Wer mag denn da den Alka nicht?

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Tristan Wulfram

Wer mag denn da den Alka nicht?

Beitrag von Tristan Wulfram »

Wer mag denn da den Alka nicht? Viele mögen ihn wohl nicht, vornehmlich Adoraner...
Aber sicherlich auch allerlei andere Subjekte haben eine Antipathie gegen den Alka, nur wer geht weit genug ihn töten zu wollen?

Der Magister saß in seinem Gemach im Palast des Alkas, vor ihm liegt ein Haufen unterlagen und unter ihm auch,
denn der Platz am Schreibtisch reichte für alle nicht aus. Es waren größtenteils Berichte der Garde und ähnliches, welche er die Nacht lang durchforstet hat.

Er musste herausfinden wer und wo die Attentäter sind. Und das nicht irgendwelche, sondern jene die den Alka angreifen wollen.
Gerade jene schienen keine Amateure zu sein, denn es gab wahrlich keinen Anhaltspunkt oder Hinweis, wo die Suche anfangen könnte.
Tristan hasste so etwas, denn nun musste er von 0 anfangen und schlimmer noch: Er musste sich unter das gemeine Volk mischen.

Der Magister verließ also Rahal und ging zu seinem Anwesen in Düstersee, wo er noch sein Vorratslager mit diversen Kisten hatte.
Alles was sich mit den Jahren so angesammelt war, konnte er dort finden. So dauerte es nicht lange, bis er einen Haufen an Kleidung zusammen hatte. Hauptsächlich Kleidung aus seiner Zeit als Krieger.
Abgenutzte, eher praktische Kleidung in der man ihn nur in Höhlen jagen sah. Der Magister fühlte sich sichtlich unwohler mit jedem weiteren angezogenen Kleidungsstück, dafür sah er nun aber auch wirklich aus wie ein Jäger oder Söldner.

Tristan fühlte sich ins Liedgefüge und sein eigenes Klangbild ein und griff in das Lied brachial und doch gewohnt ein. Seine Hautfarbe verdunkelte sich etwas, das Gesicht verformte sich zu einem kantigen Gesicht und ihm Wuchs ein grauer Bartansatz. Das Grobe war fertig. Nun legte er noch seinen Dolchgurt an und verließ das Haus. Von Düstersee aus nahm er die Kutsche nach Bajard, wo er sich nach Lameriast und dann nach Rahal überschiffen lies, um ins Hafengebiet zu kommen.

Abends trieb sich dort allerlei Packvolk herum, womöglich also auch jemand der eine Verbindung zu den Attentätern aufbauen kann. Vielleicht auch niemand. Er wusste es nicht, aber irgendwo musste er ja mit der Suche anfangen, also setzte er sich in die Taverne im Hafen und mischte sich unter die Leute, erzählte hier und da, dass er lukrative Arbeit sucht, kämpfen kann und für Gold nahezu alles erledigen könnte. Einigen Leuten bezahlte er sogar den Rum, in der Hoffnung dass sie geselliger und gesprächiger werden. Und wer weiß, vielleicht wurden sie dies? Notfalls würden auch einige Münzen rasch den Besitzer wechseln.

Genau jene Prozedur wiederholt er auch die nächsten Abende in Rahal, in der Hoffnung dann doch irgendwie an einen Hinweis zu geraten...
Zuletzt geändert von Tristan Wulfram am Dienstag 4. September 2012, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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