*An seine Heiligkeit,dem Alka und der Stadtwache ergeht ein Bericht. Ein identischer Bericht wird auch im Tempelkeller zu finden sein. Es wird der jeweilige Titel/Anrede des Adressanten verwendet werden...*
Seinen Zorn mit Euch, eure Heiligkeit erhabener Alka des Heiligen Alatarischen Reiches, Faolan Tianarch!/Hauptmann Yxul'lerlatox, Kind des Allmächtigen!
Am gestrigen Abend wurde eine Befragung des Gefangenen Marzius Windwarden durchgeführt. Anwesend waren die erhabene Tetrarchin Aliyahna, Vicarius Althan und von der Garde, Trabant Amon.
Da sich kurze Zeit später Trabend Amon auf die Suche nach den Berichten der Gefangennahme und Inhaftierung besagter Person machte, auf Wunsch der Erhabenen hin, wurde die Befragung von meiner Person in Anwesenheit der Erhabenen fortgeführt.
Anbei der Bericht dieses Gespräches.
So möge er Euch mit Seinem Zorn erfüllen und Ihm gefallen was er sehen wird!
Gez. Althan,
Vicarius Alataris
„Befragung des Gefangenen Marzius Windwarden, 04. Cirmiasum 255
Grund der Inhaftierung: Hochverrat am heiligen rahalischen Reiche
Tätigkeiten des Gefangenen: Großmeister der Schreinerei und Bognerskunst, sowie Forstarbeit
geübt in der Feldarbeit und Feinschmiedekunst
Der Gefangene bestätigt, dass er bisher in Gerimor seiner Berufung nachging wo er bis vor einem Mond auch ansässig gewesen war, nun lebt er aber in Bajard. Er behauptet standhaft, dass er eine Erinnerungslücke habe und sich nur an die vergangenen 10 Monde seines Lebens erinnern könne bis zum heutigen Tage hin.
Ihm wurde gesagt, dass er in Düstersee gelebt haben soll und er der einzige Schreiner im rahalischen Reiche gewesen sei. Er soll im Dienste der Söhne Hagaduns gestanden haben und derjenige gewesen sein, der einen mächtigen Rammbock konstruiert und gebaut habe.
Doch er kann sich nicht an diese Zeit erinnern.
Er konnte sich an eine Hütte im Wald erinnern und Kopfschmerzen, neben ihm soll eine eiserne Maske gelegen haben. So groß wie sein Schädel soll sie gewesen sein. Die Hütte soll in einem Dorf im Walde gestanden haben. Des Weiteren berichtete er, dass er genau in diesem Moment zwei Frauen sah, die sich über ihn beugten. Sie teilten ihm mit, dass sie Schwestern seien und auf ihren Gewändern prangte ein Zeichen mit den Buchstaben WG. Alle in diesem Dorf trugen besagtes Zeichen. Diese teilten ihm mit, dass er überfallen worden war. Danach ging er auf Reisen und erlernte aufgrund des Verlustes seines Gedächtnisses alles neu.
Auf die Frage nach seinem Glauben, gab er zu glaubensneutral zu sein und nur für sein Handwerk zu leben.
Ebenso gab der Gefangene an, dass dies seine erste Befragung gewesen sei, wo Landsknecht Salakaz uns in einem Schreiben mitteilen lies, dass eine eingehende Befragung schon stattfand. Im wieweit er uns dahingehend Lügen aufzutischen versucht möget ihr euch Gedanken machen.
Sollte also durch sein Verschwinden vor fast 10 Monden eine Suche eingeleitet worden sein so würde der Tempel den besagter Aushang interessieren. So sollte damals er an den Bau dieser Waffe mitgewirkt haben, sein Verschwinden damals bekannt sein und ebenso der Hochverrat dadurch, dass er zu den Ketzern nach Berchgard gegangen sein soll.
Er scheint einen Hass auf den Adel, Regimentler und Priesterschaft Gerimors zu haben, was in Wort und Tat zum Ausdruck kam. Es sei zu Streitigkeiten gekommen da der Gefangene das Regiment beleidigt haben soll, angriff und bedrohte.
