Die Geschichte v. Chrom Felsschläger

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Chrom Felsschlaeger
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Die Geschichte v. Chrom Felsschläger

Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Einführung [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/hochgebirge1824tyk4wuf6d9.jpg[/img][/url]

Chrom wurde in einem kleinen Bergdorf geboren, das die Zwerge dort Grollzack nannten, in diesem Dorf lebten fast nur Zwerge die sich dem Handwerk, vornehmlich dem Bergbau verschrieben hatten. Es gab nur etwa eine Handvoll Kämpfer die dafür zuständig waren die Zugänge zum Dorf zu sichern, aber selbst diese Zwerge standen dem Handwerk des Bergmanns näher als dem Kriegshandwerk .Das kleine Dorf lag hoch im Gebirge auf einem Bergplateau das nur durch einen schmalen Bergeinschnitts, dem „Grollzackstieg“ zu erreichen war. Der weg zu diesem Dorf führte über schmale Pfade entlang Schneebedeckter Berggipfel und tiefer Schluchten, tief in das Gebirge hinein, bis sich ein breiter Bergeinschnitt öffnete, der nicht nur von Wind und Wetter zerfurcht war, sondern auch von Spitzhacken; Zwergenspitzhacken. Ein paar Lichter glommen auf in den geometrischen Winkeln und Geraden, die sich beim genaueren Hinsehen als Zwergenbauten erkennen ließen: Grollzack.


Das Zwergendorf: . . . . . [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/tavernbrawl8qydgfbr29.jpg[/img][/url]
Grollzack


Eins dieser Lichter kam von einer Kerze die neben Kubax stand, der den Schenkenwirt gerade mit seinem bösesten Blick durchbohrte. “Willst du etwa behaupten” knurrte er” ich hätte geschummelt? ” Gimm der Wirt nickte nur stumm und nahm Kubax kurzerhand den Humpen mit Bier wieder aus der Hand, den er ihm gerade als Gewinn in dieselbe gedrückt hatte. “Wenn du die Axt schon nicht ordentlich werfen kannst, dann lern’ wenigstens wie man richtig bescheißt Kubax” brummte der alte Wirt und schlurfte wieder hinter die Theke um den Humpen kurzerhand selbst zu leeren. “Hee, so geht das aber nicht! Lass mich wenigstens den Schaum wegtrinken, irgendwie hab ich ja gewonnen, oder?” Der kleine Kubax wankte dem Wirt hinterher und wollte ihn an der Lederschürze zupfen, doch das bereits getrunkene Bier tat seine Wirkung und der Zwerg griff ins Leere um scheppernd und fluchend auf den nächsten Tisch zu stürzen und ihn samt Bier und alles was sonst noch darauf stand umzuwerfen. “bei Cirmias Pranken, das sollst du büßen!” schrie der fremde Zwerg, der an dem Tisch saß. Dann stürzte er sich auf Kubax und im Nu begann eine kleine Kneipenschlägerei. Ein typischer Abend in Grollzack eben. Grimm der Wirt musste beim Anblick der sich prügelnden Zwerge schmunzeln, griff dann unter den Tresen und holte einen frisch geschnitzten Eichenknüppel hervor, den er noch einmal kurz abschätzend in der Hand wog um sich dann mit lauten Gebrüll unter die sich prügelnden Zwerge zu mischen. Das gab nun den endgültigen Ausschlag: “Houhoo Allgemeine Keilerei!” rief Norrin, einer der ältesten der Zwerge im Dorf, und sprang johlend mit geballten Fäusten in die sich prügelnde Masse. Auch Chrom war dabei und hieb feste zu was die Zwergenmuskeln hergaben (und die gaben eine Menge her, wie man weiß) Der eine Zwerg schlug mit dem Knüppel, der andere biss einem ins Bein, ein dritter teilte mit der blanken Faust aus und ein vierter gar mit einer hölzernen Sitzbank, dass die Splitter nur so flogen, wenn er zuschlug. Aber Zwerge sind nicht nur stark, sondern auch zäh und darum dauern reine Zwergenprügeleien in der Schenke immer länger als normale Prügeleien.

