Des Nachts in Berchgard
-
Rafael von Arganta
Grau und hässlich entstieg der neue Tag der dunklen Nacht.
Noch immer bedeckte der Schnee den Boden, und wo man stand entwich der Atem in weissen Rauchschwaden.
Es war kalt, doch Rafael fror nicht von der Kälte sondern dem eisigen Griff der Niederlage des abends.
Fast flehend blickte er an dem Baum des Lichtes hinauf, vor dem er kniete, der Kopfwunde, die längst aufgehört hatte zu bluten nicht wirklich mehr beachtend.
In ihm fraßen die Gefühle der Schuld, kämpften mit dem Wissen darum das es Recht war was er getan hatte, und doch gab er sich die Schuld an der Niederlage.
Daran das seine Gefährten hätten getötet werden können, das Liam in die Hände des Feindes gefallen war.
War er vor Hass wirklich so verblendet gewesen das er geglaubt hatte sie könnten auf dem Felde des Feindes wahrlich gewinnen?
Varuna ...
Erneut, die Stadt seines Schicksales wohl.
Einst Perle Hohenfels.
Nun Ruine und sitz der Raben.
Er hatte nicht mit so viel Wiederstand gerechnet als er zu der "kleinen" Exkursion aufgerufen hatte.
Einfach ein Ritt hinein in die Stadt, Sichtung und Einschätzung des Feindes.
Er wollte sehen, sicher gehen ob sich irgendetwas verändert hatte, seid sie den Golem und die Abtei samt den Kultisten vernichtet hatten.
Den alten Kampfgefährten und Gardisten Drakhon Sokarth hatten sie wenig Zeit widmen können, als er nach Berchgard gekommen war.
Oh... hätten man doch da schon geahnt welch falsches Spiel der Mann trieb.. man hätte sich den Ritt ersparen können.
Ein Rabendiener war er.
Ein Packtierer Kra'thors!
Natürlich hatte man sie in Varuna erwartet als man hinritt.
Brühwarm hatte Drakhon wohl von Ihrem Vorhaben berichtet, und so traf man nicht nur auf die tumben Diener, seelenlose Untoten die wahrlich keine Mühe für seine Mannen und ihre Schwerter darboten, nein.. man traf auf SIE.
Diener des Raben, Letharen ... die nur auf sie warteten.
Und man traf auf Drakhon Sokarth der sich ihm diesmal offenbarte.
Wie ein Schlag ins Gesicht hatte er jene Tatsache zur Kentniss genommen.
Erst Anveena, jetzt Drakhon, der nicht nur Gardist des Königlichen Regimentes war, sondern einst sogar Mitglied der Allianz.
Wer seiner Freunde würde sich ihm noch offenbahren? Cedric? Mariella? Rahel? Thelor ... der Herzog gar?
Rafael musste acht geben das er nicht begann in allem und jedem einen dieser Missgeburten zu sehen.
Wie er selber, sah er auch in den Gesichtern seiner Begleiter die Entschlossenheit.
Für den Moment gab er den Befehl zum Rückzug.
Weg von der Brücke. Sollten sie doch kommen.
Doch sie kamen nicht.
Stattdessen stürzte sich eine Schar Raben auf sie.
Doch bevor sie reagierne konnte, wurden jene angegriffen.
Rafael traute seinen Augen kaum als der Adler, von wo auch immer er herkam die Reihen der Raben durchbrach, sie auseinander und durcheinander brachte.
Einige fielen getroffen vom Himmel der Rest floh ob der Macht des Tieres.
Temora ...
Temora war bei ihnen mit ihnen !!!
Wartete wirklich ein Heer von Untoten hinter dem Tor auf sie?
Kur nur befragte er Cedric, Thelor und Alindra ob ihrer Meinung, dann rückte man vor.
Sie würden sich dem was hinter dem Tor auf sie wartete stellen. Dann würde man weitersehen.
Zurückziehen konnte man sich immer noch.
So jedenfalls hatte er gedacht.
Doch es kam anders.
Die Worte wechselten. Beleidigungen, Fragen ohne Antworten, Antworten auf die es keine Fragen gab, und schlussendlich kam es zum offenen Kampf.
Sein Fehler.
Diese Niederlage hatte er ganz klar auf seine Kappe zu nehmen.
Er hatte nur mit den tumben Dienern gerechnet.
Nicht wirklich klare Taktiken vorgegeben.
Und als es jetzt zum Kampf kam, glich man eher einem aufgescheuchtem Haufen denn der Kampferprobten Truppe die man hätte sein können.
So gut es ging versuchte er auf Torjan zu achten, schlug gar ein oder zwei der Gegner zu Boden doch dann vermochte auch er sich den Angriffen nicht mehr zu erwehren und wurde niedergeschlagen.
Als er wieder erwachte, hörte er wie ihn jemand Aaron nannte.
Er begriff nicht.
Sah die Letharin über sich, die ihm versprach das man sich wiedersehen würde, dann wurde er auch schon hochgezogen, und befahl den Rückzug.
Auf der Brücke bemerkte er das Liam fehlte, und jemand erklärte ihm das man ihn festhielt da man ihn für ihn hielt.
Man hatte also Rafael haben wollen, und nun musste Liam dafür herhalten.
Ein Zurück jedoch gab es nicht.