Von ihm wurde in Berchgard verlangt, dass er es wappnen sollte, gegen einen Angriff unserer Streiter und zwar mit einer von ihm konstruierten Waffe, dem Rammbock. Es entzieht sich unserer Kenntnis wozu man einen Rammbock zur Verteidigung brauchen könne, immerhin ist es eine Waffe, damit die Tore von AUSSEN zerstört werden, um eine Stadt einzunehmen.
Der Graf von Arganta sei im Besitz der Kopie eines Baumplanes besagten Rammbockes von Herrn Windwarden, zugespielt haben sollte ihm dies ein Spion aus Rahal. Besagter Spion habe ihm von diesem Rammbock erzählt und die Pläne sowie eine Skizze in die Hände des Grafen gespielt. Über Aussehen dieses Spions ist ihm nichts bekannt, doch spielt er dem Grafen Informationen aus Rahal zu. Der Gefangene Windwarden wurde damals anscheinend nach den Schwachpunkten der Konstruktion befragt. Der Graf teilte ihm mit, dass er der Erbauer dieses Rammbockes gewesen sei, doch wiederum streitet der Gefangene vor uns ab sich an seine Zeit davor und den Bau zu erinnern.
Das Original sei damals an unseren Heerführer der Schwarzen Armee, Ritter Durion gegangen. Ebenso berichtete der Gefangene von einer verstaubten Kiste in der Bank, welche ihm die Dame der Bank aushändigte, nachdem sie ihn scheinbar wiedererkannte. In dieser Kiste befanden sich Pläne zum Bau besagten Rammbockes, einer Balliste, Tribke und Katapulte.
Weiterhin behauptet er, dass er dem Grafen diese Pläne nicht hat zukommen lassen.
Er bleibt dabei, dass sein Bauplan des Rammbockes den er in Rahal entworfen habe in die Hände des Grafen gespielt worden sei, ohne sein Wissen. Laut seines Wissens gab es nur ein Original bei Ritter Durion und eine Kopie in besagtem Bankfach in Bajard.
Der Gefangene besteht darauf nichts über sein Leben in Rahal zu wissen, er weis was Hochverrat für ihn bedeuten würde, doch zeigte er sich kooperativ und beantwortete unsere Fragen, weil er weiterleben will mit einem Weibe Namens Viana Leyiasa. Ebenso nannte er den Namen Lydonia, sich dann verbessernd und sie Viana nennend. Ich vermute dahingehend ein und die selbe Person.
Es wird vorgeschlagen dieser Frau habhaft zu werden, sie scheint ihm etwas zu bedeuten. Nun endlich hielten wir ein Druckmittel in der Hand wie es aussah, besagte Frau soll sich in Bajard aufhalten.
Es sollte zuerst herausgefunden werden, wo besagte Dame sich aufhält.
Der Erhabenen schwebt vor, sollte er nicht die Wahrheit gesagt haben, besagte Dame vor seinen Augen Stück für Stück auseinander zunehmen.
Die Erhabene Tetrarchin wies mich an den Vorschlag für sein Vergehen mit niederzuschreiben. Er solle einige Monde Zwangsarbeit ableisten, um seine Taten wieder gut zu machen.
Zum Ende hin bot er an unser Spion zu werden, immerhin kenne er die Schwachpunkte der Verteidigung Berchgards.
Er käme an die Zughebel des Tores von Berchgard, da er dieses im Auftrage nach unserem Angriff verstärken sollte. Er sei Bauherr für die Verstärkung, Befestigung und dem Neubau des Tores. Den Auftrag hat er von einer Regimentlerin Namens Koporal, Lilian van Valerian erhalten
Ebenso sollte er die Bercharder auf unseren Rammbock vorbereiten. Zudem bot er an, dass er an unserem Rammbock Verbesserungen in Zusammenarbeit mit unseren Schreinern vornehmen könne.
