Tarina Belnar - Schluss mit lustig
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Gast
Tarina Belnar - Schluss mit lustig
...Ein mancher möge es feige nennen,
ein anderer den letzten Ausweg aus einer nicht enden wollenden Misere,
wie sie hätte größer nicht sein können.
Außenstehende mögen sagen,
sie sei glücklich und zufrieden gewesen.
Selbst Bekannte oder gar Freunde ließen sich
von ihrem stets aufgelegten Lächeln täuschen,
denn der Mensch ist mit den Augen blind.
Nur wenige, die die mit dem Herzen zu sehen versuchten,
mögen verstehen welche Wünsche und Hoffnungen sie leiteten,
als sie fortging.
Es war ein Tag der nicht schöner hätte seine Reize zeigen können.
Diamanden glitzerte die Wasseroberfläche durch das grelle Sonnenlicht
welches in schrägem Einfall den Wasserfall zu einer wundervollen Oase des puren Gefallens wandelte.
Die Vögel sangen ihre Lieder im vollkommenen Einklang mit dem Rascheln des Grases durch die kleinsten der Erdbewohner.
Weiße Wolken wirkend wie sanfte, lang gesäuberte Wolle, schoben sich über das helle Blau des Horizonts
und bildeten die wildesten Formen
und regten somit die Fantasie eines Jeden der sie betrachtete an.
Ein Ort, ein Moment, in dem man sich nicht gewehrt hätte sich darin zu verlieren.
Und doch erfüllte sie nicht ein einziger freudiger Gedanke oder ein einziges Gefühl des Glücks.
Nicht einmal bei den Gedanken an den Mann, an dem ihr Herz so schwer ging wie ein fetter Gesetzloser an einem Galgenstrick.
Doch leider auch so schmerzhaft.
Es fiel eine Entscheidung, getrieben von Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten, und sie ging, mit dem was sie am Leibe trug.
Tage, Wochen, Monate strichen vorüber, bis sie erneut vor den Toren stand. Viel hatte sie gesehen, viel hatte sie erlebt, viel das niemals für ihre Augen oder Ohren gedacht war.
Und der Mensch verändert sich. Wächst an Aufgaben und Herausforderungen und wächst an Ängsten die zu Entscheidungen zwingen, die man sich nie in der Lage sah zu treffen.
Man beginnt mit anderen Augen zu sehen, auch wenn noch immer die Selben in den tief eingefallenen Höhlen sitzen.
Dies war der letzte Ort, an den sie jemals wieder wollen gehen würde, doch etwas ihr gänzlich Unbekanntes, das ihr jedoch wie ein gewissenloser Meuchelmörder im Nacken saß, trieb sie hier her zurück.
"Ich bin nicht mehr Tarina Belnar. Ich bin es nicht, und wenn doch, dann war ich es niemals bis heute. Doch man kennt mich. Er kennt mich. Ich kann nicht, aber ich muss."
Plötzlich, so unerwartet wie ein Neugeborenes einer Jungfrau, huschte ein breites Grinsen über ihre Züge. Ihre wie Smaragde glänzenden Augen blitzten auf und es überkam sie ein wohltuendes Gefühl das ihren Körper so ergriff, dass sie sich setzen musste, um sich dem in vollen Zügen hinzugeben.
"Schluss mit lustig. Jetzt ist meine Zeit. Lassen wir die Spiele beginnen...."
Sie wandelt unter ihnen.
Ein keiner, außer den von ihr sorgfältig Auserwählten,
wissen, dass sie hier ist.
Sie ist anders als früher, als man sie kannte.
Nicht nur äußerlich hat sie sich verändert,
auch ihre Art, ihre Stimme, ihr Ausdruck, ihre Absichten.
Doch wer weiß, ob tief in ihrem Inneren, dem dunklen, abgeschotteten und hinter dicken Wänden verschlossenen und verriegelten Teil, noch etwas ruht, das man niemals aufgeben kann.
Ein Teil der aufgrund der Vergangenheit, des Erlebten, immer fortbestehen wird...
[img]http://cdnimg.visualizeus.com/thumbs/68/84/6884eec77ed2e2940d9363b8f2846c98_m.jpg[/img]
ein anderer den letzten Ausweg aus einer nicht enden wollenden Misere,
wie sie hätte größer nicht sein können.
Außenstehende mögen sagen,
sie sei glücklich und zufrieden gewesen.
Selbst Bekannte oder gar Freunde ließen sich
von ihrem stets aufgelegten Lächeln täuschen,
denn der Mensch ist mit den Augen blind.
Nur wenige, die die mit dem Herzen zu sehen versuchten,
mögen verstehen welche Wünsche und Hoffnungen sie leiteten,
als sie fortging.
Es war ein Tag der nicht schöner hätte seine Reize zeigen können.
Diamanden glitzerte die Wasseroberfläche durch das grelle Sonnenlicht
welches in schrägem Einfall den Wasserfall zu einer wundervollen Oase des puren Gefallens wandelte.
Die Vögel sangen ihre Lieder im vollkommenen Einklang mit dem Rascheln des Grases durch die kleinsten der Erdbewohner.
Weiße Wolken wirkend wie sanfte, lang gesäuberte Wolle, schoben sich über das helle Blau des Horizonts
und bildeten die wildesten Formen
und regten somit die Fantasie eines Jeden der sie betrachtete an.
Ein Ort, ein Moment, in dem man sich nicht gewehrt hätte sich darin zu verlieren.
Und doch erfüllte sie nicht ein einziger freudiger Gedanke oder ein einziges Gefühl des Glücks.
Nicht einmal bei den Gedanken an den Mann, an dem ihr Herz so schwer ging wie ein fetter Gesetzloser an einem Galgenstrick.
Doch leider auch so schmerzhaft.
Es fiel eine Entscheidung, getrieben von Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten, und sie ging, mit dem was sie am Leibe trug.
Tage, Wochen, Monate strichen vorüber, bis sie erneut vor den Toren stand. Viel hatte sie gesehen, viel hatte sie erlebt, viel das niemals für ihre Augen oder Ohren gedacht war.
Und der Mensch verändert sich. Wächst an Aufgaben und Herausforderungen und wächst an Ängsten die zu Entscheidungen zwingen, die man sich nie in der Lage sah zu treffen.
Man beginnt mit anderen Augen zu sehen, auch wenn noch immer die Selben in den tief eingefallenen Höhlen sitzen.
Dies war der letzte Ort, an den sie jemals wieder wollen gehen würde, doch etwas ihr gänzlich Unbekanntes, das ihr jedoch wie ein gewissenloser Meuchelmörder im Nacken saß, trieb sie hier her zurück.
"Ich bin nicht mehr Tarina Belnar. Ich bin es nicht, und wenn doch, dann war ich es niemals bis heute. Doch man kennt mich. Er kennt mich. Ich kann nicht, aber ich muss."
Plötzlich, so unerwartet wie ein Neugeborenes einer Jungfrau, huschte ein breites Grinsen über ihre Züge. Ihre wie Smaragde glänzenden Augen blitzten auf und es überkam sie ein wohltuendes Gefühl das ihren Körper so ergriff, dass sie sich setzen musste, um sich dem in vollen Zügen hinzugeben.
"Schluss mit lustig. Jetzt ist meine Zeit. Lassen wir die Spiele beginnen...."
Sie wandelt unter ihnen.
Ein keiner, außer den von ihr sorgfältig Auserwählten,
wissen, dass sie hier ist.
Sie ist anders als früher, als man sie kannte.
Nicht nur äußerlich hat sie sich verändert,
auch ihre Art, ihre Stimme, ihr Ausdruck, ihre Absichten.
Doch wer weiß, ob tief in ihrem Inneren, dem dunklen, abgeschotteten und hinter dicken Wänden verschlossenen und verriegelten Teil, noch etwas ruht, das man niemals aufgeben kann.
Ein Teil der aufgrund der Vergangenheit, des Erlebten, immer fortbestehen wird...
[img]http://cdnimg.visualizeus.com/thumbs/68/84/6884eec77ed2e2940d9363b8f2846c98_m.jpg[/img]
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Gast
Du dummes, dummes Weibsbild! Was glaubst du wer du bist?
Kaum bist du wieder hier durch diese Tore getreten, spielst du verrückt!
Weißt du eigentlich, was du da tust? Weißt du es? Irres Weib!
Sie sitzt in ihrem Keller, auf einem Hocker, vor einem kleinen Tisch, eine Art Sekretär.
Die Federspitze von Tinte benetzt in der rrechten Hand haltend,
in der Linken der Kopf abgestützt, den Ellbogen auf dem Tisch.
Gerade noch hat sie ihn zur Türe begleitet.
Hatte ihn gebeten zu gehen,
dabei war das das Letzte was sie wirklich wollte.
Fragen, Gedanken, Bilder schossen ihr durch den Kopf,
als sie nur für einen kleinen Moment die Augen schloss,
und eine Träne aus ihren Augen auf das Pergament kullerte.
Es war echt. Er war echt. Und es sollte kein Spiel sein.
Scheisse, verdammt! Was bildest du dir ein?
Dass du, gerade du, ihn um den Finger wickeln kannst?
Sieh dich an... Sieh dich an... Überall vernarbte Haut...
Du hast es dir so einfach vorgestellt, nicht wahr?
Dachtest er würde auf dich springen, dir seine Begierde
hemmungslos in seinen sinnlichen Berühfungen gestehen.
Ja, das dachtest du...
Zum Affen gemacht hatte sie sich. Lächerlich, wirklich lächerlich.
Nackt stand sie vor ihm. Nackt stand er vor ihr. Sie waren baden.
Sie hatten sich geküsst. Sie hatten sich berührt. Doch dann,
dann als sie es wünschte, und er nichts tat, weil er nichts wusste,
nichts kannte, wurde ihr bewusst, was sie verlangte.
Und sie schämte sich, sie schämte sich so sehr...
Er weiß nicht einmal deinen richtigen Namen, findest du das gerecht?