Nach 20 Minuten hauen, beißen und schlagen legt man eine Pause für ein Bier ein, das Grimm nun bereitwillig austeilte, um danach die zweiten Halbzeit der Prügelei auf übermorgen zu verlegen, wenn sie wieder Bänke und Stühle hätten, die sie zertrümmern konnten. Auch der Wirt beklagte den Verlust seines liebevoll geschnitzten Eichenknüppels, der an Chroms Kopf zersplittert war. “Sohn, hilf mir hier aufzuräumen und dann ab ins Bett! Morgen müssen wir früh raus, neue Bänke und Stühle tischlern lassen und danach in die Mine Reibach machen. Nun komm. Zeit ist Geld und wir haben von beidem nicht genug!” mit diesen Worten stapfte Grimm los und sein Sohn Chrom folgte ihm. Ja, der Zwerg an dessen Kopf er seine ehemals beste Keule zerschlagen hatte, war sein Sohn. An keinem anderen Kopf hätte er diese Keule lieber zerschlagen, das war ihm nur sein Sohn wert. Die beiden warfen die Trümmer der zerschlagenen Einrichtung kurzerhand vor die Tür, um sie am nächsten morgen noch in etwas Nützliches zu verarbeiten. (Das gute Holz wegzuwerfen wäre für einen Zwerg eine Verschwendung gewesen, man konnte daraus noch Bolzen fertigen oder kleinere Planken für den Tischler). Vor Dieben mussten sie sich hier in Grollbergen keiner fürchten, denn alle Einwohner waren ehrbare Zwerge, außer Dindrim vielleicht, der war ein wenig wirr im Kopf, denn der hatte schon in den großen Trollkriegen mitgemacht und einen hart Schlag auf seinen Kopf bekommen und nun zuckte er hin und wieder ein wenig aus. Nachdem sie alles aufgeräumt hatten und die Stube gewischt war, gingen sie nach hause.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Sonntag 13. Januar 2013, 09:36, insgesamt 15-mal geändert.
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Chrom Felsschlaeger
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Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Eine Böse Überraschung

Das Zuhause, wo Grimm mit Sohnemann Chrom und seiner Frau Grima wohnte, war durchaus etwas, was den Zwergen von heute gefallen mochte. Die beiden schritten durch die schwere mit kunstvoll geschmiedeten Eisenbeschlägen versehene Eichentür ins Wohnzimmer. Das Feuer im Kamin brannte noch leicht und tauchte das Zimmer mit seinen schweren Möbeln in spärliches Licht. Das Holz im Kamin knisterte leise, ab und an stieben kleine Funke hervor und hüpfte auf den Steinplatten vor dem Kamin wie ein kleine Feuergeister und spiegelte sich dabei in den Blank polierten Äxten wieder, die Chroms Vater leidenschaftlich sammelte und die überall in der Wohnung an den Wänden hingen. Dessen ganzer Stolz war eine Zweihänder-Axt, die er einmal von einem fahrende Zwergenhändler erstanden hatte und die er jeden Tag auf neue polierte, damit sie ja keinen Rost ansetzten konnte. Chrom lächelte als er die Axt kurz mit der Hand berührte, während er die Treppe zu seiner Kammer hinaufstieg und seinen Vater in der Küche verschwinden sah, wo er vermutlich noch etwas von dem guten Gewürzbrot verspeiste bevor es dann selbst zu Bett ging, wo die Mutter wohl schon war.

