Das Ende einer Ära

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Ilias

Das Ende einer Ära

Beitrag von Ilias »

Schon zulange plagten ihn die Albträume und die Gedanken in seinem Kopf , jedentag das selbe und immer schlechtere Laune kam auf als sich die Albträume wiederholten und der Schlaf immer wieder ausblieb.
Er wurde krank , richtig manisch in seinem Kopf und war wohl oft nicht mehr ganz bei Sinnen , auch fühlte er sich schwach , nicht mehr der vor Vitalität glänzende Krieger im Namen der Krone.
Die Selbstzweifel und Wut begannen ihn aufzufressen , von innen heraus.
Manche sind wie eine Zeitbombe doch in ihm keimte es langsam wie der Samen eines Baumes und fraß ihn von innen her langsam auf.
Er fühlte sich nicht mehr wohl , wendete sich von den Freunden und Kameraden ab und war oft nur noch alleine , alleine auf der Jagd , alleine im Wald , alleine in der Taverne , einfach alles was er tat , tat er fast immer alleine. Sehr selten sah man ihn in Adoran noch auf den Straßen , er versuchte seiner Pflicht noch nachzukommen und ritt seine Rundgänge aber auch die verursachten ihm Kopfschmerzen , die ganze Umgebung verursachte ihm Kopfschmerzen und er war kaum noch zu sehn.

Ging nicht mehr auf die Straße , kaufte nicht mehr ein im Handelshaus ,
auch speiste er nicht mehr in der Stadtstube wie er es pflegte mitten in der Nacht , da hatte er immer seine Ruhe und konnte mit dem Wirt ausgelassen diskutieren. Er hatte starke Schuldgefühle , er war nicht mehr der , der er gerne wäre und mal war. Seine Ehre war befleckt durch Fehltritte , er erinnerte sich an eine Geschichte die ihm sein Meister erzählte


Einem Mann der nie einen Fehler macht kann man nicht vertrauen.
Einst gab es eine Versammlung in der eine Beförderung eines bestimmtes Mannes zur debatte stand , die Anwesenden wollten die mögliche Beförderung einstimmig wegen der Fehltritte des Mannes ablehnen bis ein einzelner zu Bedenken gab ''Wenn ein Mann nach einem früheren Fehltritt nicht mehr in Erwägung gezogen wird, erstickt das die besten Talente im Keim.Ein Mann der einmal versagt hat , bereut seinen fehler und handelt stets diskret und wird versuchen immer förderlich dem Lehenswesen zu dienen.Auf der anderen Seite ist ein Mann der niemals einen Fehler machte in meinen Augen riskant.''



Lauter Weisheiten die er in seiner Jugend lernte , er versuchte nie in Gesellschaft zu Gähnen oder zu Niesen , denn beim niesen wie auch das Gähnen sieht man lächerlich aus , so dachte der junge Krieger zu seinen Zeiten schon geprägt durch die Weisheiten seines Meisters.

Tage zogen ins Land und er verlor die Verbindung zur Realität , er wurde paranoid und misstrauischer , seine Zurechnungsfähigkeit rückte in eine grenzwertige Höhe.
Lauter Fehler die ihm unterliefen und so war es auch klar das irgendwann die Notbremse gezogen wird , was auch die Gräfin und der Herr Oberst tat. Ehrvoll saß er ihnen gegenüber und blieb standhaft , er übernahm die Verantwortung für sein grob falsches Handeln und gab keine Widerworte.
Schließlich zog er das Rangabzeichen ab und reichte es dem Oberst.
Man hatte ihn aus dem Dienst entlassen , Ilias Welt war wie ein Schiff das nun untergeht. Er ließ sich nichts davon anmerken wie sehr es ihm zusetzte , er nickte und bedankte sich , das übliche eben. Er reichte ihm dann alle seine Habseeligkeiten aus dem Regiment wie auch die Schlüssel,
dann verließ er die Kommandatur...
Sein Herz pochte so laut als er die Treppen der Kommandatur hinunter ging und sich auf sein Pferd zog. Dann trieb er Pippo zum Gallopp bis kurz vor seinem Anwesen.
Er Sprang vom Sattel und eilte rein , bedacht darauf die Fassung nicht zu verlieren und die Kontrolle zu behalten. Einige Sachen wurden gepackt und der Seebeutel über die Schulter geworfen und befestigt.
Dann ritt er davon , aus der Stadt richtung Osten in die Berge , er blickte nicht mehr zurück und hielt nicht mehr an , Ilias der Krieger , ehemaliger Gardist des Lichtenthaler Regimentes und Freund der Kaluren und Mithrilwürdenträger , Ehre in den Augen der Thyren verdient und dennoch fühlte er sich so ehrlos das er die Stadt nie wieder sehn wollte....

