Es war spät abends als er wieder ins Haus kam.
Öfter schon war er da aber Erlaucht und der Sir waren so eingespannt das man bisher wenig Zeit hatte die man miteinander verbringen konnte.
Die ersten Aufgaben von Sir von Tannhoeh hatte er erledigt und auch Erlaucht hatte ihm... eher unfreiwillig eine Lehrstunde in Etikette geben müssen... was das Anklopfen an fremden Türen anging, und ansonsten beschäftigte er sich weiterhin viel mit seiner Ausbildung.
Sich mit Land und Leute bekannt machen …
Ja, inzwischen kannte er sich sehr gut aus, und er machte es sich zu nutze das man ihn noch nicht kannte, so das er sich auch in Bajard und auf La Cabeza umsehen konnte.
Interssant war auch die Geschichte Gerimors, die der Kronritter von Reensdorf erzählte.
Eingentlich war jene Geschichte für dessen Knappen Friedrich bestimmt, aber Artec kam zufällig dazu und die Erzählung war willkommendes Wissen für ihn.
Freundschaften wollte er eigentlich nicht schließen, und doch traf er die Rekrutin Naniel Finion des öfteren am Strand.
Hier suchte er selber öfter die Stille, die Ruhe und ihr ging es wohl genauso.
So kam es das er unweigerlich eines ihrer Probleme mitbekam, aus der er ihr heraushalf.
Als sie dann noch für einige Tage verschwand machte er sich auf die Suche, fand sie und überzeugte sich davon das es ihr gut ging.
Auch wenn die Suche sich als schwierig erwies, so hatte er doch eine Ahnung gehabt wo sie war.
Das es ihr gut ging beruhigte ihn und so ging er weiter seinen Aufgaben nach.
Das Kloster war eine weitere für ihn durchaus wichtige Station seines Weges.
Hier wuchs der Baum des Lichtes.
Viele Erzählungen rankten sich um jenen. Die Geschichte der Entstehung des Klosters als Schutz Temoras Saat war jedem Gläubigen gut bekannt, doch wohl nur wenigen war es vergönnt, je einen Blick auf dieses Wunder zu werfen.
Vor Wochen schon hatte er das Kloster angeschrieben, und als er am Vortag dort angekommen war, empfing ihn der Diakon Ardan.
Er jedenfalls wollte dafür Sorgen das man Artec die Tage noch empfangen würde.
Als man sich verabschiedete, gab der Diakon ihm noch den Segen für seine Wege, auf das er seine Aufgaben meistern würde.
Als er dann noch in Bajard auf einen der Rabendiener traf, ohne überhaupt etwas ausrichten zu können, war der Tag für ihn absolut gelaufen.
Er hoffte das er seinen Sir die Tage antreffen würde, dann würde er um die Erlaubnis fragen, die Schreine der Tugenden ab zu reiten.
Inzwischen würde er einige der Bücher durchgehen.
Schließlich gab es drei Kodexe und darin hatte Artec noch einiges nach zu lesen.
Steinige Wege
-
Artec Corvas
Sir von Tannhoeh hatte ihm die Erlaubnis gegeben die Schreine auf zu suchen, aber ihn auch darauf hingewiesen das er durchaus auch jemand vom Kloster mit bitten könnte.
Artec seufzte und hätte er nicht so stramm gestanden, hätte er sich längst die Hand vor die Stirn geschlagen.
Natürlich das war die beste Idee.
Einen weiteren Auftrag erhielt er von seinem Sir, und auch das er die andere Knappin dazu nehmen sollte, damit beide sich kennen lernen und eben was lernen könnten.
Sicherlich ein guter Gedanke.
So machte er sich auf. Einen Brief ans Kloster einen an die Knappein einen weiteren ... an den Knappen Friedrich Myrtol.
Er hatte den Jungen Mann kennen und auch schätzen gelernt.
Es würde sicherlich interessant sich weiter mit ihm zu unterhalten.
Alles in allem wäre Artec zufrieden mit allem wenn nicht ....
Seine Hand legte sich nachdenklich um das Medaillon um seinen Hals.
Gedanken die ihn ablenkten und immer wieder gefangen nahmen.
Aber die Vergangeheit war nicht zu ändern ... oder doch?
Was in der Zukunf lag wusste niemand, außer Temora alleine..
Vorsichtig öffnete er die Hand die um das Medailon gelegt war, führte sie an die Lippen und hauchte einen Kuss darauf. ließ es dann wieder los.
Was blieb war der bitterer Geschmack von verlorenem Glückes.
Wahrscheinlich hatte Eveliina doch Recht gehabt.
Der Abend mit der Edelfrau war angenehm gewesen. Er hatte sie anders kennen gelernt, als sonst eine Adelige.