In seiner Kammer angekommen, legte der junge Zwerg sein Lederwams ab und kuschelte sich in sein großes, breites Bett. Chrom mochte sein Bett, wie er alles mochte, was heimelig und gemütlich war. Aber so gemütlich es an diesem Tag auch wieder in seinem Bett war, (er hatte gestern das Polster mit Goldmünzen angefüllt, damit er weicher schlief) er konnte einfach nicht einschlafen. Um dann doch einzuschlafen, lauschte er den Geräuschen in der Umgebung. Das Pfeifen des Windes, der um die scharfen Kanten der Berge und durch die Schluchten blies klang heute irgendwie komisch, anders als sonst, wie wenn in der Luft auch andere, leise, besser ungehörte Stimmen mitschwangen. Chrom raffte sich auf, zog sich seinen Lederwams wieder an um noch einpaar Schritte zu machen und etwas frische Bergluft zu schnappen um dann hoffentlich schlafen zu können. Leise trippelte er die Stufen der Treppe hinunter um die Eltern nicht aufzuwecken, (Zwerge können sehr wohl leise sein, wenn sie müssen. Ein Mensch muss sie nicht unbedingt hören, wenn sie herumschleichen, da muss er schon auf der Hut sein) ging durch den Raum mit dem Kamin, der inzwischen schon völlig heruntergebrannt war, auf die Eingangstüre zu. Lautlos schwang das schwere gut geölte Stück auf und gab den Blick auf einen riesigen Ork frei, der mit dem Rücken zu ihm stand und am Schloss des Lagerschuppens herum hantierte.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/orkspugnkyql75.jpg[/img][/url]

“ALARM!” rief Chrom aus voller Kehle und ging in Deckung. “ORKS!” erschallte es vom östlichen und dann vom nördlichen Turm herüber, der westliche Wachposten blieb still. Dann brach die Hölle los: Schnallende Armbrustsehnen, surrende Bolzen, das klingende Scharren von Klingen die aus ihrer Scheide gezogenen wurden lag auf einmal in der Luft, gefolgt von einem Chor von röcheln, schreien und stöhnen als die Bolzen und Klingen ihr Ziel fanden. Chrom fischte sich flugs eine kleine Wurfaxt von der Wand und kauerte sich neben die Tür nieder, bereit zum Sprung. In diesem Moment kam der Ork zur Tür herein um ihren unliebsamen Entdecker zu stellen. Ohne lange darüber nachzudenken was er tat, sprang Chrom mit der Wurfaxt in der Hand den Ork von der Seite an. Überrascht von dem seitlichen Angriff grunzte der Ork wutschnaubend auf, kam durch die Wucht mit der der Zwerg gegen Ihn prallte ins Straucheln und stützte Kopfüber gegen die gegenüberliegende Wand. Es polterte und schepperte als der Ork gegen die Wand schlug und ein leises, aber unüberhörbares Knacken, wie wenn man einen kleinen Ast in der Hand zerbricht war zu hören. Der Ork brüllte kurz auf, fiel schlaff zu Boden wo er mit gebrochenem Genick liegen blieb. Chrom sah mit ein paar kräftigen Hieben mit der Wurfaxt nach, ob der Ork wieder aufstehen wollen würde, aber nachdem er sich drei, viermal vergewissert hatte dass er wirklich tot war, ließ er von dem stinkenden Scheusal ab. Dann schnappte sich Chrom des Vaters große Axt von der Wand und stürmte die Treppe hinauf zu dem Zimmer der Eltern, aus dem mittlerweile auch schon Kampfeslärm zu hören war. Ein massiger Ork hatte es geschafft, sich außen am Haus hochzuziehen und durch das offene Zimmerfenster zu hangeln. Chroms Vater, dem dieser nächtliche Besuch nun gar nicht gefallen mochte stand dem Ork im Nachtgewand und mit placken Fäusten gegenüber. Chrom kam gerade rechtzeitig um zu sehen wie der Ork ein langes Messer in der Schulter seines Vaters versenkte, der mit einem lauten stöhnen auf die Knie sank. Das reichte um Chrom in schiere Raserei zu versetzen.

