...wird in der frühen Morgenstunde in das Kästchen an ihrem Hause eingeworfen werden.
Wenige Stunden zuvor...
Oh ja, der Zorn loderte hell in ihm auf, er war ein Templer und keiner ihrer Knappen die sie nach ihrem Willen gängeln würde. Als Templer war er schlussendlich allein anderen Templern und zu allererst seiner Heiligkeit verpflichtet. Doch er würde ruhig bleiben...
Immerhin hatte er guten Willen gezeigt und sich ihre Worte angehört, auch wenn sie meinte ihn Dank ihrer Autorität dort zu halten und ihn nicht gehen zu lassen, als er sie darauf hinwies dass er anderweitig im Tempel benötigt wurde, so ein Biest. Er würde ruuuhiiggg bleiben!
Wenn er eines hasste, dann dass man ihn anfasste... er hasste es wirklich! Da wagte sie ihn mit ihrem Finger auf die Brust zu tippen und Forderungen zu stellen. Oh ja...... er würde ruhig sein!
Ihr Glück, dass Syrion anwesend gewesen war... sonst hätte er fast nach diesem penetranten Zeigefinger geschlagen, festgehalten oder gebrochen in Tetharion sofort in Rahal war es eine Dummheit ... doch er würde seinen Zorn pflegen, kultivieren und verflucht noch eins ruhig bleiben!
Zeitnah, sollte er sie aufsuchen... da setzte sie noch eines drauf, oh ja.. er würde weiter ruhig bleiben... Ritter hin oder her.. er brauchte nun etwas was er in Stücke reißen konnte.
So verabschiedete er sich mit den Rest seiner Selbstbeherrschung und ging hinaus, seine Faust fand wenig später einen Mauervorsprung wo er heftig dagegenschlug und finster vor sich hersah. "Verfluchtes, Weib..", dann ging er hinaus, Ketzer bekehren oder sonstwas treiben... Hauptsache er konnte heute Nacht seinen hell lodernden Zorn freien Lauf lassen... sonst gabs ein Unglück!
Erst als der Morgen dämmerte kam er in seiner Unterkunft an und verfasste ein Schreiben an die Ritterin.
Was auch immer er getrieben hatte es hatte seinen Zorn auf ein normales Maß zurückgefahren, ja er wirkte sogar erschöpft, müde fast deprimiert... so als mache er sich große Sorgen. Wer wohl der Auslöser dazu war?
"Seinen Segen mit euch, geschätzte Ritterin Swynedd!
Ich werde euch am vierten Tage der Woche zur Abendstunde aufsuchen das empfinde ich als Zeitnah genug, um mich eurem Unwillen ob meines Tuns zu stellen.
Möchte ich euch dabei noch einmal darauf aufmerksam machen, dass mir allein andere Templer und nur seine Heiligkeit höchstpersönlich Befehle zu erteilen haben. Was im Kriegsfall sich so auch auf den Heerführer ausdehnt, sollte die Erhabene die Templer die nicht zum Schutz Rahals gebraucht werden mit dem Tross entsenden.
Doch wollte ich euch nicht den Rücken zukehren und euch stehen lassen, um euch somit den euch zustehenden Respekt zu erweisen. Doch werde ich nicht noch einmal mich aufhalten lassen, wenn ich für den Tempel wichtige Angelegenheiten zu erledigen habe. Sollte euch dies nicht behagen wendet euch bitte an die erhabene Tetrarchin Aliyahna, damit sie euch dahingehend mein Handeln nahe bringen kann. als Mitglied des Tempels bin ich dem zuerst verpflichtet.
Der einzige Fall wo mir jemand anders als der Tempel oder seine Heiligkeit befehlen kann ist der, wenn ich die Gesetze Rahals breche und somit die Garde eingreift, welche dann über mich Befehlsgewalt hat.
Sofern sich an eurer Anweisung, dass ich euch aufsuchen soll etwas geändert hat, lasst es mich zeitnah (ja der Teufel ritt ihn wirklich) wissen und wenn dem so bleibt dürft ihr euch aussuchen ob ihr einen Weißwein oder einen Roten bevorzugt oder ob ihr lieber allein bleiben wollt und meine Anwesenheit euch nur langweilt.
So würde ich mir den Weg in die Oberstadt in Erwartung eines interessanten Abend ihn auf mich nehmen oder eben nicht.
Möge ihm Ihm gefallen was er auf eurem Wege sehen wird!
gez. Althan,
Vicarius Alataris
Prätorianus"
Er lehnte sich zurück und las mit einem zufriedenen Schmunzeln das Schreiben nochmals ehe er es siegelte. Oh ja so oder so würde es seinen Zweck in die eine wie in die andere Richtung erfüllen, seine Laune hob sich merklich an.
Belehrungen würden ihr nicht gefallen, das wusste er, vor allem da sie so offentsichtlich waren und irgendwie war er doch gespannt, was nun folgen würde. Jedenfalls lenkte ihn dies davon ab sich Sorgen um einen Freund zu machen, der nicht sein Freund war.
Seufzend nahm er das Schreiben an sich und brachte es zur Oberstadt.
Ein gesiegeltes Schreiben an Ritterin Swynedd
Moderator: Rahal [Mod]
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Gast
Ein gesiegeltes Schreiben an Ritterin Swynedd
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 29. August 2012, 02:17, insgesamt 7-mal geändert.
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Anastasia Swynedd