Auf den Pfaden der Elemente:
Lange schon suchte sie am Rande des Nebelwaldes, als ihr plötzlich diese lieblich melodische Stimme ins Ohr drang. Langsam pirschte sie sich heran, mehr schlecht als recht und stolperte schließlich in die alten Ruinen hinein. Zunächst traute sie ihrem Blick kaum, hatte sie doch endlich zwei der sagenumwobenen Elfen gefunden. Zu allem Glück verstanden sie auch noch ihre Sprache. Nach anfänglichem Geplänkel und dem jeweiligen Vorstellen durfte Leazra sich zu ihnen setzen. Sie hatte vom Konzil die Aufgabe bekommen die Elemente zu sammeln um ihren Stab schließlich in einem Ritual kreieren zu können.
Ihr erster Weg führte sie also zu den Elfen, die allen Voran am ehesten mit dem Element Luft in Zusammenhang zu setzen sind, steht es doch für Freigeist, Intelligenz und Lebensfreude.
Sie kam recht gut ins Gespräch mit den Elfen, auch wenn sie sehr behutsam sprach und voller Ehrfurcht darauf achtete, nicht die falschen Worte zu wählen.
Die Eigenschaften der Luft sollten von ihr benannt werden, doch verrannte sie sich in den wildesten Ausschweifungen, sie wusste nicht recht, was die Elfen von ihr hören wollten, stets in der Annahme diese weisesten aller Wesen würden viel von ihr erwarten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es vielmehr die einfachen Dinge waren, auf die die Elfen hinaus wollten. Grundgedanken um das besagte Element, Eigenschaften, die es ausmachten. In Ihren Augen Fragen für Kinder!
In ihrer jugendlichen Ungestümtheit war sie beinahe so weit das Ganze zu beenden und alles zu vergessen weswegen sie gekommen war. Die Geduld der Elfen jedoch war ohne Grenzen und sie überzeugten sie erneut Platz zu nehmen.
Schließlich sah sie ihren Fehler ein und erhielt am Ende das größte aller Geschenke. Erleuchtung und Wissen. Nie wieder würde sie sich derart verhalten, nie wieder würde sie Wissen als belanglos abtun, auch wenn es sich um die grundlegendsten Dinge handelte, denn sie sind das Fundament unserer Welt.
Mit einem Kleinod in Händen und einem Wort auf den Lippen, machte sie sich wieder auf den Weg nach Adoran…
Magierstab
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Leazra Ras
Noch bevor sie am Abwend nach Wulfgard zog, nahm sie sich die Zeit dieses relativ unberührte Stück Land zu durchstreifen. Heute war sie hier um sich mit einer Schamanen der Thyren zu treffen und ihre Sichtweise auf das Element Wasser zu ergründen. Das Volk der Thyren scheint ein sehr munteres, lebendiges, aber auch rituelles Volk zu sein, das seine Traditionen stets wahrt und bewahrt hat. Der saloppe Umgangston und das im Vergleich zum Adoraner Leben doch recht lockere Gehabe hatte sie zunächst irritiert. Auch daran kann man sich aber anpassen, wenn man denn will.
Seit ihrem ersten Besuch hier ist schon viel Zeit ins Land gestrichen doch konnte sie sich an so manches Erinnern, was man ihr damals über das Liedwirken der Schamanen berichtete. Dennoch kam es für sie etwas überraschend zu erfahren und hautnah mitzuerleben, dass die Schamanen beinahe elfengleich behutsam ins Lied eingriffen. Niemals ließ Yora es zu das ihr Handeln das Lied in ein Ungleichgewicht stürzte, nur sehr vorsichtig "zupfte" sie sich geradezu die Klänge zurecht und bedankte sich im Anschluss aufrichtig bei den Geistern die sie bei ihrem Wirken unterstützt haben.
