den ganzen Tag und die halbe Nacht im Handwerkshaus.
Die Wände werden gestrichen, neuer Boden verlegt. Für den kommenden Winter werden fachgerecht vom Schreiner Fenster eingesetzt. Die Schneiderei wird auf den neuesten Stand umgebaut und die Färbekammer entfernt, sowie die zahlreichen Farbkleckse mit Terpentin eingeweicht und vom Boden geschrubbt.
Alle packen mit an, der mutigste von allen Thancred klettert aufs Dach und schrubbt es ab, so das die ursprungsfarbe endlich wieder zum Vorschein kommt.
Bald schon wird das Handelshaus in neuem Glanz erstrahlen.
fleissige Handwerker zimmern und hämmern ...
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
fleissige Handwerker zimmern und hämmern ...
Ich muss mich NICHT für alles verantwortlich fühlen oder?
-
Thancred
Morsch und knarrend waren über die Jahre einige Balken geworden und auch zwischem so manchem Stein lugte schon das Moos hervor.
Selbst der Bohlenboden hatte über die Zeit von Laufspuren bis Brandflecken diverser Kobolde und Feuerhasen bis hin zu noch unappetitlicheren Spuren bis hin zum Blut so manche Zeichen der Jahre auf dem Buckel.
Es wurde Zeit dass das Kontorshaus wieder ansehnlich aussah,..
Darum sass der zauselige Schmied Tage im Steinbruch und spaltete Schieferplatten. Mit der Steinschere und Zwickzange brachte er Jene in Form.
Auch eine erkleckliche Anzahl Mauersteine wurde von den fleissigen Gildenmännern und -Frauen gebrochen gebrochen und gute Eichenbalken im Wald geschlagen. und der grosse Gulaschkessel den Elinor neben den Baugerüsten aufgestellt hatte, kündete davon dass ein paar unvorsichtige Hirsche Maire und Arndt und Neith beim holzholen über den Weg gelaufen waren. Aus der Schneiderstube drang das fleissige Klappern des Webstuhles in dessen Ketten unter Amelies fliegenden Händen wunderbare neue Teppiche für die Wand und Vorhänge für die Fenster entstanden.
Gestärkt von gutem Essen gingen sie Tag um Tag ans Werk.
brachen grössere Fenster in die Mauern und hackten Wurzeln und Geäst von den Steinen und Balken, Selbst im ersten Stock fielen bald die ersten morschen Bretter der Wände. So begann das Kontor sich langsam zu wandeln, und hüllte sich in ein Gewand aus Kalkmörtelstaub Mauerstein und Gerüsten.
So mancher neugierige Blick wurde dem quirligen Treiben wohl zugeworfen. "Die Spinnen die vom Handwerkshaus..." hatten sie ja schon immer gesagt...
und diesmal sponnen sie ganz schön kräftig wenns nach dem Geräusch der Sägen dem Hämmern und Nageln dem Mauern und geschäftigem Treiben nach ging das derzeit Handelskontor wie einen bienenschwarm summen liess.
Selbst der Bohlenboden hatte über die Zeit von Laufspuren bis Brandflecken diverser Kobolde und Feuerhasen bis hin zu noch unappetitlicheren Spuren bis hin zum Blut so manche Zeichen der Jahre auf dem Buckel.
Es wurde Zeit dass das Kontorshaus wieder ansehnlich aussah,..
Darum sass der zauselige Schmied Tage im Steinbruch und spaltete Schieferplatten. Mit der Steinschere und Zwickzange brachte er Jene in Form.
Auch eine erkleckliche Anzahl Mauersteine wurde von den fleissigen Gildenmännern und -Frauen gebrochen gebrochen und gute Eichenbalken im Wald geschlagen. und der grosse Gulaschkessel den Elinor neben den Baugerüsten aufgestellt hatte, kündete davon dass ein paar unvorsichtige Hirsche Maire und Arndt und Neith beim holzholen über den Weg gelaufen waren. Aus der Schneiderstube drang das fleissige Klappern des Webstuhles in dessen Ketten unter Amelies fliegenden Händen wunderbare neue Teppiche für die Wand und Vorhänge für die Fenster entstanden.
Gestärkt von gutem Essen gingen sie Tag um Tag ans Werk.
brachen grössere Fenster in die Mauern und hackten Wurzeln und Geäst von den Steinen und Balken, Selbst im ersten Stock fielen bald die ersten morschen Bretter der Wände. So begann das Kontor sich langsam zu wandeln, und hüllte sich in ein Gewand aus Kalkmörtelstaub Mauerstein und Gerüsten.