Abschliesend muss ich bekennen, dass seine Worte voller Widersprüche sind und Ungereimtheiten. Der Tempel kam schon am gestrigen Abend zu dem Schluss, dass er lügt. Nachforschungen werden angestellt werden, die seine Worte überprüfen werden.“
An den Alka und an die Stadtwache
Moderator: Rahal [Mod]
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Gast
An den Alka und an die Stadtwache
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 6. Juli 2012, 06:52, insgesamt 4-mal geändert.
-
Gast
Erneut wird ein Bericht seinen Weg in den Palast zu Händen des Alkas, zur Stadtwache zu Händen des Hauptmannes und in den Tempel zu Händen Aliyahnas und der Mitglieder der Templerschaft seinen Weg finden. Auf den Bericht ist die jeweilige Anrede besagter Personen verzeichnet.
„Festnahme von Viana Leyiasa und ein verhinderter Ausbruchsversuch Marzius Windwardens,
05. Cirmiasum 255
Am gestrigen Abend gelang die Festnahme des Weibes Viana Leyiasa, die Verlobte von dem Gefangenen, durch die Landsknechtin Scarlett Lilian. Sie wollte den Gefangenen besuchen und meine Person wies die Landsknechtin darauf hin an, dass dieses Weib festzusetzen sei auf Anweisung der erhabenen Tetrarchin Aliyahna. Eine Befragung sei in den kommenden Tagen angesetzt.
Es fand eine Zusammenführung des Gefangenen und seines Weibes statt, danach wurde sie zu einem ersten Verhör fortgeführt.
Anwesende bei diesem Verhör war die Landsknechtin Scarlett Lilian, die auch mit der Ausführung der Druckmittel beschäftigt war und meiner Person.
Das Verhör war nur von kurzer Dauer, das Weib ist schwach und verlor das Bewusstsein, mehr als ihren Namen und ihre Bestätigung, dass sie die Verlobte besagten Mannes sei brachten wir nicht aus ihr heraus, als wir durch ein Geräusch gestört wurden.
Wie es sich herausstellte hatte ist es dem Gefangenen gelungen das Schloss seiner Zelle auszuhebeln mit einem Stab, der Stab war selbiger woran in dieser Zelle Gefangene gebunden werden, den er als Hebel einsetzte. Man fand Späne bei der Durchsuchung der Zelle, was auf einen scharfen Gegenstand schließen lässt.
Landsknechtin Scarlett Lilian teilte mir mit, dass er von der Wache eingehend durchsucht worden sei. Es sei dahingestellt wie er zu diesem Werkzeug nun kam. Er drohte damit die Landsknechtin anzugreifen, was in an bedacht seiner Lage eine bodenlose Dummheit ist, der Versuch wurde von ihr und meiner Person rasch niedergeschlagen.
Das Kind des Alleinen Lethraxiae L´ysstzrr kam hinzu und wurde über die Vorgänge genau informiert. Ich machte den Vorschlag ihn nackt auszuziehen und jede Ritze nochmals nach verborgenen Waffen oder Werkzeugen zu untersuchen, um einen neuen Fluchtversuch zu verhindern.
Er wurde in eine neue Zelle verlegt und zwar abseits seines Weibes wo sie sich nicht sehen, aber sprechen konnten. Es sollte eine Wache ständig in ihrer Nähe sein, um zu hören was sie besprechen.
Ich gehe davon aus, dass er so lange sein Weib in den Händen der Wache ist er sich kooperativer zeigen wird.
Ein Gespräch mit einem Bewohner Düstersees, der diesen Mann kennt steht noch aus und wird am sechsten Tage dieses Wochenlaufes noch stattfinden.
So möge dem Allmächtigen gefallen was er auf unserem Wege noch sehen wird!
gez. Althan,
Vicarius Alataris“
„Festnahme von Viana Leyiasa und ein verhinderter Ausbruchsversuch Marzius Windwardens,
05. Cirmiasum 255
Am gestrigen Abend gelang die Festnahme des Weibes Viana Leyiasa, die Verlobte von dem Gefangenen, durch die Landsknechtin Scarlett Lilian. Sie wollte den Gefangenen besuchen und meine Person wies die Landsknechtin darauf hin an, dass dieses Weib festzusetzen sei auf Anweisung der erhabenen Tetrarchin Aliyahna. Eine Befragung sei in den kommenden Tagen angesetzt.
