Was hatte Yette mit einem Satz - mit einem einzigen Satz - nur angerichtet? Dem Satz, "dass man nur in Schürze kochen darf". Ein Satz, der von den beiden völlig falsch verstanden wurde - doch was sollte man erwarten von einem Feldscher und einem Krieger?
So schlitterten jene beiden, deren Herz einst für Berchgard schlug, die dort jedoch nichts mehr vorfanden, was ihre Profession erforderte, in ein arges Dilemma. Verdania hatte zu ertragen, was nicht zu vermeiden war. Denn die beiden wollen tatsächlich "nur in Schürze" kochen. Sie trug den Umstand mit Würde. Tatsächlich schaffte sie es, den beiden - den Umstand der Schürzen tapfer ignorierend ... nein, man könnte nicht sagen, kochen beizubringen. Das was in den Pfannen am Ende war, war beim einen völlig verbranntes Gemüse, welches in einer übermäßig verwässerten Soße schwamm, gemeinsam mit einem Stück Fleisch, welches noch halbwegs ... aber nur halbwegs akzeptabel war. In der anderen Pfanne fanden sich große Stücke Gemüse und Fleisch.
Nachdem die Rauchschwaden aus der Küche abgezogen und die beiden wieder draußen aus dem Haus waren, kam ihnen der Gedanke - jetzt, wo sie doch kochen lernten -, eine Taverne zu eröffnen. Jede gute Hausfrau, jede eifrige Bäuerin hätte ihnen dringends davon abgeraten, doch jenen beiden gefiel der Gedanke immer mehr.
Verdania einmal mehr heimsuchend, war da "Mala". Jener "Mala", den Torjan so gerne kennen lernen wollte. Dann aber, als gewisse Einzelheiten jener ersten Kochstunde der beiden bekannt wurden, war dem alten hageren Zausel gar nicht mehr wohl in seiner Haut. Nur noch raus da!
Da jener "Mala", der ob der ihm auch noch so verwegenen Situation, die Nerven behielt, gelang es den beiden, das Haus unbeschädigt zu verlassen und sich auf die Suche nach Weiterem zu begeben, was für ihre Pläne und neuen Ziele erforderlich wäre.
Zwei, die auszogen um kochen zu lernen
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
-
Cedric Mervis
- Beiträge: 0
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Keiner könnte auch nur erahnen was Yette mit ihrer aussagen anrichten würde, so kam es das Cedric und Torjan eines tag bei Verdania im Haus standen und Kochen lernen wollten. Als Verdania zustimmte den beiden etwas beizubringen strahlten beiden auf und gingen sich sofort umziehen. Kaum das sie umgezogen waren und vor Verdania standen, schoss dieser auch schon die Röte in Gesicht, Cedric schaut noch kurz zu Torjan der nur mit den Schultern zuckte.
Die hilfsbereite junge Frau brachte kaum ein wort heraus, was den beiden aber ziehmlich gleich war. So gab sie den zweien Gemüse in die Hand und meinte sie sollten es zerkleinern, erneut schaut Cedric zu Torjan der schon sein Kräutermesser aus der Tasche holte und sich ran machte das Gemüse in gleichgroße Stücke zu schneiden.
So zuckte der junge Krieger mit den schultern und zog sein Schwert aus der Scheide und begann dann ebenso das Gemüse zu zerkleinern, im Gegensatz zu den alten sah sein Gemüse recht grob und kreuz und quer geschnitten aus, als Verdania jenes erblickt schlug diese nur die Hände über den kopf zusammen aber behielt doch ihr Fassung.
Rasch warfen die zwei ihre geschnittenen Sachen in die Pfannen und setzten den Raum unter Nebel, so sich jener nach einer Zeit wieder legte war es auch schon geschafft und die zwei verabschiedeten sich von ihr und gingen heim.
Es sollte jedoch keine zwei Tage dauern bis die zwei Chaoten wieder bei ihr vor der Türe standen und wirres zeug fragte und erzählen, bis aufeinmal Malachai im Raum stand. Kaum das Torjan diesen sah, sprang er schon auf und plabberte alles aus, Cedric versuchte noch ihn den Mund zu zuhalten doch war es schon zuspät dafür.
Erzählt der Alte alles haargenau wie er Verdania schubste und wie sie hier in seinen Haus kochten, Cedric versank immer weiter im Stuhl. Stunden dauerte die Standpauke die sie sich anhören konnten so kam es Cedric vor, da es dann schon spät war verabschiedeten sie sich rasch und atmeten erleichtert auf als sie nachhause gingen und Malachai entkommen waren….