Findest du? Du spielst mit dem Kleinen, wie mit einer Puppe,
weil du begehrt werden willst.
Du nutzt seine Unwissenheit aus, seine Neugierde nach Erfahrungen.
Und du glaubst wirklich, es geht dabei um dich?
Sie fühlte sich zu ihm hingezogen.
Verdammt, sie hatte eine wahre Schwäche für ausgesprochen muskulöse Männer.
Diese Arme, die sich um sie schlangen, diese breiten Schultern, die sich vor sie stellten,
die großen, rauen Hände, die sie lieber über ihre Haut gleiten lies, als reinste feine Seide.
Und wie er sie behandelte, wie er sie ansah.
Sie sehnte sich nach diesen lang vergessenen Blicken,
verlor sich darin und wanderte blind in eine Situation,
in der sie sich nun befand, und so elend fühlte wie selten. Wie nie?
Sieh her wie du dich lächerlich gemacht hast, wie er reglos vor dir stand,
als du dir mehr erhofftest.
Wie du, du allein schuld daran bist, weil du es hättest besser wissen müssen.
Lass den armen Jüngling in Frieden... Du bringst ihm nichts gutes, das weißt du...
Ohne auch nur eine Zeile verfasst zu haben, legt sie die Feder beiseite.
Ohne auch nur zu dem geringsten Entschluss, der geringsten Entscheidung gekommen zu sein,
nahm sie auf ihrer Bettkante platz, vergrub das Gesicht in den Händen,
die Tränen bahnten sich den Weg durch ihre Finger.
Hör auf ihm weh zu tun...
Kaum bist du wieder hier durch diese Tore getreten, spielst du verrückt!
Weißt du eigentlich, was du da tust? Weißt du es? Irres Weib!
Sie sitzt in ihrem Keller, auf einem Hocker, vor einem kleinen Tisch, eine Art Sekretär.
Die Federspitze von Tinte benetzt in der rrechten Hand haltend,
in der Linken der Kopf abgestützt, den Ellbogen auf dem Tisch.
Gerade noch hat sie ihn zur Türe begleitet.
Hatte ihn gebeten zu gehen,
dabei war das das Letzte was sie wirklich wollte.
Fragen, Gedanken, Bilder schossen ihr durch den Kopf,
als sie nur für einen kleinen Moment die Augen schloss,
und eine Träne aus ihren Augen auf das Pergament kullerte.
Es war echt. Er war echt. Und es sollte kein Spiel sein.
Scheisse, verdammt! Was bildest du dir ein?
Dass du, gerade du, ihn um den Finger wickeln kannst?
Sieh dich an... Sieh dich an... Überall vernarbte Haut...
Du hast es dir so einfach vorgestellt, nicht wahr?
Dachtest er würde auf dich springen, dir seine Begierde
hemmungslos in seinen sinnlichen Berühfungen gestehen.
Ja, das dachtest du...
Zum Affen gemacht hatte sie sich. Lächerlich, wirklich lächerlich.
Nackt stand sie vor ihm. Nackt stand er vor ihr. Sie waren baden.
Sie hatten sich geküsst. Sie hatten sich berührt. Doch dann,
dann als sie es wünschte, und er nichts tat, weil er nichts wusste,
nichts kannte, wurde ihr bewusst, was sie verlangte.
Und sie schämte sich, sie schämte sich so sehr...
Er weiß nicht einmal deinen richtigen Namen, findest du das gerecht?
Findest du? Du spielst mit dem Kleinen, wie mit einer Puppe,
weil du begehrt werden willst.
Du nutzt seine Unwissenheit aus, seine Neugierde nach Erfahrungen.
Und du glaubst wirklich, es geht dabei um dich?
Sie fühlte sich zu ihm hingezogen.
Verdammt, sie hatte eine wahre Schwäche für ausgesprochen muskulöse Männer.
Diese Arme, die sich um sie schlangen, diese breiten Schultern, die sich vor sie stellten,
die großen, rauen Hände, die sie lieber über ihre Haut gleiten lies, als reinste feine Seide.
Und wie er sie behandelte, wie er sie ansah.
Sie sehnte sich nach diesen lang vergessenen Blicken,
verlor sich darin und wanderte blind in eine Situation,
in der sie sich nun befand, und so elend fühlte wie selten. Wie nie?
Sieh her wie du dich lächerlich gemacht hast, wie er reglos vor dir stand,
als du dir mehr erhofftest.
Wie du, du allein schuld daran bist, weil du es hättest besser wissen müssen.
Lass den armen Jüngling in Frieden... Du bringst ihm nichts gutes, das weißt du...
Ohne auch nur eine Zeile verfasst zu haben, legt sie die Feder beiseite.
Ohne auch nur zu dem geringsten Entschluss, der geringsten Entscheidung gekommen zu sein,
nahm sie auf ihrer Bettkante platz, vergrub das Gesicht in den Händen,
die Tränen bahnten sich den Weg durch ihre Finger.
Hör auf ihm weh zu tun...
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Gast
Sechzehn!!! Der Jung wird bald erst siebzehn!!! Weisst du was du da tust?
Überleg es dir gut, sag ich dir! Stürz dich nicht in etwas,
nur weil du dieses Gefühl zurück haben willst!
Doch genau so war es. Bescheidener hätte die Situation wahrlich nicht sein können.
Er hatte ihr gestanden, dass er bald 17 wird...
Und sie dachte, er hätte gerade das 18. Lebensjahr erreicht...
Doch... Er war erst zarte 16 Jahre jung...
Weit für sein Alter, ohne Zweifel. Er wusste sich auszudrücken, er hatte Anstand,
er behandelte sie, wie sie es sich wünschte. Er berührte sie, wie sie es wünschte.
Doch er konnte ihr sicher noch nicht alles geben, was sie begehrte.
Erinnerst du dich? Weisst du, was du noch vor einigen Tagen getan hast,
als du an diesen Burschen noch nicht deinen Verstand verloren hast?
Da hast du olles Weib doch glatt einem Anderen, dem Anderen, ein Zeichen gesandt,
dass es dich gibt, und dass du an ihn denkst.
Bei den Göttern, schäm dich!!! Was, wenn das alte Feuer wieder entfacht?
Du weisst, dass er dir geben wird, was du begehrst...
Dabei hatte sie, seit sie diesen Jüngling kennt, nicht mehr an den anderen gedacht.
Ja sie hatte ihn vergessen.
Aber... Was wenn er sie nicht vergessen hatte?
Schließlich, hatte sie ihm wirklich etwas zukommen lassen...
Sie musste sich klar werden, was sie will. Sie fühlte sich glücklich,
auch wenn er ihr nicht alles geben konnte. Noch nicht.
Aber war das alles? War das der einzige Haken?
Das ist überwindbar, oder? Der Andere... Er war auch nicht perfekt... Nein.
Denk daran, du hast ein Kind vor dir! Hör auf ihn zu verführen. Hör auf.
Er soll auf dich zukommen, wenn er es für richtig hält. Aber ich kenne dich.
Verdammt, ich kenne dich zu gut... Du bist schwach. Du gibst dich Gefühlen hin.
Häng dein Fähnchen nicht nach dem Wind, wenn der Andere kommt...
Sei fair. Zu beiden. Sei ehrlich. Sag ihnen was du willst, wenn du es denn endlich wissen würdest....
Überleg es dir gut, sag ich dir! Stürz dich nicht in etwas,
nur weil du dieses Gefühl zurück haben willst!
Doch genau so war es. Bescheidener hätte die Situation wahrlich nicht sein können.
Er hatte ihr gestanden, dass er bald 17 wird...
Und sie dachte, er hätte gerade das 18. Lebensjahr erreicht...
Doch... Er war erst zarte 16 Jahre jung...
Weit für sein Alter, ohne Zweifel. Er wusste sich auszudrücken, er hatte Anstand,
er behandelte sie, wie sie es sich wünschte. Er berührte sie, wie sie es wünschte.
Doch er konnte ihr sicher noch nicht alles geben, was sie begehrte.
Erinnerst du dich? Weisst du, was du noch vor einigen Tagen getan hast,
als du an diesen Burschen noch nicht deinen Verstand verloren hast?
Da hast du olles Weib doch glatt einem Anderen, dem Anderen, ein Zeichen gesandt,
dass es dich gibt, und dass du an ihn denkst.
Bei den Göttern, schäm dich!!! Was, wenn das alte Feuer wieder entfacht?
Du weisst, dass er dir geben wird, was du begehrst...
Dabei hatte sie, seit sie diesen Jüngling kennt, nicht mehr an den anderen gedacht.
Ja sie hatte ihn vergessen.
Aber... Was wenn er sie nicht vergessen hatte?
Schließlich, hatte sie ihm wirklich etwas zukommen lassen...
Sie musste sich klar werden, was sie will. Sie fühlte sich glücklich,
auch wenn er ihr nicht alles geben konnte. Noch nicht.
Aber war das alles? War das der einzige Haken?
Das ist überwindbar, oder? Der Andere... Er war auch nicht perfekt... Nein.
Denk daran, du hast ein Kind vor dir! Hör auf ihn zu verführen. Hör auf.
Er soll auf dich zukommen, wenn er es für richtig hält. Aber ich kenne dich.
Verdammt, ich kenne dich zu gut... Du bist schwach. Du gibst dich Gefühlen hin.
Häng dein Fähnchen nicht nach dem Wind, wenn der Andere kommt...
Sei fair. Zu beiden. Sei ehrlich. Sag ihnen was du willst, wenn du es denn endlich wissen würdest....
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Gast
Ich wusste es. Dazu kenne ich dich einfach zu gut. Drauf wetten hätte ich sollen!
Sieh dir an, wie weit du es hast kommen lassen!
So viel hast du ihm gezeigt, so viel hast du ihm von dir gegeben.
Jetzt gibt es kein Zurück. Nicht ohne tiefe Wunden zu hinterlassen. Überleg es dir gut!
