Ur.
Eine Stadt voll Leben und eifrigen Menekanern.
Und er steht in Mitten der Stadt, in Mitten des eifrig voran strebenden Volkes.
Ein Grollen im Hintergrund.
Leiser.
Dann lauter werdend.
Keiner der eifrigen Menekaner scheint etwas zu bemerken.
Ein Schlag im Hintergrund.
Ein Schatten über der ganzen Stadt.
Keiner der eifrigen Menekaner scheint etwas zu bemerken.
Alles ins Dunkel getaucht.
Die Bewegung erstarrt überall in der Stadt.
Ein Geruch von Salz, Fisch und Tot kriecht durch die Stadt.
Trümmerteile liegen überall zu seinen Füßen.
Keiner der eifrigen Menekaner scheint noch in der Stadt zu sein.
Am Horizont, der Berg Cantar. Leuchtend, von der Sonne beschienen.
Ein Hort der Sicherheit, am Horizont.
[Sidequest]Eine Vision oder nur ein Traum
Moderator: Menekaner [Mod]
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Der Erzähler
[Sidequest]Eine Vision oder nur ein Traum
Zuletzt geändert von Der Erzähler am Freitag 5. April 2013, 20:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Ghadir Tazim
- Beiträge: 85
- Registriert: Montag 13. August 2012, 04:54
Ruckartig fährt er mit aufgerissenen Augen hoch und starrt an die gegenüberliegende Zimmerwand. "Ein Traum?" Er durchgkämmt im Geiste die vergangenen Tage nach hinweisen auf ein Ereignis, das ihm diese schrecklichen Bilder ins Unterbewusstsein gepflanzt haben könnte - ohne Erfolg. Es dauert einige Momente ehe er vollends realisiert was gerade geschehen war und er den warmen Federn entschlüpft. Hektisch wird die Hose übergestriffen, während seine dunkle Stimme das Palastgebäude durchfährt - "Wache!".
Nochimmer vom Schlaf leicht benebelt geht er vor den herangeeilten Palastwachen schnellen Schrittes auf und ab, ohne einen Ton zu sagen. Man kann den Wachen die Nervosität und Verwirrung leicht ansehen, doch machen sie keinerlei anstalten nachzufragen. Immer wieder fährt Ghadir sich mit der Hand durchs Haar, bleibt einen Moment mit dem Blick ins Leere gerichtet stehen, nur um dann mit einem lauten Schnauben seine ziellose Reise fort zu setzen. Schließlich bleibt er stehen, wendet sich zu den Wachen und gibt mit entschlossenem Blick in abgeklärter Stimme kurze Anweisungen, woraufhin sich bei eben diesen die Hektik breit macht und sie aus dem Raum eilen.
Die Palastwachen rennen brüllender weise durch die Satdt, hämmern gegen jede Tür, halten jeden Passanten an, dem sie begegnen - "Packt eure Sachen, nehmt was ihr tragen könnt! Versammelt euch am sechsten Wochentag zur 15ten Stund am Südtor der Stadt!"
Zusätzlich erhält jedes Haus und die Wachschaft einen knappen Schrieb - "Eine Erklärung der Umstände biete ich am fünften Wochentag zur 19ten Stunde im Palast. Der Dringlichkeit wegen bleibt kein anderer Termin... Leistet den Weisungen der Wache folge." Eine Unterschrift bleibt aus und die Handschrif ähnelt der von Ghadir nicht im geringsten.
Nochimmer vom Schlaf leicht benebelt geht er vor den herangeeilten Palastwachen schnellen Schrittes auf und ab, ohne einen Ton zu sagen. Man kann den Wachen die Nervosität und Verwirrung leicht ansehen, doch machen sie keinerlei anstalten nachzufragen. Immer wieder fährt Ghadir sich mit der Hand durchs Haar, bleibt einen Moment mit dem Blick ins Leere gerichtet stehen, nur um dann mit einem lauten Schnauben seine ziellose Reise fort zu setzen. Schließlich bleibt er stehen, wendet sich zu den Wachen und gibt mit entschlossenem Blick in abgeklärter Stimme kurze Anweisungen, woraufhin sich bei eben diesen die Hektik breit macht und sie aus dem Raum eilen.
Die Palastwachen rennen brüllender weise durch die Satdt, hämmern gegen jede Tür, halten jeden Passanten an, dem sie begegnen - "Packt eure Sachen, nehmt was ihr tragen könnt! Versammelt euch am sechsten Wochentag zur 15ten Stund am Südtor der Stadt!"
Zusätzlich erhält jedes Haus und die Wachschaft einen knappen Schrieb - "Eine Erklärung der Umstände biete ich am fünften Wochentag zur 19ten Stunde im Palast. Der Dringlichkeit wegen bleibt kein anderer Termin... Leistet den Weisungen der Wache folge." Eine Unterschrift bleibt aus und die Handschrif ähnelt der von Ghadir nicht im geringsten.
Zuletzt geändert von Ghadir Tazim am Freitag 5. April 2013, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Aaminah Faghira Ifrey
Total verschlafen zieht sie ihr Kopftuch an und rennt sie Treppen herunter. Als die Wachen des Palastes vor dem Haus stehen reißt sie die Augen auf, schnell öffnet die sie Türe und blickt alle nacheinander mit einem überforderten und fragenden Blicke an. Als man ihr dann den Zettel und die anweisung weiterreicht rennt, nach der Veranschiedung, zu Talib ans Zimmer und redet ihn wach.
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Gast
Kaum wird Talib durch die Aaminah Informiert, lässt er das ganze Haus aufwecken.
Als alle am großen Tisch zusammen sitzen verteilt er ruhig die einzelnen Aufgaben.
Gassur hat die Lastentiere aus den Stallungen zu holen, Zahra hat Ihm zu helfen.
Yaamal und Hazar sollen beginnen die Zimmer der Männer und Natifahs in Kisten zu verpacken Soraya soll Hazar dabei helfen
Asiya soll bei den Mitglieder außerhalb des Hauses nach dem rechten sehen und Ihnen mitteilen das Sie sogleich den Aufforderungen der Wachen nachzukommen haben.
Aaminah hat sich um die Schneiderei zu kümmern und die Zelte nochmal auf Beschädigungen zu untersuchen.