Denn sie war es die ihn fiebernd am Strand gefunden und zum Heiler gebracht hatte.
Als er ihr heute ihren Umhang zurückbrachte, natürlich gewaschen und geplattet, kam es erneut zu einem Gespräch, und Artec war froh das sich die Edelfrau die Zeit nahm ihm einige Vorgehensweisen zu zeigen zu erklären. Etikette war sehr wichtig im Leben eines Ritters.
Genauso den Gedankengang warum will jemand Ritter werden.
Der Abend verging wie im Flug, und Artec war froh über diese angenehme Ablenkung gewesen.
Als er dann hinaustrat führte ihn sein Weg durch Adoran, die Kaserne, dann Berchgard, Bajard, und zurück.
Die Nacht war noch früh und er lange nicht Müde.
Seine Gedanken kreisten und so entschloss er sich die MÜdigkeit durch Training ein zu fordern.
So schritt er entschlossen in den Wald, nahm sein Schwert und schlug auf den Baum ein.
Rechts, Links, Rechts Links... irgendwann war sein Schwert schartig, der Gesichtslose Baum, den er erschlagen wollte, voller Schnitte und seine Arme Müde.
Schweratmend ließ er die Waffe sinken und strich sich über seine Stirn, über die Augen.
Temora wird den Weg weisen.
Für das Reich für den Prinzen...
und wer weiss... vielleicht auch ein klein wenig für ihn.
Artec seufzte und hätte er nicht so stramm gestanden, hätte er sich längst die Hand vor die Stirn geschlagen.
Natürlich das war die beste Idee.
Einen weiteren Auftrag erhielt er von seinem Sir, und auch das er die andere Knappin dazu nehmen sollte, damit beide sich kennen lernen und eben was lernen könnten.
Sicherlich ein guter Gedanke.
So machte er sich auf. Einen Brief ans Kloster einen an die Knappein einen weiteren ... an den Knappen Friedrich Myrtol.
Er hatte den Jungen Mann kennen und auch schätzen gelernt.
Es würde sicherlich interessant sich weiter mit ihm zu unterhalten.
Alles in allem wäre Artec zufrieden mit allem wenn nicht ....
Seine Hand legte sich nachdenklich um das Medaillon um seinen Hals.
Gedanken die ihn ablenkten und immer wieder gefangen nahmen.
Aber die Vergangeheit war nicht zu ändern ... oder doch?
Was in der Zukunf lag wusste niemand, außer Temora alleine..
Vorsichtig öffnete er die Hand die um das Medailon gelegt war, führte sie an die Lippen und hauchte einen Kuss darauf. ließ es dann wieder los.
Was blieb war der bitterer Geschmack von verlorenem Glückes.
Wahrscheinlich hatte Eveliina doch Recht gehabt.
Der Abend mit der Edelfrau war angenehm gewesen. Er hatte sie anders kennen gelernt, als sonst eine Adelige.
Denn sie war es die ihn fiebernd am Strand gefunden und zum Heiler gebracht hatte.
Als er ihr heute ihren Umhang zurückbrachte, natürlich gewaschen und geplattet, kam es erneut zu einem Gespräch, und Artec war froh das sich die Edelfrau die Zeit nahm ihm einige Vorgehensweisen zu zeigen zu erklären. Etikette war sehr wichtig im Leben eines Ritters.
Genauso den Gedankengang warum will jemand Ritter werden.
Der Abend verging wie im Flug, und Artec war froh über diese angenehme Ablenkung gewesen.
Als er dann hinaustrat führte ihn sein Weg durch Adoran, die Kaserne, dann Berchgard, Bajard, und zurück.
Die Nacht war noch früh und er lange nicht Müde.
Seine Gedanken kreisten und so entschloss er sich die MÜdigkeit durch Training ein zu fordern.
So schritt er entschlossen in den Wald, nahm sein Schwert und schlug auf den Baum ein.
Rechts, Links, Rechts Links... irgendwann war sein Schwert schartig, der Gesichtslose Baum, den er erschlagen wollte, voller Schnitte und seine Arme Müde.
Schweratmend ließ er die Waffe sinken und strich sich über seine Stirn, über die Augen.
Temora wird den Weg weisen.
Für das Reich für den Prinzen...
und wer weiss... vielleicht auch ein klein wenig für ihn.
Zuletzt geändert von Artec Corvas am Freitag 8. März 2013, 23:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Artec Corvas
Artec widmete viel Zeit seiner Ausbildung.
Jeden Morgen trainierte er.
Und er hatte Gefallen an dem Trainingsplatz des Regimentes gefunden.