Ja, zu weit hat sie es kommen lassen. Doch ohne Frage, hatte sie es genossen. Jeden Moment mit ihm. In vollen Zügen.
Doch seit sie diese Muschel in ihrem Briefkasten fand, war sie stets verwirrt.
Sie wusste, von wem diese Muschel kam, auch wenn nicht der kleinste Zettel daran hing.
Sie wusste es, denn sie kannte denjenigen, der ihr stets Muscheln mitbrachte.
Sie kannte ihn gut. Zu gut.
Und sie war selbst Schuld, denn sie hatte ja angefangen, und ihm die Rose auf die Kiste gelegt...
Was ist dieser Jüngling für dich? Ein Spielzeug? Sprich!
Er empfindet etwas für dich, das weisst du, und ich weiß, dass du auch etwas für ihn empfindest.
Was sollen also diese dämlichen Gedanken an den Anderen?
Selbst hast du es dir eingebockt!
Sie musste herausfinden was es ist, für beide.
Sie nahm ihn mit, an den Ort, den ihr einst der Andere zeigte.
Ein traumhafter Wasserfall, ein Anblick in dem man sich verlieren,
verlieben konnte. Und so fragte sie. Offen. "Was bin ich für dich?"
Was solltest du schon sein? Du bist wohl seine Erste. Er betet dich an,
aber nur weil er nichts Besseres kennt. Aber das muss er selbst herausfinden, selbst verstehen.
Du hast Angst, willst ihm die Entscheidung jetzt schon abnehmen, die er bald eh treffen wird.
Aber dann versteht er es nicht. Keiner will dich für immer.
Niemand, Tarina...
Aber sie fühlte sich so wohl, so richtig in seinen Armen. Selbst an diesem Ort, der sie so sehr erinnerte...
Der sie aber auch so sehr zum Zweifeln brachte. So sehr verängstigte.
Sie schmiegte sich an ihn, umklammerte ihn fest, als müsse sie sich selbst abhalten, fortzulaufen.
Wie sie es schon immer am Besten konnte...
Halt sie dir ja nicht beide warm! Diese Spielchen kennen wir bereits von dir!
So nicht, meine Liebe! So nicht! Steh endlich zu deinen Gefühlen! Es ist an der Zeit!
Alt genug bist du jetzt, meinst du nicht?
Werd dir endlich klar, was, oder wen du willst!
"Ich habe Angst, dich zu verlieren. Aber noch mehr Angst habe ich, alleine zu sein..."
Sieh dir an, wie weit du es hast kommen lassen!
So viel hast du ihm gezeigt, so viel hast du ihm von dir gegeben.
Jetzt gibt es kein Zurück. Nicht ohne tiefe Wunden zu hinterlassen. Überleg es dir gut!
Ja, zu weit hat sie es kommen lassen. Doch ohne Frage, hatte sie es genossen. Jeden Moment mit ihm. In vollen Zügen.
Doch seit sie diese Muschel in ihrem Briefkasten fand, war sie stets verwirrt.
Sie wusste, von wem diese Muschel kam, auch wenn nicht der kleinste Zettel daran hing.
Sie wusste es, denn sie kannte denjenigen, der ihr stets Muscheln mitbrachte.
Sie kannte ihn gut. Zu gut.
Und sie war selbst Schuld, denn sie hatte ja angefangen, und ihm die Rose auf die Kiste gelegt...
Was ist dieser Jüngling für dich? Ein Spielzeug? Sprich!
Er empfindet etwas für dich, das weisst du, und ich weiß, dass du auch etwas für ihn empfindest.
Was sollen also diese dämlichen Gedanken an den Anderen?
Selbst hast du es dir eingebockt!
Sie musste herausfinden was es ist, für beide.
Sie nahm ihn mit, an den Ort, den ihr einst der Andere zeigte.
Ein traumhafter Wasserfall, ein Anblick in dem man sich verlieren,
verlieben konnte. Und so fragte sie. Offen. "Was bin ich für dich?"
Was solltest du schon sein? Du bist wohl seine Erste. Er betet dich an,
aber nur weil er nichts Besseres kennt. Aber das muss er selbst herausfinden, selbst verstehen.
Du hast Angst, willst ihm die Entscheidung jetzt schon abnehmen, die er bald eh treffen wird.
Aber dann versteht er es nicht. Keiner will dich für immer.
Niemand, Tarina...
Aber sie fühlte sich so wohl, so richtig in seinen Armen. Selbst an diesem Ort, der sie so sehr erinnerte...
Der sie aber auch so sehr zum Zweifeln brachte. So sehr verängstigte.
Sie schmiegte sich an ihn, umklammerte ihn fest, als müsse sie sich selbst abhalten, fortzulaufen.
Wie sie es schon immer am Besten konnte...
Halt sie dir ja nicht beide warm! Diese Spielchen kennen wir bereits von dir!
So nicht, meine Liebe! So nicht! Steh endlich zu deinen Gefühlen! Es ist an der Zeit!
Alt genug bist du jetzt, meinst du nicht?
Werd dir endlich klar, was, oder wen du willst!
"Ich habe Angst, dich zu verlieren. Aber noch mehr Angst habe ich, alleine zu sein..."
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Gast
Und es kam wie es kommen musste, findest du nicht?
Ich habe nichts anderes erwartet, als das!
Geköpft gehörst du, damit du endlich mit diesem dummen Geschiss aufhörst!
Dabei war sie doch glücklich? Dieser Jüngling, er legte ihr die Welt zu Füßen.
Er war für sie da, wenn sie sich sehnte.
Er kümmerte sich um sie, wenn sie krank im Bette lag.
Er ließ ihr Ruhe, wenn sie ihren Freiraum benötigte.
Und er teilte mit ihr, was er mit niemandem vorher geteilt hatte.
Sie waren sich so nahe, sie war so betört von seinem Anblick, seiner Art, seinem Wesen,
dass ihr gar mehrfach Worte auf den Lippen lagen, welche sie sich nur nie traute auszusprechen.
Die Grotze hätte ich dir rumgedreht, hättest du so etwas zu ihm gesagt!
Noch enger hättest du ihn an dich gebunden, als du es eh schon getan hast.
Der Junge ist überwältigt von seinen Gefühlen,
und dann würdest du ihm noch diese Worte abverlangen...
Und, oh verzeih, aber ich sollte dich daran erinnern, dass du das vor nicht allzu
langer Ziet zu einem anderen sagtest, der dich sogar bat seine Frau zu werden.
Weisst du, was du gesagt hast? Meines Wissens, hast du deine damalige Aussage, niemals zurückgenommen...
Und dann standen sie da. Beide in der Schmiede. Und sie bedankte sich für die Muschel.
Und er erkannte sie. Er umarmte sie. Sie umarmte ihn. Und es war so vertraut.
Sie saßen bei einem Bier und einem Wein zusammen in der Taverne,
er stellte Fragen über ihren Verbleib, ganz nüchtern.
Sie sprach von einem anderen Mann. Er nickte nur. Er nickte nur...
Na, wenigstens einer mit Verstand! Du interessierst ihn nicht mehr!
Dein Problem löst sich von selbst! Sieh her, ein Wunder!
Er hat dich losgelassen über die Zeit in der du fort warst. Er hat sein Leben gelebt.
Er kann ohne dich. Nun ist es an der Zeit für dich, auch ohne ihn zu können!
Ein beherzter Tritt gegen das Tischbein des Tavernenmobiliars, nachdem er durch die Türe
nach draußen schritt. Verdammt, er hatte sich kaum verändert, und wenn, dann nur zum Guten.
Diese Muskeln, die sich unter dem engen Hemd abzeichneten...
Diese Augen, in welchen das Feuer brannte, welches ihre Gefühle und ihre Lust stehts entfachte.
Diese verhaltene Art, die jedoch Bände über Wildheit sprechen konnte, wenn man sie zu lesen fähig war.
Ich rede gegen eine Wand, hmn?
Willst du es nicht verstehen, oder kannst du es nicht verstehen?
Nungut, nichts hast du verheimlicht. Beide wissen voneinander. Aber...
Was in dir vorgeht, solltest endlich auch mal du in Ordnung bringen!
Dieses Chaos ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich sage es zum letzten Mal...
Du kannst nicht beide haben. Entscheide dich.
Und sie entschied sich, für eine weitere Flasche Rotwein...
Ich habe nichts anderes erwartet, als das!
Geköpft gehörst du, damit du endlich mit diesem dummen Geschiss aufhörst!
Dabei war sie doch glücklich? Dieser Jüngling, er legte ihr die Welt zu Füßen.
Er war für sie da, wenn sie sich sehnte.
Er kümmerte sich um sie, wenn sie krank im Bette lag.
Er ließ ihr Ruhe, wenn sie ihren Freiraum benötigte.
Und er teilte mit ihr, was er mit niemandem vorher geteilt hatte.
Sie waren sich so nahe, sie war so betört von seinem Anblick, seiner Art, seinem Wesen,
dass ihr gar mehrfach Worte auf den Lippen lagen, welche sie sich nur nie traute auszusprechen.
Die Grotze hätte ich dir rumgedreht, hättest du so etwas zu ihm gesagt!
Noch enger hättest du ihn an dich gebunden, als du es eh schon getan hast.
Der Junge ist überwältigt von seinen Gefühlen,
und dann würdest du ihm noch diese Worte abverlangen...
Und, oh verzeih, aber ich sollte dich daran erinnern, dass du das vor nicht allzu
langer Ziet zu einem anderen sagtest, der dich sogar bat seine Frau zu werden.
Weisst du, was du gesagt hast? Meines Wissens, hast du deine damalige Aussage, niemals zurückgenommen...
Und dann standen sie da. Beide in der Schmiede. Und sie bedankte sich für die Muschel.
Und er erkannte sie. Er umarmte sie. Sie umarmte ihn. Und es war so vertraut.
Sie saßen bei einem Bier und einem Wein zusammen in der Taverne,
er stellte Fragen über ihren Verbleib, ganz nüchtern.