Sobald die Lastentiere am Haus sind wird Gassur beginnen den Keller zu räumen und Zahra die Feinwerkerwerkstatt.
Celine hat sich um das Alchemistische Labor zu kümmern und dafür zu sorgen das jedes Familienmitglied ausreichend mit stärkenden Tränken versorgt ist und danach Gassur zu helfen.
Talib selber wird die Beladung der Tiere vorbereiten, was zu etlichen nummerierten Truhen und Kisten führte.
Zafer soll sich rüsten und bei der Sekban zum Dienst melden und auch die anderen Männer des Hauses so sie nicht benötigt werden mitnehmen.
Dennoch wird es einige Stunden dauern bis die Habseligkeiten aller Familienmitglieder zum verlasten bereit sind. Jeder hat ausreichend Wasser mit sich zu führen und auch an Nahrung zu denken.
So wird bis zur Aufbruchstunde noch ein reges treiben herrschen. Den anderen Familien wird Hilfe angeboten.
Den wir sind ein Volk.
RÜSTEN und Tiere beladen fertig zum Aufbruch.
Wir gehen zum Osttor raus und bewegen uns dran zum Sammelpunkt am Südtor.
Kurz vor der 15ten Stunde des 6ten Wochentages trifft die Karawane des Hauses Ifrey am Südtor von Osten aus kommend ein.
Als alle am großen Tisch zusammen sitzen verteilt er ruhig die einzelnen Aufgaben.
Gassur hat die Lastentiere aus den Stallungen zu holen, Zahra hat Ihm zu helfen.
Yaamal und Hazar sollen beginnen die Zimmer der Männer und Natifahs in Kisten zu verpacken Soraya soll Hazar dabei helfen
Asiya soll bei den Mitglieder außerhalb des Hauses nach dem rechten sehen und Ihnen mitteilen das Sie sogleich den Aufforderungen der Wachen nachzukommen haben.
Aaminah hat sich um die Schneiderei zu kümmern und die Zelte nochmal auf Beschädigungen zu untersuchen.
Sobald die Lastentiere am Haus sind wird Gassur beginnen den Keller zu räumen und Zahra die Feinwerkerwerkstatt.
Celine hat sich um das Alchemistische Labor zu kümmern und dafür zu sorgen das jedes Familienmitglied ausreichend mit stärkenden Tränken versorgt ist und danach Gassur zu helfen.
Talib selber wird die Beladung der Tiere vorbereiten, was zu etlichen nummerierten Truhen und Kisten führte.
Zafer soll sich rüsten und bei der Sekban zum Dienst melden und auch die anderen Männer des Hauses so sie nicht benötigt werden mitnehmen.
Dennoch wird es einige Stunden dauern bis die Habseligkeiten aller Familienmitglieder zum verlasten bereit sind. Jeder hat ausreichend Wasser mit sich zu führen und auch an Nahrung zu denken.
So wird bis zur Aufbruchstunde noch ein reges treiben herrschen. Den anderen Familien wird Hilfe angeboten.
Den wir sind ein Volk.
RÜSTEN und Tiere beladen fertig zum Aufbruch.
Wir gehen zum Osttor raus und bewegen uns dran zum Sammelpunkt am Südtor.
Kurz vor der 15ten Stunde des 6ten Wochentages trifft die Karawane des Hauses Ifrey am Südtor von Osten aus kommend ein.
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Suraya Ayana Yazir
Das Geschrei und das Hämmern gegen die Tür riss sie aus dem Schlaf und ließ sie senkrecht im Bett sitzen, nur rasch wurde sich etwas übergeworfen und hinunter zur Tür geeilt. Die Palastwachen wurden mit einem bestürzten Ausdruck in den Augen angeblickt ehe sie die Botschaft in Empfang nahm.
Immer wieder brabbelte sie deren Worte vor sich hin während sie bereits anfing Hab und Gut der Familie zusammenzupacken.
Ein kurzer lauter Schrei erging in Radeehs und Nazeeyas Schlafgemach mit eben jener beunruhigenden Nachricht.
Weiter wurden im Eiltempo die Habseligkeiten zusammengepackt und verladen. Radeeh würde sicher weitere Anordnungen geben, auf jene würde sie warten, bis dahin würde sie alles verstauen was nicht Niet und Nagelfest ist.
Immer wieder brabbelte sie deren Worte vor sich hin während sie bereits anfing Hab und Gut der Familie zusammenzupacken.
Ein kurzer lauter Schrei erging in Radeehs und Nazeeyas Schlafgemach mit eben jener beunruhigenden Nachricht.
Weiter wurden im Eiltempo die Habseligkeiten zusammengepackt und verladen. Radeeh würde sicher weitere Anordnungen geben, auf jene würde sie warten, bis dahin würde sie alles verstauen was nicht Niet und Nagelfest ist.
Zuletzt geändert von Suraya Ayana Yazir am Samstag 6. April 2013, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Jumanah Alisha
Sogar in die letzten Winkel wurde die Nachricht verbreitet und so erfuhren auch Cetem und Jumanah die Botschaft aus dem Palast.
Sie begann sogleich ihre Habseligkeiten zu packen und währendessen lief Cetem in die Stadt um noch mehr zu in Erfahrung zu bringen.
Als er nach einiger Zeit nicht nach Hause kam, lief Jumi wie ein aufgescheuchtes Huhn in Menek'Ur herum um ihn zu suchen....
Sie begann sogleich ihre Habseligkeiten zu packen und währendessen lief Cetem in die Stadt um noch mehr zu in Erfahrung zu bringen.
Als er nach einiger Zeit nicht nach Hause kam, lief Jumi wie ein aufgescheuchtes Huhn in Menek'Ur herum um ihn zu suchen....
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Adham Faras Bashir
Noch nicht lange weilte er in der Heimat und noch war er dabei sich wieder einzuleben. Doch nun hiess es schon wieder die Habseeligkeiten zusammen raffen und sich wieder auf den Weg zu machen. Die Aufruhe in der Stadt wirkte auch auf Adham ansteckend. Im Hause war schon alles zusammengepackt,so blieb ihm sein Bündel zu schnüren und sich für den Aufbruch bereit zu machen........
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Kadir Bashir
Kadir lief nervös auf und ab. Er hatte die Packpferde mit Proviant und den wichtigsten Dingen beladen. Sein Haus glich einem Friedhof, alles zusammengeräumt, leer, nicht mehr sein zu Hause.
