Etwas neues beginnt....
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Rohnja Salvador
Etwas neues beginnt....
Metall knallt gegeneinander, irgendwo weiterhinten sind Pistolen schüsse zu hören, Kampfschreie als auch die jener welche man Todesschreie nannte. Sie rannte, rannte um ihr Leben in der hoffnung das sie keiner fangen würde. Schweiß rann ihr die Stirn herunter, die Lunge brannte schon vor Luftmangel ihr Herz pochte so schnell das es Meilenweit zu hören sein konnte. Eine Kajüte, schwer Atmend findet sie dort für einen kuren Augenblick Rast. Sie klammert sich an die Tür, den Blick stets nach draußen auf den Gang gerichtet. Die Ängstlichen Augen der kleinen hinaus. Plötzlich wird sie von hinten gepackt eine Hand legt sich auf ihren Mund und ihr nun lautlos dumpfer schrei versucht über ihre Lippen zu geiten doch kein Laut dringe nach außen. Sie wird nach hinten gezogen und in einen Schrank gesperrt. Nur durch einen kleinen Spalt dringt Licht in in den Schrank hinein und lautes gepollter ist von draußen zu vernehmen. Ängstlich klammert sie sich an die ihr unbekannte Person welcher ihr immernoch den Mund zuhält. Nichteinmal das Atmen traut sie sich. Ihr ganzer Körper zittert vor Angst und anstrengung. Die Tür knarrt und dumpfe Fußschritte sind zu vernehmen, sie nähern sich und kurz vor dem Schrank verhallen jene. Plötzlich ein krachendes Geräusch begleitet von einem Metallernen zirren und das Entermesser dringt in den Schrank. Ein aufkeuchen der Person hinter ihr doch leise kaum vernehmbar. Alles wirkt so unrealistisch, die Hand gleitet nach unten, schlaff. Dann wieder das zirrende Geräusch von Metall ehe sich der Schrank öffnet. Die Augen des Mannes blicken ihr voller Verachtung und Hass entgegen dann kommt es auf sie zu..schockstarre...
Schweißgebadet mit einem Schrei wacht sie auf. Ihr Herz raßt, sie zieht die Beine zu sich und umschlingt jene klammernd mit ihren Armen. Den Kopf auf die Knie legend presst sie die Lippen aufeinander und versucht sich langsam wieder zu beruhigen.
Was war nur mit ihr los, fast täglich hatte sie den gleichen Traum, immer wieder erinnerte sie dieser zurück an ihre Kindheit...an jenes was dort geschehen war. Sie war nichtmehr auf der Insel, sie hatte sich für das Leben in Adoran entschieden auch wenn sie im Herzen immer das Gefühl hatte das ihr etwas fehlte, die Freiheit... Doch wusste sie das ihr Leben nun hier war. Sie musste sich damit abfinden und sie musste ihr Neues Leben endlich beginnen, nicht davor weglaufen.
Endlich beginnen mit dem was sie sich vorgenommen hatte, wer weis was sich noch alles ergeben würde, was hier auf sie warten würde.
Verweile nicht zu lange bei altem,
sehe in die Zukunft.
Denn nur wer offen ist für neues
dem öffnen sich auch neue Wege.
Schweißgebadet mit einem Schrei wacht sie auf. Ihr Herz raßt, sie zieht die Beine zu sich und umschlingt jene klammernd mit ihren Armen. Den Kopf auf die Knie legend presst sie die Lippen aufeinander und versucht sich langsam wieder zu beruhigen.
Was war nur mit ihr los, fast täglich hatte sie den gleichen Traum, immer wieder erinnerte sie dieser zurück an ihre Kindheit...an jenes was dort geschehen war. Sie war nichtmehr auf der Insel, sie hatte sich für das Leben in Adoran entschieden auch wenn sie im Herzen immer das Gefühl hatte das ihr etwas fehlte, die Freiheit... Doch wusste sie das ihr Leben nun hier war. Sie musste sich damit abfinden und sie musste ihr Neues Leben endlich beginnen, nicht davor weglaufen.
Endlich beginnen mit dem was sie sich vorgenommen hatte, wer weis was sich noch alles ergeben würde, was hier auf sie warten würde.
Verweile nicht zu lange bei altem,
sehe in die Zukunft.
Denn nur wer offen ist für neues
dem öffnen sich auch neue Wege.
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Rohnja Salvador
Sie öffnet die Augen, Sonnenstrahlen legen sich auf ihr Gesicht und einige ihrer blonden Strähnen verweilen auf diesem. Nach einigen Wimpernschlägen erhebt sie sich mit einem seufzen vom Boden empor. Ihr Blick gleitet durch die Gegend, suchend nach einem Anhaltspunkt, als sie die Höhle entdeckt welche nicht weit weg von ihrem Schlafplatz zu sehen ist wird ihr klar wo sie verweilt. Ein tiefes einatmend folgt ehe sie sich Schritt für Schritt wieder richtung Schiff begibt. Dort angekommen nimmt sie auf den Bänken platz und genießt für einen Moment die Wogen des Meeres, das sanfte hin und her Schaukeln.
Die letzten Tage waren von einigen Merkwürdigkeiten überschattet und noch konnte sie sich noch nicht recht entscheiden welche jener Merkwürdigkeiten ihr Leben wohl mehr beeinflussen würde. Zuerst war da das treffen mit der Vergangenheit, sie konnte nicht drumherum sie musste ihn sehen. Sie hätte auch einfach wegbleiben können denn als sie dort war merkte sie erst wie sehr es noch Nadelstichen glich welche ihr Herz immer wieder berührten, mal weicher...mal stärker. Ira war auch dort, doch komischerweise hegte sie keinerlei groll mehr, viel mehr tat ihr die Frau doch leid...sie war in ihren Augen doch eine recht einsame Person welche stets versuchte irgendwie anklang in dieser Wet zu finden. Doch schien sie sich doch ständig irgendwie selbst im Weg zu stehen egal ob auf La Cabeza oder woanders, doch schien es als würde sie das Spiel doch gut zu spielen zu wissen, eine Meisterin ihres Faches sozusagen. Eine Meisterin der täuschung.
Dann war da Kiara, eine junge Frau welche sie noch nicht so recht einzuordnen wusste aber sie kannte sie ja auch kaum. Eher hatte ein Mann ihre aufmerksamkeit erweckt, Azyr. Sie mochte es das kleine Spiel welches sie zu spielen versuchten, wer weis was noch aus dieser Bekanntschaft entspringen würde ihre interesse jedoch war geweckt.
Am gestrigen Tage war dann noch das zusammentreffen mit dem Raben "..ein Rabe erinnert sich an seine Freunde.." Worte mit denen sie noch nichts recht anzufangen wusste, aber ihr hang mit dem Feuer zu spielen war wohl eine ihrer schlechtesten Eigenschaften.
Das Schiff hielt an, wieder begab sie sich an den Ort welchen sie nun Heimat nannte, Adoran...die Stadt des blauen Blutes und wieder legte sie ihre Maske auf. Mögen die Spiele weitergehen...
Das Spiel mit dem Feuer,
so faszinierend und heiß,
wir können es nur spielen,
solange niemand davon weiß.
Und ständig diese Angst,
man könnte es entdecken,
immer auf der Suche
nach neuen Verstecken.
Die bewegungen auf dem dünnen Eis
die Angst entdeckt zu werden,
was würde passieren wenn,
die Frage nach dem wann.
Gefährlich ist es, dieses Spiel mit dem Feuer,
man weis es und ist es sich bewusst.
Doch das Gefühl welches in einem kocht
bringt einen immer wieder zur alten Gewohnheit zurück.
Zum Beenden zu spät,
so spielt man es weiter stets in der Hoffnung
der Entdeckung fern zu bleiben.
Die letzten Tage waren von einigen Merkwürdigkeiten überschattet und noch konnte sie sich noch nicht recht entscheiden welche jener Merkwürdigkeiten ihr Leben wohl mehr beeinflussen würde. Zuerst war da das treffen mit der Vergangenheit, sie konnte nicht drumherum sie musste ihn sehen. Sie hätte auch einfach wegbleiben können denn als sie dort war merkte sie erst wie sehr es noch Nadelstichen glich welche ihr Herz immer wieder berührten, mal weicher...mal stärker. Ira war auch dort, doch komischerweise hegte sie keinerlei groll mehr, viel mehr tat ihr die Frau doch leid...sie war in ihren Augen doch eine recht einsame Person welche stets versuchte irgendwie anklang in dieser Wet zu finden. Doch schien sie sich doch ständig irgendwie selbst im Weg zu stehen egal ob auf La Cabeza oder woanders, doch schien es als würde sie das Spiel doch gut zu spielen zu wissen, eine Meisterin ihres Faches sozusagen. Eine Meisterin der täuschung.
Dann war da Kiara, eine junge Frau welche sie noch nicht so recht einzuordnen wusste aber sie kannte sie ja auch kaum. Eher hatte ein Mann ihre aufmerksamkeit erweckt, Azyr. Sie mochte es das kleine Spiel welches sie zu spielen versuchten, wer weis was noch aus dieser Bekanntschaft entspringen würde ihre interesse jedoch war geweckt.
Am gestrigen Tage war dann noch das zusammentreffen mit dem Raben "..ein Rabe erinnert sich an seine Freunde.." Worte mit denen sie noch nichts recht anzufangen wusste, aber ihr hang mit dem Feuer zu spielen war wohl eine ihrer schlechtesten Eigenschaften.
Das Schiff hielt an, wieder begab sie sich an den Ort welchen sie nun Heimat nannte, Adoran...die Stadt des blauen Blutes und wieder legte sie ihre Maske auf. Mögen die Spiele weitergehen...
Das Spiel mit dem Feuer,
so faszinierend und heiß,
wir können es nur spielen,
solange niemand davon weiß.
Und ständig diese Angst,
man könnte es entdecken,
immer auf der Suche
nach neuen Verstecken.
Die bewegungen auf dem dünnen Eis
die Angst entdeckt zu werden,
was würde passieren wenn,
die Frage nach dem wann.
Gefährlich ist es, dieses Spiel mit dem Feuer,
man weis es und ist es sich bewusst.
Doch das Gefühl welches in einem kocht
bringt einen immer wieder zur alten Gewohnheit zurück.
Zum Beenden zu spät,
so spielt man es weiter stets in der Hoffnung
der Entdeckung fern zu bleiben.
Zuletzt geändert von Rohnja Salvador am Donnerstag 29. November 2012, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Rohnja Salvador
Seit langem war sie wieder auf der Insel und verändert..verändert hatte sich rein garnichts. Wie immer waren Bartos und Aki in einen Kampf verwickelt....wenn auch diesmal, zumindest dann nicht als sie dazu kam, in einem Kampf miteinander. Nein diesmal schien es als würde jeder der beiden seinen eigenen Kampf ausfechten. Erschreckenderweise viel es ihr nicht wirklich schwer sich in die Angelegenheiten zuerst nicht einzumischen, erst als einer der Kontrahenten das Schwert zog. Nicht auf der Insel, sie konnten ihre Streitigkeiten mit schwertern gerne außerhalb austragen aber noch immer unterstand Aki dem Schutz der Insel und solange er hier verweilte und der Bruderschaft angehörte würde sie sich auch neben ihn stellen bei solchen Plänkereien. Das schokierende an der Sache war jedoch das sie es schaffte all ihre Gefühle zu unterdrücken und nur das Wesentliche zu sehen. Hatte sie die Mauern so gut um sich gezogen? Oder hatte sie gar langsam abgeschlossen oder war es eher der Selbstschutz der hier einsetzte. Die Angst wieder verletzt zu werden. Sie wusste es nicht und solange sie sich jenen nicht offen stellen würde, würde sie es wohl auch nie erfahren. Aber noch war die Zeit nicht reif für solcherlei, es hatte sie schon Kraft genug gekostet nicht hoch zu gehen um nach ihm zu schauen. Nein sie hatte ihn seinem Schicksal überlassen in der Hoffnung das er wie immer wieder auf seinen beiden Beinen landet....Hoffnung...komisches Wort, ein Gefühl der Glückseeligkeit und doch kann es ganze Welten zerstören wenn man ersteinmal bemerkt hat das alle Hoffnung für umsonst war....
Azyr...bei dem Namen und dem Gedanken huscht ihr ein schmunzeln über die Lippen....er wusste es nun, sie musste aufpassen und hoffen das er dicht hält. Zumindest würde sie es ihm wohl ans Herz legen jenes zu tun. Er wäre nicht der erste welcher Schaden trägt wenn er Mund nicht hält. Sie spielte ihr Spielchen lange genug um sich immer noch ein Hintertürchen aufzuhalten, das hatte sie gelernt. Doch reizte es sie auch, das er es wusste machte das ganze Spiel noch..noch intensiver. Es ließ ihr das Adrenalin mehr in die Venen schießen und brachte ihren Puls zum raßen, alles intensiver und klarer. Es war anders, es war etwas neues, etwas unbekanntes. Auch er schien ihr voller Geheimnisse, sein auftreten, seine Augen...ja seine Augen. Noch nie zuvor hatte sie solche Augen gesehen, zweimal konnte sie bis jetzt das kleine aber faszinierende Schauspiel begutachten. Normalerweise wirkten die Augen eher wie von einem Nebel umhüllt, so als würde dieser Nebel den Blick in die Seele verwehren wollen und dann mit einemmal lichtet sich jener Nebel und das eigentliche Klar der Augen kommt zum Vorschein. Zwar nur für einen Bruchteil einiger Wimpernschläge, aber wenn man genau hinblickte konnte man es sehen, sie konnte es sehen....