Sie sprach von einem anderen Mann. Er nickte nur. Er nickte nur...
Na, wenigstens einer mit Verstand! Du interessierst ihn nicht mehr!
Dein Problem löst sich von selbst! Sieh her, ein Wunder!
Er hat dich losgelassen über die Zeit in der du fort warst. Er hat sein Leben gelebt.
Er kann ohne dich. Nun ist es an der Zeit für dich, auch ohne ihn zu können!
Ein beherzter Tritt gegen das Tischbein des Tavernenmobiliars, nachdem er durch die Türe
nach draußen schritt. Verdammt, er hatte sich kaum verändert, und wenn, dann nur zum Guten.
Diese Muskeln, die sich unter dem engen Hemd abzeichneten...
Diese Augen, in welchen das Feuer brannte, welches ihre Gefühle und ihre Lust stehts entfachte.
Diese verhaltene Art, die jedoch Bände über Wildheit sprechen konnte, wenn man sie zu lesen fähig war.
Ich rede gegen eine Wand, hmn?
Willst du es nicht verstehen, oder kannst du es nicht verstehen?
Nungut, nichts hast du verheimlicht. Beide wissen voneinander. Aber...
Was in dir vorgeht, solltest endlich auch mal du in Ordnung bringen!
Dieses Chaos ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich sage es zum letzten Mal...
Du kannst nicht beide haben. Entscheide dich.
Und sie entschied sich, für eine weitere Flasche Rotwein...
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Gast
Ich weiß jetzt gerade nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Vermutlich wäre beides auf einmal angemessen deiner Lage.
Kaum hast du ihn aus dem Kopf, steht er im Marktstand daneben.
Langsam fange ich auch an, an Vorherbestimmung zu glauben...
Was immer es war, es verwirrte sie. Wie immer.
Kein klarer Gedanken ging durch den Kopf dieses Weibsbilds.
Was wollte sie? Ihn? Seine Wärme? Seine Wildheit? Alles an ihm?
Oder brauchte sie nur das Wissen, wirklich geliebt worden zu sein?
Und wo ist der, der ihr auf all diese Fragen eine Antwort geben kann?
Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wärst du nicht allein auf dem Markt gewesen...
Wäre dein von ihm so nett betitelter "Neuer" dabei gewesen...
Wieso hast du überhaupt mit ihm gesprochen, kannst du mir das verraten?
Geh ihm doch einfach aus dem Weg, herrje. Ist das so schwer?
Ja. War es. Denn es musste raus. Es musste gesagt werden. Aber was?
Sie hat ihm gesagt, dass sie ihn gebraucht hätte. Dass sie nie fort gegangen wäre,
hätte er sie nicht alleine gelassen. Hätte er ihr all die Liebe gegeben,
die sie gebraucht hätte.
Was hat sie nicht alles für ihn getan? Hat er es überhaupt je gesehen?
Hat er überhaupt je verstanden, was er für sie war? Oder.... ist?
Nichts ist er! Garnichts! Hör doch auf mit dem Scheiss!
Ja, er war der erste der dir zeigte, was es noch gab außer dieser Quälerei
aus der du gekommen bist. Ja. Und?
Das heisst doch nicht dass er der letzte sein muss. Sieh was du jetzt hast!
WEN du jetzt hast! Das ist doch alles was du dir gewünscht hast, oder?
Du bist doch glücklich! Was willst du mehr?
Mehr... Kann man mehr wollen? Wann ist mehr haben zu viel?
Kann man zu viel haben? Was ist viel und wann ist es zu wenig?
Und was ist Glück?
Kann man noch glücklicher sein, als bei dem Gefühl des Glücks selbst?
Denk nicht so dumm nach! Machst dich nur kaputt mit dem Mist!
Häng dein Fähnchen nicht nach dem Wind und sprich Tacheles!
Meinetwegen schlag auf ihn ein mit seinen beschissenen Pfannen!
Egal was dir zu einem klaren Kopf verhilft, tu es!
Vermutlich wäre beides auf einmal angemessen deiner Lage.
Kaum hast du ihn aus dem Kopf, steht er im Marktstand daneben.
Langsam fange ich auch an, an Vorherbestimmung zu glauben...
Was immer es war, es verwirrte sie. Wie immer.
Kein klarer Gedanken ging durch den Kopf dieses Weibsbilds.
Was wollte sie? Ihn? Seine Wärme? Seine Wildheit? Alles an ihm?
Oder brauchte sie nur das Wissen, wirklich geliebt worden zu sein?
Und wo ist der, der ihr auf all diese Fragen eine Antwort geben kann?
Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wärst du nicht allein auf dem Markt gewesen...
Wäre dein von ihm so nett betitelter "Neuer" dabei gewesen...
Wieso hast du überhaupt mit ihm gesprochen, kannst du mir das verraten?
Geh ihm doch einfach aus dem Weg, herrje. Ist das so schwer?
Ja. War es. Denn es musste raus. Es musste gesagt werden. Aber was?
Sie hat ihm gesagt, dass sie ihn gebraucht hätte. Dass sie nie fort gegangen wäre,
hätte er sie nicht alleine gelassen. Hätte er ihr all die Liebe gegeben,
die sie gebraucht hätte.
Was hat sie nicht alles für ihn getan? Hat er es überhaupt je gesehen?
Hat er überhaupt je verstanden, was er für sie war? Oder.... ist?
Nichts ist er! Garnichts! Hör doch auf mit dem Scheiss!
Ja, er war der erste der dir zeigte, was es noch gab außer dieser Quälerei
aus der du gekommen bist. Ja. Und?
Das heisst doch nicht dass er der letzte sein muss. Sieh was du jetzt hast!
WEN du jetzt hast! Das ist doch alles was du dir gewünscht hast, oder?
Du bist doch glücklich! Was willst du mehr?
Mehr... Kann man mehr wollen? Wann ist mehr haben zu viel?
Kann man zu viel haben? Was ist viel und wann ist es zu wenig?
Und was ist Glück?
Kann man noch glücklicher sein, als bei dem Gefühl des Glücks selbst?
Denk nicht so dumm nach! Machst dich nur kaputt mit dem Mist!
Häng dein Fähnchen nicht nach dem Wind und sprich Tacheles!
Meinetwegen schlag auf ihn ein mit seinen beschissenen Pfannen!
Egal was dir zu einem klaren Kopf verhilft, tu es!
-
Gast
Gut, beschissener hätte es nicht laufen können, da muss ich dir Recht geben.
Aber was hast du auch erwartet? Dass er es eingesteht? Herrje, das ist ein Mann!
Aber du hast es versucht... Jetzt ist die Frage... Kannst du damit leben?
Eigentlich... ja eigentlich, hat er es ja nur noch schlimmer gemacht...
Sie fasste sich ein Herz, wartete bis er alleine am Stand, und ließ ihre Wut heraus.
Alles was sich aufstaute, was sie ihm all die Zeit hat sagen wollen, als er nicht da,
und sie ihn brauchte. Alles was sie dazu trieb zu gehen. Und was sie trieb zurück zu kommen.
Und nun, da eine Liebe entstand mit diesem Jüngling.. diesem jungen Mann,
der ihr die Welt zu Füßen legte und sie so behandelte wie sie es stets wünschte es verdient zu haben,
nun wo sie für ihn frei sein wollte, ließ der Andere sie nicht gehen...
Sicher, die Ohrfeige hatte sich gewaschen! Hast du gut gemacht! Hat schön gescheppert!
Solltest du öfter tun! Aber für ihn war das wohl eher eine Aufforderung zu einer Tat...
Wieso zum Teufel hat er dich geküsst? Kannst du mir das sagen?
Schon eine seltsame Art die ihr zwei an den Tag legt...
Erst eine scheppern und dann wird geknutscht? Ich verstehs nicht....
Und sie stieß ihn von sich, als er seine Lippen auf ihre drückte.
Nach dem ersten Moment des Schocks über diese Tat, nach den ersten Momenten,
in welchen sie die Erinnerung einholte, die Sehnsucht einholte, und dann die Realität...
Stieß sie ihn von sich, denn, das war nicht der Mann von dem sie sich die Begierde wünschte.
Nicht mehr. Nicht wahr?
Ich bin stolz auf dich... Wirklich... Du hast eine Entscheidung getroffen.
In dem Moment, wo du ihn weggestoßen hast.
Auch als er das zweite mal seine Lippen auf eine drückte...
Einen starken Willen hast du... wirklich... Wenn er so küssen kann wie er aussieht,
glaube ich wäre ich nicht so klar in meiner Entscheidung gewesen.
Und dann verlangte sie es. "Nimm es zurück". Und er wusste genau was sie meint.
Er sollte zurücknehmen, als er ihr damals sagte, dass er sie liebte.
Er sollte zurücknehmen, als er ihr damals die Frage der Fragen stellte.
Er sollte zugeben, dass alles nur eine Lüge war, dass er sie nie wollte.
Er kann dich nicht gewollt haben. Ein Mann ist für sein Weib da, sorgt sich um sie,
wenn er sie wirklich liebt. Er möchte jede freie Minute mit ihr verbringen,
wenn er sie wirklich liebt. Und du warst einsam. So einsam!
Erinnerst du dich an jeden verdammten Abend den du alleine in seinem Haus gesessen hast?
Wie ein dummes kleines unwissendes Kind auf ihn gewartet und gehofft hast?
Und dann doch bei einer Flasche Wein irgendwann in den Schlaf gefallen bist?
Er wollte dich nie.
Doch er sagte es nicht. Er verweigerte es. Er nahm nichts zurück.
Auch ihre verzweifelten Schreie bewirkten nichts.
Nicht einmal als sie wütend etwas nach ihm warf. Wieso fällt es ihm so schwer seine Lüge zuzugeben?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Und die eine ist ausgeschlossen, da er nie bei ihr war...
Also hat er sie nicht gewollt. Richtig?
Sie konnte keinem Anderen trauen, keinem Anderen sagen, dass sie ihn liebt, keine Bindung eingehen, solange er es nicht zurücknimmt.