Er machte sich Sorgen um seine Rani... sie huschte umher und packte zusammen was sie brauchte und dies noch und jenes noch. Beruhigend legte er die Arme um sie. Alles würde gut werden, sie würden bald zurück kehren... doch würden sie das wirklich? Vor ihr lies er sich die Sorgen nicht anmerken.
Jumi sollte jetzt nicht so eine Reise unternehmen müssen, Schwanger mit Cetems Kind... und Radeeh wo steckte nur Radeeh.... nicht das sein Vetter zurck kommen würde und niemand von ihren ist hier. Die letzten Tage konnte er ihn schon nicht erreichen. Hoffentlich ist er in Sicherheit.
Alle mussten in Sicherheit gebracht werden und so machte er sich auf zum Familienhaus der Bashir um auch dort nach dem Rechten zu sehen ehe sie aufbrechen würden.
Er machte sich Sorgen um seine Rani... sie huschte umher und packte zusammen was sie brauchte und dies noch und jenes noch. Beruhigend legte er die Arme um sie. Alles würde gut werden, sie würden bald zurück kehren... doch würden sie das wirklich? Vor ihr lies er sich die Sorgen nicht anmerken.
Jumi sollte jetzt nicht so eine Reise unternehmen müssen, Schwanger mit Cetems Kind... und Radeeh wo steckte nur Radeeh.... nicht das sein Vetter zurck kommen würde und niemand von ihren ist hier. Die letzten Tage konnte er ihn schon nicht erreichen. Hoffentlich ist er in Sicherheit.
Alle mussten in Sicherheit gebracht werden und so machte er sich auf zum Familienhaus der Bashir um auch dort nach dem Rechten zu sehen ehe sie aufbrechen würden.
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Hazar Sevinc Bashir
Es wurde hektisch im Haus.
Talib rief Anweisungen durchs Haus, alle gingen diesen nach.
Eilig, befolgte die junge Magierin sie und versuchte, dabei die kleine Soraya nicht aus dem Blick zu lassen.
Egal was kommen würde, zumindest auf die „Kleine“ wollte sie aufpassen.
Angst ergriff ihr Herz, ihre Bewegungen waren fahrig und zittrig.
Was auch immer hier geschah, sie mussten gut aufeinander aufpassen.
Als alles gepackt war, eilte sie mit Soraya die Treppen wieder herunter, und sobald die Karawane aufbrach, ließ sie Soraya vor sich gehen, damit sie den Überblick behielt.
Überblick…
In dieser Zeit ein schwieriges Unterfangen. Und sie beneidete Talib nicht um diese Aufgabe.
„Eluive wird uns sicher Beistehen… Eluive Hilf uns…“, murmelte sie immer wieder vor sich hin.
Zuletzt geändert von Hazar Sevinc Bashir am Samstag 6. April 2013, 14:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Gast
Die Habseeligkeiten im Haus Bashir wurden zusammen gepackt. Das wichtigste in Bündel geschnurrt und vorallem genug Essen und Kleidung auf die Packtiere geladen.
Sie selbst erledigte dies zusammen mit den Natifahs wie in einem Traum. Ihr Geist konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Vorallem nachdem sie der Brief vom Festland erreicht hatte. Das Kloster der Lichteneinigkeit hatte sich an sie gewand.
Dringlich würde man am heutigen Tage zusammen kommen müssen, alle Priester aus allen Teilen des Festlandes und sogar sie aus Menekur mussten anreisen. Keiner sollte fern bleiben. Und genau diese Tatsache beunruhigte sie nur noch mehr.
Die Vision des Sohnes der Omar gepaart mit jener Nachricht lies auf nichts gutes Hoffen.
Schreckliches Stand wohl bevor, nicht nur in der Heimat, sondern scheinbar überall.
So würde sie am heutigen Tage nicht mit der Karawane zum Berg reisen, sondern in die genau gegengesetzte Richtung. Ein Schiff würde sie auf das Festland bringen. Nun in diesen Stunden musste sie das Volk alleine lassen und nur zu deutlich sah man ihr an, wie schwer es ihr fiel.
Und nur Eluive wusste, ob sie zurück kehren würde mit guten oder mit schlechten Nachrichten oder ob sie überhaupt zurück kehren würde.
Doch eines war sicher, sie würde alles daran setzen zurück zu kommen und wenn sie es nicht tat, so wusste ihre Familie und auch Khalida, dass sie es nur nicht tat, weil kein Atem mehr in ihrem Leib war.
Sie hatte Khalida um den Schutz für ihre Familie gebeten und dass sie vorallem ein Auge auf die beiden Natifahs hatte, die ein Kind unter ihrem Herzen trugen. Zur Sicherheit befand sich unter den Sachen die sie für sich eingepackt hatte auch eine Tasche mit allem nötigen, was es für eine Geburt brauchen würde. Und noch eine weitaus größere Tasche mit allen wichtigen Tinkturen und Mittelchen für Verletzungen aller Art....
Hoffentlich würde man nichts davon benötigen.
Sie selbst erledigte dies zusammen mit den Natifahs wie in einem Traum. Ihr Geist konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Vorallem nachdem sie der Brief vom Festland erreicht hatte. Das Kloster der Lichteneinigkeit hatte sich an sie gewand.
Dringlich würde man am heutigen Tage zusammen kommen müssen, alle Priester aus allen Teilen des Festlandes und sogar sie aus Menekur mussten anreisen. Keiner sollte fern bleiben. Und genau diese Tatsache beunruhigte sie nur noch mehr.
Die Vision des Sohnes der Omar gepaart mit jener Nachricht lies auf nichts gutes Hoffen.
Schreckliches Stand wohl bevor, nicht nur in der Heimat, sondern scheinbar überall.
So würde sie am heutigen Tage nicht mit der Karawane zum Berg reisen, sondern in die genau gegengesetzte Richtung. Ein Schiff würde sie auf das Festland bringen. Nun in diesen Stunden musste sie das Volk alleine lassen und nur zu deutlich sah man ihr an, wie schwer es ihr fiel.
Und nur Eluive wusste, ob sie zurück kehren würde mit guten oder mit schlechten Nachrichten oder ob sie überhaupt zurück kehren würde.