Anders als in der Lehre des Konzils steht das Wasser bei den Thyren für Heilung, einen Wegweiser, kann gleichwohl aber auch ein Symbol der Irreführung sein. Zweiseitig, wie alles, was die Thyren beschreiben. Ein ausgewogenes Gleichgewicht der Dinge. Der Bär steht bei ihnen symbolisch für jenes Element.
Noch weiteres Wissen und vor allem aber besondere Orte wurden ihr an jenem Abend offenbart, von denen sie bisher nicht wusste, dass sie existierten. Auf ewig Stillschweigen würde sie darüber bewahren, was sie gesehen und erhalten hatte, so ihr Schwur.
Seit ihrem ersten Besuch hier ist schon viel Zeit ins Land gestrichen doch konnte sie sich an so manches Erinnern, was man ihr damals über das Liedwirken der Schamanen berichtete. Dennoch kam es für sie etwas überraschend zu erfahren und hautnah mitzuerleben, dass die Schamanen beinahe elfengleich behutsam ins Lied eingriffen. Niemals ließ Yora es zu das ihr Handeln das Lied in ein Ungleichgewicht stürzte, nur sehr vorsichtig "zupfte" sie sich geradezu die Klänge zurecht und bedankte sich im Anschluss aufrichtig bei den Geistern die sie bei ihrem Wirken unterstützt haben.
Anders als in der Lehre des Konzils steht das Wasser bei den Thyren für Heilung, einen Wegweiser, kann gleichwohl aber auch ein Symbol der Irreführung sein. Zweiseitig, wie alles, was die Thyren beschreiben. Ein ausgewogenes Gleichgewicht der Dinge. Der Bär steht bei ihnen symbolisch für jenes Element.
Noch weiteres Wissen und vor allem aber besondere Orte wurden ihr an jenem Abend offenbart, von denen sie bisher nicht wusste, dass sie existierten. Auf ewig Stillschweigen würde sie darüber bewahren, was sie gesehen und erhalten hatte, so ihr Schwur.
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Leazra Ras
Wer der Meinung ist das die Sommer in Adoran unerträglich seien, der hat noch nie einen Fuß auf Menek'Ur gesetzt. Ja selbst jetzt, an diesen kalten Wintertagen herrscht dort der reinste Sommer. Wie passend, dass ihre Suche nach dem Element Feuer sie hierher verschlagen hatte.
Unweit des Hafens traf sie sich mit dem Shoyen der Akademie Leviathan, Yaamal Ifrey. Sie hatten keine gegenseitigen kulturellen Barrieren zwischen sich und konnten schon bald relativ offen miteinander sprechen. In jenem ersten kurzen Gespräch berichtete der Shoyen von seinem Vorhaben verschiedene Orte aufsuchen zu wollen, an denen das Element Feuer sehr präsent sei und dort Gegenstände zu beschaffen, mit deren Hilfe wir schließlich ein Zeugnis des Elements erschaffen wollten.
Zunächst suchten wir auf Menek'Ur den heißesten Ort in der Wüste. Kaum zu glauben, dass es einen Ort geben sollte, der noch heißer sei. Ihr rinnten schon jetzt die Schweißperlen von der Stirn. In einer lebensfeindlichen von riesigen Skorpionen bewohnten Senke ließ er sie graben. Der Boden war von der enormen Hitze hart und krustig geworden und so dauerte es eine Weile bis er schließlich mit der Hilfe eines Elementars aufgebrochen ward und ein Klumpen Quarzsand entnommen wurde.
Ziel Nummer zwei war die zerstörte Akademie von Tyrell. Die Feuerelementare dort wurden so lang in die Flucht geschlagen, bis man schließlich einen passablen Haufen Pyrianerz und Kohle beisammen hatte.
Schlussendlich zogen sie an einen Ort, den sie noch nie betreten hatte. Eine feurige Höhle voller Feuer und Lava und heimtückischer Bestien auf Lameriast. Dort entwendeten sie einen Teil der roten Kristalle die dort wachsen.