Die Zweihand-Axt weit über den Kopf ausholend und mit wuchtigen Schwung geführt, hinderte er den massigen Ork daran eine kleine Armbrust zu ziehen, die er an einem breiten Gürtel befestigt hatte und befreite einen vor Schmerz laut fluchenden Vater von seinem nächtlichen Widersacher und diese gleich von seinem ganzen, mit langen Hauern bewährte Schädel. Nachdem Gilgram die kleine Armbrust des toten Orks an sich genommen hatte, wollte er zum Bett seiner Mutter gehen um sie zu wecken, da völlig unbeeindruckt weiter zu schlafen schien. doch sein Vater packte ihn fest bei der Schulter und hielt ihn zurück. “Nein, Chrom”, sagte er. Du sollst deine Mutter in Erinnerung behalten wie du sie kennst und nicht als dass, was da jetzt in ihrem Bett liegt.” Chrom nickte sachte und versuchte vergeblich den Kloß hinunter zu schlucken der ihm im Hals steckte als er die Worte des Vaters verstand. Nun wusste er, auch warum sie nicht wach geworden war und auch nie wieder aufwachen würde. Er fasste seine Wurfaxt fester und reichte seinem Vater dessen Große Zweihand-Axt. Dann nahm Chrom den Bolzenköcher des toten Orks an sich und sammelte die Bolzen auf, die sich über den Boden verteilt hatten als der Ork stützte, um dann mit lautem Wutgebrüll die Stufen hinunter zu stürmen und dem toten Ork der unten am Fuße der Treppe und gebrochenem Genick lag noch einmal mit schaurigem Schrei und voller Wut seine Wurfaxt in den Leib zu rammen.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Donnerstag 24. Januar 2013, 20:34, insgesamt 10-mal geändert.
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Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Die Flucht . . . . . . . . . [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/minenportalomqln8xa96.jpg[/img][/url]

Sie würden die Orks nicht aufhalten können, das wussten die beiden Zwerge als sie das Dorf sahen, dass schon in grelles Rot von Feuer getaucht war. In Anbetracht einer solchen Übermacht, blieb ihnen nur eines: Die Flucht. Chrom und sein Vater Grimm, der immer noch in seinem Nachthemd war, wandten sich der Mine zu, in deren Umgebung es noch relativ ruhig schien. Die Kämpfe beschränkten sich hauptsächlich auf das Dorf und dessen Zentrum, der Weg zur Mine war einigermaßen sicher. Die beiden rannten flugs in Richtung des Mineneingangs, nur um auf Ihrem Weg dort hin Dindrim über den Weg zu laufen. Der alte Zwerg deutete ihnen ruhig zu sein und eine Handbewegung seinerseits verriet, dass er auch die gleiche Idee gehabt hatte. So liefen sie also zu dritt zum Mineneingang, der jetzt vom Widerschein der Flammen dämonisch beleuchtet wurde. Kein anderer Zwerg würden es wohl mehr schaffen den Schutz der Mine zu erreichen, erkannte Chrom als er Kampfeslärm nur auch in der Nähe vernahm, also mussten wenigstens sie es schaffen in die Mine zu kommen und sie zu verriegeln, sodass sie sicher flüchten konnten. Dindrim war schon in die Mine gestürmt und deutete ihnen hastig ihm zu folgen. Doch sein Vater hielt ihn zum zweiten Male in dieser Nacht zurück.

“Sohn! Ich werde neben dem Eingang den Berg erglimmen und einen Bergrutsch auslösen um den Stollen zu verschließen sobald Ihr drinnen seit, dann können sie euch nicht nach, ohne vielleicht vorher mit großem Aufwand den Eingang frei zu räumen und das wird ihnen zu viel Arbeit sein, nur um zwei flüchtenden Zwergen habhaft zu werden.” Chrom runzelte die Stirn. “Aber wie kommst Du dann in die Mine?” raunte er, aber sein Vater lächelte nur und sagte „Junge mach dir um mich keine Sorgen, seht zu dass ihr in Sicherheit kommt. Da verstand Chrom, diese Nacht würde ihn nicht nur seiner Mutter berauben sondern auch seines Vaters. Chrom nickte. Wieder war dieser große Kloß in seinem Hals und er wusste nicht, was er ihm nun sagen sollte, doch sein Vater schob ihn mit sanfter Gewalt Richtung Mine und brummte mit bebender Stimme “Geh! - Jetzt! Schau nicht zurück und halte uns in Ehren.”

