Chroniken der Saldorian

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Salix Saldorian
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Chroniken der Saldorian

Beitrag von Salix Saldorian »

Chroniken der Saldorian

*Lagerort: im Anwesen, in Adoran, auf dem Schreibtisch*

22. Eisbruch 256
Expedition in die verfluchte Stadt

Der Vorstoß begann.
Wir näherten uns den Mauern der Stadt von nordwest.
Wir nahmen die Brücke.
Das untote Gezücht setzte sich verbittert zur Wehr.
Wir näherten uns den Mauern. Schritt für Schritt. Streich um Streich.

Angespannte Finsternis kroch aus den Gassen als wir einen Fuß vor den andern setzen und uns Stück für Stück das Pflaster nahmen. Die Untoten gingen unter den Hieben nieder und immer wieder erhoben sie sich. Es schien als wollen sie ihren Frieden nicht haben. Es schien als wollen sie alles Leben vernichten immer und immer wieder.

Je weiter wir vordrangen je sicher wurde ich mir wir werden verfolgt. Meine Augen konnten keinen Feind ausmachen. Aber mein Gefühl sicherte mir im verborgen Bedrohung zu. Vielleicht waren es auch nur Schattenspiele.

So kam der Angriff aus den Schatten. Er traf uns hart. Wir wurden zurückgedrängt. Wir schlugen zurück. Wille und Glaube peitschten uns an.

So erklang eine Stimme durch die Gassen. Ihr hört nicht auf meine Warnungen… Dann bleibt hier als Diener.

Wie der Wind kam die Stimme aus allen Gassen. Wieder die Stimme aus tausend Mündern: Nehmt euer Leben mit ich hole es mir später…

Ich kniete nieder, bat um den Bestand der Herrin. Temora steh uns bei lass uns bestehen. Das Wabern der Dunkelheit näherte sich nicht. Die gefühlte Drohung wich nicht. Streitbare Herrin siehe nach deinen Dienern gib ihnen die Kraft der Finsternis entgegen zu treten. Mein Gefolge ersuchte um den Rückzug. Es waren meine Brüder ich gab des Blutes Willen nach. Sie heute zu opfern schien unangebracht. Ich sicherte der Düsternis meine Rückkehr zu. Der Tag bis ich wieder in den Gassen wandle wird warten müssen. Zeig dich Kreatur der Finsternis! Ich Salix Saldorian gebiete dir zu verschwinden und nie wieder zu kehren.

Ich hatte bereits eine ähnliche Begegnung mit wohl einem schier gleichen Wesen. Vor einigen Sommern hab ich es erschlagen. Die Gebeine dem Kloster überlassen. So donnerte die Stimme nur in meinem Kopf. Ich war sicher die Brüder wurden verschont. Ich suchte ihren Blick aber er zeigt mir nicht, dass sie es hören.

Du weißt wem der Boden gehört Narr?
Temora
Lauf lieber gleich. Sonst hole ich mir dein kümmerliches Leben. Sie kann die nicht hören hier.
Ich sicherte den geordneten Rückzug.
Ich komme wieder! Rückzug!

Ich habe seine Stimme gehört. Er warnte mich. Er schickte mich weg.

Marlon wurde aufgetragen den Rücken zu sichern und auf Verfolger zu achten.

Esron beklagte eine Wundung am Arm er wollte diese am morgigen Tage besehen und verbinden lassen.

Mit der Klinge wurde ein Loch gehoben und frische Äste formten ein Kreuz es wurde zum Beginn des Weges hinterlassen. Ich habe das Kreuz mit dem Schwur meiner Rückkehr versehen. Ich habe der Herrin einen weiteren Kampf gelobt. Er wird folgen.

Salix
Salix Saldorian
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Beitrag von Salix Saldorian »

02. Lenzing 256
Expedition in die verfluchte Stadt II (Feldzug I gegen Varuna)

Nach der kurzen Einstimmung auf das Bevorstehende folgte das innige Gebet zur Herrin.

Temora steh uns bei, führe unseren Geist und stärke unsern Arm auf dass dein Wille herabfährt auf jenen Ort. Dass er von der Spitze des Schwertes bis zum andern Ende der Stadt reicht. Auf dass die Hoffnung gestärkt und getragen wird.