Doch eines war sicher, sie würde alles daran setzen zurück zu kommen und wenn sie es nicht tat, so wusste ihre Familie und auch Khalida, dass sie es nur nicht tat, weil kein Atem mehr in ihrem Leib war.
Sie hatte Khalida um den Schutz für ihre Familie gebeten und dass sie vorallem ein Auge auf die beiden Natifahs hatte, die ein Kind unter ihrem Herzen trugen. Zur Sicherheit befand sich unter den Sachen die sie für sich eingepackt hatte auch eine Tasche mit allem nötigen, was es für eine Geburt brauchen würde. Und noch eine weitaus größere Tasche mit allen wichtigen Tinkturen und Mittelchen für Verletzungen aller Art....
Hoffentlich würde man nichts davon benötigen.
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Gast
Die Reise beginnt
zum Osttor raus gab er nochmal einige Anweisung.
Sehr schnell war zu erkenne das er fast 15 Jahre lang mit Karawanen reiste und diese auch sehr oft führte. Jeder der Derwische des Hauses Ifrey hatte zwei Pferde die er stündlich wechselte. Ihre Aufgabe war es die Flankend er Karawane zu sichern.
Zafer wurde als Palastwache direkt zum Hause Omar geschickt um jene zu schützen.
Satisch und Saahir sicherten links ab und Sharie wies er zusammen mit Asiya die Rechte Seite zu.
Wahid blieb bei den Handwerkerinnen.
Gassur hatte die Aufgabe die Ifrey Karawane immer wieder abzureiten, aber auch den Auftrag erhalten Soraya und Hazar zu beschützen. Damit Soraya nicht zu schnell ermüdete, hat Talib ein Lama anders beladen lassen. So war es Ihr auch möglich dort nicht nur zu sitzen sondern auch schlafen zu können.
Aber Yamaal bekam eine besondere Aufgabe, die simpel war aber dennoch alles erforderte, unwohl war ihm zu mute die Khaliq alleine auf dem Festland zu wissen. Daher erhielt Yamaal die Aufgabe seine Cousine zu begleiten, zu beschützen und notfalls ihr ein Tor zur Flucht zu ermögliche und selber erst zu weichen wenn die Khaliq in Sicherheit war.
Er selber wird immer so es geht nach Rija sehen seiner Rani. Aber auch nach Jumi und Cetem, wusste er doch um um beider sorgen nur zu gut Bescheid. So irgend wo Hilfe benötigt wird, so es möglich ist, wird diese beseitigt oder zumindest gelindert.
Aber meistens befand er sich vor der Karawane, das Gebiet zu erkunden und den sichersten Weg zu finden. Auch die Bewohner der Wüste die Riesenskorpionen und Scaras waren aufgebrochen. Oft erklang das ELUIVE AKBAR wenn ein Zusammenstoßen nicht zu vermeiden war. Bald schon mischten sich hier und da das Wehklagen der Angehörigen der Gefallen in die Stille der Wüste ein.
Eluive wir danken dir für deine Gnade und deinen Segen. Unser Blut für dich, das Haus Omar und dem Volke Menekurs.
zum Osttor raus gab er nochmal einige Anweisung.
Sehr schnell war zu erkenne das er fast 15 Jahre lang mit Karawanen reiste und diese auch sehr oft führte. Jeder der Derwische des Hauses Ifrey hatte zwei Pferde die er stündlich wechselte. Ihre Aufgabe war es die Flankend er Karawane zu sichern.
Zafer wurde als Palastwache direkt zum Hause Omar geschickt um jene zu schützen.
Satisch und Saahir sicherten links ab und Sharie wies er zusammen mit Asiya die Rechte Seite zu.
Wahid blieb bei den Handwerkerinnen.
Gassur hatte die Aufgabe die Ifrey Karawane immer wieder abzureiten, aber auch den Auftrag erhalten Soraya und Hazar zu beschützen. Damit Soraya nicht zu schnell ermüdete, hat Talib ein Lama anders beladen lassen. So war es Ihr auch möglich dort nicht nur zu sitzen sondern auch schlafen zu können.
Aber Yamaal bekam eine besondere Aufgabe, die simpel war aber dennoch alles erforderte, unwohl war ihm zu mute die Khaliq alleine auf dem Festland zu wissen. Daher erhielt Yamaal die Aufgabe seine Cousine zu begleiten, zu beschützen und notfalls ihr ein Tor zur Flucht zu ermögliche und selber erst zu weichen wenn die Khaliq in Sicherheit war.
Er selber wird immer so es geht nach Rija sehen seiner Rani. Aber auch nach Jumi und Cetem, wusste er doch um um beider sorgen nur zu gut Bescheid. So irgend wo Hilfe benötigt wird, so es möglich ist, wird diese beseitigt oder zumindest gelindert.
Aber meistens befand er sich vor der Karawane, das Gebiet zu erkunden und den sichersten Weg zu finden. Auch die Bewohner der Wüste die Riesenskorpionen und Scaras waren aufgebrochen. Oft erklang das ELUIVE AKBAR wenn ein Zusammenstoßen nicht zu vermeiden war. Bald schon mischten sich hier und da das Wehklagen der Angehörigen der Gefallen in die Stille der Wüste ein.
Eluive wir danken dir für deine Gnade und deinen Segen. Unser Blut für dich, das Haus Omar und dem Volke Menekurs.
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Yasmeen
Auf dem Berg Cantar konnte ich keine Ruhe finden.
Ständig hatte ich das Gefühl von jemanden, oder von etwas, beobachtet zu werden. Ich war von der langen Reise durch die heiße Wüste sehr erschöpft gewesen und dennoch ließ mich der Abend nicht zur Ruhe finden, nach der ich mich gesehnt hatte.