Dann begann Grimm den beschwerlichen Aufstieg um ein altes Geröllfeld oberhalb des Stolleneingangs zu erreichen um wenigstens das Leben seines Sohnes und dass eines alten wirren Zwerges zu retten. Chrom rannte. Er rannte zu Dindrim, der schon mit offenen Armen im Halbdunkel des Mieneneingangs stand und sich schon umdrehen wollte um weiterzulaufen, doch er sah ihn nicht unter all den Tränen, die seinen Blick verschwimmen ließen und an seinem langen, geflochtenen Bart hinunter rannen. Grade in dem Moment als Chrom dem Mineneingang passierte, hörte er wie hinter ihm eine Armbrust abgefeuert wurde, er hörte das surren des Bolzens und das kreischen von Dindrim. Geistesgegenwärtig ließ sich der junge Zwerg fallen, grade noch rechtzeitig sodass der Bolzen zischend an Ihm vorbei flog und an der Stollenwand zersplitterte. Chrom drehte sich am Boden liegend um und sah, wie der forderste von vielleicht 10 massigen Gestalten, im vollen Lauf einen neuen Bolzen in die Armbrust einlegte, um zu beenden, was der vorige nicht geschafft hatte.

. . . . . . . . . . . . . . . . . [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/stollenzsfj86l1wx.jpg[/img][/url]

Da ertönte der laute Ruf Grimms oben vom Berg, “DAS IST FÜR EUCH IHR SCWEINESCHNAUTZEN, SCHAUT NACH OBEN” dann begann der Berg zu zittern und ein erst leises, dann immer lauter werdendes grollen und poltern war zu hören. Die Orks grunzten unverständliches Zeug, einige reagierten panisch, rissen die Arme hoch als wollten sie etwas abwehren. Die ersten Steine und Felsbrocken stürzten auf die Angreifer hernieder und schlugen ihnen auf Köpfe und Schultern. Dann schien plötzlich der halbe Berg auf die Orkgruppe herabzustürzen. Im Nu war der Mineneingang verschüttet, der Vater hatte es geschafft die Mine zu verschließen und sie zu retten. Währen all dem hatte sich Chrom vom Boden aufgerafft um immer noch halb blind von den Tränen auf den Schemen zuzulaufen, der Dindrim sein musste. Was er nicht wusste, aber als bald schmerzlich spüren würde war, der Orkschütze hatte noch im eigenen Fall seine Armbrust abgefeuert und seinen Bolzen auf eine unheilvollen Reise geschickt. Der Bolzen zischte heran und traf Chrom von hinten in die Schulter. Der harte Schlag riss den jungen Zwerg wieder von den Füßen. Chrom lag halb bewusstlos und vor Schmerzen leise wimmernd am Boden. Er keuchte und stöhnte auf als ihn Dindrims alte Hände auf die dazugehörigen Schultern hievten und mit ihm im inneren der Höhle verschwand.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Mittwoch 20. Februar 2013, 16:33, insgesamt 8-mal geändert.
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Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Der Alte Dindrim . . . . . . . . . . . . . . [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/dindrim12csnyqo43.jpg[/img][/url]