Die hilfsbereite junge Frau brachte kaum ein wort heraus, was den beiden aber ziehmlich gleich war. So gab sie den zweien Gemüse in die Hand und meinte sie sollten es zerkleinern, erneut schaut Cedric zu Torjan der schon sein Kräutermesser aus der Tasche holte und sich ran machte das Gemüse in gleichgroße Stücke zu schneiden.
So zuckte der junge Krieger mit den schultern und zog sein Schwert aus der Scheide und begann dann ebenso das Gemüse zu zerkleinern, im Gegensatz zu den alten sah sein Gemüse recht grob und kreuz und quer geschnitten aus, als Verdania jenes erblickt schlug diese nur die Hände über den kopf zusammen aber behielt doch ihr Fassung.
Rasch warfen die zwei ihre geschnittenen Sachen in die Pfannen und setzten den Raum unter Nebel, so sich jener nach einer Zeit wieder legte war es auch schon geschafft und die zwei verabschiedeten sich von ihr und gingen heim.
Es sollte jedoch keine zwei Tage dauern bis die zwei Chaoten wieder bei ihr vor der Türe standen und wirres zeug fragte und erzählen, bis aufeinmal Malachai im Raum stand. Kaum das Torjan diesen sah, sprang er schon auf und plabberte alles aus, Cedric versuchte noch ihn den Mund zu zuhalten doch war es schon zuspät dafür.
Erzählt der Alte alles haargenau wie er Verdania schubste und wie sie hier in seinen Haus kochten, Cedric versank immer weiter im Stuhl. Stunden dauerte die Standpauke die sie sich anhören konnten so kam es Cedric vor, da es dann schon spät war verabschiedeten sie sich rasch und atmeten erleichtert auf als sie nachhause gingen und Malachai entkommen waren….
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Wen von die Mäderl kannte er denn noch, die kochen hätten könne? Ah jo, die Bella. Also eilte er zu der.
Er traute seinen Ohren kaum, als sie ihm sagte, dass Cedric schon da gewesen wäre. A so a Ausg'fuchster! Und sie sagte auch, dass sie keine Zeit hätte für Kochunterricht und ausserdem so überhaut und gar nicht kochen könnte.
Was sie Torjan über Fischzubereitung - rein theoretisch - erzählte, zeugte für ihn aber vom totalen Gegenteil. Fisch ... Butter ... Pfanne nicht zu heiß ... schwenken ... Kräuter dazu ... bis er weiß wäre.
Unbedingt wollte er diese Kochstunde in der Praxis erleben. Er setzte seinen liebsten Blick auf, fiel vor ihr auf die Knie und flehte sie an.
"Sie seien im Umzug", erklärte sie ihm. "Aber nächste Woche ... nächste Woche könnte sie es vielleicht einrichten."
Schon sehr müde, aber doch zufrieden, kehrte Torjan heim. Alleine schon von ihrer Schilderung, Butter in der Pfanne zu zerlassen, Kräuter und Fisch darin zu schwenken und all das gemeinsam anbrutzeln zu lassen, ließ ihm das Wasser im Mund zusammenrinnen.
Er traute seinen Ohren kaum, als sie ihm sagte, dass Cedric schon da gewesen wäre. A so a Ausg'fuchster! Und sie sagte auch, dass sie keine Zeit hätte für Kochunterricht und ausserdem so überhaut und gar nicht kochen könnte.
Was sie Torjan über Fischzubereitung - rein theoretisch - erzählte, zeugte für ihn aber vom totalen Gegenteil. Fisch ... Butter ... Pfanne nicht zu heiß ... schwenken ... Kräuter dazu ... bis er weiß wäre.
Unbedingt wollte er diese Kochstunde in der Praxis erleben. Er setzte seinen liebsten Blick auf, fiel vor ihr auf die Knie und flehte sie an.
"Sie seien im Umzug", erklärte sie ihm. "Aber nächste Woche ... nächste Woche könnte sie es vielleicht einrichten."
Schon sehr müde, aber doch zufrieden, kehrte Torjan heim. Alleine schon von ihrer Schilderung, Butter in der Pfanne zu zerlassen, Kräuter und Fisch darin zu schwenken und all das gemeinsam anbrutzeln zu lassen, ließ ihm das Wasser im Mund zusammenrinnen.
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Knoblauch gewaschen ... Pilze geschält ... Kräuter zerrissen, gehackt, gebeilt ... oder wars umgekehrt?