Bartos...hm..würde er irgendwann verstehen das zwischen ihnen nie mehr laufen würde als das was bisher war? Natürlich mochte sie ihn, ja gar empfand sie viel für ihn aber es würde niemals reichen um mehr als das was es bisher war zu übertrumpfen. Er war zu Alt und sie zu jung für solches, er sollte sich eine fesche Alte suchen welche mit ihm die restlichen Jahre verbringen würde. Sie würde es nicht sein, auch wenn es ihr leid tat hoffte sie das er es irgendwann verstehen würde. Auch wenn sie seine nähe wenn sie alleine waren und er nicht gerade zu einem großmaul mutierte mehr als genoß und sich auch fallen lassen konnte. Dennoch war da eine Kluft zwischen ihnen welche sie nicht überwinden konnte, ob es irgendwann so sein würde? Mh....irgendwann...das klingt so weit entfernt.....
Um Neues zu wagen
muss man neue Wege gehen.
Um Neues zu beginnen
muss man altes hinter sich lassen.
Um jedoch Fehler zu unterbinden,
muss man stets aufmerksam sein,
stets das alte in Erinnerung rufen
und man darf niemals,
wirklich niemals vergessen,
denn wer vergisst,
der wiederholt!
Manche Fehler jedoch holen dich immer wieder ein weil das Gefühl damit nicht abgeschlossen zu haben, dermaßen groß ist das man nichts anderes tun kann als zu hoffen das jener schmerz irgendwann auch seinen eigenen Weg geht. Er sich entfernt, so das man irgendwann einfach sagen kann es tut nur noch halb so weh und genau mit diesem Schmerz werde ich leben können. Doch der Platz jenen du hattest mein liebster Aki...bleibt immer frei ein Gefühl der Leere wird immer an jener Stelle zu spüren sein bis irgendwann die Narbe einmal zuwächst.
Sie blinzelt einigemale auf und reißt sich aus ihren Gedanken, die Hand gleitet sanft streichend über das Gesicht ehe sie sich die Schläfen leicht reibt und ein tiefes Ein-und Ausatmen folgt. Sich dann zur Seite drehend kuschelt sie sich in die Decke und gleitet langsam in das Land der Träume....
Azyr...bei dem Namen und dem Gedanken huscht ihr ein schmunzeln über die Lippen....er wusste es nun, sie musste aufpassen und hoffen das er dicht hält. Zumindest würde sie es ihm wohl ans Herz legen jenes zu tun. Er wäre nicht der erste welcher Schaden trägt wenn er Mund nicht hält. Sie spielte ihr Spielchen lange genug um sich immer noch ein Hintertürchen aufzuhalten, das hatte sie gelernt. Doch reizte es sie auch, das er es wusste machte das ganze Spiel noch..noch intensiver. Es ließ ihr das Adrenalin mehr in die Venen schießen und brachte ihren Puls zum raßen, alles intensiver und klarer. Es war anders, es war etwas neues, etwas unbekanntes. Auch er schien ihr voller Geheimnisse, sein auftreten, seine Augen...ja seine Augen. Noch nie zuvor hatte sie solche Augen gesehen, zweimal konnte sie bis jetzt das kleine aber faszinierende Schauspiel begutachten. Normalerweise wirkten die Augen eher wie von einem Nebel umhüllt, so als würde dieser Nebel den Blick in die Seele verwehren wollen und dann mit einemmal lichtet sich jener Nebel und das eigentliche Klar der Augen kommt zum Vorschein. Zwar nur für einen Bruchteil einiger Wimpernschläge, aber wenn man genau hinblickte konnte man es sehen, sie konnte es sehen....
Bartos...hm..würde er irgendwann verstehen das zwischen ihnen nie mehr laufen würde als das was bisher war? Natürlich mochte sie ihn, ja gar empfand sie viel für ihn aber es würde niemals reichen um mehr als das was es bisher war zu übertrumpfen. Er war zu Alt und sie zu jung für solches, er sollte sich eine fesche Alte suchen welche mit ihm die restlichen Jahre verbringen würde. Sie würde es nicht sein, auch wenn es ihr leid tat hoffte sie das er es irgendwann verstehen würde. Auch wenn sie seine nähe wenn sie alleine waren und er nicht gerade zu einem großmaul mutierte mehr als genoß und sich auch fallen lassen konnte. Dennoch war da eine Kluft zwischen ihnen welche sie nicht überwinden konnte, ob es irgendwann so sein würde? Mh....irgendwann...das klingt so weit entfernt.....
Um Neues zu wagen
muss man neue Wege gehen.
Um Neues zu beginnen
muss man altes hinter sich lassen.
Um jedoch Fehler zu unterbinden,
muss man stets aufmerksam sein,
stets das alte in Erinnerung rufen
und man darf niemals,
wirklich niemals vergessen,
denn wer vergisst,
der wiederholt!
Manche Fehler jedoch holen dich immer wieder ein weil das Gefühl damit nicht abgeschlossen zu haben, dermaßen groß ist das man nichts anderes tun kann als zu hoffen das jener schmerz irgendwann auch seinen eigenen Weg geht. Er sich entfernt, so das man irgendwann einfach sagen kann es tut nur noch halb so weh und genau mit diesem Schmerz werde ich leben können. Doch der Platz jenen du hattest mein liebster Aki...bleibt immer frei ein Gefühl der Leere wird immer an jener Stelle zu spüren sein bis irgendwann die Narbe einmal zuwächst.
Sie blinzelt einigemale auf und reißt sich aus ihren Gedanken, die Hand gleitet sanft streichend über das Gesicht ehe sie sich die Schläfen leicht reibt und ein tiefes Ein-und Ausatmen folgt. Sich dann zur Seite drehend kuschelt sie sich in die Decke und gleitet langsam in das Land der Träume....
- Svetlana Ethered
- Beiträge: 425
- Registriert: Dienstag 21. August 2012, 04:55
Der Tag hatte gerade erst begonnen, und doch war sie, seit zwei Tagen, nicht mehr irritiert, wo sie sich befand beim Aufwachen.
Dies war nicht Adoran, dies war nicht ein lieblos eingerichtetes Zimmer, irgendwo, wo schon wer weiß wie viele Leute auf dem Bett geschlafen haben.
Das war ihr Bett.
Ihr Blick wanderte durch den Raum, die Schränke an der Wand stand wie zwei Wächter in der Mitte der sonst recht kahlen Wand.
Leise Atemgeräusche waren die einzige Geräuschkulisse, die sie hier hatte. Schlafend drehte sich Jose herum, zog die Decke um sich, und schlief einfach weiter.
Leise erhob sich Lana, zupfte ein paar Sachen leise aus dem Schrank, und entschwand durch die Türe hinaus.
Jose sollte weiter schlafen können.
Sie wusch sich, zog sich an und schlenderte nach oben.
Der Tag war grau, ein wenig Nebel waberte auf den schmutzigen Straßen Cabeza’s vor sich hin.
Kurzerhand schnappte sie sich zwei Bananen, einen Krug Wasser und schlenderte aus dem Haus.
Die kalte Morgenluft tat gut.
Es war wie immer hier.
Die Nächte kurz, die Abende mit viel Alkohol und einigen, in der letzten Zeit, doch sehr interessanten Gesprächen, Schlägereien, Glücksspiel….
Adoran war so langweilig hiergegen.
Das spannendste während ihres Aufenthaltes dort war der betrunkene, Rocktragende Kerl gewesen.
Noch hatte sie sich keine Position dort erarbeitet, die ihr etwas zu tun gab, aber zumindest ihr Gesicht war nicht mehr gänzlich unbekannt.
Sie hatte noch andere Ideen, mal sehen, wie gut sie diese umsetzen konnte.
Vielleicht würde sie noch andere Quellen finden, abgesehen von der Taverne.
Der Himmel war bedeckt, schwere, graue Wolken verwehrten den Blick auf den Morgendlichen Himmel.
Irgendwo hatte der Wind ein Loch in die Wolkenfront gerissen und zum Vorschein kam ein wenig Blau.
Blauer Himmel, der wehrhaft und konstant versuchte, die Herrschaft am Himmel zu erobern.
Ein kleines Löchlein, ein kleiner Hoffnungsschimmer inmitten von umgebener grauer schwere.
Irgendwie war dieser Himmel wie die derzeitige Situation.
Graues Adoran, eine Maske die viel verdeckt, die keine Persönlichkeit freikommen lässt.
Gefühle die nur zurück gehalten wurden, Beherrschung, Kontrolle.
Ein wenig kam sie sich vor, wie in der Höhle der Medusen.
Steinernes Gesicht das alles verdeckt.
Ihre Hoffnungsschimmer bestanden aus dem Heimkehren zwischendurch und den beiden Personen, die an ihrer Seite waren.
Auch wenn sie es hasste, höfisch, freundlich und um den heißen Brei herum zu reden, wenn sie mit Rohnja sprach.
Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Auch sie würde sich daran gewöhnen. Irgendwann….
Dies war nicht Adoran, dies war nicht ein lieblos eingerichtetes Zimmer, irgendwo, wo schon wer weiß wie viele Leute auf dem Bett geschlafen haben.
Das war ihr Bett.
Ihr Blick wanderte durch den Raum, die Schränke an der Wand stand wie zwei Wächter in der Mitte der sonst recht kahlen Wand.
Leise Atemgeräusche waren die einzige Geräuschkulisse, die sie hier hatte. Schlafend drehte sich Jose herum, zog die Decke um sich, und schlief einfach weiter.
Leise erhob sich Lana, zupfte ein paar Sachen leise aus dem Schrank, und entschwand durch die Türe hinaus.
Jose sollte weiter schlafen können.
Sie wusch sich, zog sich an und schlenderte nach oben.
Der Tag war grau, ein wenig Nebel waberte auf den schmutzigen Straßen Cabeza’s vor sich hin.
Kurzerhand schnappte sie sich zwei Bananen, einen Krug Wasser und schlenderte aus dem Haus.
Die kalte Morgenluft tat gut.
Es war wie immer hier.
Die Nächte kurz, die Abende mit viel Alkohol und einigen, in der letzten Zeit, doch sehr interessanten Gesprächen, Schlägereien, Glücksspiel….
Adoran war so langweilig hiergegen.
Das spannendste während ihres Aufenthaltes dort war der betrunkene, Rocktragende Kerl gewesen.
Noch hatte sie sich keine Position dort erarbeitet, die ihr etwas zu tun gab, aber zumindest ihr Gesicht war nicht mehr gänzlich unbekannt.
Sie hatte noch andere Ideen, mal sehen, wie gut sie diese umsetzen konnte.
Vielleicht würde sie noch andere Quellen finden, abgesehen von der Taverne.
Der Himmel war bedeckt, schwere, graue Wolken verwehrten den Blick auf den Morgendlichen Himmel.
Irgendwo hatte der Wind ein Loch in die Wolkenfront gerissen und zum Vorschein kam ein wenig Blau.
Blauer Himmel, der wehrhaft und konstant versuchte, die Herrschaft am Himmel zu erobern.
Ein kleines Löchlein, ein kleiner Hoffnungsschimmer inmitten von umgebener grauer schwere.
Irgendwie war dieser Himmel wie die derzeitige Situation.
Graues Adoran, eine Maske die viel verdeckt, die keine Persönlichkeit freikommen lässt.
Gefühle die nur zurück gehalten wurden, Beherrschung, Kontrolle.
Ein wenig kam sie sich vor, wie in der Höhle der Medusen.
Steinernes Gesicht das alles verdeckt.
Ihre Hoffnungsschimmer bestanden aus dem Heimkehren zwischendurch und den beiden Personen, die an ihrer Seite waren.
Auch wenn sie es hasste, höfisch, freundlich und um den heißen Brei herum zu reden, wenn sie mit Rohnja sprach.
Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Auch sie würde sich daran gewöhnen. Irgendwann….
- Svetlana Ethered
- Beiträge: 425
- Registriert: Dienstag 21. August 2012, 04:55
Ein kurzer Besuch auf der Toro. Das schwanken des Schiffes im seichten Wellengang der Bucht war ein beruhigendes Gefühl. Ihr Blick glitt über den dunklen Holzboden, die Takelage hinauf, bis zum Krähennest.
Ein seichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, ehe sie kurzerhand zum Krähennest hoch kletterte und sich an die Seile lehnte, die den Ausguck umspannten.
Der Wind zerzauste ihre Haare, die schloss die Augen und genoss einige Momente nur den Wind.
Es war so viel leichter, einfach so durch die Straßen zu schlendern und die Ohren offen zu halten, als auch nur Ansatzweise einen Fuß in Adoran zu fassen.
Die Bibliothek in Adoran war noch nicht fertig, und irgendwie war auch nie jemand da.
Sie wusste das diese Regimentsfrau die Bibliothek leitete, aber gesehen hatte sie sie noch nie.
Und Stundenlang zu lesen war erquickend, aber nicht das, was sie wollte.
Wie hieß sie gleich nochmal? Van ….irgendwas. Ellenlange Titel und Namen, schrecklich.
Und doch nutze sie die Zeit, um sich nach Büchern über Adelswappen und der Hierarchischen Struktur zu suchen, aber bisher blieb sie ohne Erfolg.
Es kitzelte sie schon in den Fingern, sich nach so langer Zeit wieder auszuprobieren.
Damals hatte sie einige gute Kontakte zu Fälschern gehabt und das ein oder andere gelernt. Einige Briefe und Urkunden hatte sie damals gefälscht, bis sie fliehen musste.
Geduld….
Eine Eigenschaft die sie nur in sehr wenigen Dingen ihr Eigen nannte. Und doch musste sich Svetlana zusammenreißen.
Nur Beharrlichkeit würde sie hier weiter bringen.
Im Gegensatz dazu, das Angebot des vermeidlichen Wirtes aus Bajard.
Wie einfach es gewesen war, zumindest für den ersten Moment.
Was aus der Situation folgen würde, blieb abzuwarten.
Schankmaid…Herrjeh…
Naja, aber wo bekam man besser Informationen als in einer Taverne bei betrunkenen Kerlen?
Nirgends.
Wie sehr sich der Wirt um den Finger wickeln ließ, war noch ungewiss, aber sicher war es nicht unmöglich.