Zurück in der Akademie auf Menek'Ur wurden die Utensilien in einem Pentagramm gesammelt und unter Aufbringung der vollen Konzentration der beiden Magier wurden die Einzelteile mehr und mehr mit dem Element Feuer angereichert. Ziel war es, dass Ganze zu verschmelzen und einen feurigen roten Kristall zu erschaffen, als Symbol des besagten Elements. Die aufsteigende Hitze war enorm, vom reinsten elementaren Feuer durchflossen pulsierten die einzelnen Komponenten feurig, doch trat der erhoffte Effekt noch immer nicht ein. Erst die zusätzliche Energie aus zuckenden Blitzen waren die sogenannten Tropfen die das Fass zum Überlaufen brachten. Die Komponenten verschmolzen miteinander und übrig blieb ein etwa faustgroßer blutrot pulsierender Kristall.
Erschöpft sanken die beiden zu Boden und brauchten eine Weile um von dieser anstrengenden Tat zu verschnaufen.
Noch lange danach behielt der Stein seine Hitze und auch jetzt ist er noch immer nicht vollständig kalt. Sie freute sich schon der Magistra davon berichten zu können...
Unweit des Hafens traf sie sich mit dem Shoyen der Akademie Leviathan, Yaamal Ifrey. Sie hatten keine gegenseitigen kulturellen Barrieren zwischen sich und konnten schon bald relativ offen miteinander sprechen. In jenem ersten kurzen Gespräch berichtete der Shoyen von seinem Vorhaben verschiedene Orte aufsuchen zu wollen, an denen das Element Feuer sehr präsent sei und dort Gegenstände zu beschaffen, mit deren Hilfe wir schließlich ein Zeugnis des Elements erschaffen wollten.
Zunächst suchten wir auf Menek'Ur den heißesten Ort in der Wüste. Kaum zu glauben, dass es einen Ort geben sollte, der noch heißer sei. Ihr rinnten schon jetzt die Schweißperlen von der Stirn. In einer lebensfeindlichen von riesigen Skorpionen bewohnten Senke ließ er sie graben. Der Boden war von der enormen Hitze hart und krustig geworden und so dauerte es eine Weile bis er schließlich mit der Hilfe eines Elementars aufgebrochen ward und ein Klumpen Quarzsand entnommen wurde.
Ziel Nummer zwei war die zerstörte Akademie von Tyrell. Die Feuerelementare dort wurden so lang in die Flucht geschlagen, bis man schließlich einen passablen Haufen Pyrianerz und Kohle beisammen hatte.
Schlussendlich zogen sie an einen Ort, den sie noch nie betreten hatte. Eine feurige Höhle voller Feuer und Lava und heimtückischer Bestien auf Lameriast. Dort entwendeten sie einen Teil der roten Kristalle die dort wachsen.
Zurück in der Akademie auf Menek'Ur wurden die Utensilien in einem Pentagramm gesammelt und unter Aufbringung der vollen Konzentration der beiden Magier wurden die Einzelteile mehr und mehr mit dem Element Feuer angereichert. Ziel war es, dass Ganze zu verschmelzen und einen feurigen roten Kristall zu erschaffen, als Symbol des besagten Elements. Die aufsteigende Hitze war enorm, vom reinsten elementaren Feuer durchflossen pulsierten die einzelnen Komponenten feurig, doch trat der erhoffte Effekt noch immer nicht ein. Erst die zusätzliche Energie aus zuckenden Blitzen waren die sogenannten Tropfen die das Fass zum Überlaufen brachten. Die Komponenten verschmolzen miteinander und übrig blieb ein etwa faustgroßer blutrot pulsierender Kristall.
Erschöpft sanken die beiden zu Boden und brauchten eine Weile um von dieser anstrengenden Tat zu verschnaufen.
Noch lange danach behielt der Stein seine Hitze und auch jetzt ist er noch immer nicht vollständig kalt. Sie freute sich schon der Magistra davon berichten zu können...
Zuletzt geändert von Leazra Ras am Donnerstag 17. Januar 2013, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.