Jeden Tag zu frühen Stunde, überbringt das Handelsschiff einen Haufen voller Kisten. Kisten mit Nahrung des Festlandes, Kisten mit Stoffen, Kisten mit allerlei Dingen, die eben benötigt werden, auch auf Menek'Ur. Jedoch scheint die letzten Tage immer eine Kiste dabei zu sein, wessen Inhalt nicht auf den Markt zu bringen ist. Eine Kiste voller Maden und Insekten, welche sich bereits durch die kleinen Spalte drängen wollen, die die Holzstruktur erschafft. Sollte man jene Kisten öffnen, wird eben genau diese Ansammlung von Insekten herausströmen und versuchen sich zu entfernen.
Es sind einfache Insekten, keine spektakulären Wesen, welche mit sonderlicher Kraft gesegnet sind. Einfach nur dreckige Maden, Würmer, Käfer und Fliegen, welche das Bedürfnis hegen, ihre Freiheit außerhalb der Kiste fortzuführen.
Was allerdings interessanter sein wird, wird der beschmierte Zettel sein, welcher in dieser Kiste ruht. Bedauerlicherweise wird dort nur immer die selbe Nachricht draufstehen und so wiederholt sich dieser Vorgang, Tag ein Tag aus.
"Wie bei madigen kleinen Insekten wird alsbald mein Fuß über euch weilen. Und mit einem kleinen Zischen, einem kleinen Quetschen, könnt ihr deren Schicksal teilen."
Und täglich grüßt das Murmeltier
Moderator: Menekaner [Mod]
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Saahir Araith
* Als Saahir diese Kiste fand mit der Nachricht tobte er vor Wut.
Schnell stopfte er den Zettel in die Tasche und konzentrierte sich auf das Lied, ehe er in jenes eingriff und die Klänge des Feuers aus der Umgebung auf die stelle der Kiste sammelte. Was nicht all zu schwer war bei den massig vorhandenen Klängen in Menek ur. Kurzerhand brannte die Kiste sammt madiger Inhalt aus und er machte sich sofort auf den Weg zum Palast
um die Nachricht auf den Schreibtisch des Erhabenen zu packen. Eine kurze
Nachricht seinerseits heftet er anbei.*
Salam Aleikum Erhabener
Ich fand diese Nachricht in einer Kiste
die mit unserem Handelsschiff kam.
Jene war voller Maden und Insekten.
Ich habe sie verbrannt und weiß leider neda von wem sie sein könnte.
Da die elendigen Ketzer uns aber leider in letzter Zeit zusetzen
nehme ich an dass das Rahaler Fremdländerpack dafür verantwortlich ist.
Ich vermute sogar explezit das es die Armee ist.
Ma'salema Erhabener

Schnell stopfte er den Zettel in die Tasche und konzentrierte sich auf das Lied, ehe er in jenes eingriff und die Klänge des Feuers aus der Umgebung auf die stelle der Kiste sammelte. Was nicht all zu schwer war bei den massig vorhandenen Klängen in Menek ur. Kurzerhand brannte die Kiste sammt madiger Inhalt aus und er machte sich sofort auf den Weg zum Palast
um die Nachricht auf den Schreibtisch des Erhabenen zu packen. Eine kurze
Nachricht seinerseits heftet er anbei.*
Salam Aleikum Erhabener
Ich fand diese Nachricht in einer Kiste
die mit unserem Handelsschiff kam.
Jene war voller Maden und Insekten.
Ich habe sie verbrannt und weiß leider neda von wem sie sein könnte.
Da die elendigen Ketzer uns aber leider in letzter Zeit zusetzen
nehme ich an dass das Rahaler Fremdländerpack dafür verantwortlich ist.
Ich vermute sogar explezit das es die Armee ist.
Ma'salema Erhabener
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Qis´arx
So vergingen die Tage und die Nächte. Nur Insekten waren es, die jeden Tag aufs Neue aus dem Holzgefäß krochen und sich versuchten breit zu machen. Der Inhalt änderte sich nicht, auch nicht die Nachricht.
Allerdings wird wohl Änderung bemerkt werden, wenn am morgigen Tage das Handelsschiff nach Menek'Ur segelt. Zwischen den Kisten, welche die Waren hüteten, kauerte eine Gestalt. Ein alter Mann, kaum Fleisch am Leibe und auch keinerlei Zähne im Mund, mit welchen er die Nahrung zerkleinern könnte, die man ihn eventuell gegen Hungersnot gab. Auch seine Kleider waren eher lumpig, Schuhe fehlten vollkommen. Ein Obdachloser.
Ein verängstigter Obdachloser, der spätestens dann, wenn die Männer die Kisten von Bord tragen, panisch schreiend umher rennt und nicht wirklich bei Sinnen scheint.
"I' mache nichts, i' mache nichts! I' will ni' hier sei. Sie tötet mi', sie tötet mi'. Bitte nimm' das und lass mi' in Ruh'!"