Sie ist nicht frei, wenn er es nicht zurück nimmt...
Ich konnte es ja auch nicht fassen! Herrje mit jeder Aussage habe ich gerechnet, aber nicht hiermit!
Ich dachte er scheppert dir auch eine, oder wirft dich hochkant raus,
oder er gesteht einfach ein, dass du ihm nichts bedeutet hast.
Aber als er sagte, dass du die einzige Frau auf dieser Welt seist, die er jemals geheiratet hätte
oder heiraten würde. Ja also da war ich baff.
Und so stand auch Tarina wie angewurzelt da. Sie schluckte, suchte nach Worten, nach irgendeiner Reaktion,
die sie von sich geben könnte, doch sie war vollkommen überfordert.
Sie war so ergriffen von seinen Worten, so forsch und zornig er sie auch aussprach.
Und schon ging er fort. Ohne eine Reaktion von ihr abzuwarten oder gar zu erwarten.
Er ließ sie einfach stehen. Wie er es schon immer gut konnte.
Also, ganz ehrlich? Ich bin genau so ratlos wie du.
Ich dachte immer, schlimmer kanns nicht mehr werden, aber jetzt...
Also jetzt stehst du echt beschissen da!
Sie ging in ihr Heim, legte ihre Kleidung ab und nahm ein warmes Bad.
Auf der Kiste stand das Geschenk von dem jungen Mann, auf dem Sekretär lag die Marzipanrose des Anderen von vor langer Zeit...
Das hier ist nicht das neue Leben, was sie sich wünschte.
Das hier ist nicht der Abstand den sie brauchte.
So lange sie auch fort war, holte sie so schnell alles wieder ein.
Es war Zeit...
Aber was hast du auch erwartet? Dass er es eingesteht? Herrje, das ist ein Mann!
Aber du hast es versucht... Jetzt ist die Frage... Kannst du damit leben?
Eigentlich... ja eigentlich, hat er es ja nur noch schlimmer gemacht...
Sie fasste sich ein Herz, wartete bis er alleine am Stand, und ließ ihre Wut heraus.
Alles was sich aufstaute, was sie ihm all die Zeit hat sagen wollen, als er nicht da,
und sie ihn brauchte. Alles was sie dazu trieb zu gehen. Und was sie trieb zurück zu kommen.
Und nun, da eine Liebe entstand mit diesem Jüngling.. diesem jungen Mann,
der ihr die Welt zu Füßen legte und sie so behandelte wie sie es stets wünschte es verdient zu haben,
nun wo sie für ihn frei sein wollte, ließ der Andere sie nicht gehen...
Sicher, die Ohrfeige hatte sich gewaschen! Hast du gut gemacht! Hat schön gescheppert!
Solltest du öfter tun! Aber für ihn war das wohl eher eine Aufforderung zu einer Tat...
Wieso zum Teufel hat er dich geküsst? Kannst du mir das sagen?
Schon eine seltsame Art die ihr zwei an den Tag legt...
Erst eine scheppern und dann wird geknutscht? Ich verstehs nicht....
Und sie stieß ihn von sich, als er seine Lippen auf ihre drückte.
Nach dem ersten Moment des Schocks über diese Tat, nach den ersten Momenten,
in welchen sie die Erinnerung einholte, die Sehnsucht einholte, und dann die Realität...
Stieß sie ihn von sich, denn, das war nicht der Mann von dem sie sich die Begierde wünschte.
Nicht mehr. Nicht wahr?
Ich bin stolz auf dich... Wirklich... Du hast eine Entscheidung getroffen.
In dem Moment, wo du ihn weggestoßen hast.
Auch als er das zweite mal seine Lippen auf eine drückte...
Einen starken Willen hast du... wirklich... Wenn er so küssen kann wie er aussieht,
glaube ich wäre ich nicht so klar in meiner Entscheidung gewesen.
Und dann verlangte sie es. "Nimm es zurück". Und er wusste genau was sie meint.
Er sollte zurücknehmen, als er ihr damals sagte, dass er sie liebte.
Er sollte zurücknehmen, als er ihr damals die Frage der Fragen stellte.
Er sollte zugeben, dass alles nur eine Lüge war, dass er sie nie wollte.
Er kann dich nicht gewollt haben. Ein Mann ist für sein Weib da, sorgt sich um sie,
wenn er sie wirklich liebt. Er möchte jede freie Minute mit ihr verbringen,
wenn er sie wirklich liebt. Und du warst einsam. So einsam!
Erinnerst du dich an jeden verdammten Abend den du alleine in seinem Haus gesessen hast?
Wie ein dummes kleines unwissendes Kind auf ihn gewartet und gehofft hast?
Und dann doch bei einer Flasche Wein irgendwann in den Schlaf gefallen bist?
Er wollte dich nie.
Doch er sagte es nicht. Er verweigerte es. Er nahm nichts zurück.
Auch ihre verzweifelten Schreie bewirkten nichts.
Nicht einmal als sie wütend etwas nach ihm warf. Wieso fällt es ihm so schwer seine Lüge zuzugeben?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Und die eine ist ausgeschlossen, da er nie bei ihr war...
Also hat er sie nicht gewollt. Richtig?
Sie konnte keinem Anderen trauen, keinem Anderen sagen, dass sie ihn liebt, keine Bindung eingehen, solange er es nicht zurücknimmt.
Sie ist nicht frei, wenn er es nicht zurück nimmt...
Ich konnte es ja auch nicht fassen! Herrje mit jeder Aussage habe ich gerechnet, aber nicht hiermit!
Ich dachte er scheppert dir auch eine, oder wirft dich hochkant raus,
oder er gesteht einfach ein, dass du ihm nichts bedeutet hast.
Aber als er sagte, dass du die einzige Frau auf dieser Welt seist, die er jemals geheiratet hätte
oder heiraten würde. Ja also da war ich baff.
Und so stand auch Tarina wie angewurzelt da. Sie schluckte, suchte nach Worten, nach irgendeiner Reaktion,
die sie von sich geben könnte, doch sie war vollkommen überfordert.
Sie war so ergriffen von seinen Worten, so forsch und zornig er sie auch aussprach.
Und schon ging er fort. Ohne eine Reaktion von ihr abzuwarten oder gar zu erwarten.
Er ließ sie einfach stehen. Wie er es schon immer gut konnte.
Also, ganz ehrlich? Ich bin genau so ratlos wie du.
Ich dachte immer, schlimmer kanns nicht mehr werden, aber jetzt...
Also jetzt stehst du echt beschissen da!
Sie ging in ihr Heim, legte ihre Kleidung ab und nahm ein warmes Bad.
Auf der Kiste stand das Geschenk von dem jungen Mann, auf dem Sekretär lag die Marzipanrose des Anderen von vor langer Zeit...
Das hier ist nicht das neue Leben, was sie sich wünschte.
Das hier ist nicht der Abstand den sie brauchte.
So lange sie auch fort war, holte sie so schnell alles wieder ein.
Es war Zeit...
Zuletzt geändert von Gast am Montag 25. Februar 2013, 00:00, insgesamt 2-mal geändert.
-
Gast
Und du glaubst das ist der richtige Weg?
Ich meine - das soll's sein? Wirklich?
Gut, du hast dich entschieden, das ist schonmal gut, das machst du sonst nie,
aber ist das eine gute Wahl, die du da getroffen hast?
Es musste etwas passieren... Es war unumgänglich...
So wie sie derzeit lebte, was sie derzeit fühlte, war es eine unerträgliche Situation
die sie mehr und mehr aufzehrte und ihr die Kraft nahm, die sie so sehr brauchte.
Und so entschied sie für den einen Weg, der schon so lange darauf wartete
von ihr beschritten zu werden.
Etwas düster hier, findest du nicht?
Ja ja, ich weiß, es wird nicht grundlos Düstersee heißen...
Aber verwundert hat's mich, wahrlich!
Dachte sie ziehen dich hinter ein Haus und schneiden der die Kehle durch,
aber, dass sie dich doch so akzeptieren, dir sogar ihre Türen öffnen, damit habe ich nicht gerechnet...
Und so saß sie in dem Tempel, umringt von Anhängern seines Glaubens,
vor dem Priester welche von den Lehren des Einen predigte.
Immer wieder legte sie die Stirn in Falten, als ihr Gehirn ihr immer wieder die
Widersprüchlichkeit darlegte, die Fragen die es aufwarf.
Und doch fühlte sie sich so richtig an diesem Ort, so willkommen, so angekommen.
Was du alles für den Jüngling tust! Mach dir das mal bewusst!
Würde er das denn auch für dich tun?
Hast du mal überlegt ihn zu bitten, sich Temoras Lehren anzuhören?
Ja, hör auf zu schwätzen, ich weiß doch, dass er eine Familie hier hat.
Für dich ist es leichter, du hast nichts außer deinem Handwerk... Nichts und Niemanden...
Aber trotzdem solltest du nichts tun, das du nicht gut überlegt hast. Es gibt immer einen anderen Weg!
Für sie gab es keinen anderen Weg... Es war der einzige, der richtige.
Zumindest fühlte er sich richtig an. So saß sie in dem Gottesdienst, vervollständigte sogar ab und an
einen Satz des Predigers über die Lehren des Einen, als habe sie nie an etwas anderes geglaubt.
Am Ende des Unterrichts bat sie den Priester um ein Wort, man gab ihr die Möglichkeit zu einem weiteren Gespräch,
um Fragen zu klären, um den richtigen Weg zu finden.
Tu was du für richtig hältst. Herrje, ich bin ja schon froh, dass du überhaupt mal eine Entscheidung getroffen hast.
Miserabler hätte deine Situation ja nicht sein können... Ich freue mich für dich...
Ich wünsche mir nur dass du glücklich wirst... Wirst du es?
Ach du weißt es genau so wenig wie ich...
Wollen wir hoffen, dass dein Jüngling es wert ist... Dass er dich auf Händen trägt...
So wie du es verdient hast...