Heute würde Maria wieder in Bajard erscheinen, und das Spiel ging in die nächste Runde.
Ein spitzbübisches Grinsen legte sich auf ihre Lippen.
Sie freute sich schon drauf.
Endlich ein greifbares, bearbeitbares Ziel.
Mit einem leisen Lied auf den Lippen, kletterte sie wieder auf den Schiffsboden, und schlenderte, gut gelaunt, wieder durch den Hafen:
Wir gleiten auf den Planken
Richtung schwarze Pulverrauch
Die vollen Schiffe wanken
Doch wir sind noch wohl auf
Wir steigen in die Wanten
Und warten auf den Wind
Mit einem Fass voll Rum
Wird ein neuer Kurs bestimmt
Auf den Meeren sind wir ewig,
Frei und unbeugsam
Sind wir Kaiser, Priester und König
Aber niemals Bettelmann
Um dem Galgen zu entfliehen
Suchen wir die neue Welt
Wo wir nicht den Heuchler dienen
Wo der alte Kodex zählt
An Schnee und Eis vorbei
Und den größten Ungetümen
Treiben uns die Stürme
Zu den Inseln tief im Süden
Dort schließen sich dem Bund
Noch viele Schiffe an
Und auf den Meeresgrunde
Sinkt der Schuldspruch Lebenslang
Niemand weiß wohin
Unsre weite Reise geht
Wir hissen stolz die Fahne
Auf der unsre Botschaft steht
Auf den Meeren sind wir ewig,
Frei und unbeugsam
Sind wir Kaiser, Priester und König
Aber niemals Bettelmann
Freiheit sei beschieden
Ob arm, ob reich, ob blind
Dem Aussatz, dem vertriebenen
Die alle mit uns sind
Sie steigen in die Wanten
Und warten auf den Wind
Mit einem Fass voll Rum
Wird ein neuer Kurs bestimmt
Auf den Meeren sind wir ewig,
Frei und unbeugsam
Sind wir Kaiser, Priester und König
Aber niemals Bettelmann
(Cultus Ferox – Aussatz, Liedtext, leicht verändert)
Zuletzt geändert von Svetlana Ethered am Donnerstag 6. Dezember 2012, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Rohnja Salvador
Das Rauschen des Meeres ist gedämpft zu vernehmen und der angenehme Geruch der Meeresbriese durchflutet bei jedem Atemzug die Lungen. Ab und an ist ein Kreischen der Papageie oder ein aufbrüllen eines Affen aus dem Dschungel zu vernehmen, welchem sie den Rücken zugewandt hat. Sitztend im Sand, die Beine an sich gezogen liegen die Arme fest umschlungen um jene. Ihr Blick ruht auf der Ferne, weit hinaus...so weit ihre Augen blicken können. Der Vollmond lässt jede Welle wie ein von Diamanten durchflutetes Netz erscheinen. Ihre Hand hebt sich gen Gesicht und sie streicht sich einige Strähnen aus diesem, die Lippen pressen sich für einen Moment aufeinander. Der Blick schweift zur Seite gen die Rumpulle, diese sogleich ergreifend hebt sie jene empor, führt sie zu den Lippen und trinkt einige Schlücke. Die Rumflasche absetztend wischt sie sich mit dem Handrücken die restlichen Tropfen weg. Ihre Beine ausstreckend lehnt sie sich, mit den Händen abgestützt, nach hinten.
Herrlich diese rauschende See, irgendwie beruhigt sie das ganze ungemein und trotz allem juckte es sie in den Fingern, wieder etwas tun. Es war ja nicht so das sie rein garnichts zu tun hätte, Sorgen und Gedanken hatte sie mehr als genug zu bewältigen. Aber es lag etwas in der Luft, etwas das die Luft kribbeln ließ, irgendwie hatte sich etwas verändert...sie wusste nur noch nicht was. Langsam aber sicher schien es sogar so als würden die alten Kameraden wieder aus ihren Löchern kriechen um neues anzugehen selbst Alessio war wieder zurück...was für ein Amigo...eines musste man ihm lassen ein Händchen für Senòritas hat er definitiv.
Ein schelmisches grinsen legt sich auf ihre Lippen welches jedoch so schnell es da war auch wieder verschwand. Vallas tod...das konnte sie keinesfalls glauben, der Herold schwatzte und wer auch immer ihm die Info gab hielt sich bedeckt. Es war noch keinen einzigen laut über Lippen gedrungen was Vallas verschwinden anging, irgendwie war es...hmm..merkwürdig und hatte einen doch recht ungläubigen schein. So als wollte man tatsächlich etwas vertuschen. Kommt Zeit kommt Rat....ein kurzes ironisches auflachen...kommt Rat. Sachte hebt sie die Schultern an und schüttelt leicht das Haupt.
Sie würde schon noch herausfinden was dahinter steckte. Vorerst musst sie ihr Gefühlschaos etwas in den Griff bekommen. So sehr sie auch ein Miststück sein konnte und das wusste sie doch nur zu gut, war ihr klar das sie aber auch wenn sie dann mal anfing gefühle zu hegen ziemlich enthusiastisch war. Das war nicht immer zu ihrem Vorteil...denn somit lief sie immer schnell Gefahr unüberlegtes zu tun. Ihre feurige Leidenschaft und ihr Temprament waren wohl ein Eigenschaften die sich positiv als auch negativ auf sie auswirkten.
Was wohl auch ein Grund war weshalb sie mit Aki so oft aneinander geriet...er hatte sich verändert, irgendwie....und sie wusste absolut nicht wie sie damit klarkommen sollte. Nicht das sie auf ihn angewiesen sei, war und ist sie auch nicht. Aber trotz aller Hass welchen sie immernoch schürrt mochte sie ihn auch noch immer mehr als ihr lieb war und er würde sie sicherlich noch immer genauso schnell zur Weisglut bringen können wir er es zuvor auch stets schaffte. Sie sah es gestern in seinen Augen, es tat ihm leid was er getan hatte....sie war sich dessen auch bewusst. Aber verzeihen war nicht gerade eine ihrer Stärken.... Man sagt immer die Zeit heilt alle Wunden, doch manche Wunden sitzten einfach scheisse tief....
Mit kreisenden bewegungen bringt sie den Rum in der Flasche zum schwanken, das Augenmerkt richtet sich somit auf das Spielchen und sie hängt weiter ihren gedanken nach...
Dann war da noch dieser Mann....dieser außerordentlich interessante Mann...Azyr. Abermals legt sich ein schmunzeln auf die Lippen. Am Anfang war es ein kleines Spiel für sie, ein interessantes hin und her. Jetzt war es jedoch...irgendwie anders. Sie wusste nicht genau wo sie es hinstecken sollte, der Kuss, alleine schon der Gedanke daran war.... ein sachtes schütteln des Hauptes und ein blinzeln folgt um sich aus den fast erregenden Gedanken loszureißen. Sie liebt es ihn zu Reizen und zu sehen wie auch er auf das Spiel einging, er fordert sie gänzlich. Sie mochte es aber auch einfach bei ihm zu sitzten und zu lachen.... Die Eingeständnis das es sich wohl nicht nur um ein Spiel handelte welches sie ab und an gerne mit den Amigos zu spielen vermochte, sondern dort wirklich stetige interesse in ihr wuchs konnte sie nichtmehr verbergen.
Es war also wirklich nicht so als hätte sie Langeweile...sie hatte beschäftigung mehr als genug. Auch hier auf der Insel, trotz das sie nichtmehr hier wohnte versuchte sie den Kontakt mit ihren Kameraden und Kameradinen aufrecht zu halten, das Netzwerk musste am laufen bleiben sonst würde es zusammenfallen und übrig würde eine jeweilige einmann Partei bleiben welche schneller untergeht als gedacht, immerhin kann man ein Schiff ja auch nicht nur mit einem Manne Segeln! Aber alles lief und alles würde vorrangehen und irgendwann werden auch die anderen folgen und sehen das eine starke Gemeinschaft das A und das O war.
Langsam erhob sie sich, der Blick richtete sich auf das Meer, die Flasche anhebend dringen dann folgende Worte über Ihre Lippen.
Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommele nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
Antoine de Saint-ExupËry
Herrlich diese rauschende See, irgendwie beruhigt sie das ganze ungemein und trotz allem juckte es sie in den Fingern, wieder etwas tun. Es war ja nicht so das sie rein garnichts zu tun hätte, Sorgen und Gedanken hatte sie mehr als genug zu bewältigen. Aber es lag etwas in der Luft, etwas das die Luft kribbeln ließ, irgendwie hatte sich etwas verändert...sie wusste nur noch nicht was. Langsam aber sicher schien es sogar so als würden die alten Kameraden wieder aus ihren Löchern kriechen um neues anzugehen selbst Alessio war wieder zurück...was für ein Amigo...eines musste man ihm lassen ein Händchen für Senòritas hat er definitiv.
Ein schelmisches grinsen legt sich auf ihre Lippen welches jedoch so schnell es da war auch wieder verschwand. Vallas tod...das konnte sie keinesfalls glauben, der Herold schwatzte und wer auch immer ihm die Info gab hielt sich bedeckt. Es war noch keinen einzigen laut über Lippen gedrungen was Vallas verschwinden anging, irgendwie war es...hmm..merkwürdig und hatte einen doch recht ungläubigen schein. So als wollte man tatsächlich etwas vertuschen. Kommt Zeit kommt Rat....ein kurzes ironisches auflachen...kommt Rat. Sachte hebt sie die Schultern an und schüttelt leicht das Haupt.
Sie würde schon noch herausfinden was dahinter steckte. Vorerst musst sie ihr Gefühlschaos etwas in den Griff bekommen. So sehr sie auch ein Miststück sein konnte und das wusste sie doch nur zu gut, war ihr klar das sie aber auch wenn sie dann mal anfing gefühle zu hegen ziemlich enthusiastisch war. Das war nicht immer zu ihrem Vorteil...denn somit lief sie immer schnell Gefahr unüberlegtes zu tun. Ihre feurige Leidenschaft und ihr Temprament waren wohl ein Eigenschaften die sich positiv als auch negativ auf sie auswirkten.
Was wohl auch ein Grund war weshalb sie mit Aki so oft aneinander geriet...er hatte sich verändert, irgendwie....und sie wusste absolut nicht wie sie damit klarkommen sollte. Nicht das sie auf ihn angewiesen sei, war und ist sie auch nicht. Aber trotz aller Hass welchen sie immernoch schürrt mochte sie ihn auch noch immer mehr als ihr lieb war und er würde sie sicherlich noch immer genauso schnell zur Weisglut bringen können wir er es zuvor auch stets schaffte. Sie sah es gestern in seinen Augen, es tat ihm leid was er getan hatte....sie war sich dessen auch bewusst. Aber verzeihen war nicht gerade eine ihrer Stärken.... Man sagt immer die Zeit heilt alle Wunden, doch manche Wunden sitzten einfach scheisse tief....
Mit kreisenden bewegungen bringt sie den Rum in der Flasche zum schwanken, das Augenmerkt richtet sich somit auf das Spielchen und sie hängt weiter ihren gedanken nach...
Dann war da noch dieser Mann....dieser außerordentlich interessante Mann...Azyr. Abermals legt sich ein schmunzeln auf die Lippen. Am Anfang war es ein kleines Spiel für sie, ein interessantes hin und her. Jetzt war es jedoch...irgendwie anders. Sie wusste nicht genau wo sie es hinstecken sollte, der Kuss, alleine schon der Gedanke daran war.... ein sachtes schütteln des Hauptes und ein blinzeln folgt um sich aus den fast erregenden Gedanken loszureißen. Sie liebt es ihn zu Reizen und zu sehen wie auch er auf das Spiel einging, er fordert sie gänzlich. Sie mochte es aber auch einfach bei ihm zu sitzten und zu lachen.... Die Eingeständnis das es sich wohl nicht nur um ein Spiel handelte welches sie ab und an gerne mit den Amigos zu spielen vermochte, sondern dort wirklich stetige interesse in ihr wuchs konnte sie nichtmehr verbergen.
Es war also wirklich nicht so als hätte sie Langeweile...sie hatte beschäftigung mehr als genug. Auch hier auf der Insel, trotz das sie nichtmehr hier wohnte versuchte sie den Kontakt mit ihren Kameraden und Kameradinen aufrecht zu halten, das Netzwerk musste am laufen bleiben sonst würde es zusammenfallen und übrig würde eine jeweilige einmann Partei bleiben welche schneller untergeht als gedacht, immerhin kann man ein Schiff ja auch nicht nur mit einem Manne Segeln! Aber alles lief und alles würde vorrangehen und irgendwann werden auch die anderen folgen und sehen das eine starke Gemeinschaft das A und das O war.
Langsam erhob sie sich, der Blick richtete sich auf das Meer, die Flasche anhebend dringen dann folgende Worte über Ihre Lippen.
Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommele nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
Antoine de Saint-ExupËry
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Azyr Dracones
Er sass auf dem weinroten Teppich, den sie ihm für sein neues Haus in Düstersee gab, in der linken Hand die Rumflasche, in der rechten Hand eine kleine Phiole welche mit Blut gefüllt und mit einer feuerroten Haarstähne umwickelt war. Rum - seitdem er öfter in La Cabeza rumlungerte und mit ihr verkehrte, konnte er das Gesöff wirklich gut leiden - damals noch hasste er es. Er strich über das vergilbte Etikett der dunklen Flasche und ein Schmunzeln stahl sich auf seine Züge. Er nahm noch einen weiteren Schluck von dem Rum ehe er die Flasche neben sich auf den Teppich stellte und die Phiole mit der Haarsträhne fixierte. Vorsichtig, fast schon liebevoll strich er über die Strähne, öffnete dann die Phiole und roch an dem Lebenssaft, ihrem Lebenssaft, sorgsam liess er einen Tropfen auf die Fingerkuppe seines Zeigefingers rinnen und führte jenen zu seinen Lippen - nahm ihren Geschmack in sich auf. "Geschmack lügt nicht" sprach er noch mit einem Lächeln leise zu sich, ehe er die Phiole wieder verschloss und sie mitsamt der Locke wieder an der Kette befestigte und sich um den Hals hang - sein Glücksbringer. Dann legte er sich mit hinter dem Kopf verschränkten Armen auf den Teppich und liess mit geschlossenen Augen die letzten Tage Revue passieren.