Oftmals musste er hier ein oder zwei Pausen einlegen, weil er mehr von sich forderte als sein Körper im Moment bereit war ihm zu gewähren.
Hier auf Gerimor hatte er Freunde gefunden wo er es nicht für Möglich gehalten hatte.
Die Hochedle Frau von Winterfels, der er wohl zu verdanken hatte, das er vor einiger Zeit am Meer nicht erfroren war. Und hier hatte er auch gelernt sie mit andren Augen zu sehen, als so wie sie sich gab.
Über einige Gespräche hatte sich eine Art … ja er würde sagen fast eine Freundschaft entwickelt, und er unterhielt sich gerne mit ihr.
Die Gräfin hatte sich in einem einzigem Gespräch sofort den Respekt verschafft, der ihr gebührte und die Gardistin der er immer wieder durch Zufall über den Weg gelaufen war …
Er lächelte versonnen, und überlegte ob sie nicht vielleicht doch irgendeinem Fluch erlegen war.
Er hatte noch nie erlebt das jemand in soviele Fettnäpfe trat wie sie.
Aus einem dieser Fettnäpfe hatte er ihr helfen wollen und sie wohl dadurch eher noch weiter hinein gestoßen.
Als er daran dachte wallte der Zorn hoch in ihm. Wäre er kein Ritter.... er dachte den Gedanken nicht zu Ende.
Erhielt nicht jeder am Ende die gerechte Strafe die er verdiente?
Artec konnte es nur hoffen.
Er selber war es gewesen der der jungen Frau geraten hatte sich erst einmal um zu sehen um zu erforschen was sie wirklich wollte, und fast erleichtert nahm er zur Kenntnis das sie wohl den Weg ging den er sich erhofft hatte. Auch wenn es gedauert hatte, Schmerz, Glück und auch Tränen für sie bedeutet hatte, sie war, so hoffte er angekommen.
Ein jeder Mensch musste seinen Weg finden und wie er immer sagte, der leichte Weg war meistens nicht immer der Richtige. Viele wählten den Weg des leichtesten Widerstandes. War es doch mehr als nur verlockend sich einfach ohne Probleme irgendwo durch zu schlängeln. Aber nur wer jene Wege ignorierte und für das Kämpfte was er wirklich wollte, würde am Ende das sein was er sich erträumte. Nein. Leicht war es oftmals wirklich nicht. Aber es war Richtig!
Er suchte inzwischen immer wieder ihre Nähe, und genoss es sich mit ihr zu unterhalten.
Sie wusste das er ihr auch weiterhin zur Seite stehen würde, und er würde ihr weiter helfen, und ihren Weg beobachten.
Schlaf fand er indes immer weniger.
Oftmals hielten ihn seine Gedanken wach und er zog es vor durch die Nacht zu spazieren.
Am Tage war an Schlaf so und so nicht zu denken, da ging er den Aufträgen seines Sirs nach.
Der letzte Auftrag einen Hufschmied zu finden erwies sich schwieriger als erwartet.
Erst fand er keinen, dann jedoch traf er auf Amu Kanok der versprach beim nächsten Markt
Zeit für ihn zu haben, dann stöberte er auf eigene Faust in Büchern und schrieb sich das zusammen was für den Hufbeschlag wichtig war.
Vielleicht würde seinem Sir dies reichen? Aber war auch alles Richtig was darin stand?
Sicher war Artec sich nicht.
Um so froher war das eines Abends die Schmiede in Adoran geöffnet war.
Die Schmiedin Solphie Tylvar erklärte sich bereit ihm noch einmal alles genauestens zu erklären und als er sie bat über seine Notizen zu schauen tat sie auch dieses, und nickte jene ab.
Jetzt konnte er zumindest diese Aufgabe abnicken.
Da sie das Kloster bisher noch nicht gemeldet hatte, wegen der Schreine, erklärte sich der Knappe Myrtol bereit mit ihm und der Knappin Sidra Kotas noch einmal zu den Orten auf zu brechen.
Drei der sieben Schreine hatte er bereits alleine gefunden.
Der Schrein der Gerechtigkeit, errichtet von Semborel. Sohn eines launenhaften Richters, vor dem das gesamet Dorf Furcht hatte wegen seiner Launenhaftigkeit,
Semborel verließ seine Familie, das Dorf und wurde somit eines der Kinder Temoras.
Er errichtete den Schrein als Mahnmal gegen die Willkür der Menschen.
Artec wollte alle der sieben Orte besuchen an dem Temora die Welt berührte wie es hieß und ihren Schülern ihre Lehre empfangen ließ.
Hier, so heißt es, würde man wirklich die Nähe Temoras verspüren.
Jeden Morgen trainierte er.
Und er hatte Gefallen an dem Trainingsplatz des Regimentes gefunden.