Torjan schwirrte der Schädel. Sahne köcheln lassen ... Wasser dazu ... dazwischen der Wolf, der vor der Freien Herberge heulte und als Fleischeinlage für die Suppe ins Auge gefasst wurde.
Olivenöl ... da war doch auch noch was mit Olivenöl.
Die Sophie hatte sich redlich bemüht, allen, die dabei waren .. dem Olaf, der Kiara und der Fiona ... die Kocherei ausführlich zu erklären und nicht nur in der Theorie, nein, ganz ausführlich in der Praxis.
Irgendwann ist der Gondros reingeschnien. Fast schon glaubte Torjan, dass es nun vorbei wär mit der so inspirierenden Kochstund, weil keiner, der nicht der Herberg zugehörig war, hinter den Tresen dürfte. Doch Gondros hatte ein Einsehen, als ihm erklärt wurde, was da getan wurd und ließ alle jenigen, die sich der bereits aufköchelnden Suppe widmeten, weiter gewähren.
Als Torjan den ersten Löffel der gemeinschaftlich produzierten Suppe (die eigentlich eine Pilz-Rahm-Soße auf Reis mit Kräutern werden sollte) schlüfte, glaubte er, im Himmel zu sein, so gut schmeckte die, ... auch wenn die wenigen Gewürze darin im Geschmack untergingen.
Was selbst gekochtes ist eben was selbst gekochtes. Und darüber geht nix.
Sehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher, zogen er und Cedric spät nachts todmüde ab gen Wegkreuz, um die neuen Erkenntnisse zu verarbeiten.
Torjan schwirrte der Schädel. Sahne köcheln lassen ... Wasser dazu ... dazwischen der Wolf, der vor der Freien Herberge heulte und als Fleischeinlage für die Suppe ins Auge gefasst wurde.
Olivenöl ... da war doch auch noch was mit Olivenöl.
Die Sophie hatte sich redlich bemüht, allen, die dabei waren .. dem Olaf, der Kiara und der Fiona ... die Kocherei ausführlich zu erklären und nicht nur in der Theorie, nein, ganz ausführlich in der Praxis.
Irgendwann ist der Gondros reingeschnien. Fast schon glaubte Torjan, dass es nun vorbei wär mit der so inspirierenden Kochstund, weil keiner, der nicht der Herberg zugehörig war, hinter den Tresen dürfte. Doch Gondros hatte ein Einsehen, als ihm erklärt wurde, was da getan wurd und ließ alle jenigen, die sich der bereits aufköchelnden Suppe widmeten, weiter gewähren.
Als Torjan den ersten Löffel der gemeinschaftlich produzierten Suppe (die eigentlich eine Pilz-Rahm-Soße auf Reis mit Kräutern werden sollte) schlüfte, glaubte er, im Himmel zu sein, so gut schmeckte die, ... auch wenn die wenigen Gewürze darin im Geschmack untergingen.
Was selbst gekochtes ist eben was selbst gekochtes. Und darüber geht nix.
Sehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher, zogen er und Cedric spät nachts todmüde ab gen Wegkreuz, um die neuen Erkenntnisse zu verarbeiten.
-
Cedric Mervis
- Beiträge: 0
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Torjan und Cedric wollte sich nur kurz bei Verdania informieren, wann Fabienne denn endlich mal zugegen sein würde. Doch als die Zwei im Gespräch war und Sophie ihnen den Mund wässerig machte, wurde sie sogleich dazu verdonnert ihre Pilzsouce auf Reis mit ihnen zu Kochen.
Sophie war noch dabei die ganzen Zutaten für das Gericht zusammen zusuchen, als die Beiden wissbegierigen auch noch jeden Gast der anwesend war dazu aufforderten mit zu Kochen.
So hieß es dann erstmal wieder sämtliche Zutaten klein zu schneiden, Cedric grinste übers ganze Gesicht, zerkleinern das hatte er ja schon zu genüge gelernt. So zog der junge Krieger sein Schwert und macht sich daran die Pilze in Scheiben zu schneiden.
Kaum das er damit fertig macht ihn Torjan auf einen Wolf aufmerksam, der als Fleischbeilage dienen sollte. Cedric nickt Torjan zu und ging dann hinaus um jenen zu Schlachten, doch ein solch merkwürdiger Wolf, der einen andauernd nur abschleckte als Fleischbeilage, das ging nun wirklich nicht.
Enttäuscht ging alle wieder hinein und schauten Sophie genau zu, wie jene alle zutaten zusammen bracht und nach und nach dann doch ein recht gute Suppe zustande kam. So aßen alle noch gemeinsam eher sich die die Zwei wieder auf den Weg zum Wegkreuz machten.