Einige Tage waren nun bereits ins Land gezogen und viel hatte sich in der Zwischenzeit verändert, seitdem er sie damals in Akis Keller zum ersten mal traf, naja getroffen hatte er sie vermutlich schon öfter, nur hatte er sie im Keller zum ersten mal auch wirklich wahrgenommen. Sie war ihm nicht unbedingt sympathisch, eher kam sie ihm wie ein arrogantes, vorlautes Miststück vor, welches sich unnötigerweise zu fein war, ihren Namen zu nennen.
Dieser erste Eindruck änderte sich aber schon, nachdem er sie in der Bank zu Bajard, am gleichen Abend noch, zum zweiten Mal sah. Irgendwie schien sie fern von La Cabeza, oder doch eher fern von Aki - wie er inzwischen vermutete - wie ausgewechselt. Sie kamen ins Gespräch und die junge, schöne Frau weckte mit ihrer Art, ihren Äusserungen, Bewegungen und natürlich auch ihrem Aussehen durchaus Interesse in ihm. Bei dem Gespräch bekam er die Möglichkeit, sie genauer zu begutachten und er musste sich eingestehen, dass ihm gefiel, was er sah. Allein schon die Augen, in denen er inzwischen förmlich versinken konnte - "Die Augen sind der Spiegel der Seele", die vollen Lippen, einfach alles was ihr Gesicht ausmachte, sagte ihm irgendwie zu. Davon abgesehen schien sie nun auch weitaus redseliger und aufgeschlossener als noch zuvor und er genoss die freche, kecke Unterhaltung mit ihr.
Es begann alles wie ein Spiel, ein Spiel deren Regeln und dessen Ausgang ungewiss war. Inzwischen konnte er gar nicht mehr genau sagen, wer das Spiel in der Bank von Bajard eigentlich wirklich begonnen hatte. War er es gewesen? Oder war sie es, mit ihren frechen Bemerkungen, den herausfordernden Gesten? Er wusste es nicht, doch spielte das auch wirklich eine Rolle? Inzwischen glaubte er nicht mehr daran, dass es nur ein Spiel war. Für ihn war es jedenfalls keines mehr. War es für sie auch keines mehr? Er hoffte, dass es ihr erging wie ihm. Bei so ziemlich jeder anderen Frau hätte er wohl auch gewusst wo er dran war, aber nicht bei ihr. Zu verschlagen war sie, zu aufgeweckt, ein unbändiges Weib der See eben, welches es liebte Spielchen zu spielen und welche auch ziemlich gut Schauspielern konnte. Vielleicht war das ja der Grund, der sie so reizvoll für ihn machte. Die Herausforderung etwas zu bändigen, was sich nur schwer bändigen lässt. Er wusste es nicht genau und irgendwie ärgerte es ihn, dass er sich eingestehen musste, dass das Ganze kein Spiel mehr war, sondern er tatsächlich allmählich Gefühle für sie zu entwickeln begann, Gefühle die er seit Vaya glaubte, nicht mehr entwickeln zu können.
Er musste es irgendwie schaffen, sein inneres Chaos vor ihr zu verbergen. Sie konnte tough sein und sie liebte vermutlich ebenso wie er die Herausforderung. Wenn er sich ihr zu leicht und schnell hingeben würde, würde sie schneller ihr Interesse verlieren, sofern sie es überhaupt wirklich hatte, als es gekommen war und das musste er verhindern. Er durfte sich nicht zu einfach bändigen lassen, musste sich etwas unnahbarer geben, doch es fiel ihm von Tag zu Tag schwerer. Als er das erste mal von ihren Lippen kostete und sie in Armen hielt, fühlte er sich seit langem wieder das erste mal lebendig - von seinen Erfahrungen in der Gruft mal abgesehen - es erschien ihm wie der Beginn einer Sucht und er musste und wollte sie stillen, täglich. Nein, nicht täglich, sondern immer dann, wenn es ihm gerade beliebte. Doch dies würde alles andere als ein Selbstläufer werden und diese Frau würde ihm noch so manche Probleme bereiten. Nicht mal unbedingt sie selbst, aber definitiv die Leute aus ihrer Heimat und jene, die sie Freunde nannte. War sie es wirklich wert, dass er einen solch hohen Preis vielleicht irgendwann zahlen müsse?
Er seufzte schwer, griff nach der Flasche und gönnte sich noch einige Schlücke ehe er aufstand sich mit der Flasche in der Hand auf den Balkon begab. Es regnete in Strömen, der Regen platschte auf seine nackte, aschfahle Haut und rann an ihm herab. Er scherte sich nicht sonderlich drum, nahm stattdessen einen weiteren Zug aus der Flasche ehe er mit verengten Augen in den rabenschwarzen Himmel starrte. Am liebsten würde er nun zusammen mit ihr in den Himmel starren, ihre warme Haut an sich spüren, ihre wohgeformten Hüften umschliessen, doch dies musste warten. Morgen vielleicht wieder, wer weiss das schon? Er senkte den Blick wieder auf das Nachbarhaus und blinzelte. Erst dachte er, er hätte Regen ins Auge bekommen, doch auch stetiges Blinzeln machte es nicht besser. Er fluchte leise. Die Augen machten ihm von Tag zu Tag mehr Probleme und auf der Suche nach einer morbiden Lösung die Abhilfe beim Augenproblem schaffen würde, verdrang er weitere Gedanken an -seine- Rohnja und widmete sich anderen, momentan noch elementareren Dingen.
Einige Tage waren nun bereits ins Land gezogen und viel hatte sich in der Zwischenzeit verändert, seitdem er sie damals in Akis Keller zum ersten mal traf, naja getroffen hatte er sie vermutlich schon öfter, nur hatte er sie im Keller zum ersten mal auch wirklich wahrgenommen. Sie war ihm nicht unbedingt sympathisch, eher kam sie ihm wie ein arrogantes, vorlautes Miststück vor, welches sich unnötigerweise zu fein war, ihren Namen zu nennen.
Dieser erste Eindruck änderte sich aber schon, nachdem er sie in der Bank zu Bajard, am gleichen Abend noch, zum zweiten Mal sah. Irgendwie schien sie fern von La Cabeza, oder doch eher fern von Aki - wie er inzwischen vermutete - wie ausgewechselt. Sie kamen ins Gespräch und die junge, schöne Frau weckte mit ihrer Art, ihren Äusserungen, Bewegungen und natürlich auch ihrem Aussehen durchaus Interesse in ihm. Bei dem Gespräch bekam er die Möglichkeit, sie genauer zu begutachten und er musste sich eingestehen, dass ihm gefiel, was er sah. Allein schon die Augen, in denen er inzwischen förmlich versinken konnte - "Die Augen sind der Spiegel der Seele", die vollen Lippen, einfach alles was ihr Gesicht ausmachte, sagte ihm irgendwie zu. Davon abgesehen schien sie nun auch weitaus redseliger und aufgeschlossener als noch zuvor und er genoss die freche, kecke Unterhaltung mit ihr.
Es begann alles wie ein Spiel, ein Spiel deren Regeln und dessen Ausgang ungewiss war. Inzwischen konnte er gar nicht mehr genau sagen, wer das Spiel in der Bank von Bajard eigentlich wirklich begonnen hatte. War er es gewesen? Oder war sie es, mit ihren frechen Bemerkungen, den herausfordernden Gesten? Er wusste es nicht, doch spielte das auch wirklich eine Rolle? Inzwischen glaubte er nicht mehr daran, dass es nur ein Spiel war. Für ihn war es jedenfalls keines mehr. War es für sie auch keines mehr? Er hoffte, dass es ihr erging wie ihm. Bei so ziemlich jeder anderen Frau hätte er wohl auch gewusst wo er dran war, aber nicht bei ihr. Zu verschlagen war sie, zu aufgeweckt, ein unbändiges Weib der See eben, welches es liebte Spielchen zu spielen und welche auch ziemlich gut Schauspielern konnte. Vielleicht war das ja der Grund, der sie so reizvoll für ihn machte. Die Herausforderung etwas zu bändigen, was sich nur schwer bändigen lässt. Er wusste es nicht genau und irgendwie ärgerte es ihn, dass er sich eingestehen musste, dass das Ganze kein Spiel mehr war, sondern er tatsächlich allmählich Gefühle für sie zu entwickeln begann, Gefühle die er seit Vaya glaubte, nicht mehr entwickeln zu können.
Er musste es irgendwie schaffen, sein inneres Chaos vor ihr zu verbergen. Sie konnte tough sein und sie liebte vermutlich ebenso wie er die Herausforderung. Wenn er sich ihr zu leicht und schnell hingeben würde, würde sie schneller ihr Interesse verlieren, sofern sie es überhaupt wirklich hatte, als es gekommen war und das musste er verhindern. Er durfte sich nicht zu einfach bändigen lassen, musste sich etwas unnahbarer geben, doch es fiel ihm von Tag zu Tag schwerer. Als er das erste mal von ihren Lippen kostete und sie in Armen hielt, fühlte er sich seit langem wieder das erste mal lebendig - von seinen Erfahrungen in der Gruft mal abgesehen - es erschien ihm wie der Beginn einer Sucht und er musste und wollte sie stillen, täglich. Nein, nicht täglich, sondern immer dann, wenn es ihm gerade beliebte. Doch dies würde alles andere als ein Selbstläufer werden und diese Frau würde ihm noch so manche Probleme bereiten. Nicht mal unbedingt sie selbst, aber definitiv die Leute aus ihrer Heimat und jene, die sie Freunde nannte. War sie es wirklich wert, dass er einen solch hohen Preis vielleicht irgendwann zahlen müsse?
Er seufzte schwer, griff nach der Flasche und gönnte sich noch einige Schlücke ehe er aufstand sich mit der Flasche in der Hand auf den Balkon begab. Es regnete in Strömen, der Regen platschte auf seine nackte, aschfahle Haut und rann an ihm herab. Er scherte sich nicht sonderlich drum, nahm stattdessen einen weiteren Zug aus der Flasche ehe er mit verengten Augen in den rabenschwarzen Himmel starrte. Am liebsten würde er nun zusammen mit ihr in den Himmel starren, ihre warme Haut an sich spüren, ihre wohgeformten Hüften umschliessen, doch dies musste warten. Morgen vielleicht wieder, wer weiss das schon? Er senkte den Blick wieder auf das Nachbarhaus und blinzelte. Erst dachte er, er hätte Regen ins Auge bekommen, doch auch stetiges Blinzeln machte es nicht besser. Er fluchte leise. Die Augen machten ihm von Tag zu Tag mehr Probleme und auf der Suche nach einer morbiden Lösung die Abhilfe beim Augenproblem schaffen würde, verdrang er weitere Gedanken an -seine- Rohnja und widmete sich anderen, momentan noch elementareren Dingen.
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Rohnja Salvador
Wie konnte er nur, es klang alles so verdammt hart und
er Klang dabei so verdammt emotionslos....so fremd.
Sie erkannte ihn nicht wieder es war als würde ein komplett
andere Person vor ihr stehen, eine Person mir der sie nicht die
geringste Übereinkuft treffen konnte oder gar wollte. Als wäre er
total Gefühlkalt so unantastbar....wie ein Mensch der dir ohne auch
nur mit der Wimper zu zucken das Messer in den Rücken
rammen würde. Sie kannte solch Menschen schon, aber selbst
von diesen war wenn man sie lang genug reizte irgendwann,
ein gewisses Temprament zu spüren.
Sie war stinksauer und das Gespräch in der Miene hatte nicht
gerade dazu beigetragen das ihre Wut gezügelt würde, nein
viel mehr trug es dazu bei das sie ihn einfach garnichtmehr
sehen wollte, ihm ganz aus dem Weg gehen wollte. Aber dann
war da noch dieses Gefühl, dieses beklemmende Gefühl etwas
unausgesprochen gelassen zu haben und gerade wegen diesem
beschissenen Gefühl würde sie zum jetztigen Zeitpunkt nicht
einmal daran denken können ihn komplett in Frieden zu lassen.
Aber dann hallen die Worte wieder in Ohren wieder...
als er sagte er könne das nicht er wolle das nicht...
oder das, als er sagte das es ihm leid tat das alles...
aber in all seinen Worten war ein Wiederspruch und das verwirrte sie.
Es verwirrte sie wie man solch gravierende Wiedersprüche in einer Person vereinen konnte.
Die Fäuste geballt stiefelt sie mit ihrer aufprausenden Art durch
den Schnee, nein kalt war ihr nichtmehr....Auch wenn die bläue
ihrer Lippen und das Zittern des Kiefers anderes Sprach.
Wo war er nur wenn sie ihn mal brauchte....die Augen gleiten
durch die Gassen Bajards, gar spiegelte sich ein Hauch von
Sehnsucht in ihrem Blicke. Sich einzugestehen das sie sich
langsam aber sicher ihrer Gefühle hingab war für sie schon ein
schwerer Schritt. Aber es war das Gefühl der Leichtigkeit welches
sich seit langem mal wieder um sie legte...das alles etwas einfacher machte.
Sie wirkte stets wie eine Frohnatur doch meist war es
doch eher der wiedersprüchliche Sakrasmus der sich in ihr wiederspiegelte
um einfach die Trostlosigkeit und die Innere Unruhe zu überspielen.
Sie hält mitten im Schneetreiben inne, mitten auf der Straße...
ihr Blick gleitet in die Leere und wieder schien sie total in ihren
Gedanken gefangen. Den Mantel enger um sich schlingend verharrt
sie dort für eine ganze Weile, sich nicht regend, nicht bewegend....
selbst das Atmen schien nur auf das geringste Reduziert.