Als Chrom wieder erwachte, lag er an einem kleinen Lagerfeuer, das Dindrim gemacht hatte. Er rollte sich träge zur Seite um zu sehen, wo denn sein Lebensretter war, doch fand er keine Spur von dem Alten. Nur der kreischende Schmerz in seiner Schulter erwachte auf einmal zum Leben und ließ ihn erneut in Ohnmacht fallen. Er sollte erst wieder erwachen, als sich jemand an seiner Schulter zu schaffen machte und Moose und Flechten darauf legten. “Das wird helfen, damit du nicht den Brand bekommst. Du bist zwar zäh, kleiner Chrom, aber den Brand steckst nicht einmal du so einfach weg.” brummte Dindrim und ein kleines Lächeln lag auf seinen Lippen. Der junge Zwerg nickte erschöpft und in seinem Kopf jagten die grausigen Szenen der Nacht umher. Dindrim sah, wie es in dem kleinen Zwergenkopf werkte und drückte seine Hand. “Tu, wie dein Vater dir geraten. Halte deine Familie in Ehren, aber denke nicht daran, was war. Jetzt ist nur das Hier und Jetzt wichtig, alles andere lasse hinter dir. Du musst einen klaren Kopf behalten, wenn du überleben willst, sonst wirst du noch wahnsinnig und mit einem Wahnsinnigen werde ich hier nie heil raus kommen.” brummte er ruhig und machte Chrom ihrer extremen Situation bewusst: Sie hatte nichts zu Essen, kaum Waffen, keine Ausrüstung und schon gar keinen Plan. Aber daran arbeitete Dindrim. “Also gut mein Freund. Du bist zwar nicht komplett fit aber wir müssen einen Ausgang finden und ihn uns vielleicht sogar freikämpfen um hier raus zu kommen. Dafür brauchen wir erst einmal Ausrüstung und Verpflegung. Dann müssen wir überlegen wo ein ausgang sein könnte, und ob es überhaupt einen gibt, denn der Eingang ist verschüttet, so hoch, da wären wir längst verhungert und verdurstet bis wir durch kämen. Ideen? Vorschläge? Nur heraus damit.” Dindrim erstaunte Chrom war er doch anscheinend alles andere als wirr im Kopf. Immerhin hatte er gerade miterlebt wie seine ganzes Dorf von Orks dahingeschlachtet worden war, doch er ließ das eiskalt links liegen, Chroms innere Unruhe hingegen konnte ein Maulwurf wohl in 10 Kilometer Entfernung noch spüren. Aber immerhin konnte er dem Alten eiterhelfen, denn keine Stunde von hier war ein Lagerraum der Miner, voll gestopft mit allerlei Zeug, eben alles was so in einer Mine so gebraucht wurde und wenn sie etwas Glück hatten sogar noch ein paar Kanten trockenes Brot und Trinkbares Wasser.


Ein unerwartetes Zusammentreffen [url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/baroxr0sn8ou9x1.jpg[/img][/url]

Düster hallten die Schritte der beiden von den grob gehauenen Wänden der Zwergenmine wider. Chrom stöhnte von Zeit zu Zeit. Auch wenn die Wunde ihn nicht töten würde, so würde sie ihn doch eine ganze Zeit erheblich schwächen und Dindrim um Unterstützung bringen, die er dringend brauchen konnte, doch um ihm den Weg zu weisen, reichte es allemal. Der junge Zwerg war oft hier gewesen mit seinem Vater und der hatte ihm ein paar Kniffe gezeigt, die das Minen ertragreicher machten, doch seit jener die Schenke eröffnet hatte, war er nur noch selten mit ihm hier hingegangen, da die Wirtschaft ihn voll und ganz in Beschlag genommen hatte. Zielsicher wies er Dindrim mal links, mal rechts, mal hinauf und mal hinab weiter auf ihr Ziel zu, dass hoffentlich das barg, was sie sich erhofften. Völlige Dunkelheit umgab sie dabei, während sie still und flink durch den Berg zogen. Dank ihrer Fähigkeit auch in tiefster Dunkelheit sehen zu können, fanden sich die Zwerge aber gut zurecht und drangen stetig weiter vor. Sie merkten wie es nach einer Dreiviertelstunde Marsch ohne Pause merklich wärmer wurde, je tiefer sie kamen und es dauerte nicht lange, bis sie auf einen Lavastrom stießen, der sich wie eine Ader durch den Berg zog und unter ihnen im Fels verschwand. “Es ist nicht mehr weit, wir sind gleich da Dindrim.” spricht Chrom Dindrim zu und wirklich stießen sie bald auf ein hohes Tor im Felsen, das von frisch entzündeten Fackeln spärlich beleuchtet wurde und den Blick auf einen geharnischten Zwerg freigab, der sie mit einer Armbrust im Anschlag begrüßte. “Zurück ihr elenden Söhne einer … Chrom? Dindrim? Cirmias sei Dank, ihr lebt!” rief der Wächter und legte seine Armbrust beiseite um im vollen Lauf (so gut das eben in einer schweren Rüstung ging) auf sie zuzuhalten. “Barox?” keuchte Chrom während Dindrim den entgegenkommenden Zwerg nur finster musterte. Ja, es war Barox, passionierter Miner und Bergwerker. Schnell führte der scheppernde Zwerg die beiden hinter die Torflügel, schloss und verriegelte sie sodann.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Mittwoch 20. Februar 2013, 16:22, insgesamt 7-mal geändert.
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Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