Ich starrte an die Decke des Zeltes und musste an die Züchtigung der beiden Frauen denken. Wie konnte man nur so grausam sein? Sie waren genug damit bestraft gewesen, ihre Oberkörper vor den Männern zu befreien. Ich spürte den Zorn in mir, meine Finger krampften und ich konnte nicht anders, als die Ohren mit meinen flachen Händen verdecken. Ich wollte die Peitschenhiebe nicht hören! Umso mehr schlich sich in mir wieder die Angst ein - die Angst vor den Männern. Ich glaube, ich bin das erste Mädchen, die nicht davon träumt einmal zu heiraten? Akram war schon sehr alt, aber er war noch immer ein schöner Mann gewesen. Auch seine beiden Neffen - in sie konnte man sich auch recht schnell vergucken. Der Kalif war streng, aber ich bekam nie von ihm das Gefühl, dass er mir etwas Böses wollen würde. Ganz zu Schweigen von Ghadir! Er wahrt vor uns eine starre Miene, aber in seinen Augen sah ich die Besorgnis, welche in ihm aufkam, als eine der beiden Frauen - erschöpft durch die starken Hiebe - langsam zu Boden sank. Wen würde soetwas auch kalt lassen? Ich habe nie daran geglaubt, dass es Männer gibt, die so herzlos sein können. Heute hatte ich zum ersten Mal das Gefühl jemanden kennen gelernt zu haben, der eine solche Person war - Shaladir. Er war der ältere Bruder, der kaltherzige emotionslose Bruder, der mit Ghadir nicht im Geringsten zu vergleichen war. Ich hatte Angst vor ihm und versuchte über den ganzen Abend hinweg einen großen Bogen um ihn zu schlagen.
Mich erschütterte sein stures Verhalten und wie er die Frauen behandelte. Ich glaube in dem Fall hatte Nazeeya wirklich recht! Er war ein Mann der seine Macht symbolisieren wollte! Einer dieser Männer, die ich nie kennenlernen wollte...
Ich musste mich ständig drehen, waren die Bettstätten im Gegenzug meines gepolsterten Bettes sehr ungemütlich! Und jedes Mal wenn ich mich herum drehte, um auf der Seite, auf dem Bauch oder auf dem Rücken zu liegen, wackelte es unheimlich, als würde es jeden Moment unter mir zusammen brechen. Zum Glück war ich nicht alleine. Ich lag auf der oberen Matte des "Stockbettes" und wäre somit weich gefallen, schlief bereits jemand seelenruhig unter mir.
Nichts desto trotz lag ich noch immer wach. Meine Augen brannten bereits vor Müdigkeit, aber immer wenn ich die Lider über sie schloss, sah ich die launischen Züge von Shaladir hinter ihnen. Es fiel mir wirklich schwer überhaupt ein Auge zu zubekommen und wenn ich nur daran dachte, im Sitzen vor den Familien einzuschlafen, berührte es mich mit Schamgefühl. Was hätte ich nur darum gegeben, die Gedanken vom Abend einfach wegzuwischen und mich auszuruhen!?
Irgendetwas ließ mich aufschrecken und den Blick nach draussen richten. Ich glaube, ich schlief mit offenen Augen?! Die Sonne schien bereits ein Stück weit in das Innere des Zeltes hinein. Als ich mich vorsichtig von der Matte bewegte, streckte ich mich erst einmal ausgiebig in alle Richtungen. Nachdem ich meinen Schleier um meine jungen Züge warf, trat ich nach draussen ins Freie. Niemand zu sehen? Mein Herz raste einen Moment, war ich bereits daran nervös zu werden, als ich niemanden an der Feuerstelle vorfand. Erst das laute Schnarchen eines schlafenden Menekaners beruhigte mich wieder. Ich dachte schon, ich hätte verschlafen und den Aufbruch verpasst.
Ich musste kurzzeitig über mich selbst Lächeln und den Kopf schütteln. Ich hatte völlig vergessen, dass ich nicht alleine in diesem Zelt schlief. Konnte ich denn überhaupt schlafen? Ich wusste in diesem Moment keine Antwort auf meine eigene Frage.
Erst einmal musste ich mich waschen, bevor ich den Ort des Zeltes verlassen konnte. Da ich so früh wach war, nahm ich mir vor Akram zu überraschen. Wenn er schon von MIR verlangte, dass ich mich um sein Wohlergehen sorgen soll, dann sollte ich mir dies zu Herzen nehmen!
Ich musste noch einmal herzhaft gähnen, bevor ich mich in das Kellergewölbe der Familie hinab begab. Es war fast so schön eingerichtet wie die Räumlichkeiten des Palastes aus MenekUr. Ich lauschte zuerst an der letzten Kellertreppe nach den Männern, um auf der sicheren Seite zu sein, dass noch keiner von ihnen wach war. Ich stieg weiter hinab und sah mich neugierig in ihrem Keller um. Die Kissen verzauberten mich. Sie sahen sehr füllig, weich und gemütlich aus! Ich konnte nicht anders und näherte mich dem Tisch, um dem die Kissen lagen. Zuerst saß ich einfach nur stumm da, drehte abwartend Däumchen, aber keiner von ihnen gab auch nur einen Mucks von sich. Ich änderte nach einer halben Stunde meine Sitzposition auf dem Kissen, dann nach einer viertel Stunde erneut. Die Zeit wurde immer kürzer, in der ich mich auf dem Kissen bewegte. Ich wurde immer schläfriger und ließ mich durch die Müdigkeit dazu hinreissen, für einen kurzen Moment nur, mich hinzulegen. Ich atmete leise wohlig aus und genoss die weichen Kissen unter meinem Rücken und Po.
Meine Augenlider wurden immer schwerer, mein Körper immer schlaffer. Ich konnte mich nicht mehr rühren, so müde wie ich bereits war.
"Nur... kurz die Augen schließen...", säuselte ich zu mir selbst, bevor ich mich noch einmal beiläufig auf den Kissen rekelte und quer über jene liegend einschlief.
Ständig hatte ich das Gefühl von jemanden, oder von etwas, beobachtet zu werden. Ich war von der langen Reise durch die heiße Wüste sehr erschöpft gewesen und dennoch ließ mich der Abend nicht zur Ruhe finden, nach der ich mich gesehnt hatte.