Was war es, was hatten die beiden...war es ein Spiel oder schien
es tatsächlich langsam etwas zu werden was Inniger war. Vorallem
stellte sich wohl die Frage ob sie für solches bereit wäre und ob sie
nochmals solch Vertrauen in einen Mann legen konnte. Das sie mehr
als nur ein einfach Mögen in sich spürte war ihr klar wenn sich die
Lippen trafen. Es war als würde wieder ein Feuer in ihr entfacht
werden. Als würde etwas entflammen was schon totgeglaubt wurde.
Ja man hatte sie gewarnt, man sagte ihr das ihre Leidenschaft
irgendwann ihr Größter Fehler sein würde....aber ohne diese
gewisse Leidenschaft und dieses Gewisse Gefühl lebendig zu sein,
wäre das Leben doch garnichtmehr Lebenswert.
Man würde nur Tag ein Tag aus immer das selbe Tun und darauf
hoffen das, dass beschissene Leben irgendwann einfach zu Ende
wäre. Nein das wollte sie nicht, sie wollte fühlen, lieben und hassen
doch um dies zu können müsste sie zuerst ihre Mauern wieder
öffnen. Ihn sehen lassen was sie fühlte, ihn spüren lassen....was
jedoch nach so langer Zeit in ihren Mauern nicht einfach wäre uns
Zeit kosten würde, auch wenn es anders wirkte....
Sie beherrschte Ihr Spiel gut und konnte ohne weiteres eiskalt
vorgaukeln, wenn sie wollte...doch bei ihm war es anders denn
er selbst schien gerne zu Spielen. Das verwirrte sie aber machte
sie gleichzeitig Neugierig und als der Anfang geschafft war, war es
eine Neugierde die sich zu Interesse entwickelte und jetzt ist es
nochmals anders. Jetzt wollte sie mit jeder einzelnen Faser ihre
Körpers erfahren und spüren. Ihn um sich haben, mit ihm Reden,
ihn Anfassen...Küssen...seine Nähe spüren. Sie wollte ihn...ja...
Wenn die Sinne nach etwas schreien
jedoch die Angst davor verletzt zu werden,
die Schlucht über welche man springen müsste,
größer ist als man zugeben möchte.
Sollte man warten bis jene Brücke erbaut wird,
erschaffen um dich sicher auf die andere Seite zu geleiten.
er Klang dabei so verdammt emotionslos....so fremd.
Sie erkannte ihn nicht wieder es war als würde ein komplett
andere Person vor ihr stehen, eine Person mir der sie nicht die
geringste Übereinkuft treffen konnte oder gar wollte. Als wäre er
total Gefühlkalt so unantastbar....wie ein Mensch der dir ohne auch
nur mit der Wimper zu zucken das Messer in den Rücken
rammen würde. Sie kannte solch Menschen schon, aber selbst
von diesen war wenn man sie lang genug reizte irgendwann,
ein gewisses Temprament zu spüren.
Sie war stinksauer und das Gespräch in der Miene hatte nicht
gerade dazu beigetragen das ihre Wut gezügelt würde, nein
viel mehr trug es dazu bei das sie ihn einfach garnichtmehr
sehen wollte, ihm ganz aus dem Weg gehen wollte. Aber dann
war da noch dieses Gefühl, dieses beklemmende Gefühl etwas
unausgesprochen gelassen zu haben und gerade wegen diesem
beschissenen Gefühl würde sie zum jetztigen Zeitpunkt nicht
einmal daran denken können ihn komplett in Frieden zu lassen.
Aber dann hallen die Worte wieder in Ohren wieder...
als er sagte er könne das nicht er wolle das nicht...
oder das, als er sagte das es ihm leid tat das alles...
aber in all seinen Worten war ein Wiederspruch und das verwirrte sie.
Es verwirrte sie wie man solch gravierende Wiedersprüche in einer Person vereinen konnte.
Die Fäuste geballt stiefelt sie mit ihrer aufprausenden Art durch
den Schnee, nein kalt war ihr nichtmehr....Auch wenn die bläue
ihrer Lippen und das Zittern des Kiefers anderes Sprach.
Wo war er nur wenn sie ihn mal brauchte....die Augen gleiten
durch die Gassen Bajards, gar spiegelte sich ein Hauch von
Sehnsucht in ihrem Blicke. Sich einzugestehen das sie sich
langsam aber sicher ihrer Gefühle hingab war für sie schon ein
schwerer Schritt. Aber es war das Gefühl der Leichtigkeit welches
sich seit langem mal wieder um sie legte...das alles etwas einfacher machte.
Sie wirkte stets wie eine Frohnatur doch meist war es
doch eher der wiedersprüchliche Sakrasmus der sich in ihr wiederspiegelte
um einfach die Trostlosigkeit und die Innere Unruhe zu überspielen.
Sie hält mitten im Schneetreiben inne, mitten auf der Straße...
ihr Blick gleitet in die Leere und wieder schien sie total in ihren
Gedanken gefangen. Den Mantel enger um sich schlingend verharrt
sie dort für eine ganze Weile, sich nicht regend, nicht bewegend....
selbst das Atmen schien nur auf das geringste Reduziert.
Was war es, was hatten die beiden...war es ein Spiel oder schien
es tatsächlich langsam etwas zu werden was Inniger war. Vorallem
stellte sich wohl die Frage ob sie für solches bereit wäre und ob sie
nochmals solch Vertrauen in einen Mann legen konnte. Das sie mehr
als nur ein einfach Mögen in sich spürte war ihr klar wenn sich die
Lippen trafen. Es war als würde wieder ein Feuer in ihr entfacht
werden. Als würde etwas entflammen was schon totgeglaubt wurde.
Ja man hatte sie gewarnt, man sagte ihr das ihre Leidenschaft
irgendwann ihr Größter Fehler sein würde....aber ohne diese
gewisse Leidenschaft und dieses Gewisse Gefühl lebendig zu sein,
wäre das Leben doch garnichtmehr Lebenswert.
Man würde nur Tag ein Tag aus immer das selbe Tun und darauf
hoffen das, dass beschissene Leben irgendwann einfach zu Ende
wäre. Nein das wollte sie nicht, sie wollte fühlen, lieben und hassen
doch um dies zu können müsste sie zuerst ihre Mauern wieder
öffnen. Ihn sehen lassen was sie fühlte, ihn spüren lassen....was
jedoch nach so langer Zeit in ihren Mauern nicht einfach wäre uns
Zeit kosten würde, auch wenn es anders wirkte....
Sie beherrschte Ihr Spiel gut und konnte ohne weiteres eiskalt
vorgaukeln, wenn sie wollte...doch bei ihm war es anders denn
er selbst schien gerne zu Spielen. Das verwirrte sie aber machte
sie gleichzeitig Neugierig und als der Anfang geschafft war, war es
eine Neugierde die sich zu Interesse entwickelte und jetzt ist es
nochmals anders. Jetzt wollte sie mit jeder einzelnen Faser ihre
Körpers erfahren und spüren. Ihn um sich haben, mit ihm Reden,
ihn Anfassen...Küssen...seine Nähe spüren. Sie wollte ihn...ja...
Wenn die Sinne nach etwas schreien
jedoch die Angst davor verletzt zu werden,
die Schlucht über welche man springen müsste,
größer ist als man zugeben möchte.
Sollte man warten bis jene Brücke erbaut wird,
erschaffen um dich sicher auf die andere Seite zu geleiten.
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Rohnja Salvador
Das Schwert drängt sich zwischen meine Haut förmlich spürend wie jenes immer weiter hineingleitet, die Knochen hierbei streifend...ein wiederliches Geräusch. Fassungslos blicke ich in seine Augen, nicht glauben wollen was nun gerade geschehen war. Der Dolch gleitet aus meiner Hand und fällt langsam mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden.....ein leises aufkeuchen dringt aus meiner Kehle. Nicht wahrnehmend das Azyr schon die Klinge zum Schlag gegen ihn bereit hält...Nicht fassend was eben geschehen war taste ich mit meiner Hand ungläubig die Wunde ab, als ich sehe das Blut diese befleckt ergreift sofort der Schwindel und die Übelkeit meinen Körper, das Adrenalin weicht und ich sehe nur noch wie sich mein Blickfeld immer mehr reduziert. Fast als würden dunkle Nebelschwaden mich meiner Sinne rauben wollen. Dann merke ich nur noch wie meine Haut zu kribbeln beginnt, ein Gefühl der Schwerelosigkeit...fast so als würde ich dahinschweben, in Wolken gehüllt welche mich keinesfalls fallen lassen würden. Meine Lippen und mein Geschmack gleichen einander, sie fühlen sich beide Taub an...und wieder auch dort dieses Kribbeln so als würden tausende Regentropfen auf diese niedergehen. Zuerst stärker werdend und dann langsam aber sicher abschwächend....so das am Schluss nur noch das Gefühl der Schwerelosigkeit bleibt. Ich merke wie ich Falle, meine Augen gleiten gen Himmel das letzte Bild einfangend ehe die Lider sich schließen und mein Kopf zur seite kippt.
Ich dachte Immer der Tot sei endgültig. Doch scheinbar war das für mich nicht so geplant. Auch wenn ich mehr oder minder für einen flüchtigen Moment dachte das es ganz gut wäre, so hing ich doch schon zu sehr an meiner eventuellen Zukunft wenn man jene für mich denn auch vorgesehen hatte. Ich hatte mir immer genau vorgestellt wie mein Tot sein sollte, mitten in einem Kampf um Leben und Tot im Kampf für die Freiheit. Wenn ich nun zurückblicke war auch dies hier ein Kampf der Freiheit....ich wusste das ich nur neues beginnen kann wenn ich auch mit Altem abschließe...wenn ich ihn freilasse.
Doch verlief das Treffen doch anders als ich es geplant hatte, wiedereinmal war ich seinen Augen, seinem Geruch und seiner Berührung unterlegen und schon jetzt spürte ich den Druck auf meinem Herzen weil ich dies Tat... weil ich meiner Schwäche nicht im Wege stand. Doch ich konnte nicht anders, es war als würde ich gefesselt sein, seinem Bann erlegen.....wie so oft schon erklärt ist er ein Teil ihres Herzens, sie hatten eine Vergangenheit, eine gemeinsame und die war nicht immer einfach. Sie hatten viel überwunden, viel miteinander erlebt..aber man sagt ja immer alles schöne habe irgendwann ein Ende.
War das nun auch mein Ende? War es Zeit für mich zu gehen, den Seidenen Faden des Lebens loszulassen? Jetzt...wo ich endlich wieder anfing die Mauer zu öffnen und jemanden in diese, Stück für Stück hineinzulassen? Oder war es der Zeitpunkt weiterzukämpfen und zu warten was noch alles folgen mochte, zu warten welche Hürden sich mir noch in den Weg stellten. Immer wieder folgten Erinnerungen welche sich in mein Hirn brannten, ich nahm die Kampfgeräusche nur leise wahr, als würden diese Kilometerweit von mir entfernt stattfinden. Als wäre alles wie ein Traum und jeden Moment würde jemand kommen und mich dort hinausziehen wollen. Doch ich viel immer tiefer und tiefer.....bis ich irgendwann merkte wie die Dunkelheit mich komplett einhüllte, das Gefühl entschwand einfach.....
Die Luft presst sich schmerzhaft in meine Lungen es fühlt sich an als würde man diese fast sprengen. Krampfhaft krallen sich die Finger in das Gras und wieder vernehme ich nur für den Augenblick einiger Wimpernschläge ein murmeln ehe die Wärme mich wieder umhüllt und ich in einen traumlosen Schlaf versinke.
Ein Fest ohne Ende
Eines Tages
werden wir Körper haben
deren Leichtigkeit die Schmetterlinge neiden
mit einer Vollkommenheit
die die Engel staunen lehrt
wir werden Körper haben
von Licht umschmeichelt
von Sonne durchstrahlt
wir werden lächelnde Weite sein
und wir werden diejenigen sein
die sich zärtlich
an die warme Erde schmiegen
die lustvoll das Wasser umarmen
die lachend im Feuer tanzen
und kraftvoll mit den Winden fliegen
wir werden dazu gehören
unsagbar schön
unendlich leicht
kein Schmerz und keine Narben
kein Hinken und Stolpern
keine Lähmung, kein Sterben
und keine Träne wird mehr sein
und dieses Fest
werden wir feiern
mit all jenen
die uns trotzdem
dennoch oder gerade darum liebten
und unsere Schönheit immer schon ahnten
ein Fest ohne Ende
so ist es uns verheißen...irgendwann
Bernadette Grabner
Ich dachte Immer der Tot sei endgültig. Doch scheinbar war das für mich nicht so geplant. Auch wenn ich mehr oder minder für einen flüchtigen Moment dachte das es ganz gut wäre, so hing ich doch schon zu sehr an meiner eventuellen Zukunft wenn man jene für mich denn auch vorgesehen hatte. Ich hatte mir immer genau vorgestellt wie mein Tot sein sollte, mitten in einem Kampf um Leben und Tot im Kampf für die Freiheit. Wenn ich nun zurückblicke war auch dies hier ein Kampf der Freiheit....ich wusste das ich nur neues beginnen kann wenn ich auch mit Altem abschließe...wenn ich ihn freilasse.
Doch verlief das Treffen doch anders als ich es geplant hatte, wiedereinmal war ich seinen Augen, seinem Geruch und seiner Berührung unterlegen und schon jetzt spürte ich den Druck auf meinem Herzen weil ich dies Tat... weil ich meiner Schwäche nicht im Wege stand. Doch ich konnte nicht anders, es war als würde ich gefesselt sein, seinem Bann erlegen.....wie so oft schon erklärt ist er ein Teil ihres Herzens, sie hatten eine Vergangenheit, eine gemeinsame und die war nicht immer einfach. Sie hatten viel überwunden, viel miteinander erlebt..aber man sagt ja immer alles schöne habe irgendwann ein Ende.