Aber vergiss nicht wo du lebst. Wenn dich jemand gesehen hat! Das ist nicht sicher!
Ach was red' ich drum herum? Hau ab!
Und so beschritt sie den Weg, den es längst überfällig zu gehen war.
Sie packte ihre Sachen zusammen, stellte alles säuberlich im Keller bereit.
Der Laden wurde nur noch sporadisch für die ein oder andere Auftragsarbeit geöffnet.
Sobald sich ein geeigneter Grundbesitz für sie und den jungen Mann findet, ist sie hier weg.
Weg von dem Leben das sie so sehr fesselte, und ihr die Luft zum Atmen nahm.
Sie wollte es so sehr. Ihr neues Leben. Den neuen Anfang, den neuen Mann.
Sie öffnete eine Flasche Wein, erhob das Glas.
Auf das neue Leben, auf dass es sich lohnen mag...
Ich meine - das soll's sein? Wirklich?
Gut, du hast dich entschieden, das ist schonmal gut, das machst du sonst nie,
aber ist das eine gute Wahl, die du da getroffen hast?
Es musste etwas passieren... Es war unumgänglich...
So wie sie derzeit lebte, was sie derzeit fühlte, war es eine unerträgliche Situation
die sie mehr und mehr aufzehrte und ihr die Kraft nahm, die sie so sehr brauchte.
Und so entschied sie für den einen Weg, der schon so lange darauf wartete
von ihr beschritten zu werden.
Etwas düster hier, findest du nicht?
Ja ja, ich weiß, es wird nicht grundlos Düstersee heißen...
Aber verwundert hat's mich, wahrlich!
Dachte sie ziehen dich hinter ein Haus und schneiden der die Kehle durch,
aber, dass sie dich doch so akzeptieren, dir sogar ihre Türen öffnen, damit habe ich nicht gerechnet...
Und so saß sie in dem Tempel, umringt von Anhängern seines Glaubens,
vor dem Priester welche von den Lehren des Einen predigte.
Immer wieder legte sie die Stirn in Falten, als ihr Gehirn ihr immer wieder die
Widersprüchlichkeit darlegte, die Fragen die es aufwarf.
Und doch fühlte sie sich so richtig an diesem Ort, so willkommen, so angekommen.
Was du alles für den Jüngling tust! Mach dir das mal bewusst!
Würde er das denn auch für dich tun?
Hast du mal überlegt ihn zu bitten, sich Temoras Lehren anzuhören?
Ja, hör auf zu schwätzen, ich weiß doch, dass er eine Familie hier hat.
Für dich ist es leichter, du hast nichts außer deinem Handwerk... Nichts und Niemanden...
Aber trotzdem solltest du nichts tun, das du nicht gut überlegt hast. Es gibt immer einen anderen Weg!
Für sie gab es keinen anderen Weg... Es war der einzige, der richtige.
Zumindest fühlte er sich richtig an. So saß sie in dem Gottesdienst, vervollständigte sogar ab und an
einen Satz des Predigers über die Lehren des Einen, als habe sie nie an etwas anderes geglaubt.
Am Ende des Unterrichts bat sie den Priester um ein Wort, man gab ihr die Möglichkeit zu einem weiteren Gespräch,
um Fragen zu klären, um den richtigen Weg zu finden.
Tu was du für richtig hältst. Herrje, ich bin ja schon froh, dass du überhaupt mal eine Entscheidung getroffen hast.
Miserabler hätte deine Situation ja nicht sein können... Ich freue mich für dich...
Ich wünsche mir nur dass du glücklich wirst... Wirst du es?
Ach du weißt es genau so wenig wie ich...
Wollen wir hoffen, dass dein Jüngling es wert ist... Dass er dich auf Händen trägt...
So wie du es verdient hast...
Aber vergiss nicht wo du lebst. Wenn dich jemand gesehen hat! Das ist nicht sicher!
Ach was red' ich drum herum? Hau ab!
Und so beschritt sie den Weg, den es längst überfällig zu gehen war.
Sie packte ihre Sachen zusammen, stellte alles säuberlich im Keller bereit.
Der Laden wurde nur noch sporadisch für die ein oder andere Auftragsarbeit geöffnet.
Sobald sich ein geeigneter Grundbesitz für sie und den jungen Mann findet, ist sie hier weg.
Weg von dem Leben das sie so sehr fesselte, und ihr die Luft zum Atmen nahm.
Sie wollte es so sehr. Ihr neues Leben. Den neuen Anfang, den neuen Mann.
Sie öffnete eine Flasche Wein, erhob das Glas.
Auf das neue Leben, auf dass es sich lohnen mag...
Zuletzt geändert von Gast am Montag 4. März 2013, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Und ich dachte wir sind gerade auf einem Weg der Besserung...
Ich hab's wirklich geglaubt, kann man das fassen?
Du bringst auch alles durcheinander, oder willst du mir erzählen, es lag am Alkohol?
Gefällt er dir wirklich? Was ist mit dem Jüngling? Oh Tarina.....
Große, große Scheiße...
Der Jüngling, für den sie sich entschieden hatte, war fort. Seit langer Zeit hat er sich nicht blicken lassen.
Sie hat ihn gesucht, auf seinem Hof, bei seiner Schwester.
Er ist wohl wieder zurück zu seinen Eltern... Nicht einmal sein Bruder und seine Schwester haben etwas von ihm gehört.
Wie vom Erdboden verschwunden... Er ist gegangen, ohne sie. Ohne sie auch nur zu informieren.
Sie wurde sitzen gelassen, schon wieder.
Ich verstehe dich ja.
Ja, ich tue es wirklich. Du fühlst dich einsam und ungeliebt.
Du bist halt jemand, der diese Aufmerksamkeit braucht, der diese Nähe braucht,
der diese Liebe braucht, die du immer so schmerzlich vermisst hast und nach der du dich immer sehntest.
Aber du bist so sehr zu Tode betrübt, wenn jemand einige Wochen nichts von sich hören lässt?
Das war bei deinem Ersten doch genau so, und jetzt sagt er, er nimmt es nicht zurück.
Vielleicht... bist du nur zu ungeduldig?
Und trotzdem hat sie etwas Unverständliches getan...
Sie saß in der Taverne seiner Schwester, soff sich mit Kaktusschnaps voll, leerte über eine Flasche,
und war bei weitem nicht mehr zurechnungsfähig. Schnaps hilft nicht zu vergessen. Nicht lange genug.
Sie hatte Sehnsucht, die hatte Kummer.. Liebeskummer... So sehr wünschte sie sich die Wärme und Zuneigung.
Ein Tavernengast schien ihre bekümmerte Mine zu bemerken, versuchte sie mit akrobatischen Kunststücken aufzuheitern,
was kurzzeitig sogar zu gelingen schien.
Na, er hat sich schon Mühe gegeben!
Auch wenn das Ganze mehr in einer lächerlichen Misere endete, brachte er dich kurz zum Schmunzeln.
Und was machst du? Säufst dir dein Hirn weg!
Nein, du hast nicht nur zugelassen, dass er dich nach Hause begleitet,
du hast nicht nur zugelassen, dass er dich in dein Bett legt,
Tarina, du hast zugelassen... Alles hast du zugelassen! Und ich weiß wie sehr du es genossen hast...
Sie fühlte sich aber doch so einsam... So zurückgelassen und ungeliebt...
Und sie war schließlich betrunken! Sternhagelvoll war sie doch gar nicht mehr Herr ihrer Sinne!
Am Morgen öffnete Sie die Augen, neben ihr im Bett herrschte Leere.
Hatte sie sich das alles nur eingebildet? War die letzte Nacht gar niemand bei ihr?
Dabei dachte sie, er sei bei ihr eingeschlafen...
Vielleicht, vielleicht war es nicht passiert... Vielleicht hatte sie sich nicht in den Armen eines anderen getröstet...
Schau mal dort, auf deinem Sekretär...
Ein Smaragd... Erinnerst du dich, als er von deinen Augen so gefesselt war?
Wie oft er dir sagte wie hübsch du aussiehst?
Lies den Zettel daneben... Lies ihn...
Du hast nicht geträumt.. Du hast es wirklich zugelassen... Es ist passiert...
"Ich komme wieder"
Wollte sie das? Wollte sie es nicht? Sie genoss die Aufmerksamkeit,
sie genoss die Wärme und Zärtlichkeit die er ihr schenkte.
Die wohligen Worte, die vielen Komplimente.... Sie hat es so vermisst... Und sie hat es einfach geschehen lassen...
Und sie wusste beim besten Willen nicht, wie sie jetzt mit all dem umgehen sollte.
Gerade noch wollte sie den Glauben des Jünglings annehmen, mit ihm zusammenziehen,
jetzt hatte sie so einen... Schritt begangen, bei dem sie nicht einmal wusste, ob sie ihn bereuen sollte.
Ich hab die Schnauze voll von deinen beschissenen Liebesgeschichten!
Wirklich, ich hab echt keinen Nerv mehr!
Schließ dich in deinen Keller und komm verdammt noch mal erst wieder raus,
wenn du weißt wie das alles weitergehen soll!
Da säufst du dir den Kopp zu, damit du aus dieser Männer-Misere herauskommst,
und rennst dabei noch tiefer hinein. Echt, sowas kannst auch nur du!
Jetzt, im klaren Kopf, wirklich wahrnehmend, was den letzten Abend so geschehen,
saß sie dennoch vollkommen kopflos in ihrem Keller vor ihrem Sekretär,
den von ihm dagelassenen Zettel anstarrend. Wird er kommen? Was wird sie sagen?
Wird sie sich freuen? Wird sie sich schämen? Wird sie den Jüngling vermissen? Wird sie ihn ziehen lassen?
Sie wusste es nicht. Sie wusste gar nichts. So stürzte sie sich in Arbeit, in der Hoffnung, die Probleme lösen sich von alleine...
Ich hab's wirklich geglaubt, kann man das fassen?
Du bringst auch alles durcheinander, oder willst du mir erzählen, es lag am Alkohol?