Ich starrte an die Decke des Zeltes und musste an die Züchtigung der beiden Frauen denken. Wie konnte man nur so grausam sein? Sie waren genug damit bestraft gewesen, ihre Oberkörper vor den Männern zu befreien. Ich spürte den Zorn in mir, meine Finger krampften und ich konnte nicht anders, als die Ohren mit meinen flachen Händen verdecken. Ich wollte die Peitschenhiebe nicht hören! Umso mehr schlich sich in mir wieder die Angst ein - die Angst vor den Männern. Ich glaube, ich bin das erste Mädchen, die nicht davon träumt einmal zu heiraten? Akram war schon sehr alt, aber er war noch immer ein schöner Mann gewesen. Auch seine beiden Neffen - in sie konnte man sich auch recht schnell vergucken. Der Kalif war streng, aber ich bekam nie von ihm das Gefühl, dass er mir etwas Böses wollen würde. Ganz zu Schweigen von Ghadir! Er wahrt vor uns eine starre Miene, aber in seinen Augen sah ich die Besorgnis, welche in ihm aufkam, als eine der beiden Frauen - erschöpft durch die starken Hiebe - langsam zu Boden sank. Wen würde soetwas auch kalt lassen? Ich habe nie daran geglaubt, dass es Männer gibt, die so herzlos sein können. Heute hatte ich zum ersten Mal das Gefühl jemanden kennen gelernt zu haben, der eine solche Person war - Shaladir. Er war der ältere Bruder, der kaltherzige emotionslose Bruder, der mit Ghadir nicht im Geringsten zu vergleichen war. Ich hatte Angst vor ihm und versuchte über den ganzen Abend hinweg einen großen Bogen um ihn zu schlagen.
Mich erschütterte sein stures Verhalten und wie er die Frauen behandelte. Ich glaube in dem Fall hatte Nazeeya wirklich recht! Er war ein Mann der seine Macht symbolisieren wollte! Einer dieser Männer, die ich nie kennenlernen wollte...
Ich musste mich ständig drehen, waren die Bettstätten im Gegenzug meines gepolsterten Bettes sehr ungemütlich! Und jedes Mal wenn ich mich herum drehte, um auf der Seite, auf dem Bauch oder auf dem Rücken zu liegen, wackelte es unheimlich, als würde es jeden Moment unter mir zusammen brechen. Zum Glück war ich nicht alleine. Ich lag auf der oberen Matte des "Stockbettes" und wäre somit weich gefallen, schlief bereits jemand seelenruhig unter mir.
Nichts desto trotz lag ich noch immer wach. Meine Augen brannten bereits vor Müdigkeit, aber immer wenn ich die Lider über sie schloss, sah ich die launischen Züge von Shaladir hinter ihnen. Es fiel mir wirklich schwer überhaupt ein Auge zu zubekommen und wenn ich nur daran dachte, im Sitzen vor den Familien einzuschlafen, berührte es mich mit Schamgefühl. Was hätte ich nur darum gegeben, die Gedanken vom Abend einfach wegzuwischen und mich auszuruhen!?
Irgendetwas ließ mich aufschrecken und den Blick nach draussen richten. Ich glaube, ich schlief mit offenen Augen?! Die Sonne schien bereits ein Stück weit in das Innere des Zeltes hinein. Als ich mich vorsichtig von der Matte bewegte, streckte ich mich erst einmal ausgiebig in alle Richtungen. Nachdem ich meinen Schleier um meine jungen Züge warf, trat ich nach draussen ins Freie. Niemand zu sehen? Mein Herz raste einen Moment, war ich bereits daran nervös zu werden, als ich niemanden an der Feuerstelle vorfand. Erst das laute Schnarchen eines schlafenden Menekaners beruhigte mich wieder. Ich dachte schon, ich hätte verschlafen und den Aufbruch verpasst.
Ich musste kurzzeitig über mich selbst Lächeln und den Kopf schütteln. Ich hatte völlig vergessen, dass ich nicht alleine in diesem Zelt schlief. Konnte ich denn überhaupt schlafen? Ich wusste in diesem Moment keine Antwort auf meine eigene Frage.
Erst einmal musste ich mich waschen, bevor ich den Ort des Zeltes verlassen konnte. Da ich so früh wach war, nahm ich mir vor Akram zu überraschen. Wenn er schon von MIR verlangte, dass ich mich um sein Wohlergehen sorgen soll, dann sollte ich mir dies zu Herzen nehmen!
Ich musste noch einmal herzhaft gähnen, bevor ich mich in das Kellergewölbe der Familie hinab begab. Es war fast so schön eingerichtet wie die Räumlichkeiten des Palastes aus MenekUr. Ich lauschte zuerst an der letzten Kellertreppe nach den Männern, um auf der sicheren Seite zu sein, dass noch keiner von ihnen wach war. Ich stieg weiter hinab und sah mich neugierig in ihrem Keller um. Die Kissen verzauberten mich. Sie sahen sehr füllig, weich und gemütlich aus! Ich konnte nicht anders und näherte mich dem Tisch, um dem die Kissen lagen. Zuerst saß ich einfach nur stumm da, drehte abwartend Däumchen, aber keiner von ihnen gab auch nur einen Mucks von sich. Ich änderte nach einer halben Stunde meine Sitzposition auf dem Kissen, dann nach einer viertel Stunde erneut. Die Zeit wurde immer kürzer, in der ich mich auf dem Kissen bewegte. Ich wurde immer schläfriger und ließ mich durch die Müdigkeit dazu hinreissen, für einen kurzen Moment nur, mich hinzulegen. Ich atmete leise wohlig aus und genoss die weichen Kissen unter meinem Rücken und Po.
Meine Augenlider wurden immer schwerer, mein Körper immer schlaffer. Ich konnte mich nicht mehr rühren, so müde wie ich bereits war.
"Nur... kurz die Augen schließen...", säuselte ich zu mir selbst, bevor ich mich noch einmal beiläufig auf den Kissen rekelte und quer über jene liegend einschlief.
Zuletzt geändert von Yasmeen am Sonntag 7. April 2013, 04:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Malaika Leyla Ifrey
Die Nachricht hatte schnell die Runde gemacht und ehe ich mich versah, war auch ich dabei, alles Wichtige zusammen zu packen. Es war nicht die erste Unruhe, die ich miterlebt hatte. Als ich mit den Karawanen fuhr, war es normal, dass hier und da eine Gefahr bestand. Aber das jetzt? Irgendwie war es anders.
Als ich auf dem Berg Cantar angekommen war sah ich Khalida und Nazeeya. Ich war froh, sie zu sehen. Vor allem Khalida. Auch sie war froh, mich zu sehen. Fragte mich, ob ich alles wichtige dabei hatte. Aber ja, was war wichtiger als mein Kind? Und das trug ich tief unter meinem Herzen.