War das nun auch mein Ende? War es Zeit für mich zu gehen, den Seidenen Faden des Lebens loszulassen? Jetzt...wo ich endlich wieder anfing die Mauer zu öffnen und jemanden in diese, Stück für Stück hineinzulassen? Oder war es der Zeitpunkt weiterzukämpfen und zu warten was noch alles folgen mochte, zu warten welche Hürden sich mir noch in den Weg stellten. Immer wieder folgten Erinnerungen welche sich in mein Hirn brannten, ich nahm die Kampfgeräusche nur leise wahr, als würden diese Kilometerweit von mir entfernt stattfinden. Als wäre alles wie ein Traum und jeden Moment würde jemand kommen und mich dort hinausziehen wollen. Doch ich viel immer tiefer und tiefer.....bis ich irgendwann merkte wie die Dunkelheit mich komplett einhüllte, das Gefühl entschwand einfach.....
Die Luft presst sich schmerzhaft in meine Lungen es fühlt sich an als würde man diese fast sprengen. Krampfhaft krallen sich die Finger in das Gras und wieder vernehme ich nur für den Augenblick einiger Wimpernschläge ein murmeln ehe die Wärme mich wieder umhüllt und ich in einen traumlosen Schlaf versinke.
Ein Fest ohne Ende
Eines Tages
werden wir Körper haben
deren Leichtigkeit die Schmetterlinge neiden
mit einer Vollkommenheit
die die Engel staunen lehrt
wir werden Körper haben
von Licht umschmeichelt
von Sonne durchstrahlt
wir werden lächelnde Weite sein
und wir werden diejenigen sein
die sich zärtlich
an die warme Erde schmiegen
die lustvoll das Wasser umarmen
die lachend im Feuer tanzen
und kraftvoll mit den Winden fliegen
wir werden dazu gehören
unsagbar schön
unendlich leicht
kein Schmerz und keine Narben
kein Hinken und Stolpern
keine Lähmung, kein Sterben
und keine Träne wird mehr sein
und dieses Fest
werden wir feiern
mit all jenen
die uns trotzdem
dennoch oder gerade darum liebten
und unsere Schönheit immer schon ahnten
ein Fest ohne Ende
so ist es uns verheißen...irgendwann
Bernadette Grabner
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Rohnja Salvador
Ich habe Angst, das erstemal in meinem Leben habe ich Angst und Zweifel. Es verwirrt mich zu wissen das sovieles geschehen war und ich einfach rein garnichts von alle dem weis...nun lag ich neben einem Mann der mir eigentlich fremd ist, aber es fühlt sich gut an und irgendwie sehr vertraut. Mehr als vertraut....irgendetwas in mir zehrte sich nach ihm.
Aki...wer auch immer er war oder ist...Azyr scheint ihn absolut nicht zu mögen, sein Gesichtsausdruck schien, für einen Augenblick als würde er blanken Hass empfinden. Ich dagegen...ich fühlte rein garnichts, weder bei dem Namen noch bei seinen erzählungen. Es war als würde mir jemand ein Märchen erzählen...ich als Zuhörerin, aber nicht als beteiligte. Alles klang so fremd...auch wirkte alles so fremd, ich kam mir so dumm vor....ich wollte niemals jemandem eine Last sein ich liebte die Freiheit, mein eigenes Leben zu leben, mit diesem Vorsatz bin ich nach La Cabeza gereist und nun...nun scheint alles so anders, so verwirrend. Ich lebte schon länger hier, habe bestimmt Freunde, Vertraute und es schien viel passiert zu sein in eben dieser Zeit...aber ich konnte mich an rein garnichts mehr erinnern. Es wirkte wie ein Traum und ich hoffte noch immer aus diesem zu erwachen.
Die Hand gleitet zu dem nun schwarzen Haar es mit Nachdenklichem Blicke streichend. Die Augen ruhen auf dem Fenster, hinausblickend und dem Schneetreiben die Aufmerksamkeit schenkend.
Ich war gefangen in einer eigenen Welt die der Realen absolut nichtmehr gleichte. Es war als hätte man mich in eine Hülle gesteckt die der meinen ähnelt aber so garnicht zu dem passt was ich war...oder bin...Narben an meinem Körper wo ich nicht weis woher sie stammen, Augen die mich anblickten als würden sie mich kennen welche ich jedoch nicht kannte, Menschen die meinen Namen nennen aber denen ihren ich nicht kenne. Gegenstände die ich habe und ich nicht weis woher diese Stammen. Meinen Padre suchte ich, mein Bruder, Bartos...wo waren sie alle und wie würde ich zur Insel finden um mein Fragen beantwortet zu bekommen?
Aki...wer auch immer er war oder ist...Azyr scheint ihn absolut nicht zu mögen, sein Gesichtsausdruck schien, für einen Augenblick als würde er blanken Hass empfinden. Ich dagegen...ich fühlte rein garnichts, weder bei dem Namen noch bei seinen erzählungen. Es war als würde mir jemand ein Märchen erzählen...ich als Zuhörerin, aber nicht als beteiligte. Alles klang so fremd...auch wirkte alles so fremd, ich kam mir so dumm vor....ich wollte niemals jemandem eine Last sein ich liebte die Freiheit, mein eigenes Leben zu leben, mit diesem Vorsatz bin ich nach La Cabeza gereist und nun...nun scheint alles so anders, so verwirrend. Ich lebte schon länger hier, habe bestimmt Freunde, Vertraute und es schien viel passiert zu sein in eben dieser Zeit...aber ich konnte mich an rein garnichts mehr erinnern. Es wirkte wie ein Traum und ich hoffte noch immer aus diesem zu erwachen.
Die Hand gleitet zu dem nun schwarzen Haar es mit Nachdenklichem Blicke streichend. Die Augen ruhen auf dem Fenster, hinausblickend und dem Schneetreiben die Aufmerksamkeit schenkend.
Ich war gefangen in einer eigenen Welt die der Realen absolut nichtmehr gleichte. Es war als hätte man mich in eine Hülle gesteckt die der meinen ähnelt aber so garnicht zu dem passt was ich war...oder bin...Narben an meinem Körper wo ich nicht weis woher sie stammen, Augen die mich anblickten als würden sie mich kennen welche ich jedoch nicht kannte, Menschen die meinen Namen nennen aber denen ihren ich nicht kenne. Gegenstände die ich habe und ich nicht weis woher diese Stammen. Meinen Padre suchte ich, mein Bruder, Bartos...wo waren sie alle und wie würde ich zur Insel finden um mein Fragen beantwortet zu bekommen?
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Rohnja Salvador
Ja..da saß ich nun, mitten auf der Insel das betrunkene Pack um mich herum, der Geruch von Meer, Freiheit und Rum...ja es fühlte sich an wie meine Heimat und doch war es mir fremd. Diese Frau die mich Freundin nannte erzählte soviel das mir fast der Kopf platzte und eigentlich wenn ich ehrlich war verstand ich nichts von alle dem was sie mir wiedergab und sie war frech. Irgendwie amüsierte mich ihre Art, so absolut frei von Schamgefühl, so bin ich eigentlich auch aber die ganzen Eindrücke sind einfach etwas...hmm..viel. Ich weis nicht wie ich auf das alles reagieren soll geschweige denn wie ich mich richtig Verhalten soll. Ich könnte es auf meine Vorlaute und freche Art tun oder einfach erstmal Still sitzten und die Lage genau betrachten. Ich hatte mich für zweiteres Entschieden und gerade weil Azyr auf mich als ein sehr Etiketten erzogener Mensch wirkt passe ich mich an. Ich wollte ersteinmal nicht auffallen, mich bedeckt halten um zu sehen was auf mich zukommt und....ich hatte Angst davor etwas gravierend falsches zu tun.
Dadurch das ich nicht wusste was ich schon alles getan hatte, mit wem ich verkracht war oder wem ich gar schon einen Handschuh vor die Füße geschmissen hatte, war es wohl mitunter das einfachste ersteinmal abzuwarten wer mich erkennen mag und wer nicht...wer Freund und wer Feind war.
Und wenn ich Menschen wie die Frau am Lagerfeuer als Freunde sehe werd ich sicher nicht gerade wenig Probleme haben da sie mir als jemand erscheint der die Konfrontation ziemlich liebt..gar genießt.
Also war der Mann in der Bank dieser Aki von dem Azyr sprach, jener der mich betrogen hatte und der, auch nach der Aussage der Frau, für ziemlich viel Leid in meinem Leben gesorgt hat. Ganz und garnicht zu vergessen das für was er nun Schuld trug, mein Gedächtnisverlust.... Aber irgendetwas muss ja gewesen sein das ich ihm immer wieder über den Weg lief und ich mich nicht vor ihm verschließen konnte. Vorallem...warum hatte er mich betrogen, belogen und mit mir gestritten wenn er sich nun erpressen lässt damit mir nichts geschieht.
Azyr sagt mir das er das tut um mich zu Rächen...ich vertraue ihm, er wird das Richtige tun auch vermisse ich seine Nähe jetzt schon es fühlt sich so alles schon leer an. Ohne ihn, dem einzigen Menschen dem ich Vertrauen kann, scheint es eine gar Endlose Stille zu sein. Am liebsten würde ich aufspringen und zurück laufen meinen Kopf an seinen Brustkorb legen und die Augen schließen. Aber ich hatte versprochen mich mit der Vergangenheit auseinander zu setzten und ich merkte sein leichte Gereiztheit wenn es um meine Vergangenheit ging... Was wäre wenn er mich ganz anders kannte, wenn ich jemand ganz anderer geworden war...Aye ich bin aufgewachsen mit Huren, Dieben, Meuchlern, Piraten. Mein Padre war ein Kapitän und hatte sein eigenes Schiff. Was erwartete er, eine Pieckfeine Dame? Ich wusste sehr wohl zu Verhalten in solchen Kreisen, oftgenug haben wir uns früher eine Spass gemacht und uns unter das Adelsvolk gemischt um diese ihrer vollen Goldbeutel zu berauben. Aber in meinem Herzen würde wohl immer der Ruf nach Meer, Freiheit, Rum wiederhallen...und sicher, ganz Sicher wird mein Temprament nicht immer zu Zügeln sein.
Gefangen in einem Käfig
Erinnerungen gelöscht.
Was übrigbleibt sind Fetzen,
Fetzen einer Realität,
welcher der meinen nicht gleicht.
Dadurch das ich nicht wusste was ich schon alles getan hatte, mit wem ich verkracht war oder wem ich gar schon einen Handschuh vor die Füße geschmissen hatte, war es wohl mitunter das einfachste ersteinmal abzuwarten wer mich erkennen mag und wer nicht...wer Freund und wer Feind war.
Und wenn ich Menschen wie die Frau am Lagerfeuer als Freunde sehe werd ich sicher nicht gerade wenig Probleme haben da sie mir als jemand erscheint der die Konfrontation ziemlich liebt..gar genießt.
Also war der Mann in der Bank dieser Aki von dem Azyr sprach, jener der mich betrogen hatte und der, auch nach der Aussage der Frau, für ziemlich viel Leid in meinem Leben gesorgt hat. Ganz und garnicht zu vergessen das für was er nun Schuld trug, mein Gedächtnisverlust.... Aber irgendetwas muss ja gewesen sein das ich ihm immer wieder über den Weg lief und ich mich nicht vor ihm verschließen konnte. Vorallem...warum hatte er mich betrogen, belogen und mit mir gestritten wenn er sich nun erpressen lässt damit mir nichts geschieht.
Azyr sagt mir das er das tut um mich zu Rächen...ich vertraue ihm, er wird das Richtige tun auch vermisse ich seine Nähe jetzt schon es fühlt sich so alles schon leer an. Ohne ihn, dem einzigen Menschen dem ich Vertrauen kann, scheint es eine gar Endlose Stille zu sein. Am liebsten würde ich aufspringen und zurück laufen meinen Kopf an seinen Brustkorb legen und die Augen schließen. Aber ich hatte versprochen mich mit der Vergangenheit auseinander zu setzten und ich merkte sein leichte Gereiztheit wenn es um meine Vergangenheit ging... Was wäre wenn er mich ganz anders kannte, wenn ich jemand ganz anderer geworden war...Aye ich bin aufgewachsen mit Huren, Dieben, Meuchlern, Piraten. Mein Padre war ein Kapitän und hatte sein eigenes Schiff. Was erwartete er, eine Pieckfeine Dame? Ich wusste sehr wohl zu Verhalten in solchen Kreisen, oftgenug haben wir uns früher eine Spass gemacht und uns unter das Adelsvolk gemischt um diese ihrer vollen Goldbeutel zu berauben. Aber in meinem Herzen würde wohl immer der Ruf nach Meer, Freiheit, Rum wiederhallen...und sicher, ganz Sicher wird mein Temprament nicht immer zu Zügeln sein.
Gefangen in einem Käfig
Erinnerungen gelöscht.
Was übrigbleibt sind Fetzen,
Fetzen einer Realität,
welcher der meinen nicht gleicht.
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Rohnja Salvador
Ihre Hände streifen über das unsauber gebundene Buch. Die Hände gleitet zu den Seiten und langsam lässt sie jene durch ihre Hände gleiten, eine Seite nach der anderen legt sich aufeinander bis sie auf einem Eintrag verweilend hängen bleibt. Einige vertrocknete Tropfen verzieren das Pergament und nur die Seeluft scheint jenes leicht gegilbt und angefressen zu haben. Der leicht muffig süße Geruch erinnerte sie an die Rumflasche die Ihr Padre immer bei sich trug.