So mancher neugierige Blick wurde dem quirligen Treiben wohl zugeworfen. "Die Spinnen die vom Handwerkshaus..." hatten sie ja schon immer gesagt...
und diesmal sponnen sie ganz schön kräftig wenns nach dem Geräusch der Sägen dem Hämmern und Nageln dem Mauern und geschäftigem Treiben nach ging das derzeit Handelskontor wie einen bienenschwarm summen liess.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als alles fertig gemauert, gezimmert und wieder hergestellt war, machten sich die Frauen des Handelshauses daran alles wunderschön herzurichten.
Ich schrubbte die Böden, bis alles auf Hochglanz poliert warund bereitete Essen vor , damit alle gesättigt immer wieder fest zupacken konnten.
Neue Teppiche wurden ausgerollt, Bilder aufgehangen, Vorhänge nun passend eingefärbt und aufgehangen. Neue Blumen kamen vom Hof und Jezabel, Elinor sowie Amary machten sich daran die Kübel neu zu bepflanzen.
Amelie richtete sich ein in der Schneiderstube, Estrella und Bospa in der Schreinerei, Amu und Thancred platzierten ihre wichtigsten Utensilien zum Schmieden wieder an Ort und Stelle, so das ihr Handwerk zügig voran gehen konnte.
Arndt machte wie immer seine Witze und unterhielt alle während sie arbeiteten und packte dort mit an wo geholfen werden musste.
Natal richtete mit Nejth zusammen die Heilerstube neu ein.
Bis auf das I Tüpfelchen stimmte dann auch bald alles und freudestrahlend standen alle herum und begutachteten das Werk.
Bald sollten die Kunden wieder Einzug halten im Kontor...
Ich schrubbte die Böden, bis alles auf Hochglanz poliert warund bereitete Essen vor , damit alle gesättigt immer wieder fest zupacken konnten.
Neue Teppiche wurden ausgerollt, Bilder aufgehangen, Vorhänge nun passend eingefärbt und aufgehangen. Neue Blumen kamen vom Hof und Jezabel, Elinor sowie Amary machten sich daran die Kübel neu zu bepflanzen.
Amelie richtete sich ein in der Schneiderstube, Estrella und Bospa in der Schreinerei, Amu und Thancred platzierten ihre wichtigsten Utensilien zum Schmieden wieder an Ort und Stelle, so das ihr Handwerk zügig voran gehen konnte.
Arndt machte wie immer seine Witze und unterhielt alle während sie arbeiteten und packte dort mit an wo geholfen werden musste.
Natal richtete mit Nejth zusammen die Heilerstube neu ein.
Bis auf das I Tüpfelchen stimmte dann auch bald alles und freudestrahlend standen alle herum und begutachteten das Werk.
Bald sollten die Kunden wieder Einzug halten im Kontor...
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Montag 19. November 2012, 13:47, insgesamt 3-mal geändert.
Ich muss mich NICHT für alles verantwortlich fühlen oder?
-
Thancred
Der Staub legte sich nach und nach,.. und aus alten Brettern glänzte, wo sie nicht gleich durch Neue erstezt waren frische Beize und frisches Öl
Selbst der Kontorsraum war gut gelungen, so fand der Schmied zumindest.
Zwar hatte er den alten Bohlenboden gemocht doch die Schieferplatten hielten viel mehr aus wie ihm Brogar versichert hatte und übeerhaupt war Stein nach Ansicht des Kaluren ohnehin viel besser als Holz.
Jetzt nach dem Verfugen und Anbziehen konnte er den Zwerg gut verstehen der so für die Schieferplatten geworben hatte.
Um vieles heller war der Raum auch geworden die mit einem Spitzbogen überspannten grossen Fenster waren sogar mit Glas versehen, und auch der Versammlungsraum im oberen Stockwerk hatte aus den restlchen Scheibenstücken bleiverglaste Fenster bekommen.
Vorbei waren die Zeiten da des Winters die pergamentbespannten Fenster mit Läden verschlossen werden mussten und im Jahr öfter mal der Wind durch die Arkaden pfiff. Nein jetzt waren die Räume des Kontores immer taghell und ohne Durchzug, richtig behaglich wars geworden.
aber nicht nur wegen der Fenster auch wenn der Schmied auf jene besonders stolz war. Wandteppiche und -Felle ebenso wie Teppichläufer auf dem Boden gaben jedem Raum eine neue wärmere Seite.
Und die Frauen wurden aber auch nicht müde immer neue Kleinigkeiten anzuschleppen.. woher waren die Vasen nur gekommen und die Figur dort an der Treppe war ihm auch noch nie so aufgefallen.
Meisst war er jetzt ja mit dem neuen Schmelzofen beschäftigt der mit der Abwärme wieder die Böden im Kontorshaus heitzte.