Es fand eine Zusammenführung des Gefangenen und seines Weibes statt, danach wurde sie zu einem ersten Verhör fortgeführt.
Anwesende bei diesem Verhör war die Landsknechtin Scarlett Lilian, die auch mit der Ausführung der Druckmittel beschäftigt war und meiner Person.
Das Verhör war nur von kurzer Dauer, das Weib ist schwach und verlor das Bewusstsein, mehr als ihren Namen und ihre Bestätigung, dass sie die Verlobte besagten Mannes sei brachten wir nicht aus ihr heraus, als wir durch ein Geräusch gestört wurden.
Wie es sich herausstellte hatte ist es dem Gefangenen gelungen das Schloss seiner Zelle auszuhebeln mit einem Stab, der Stab war selbiger woran in dieser Zelle Gefangene gebunden werden, den er als Hebel einsetzte. Man fand Späne bei der Durchsuchung der Zelle, was auf einen scharfen Gegenstand schließen lässt.
Landsknechtin Scarlett Lilian teilte mir mit, dass er von der Wache eingehend durchsucht worden sei. Es sei dahingestellt wie er zu diesem Werkzeug nun kam. Er drohte damit die Landsknechtin anzugreifen, was in an bedacht seiner Lage eine bodenlose Dummheit ist, der Versuch wurde von ihr und meiner Person rasch niedergeschlagen.
Das Kind des Alleinen Lethraxiae L´ysstzrr kam hinzu und wurde über die Vorgänge genau informiert. Ich machte den Vorschlag ihn nackt auszuziehen und jede Ritze nochmals nach verborgenen Waffen oder Werkzeugen zu untersuchen, um einen neuen Fluchtversuch zu verhindern.
Er wurde in eine neue Zelle verlegt und zwar abseits seines Weibes wo sie sich nicht sehen, aber sprechen konnten. Es sollte eine Wache ständig in ihrer Nähe sein, um zu hören was sie besprechen.
Ich gehe davon aus, dass er so lange sein Weib in den Händen der Wache ist er sich kooperativer zeigen wird.
Ein Gespräch mit einem Bewohner Düstersees, der diesen Mann kennt steht noch aus und wird am sechsten Tage dieses Wochenlaufes noch stattfinden.
So möge dem Allmächtigen gefallen was er auf unserem Wege noch sehen wird!
gez. Althan,
Vicarius Alataris“
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Arok´xaryl
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Gast
Erneut wird ein Bericht seinen Weg in den Palast zu Händen des Alkas, zur Stadtwache zu Händen des Hauptmannes und in den Tempel zu Händen Aliyahnas und der Mitglieder der Templerschaft seinen Weg finden. Auf den Bericht ist die jeweilige Anrede besagter Personen verzeichnet.
„Befragung von Dylan Sgian zur Vergangenheit Marzius Windwarden, 06. Cirmiasum 255
Da der Gefangene sich nur an die letzten zehn Monde seines Lebens erinnern konnte, traf ich mich mit dem Herrn Sgian, einem Bewohner der Gemeinde Düstersees, den ich dort vor einigen Monden kennen lernen durfte.
Herr Sgian erzählt folgendes:
„Seine Erhabenheit Ahad Drugar hatte die Güte ihn bei den Söhnen Hagaduns aufzunehmen, die Wehrburg mit aufzubauen war seine Aufgabe damals, als er zu uns kam. Es ging zu Anfang auch alles seinen reibungslosen Gang, bis er Kontakt bekam mit der Lethra Vicy'xa. Sie nahm ihn zum Sklaven, um ihm Gehorsam beizubringen und die weiteren Lehren des Alleinen wohl ebenso.. sehr zum Missfallen von Ahad Drugar... immerhin stand er unter seinem Schutz, also löste er ihn aus für Unsummen, die er nicht mal annähernd wert ist.