Ein kurzer Moment der Besinnung. Aufrüsten. Ein letztes freies Durchatmen. Der Blick zum Tor. Der Vorstoß begann. Saldorianer Angriff!

Der Schwertarm wurde gehoben. Die Spitze der Klinge deutete auf das Tor. Arm und Schwert senkten sich. Schritt um Schritt folgte. Es begann.
Der Feldzug I im Namen der Hoffnung gegen die Schrecken Verunas hatte begonnen.

Klirren von sich begegnenden Klingen. Das Ende von Hieben auf der Paradeseite des Schildes. Bersten von Knochen. Niederfallende bereits Tote. Feuer, das sich seinen Weg sucht. Ein Brustkorb der unter stumpfer Gewalt nachgibt. Ein Schädel zerspringt. Fliegende Knochensplitter. Ein Streich, der einen Leib teilt.

Der Himmel über der alten Stadt zeigt das unheilvolle Kreisen toter Fledermäuse.

Wiedergänger von nichts als Verbänden auf den Beinen gehalten. Feuer verschlingt ihre Leiber aus modrigen Leinen. Sie schreien nicht.

Knochen in Roben gehüllt. Welche die Kräfte des unheiligen Ortes nutzen. Silber bringt sie zur Strecke. Sie zeigen nicht dass sie Schmerz spüren.

Geschöpfe ohne richtige Körper. Mit dämonischen Fratzen. Zerfallen, verlieren ihre nicht vorhandene leibliche Gestalt.

Am Boden liegende Knochen formieren sich. Sie blicken uns aus hohlen Schädeln an. Sie sammeln sich und setzten sich in Bewegung. Sie marschieren in geschlossenen Reihen. Sie werden zerborsten. Sie kennen keine Furcht. Du kannst sie nicht beeindrucken. Nicht ihren Kampfeswillen brechen. Sie zur Vorsicht und zu Fehlern führen. Sie sind nicht zu beeinflussen.

Einige tragen einheitliche Gewänder. Die letzten Tapferen, die die Stadt hielten. Sie geben unter Waffen nach. Sie gehen hernieder. Das Herz schmerzt bei dem Gedanken, dass sie keine angemessene Beisetzung erfahren. Die Hiebe fallen schwer bei den Eindrücken.

Wir haben das Tor und den Vorhof hinter uns gelassen. Die Zahl der Feinde ist bar jedweder Schätzung. Zuviel um die Unterlegenheit zu berechnen. Nachschub scheint unerschöpflich. Mut, Blut und Wille halten uns aufrecht. Brüderlichkeit gibt Stärke. Vertrauen schafft die Gewissheit. Kindlicher Wille gibt kraft für den Widerstand. Das Ziel, lenkt in der Finsternis. Rücken an Rücken. Schulter an Schulter.

Saldorianer Marsch!

Teil des Ganzen zu sein hält die Kräfte am Leben.

Wir erreichten die Anwesen im südwestlichen Teil der Stadt. Verfall und Lebensunfreundlichkeit sind die Zeichen des Viertels. Untote an jeder Ecke. Teile verrotteter Palisaden. Sie lassen einem das Grausamste vermuten. Sie sind verkommen. Habseligkeiten wurden zurückgelassen. Der Zerfall ist überall sichtlich und spürbar. Enorm sind die Kräfte der Vernichtung.

Kein Sachverhallt lässt sich erschießen. Eine Nachschau, oberflächlich und kurz. Ohne die Not wende Gewissenhaftigkeit, führte zu keinem Hinweis. Es konnte der Gewissenhaftigkeit nicht genügt werden. Andauernde Gefechte forderten mehr die Aufmerksamkeit. Spuren der ehemaligen Bewohner sind keine zu sehen. Der Schluss liegt nahe dass sie ihre Häuser gegen die Eindringlinge verteidigen.

Fallen die Knochen zu Boden erheben sie sich erneut. Sie müssen zertrümmert werden. Gelegentlich mehrfach. Die Angriffe erfolgen aus den Schatten heraus. Die Untoten haben den Vorteil des ersten Hiebes. Man kann ihr nahen nicht sehen. Das Gespür ist machtlos. Die Gefahr ist allgegenwärtig. Das Warnen der Haut, dass Gefahr droht, lässt nie nach.