Gefällt er dir wirklich? Was ist mit dem Jüngling? Oh Tarina.....
Große, große Scheiße...
Der Jüngling, für den sie sich entschieden hatte, war fort. Seit langer Zeit hat er sich nicht blicken lassen.
Sie hat ihn gesucht, auf seinem Hof, bei seiner Schwester.
Er ist wohl wieder zurück zu seinen Eltern... Nicht einmal sein Bruder und seine Schwester haben etwas von ihm gehört.
Wie vom Erdboden verschwunden... Er ist gegangen, ohne sie. Ohne sie auch nur zu informieren.
Sie wurde sitzen gelassen, schon wieder.
Ich verstehe dich ja.
Ja, ich tue es wirklich. Du fühlst dich einsam und ungeliebt.
Du bist halt jemand, der diese Aufmerksamkeit braucht, der diese Nähe braucht,
der diese Liebe braucht, die du immer so schmerzlich vermisst hast und nach der du dich immer sehntest.
Aber du bist so sehr zu Tode betrübt, wenn jemand einige Wochen nichts von sich hören lässt?
Das war bei deinem Ersten doch genau so, und jetzt sagt er, er nimmt es nicht zurück.
Vielleicht... bist du nur zu ungeduldig?
Und trotzdem hat sie etwas Unverständliches getan...
Sie saß in der Taverne seiner Schwester, soff sich mit Kaktusschnaps voll, leerte über eine Flasche,
und war bei weitem nicht mehr zurechnungsfähig. Schnaps hilft nicht zu vergessen. Nicht lange genug.
Sie hatte Sehnsucht, die hatte Kummer.. Liebeskummer... So sehr wünschte sie sich die Wärme und Zuneigung.
Ein Tavernengast schien ihre bekümmerte Mine zu bemerken, versuchte sie mit akrobatischen Kunststücken aufzuheitern,
was kurzzeitig sogar zu gelingen schien.
Na, er hat sich schon Mühe gegeben!
Auch wenn das Ganze mehr in einer lächerlichen Misere endete, brachte er dich kurz zum Schmunzeln.
Und was machst du? Säufst dir dein Hirn weg!
Nein, du hast nicht nur zugelassen, dass er dich nach Hause begleitet,
du hast nicht nur zugelassen, dass er dich in dein Bett legt,
Tarina, du hast zugelassen... Alles hast du zugelassen! Und ich weiß wie sehr du es genossen hast...
Sie fühlte sich aber doch so einsam... So zurückgelassen und ungeliebt...
Und sie war schließlich betrunken! Sternhagelvoll war sie doch gar nicht mehr Herr ihrer Sinne!
Am Morgen öffnete Sie die Augen, neben ihr im Bett herrschte Leere.
Hatte sie sich das alles nur eingebildet? War die letzte Nacht gar niemand bei ihr?
Dabei dachte sie, er sei bei ihr eingeschlafen...
Vielleicht, vielleicht war es nicht passiert... Vielleicht hatte sie sich nicht in den Armen eines anderen getröstet...
Schau mal dort, auf deinem Sekretär...
Ein Smaragd... Erinnerst du dich, als er von deinen Augen so gefesselt war?
Wie oft er dir sagte wie hübsch du aussiehst?
Lies den Zettel daneben... Lies ihn...
Du hast nicht geträumt.. Du hast es wirklich zugelassen... Es ist passiert...
"Ich komme wieder"
Wollte sie das? Wollte sie es nicht? Sie genoss die Aufmerksamkeit,
sie genoss die Wärme und Zärtlichkeit die er ihr schenkte.
Die wohligen Worte, die vielen Komplimente.... Sie hat es so vermisst... Und sie hat es einfach geschehen lassen...
Und sie wusste beim besten Willen nicht, wie sie jetzt mit all dem umgehen sollte.
Gerade noch wollte sie den Glauben des Jünglings annehmen, mit ihm zusammenziehen,
jetzt hatte sie so einen... Schritt begangen, bei dem sie nicht einmal wusste, ob sie ihn bereuen sollte.
Ich hab die Schnauze voll von deinen beschissenen Liebesgeschichten!
Wirklich, ich hab echt keinen Nerv mehr!
Schließ dich in deinen Keller und komm verdammt noch mal erst wieder raus,
wenn du weißt wie das alles weitergehen soll!
Da säufst du dir den Kopp zu, damit du aus dieser Männer-Misere herauskommst,
und rennst dabei noch tiefer hinein. Echt, sowas kannst auch nur du!
Jetzt, im klaren Kopf, wirklich wahrnehmend, was den letzten Abend so geschehen,
saß sie dennoch vollkommen kopflos in ihrem Keller vor ihrem Sekretär,
den von ihm dagelassenen Zettel anstarrend. Wird er kommen? Was wird sie sagen?
Wird sie sich freuen? Wird sie sich schämen? Wird sie den Jüngling vermissen? Wird sie ihn ziehen lassen?
Sie wusste es nicht. Sie wusste gar nichts. So stürzte sie sich in Arbeit, in der Hoffnung, die Probleme lösen sich von alleine...
-
Gast
Langsam weiß ich wahrlich nicht mehr, wie ich das betiteln soll…
Du bist nicht mehr ganz bei Trost, weißt du das?
Wann im Namen der Götter, wirst du endlich ein anderes Selbstbild von dir bekommen?
Du bist nicht so furchtbar, wie du selbst von dir denkst.
Klar, mit den Männern hattest du in deiner Vergangenheit nicht sonderlich viel Glück,
doch über was willst du dich denn gerade beschweren? Es geht dir doch gut?
Wahrlich, in eben jenem Moment in dem sie sich befand, hätte sie rundum
glücklich und zufrieden sein sollen, und dennoch war sie es nicht…
Als die Beben begannen, wusste sie, es ist an der Zeit. Es war ein Zeichen.
Jetzt oder nie. Es war der Aufbruch. Die Zeit der Veränderung. Und sie veränderte sich mit.
Weitere Glaubendunterrichte und Tempelbesuche verstrichen, ehe sie einen Bürgerbrief
in eben jener Stadt erhielt, in welcher sie sich wohler fühlte und mehr sie selbst sein durfte.
Muss ich es dir aufzählen, damit du endlich begreifst, wie glücklich du sein solltest?
Es gibt Menschen, die wären nur mit halb so viel zufrieden als du hast, und du, gerade du,
beschwerst dich?
Du hast einen neuen Laden in Rahal, ein großes Haus, gut gelegen.
Deine Lektionen im Rüstwerk sind fast beendet, deine Feinschmiedewaren sind gar meisterlich.
Und dir steht jemand an der Seite, dem du wahrlich wichtig bist.
Eben jener Mann, der sie einst in der Taverne aufmunterte, als sie um das Fernbleiben
des Jünglings trauerte. Jener Mann, der sie nach Hause begleitete, dem sie in so kurzer Zeit verfiel…
Eben jener Mann, der sie zwar hält, aber ihr nicht das gibt,
nicht in dem Umfang den sie begehrt, was sie wohl glücklich macht.
Oder lag es doch an ihr?
Schäm dich! Wahrlich, schäm dich in Grund und Boden!
Ich weiß doch, dass es dir gefällt. Wenn Andere um deine Gunst buhlen.
Wenn sie dir Geschenke und Komplimente machen. Auch wenn du sie nicht glaubst, gefällt es dir.
Schüchtern wie ein Rehkitz sitzt du dann da, läufst rot an,
aber suhlst sich wie eine Wildsau in ihrem Dreck, in den Komplimenten
und der Zuneigung die dir entgegengebracht wird…
Tarina, es sind Andere. Nicht dein Gefährte.
Doch genau das war es, was sie sich wünschte. Zu merken, wie schön er sie findet.
Es zu hören, wie schön er sie findet. Zu merken, wie wichtig sie ihm ist,
zu hören, wie wichtig sie ihm ist. Selbst, wären es nichts weiter als Lügen und hohle Worte.
Als wäre es ihr Lebenselexier, das einzige, was sie immer weiter treibt und am Leben hält,
zehrte sie nach eben jenen Kleinigkeiten. Und holte sie sich…
Ich hoffe für dich, dass die Arbeit, mit der du dich zuwirfst, dich ablenkt.
Hast ja jetzt genug zu tun, erst der Aufbau deines neuen Ladens in Rahal,
jetzt hat dein Gefährte auch noch die Taverne der Schwester des verflossenen Jünglings gekauft,
in welcher nicht nur Aufbauarbeit wegen der Beben zu leisten ist, sondern auch
wohl die ein oder andere Schicht von dir übernommen werden müsste.
Gut, wenn’s dich auf andere Gedanken bringt, und Alathar weiß,
wie dumm deine Gedanken sind! Wirst du dich würdig erweisen…?
Sie flüchtete sich vor ihren Gedanken, ihren Sehnsüchten, in die Arbeit.
Denn sie spielte mit dem Feuer. Ja… ein Spiel.. .Schon eh und je nannte sie es so…
Doch, wer spielte nach welchen Regeln? Und wie ehrlich spielten die Mitspieler?
Und wie gewinnt man? Wie verliert man? Verliert der, der sich als erstes selbst in diesem Spiel verliert?
Und wann war es kein Spiel mehr? Sondern viel mehr eine verstrickte Situation aus der man nicht mehr entkommt.
Dieser Abenteurer, dein Gefährte… Tarina, das ist kein Schlechter!
Wann begreifst du das? Er versucht alles, dass du glücklich mit ihm bist!
Er verzichtet auf die Jagd, weil du es zu gefährlich findest und dich sorgst…
Er besucht dich, wann er Zeit findet, er hält dich in seinen Armen, wenn du Trost brauchst.
Wann Tarina, wann, wirst du begreifen, dass er in der Lage ist, deine Sehnsüchte zu erfüllen,
wenn du es endlich zulässt…
Du bist nicht mehr ganz bei Trost, weißt du das?
Wann im Namen der Götter, wirst du endlich ein anderes Selbstbild von dir bekommen?