Das Ende einer Ära?
Zuletzt geändert von Ilias am Mittwoch 6. März 2013, 03:37, insgesamt 1-mal geändert.
Finn Bunjam

Beitrag von Finn Bunjam »

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Zuletzt geändert von Finn Bunjam am Mittwoch 6. März 2013, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
Jose Antonio Lopez
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Jose Antonio Lopez »

Als der Pirat sich gerade Schnaps kaufte, konnte der Wirt wohl nich anders, und plapperte was das Zeug hält. Nutzloses Zeug dachte er sich. Aber eines....eines schien höchst interessant. Der Wirt erzählte ihm das er gehört hat das der Krieger Ilias wohl das Land verlassen hätte, in richtung der Berge. Da wurde der Pirat hellhörig. Er warf dem Wirten einige Münzen vor die Füsse, drohte, ihm beide Kniescheiben wegzuballern wenn er log und nahm die nächste Fähre nach La Cabeza
Ilias

Beitrag von Ilias »

versifft und stinkend reitet ein ,eine dreckigen diamantplattenrüstung und auf dem Kopf einen großen Strohhuttragender , Mann in bajard am frühen Abend ein. In der Hand eine Harfe und er selbst verstreut den Geruch von Alkohol und Wildkraut , viele erkennen Ilias auf den ersten Blick nicht doch der Kenner wird ihn an seiner einzigartigen stimme wohl erkennen. Er spricht anfangs erst kaum und zupft nur an den Saiten der harfe entlang und summt eine melodie , die Augenlider hängen träge über die Hälfte des Augapfels. Einkaufen musste er wohl , so suchte er Fräulein Bluetengrund auf und kaufte bei ihr fast 2 Kisten Fingerhut , für seine Askese in den Bergen und Wäldern das beste was ging , gemischt mit Fliegenpilzen und Wildkraut das perfekte bewusstseinserweiternde Süppchen weit und breit.
Er beschloss dann doch noch einige alte freunde zu Besuchen und traf so nach und nach auf einige bekannte Gesichter , das kleine getwergelyn selbst war auch unter den Personen die er besuchte.

Gegen Mitternacht vor den Toren des Dorfes jedoch beobachtete man wie Ilias ein Duell mit einem Rahaler , genannt Korlay _Die Flache Hand _ Bruchsteig führte und dieses auch für sich entscheiden konnte.
Dann tauchte wohl auch noch der dunkelhäutige Glatzkopf auf , sein name war dem Benebelten Veteranen bis zu dem heutigen Tage stets unbekannt weshalb er ihn sich auch einfach garnicht mit einem Namen merkte sondern eher mit einem Bild in seinem Kopf ... Nunja wie gesagt so getan , Mendaines Belliam , so stellte sich heraus , ruft sich der Herr der Ilias 3 mal in dieser Nacht von Ort und stelle vertrieb , Ilias wollte wohl nicht kämpfen , er wirkte weinerlich und ängstlich , wobei einige stimmen flüstern es sei die Degenische Demütigungstechnik die Ilias anwendete um sein Gegenüber zum Kochen zu bringen bis dieser die Beherrschung verlor. Jenes geschah dann auch und Feuerbälle floge den Anwesenden um die Köpfe und Ilias trieb sein Ross an , im Gallopp versuchte er den 100ten von Bällen die ihn verfolgten zu entkommen , einige trafen ihn an seinem lumpenhemd und Umhang , sein Strohhut blieb zum Glück verschont. Ilias kehrte zurück richtung Dorf und rief von der entfernung schon das er sich ergibt und Mendaines gewonnen hat und Ilias nur durch das Dorf zum Hafen will , doch wieder flogen Feuerbälle und Ilias ritt dem Belliam hinterher und wollte ihm über die glatze streicheln um diesen zu beruhigen , doch irgendwie rutschte ilias leicht vom sattel und ein hieb mit dem Plattenhandschuh in dem sich die Katana befand traf den Mendaines und schleuderte ihn zu Boden , zumindest hat der benebelte Krieger dies so in Erinnerung. ''OH WEH DAS WOLLTE ICH ABER NICHT '' rief er dann laut auf und glitt vom sattel und sah nach dem rechten , da lag er nun bewusstlos am boden mit der Zunge raus hängend als sei er gestorben doch Ilias gab nicht auf , der betäubte Krieger begann sofort mit wiederbelebungsmaßnahmen und half dem Mendaines wieder auf die beine , mehrmals entschuldigste sich der Krieger für sein Missgeschick doch Mendaines ging davon , bekümmert lies er den Krieger zurück der mit hängendem haupt davon ging.... dann ritt er wieder richtung Berge , am sattel lauter Fingerhutbündel Befestigt.
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