3 sind mehr als 2

Barox versorgte die beiden Ankömmlinge mit Bier, Dörrfleisch und Brot aus seinem Vorrat und hing dabei an Chrom Lippen, der ihm das Grauen, das dem Dorf und seinen Bewohnern widerfahren war, haarklein schilderten. Als er geschlossen hatte, setzte Barox seinerseits an zu erzählen. Er ist in der Mine gewesen und hatte noch länger gearbeitet, als der Angriff begann, darum konnte er sich auch hierher retten, da die Orks die Mine als Letztes erreicht hatten. Als er hier angekommen war, hatte er sich schnell seine Rüste angelegt und hätte die Orks mit ein paar vorgespannten Armbrüsten in Empfang genommen, währen diese ihm bis in die Mine gefolgt. was auch sicher funktioniert hätte. Aber so oder so gesehen hatte es die Schweineschnauzen erwischt, ob nun von Steinen erschlagen oder von Bolzen getroffen spielte da auch keine große Rolle mehr. Und so griff sich jeder einen Rucksack aus dem Minenlager und packten hinein, was sie so brauchen konnten: Wasserschläuche, Zwieback und Dörrfleisch und sogar ein paar Würste die im Rauch über einem Feuer hingen, eine Unterlage zum Schlafen, ein Seil und Kochgeschirr. Danach rüsteten sich alle, um … ja wozu eigentlich? Wohin sollten sie denn gehen? Barox stand vor Chrom in grübelnder Haltung und murmelte finstere Flüche in seinen Bart während Dindrim sichtlich unberührt dastand und weit weg zu sein schien. Der junge Zwerg stand selbst verzweifelt herum und dachte angestrengt nach. Dabei fiel sein Blick auf ein versiegeltes Portal am anderen Ende der Felsenhalle. “Was ist eigentlich hinter dem Tor da?”


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Die Frage reichte, um Dindrim aus seiner Starre erwachen zu lassen. “Nein! Nicht das Portal! Es muss einen anderen Weg hier raus geben!” Chrom war einerseits erstaunt über die heftige Reaktion, wusste aber nun sicher, dass das Portal nach draußen führte. Nun musste er und Barox nur noch herausfinden, wieso dieses Portal bei dem alten Zwerg allergische Reaktionen hervorrief, doch bevor er nachfragen konnte, bekam er auch schon die Antwort: "Es ist das Reich von Ri’ank’sha. Die Zwerge wissen schon, wieso sie dieses Portal versiegelt haben. Ich war dabei als wir es verschlossen haben und sollten wir es brechen, wird es unser aller Tod sein!” Chrom konnte sich nichts unter Ri’ank’sha vorstellen, doch musste es einigermaßen übel sein, wenn sich ein Zwerg von Dindrims zäher Natur davor fürchtete. Ein unbehagliches Gefühl schlich sich Chroms Rücken hoch, doch Barox brach die Stille “Die alte Ri’ank’sha wird sicher schon tot sein Dindrim, und außerdem haben wir keine wirkliche Alternative, oder? Entweder warten wir hier darauf, dass jemand in den nächsten Wochen den Sollen frei gräbt, wobei wir nicht einmal wissen ob es überhaupt noch jemenden gibt das es frei graben könnte, oder wir gehen durch diese verdammte Tür und auf der anderen Seite des Berges raus. Ich werde nicht hier hilflos warten und mich auf eine Chance der Rettung von anderen verlassen, die vielleicht nie kommen wird.” Dindrim blickte ihn traurig an “Manchmal müssen wenige sterben um viele zu retten, Barox.” “Aber das werden nicht wir sein!” mit diesen Worten drehte sich Barox um und zerschmetterte mit einem gekonnten Axthieb das Siegel des Portals unter einem entsetzten Aufschrei Dindrims. Schnell schritten sie weiter, einen entsetzten Dindrim hinter sich herziehend…


Fortsetzung folgt:
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