Oftmals musste er hier ein oder zwei Pausen einlegen, weil er mehr von sich forderte als sein Körper im Moment bereit war ihm zu gewähren.
Hier auf Gerimor hatte er Freunde gefunden wo er es nicht für Möglich gehalten hatte.
Die Hochedle Frau von Winterfels, der er wohl zu verdanken hatte, das er vor einiger Zeit am Meer nicht erfroren war. Und hier hatte er auch gelernt sie mit andren Augen zu sehen, als so wie sie sich gab.
Über einige Gespräche hatte sich eine Art … ja er würde sagen fast eine Freundschaft entwickelt, und er unterhielt sich gerne mit ihr.
Die Gräfin hatte sich in einem einzigem Gespräch sofort den Respekt verschafft, der ihr gebührte und die Gardistin der er immer wieder durch Zufall über den Weg gelaufen war …
Er lächelte versonnen, und überlegte ob sie nicht vielleicht doch irgendeinem Fluch erlegen war.
Er hatte noch nie erlebt das jemand in soviele Fettnäpfe trat wie sie.
Aus einem dieser Fettnäpfe hatte er ihr helfen wollen und sie wohl dadurch eher noch weiter hinein gestoßen.
Als er daran dachte wallte der Zorn hoch in ihm. Wäre er kein Ritter.... er dachte den Gedanken nicht zu Ende.
Erhielt nicht jeder am Ende die gerechte Strafe die er verdiente?
Artec konnte es nur hoffen.
Er selber war es gewesen der der jungen Frau geraten hatte sich erst einmal um zu sehen um zu erforschen was sie wirklich wollte, und fast erleichtert nahm er zur Kenntnis das sie wohl den Weg ging den er sich erhofft hatte. Auch wenn es gedauert hatte, Schmerz, Glück und auch Tränen für sie bedeutet hatte, sie war, so hoffte er angekommen.
Ein jeder Mensch musste seinen Weg finden und wie er immer sagte, der leichte Weg war meistens nicht immer der Richtige. Viele wählten den Weg des leichtesten Widerstandes. War es doch mehr als nur verlockend sich einfach ohne Probleme irgendwo durch zu schlängeln. Aber nur wer jene Wege ignorierte und für das Kämpfte was er wirklich wollte, würde am Ende das sein was er sich erträumte. Nein. Leicht war es oftmals wirklich nicht. Aber es war Richtig!
Er suchte inzwischen immer wieder ihre Nähe, und genoss es sich mit ihr zu unterhalten.
Sie wusste das er ihr auch weiterhin zur Seite stehen würde, und er würde ihr weiter helfen, und ihren Weg beobachten.
Schlaf fand er indes immer weniger.
Oftmals hielten ihn seine Gedanken wach und er zog es vor durch die Nacht zu spazieren.
Am Tage war an Schlaf so und so nicht zu denken, da ging er den Aufträgen seines Sirs nach.
Der letzte Auftrag einen Hufschmied zu finden erwies sich schwieriger als erwartet.
Erst fand er keinen, dann jedoch traf er auf Amu Kanok der versprach beim nächsten Markt
Zeit für ihn zu haben, dann stöberte er auf eigene Faust in Büchern und schrieb sich das zusammen was für den Hufbeschlag wichtig war.
Vielleicht würde seinem Sir dies reichen? Aber war auch alles Richtig was darin stand?
Sicher war Artec sich nicht.
Um so froher war das eines Abends die Schmiede in Adoran geöffnet war.
Die Schmiedin Solphie Tylvar erklärte sich bereit ihm noch einmal alles genauestens zu erklären und als er sie bat über seine Notizen zu schauen tat sie auch dieses, und nickte jene ab.
Jetzt konnte er zumindest diese Aufgabe abnicken.
Da sie das Kloster bisher noch nicht gemeldet hatte, wegen der Schreine, erklärte sich der Knappe Myrtol bereit mit ihm und der Knappin Sidra Kotas noch einmal zu den Orten auf zu brechen.
Drei der sieben Schreine hatte er bereits alleine gefunden.
Der Schrein der Gerechtigkeit, errichtet von Semborel. Sohn eines launenhaften Richters, vor dem das gesamet Dorf Furcht hatte wegen seiner Launenhaftigkeit,
Semborel verließ seine Familie, das Dorf und wurde somit eines der Kinder Temoras.
Er errichtete den Schrein als Mahnmal gegen die Willkür der Menschen.
Artec wollte alle der sieben Orte besuchen an dem Temora die Welt berührte wie es hieß und ihren Schülern ihre Lehre empfangen ließ.
Hier, so heißt es, würde man wirklich die Nähe Temoras verspüren.