Nun sitzte ich da, fühle mich als hätte man mir meine Seele und mein Herz in Stücke zerrissen, so leer...so endlos leer. Weshalb kann mir keiner den Schmerz nehmen den ich empfinde, ihn abtöten ihn zerstören? Weshalb muss man solch Leid fühlen, es spüren...es vernehmen. Meine innere Sehnsucht mich selbst innerlich abzutöten, stumpf zu machen, geht zu genau dieser Zeit ins unermessliche. Es gibt kaum etwas was ich mir gerade sehnlichster wünsche...ich möchte sie nicht mehr Spüren, kein einziges Gefühl mehr von alle dem. Ich werde solange den Rum in mich hineinkippen bis ein jedes Gefühl sich verabschiedet und ich nie wieder auch nur einen Gedanken an das was geschehen war opfern muss. Frei sein.....frei von dem Hass, der Trauer, der Liebe....es als ein Spiel sehen welches ich, wenn es mir nicht gefällt, einfach beende.
Langsam schlägt sie das gebundene Buch zusammen und ihr Blick gleitet gen Mond, die Augen verweilen in dem runden, so großen etwas das schützend und erhellend über unseren Köpfen verweilt. So schön ist er, so hell...kaum ein Schatten kann ihm entfliehen. Er schmiegt sein weiches Licht um ein jedes Geschöpf und bei dunkler Nacht lässt er alles etwas magischer Wirken. So als wolle er einem sagen das man etwas besonderes sei, welches von solch perfekter Schönheit ist, innerlich als auch äußerlich.
Sie schloss ihre Augen und atmete den Duft ein, er war ihr jedoch so unbekannt, es war nichts an diesem Duft das sie an das erinnerte was sie mit ihrer Heimat verband. Es war fremd, aber nichts was fremd ist kann nicht auch irgendwann zur Heimat werden und irgendwann würde das Gefühl kommen wenn man die Luft einatmet, das Gefühl dass man Zuhause ist. Zu gerne würde sie dieses Gefühl jetzt schon spüren, das einzige was sie spürte war jedoch das beklemmende Gefühl wenn Azyr nicht bei ihr war, die Angst vor etwas zu stehen wo sie nicht wusste wie sie handeln sollte.
Eigentlich war dies garnicht so ihre Eigenschaft, sie war doch eher die Draufgängerin, jene die mit dem Feuer spielte....jene die sich von einer Gefahr in die Nächste stürzte und nun saß sie da und hatte Angst. Es war nichteinmal direkte Angst, es war eher als würde sie etwas davon abhalten sich so in die Dinge zu stürzen, als würde jede einzelne Faser in ihrem Körper sie dazu bewegen eben nicht jene Person zu sein welche sie eigentlich war. So als würde etwas ihr Inneres Feuer zügeln,als wäre es in einer Art Glaskugel gefangen.
Ein sanftes Lächeln umspielt die Lippen als jene Gedankengänge wie immer eine komplett andere Richtung einschlagen. Der erste Kuss...war es jener? Für sie ja....und er fühlte sich toll an, ihr Herz raßte und am liebsten hätte sie sich nie wieder von seinen Lippen gelöst. Sie könnte Stunden auch nur an seiner Seite liegen und ihn einfach nur bei sich wissen, es würde ihr genügen. Einzig und alleine seine strenge, es viel ihr schwer sich manchen Gegebenheiten anzupassen, ihre Art und Weise zu Leben unterscheidet sich doch...er stammt aus einer komplett anderen Gegend als sie. Sie ein Kind der Freiheit...er ein Kind der Etikette, der strenge und Hierachie. Aber auch hier war es eine Lernsache....und sie würde lernen, für ihn würde sie es tun.....
Solange würde sie wohl des Abends ab und an ihre Arbeit tun.......fressen oder gefressen werden.....
Ein surrendes Geräusch, ein aufkeuchen..ein dumpfer Schlag von etwas das auf den Boden gleitet, kein leichtes Gewicht...als es liegt ein leises gequältes aufstöhnen. Schnell rennt sie weiter, ihr Herz klopft das Adrenalin strömt durch ihre Venen und treibt sie stetig an schneller zu rennen. Plötzlich erkennt sie direkt vor sich ein Hand, nicht mehr fähig jener schnell genug auszuweichen schlägt ihr die Faust direkt auf den Brustkorb. Sie gleitet gen Boden, ein ebenso dumpfes Geräusch, gefolgt von einem aufkeuchen, als es ihr die Luft aus den Lungen drückt und jene Person in ebenso einer schnellen Bewegung auf ihr sitzend zur ruhe kommt. Ihr Hand möchte gen den Dolch schellen welcher direkt seitlich befestigt ist und schon packen die Hände ihre Arme und schieben diese Oberhalb ihres Kopfes. Ein Mann also.....kurz zuckt einer ihrer Mundwinkel empor. Ihr Brust hebt und senkt sich noch von dem rennen in recht kurzen aber intensiven Atemzügen, das doch recht knappe Oberteil lässt dem Mann wohl mehr als einen guten Einblick und für genau einen kurzen Moment der Ablenkung rammt sie ihm das Knie in den Rücken. Er rutscht nach vorne, sie versucht ihn noch weiter, den Überraschungsmoment nutzend, nach vorne zu schubsen um sich unter ihm druchzuschlängeln. Schnell genug schließen sich die Knie des Mannes, leider direkt ihren Hals erwischend. Ihre Hände greifen sogleich zu den Beinen des Mannes ihre Hände krallen sich in die Lederkleidung hinein nach einiger Zeit japsend nach Luft. Ihre eine Hand löst sich von dem Bein und sucht tastend nach ihrem Dolch, mit letztem Schwung rammt sie den Dolch dann in das Bein.
Ein Aufschrei seinerseits folgt und der Griff um ihren Hals, der Beine, löst sich für einen Moment jenen Moment nutzend rutscht sie weiter weg und beginnt wieder auf dei Beine kommend zu rennen.
Nach einiger Zeit und vielen Blicken zurück findet sie unter einer Eiche platz und lässt sich schwer Atmend dort nieder, in ihrer Hand immernoch den Beutel voller Gold und kurz grinst sie auf. Gleichsam gleitet die Hand jedoch zu ihrem Hals und Dekollete schmerzend schluckend, dann zu den Ihre Ellenbogen blickend welche aufgeschürft sind von dem Kampf und zur Hand die mit Blut verschmiert ist. Eine Bandage nehmend wischt sie sich mit Rum die Hände und trocknet sie gleichsam ab ehe sie das Gold in ihre Tasche gleiten lässt und Richtung Stadt zurück läuft. Immernoch pocht ihr Puls in den Venen, das Adrenalin nur langsam abbauend doch bis zum Torbogen wird sie sich beruhigt haben.
Zuletzt geändert von Rohnja Salvador am Montag 17. Dezember 2012, 03:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Rohnja Salvador
Angekettet mit Fuß- und Handschellen steht sie auf einem Podest und blickt zur Menschenmenge hinab. Die Augen fixieren einen Mann welcher etwas weiter von der Menschenmenge entfernt steht, ziemlich alleine, auch seine Kleidung unterscheidet sich weitaus von der, der anderen Menschen. Die brauen leicht zusammen ziehend schluckt sie auf als die Schlinge sich um ihren Hals legt und der Henker ihr vor die Füße Spuckt 'Pirat' zischt er ihr Hasserfüllt entgegen.
Ein seichter Windstoß lässt ihr langes schwarzes Haar in leichten Bewegungen hin und her gleiten. Sie blinzelt einigemale ehe ein schmales Lächeln die Lippen umspielt, die Augen schließend, Atmet sie die Frühlingsluft ein, wenngleich sich auch ein recht merkwürdig verwesender Geruch in ihrer Nase breit macht und ihre Sinne für einen Augenblick etwas benebeln mag.
Ihre Finger schließen sich hinter dem Rücken ineinander, abermals schlägt sie die Augen auf und blickt dem Mann in die Augen, sein schwarzes mittellanges Haar umspielt seine Gesichtskonturen, die Blauen Augen blicken ihr sorgend entgegen und doch scheint es als würde etwas in jenen Augen sein, was sie nicht recht zu deuten vermag. Die Menschemenge beginnt faules Obst und Gemüse in ihr Gesicht zu werfen, einer der Tomaten landet direkt oberhalb ihres Hemdes und der säuerliche Geruch lässt ihr für einen kurzen Augenblick die Übelkeit in den Rachen drängen. Angestrengt versucht sie das Atmen auf den Mund zu verlegen, dann kommt der Schuss und das Geräusch der Klappe.....
Erschrocken und schweißgebadet schreckt sie aus ihrem Traum auf, ihre Hand gleitet zu ihrem Hals, dann streicht sie sich über das Gesicht und Atmet tief ein. Als sie das schnaufen neben sich vernimmt tastet ihre Hand gen Azyr.....leicht zitternd legt sich jene auf seinem Brustkorb ab, sie dreht sich zur Seite in seinen Arm hinein. Langsam beruhigt sich der Pulsschlag, der Blick gleitet gen Fenster...hinaus in die Nacht, die Augen fokusieren einige der hell Leuchtenden Sterne am Himmel. Ein tiefes, beruhigendes aber auch zufriedenes seufzen ist zu vernehmen, sie schmunzelt sachte auf als sie dieses vernimmt und schmiegt abermals wie eine katze ihren Kopf an ihn ehe auch von ihr ein tiefes zufriedenes Einatmen folgt. Einige Wochen sind nun schon vergangen, langsam aber sicher hat sie jedoch wieder ihren platz gefunden. Auch hatte sie das Gespräch mit Aki nochmals Revue passieren lassen, damals war noch viel verwirrtheit in ihrem Gedächtnis und da sie weder mit Gefühlen noch Aussagen so recht etwas anfangen konnte war es umso unverständlicher was er so von sich gab. Jetzt langsam schien es jedoch Sinn zu machen, es fügte sich in das Bild ein welches sie von allem hatte, Aki hätte ihr niemals mit absicht ein Haar gekrümmt, viel mehr war es wohl ein Versehen ihrerseits, eine Blindheit...vor Wut, das sie in das Messer hineinrannte. Scheinbar so besessen ihre Wut zu stillen.....
Sie sah in allem nun eine Chance von neuem zu beginnen, einen neuen Anfang mit ihm...auch wenn sie manchmal nicht ganz die gleichen Ansichten hatten und es sicherlich noch einige Konflikte geben könnte, gerade was ihr Verhalten als Piratin anging. Sie war eine und würde auch eine solche bleiben einfach weil Sie Rohnja war und auch ist.... Er musste also lernen mit einigen Ihrer Fehlern klarzukommen und diese Lieben lernen. Sie versprach sich um die Glaubensangelegenheit zu kümmern, am kommenden Monat sollte in Düstersee ein Glaubensunterricht stattfinden jenen würde sie besuchen. Ebenso würde sie sich mit den Gesetzten auseinander setzten müssen, auch hiermit würde sie wenig Probleme haben anpassungsfähig war sie. Nur die Insel würde weiterhin ein zufluchtsort sein um von all dem Geistlichen und der Etikette zu fliehen, sich einfach mal fallen lassen zu können mit Rum und Wildkraut und all den blödeleien welche dazu gehörten. Sie genoß es in vollen Zügen mit Lana, Tamara, Nameha und Kiara herumzublödeln. Wobei diese Kiara in nicht einem Satz erwähnt wurde.....wer sie genau war und woher sie kam wusste sie noch nicht, aber sicherlich würde auch hier sich das Bild bald einfügen.
Nun fehlte noch Adoran und wenn dies erledigt war konnte man sich wieder um den Aufbau des Einen.... kümmern.
Kurz huscht ein schmunzeln über Ihre Lippen die Hand hebt sich und streicht einige Strähnen hinter das Ohr. Die Augen gleiten für einen Augenblick nach oben gen ihn, musternd betrachtet sie ihn wie er dort so friedlich schlief, als könnte er keiner Fliege etwas zuleide tun, das Mondlicht ließ seine Haut noch Fahler wirken so als wäre sie fast durchscheinend. Langsam legt sie den kopf wieder an seine Brust und lauscht dem leisen Herzschlag bis sie irgendwann einfach in die Träumewelt übergeht.
Zwei Segel
Zwei Segel erhellend
Die tiefblaue Bucht!
Zwei Segel sich schwellend
Zu ruhiger Flucht!
Wie eins in den Winden
Sich wölbt und bewegt,
Wird auch das Empfinden
Des andern erregt.
Begehrt eins zu hasten,
Das andre geht schnell,
Verlangt eins zu rasten,
Ruht auch sein Gesell.
Conrad Ferdinand Meyer
(1870)
Ein seichter Windstoß lässt ihr langes schwarzes Haar in leichten Bewegungen hin und her gleiten. Sie blinzelt einigemale ehe ein schmales Lächeln die Lippen umspielt, die Augen schließend, Atmet sie die Frühlingsluft ein, wenngleich sich auch ein recht merkwürdig verwesender Geruch in ihrer Nase breit macht und ihre Sinne für einen Augenblick etwas benebeln mag.
Ihre Finger schließen sich hinter dem Rücken ineinander, abermals schlägt sie die Augen auf und blickt dem Mann in die Augen, sein schwarzes mittellanges Haar umspielt seine Gesichtskonturen, die Blauen Augen blicken ihr sorgend entgegen und doch scheint es als würde etwas in jenen Augen sein, was sie nicht recht zu deuten vermag. Die Menschemenge beginnt faules Obst und Gemüse in ihr Gesicht zu werfen, einer der Tomaten landet direkt oberhalb ihres Hemdes und der säuerliche Geruch lässt ihr für einen kurzen Augenblick die Übelkeit in den Rachen drängen. Angestrengt versucht sie das Atmen auf den Mund zu verlegen, dann kommt der Schuss und das Geräusch der Klappe.....