Er geriet überdies über irgendwas mit der Lethra in Streit, ebenso mit L'ysstzrr, der Leibwache des Alka. Da die Auseinandersetzungen auch andere Besucher, Gäste, Bürger in Mitleidenschaft zu ziehen wurde zusammen mit dem Alathraxor Tar'lyrrn und Ahad Drugar sowie der Erhabenden Aliyahna beschlossen, das beide Lethra aus Düstersee fernzubleiben haben, sowie er sich dort weiterhin erstmal aufzuhalten habe... und weitere Gängeleien und Auseinandersetzungen auszubleiben haben.
Nun... _er_ hat sich nicht daran gehalten und weiterhin den Streit gesucht, hat weiter Unfrieden gestiftet, wo es nur annähernd möglich war. Letztlich sollte er eine angemessene Strafe erhalten und zuvor zu den Vorfällen ein Gespräch mit der Erhabenen Aliyahna führen, bei dem ich persönlich ebenso zugegen war.
Er wurde unverschämt, bis hin zu anmaßend, verließ das Gespräch ohne entlassen zu sein, so dass letztlich die Strafe in einem weiteren Gespräch zwischen der Tetrarchin, dem Ahad und Alatraxor beschlossen wurde.. er hätte die Schandmaske tragen zu müssen und Tempeldienst zu verrichten, schweigend, außer er würde von den Ahads, die Tetrarchinnen oder dem Alka angesprochen.. die Strafe trat er nie an, sondern floh.
Er hat es behauptet gläubig zu sein, aber Gehorsam kennt er nicht, nicht einmal annähernd und auch mit den übrigen Lehren scheint es mehr als nur zu mangeln.
Er tauchte Monde später in Berchgard auf verlässliche Quellen ließen hören, dass er die Baupläne des Rammbocks, von denen ich übrigens nicht einmal bis dahin etwas wusste, weil den beteiligten Handwerkern Stillschweigen aufbefohlen wurde. Er behauptete vor dem Grafen persönlich sich an nichts mehr zu erinnern, aber an die Pläne und genauso an den Rammbock, was an und für sich schon seltsam genug ist. Es ging wohl mit ihm in Berchgard eine ganze Weile lang gut, wie es scheint, aber mittlerweile sucht auch das alumenische Reich ihn wegen Hochverrats, soweit mir bekannt ist. Was er dort genau verbrochen hat, weiß ich nicht, das entzieht sich meiner Kenntnis.. Ich weis nur, dass er für eine Menge Ärger im Handelshaus gesorgt hat, Streitigkeiten untereinander und nun in Bajard sein nächstes Ei legt und ist dafür im Dreck gelandet.
Die Dame Llyodia, nach der ihr fragt ist dem Handelshaus angehörig in Berchgard. Viana Leyiasa aber ist mir unbekannt.“
„Wie schon in seiner Vergangenheit zu erkennen war der Gefangene ungehorsam, respektlos achtete nicht die Höheren und handelte mehrfach gegen die Gebote des Allmächtigen.
Ebenso ungehorsam, respektlos ist er nun die Tage gegenüber den Wachen und dem Tempel gewesen, er sprach mehrfach ungefragt.
Somit verfügt nun ein jeder der Höheren über die Taten des Gefangenen aus seiner Vergangenheit, welche ich in Erfahrung bringen konnte.
Gez.Althan,
Vicarius Alataris“
„Befragung von Dylan Sgian zur Vergangenheit Marzius Windwarden, 06. Cirmiasum 255
Da der Gefangene sich nur an die letzten zehn Monde seines Lebens erinnern konnte, traf ich mich mit dem Herrn Sgian, einem Bewohner der Gemeinde Düstersees, den ich dort vor einigen Monden kennen lernen durfte.