Die Konstruktion erlaubte die Kohle gar mit drei verschieden starken Lutströhmen zu befeuern und so die Temperaturen noch genauer zu regeln was für das Legirungschmelzen eine grosse Erleichterung war.
och das Aufmauern eines solchen Schmelzofens erforderte viel Aufmerksamkeit. Genauestends musste der Schamott eingepasst werden,
der Schmelztiegel musste in den richtigen Abständen von der Glut eingerastet werden können, so vieles gab es zu beachten.
Und doch entdeckte er jedes mal einen neuen gestickten Wandbehang aus Amelies Händen, weitere geschnitzte Truhen von Bospa und Estrella, die gerade hämmernd die Schindeln am Dach austauschten,
frische Blumengebinde vom Gutshof oder frische Polster deren Leder Shyra Maire Arndt und Nejth fleissig heranschafften so oft ihn der Geruch leckeren Gulasches und andrer Köstlichkeiten von der Arbeit weglockte und er kauend Zeit zum Schauen fand war das Kontor wieder etwas schöner geworden. Ja,..der zauselige alte Schmied brummte zufrieden in seinen Bart hinein,... das gefiel im immer mehr.
Selbst der Kontorsraum war gut gelungen, so fand der Schmied zumindest.
Zwar hatte er den alten Bohlenboden gemocht doch die Schieferplatten hielten viel mehr aus wie ihm Brogar versichert hatte und übeerhaupt war Stein nach Ansicht des Kaluren ohnehin viel besser als Holz.
Jetzt nach dem Verfugen und Anbziehen konnte er den Zwerg gut verstehen der so für die Schieferplatten geworben hatte.
Um vieles heller war der Raum auch geworden die mit einem Spitzbogen überspannten grossen Fenster waren sogar mit Glas versehen, und auch der Versammlungsraum im oberen Stockwerk hatte aus den restlchen Scheibenstücken bleiverglaste Fenster bekommen.
Vorbei waren die Zeiten da des Winters die pergamentbespannten Fenster mit Läden verschlossen werden mussten und im Jahr öfter mal der Wind durch die Arkaden pfiff. Nein jetzt waren die Räume des Kontores immer taghell und ohne Durchzug, richtig behaglich wars geworden.
aber nicht nur wegen der Fenster auch wenn der Schmied auf jene besonders stolz war. Wandteppiche und -Felle ebenso wie Teppichläufer auf dem Boden gaben jedem Raum eine neue wärmere Seite.
Und die Frauen wurden aber auch nicht müde immer neue Kleinigkeiten anzuschleppen.. woher waren die Vasen nur gekommen und die Figur dort an der Treppe war ihm auch noch nie so aufgefallen.
Meisst war er jetzt ja mit dem neuen Schmelzofen beschäftigt der mit der Abwärme wieder die Böden im Kontorshaus heitzte.
Die Konstruktion erlaubte die Kohle gar mit drei verschieden starken Lutströhmen zu befeuern und so die Temperaturen noch genauer zu regeln was für das Legirungschmelzen eine grosse Erleichterung war.
och das Aufmauern eines solchen Schmelzofens erforderte viel Aufmerksamkeit. Genauestends musste der Schamott eingepasst werden,
der Schmelztiegel musste in den richtigen Abständen von der Glut eingerastet werden können, so vieles gab es zu beachten.
Und doch entdeckte er jedes mal einen neuen gestickten Wandbehang aus Amelies Händen, weitere geschnitzte Truhen von Bospa und Estrella, die gerade hämmernd die Schindeln am Dach austauschten,
frische Blumengebinde vom Gutshof oder frische Polster deren Leder Shyra Maire Arndt und Nejth fleissig heranschafften so oft ihn der Geruch leckeren Gulasches und andrer Köstlichkeiten von der Arbeit weglockte und er kauend Zeit zum Schauen fand war das Kontor wieder etwas schöner geworden. Ja,..der zauselige alte Schmied brummte zufrieden in seinen Bart hinein,... das gefiel im immer mehr.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Es war schön anzusehen, wie es allen schmeckte und wie freudig ihre Gesichter waren, wenn sie alle nach getaner Arbeit noch tief in der Nacht dort saßen und sich den Bauch vollschlugen.
Jedoch machte es mir besonders Freude Thancred anzuschauen, der erst skeptisch, dann jedoch mit wachsender Begeisterung verfolgte, was alles möglich war und wie schön es doch geworden war. Ihr Herz ging auf ihn so frohgelaunt zu sehen und zu wissen, sie hatten alles richtig und zu seiner Zufriedenheit umgebaut, das war ihr das Wichtigste gewesen. Oft hatte ich gedacht es haut ihn um was sie taten, dann jedoch nach einigen Überlegungen schien er doch sehr zufrieden zu sein. Sich von altem zu trennen war oft vonnöten und das sah er schließlich auch ein.
