Die Haare raufend stand Ohtis vor den Überresten des einstmaligen Kunsthauses,viel war wirklich nicht mehr übrig. Da hatte jemand gründliche Arbeit geleistet das musste man eingestehen. Mit dem Fuß trat er gegen einen Holzsparren der aus dem Aschenhaufen herausschaute und sogleich wirbelte jene auf. Es würde einen Haufen Arbeit machen dort wieder ein Haus entstehen zu lassen,zuerst einmal hieß es die Trümmer beiseite zu räumen und klar Schiff zu machen. Hin und wieder stocherten Landstreicher in den Überresten herum und suchten nach Brauchbarem.
Dafür nun machte er sich auf die Suche nach Orhohn um ihm auszurichten das er die andern Leute des Kunsthauses zusammentrommeln sollte um frisch ans Werk zu gehen und das Haus wieder aufzubauen. Ohtis bat Orhohn die Leute die willens waren beim aufräumen und Wiederaufbau des Hauses zu helfen sich gegen die Siebte Nachmittagsstunde des ersten Wochentages an der Stätten einzufinden. Gut wäre es auch wenn Karren und Werkzeug wie Schaufeln,Beile und Sägen mitgebracht würden für den Fall das doch noch etwas zerlegt werden müsse....
Daraufhin machte Ohtis sich auf Holz zu schlagen und sein Lager aufzufüllen,der Wiederaufdbau würde doch einiges erfordern.
Rauchende Trümmer.....Ende und Neubeginn?
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Orhohn
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Einer dieser Landstreicher, der laut schnarchend auf einer Holzbank rumlungerte, stellte sich als der gesuchte Orhohn heraus. Noch schlaftrunken versicherte jener Othis, dass er sich gaaaanz bestimmt alles merken werde - und wenn nicht, sie würden sich sicherlich noch vor dem genannten Zeitpunkt über den Weg laufen.
- Jara Maydan
- Beiträge: 24
- Registriert: Sonntag 21. August 2011, 04:38
Wie eine Gestalt aus Gruselgeschichten saß das von Ruß schwarz gefärbte Mädchen zwischen den Ruinen des ehemaligen Kunsthausen, zeichnete mit den Fingern kleine Bilder in die Asche. Feuer faszinierte sie schon immer. Doch dieses mal stimmte es Sie melancholisch. Alles war ruhig, der Lärm der einstürzenden Balken er wich einer fast erdrückenden Stille. Selbst der sonst so gesprächige Stoffhase an ihrer Seite schwieg. Sie sah in den Himmel hinauf. Dicke graue Wolkenberge türmten sich am blass blauen Himmel auf, bald würde es regnen und die Asche würde sich mit der Erde vermischen und alles in eine schlammige Trümmerlandschaft verwandeln. Leise seufzend kaute sie auf ihrer Unterlippe und wühlte weiter in den Trümmern. Irgendetwas müsse doch zu finden sein, oder war wirklich alles Asche geworden?
Zuletzt geändert von Jara Maydan am Montag 19. November 2012, 00:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Frannick
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Irgendwann trottet ein nicht eben großer, aber umso breitschultriger Betrunkener in grell-lilafarbener Kleidung an der Ruine entlang. Vorm ehemaligen Eingang kommt er schwankend zum stehen, ein leises 'Hick' entweicht ihm. Kopfschüttelnd betrachtet er die schwarzen Überreste ehe er sich, offenbar in spontaner Erkenntnis, mit der Pranke vor die Stirn klatscht und sich dabei den ebenfalls lilafarbenen Federhut vom Kopf stößt. "Ach ja", murmelt er kopfschütteln, hebt den Hut auf und pappt ihn sich wieder aufs schüttere Haar. Dann dreht er sich um, etwas von "Holz" und "Orhohn" und "Immerhin Bühnenbildner!" murmelnd, und trottet von dannen.
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Nym
Zwei Nächte nachdem die Flammen erloschen waren, wurden die zerstörten Kellergewölbe des Kunsthauses noch zu später Stunde von Fackelschein erhellt. Nym stand vor einer Staffelei, darauf eine verhältnismäßig kleine Leinwand, und strich unsicher mit dem Pinsel von oben nach unten, um die Länge des Bartes festzulegen. Der Herr Direktor saß in all seiner Pracht vor ihm auf einem herabgestürzten Dachbalken. Es war unangenehm, doch wenn er sich an der nächsten Ausstellung beteiligen wollte, war es nun einmal nötig gewisse Fähigkeiten zu erlangen. Schließlich kam er zum unteren Drittel des Bildes und fast flüsternd kam es über seine Lippen: "Auch den Degen?"
Ein wohlgefälliges Nicken später strich er über die harten Borsten und legte die Finger um den Pinsel.
Gemeinschaftlich wurde das Gemälde im Anschluss verbrannt.
Ein wohlgefälliges Nicken später strich er über die harten Borsten und legte die Finger um den Pinsel.
Gemeinschaftlich wurde das Gemälde im Anschluss verbrannt.
Zuletzt geändert von Nym am Montag 19. November 2012, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Ohtis Gruenwald
Wieder führten ihn sein Schritte zum Rohbau des Kunsthauses beladen mit Werkzeug und den Holznägeln die er am Abend zuvor gefertigt hatte. Er stockte als er dann „nur“ Feline dort vorfand. Aber andererseits empfand Ohtis es gar nicht als so unangenehm und nach der überraschend fröhlichen Begrüßung unterhielten sie sich über dies und das. Grade wollten sie sich ans Werk machen als Orhohn schlaftrunken heran torkelte,so wurde dann nach einigen mehr oder weniger spannenden Worten begonnen Balken einzufügen und das Grundgerüst zu verstärken.