Erschrocken und schweißgebadet schreckt sie aus ihrem Traum auf, ihre Hand gleitet zu ihrem Hals, dann streicht sie sich über das Gesicht und Atmet tief ein. Als sie das schnaufen neben sich vernimmt tastet ihre Hand gen Azyr.....leicht zitternd legt sich jene auf seinem Brustkorb ab, sie dreht sich zur Seite in seinen Arm hinein. Langsam beruhigt sich der Pulsschlag, der Blick gleitet gen Fenster...hinaus in die Nacht, die Augen fokusieren einige der hell Leuchtenden Sterne am Himmel. Ein tiefes, beruhigendes aber auch zufriedenes seufzen ist zu vernehmen, sie schmunzelt sachte auf als sie dieses vernimmt und schmiegt abermals wie eine katze ihren Kopf an ihn ehe auch von ihr ein tiefes zufriedenes Einatmen folgt. Einige Wochen sind nun schon vergangen, langsam aber sicher hat sie jedoch wieder ihren platz gefunden. Auch hatte sie das Gespräch mit Aki nochmals Revue passieren lassen, damals war noch viel verwirrtheit in ihrem Gedächtnis und da sie weder mit Gefühlen noch Aussagen so recht etwas anfangen konnte war es umso unverständlicher was er so von sich gab. Jetzt langsam schien es jedoch Sinn zu machen, es fügte sich in das Bild ein welches sie von allem hatte, Aki hätte ihr niemals mit absicht ein Haar gekrümmt, viel mehr war es wohl ein Versehen ihrerseits, eine Blindheit...vor Wut, das sie in das Messer hineinrannte. Scheinbar so besessen ihre Wut zu stillen.....
Sie sah in allem nun eine Chance von neuem zu beginnen, einen neuen Anfang mit ihm...auch wenn sie manchmal nicht ganz die gleichen Ansichten hatten und es sicherlich noch einige Konflikte geben könnte, gerade was ihr Verhalten als Piratin anging. Sie war eine und würde auch eine solche bleiben einfach weil Sie Rohnja war und auch ist.... Er musste also lernen mit einigen Ihrer Fehlern klarzukommen und diese Lieben lernen. Sie versprach sich um die Glaubensangelegenheit zu kümmern, am kommenden Monat sollte in Düstersee ein Glaubensunterricht stattfinden jenen würde sie besuchen. Ebenso würde sie sich mit den Gesetzten auseinander setzten müssen, auch hiermit würde sie wenig Probleme haben anpassungsfähig war sie. Nur die Insel würde weiterhin ein zufluchtsort sein um von all dem Geistlichen und der Etikette zu fliehen, sich einfach mal fallen lassen zu können mit Rum und Wildkraut und all den blödeleien welche dazu gehörten. Sie genoß es in vollen Zügen mit Lana, Tamara, Nameha und Kiara herumzublödeln. Wobei diese Kiara in nicht einem Satz erwähnt wurde.....wer sie genau war und woher sie kam wusste sie noch nicht, aber sicherlich würde auch hier sich das Bild bald einfügen.
Nun fehlte noch Adoran und wenn dies erledigt war konnte man sich wieder um den Aufbau des Einen.... kümmern.
Kurz huscht ein schmunzeln über Ihre Lippen die Hand hebt sich und streicht einige Strähnen hinter das Ohr. Die Augen gleiten für einen Augenblick nach oben gen ihn, musternd betrachtet sie ihn wie er dort so friedlich schlief, als könnte er keiner Fliege etwas zuleide tun, das Mondlicht ließ seine Haut noch Fahler wirken so als wäre sie fast durchscheinend. Langsam legt sie den kopf wieder an seine Brust und lauscht dem leisen Herzschlag bis sie irgendwann einfach in die Träumewelt übergeht.
Zwei Segel
Zwei Segel erhellend
Die tiefblaue Bucht!
Zwei Segel sich schwellend
Zu ruhiger Flucht!
Wie eins in den Winden
Sich wölbt und bewegt,
Wird auch das Empfinden
Des andern erregt.
Begehrt eins zu hasten,
Das andre geht schnell,
Verlangt eins zu rasten,
Ruht auch sein Gesell.
Conrad Ferdinand Meyer
(1870)
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Rohnja Salvador
Ein leises knacken der Türe ist zu vernehmen als sie den Schlüssel zweimal umdreht. Leicht legt sie die Stirn in falten..."abgeschlossen" vor sich her murmelnd. Sie zieht die Türe auf und etritt den Eingangsraum, ihr erster Blick gilt der Garderobe, keine Robe...keine Stiefel. Der Blick schweift gen Fenster die Sterne kurz betrachtend hebt sie dann beide Brauen an..."um diese Zeit....hmm." Mit einem instinktiven Schlucken schreitet sie die Treppen hinauf gen Schlafgemach, leise öffnet sie die Türe und das Augenpaar richtet sich auf das leere unberührte Bett. "Azyr?" das laute rufen durch das Haus schallt an den leeren Wänden wieder, dann folgt das schweigen und sie lauscht abermals. Totale Stille...ab und an ein krächzen der Raben und das leise ausschnaufen des Hundes welcher unten zusammengerollt in der Ecke schläft...doch mehr war da nicht, kein laut welcher in irgendeiner Art und Weise darauf hinweisen würde das er Zuhause ist. Wieder legt sich die Stirn in leichte Falten, die Lippen pressen sich leicht aneinander, die Füße führen sie zum Fenster und sie blickt auf die Strasse. Die Laternen erhellen den weg mit dem flackernden Licht der Ölflamme.
Wo war er nur, weshalb hatte er ihr keine Nachricht zukommen lassen. Normalerweise wussten sie einander wo sich der eine aufhielt und selbst wenn sie es einmal nicht wussten, war es sicher das sie zu mindestens dieser Zeit ebendrum zuhause waren. Meist lagen sie um diese Zeit schon eng umschlungen unter der Decke und hingen ihren Träumen nach während das leise Atmen des jeweilig anderen zu vernehmen war. Sie könnte sich noch auf die Suche machen, vielleicht war er in der Taverne in Rahal hängen geblieben...aber Darkan und Lana waren eben noch auf La Cabeza....und vor einigen Stunden noch als sie selbst kurz in der Taverne war, war er dort nicht aufzufinden. Leicht verschränken sich die Arme vor der Brust, der Blick wie davor immernoch Nachdenklich gen draußen gerichtet.
Sie würde warten...ihre Hand gleitet in ihre Tasche und sie zieht eine Rumflasche heraus. Auf dem Bett platz nehmen greift sie wieder in jene Tasche hinein, zieht eine Feder, Tinte und ihr Buch heraus. Während die Kerze den Raum in ein weiches warmes Licht hüllt beginnt sie in ihr Tagebuch zu schreiben, sich versuchend abzulenken. Ab und an greift die Hand zur Rumflasche und sie kippt einige schlücke des Gesöffs herunter. Nach einiger Zeit gleitet die nun schon leere Rumflasche aus ihrer Hand. Die Feder, noch tropfend von der frischen Tinte, gleitet ihr aus den Fingern und kommt auf dem Buch zur Ruhe welches auf ihrem Schoß ebenso zum erliegen kommt. Der Kopf kippt leicht zur Seite, der Brustkorb hebt und senkt sich in ruhigen gleichmäßigen Abständen und endlich schien sie eingeschlafen zu sein.
Die Morgenröte breitet langsam ihren glanz über den Dächern Düstersee's aus und die ersten Menschen öffnen ihre Fenster, das tägliche Treiben der gehetzten Stadtmenschen nimmt ihren Lauf. Bauern gehen auf die Felder, Bäcker backen ihre Brötchen, Tiere werden versorgt, Kinder gelächter ist zu vernehmen....doch im Hause Dracones ist es noch still.
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten;
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken;
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen;
es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen;
sie ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein;
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, zu träumen;
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben;
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein;
es ist die Musik der Seele.
Wo war er nur, weshalb hatte er ihr keine Nachricht zukommen lassen. Normalerweise wussten sie einander wo sich der eine aufhielt und selbst wenn sie es einmal nicht wussten, war es sicher das sie zu mindestens dieser Zeit ebendrum zuhause waren. Meist lagen sie um diese Zeit schon eng umschlungen unter der Decke und hingen ihren Träumen nach während das leise Atmen des jeweilig anderen zu vernehmen war. Sie könnte sich noch auf die Suche machen, vielleicht war er in der Taverne in Rahal hängen geblieben...aber Darkan und Lana waren eben noch auf La Cabeza....und vor einigen Stunden noch als sie selbst kurz in der Taverne war, war er dort nicht aufzufinden. Leicht verschränken sich die Arme vor der Brust, der Blick wie davor immernoch Nachdenklich gen draußen gerichtet.
Sie würde warten...ihre Hand gleitet in ihre Tasche und sie zieht eine Rumflasche heraus. Auf dem Bett platz nehmen greift sie wieder in jene Tasche hinein, zieht eine Feder, Tinte und ihr Buch heraus. Während die Kerze den Raum in ein weiches warmes Licht hüllt beginnt sie in ihr Tagebuch zu schreiben, sich versuchend abzulenken. Ab und an greift die Hand zur Rumflasche und sie kippt einige schlücke des Gesöffs herunter. Nach einiger Zeit gleitet die nun schon leere Rumflasche aus ihrer Hand. Die Feder, noch tropfend von der frischen Tinte, gleitet ihr aus den Fingern und kommt auf dem Buch zur Ruhe welches auf ihrem Schoß ebenso zum erliegen kommt. Der Kopf kippt leicht zur Seite, der Brustkorb hebt und senkt sich in ruhigen gleichmäßigen Abständen und endlich schien sie eingeschlafen zu sein.
Die Morgenröte breitet langsam ihren glanz über den Dächern Düstersee's aus und die ersten Menschen öffnen ihre Fenster, das tägliche Treiben der gehetzten Stadtmenschen nimmt ihren Lauf. Bauern gehen auf die Felder, Bäcker backen ihre Brötchen, Tiere werden versorgt, Kinder gelächter ist zu vernehmen....doch im Hause Dracones ist es noch still.
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten;
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken;
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen;
es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen;
sie ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein;
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, zu träumen;
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben;
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein;
es ist die Musik der Seele.
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Rohnja Salvador
Das Herz zu sich gezogen die Arme darum geschlungen blickt sie aus dem Fenster hinaus, eine Fassungslosigkeit liegt in ihrem Blicke...eine Verwirrtheit welche nach einem Stück Klarheit sucht. Was war los, was war geschehen das er nun so abweisend war, hatte sie etwas falsches gesagt oder etwas getan was ihn erzürnen könnte. Seine Worte klangen so endgültig und so vorwurfsvoll. So als hätte sie schuld an allem....
Hatte sie Schuld? Wäre es besser für ihn wenn sie alles wieder zusammen räumen würde und gehen würde? Wollte er sie überhaupt noch?
Das beklemmende Gefühl ihres Herzens verstärkte sich und wieder versuchte sie mit aller Mühe die Tränen mit viel blinzeln zu vermeiden. Die Hand gleitet zu der Flasche auf dem Nachttisch und sie kippt noch einen Kräftigen Schluck herunter.
Woher hätte sie wissen sollen das ihr Vater von seiner Reise wieder kommt, sie hatte nichteinmal eine Ahnung davon wo er gewesen war. Ihr Vater war kein Mann vieler Worte, mal war er hier und so schnell wie er da war, war er auch schon wieder weg.
Natürlich hätte sie ihn vorgestellt doch an einem angenehmeren Ort als in der Bank und dann sicher nicht wenn so eine Kluft zwischen ihnen zu spüren ist. Etwas wo sie noch nicht zu deuten wusste noch nicht wusste was sie damit anfangen sollte. Nun war er nichteinmal zu hause....
Ihr Blick gleitet zu seiner Betthälfte und sie presst die Lippen aufeinander, die Beine zu sich ziehen vergräbt sie ihr Gesicht in den armen welche sich nun auf die Knie legen. Was machte sie nur Falsch...weshalb konnten sie nicht einfach offen über alles sprechen offen und ehrlich. Sie würde ihn so gerne in vieles einbinden aber sie wusste wie er es hasste wenn sie von der Insel und von den Piraten sprach, er wirkte stets ertzürnt bei diesem Thema. Erzürnen wollte sie ihn aber nicht, viel lieber wollte sie ihn lachen sehen.
Langsam gleitet sie unter die Decke, ihre Hand legt sich auf seine Betthälfte. Leer blicken die Augen auf das Kissen und fast scheint es für einen Augenblick als würde er neben ihr liegen, sie anblicken...sein warmer Atem würde ihr entgegen hauchen...... Für genau diesen Augenblick zaubert sich ein sanftes lächeln auf ihre Lippen.
Wieder eine Nacht ohne Dich..... wieder so eine Kluft welche sich in mein Herz reisst und wieder dieser unbändige Druck welcher auf diesem lastet.... Nicht zu wissen was wirklich ist, ist schlimmer als einen Dolch im Herzen stecken zu haben......
Man weiß es genau, das man sich selbst nicht entfliehen kann. Gefühle kehren immer wieder und immer wieder muss man Wege gehen und sich entscheiden. Keinem ist es bisher gelungen ohne jegliche Entscheidungen, frei von Sorge durch das Leben zu schreiten. Immer wieder kommt der Tag an dem man Flagge zeigen muss, wo man sagen muss was man möchte, wissen muss was man erreichen will. Es ist wie ein Kampf welchem man sich stellt doch das Ende, das kann einem keiner sagen...vielleicht überlebt man, vielleicht ist man jener der Siegt...vielleicht aber auch jener der danach am Boden liegt und zum Ursprung des Lebens zurückkehrt. Auch muss man sich wohl bewusst sein das jede Medaille zwei Seiten hat, doch auch hier muss man sich entscheiden und manchmal verletzt man und enttäuscht man einen Menschen hierdurch obwohl man jenen liebt.....und in diesen Momenten...wenn man in jene verletzten Gesichter sieht, in deren Augen blickt...würde man sich doch am liebsten selbst die Scherben in das eigene Fleisch rennen nur um den Schmerz der anderen nicht sehen zu müssen. Nur um von genau diesem Augenblick frei zu sein......dieses Gefühl zu übertrumpfen, um es nur für genau diesen Moment nicht spüren zu müssen.