Der Angriff wurde zu den Seiten geführt und sollte im Zentrum enden. Der Plan konnte nicht zu Ende geführt werden.

Bestien aus Knochen schoben sich, aus den schier überall verteilt liegenden Knochen zusammen. Ihre Gestallten waren vielzählig.
Beim nächsten Angriff werden wir die Knochen der Überwunden sammeln, aus der Stadt bringen und den reinigenden Flammen übergeben. Vielleicht ist es so möglich Stück für Stück die Stadt auszutrocknen. Wenn dem Feuer die Quelle entzogen wird brennt es nicht mehr. Ohne Knochen kein Zusammenrotten und Erheben.

In die verrotteten Überreste, der Gebeine fährt plötzlich Leben. Überraschung und neues Einstellen gar bei jedem Schritt. Sehr zermürbend und kräftezehrend.

Der nordöstliche Teil der Stadt. Ein verlassener Ort. Dieses Viertel ist verlassen. Was früher dort war ist der meiner Erinnerung fremd geworden. Es ist in Vergessenheit geraten. Schade. Wie es den Anschein hat, hat nicht einmal das wiedernatürliche Leben, etwas für jenen Ort über. Wohl ein guter Ort um irgendwann mit der Reinigung zu beginnen. Vielleicht ideal für einen Vorposten. Mit Hilfe von Silber, Feuer und Einfallsreichtum mit Kriegskunst gepaart.

Die Wahl der Gegner war ausschließlich Untoter Art. Ein riesiger Frosch bildete die Ausnahme. Die Frage stellt sich weshalb sie jenen erduldeten. In Folge seines Angriffes wurde sein Leben beendet. Seine Reste wurden entzündet.

Die Ablenkungen des Geistes sind vielfältig. Der Boden scheint sich der Angreifer der Stadt zu erwehren. Es scheint als sei er auf dem Wege überzulaufen. Äste unter den Füßen zerbrechen. Eine Art Warnung für die Besetzer. Kurz darauf folgt ein Angriff meist unerwartet aus den Schatten.
Es scheint, das wiedernatürliche Leben, verteidigt sich und sein Reich unter Hinzuziehung von Botschaften und Mitteilungen. Ungewöhnlich für diese Kreaturen. Kriegskunst zur Verteidigung zu nutzen. Es kann Zufall sein. Die Wesen am Himmel scheinen die am Boden zu warnen. Kreischen ist aus dem Himmel zu vernehmen. Wohl das Warnsignal vergleichbar einem Horn oder der Trommel.

Der Vorstoß wurde unterbrochen. Diesmal brachte nackte Erschöpfung uns zum Rückzug. Er wurde eingeleitet. Wir beendeten den Feldzug mit einem Marsch um die Mauern, etwas weiter abseits. Jedoch scheint der Feind bei uns gewesen zu sein. Gelegentlich war Heulen, Winzeln und Seufzen unser unheiliger Begleiter. Der wem auch immer unsern Standort mitteilte.

Geschlossen

Salix
Marlon Saldorian
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Chroniken des Marlon Saldorian

Beitrag von Marlon Saldorian »

Marlon war als Saldorian aufgewachsen, Ehrfurcht, Demut, Respekt und der Glaube an Temora wurde ihm von seinem Onkel Gerick beigebracht. Ebenso wurden er und seine Brüder im Umgang mit Schwert und Schild geübt. Als einer der kleinsten und jüngsten war Marlon in Sachen Kraft seinen Brüdern meist unterlegen, jedoch machte sich früh bemerktbar das sein Geschick und sein Umgangston umso stärker ausgeprägt. Jeden Abend erzählte ihm seine Mutter eine Geschichte aus alten Zeiten,
von seinem Vater, den er leider nie gekannt hatte und an diesem Abend erzählte sie jene...