Du bist nicht so furchtbar, wie du selbst von dir denkst.
Klar, mit den Männern hattest du in deiner Vergangenheit nicht sonderlich viel Glück,
doch über was willst du dich denn gerade beschweren? Es geht dir doch gut?
Wahrlich, in eben jenem Moment in dem sie sich befand, hätte sie rundum
glücklich und zufrieden sein sollen, und dennoch war sie es nicht…
Als die Beben begannen, wusste sie, es ist an der Zeit. Es war ein Zeichen.
Jetzt oder nie. Es war der Aufbruch. Die Zeit der Veränderung. Und sie veränderte sich mit.
Weitere Glaubendunterrichte und Tempelbesuche verstrichen, ehe sie einen Bürgerbrief
in eben jener Stadt erhielt, in welcher sie sich wohler fühlte und mehr sie selbst sein durfte.
Muss ich es dir aufzählen, damit du endlich begreifst, wie glücklich du sein solltest?
Es gibt Menschen, die wären nur mit halb so viel zufrieden als du hast, und du, gerade du,
beschwerst dich?
Du hast einen neuen Laden in Rahal, ein großes Haus, gut gelegen.
Deine Lektionen im Rüstwerk sind fast beendet, deine Feinschmiedewaren sind gar meisterlich.
Und dir steht jemand an der Seite, dem du wahrlich wichtig bist.
Eben jener Mann, der sie einst in der Taverne aufmunterte, als sie um das Fernbleiben
des Jünglings trauerte. Jener Mann, der sie nach Hause begleitete, dem sie in so kurzer Zeit verfiel…
Eben jener Mann, der sie zwar hält, aber ihr nicht das gibt,
nicht in dem Umfang den sie begehrt, was sie wohl glücklich macht.
Oder lag es doch an ihr?
Schäm dich! Wahrlich, schäm dich in Grund und Boden!
Ich weiß doch, dass es dir gefällt. Wenn Andere um deine Gunst buhlen.
Wenn sie dir Geschenke und Komplimente machen. Auch wenn du sie nicht glaubst, gefällt es dir.
Schüchtern wie ein Rehkitz sitzt du dann da, läufst rot an,
aber suhlst sich wie eine Wildsau in ihrem Dreck, in den Komplimenten
und der Zuneigung die dir entgegengebracht wird…
Tarina, es sind Andere. Nicht dein Gefährte.
Doch genau das war es, was sie sich wünschte. Zu merken, wie schön er sie findet.
Es zu hören, wie schön er sie findet. Zu merken, wie wichtig sie ihm ist,
zu hören, wie wichtig sie ihm ist. Selbst, wären es nichts weiter als Lügen und hohle Worte.
Als wäre es ihr Lebenselexier, das einzige, was sie immer weiter treibt und am Leben hält,
zehrte sie nach eben jenen Kleinigkeiten. Und holte sie sich…
Ich hoffe für dich, dass die Arbeit, mit der du dich zuwirfst, dich ablenkt.
Hast ja jetzt genug zu tun, erst der Aufbau deines neuen Ladens in Rahal,
jetzt hat dein Gefährte auch noch die Taverne der Schwester des verflossenen Jünglings gekauft,
in welcher nicht nur Aufbauarbeit wegen der Beben zu leisten ist, sondern auch
wohl die ein oder andere Schicht von dir übernommen werden müsste.
Gut, wenn’s dich auf andere Gedanken bringt, und Alathar weiß,
wie dumm deine Gedanken sind! Wirst du dich würdig erweisen…?
Sie flüchtete sich vor ihren Gedanken, ihren Sehnsüchten, in die Arbeit.
Denn sie spielte mit dem Feuer. Ja… ein Spiel.. .Schon eh und je nannte sie es so…
Doch, wer spielte nach welchen Regeln? Und wie ehrlich spielten die Mitspieler?
Und wie gewinnt man? Wie verliert man? Verliert der, der sich als erstes selbst in diesem Spiel verliert?
Und wann war es kein Spiel mehr? Sondern viel mehr eine verstrickte Situation aus der man nicht mehr entkommt.
Dieser Abenteurer, dein Gefährte… Tarina, das ist kein Schlechter!
Wann begreifst du das? Er versucht alles, dass du glücklich mit ihm bist!
Er verzichtet auf die Jagd, weil du es zu gefährlich findest und dich sorgst…
Er besucht dich, wann er Zeit findet, er hält dich in seinen Armen, wenn du Trost brauchst.
Wann Tarina, wann, wirst du begreifen, dass er in der Lage ist, deine Sehnsüchte zu erfüllen,
wenn du es endlich zulässt…
-
Gast
Dein Kopf blutet. Deine Hände bluten. Dein Körper, überall.... du blutest...
Kannst du mir das erklären? Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, wie man mit einem Schwert umgeht.
Du schmiedest sie. Du schleifst sie. Du verkaufst sie an Diener Alathars.
Aber wie man damit jemandem den Kopf abschlägt, weisst du nicht.
Und genau das wurde dir heute bewiesen...
Sie stand mit dabei an der Front. Gekleidet in eine Kettenrüstung, schwer bewaffnet...
Grenzwarth musste gegen die Menekaner verteidigt werden... Eingenommen werden...
Und sicher wäre ihnen das gelungen, wären diese feigen Hunde nicht mit dem dreckigen Zwergenvolk aufmarschiert.
Panzer scheppern, Schilde brechen, Klingen suchen, finden, stechen...
Froh kannst du sein, dass sie dir die Rübe nicht gleich ganz abgeschlagen haben!
Diese Verletzung an der Schläfe, Alathar sei Dank, wirst du überleben,
die anderen Kratzer allemal...
Und nun zieh nicht so ein Gesicht! Man hat sich doch um dich gekümmert!
Verbunden haben sie dir den Kopf, dich nach Hause geleitet, dass du nicht wieder umkippst.
Und so saß sie da in ihrem Bad, das Blut abwaschend, die Wunden säubernd.
Der Blick wanderte ruhig durch den Raum. Sie war alleine. Immer noch. Wieder.
Obwohl man ihr versprach, sie in solch Situation nicht alleine zu lassen.
Wer hatte ihr jenes Versprechen denn gegeben?
Jeden gnadenlos abzuschlachten, der ihr Schmerz zufügen würde.
Ich wusste es, dass es einen weiteren Grund gab, in diese Schlacht zu ziehen!
Sicher, Heil Alathar, kämpfe für das Reich, aber verdammt,
du wolltest auch sehen wer dir zur Seite stehen wird um dich zu schützen.
Wer sein Wort halten würde. Keiner hat's gehalten. Bist du nun zufrieden..?
Und nun sieh dich an. Noch entstellter als zuvor. Das am Kopf wird eine weitere Narbe hinterlassen...
Na, mir soll es egal sein... Ich habe es bei dir eh aufgegeben...
Sie goss eine Flüssigkeit aus einer Phiole über die Wunden auf ihrem Körper.
Jedesmal ertönte ein leises Zischen, welches jedoch von dem jeweiligen lauten Aufschrei
ihrerseits übertönt wurde. Tränen liefen aus ihren Augenwinkeln, als sie sich auf die Lippen biss,
in der Hoffnung so die Schreie unterdrücken zu können.
Doch als der Schmerz nachließ, trockneten die Tränen nicht, denn der eigentliche Schmerz blieb...
Kannst du mir das erklären? Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, wie man mit einem Schwert umgeht.
Du schmiedest sie. Du schleifst sie. Du verkaufst sie an Diener Alathars.
Aber wie man damit jemandem den Kopf abschlägt, weisst du nicht.
Und genau das wurde dir heute bewiesen...
Sie stand mit dabei an der Front. Gekleidet in eine Kettenrüstung, schwer bewaffnet...
Grenzwarth musste gegen die Menekaner verteidigt werden... Eingenommen werden...
Und sicher wäre ihnen das gelungen, wären diese feigen Hunde nicht mit dem dreckigen Zwergenvolk aufmarschiert.
Panzer scheppern, Schilde brechen, Klingen suchen, finden, stechen...
Froh kannst du sein, dass sie dir die Rübe nicht gleich ganz abgeschlagen haben!
Diese Verletzung an der Schläfe, Alathar sei Dank, wirst du überleben,
die anderen Kratzer allemal...
Und nun zieh nicht so ein Gesicht! Man hat sich doch um dich gekümmert!
Verbunden haben sie dir den Kopf, dich nach Hause geleitet, dass du nicht wieder umkippst.
Und so saß sie da in ihrem Bad, das Blut abwaschend, die Wunden säubernd.
Der Blick wanderte ruhig durch den Raum. Sie war alleine. Immer noch. Wieder.
Obwohl man ihr versprach, sie in solch Situation nicht alleine zu lassen.
Wer hatte ihr jenes Versprechen denn gegeben?
Jeden gnadenlos abzuschlachten, der ihr Schmerz zufügen würde.
Ich wusste es, dass es einen weiteren Grund gab, in diese Schlacht zu ziehen!
Sicher, Heil Alathar, kämpfe für das Reich, aber verdammt,
du wolltest auch sehen wer dir zur Seite stehen wird um dich zu schützen.
Wer sein Wort halten würde. Keiner hat's gehalten. Bist du nun zufrieden..?
Und nun sieh dich an. Noch entstellter als zuvor. Das am Kopf wird eine weitere Narbe hinterlassen...
Na, mir soll es egal sein... Ich habe es bei dir eh aufgegeben...
Sie goss eine Flüssigkeit aus einer Phiole über die Wunden auf ihrem Körper.
Jedesmal ertönte ein leises Zischen, welches jedoch von dem jeweiligen lauten Aufschrei
ihrerseits übertönt wurde. Tränen liefen aus ihren Augenwinkeln, als sie sich auf die Lippen biss,
in der Hoffnung so die Schreie unterdrücken zu können.
Doch als der Schmerz nachließ, trockneten die Tränen nicht, denn der eigentliche Schmerz blieb...