Noch unterwegs redet sie über das was sie doch Heute alles so gelernt hatten, da es doch recht viel war brummte beiden die Köpfe und so legten sie sich hin, um neue Kraft zu schöpfen für die nächste aufregende Kochstunde….
Sophie war noch dabei die ganzen Zutaten für das Gericht zusammen zusuchen, als die Beiden wissbegierigen auch noch jeden Gast der anwesend war dazu aufforderten mit zu Kochen.
So hieß es dann erstmal wieder sämtliche Zutaten klein zu schneiden, Cedric grinste übers ganze Gesicht, zerkleinern das hatte er ja schon zu genüge gelernt. So zog der junge Krieger sein Schwert und macht sich daran die Pilze in Scheiben zu schneiden.
Kaum das er damit fertig macht ihn Torjan auf einen Wolf aufmerksam, der als Fleischbeilage dienen sollte. Cedric nickt Torjan zu und ging dann hinaus um jenen zu Schlachten, doch ein solch merkwürdiger Wolf, der einen andauernd nur abschleckte als Fleischbeilage, das ging nun wirklich nicht.
Enttäuscht ging alle wieder hinein und schauten Sophie genau zu, wie jene alle zutaten zusammen bracht und nach und nach dann doch ein recht gute Suppe zustande kam. So aßen alle noch gemeinsam eher sich die die Zwei wieder auf den Weg zum Wegkreuz machten.
Noch unterwegs redet sie über das was sie doch Heute alles so gelernt hatten, da es doch recht viel war brummte beiden die Köpfe und so legten sie sich hin, um neue Kraft zu schöpfen für die nächste aufregende Kochstunde….
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Cedric und Torjan standen im Garten in der Villa am Wegkreuz und überlegten, wohin sie ihr Weg an diesem Abend führen sollte.
"Da gibts a Mäderl in Bajard, da war i letztens mit der Naischa, die heißt Scherenberg oder Scherenfeld oder ...", grübelte der Alte.
"Scherenbrück", erwiderte Cedric.
"Jo genau!"
Recht schnell waren sie bei deren Hof und tatsächlich war sie anwesend, gerade im Gespräch mit einem anderen Mäderl, der Thora.
Lairja meinte, sie wolle zwar bald schlafen gehen, aber etwas einfaches könnte sie den beiden durchaus noch schnell beibringen. Pfannkuchen.
Die beiden kochwütigen Lehrlinge waren damit einverstanden.
Bald schon merkte Lairja, dass die beiden so überhaupt keine Ahnung von irgendwas beim Kochen hatten, doch jeder auf seine Art bemüht war, die Anforderungen zu schaffen, wobei Thora mit allen Kräften mithalf, größere Schäden zu vermeiden.
Ungefähr drei Stundenläufe dauerte es, bis tatsächlich so etwas wie Pfannkuchen mit Schinkenstreifen auf dem Tisch stand und mit Begeisterung verzerht wurde. Auch die Küche, die Einrichtung und das Geschirr blieben diesmal unbeschädigt, lediglich der Boden glänzte an einigen Stellen von Ei und Teig.
"Da gibts a Mäderl in Bajard, da war i letztens mit der Naischa, die heißt Scherenberg oder Scherenfeld oder ...", grübelte der Alte.
"Scherenbrück", erwiderte Cedric.
"Jo genau!"
Recht schnell waren sie bei deren Hof und tatsächlich war sie anwesend, gerade im Gespräch mit einem anderen Mäderl, der Thora.
Lairja meinte, sie wolle zwar bald schlafen gehen, aber etwas einfaches könnte sie den beiden durchaus noch schnell beibringen. Pfannkuchen.
Die beiden kochwütigen Lehrlinge waren damit einverstanden.
Bald schon merkte Lairja, dass die beiden so überhaupt keine Ahnung von irgendwas beim Kochen hatten, doch jeder auf seine Art bemüht war, die Anforderungen zu schaffen, wobei Thora mit allen Kräften mithalf, größere Schäden zu vermeiden.
Ungefähr drei Stundenläufe dauerte es, bis tatsächlich so etwas wie Pfannkuchen mit Schinkenstreifen auf dem Tisch stand und mit Begeisterung verzerht wurde. Auch die Küche, die Einrichtung und das Geschirr blieben diesmal unbeschädigt, lediglich der Boden glänzte an einigen Stellen von Ei und Teig.