Merkwürdigerweise war ich außergewöhnlich ruhig. Ich hatte keine Angst, denn Eluive würde schon wissen, was sie tat. Ich fand die Kraft in meinem Glauben. Eluive wusste, was sie tat. Und wenn es eine Prüfung für uns war, dann mussten wir diese Prüfung bestehen.
Ich hatte nur Angst, dass Rasin es nicht rechtzeitig schaffen würde.
Als ich auf dem Berg Cantar angekommen war sah ich Khalida und Nazeeya. Ich war froh, sie zu sehen. Vor allem Khalida. Auch sie war froh, mich zu sehen. Fragte mich, ob ich alles wichtige dabei hatte. Aber ja, was war wichtiger als mein Kind? Und das trug ich tief unter meinem Herzen.
Merkwürdigerweise war ich außergewöhnlich ruhig. Ich hatte keine Angst, denn Eluive würde schon wissen, was sie tat. Ich fand die Kraft in meinem Glauben. Eluive wusste, was sie tat. Und wenn es eine Prüfung für uns war, dann mussten wir diese Prüfung bestehen.
Ich hatte nur Angst, dass Rasin es nicht rechtzeitig schaffen würde.
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Jumanah Alisha
Jumanah wachte aus ihrem Schlaf auf, als sie draußen vor dem Zelt einen großen Tumult vernahm. Sie stand auf und versuchte durch den Eingang zu blinzeln. Bestürzt riss sie die Augen auf, als sie sah wie die beiden Frauen geschlagen wurden. Sie wollte mit raschen Schritten raus laufen um ihnen zu helfen, als sie einen starken Schmerz im Bauch fühlte.
Sie legte ihre Hände auf den Bauch und sank in ihre Hängematte zurück. Still liefen ihr viele Tränen die Wangen runter. Wie kalt und herzlos konnten manche Männer nur sein.
Was sie da gesehen hatte, war wohl das Schrecklichste für sie, das man sich nur vorstellen kann. Khalida, die sie so sehr schätzte, und Faaith, die immer freundlich und zuvorkommend war, das hatten die beiden nicht verdient.
Als sie da so still vor sich hinweinte, verspürte sie die Schmerzen im Bauch immer ärger.
Nach langer Zeit ließen die Schmerzen endlich wieder ein wenig nach und sie schlief völlig entkräftet ein.
Am frühen Morgen, die Sonne war noch nicht aufgegangen, begannen die Wehen ziemlich heftig einzusetzen.
Nazeeya mochte wohl einen kurzen Schrei von Jumanah vernommen haben, denn auf einmal stand sie am Zelteingang und blickte zu ihr.
"Wo ist Cetem?"
rief Jumanah in ihrer Angst und in ihrem Schmerz zu ihr hin. Nazeeya nickte nur, meinte sie würde ihn holen lassen und eilte um die nötigen Vorkehrungen zu treffen.
Nach vielen Stunden des Schmerzes erblickte endlich unter Mithilfe von Nazeeya und Rija ein kleines Mädchen das Licht der Welt auf dem Berg Kantar, umgeben von Freude und auch Leid.
Sie legte ihre Hände auf den Bauch und sank in ihre Hängematte zurück. Still liefen ihr viele Tränen die Wangen runter. Wie kalt und herzlos konnten manche Männer nur sein.
Was sie da gesehen hatte, war wohl das Schrecklichste für sie, das man sich nur vorstellen kann. Khalida, die sie so sehr schätzte, und Faaith, die immer freundlich und zuvorkommend war, das hatten die beiden nicht verdient.
Als sie da so still vor sich hinweinte, verspürte sie die Schmerzen im Bauch immer ärger.
Nach langer Zeit ließen die Schmerzen endlich wieder ein wenig nach und sie schlief völlig entkräftet ein.
Am frühen Morgen, die Sonne war noch nicht aufgegangen, begannen die Wehen ziemlich heftig einzusetzen.
Nazeeya mochte wohl einen kurzen Schrei von Jumanah vernommen haben, denn auf einmal stand sie am Zelteingang und blickte zu ihr.
"Wo ist Cetem?"
rief Jumanah in ihrer Angst und in ihrem Schmerz zu ihr hin. Nazeeya nickte nur, meinte sie würde ihn holen lassen und eilte um die nötigen Vorkehrungen zu treffen.
Nach vielen Stunden des Schmerzes erblickte endlich unter Mithilfe von Nazeeya und Rija ein kleines Mädchen das Licht der Welt auf dem Berg Kantar, umgeben von Freude und auch Leid.
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Zia Yazir
Diese Hitze! Bereits vor dem höchsten Sonnenstand waren die Temperaturen so hoch, dass man kaum noch atmen konnte. Die Zelte glichen einer Sauna und auf dem Bergplateau wehte kein Lüftchen.
Lediglich in dem Gewölbe der Omar herrschte angenehme Kühle. Kaum hatte Zia es sich unten, natürlich unbemerkt, bequem gemacht, kam Shaladir und verbannte alle um ein Gespräch mit Nazeeya zu führen.
Es war ihre Pflicht zu dienen und die Omar zu lieben, doch hatte sie in der Nacht, gedrängt an irgendwen der ihr fremd war (im Dunkel des Zeltes konnte man das nicht so genau ausmachen, sie vermutete gar es war ein Bashir) kaum geschlafen und nach dem letzten Abend hatte sie einfach eine riesen Wut im Bauch. Wenn sie dürfte würde sie die Omar verfluchen.
Dafür, dass sie sie alle auf diesen Berg zusammengepfercht haben und besonders dafür, dass sie ihre beiden liebsten Menekaner vor allen Augen haben entblößen und auspeitschen haben lassen.
Sie hatte sich nichts dabei gedacht als Shaladir ihr befohlen hatte sie vom Berg aus in die Wüste zu begleiten. Eine Ablenkung war ihr mehr als lieb.
Sie beantwortete alle Fragen des Omar, wollte dieser natürlich nach seiner langen Abwesenheit wissen, was sich getan hatte. Die Wüste war eben Wüste. Flora und Fauna haben sich nicht verändert, es gab keinerlei Anzeichen für irgend eine aussergewönhliche Gefahr als sie plötzlich eine dunkle Gestallt nahen sah. Sie umfasste ihren Säbel fester, hob den Schild an, bereit sich auf den Feind zu stürzen sollte dies nötig sein. Beinahe hätte sie das auch getan. Im letzten Augenblick erkannte sie jedoch ihre Cousine Faaith. Diese schlenderte auf sie zu ganz so als würden sie sich bei einem abendlichem Spaziergang treffen.