Es war längst Frühling in den Landen Yahiranias, doch weder trugen die Bäume Knospen, noch zwitscherten die Vögel am Morgen, selbst die Sonne verbarg sich hinter einem dicken Nebelschleier. Gerüchte machten in Yahir die Runde, von einer Frau in schwarz gekleidet die in den Landen umher streifte, getuschel von toten Menschen am Wegesrand südlich von der Stadt an der Rast. Zu lange hatte man auch von Ortega, den Anführer der Schwarzen Falken nichts mehr gehört oder gar gesehen und nur wenige seiner Mannen waren noch in Yahir selbst. Die Falken hatten sich in ihre Krähenfeste in der Wüste zurück gezogen, aber Ortega wart nicht entgangen was in seinen Landen vor sich ging. Er ließ am Abend seine Verbündeten Gerick Saldorian und Nassis in die Feste kommen um ihre Meinung zu hören und weiteres Vorgehen zu besprechen.
Als die Besprechung zu Ende, bat Ortega Gerick um einen gefallen. Seine Gemahlin Saira, die auch Gericks Schwester war, sollte in Sicherheit gebracht werden. Im Mondschein sah Ortega seiner Geliebten von den Zinnen der Wüstenfeste nach wie sie am Horizont entschwand. Er wusste das Saira ein Kind in sich trug und wollte kein Risiko eingehen. Bei den ihren Saldorians war sie in Sicherheit und er würde nun die dunkle Frau suchen. Noch in der selben Nacht wurden die Pferde gesattelt und Ortega zog mit zwei seiner besten Getreuen gen Süden Yahiranias aus. Schnell hatten sie die Wüste hinter sich gelassen und gelangen in den Wald unterhalb der Stadt Yahirs. Alle drei spürten, dass sie hier im Wald nicht alleine waren. Beobachtet kamen sie sich vor bei jedem Schritt den sie taten. Bis plötzlich eine Gestalt, dunkel, wie in einen Nebel gehüllt, das Gesicht verborgen, jedoch als Frau erkennbar vor ihnen auf dem Weg stand. Ortega, Uriel und Nassis hielten mit ihren Pferden sogleich inne und stiegen herab. Als wäre sie versteinert machte die Dunkle vor ihnen keine Regung und die Drei gingen vor ihr in Stellung. Uriel stütze sich auf seinen Stab der Magie, Ortega hatte wie auch Nassis die Hand bereit an Schwert und Schild.

"Wer bist du und was willst du Dunkle hier in den Landen der Schwarzen Falken?"

brüllte Ortega in ihre Richtung. Abschätzend drehte sich nun der Kopf der Frau abschätzend von einem zum anderen der drei Streiter vor ihr, bis eine raue Stimme in ihren Ohren erklang und sagte,

"Ich bin Eliana und ihr habt etwas das mir gehört. Gebt es mir und ich verschwinde, verwehrt ihr es mir, so werde ich es mir holen"

Kaum ward der Name gefallen, dämmerte es Ortega. Bei einem der unzählingen Beutezügen der Falken, war ihnen ein Stück eines Amuletts und die dazugehörige Schriftrolle in die Hände gefallen. Uriel vermochte es bis dahin nicht herauszufinden wozu das Bruchstück gut war, auch von jener Rolle konnte er kaum etwas entschlüsseln, ausser jenen Namen "Eliana". War die Gestalt also dahinter her, musste mehr dahinter stecken als nur ein zerbrochenes Amulett, dachte sich Ortega und erwiederte.

"Von was sprichst du? Wir wissen nicht wovon du redest! Verschwinde oder es wird die Leid tuen!"

schrie er ihr entgegen und zog daraufhin sein Schwert.
Ein schallendes lachen umgab nun die drei, als würde um sie herum der ganze Wald lachen, bevor wieder die Stimme der Frau ertönte.

"Ortega, halte mich nicht zum Narren. Wir wissen beide um was es geht, aber nun gut, ich hatte euch gewarnt"

In diesem Moment, fing die Erde an zu beben, Eliana machte eine kurze Bewegung und die drei Streiter wurden zu Boden gerissen. Wurzeln und Geflecht drangen sogleich aus der Erde und hielten sie so am Boden gefangen, alle drei zappelten am Grund, versuchten sich irgendwie zu befreien. Eliana aber bewegte sich langsam auf Ortega zu und
musterte diesen argwöhnisch von oben herab. Langsam beugte sie sich zu ihm herunter, zückte dabei einen kleinen Dolch und hauchte ihm entgegen.