Herr Sgian erzählt folgendes:
„Seine Erhabenheit Ahad Drugar hatte die Güte ihn bei den Söhnen Hagaduns aufzunehmen, die Wehrburg mit aufzubauen war seine Aufgabe damals, als er zu uns kam. Es ging zu Anfang auch alles seinen reibungslosen Gang, bis er Kontakt bekam mit der Lethra Vicy'xa. Sie nahm ihn zum Sklaven, um ihm Gehorsam beizubringen und die weiteren Lehren des Alleinen wohl ebenso.. sehr zum Missfallen von Ahad Drugar... immerhin stand er unter seinem Schutz, also löste er ihn aus für Unsummen, die er nicht mal annähernd wert ist.
Er geriet überdies über irgendwas mit der Lethra in Streit, ebenso mit L'ysstzrr, der Leibwache des Alka. Da die Auseinandersetzungen auch andere Besucher, Gäste, Bürger in Mitleidenschaft zu ziehen wurde zusammen mit dem Alathraxor Tar'lyrrn und Ahad Drugar sowie der Erhabenden Aliyahna beschlossen, das beide Lethra aus Düstersee fernzubleiben haben, sowie er sich dort weiterhin erstmal aufzuhalten habe... und weitere Gängeleien und Auseinandersetzungen auszubleiben haben.
Nun... _er_ hat sich nicht daran gehalten und weiterhin den Streit gesucht, hat weiter Unfrieden gestiftet, wo es nur annähernd möglich war. Letztlich sollte er eine angemessene Strafe erhalten und zuvor zu den Vorfällen ein Gespräch mit der Erhabenen Aliyahna führen, bei dem ich persönlich ebenso zugegen war.
Er wurde unverschämt, bis hin zu anmaßend, verließ das Gespräch ohne entlassen zu sein, so dass letztlich die Strafe in einem weiteren Gespräch zwischen der Tetrarchin, dem Ahad und Alatraxor beschlossen wurde.. er hätte die Schandmaske tragen zu müssen und Tempeldienst zu verrichten, schweigend, außer er würde von den Ahads, die Tetrarchinnen oder dem Alka angesprochen.. die Strafe trat er nie an, sondern floh.
Er hat es behauptet gläubig zu sein, aber Gehorsam kennt er nicht, nicht einmal annähernd und auch mit den übrigen Lehren scheint es mehr als nur zu mangeln.
Er tauchte Monde später in Berchgard auf verlässliche Quellen ließen hören, dass er die Baupläne des Rammbocks, von denen ich übrigens nicht einmal bis dahin etwas wusste, weil den beteiligten Handwerkern Stillschweigen aufbefohlen wurde. Er behauptete vor dem Grafen persönlich sich an nichts mehr zu erinnern, aber an die Pläne und genauso an den Rammbock, was an und für sich schon seltsam genug ist. Es ging wohl mit ihm in Berchgard eine ganze Weile lang gut, wie es scheint, aber mittlerweile sucht auch das alumenische Reich ihn wegen Hochverrats, soweit mir bekannt ist. Was er dort genau verbrochen hat, weiß ich nicht, das entzieht sich meiner Kenntnis.. Ich weis nur, dass er für eine Menge Ärger im Handelshaus gesorgt hat, Streitigkeiten untereinander und nun in Bajard sein nächstes Ei legt und ist dafür im Dreck gelandet.
Die Dame Llyodia, nach der ihr fragt ist dem Handelshaus angehörig in Berchgard. Viana Leyiasa aber ist mir unbekannt.“
„Wie schon in seiner Vergangenheit zu erkennen war der Gefangene ungehorsam, respektlos achtete nicht die Höheren und handelte mehrfach gegen die Gebote des Allmächtigen.
Ebenso ungehorsam, respektlos ist er nun die Tage gegenüber den Wachen und dem Tempel gewesen, er sprach mehrfach ungefragt.
Somit verfügt nun ein jeder der Höheren über die Taten des Gefangenen aus seiner Vergangenheit, welche ich in Erfahrung bringen konnte.
Gez.Althan,
Vicarius Alataris“
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 7. Juli 2012, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.