Jedoch machte es mir besonders Freude Thancred anzuschauen, der erst skeptisch, dann jedoch mit wachsender Begeisterung verfolgte, was alles möglich war und wie schön es doch geworden war. Ihr Herz ging auf ihn so frohgelaunt zu sehen und zu wissen, sie hatten alles richtig und zu seiner Zufriedenheit umgebaut, das war ihr das Wichtigste gewesen. Oft hatte ich gedacht es haut ihn um was sie taten, dann jedoch nach einigen Überlegungen schien er doch sehr zufrieden zu sein. Sich von altem zu trennen war oft vonnöten und das sah er schließlich auch ein.
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Dienstag 20. November 2012, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
Ich muss mich NICHT für alles verantwortlich fühlen oder?
-
Amelie Salberg
Völlig aufgeregt lief Amelie in ihrem neuen Schneiderstübchen hin und her, ordnete hier etwas stellte dort etwas um, und endlich blickte sie zufrieden um sich. Genau so hatte sie es sich immer vorgestellt. Sie war völlig zufrieden und glücklich, dass sich Thancred und Shyra so viel Arbeit mit der Veränderung gegeben, und ihr beim Streichen der Wände und bei all dem anderen so fleißig geholfen hatten.
- Maire Riordan
- Beiträge: 322
- Registriert: Montag 2. April 2012, 04:45
Jedes mal, wenn sie in das Chaos kam, einige weitere Lagen Leder ablieferte, gab es etwas Neues zu sehen. Doch dieser Ausbruch von Umbauwahn machte ihr regelrecht Angst. So viel war zu tun, so groß war das Haus, so hielt sie sich weitgehendst lieber mit den Aussentätigkeiten auf. Holzhacken war ihr lieber und frisches Wildbret wurde ihr dankbar abgenommen.
Sie sah sich dann kurz um und als Shyra erneut rief, sie solle sich dies oder das ansehen, flüchtete sie erneut vor dem Trubel, der hier herrschte. Sie rief nur über die Schulter, "Ihr macht das schon fein, so!" Wenn sie gewusst hätte, wie marode einige der Balken gewesen waren, hätte sie sich doch von Thancred einen Helm schmieden lassen, aus dem dicksten Metall, das es gab. Ob ihr doch noch die Decke auf den Kopf fiele? Sie erschauderte allein bei dem Gedanken. Alle anderen kannten diese Sorge nicht, nur Lhyam verstand, wie unwohl sie sich in großen Häusern fühlte, weiter als bis in den ersten Stock wagte sie sich ja selbst dort nur ungern.
Wie überwältigt war sie ja einst gewesen, als sie über die "tausende" von Dächern Bajards geblickt hatte, damals an jenem kalten Wintertag. Wie froh war sie heute, dass sie in einer kleinen Hütte wohnten. Doch sie wusste, dass im Handelshaus viel Platz benötigt wurde, allein für die einzelnen Handwerksbereiche. Aber eines gefiel ihr und das rief sie am nächsten Tag in die Runde, "Die Farben sind soo fein!" Dann flitzte sie auch schon wieder hinaus in ihre geliebten Wälder ...
Sie sah sich dann kurz um und als Shyra erneut rief, sie solle sich dies oder das ansehen, flüchtete sie erneut vor dem Trubel, der hier herrschte. Sie rief nur über die Schulter, "Ihr macht das schon fein, so!" Wenn sie gewusst hätte, wie marode einige der Balken gewesen waren, hätte sie sich doch von Thancred einen Helm schmieden lassen, aus dem dicksten Metall, das es gab. Ob ihr doch noch die Decke auf den Kopf fiele? Sie erschauderte allein bei dem Gedanken. Alle anderen kannten diese Sorge nicht, nur Lhyam verstand, wie unwohl sie sich in großen Häusern fühlte, weiter als bis in den ersten Stock wagte sie sich ja selbst dort nur ungern.
Wie überwältigt war sie ja einst gewesen, als sie über die "tausende" von Dächern Bajards geblickt hatte, damals an jenem kalten Wintertag. Wie froh war sie heute, dass sie in einer kleinen Hütte wohnten. Doch sie wusste, dass im Handelshaus viel Platz benötigt wurde, allein für die einzelnen Handwerksbereiche. Aber eines gefiel ihr und das rief sie am nächsten Tag in die Runde, "Die Farben sind soo fein!" Dann flitzte sie auch schon wieder hinaus in ihre geliebten Wälder ...