Nachdem dies dann geschehen war und für eine gelöste Stimmung sorgte aufgrund der Späße die dabei gemacht wurden,tat Orhohn kund das er nun das Haus allein fertig stellen würde.
Daraufhin bat Ohtis ihn sich doch nach oben zu begeben damit die Balken im Dachstuhl ersetzt werden könnten.
Nun am Ende gesellte sich Feline dazu und Orhohn gab fachkundig die Dachsparren hinauf. So wurde nach und nach mit der Hilfe aller Anwesenden inklusive des Degenkünstlers ein großer Fortschritt erreicht. Dann machte sich Feline auf den Weg zu den Kaluren um irgendeinen Wisch abzuliefern,bedauernd blickte er seiner Helferin einen Moment hinterher. Jedoch ließ er sich von Orhohn dann die noch nutzbaren Dachschindeln angeben und begann das Dach wieder zu schliessen,jedoch ging es recht schleppend voran und nach dem etwa die Hälfte der einen Dachseite verschlossen war beendete Ohtis sein Werk für jenen Abend …...
Gemächlich schlenderte er nach Hause und legte die Füße hoch bei einem verdienten Schoppen Roten.
Nachdem dies dann geschehen war und für eine gelöste Stimmung sorgte aufgrund der Späße die dabei gemacht wurden,tat Orhohn kund das er nun das Haus allein fertig stellen würde.
Daraufhin bat Ohtis ihn sich doch nach oben zu begeben damit die Balken im Dachstuhl ersetzt werden könnten.
Nun am Ende gesellte sich Feline dazu und Orhohn gab fachkundig die Dachsparren hinauf. So wurde nach und nach mit der Hilfe aller Anwesenden inklusive des Degenkünstlers ein großer Fortschritt erreicht. Dann machte sich Feline auf den Weg zu den Kaluren um irgendeinen Wisch abzuliefern,bedauernd blickte er seiner Helferin einen Moment hinterher. Jedoch ließ er sich von Orhohn dann die noch nutzbaren Dachschindeln angeben und begann das Dach wieder zu schliessen,jedoch ging es recht schleppend voran und nach dem etwa die Hälfte der einen Dachseite verschlossen war beendete Ohtis sein Werk für jenen Abend …...
Gemächlich schlenderte er nach Hause und legte die Füße hoch bei einem verdienten Schoppen Roten.
Zuletzt geändert von Ohtis Gruenwald am Dienstag 20. November 2012, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Orhohn
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Endlich ein Tag Ruhe! Die letzten Tage mögen sicherlich sehr erfolgreich gewesen sein, aber diese Anstrengungen und Mühen hatte er sich so nicht vorgestellt gehabt. Dank Othis fachmännischen Anweisungen und den ein oder anderen Tagelöhnern die er versuchte hatte anzuheuern, wären die Arbeiten sicher noch immer beim Aufräumen stehen geblieben. Vor allem Dank der "fleissigen" Hilfe der werten Künstler, die sich selber im Weg standen und jeder für sich die besseren Ratschläge parat hatte, die die anderen möglichst bald und rasch zu befolgen hatten. Einzig Viki hatte sich als starke Hilfe erwiesen, die genauso wie Feline fest anpacken konnte – Frauen eben, und zwar richtige! Und was für einen tollen Rock sie an hatte, als sie dort oben am Dachbalken umhertänzelte, um die neuen Schilden an den Querverstrebungen anzubringen – da kam er gar nicht aus dem Nachschauen heraus!
Nachdem das Werken am Abend vom Meister Othis für beendet erklärt wurde, staunte Orhoh nicht wenig. Da er nun nicht mehr mit erhobenen Blick im Haus umherspazierte, um Viki unter den Rock zu glotzen, erkannte er die erneuerten und polierten Bretter im Innenbereich – wie schön glatt die sich anfühlten, fast wie die Steinfliesen die davor den Raum belegten. Jetzt mussten nur mehr die vielen Holzspäne beseitigt, das ein oder andere Schutthäufen hinausgekehrt, sowie die neue Türe eingehängt werden. Hoffentlich konnten wenigesten hierbei die Künstler aushelfen, den Gelenkszapfen in die Pfanne zu schieben.
Um den Gartenzau, Inneninvenatr und allem anderem sollten sich ebenso die Künstler kümmern, wobei jene schon bereits von den nächsten Ausstellungen träumten und schwärmten, als ob nichts gewesen wäre...
Nachdem das Werken am Abend vom Meister Othis für beendet erklärt wurde, staunte Orhoh nicht wenig. Da er nun nicht mehr mit erhobenen Blick im Haus umherspazierte, um Viki unter den Rock zu glotzen, erkannte er die erneuerten und polierten Bretter im Innenbereich – wie schön glatt die sich anfühlten, fast wie die Steinfliesen die davor den Raum belegten. Jetzt mussten nur mehr die vielen Holzspäne beseitigt, das ein oder andere Schutthäufen hinausgekehrt, sowie die neue Türe eingehängt werden. Hoffentlich konnten wenigesten hierbei die Künstler aushelfen, den Gelenkszapfen in die Pfanne zu schieben.
Um den Gartenzau, Inneninvenatr und allem anderem sollten sich ebenso die Künstler kümmern, wobei jene schon bereits von den nächsten Ausstellungen träumten und schwärmten, als ob nichts gewesen wäre...