"Ihr hattet eure Gelegenheit, nun hole ich mir das zurück was mir gehört"

Mit einem ruck stieß sie Ortega den kleinen Dolch in die Brust und wieder ertönte das schallende lachen. Jedoch nun schaffte es Nassis irgendwie an sein Schwert zu kommen, ein, zwei Hiebe reichten um sich und sogar Uriel zu befreien. Fast etwas erschrocken zuckte Eliana von Ortega zurück und nahm einen schweren Schwertstreich von Nassis entgegen.
Uriel schwang seinen Stab über dem Kopf und Feuer umgab sogleich die dunkle Frau die durch den Streich schon schwer verletzt schien. Gerade als Nassis den Gnadenstoß setzen wollte, nahm Eliana ihre wohl letzte Kraft zusammen und erschuf ein magisches Tor, durch das sie entschwand. Uriel wie Nassis wären nur zu gerne hindurch, aber das Wohl Ortegas stand an erster Stelle. Tief war die Klinge in die Brust eingedrungen und das Blut schimmerte darin grünlich, so schnell sie konnten brachten sie ihn zurück in die Krähenfeste.
Uriel versorgte ihn sofort, aber selbst er als Magier konnte gegen dieses grünliche Gift das schon im ganzen Körper war nichts mehr tun.

Was war das, ein schwarzer Falke am Fenster des sterbenden. Wer sieht mit den Augen des Jägers?
Ortegas letzte Worte schienen verwirrt, sprach er doch mit dem Vogel am Fenster und blickte diesem dabei tief in die Augen.
"Ich weiß du bist es, ein Schwarzer Falke ist auch in dir. Nutze seine Fähigkeit um die deinen zu schützen vor dem was vor euch liegt!"

Keuchend und schwitzend erwachte Marlon an diesem Morgen, was war das für ein Traum?
Sah er jene Geschichte die ihm seine Mutter so oft schon erzählt hatte, in jener Nacht, aus Sicht des Falken. Waren seines Vaters letzte Worte an ihn gerichtet?

Jene Geschichte würde ihn bis in die neuen Lande verfolgen in die es die Saldorians verschlug...
Esron Saldorian
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Rückkehr

Beitrag von Esron Saldorian »

Eine Reise zurück wo alles begann...
Die letzten verblieben Saldorianer. Nach ihrem Wissen waren sie nicht mehr viele.
Einst wohlhabend, mächtig und reich an ihrer Zahl.
Nur ein Schatten...,eine Erinnerung.

-Esron lies den Kopf hängen, fast den Tränen nahe schaute er in den kleinen Bach an dem er saß.-

Nur Ruinen und keiner mehr da.
Zu siebt zogen sie los. Die Ungeduld trieb sie an.
Sie hatten lange gewartet in ihrer neuen Wahlheimat, aber es kam keiner.
Wie konnten sie so dumm gewesen sein.
Angekommen in Yahirania kam alles anders als Gedacht.
Vier, mehr nicht.
Anstelle einer Rückkehr mit ihren verlorenen Brüdern und Schwestern wurden die die übrig waren noch getrennt.

“Komm schon, wir müssen weiterziehen”.

Marlon riss Esron aus seinen Gedanken. Mit einem Nicken und einem sachten Lächeln raffte er sich auf.

“Hör auf dir zuviele Gedanken zu machen. Es wird Zeit einen anderen Weg einzuschlagen.
Was nützt es uns in den Träumen verganger Tage zu leben?
Wir müssen vorwärts gehen und unseren Weg finden.”

“Und was für ein Weg soll das sein?” Entgegnete Esron seinem Bruder.

“Nun wir sollten zuerst mal für uns Sorgen. Die Dinge auf uns zukommen lassen. Wir reisen jetzt erst mal nach Bajard. Lass uns unsere Schwerter dem dienen der bereit ist uns dafür zu entlohnen, so können wir einen neuen Grundstein legen und beginnen unsere eigene Geschichte zu schreiben.”
Erneut ließ Esron ein leichtes Nicken folgen.

“Nun Marlon hier sind wir. Bajard. Du bist dir sicher dass wir hier erstmal bleiben sollten?”
Dieses Mal nickte sein Bruder und grinste diebisch.
Zuletzt geändert von Esron Saldorian am Freitag 23. Januar 2015, 00:04, insgesamt 3-mal geändert.
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