Shaladir hielt eine kurze aber ordentliche Standpauke, ganz nach Manier der Omar, denn es durfte eigentlich niemand vom Berg herunter.
Vielleicht hätte es sich damit erledigt gehabt und sie wollten sich auch schon auf dem Weg zurück machen, da tauchte Majdy vor ihnen auf, kurz darauf Khalida und Zia hätte es nicht gewundert wenn sich gleich die ganze Familie der Yazir in der Wüste versammelt hätte.
Endlich wieder "Daheim" nahm jedoch das echte Drama seinen Lauf. Ghadir verurteilte Faaith (dafür, dass sie sich unerlaubt entfernte) und Khalida (dafür, dass sie Faaith hat sich unerlaubt entfernen lassen) zu Stockhieben vor versammelter Mannschaft.
Zia blieb verschont, denn sie ging auf Befehl und auch wenn ihr dies recht ungerecht vorkam war sie insgeheim unglaublich erleichtert.
Das Auspeitschen war schrecklich. Faaith bemühte sich selbst nicht allzu fest zuzuschlagen aber Khalida die Hexe, die schlug natürlich zu als ob sie den lieben langen Tag nichts anderes machen wollte.
Zia wollte nur, dass alles vorbei ist, dass ihre Cousinen verarztet werden, doch mussten sie sich alle gedulden denn die Khaliq hatte sich ausgerechnet diesen Augenblick für eine Predigt auserwählt.
Ein schrecklicher Tag, ganz ganz furchtbar schrecklich.
Der nächste brachte zwar was Neues aber leider nichts Gutes. Räuber, es wurde vermutet es handle sich dabei um die Bande aus den alten Palastruinen, versuchten den Berg zu erobern. Und als wäre das nicht genug wurden durch irgendwas Bestien geweckt, welche nur mit größter Anstrengung aufgehalten werden konnten.
Alles war ganz ganz schlecht und Zia wünschte sich einfach nur in ihr kühles Heim zurück wo sie sich hätte ins Bett legen können um bis nach dem Weltuntergang zu schlafen.
Lediglich in dem Gewölbe der Omar herrschte angenehme Kühle. Kaum hatte Zia es sich unten, natürlich unbemerkt, bequem gemacht, kam Shaladir und verbannte alle um ein Gespräch mit Nazeeya zu führen.
Es war ihre Pflicht zu dienen und die Omar zu lieben, doch hatte sie in der Nacht, gedrängt an irgendwen der ihr fremd war (im Dunkel des Zeltes konnte man das nicht so genau ausmachen, sie vermutete gar es war ein Bashir) kaum geschlafen und nach dem letzten Abend hatte sie einfach eine riesen Wut im Bauch. Wenn sie dürfte würde sie die Omar verfluchen.
Dafür, dass sie sie alle auf diesen Berg zusammengepfercht haben und besonders dafür, dass sie ihre beiden liebsten Menekaner vor allen Augen haben entblößen und auspeitschen haben lassen.
Sie hatte sich nichts dabei gedacht als Shaladir ihr befohlen hatte sie vom Berg aus in die Wüste zu begleiten. Eine Ablenkung war ihr mehr als lieb.
Sie beantwortete alle Fragen des Omar, wollte dieser natürlich nach seiner langen Abwesenheit wissen, was sich getan hatte. Die Wüste war eben Wüste. Flora und Fauna haben sich nicht verändert, es gab keinerlei Anzeichen für irgend eine aussergewönhliche Gefahr als sie plötzlich eine dunkle Gestallt nahen sah. Sie umfasste ihren Säbel fester, hob den Schild an, bereit sich auf den Feind zu stürzen sollte dies nötig sein. Beinahe hätte sie das auch getan. Im letzten Augenblick erkannte sie jedoch ihre Cousine Faaith. Diese schlenderte auf sie zu ganz so als würden sie sich bei einem abendlichem Spaziergang treffen.
Shaladir hielt eine kurze aber ordentliche Standpauke, ganz nach Manier der Omar, denn es durfte eigentlich niemand vom Berg herunter.
Vielleicht hätte es sich damit erledigt gehabt und sie wollten sich auch schon auf dem Weg zurück machen, da tauchte Majdy vor ihnen auf, kurz darauf Khalida und Zia hätte es nicht gewundert wenn sich gleich die ganze Familie der Yazir in der Wüste versammelt hätte.
Endlich wieder "Daheim" nahm jedoch das echte Drama seinen Lauf. Ghadir verurteilte Faaith (dafür, dass sie sich unerlaubt entfernte) und Khalida (dafür, dass sie Faaith hat sich unerlaubt entfernen lassen) zu Stockhieben vor versammelter Mannschaft.
Zia blieb verschont, denn sie ging auf Befehl und auch wenn ihr dies recht ungerecht vorkam war sie insgeheim unglaublich erleichtert.
Das Auspeitschen war schrecklich. Faaith bemühte sich selbst nicht allzu fest zuzuschlagen aber Khalida die Hexe, die schlug natürlich zu als ob sie den lieben langen Tag nichts anderes machen wollte.
Zia wollte nur, dass alles vorbei ist, dass ihre Cousinen verarztet werden, doch mussten sie sich alle gedulden denn die Khaliq hatte sich ausgerechnet diesen Augenblick für eine Predigt auserwählt.
Ein schrecklicher Tag, ganz ganz furchtbar schrecklich.
Der nächste brachte zwar was Neues aber leider nichts Gutes. Räuber, es wurde vermutet es handle sich dabei um die Bande aus den alten Palastruinen, versuchten den Berg zu erobern. Und als wäre das nicht genug wurden durch irgendwas Bestien geweckt, welche nur mit größter Anstrengung aufgehalten werden konnten.
Alles war ganz ganz schlecht und Zia wünschte sich einfach nur in ihr kühles Heim zurück wo sie sich hätte ins Bett legen können um bis nach dem Weltuntergang zu schlafen.
Zuletzt geändert von Zia Yazir am Sonntag 7. April 2013, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.