Undeutliches Gebrabbel, welches damit beendet wird, dass er eine kleine Schatulle auf den Boden wirft, aus dunklem Holz geschnitzt, und anscheinend gut versiegelt. Sollte man sich die Kiste ansehen, wird man feststellen, dass zu mindest kein Dietrich oder Schlüssel jene zu öffnen vermag. Sie wird von einer dunklen Gabe umschlungen. Allerdings wurde sich nicht groß bemüht und ein guter Liedkundiger wird jene recht schnell öffnen können. So wird es ein Schmuckstück sein, welches sich offenbart, so wie ein weiterer, netter Brief.
Schritt für Schritt.
Auch die schönsten Dinge können die dramatischsten Folgen mit sich ziehen. Ich hoffe euer Herz war so weich, dass ihr dem guten Mann, welcher euch jenes brachte, Nahrung und Wasser angeboten habt, sonst wird er wohl die Rückreise nicht überleben, sollte er denn die Hinreise geschafft haben.
Unterschätzt nicht. Niemals, niemanden. Denn das, Freunde der Sonne, ist nur der Anfang. Und es mag noch keinen großartigen Sinn ergeben, aber glaubt mir, zum Schluss, solltet ihr da noch fähig sein klar zu denken, werdet ihr den Sinn erkennen.
Nur Geduld.
[img]http://th04.deviantart.net/fs70/PRE/i/2010/111/d/b/Steampunk_Jewelry_Ring_Bermuda_by_CatherinetteRings.jpg[/img]
Allerdings wird wohl Änderung bemerkt werden, wenn am morgigen Tage das Handelsschiff nach Menek'Ur segelt. Zwischen den Kisten, welche die Waren hüteten, kauerte eine Gestalt. Ein alter Mann, kaum Fleisch am Leibe und auch keinerlei Zähne im Mund, mit welchen er die Nahrung zerkleinern könnte, die man ihn eventuell gegen Hungersnot gab. Auch seine Kleider waren eher lumpig, Schuhe fehlten vollkommen. Ein Obdachloser.
Ein verängstigter Obdachloser, der spätestens dann, wenn die Männer die Kisten von Bord tragen, panisch schreiend umher rennt und nicht wirklich bei Sinnen scheint.
"I' mache nichts, i' mache nichts! I' will ni' hier sei. Sie tötet mi', sie tötet mi'. Bitte nimm' das und lass mi' in Ruh'!"
Undeutliches Gebrabbel, welches damit beendet wird, dass er eine kleine Schatulle auf den Boden wirft, aus dunklem Holz geschnitzt, und anscheinend gut versiegelt. Sollte man sich die Kiste ansehen, wird man feststellen, dass zu mindest kein Dietrich oder Schlüssel jene zu öffnen vermag. Sie wird von einer dunklen Gabe umschlungen. Allerdings wurde sich nicht groß bemüht und ein guter Liedkundiger wird jene recht schnell öffnen können. So wird es ein Schmuckstück sein, welches sich offenbart, so wie ein weiterer, netter Brief.
Schritt für Schritt.
Auch die schönsten Dinge können die dramatischsten Folgen mit sich ziehen. Ich hoffe euer Herz war so weich, dass ihr dem guten Mann, welcher euch jenes brachte, Nahrung und Wasser angeboten habt, sonst wird er wohl die Rückreise nicht überleben, sollte er denn die Hinreise geschafft haben.
Unterschätzt nicht. Niemals, niemanden. Denn das, Freunde der Sonne, ist nur der Anfang. Und es mag noch keinen großartigen Sinn ergeben, aber glaubt mir, zum Schluss, solltet ihr da noch fähig sein klar zu denken, werdet ihr den Sinn erkennen.
Nur Geduld.
[img]http://th04.deviantart.net/fs70/PRE/i/2010/111/d/b/Steampunk_Jewelry_Ring_Bermuda_by_CatherinetteRings.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Qis´arx am Donnerstag 12. Juli 2012, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Shaladir Fazir Omar
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Qis´arx
Der Ring wird die vergangenen Tage nicht sonderlich hervor gestochen sein. Außer der merkwürdigen Verarbeitung scheint daran nichts zu finden sein, was eben Seltsamkeiten mit sich bringt.
In der heutigen Nacht jedoch, da beginnt der blaue Stein regelrecht zu pulsieren, durchzogen von irgendeiner dunklen Macht. Wie ein kleiner Herzschlag zieht sich diese Magie durch den Stein und in einigen Minuten dieses Schauspiels scheint jenes Pulsieren an Geschwindigkeit zuzunehmen. nur um dann wieder vollkommen ab zu sterben, als wäre nie was geschehen.
In der heutigen Nacht jedoch, da beginnt der blaue Stein regelrecht zu pulsieren, durchzogen von irgendeiner dunklen Macht. Wie ein kleiner Herzschlag zieht sich diese Magie durch den Stein und in einigen Minuten dieses Schauspiels scheint jenes Pulsieren an Geschwindigkeit zuzunehmen. nur um dann wieder vollkommen ab zu sterben, als wäre nie was geschehen.