Auch wenn es gegen Rafaels Tugenden war auch nur einen Mann, ob Tod oder Lebendig zurück zu lassen.
Es blieb nur der Rückzug.
Doch als man am Ende der Brücke ankam, versperrten vier oder fünf Adler ihnen den Weg.
Zurück? Hieß es das sie sich erneut dem Kampf stellen sollten?
Das war unmöglich.
Seine Leute, er selber waren zu angeschlagen. Sie würden in den offenen Tod laufen, würden sie es erneut wagen.
Hieß es das er selber ... Rafael sich nun den Zorn Temoras zugezogen hatte, weil er Liam zurückgelassen hatte?
Was jedoch hätte er tun sollen. Zurückgehen und sagen "Hier ... hier bin ich?" ja das hatte er vorgehabt, doch hatten das seine Leute nicht zugelassen.
Zurück ... konnte man nicht.
Vorwärts konnte man nicht. Die Adler standen wie eine Mauer vor der Brücke.
"Ein Tor."
Bat er die Praeceptor Apex, die auch nicht lange nachfragte sondern ihm das gewünschte erschuf.
"Rückzug nach Berchgard."
befahl er knapp und diesmal wartete er bis der letzte durch das Tor gegangen war. Bevor er folgte.
In Berchgard angekommen wurden sie bereits von Arlon erwartet der aufgeregt davon erzählte das man einen Trupp Rahaler gesichtet hatte.
Direkt zwischen Varuna und Berchgard wären sie gewesen.
DAS war es!
Davor hatten die Adler sie geschützt... gewarnt.
Temora war wahrlich mit ihnen gewesen.
Eine Wärme wie lange nicht, eine Zuversicht die er in dem Moment in sich gespürt hatte, und tiefe Dankbarkeit.
Er hoffte das Temora auch mit Liam sein würde, und das jener die Sache überstehen würde.
Man selber musste sich diese Niederlage nun jedoch eingestehen.
Ob wegen seines Zornes, der fehlenden Taktik oder dem Verrat des Drakhon Sokarth...
Sie hatten diese Schlacht verloren.
Aber das musste ihnen nicht gefallen ... sie mussten es das nächste mal nur besser machen.
Und das hatte Rafael jedenfalls vor.
Für diesen Abend jedoch, für diese Nacht gab es für ihn nur Eines.
Der Ritt gen Kloster.
Hier würde und hier wollte er die Nacht verbringen.
In tiefer Dankbarkeit für die Streitbare, die einmal wieder gezeigt hat das sie mit jenen war die für sie ihr Schwert erhoben.
Noch immer bedeckte der Schnee den Boden, und wo man stand entwich der Atem in weissen Rauchschwaden.
Es war kalt, doch Rafael fror nicht von der Kälte sondern dem eisigen Griff der Niederlage des abends.
Fast flehend blickte er an dem Baum des Lichtes hinauf, vor dem er kniete, der Kopfwunde, die längst aufgehört hatte zu bluten nicht wirklich mehr beachtend.
In ihm fraßen die Gefühle der Schuld, kämpften mit dem Wissen darum das es Recht war was er getan hatte, und doch gab er sich die Schuld an der Niederlage.
Daran das seine Gefährten hätten getötet werden können, das Liam in die Hände des Feindes gefallen war.
War er vor Hass wirklich so verblendet gewesen das er geglaubt hatte sie könnten auf dem Felde des Feindes wahrlich gewinnen?
Varuna ...
Erneut, die Stadt seines Schicksales wohl.
Einst Perle Hohenfels.
Nun Ruine und sitz der Raben.
Er hatte nicht mit so viel Wiederstand gerechnet als er zu der "kleinen" Exkursion aufgerufen hatte.
Einfach ein Ritt hinein in die Stadt, Sichtung und Einschätzung des Feindes.
Er wollte sehen, sicher gehen ob sich irgendetwas verändert hatte, seid sie den Golem und die Abtei samt den Kultisten vernichtet hatten.
Den alten Kampfgefährten und Gardisten Drakhon Sokarth hatten sie wenig Zeit widmen können, als er nach Berchgard gekommen war.
Oh... hätten man doch da schon geahnt welch falsches Spiel der Mann trieb.. man hätte sich den Ritt ersparen können.
Ein Rabendiener war er.
Ein Packtierer Kra'thors!
Natürlich hatte man sie in Varuna erwartet als man hinritt.
Brühwarm hatte Drakhon wohl von Ihrem Vorhaben berichtet, und so traf man nicht nur auf die tumben Diener, seelenlose Untoten die wahrlich keine Mühe für seine Mannen und ihre Schwerter darboten, nein.. man traf auf SIE.
Diener des Raben, Letharen ... die nur auf sie warteten.
Und man traf auf Drakhon Sokarth der sich ihm diesmal offenbarte.
Wie ein Schlag ins Gesicht hatte er jene Tatsache zur Kentniss genommen.
Erst Anveena, jetzt Drakhon, der nicht nur Gardist des Königlichen Regimentes war, sondern einst sogar Mitglied der Allianz.
Wer seiner Freunde würde sich ihm noch offenbahren? Cedric? Mariella? Rahel? Thelor ... der Herzog gar?
Rafael musste acht geben das er nicht begann in allem und jedem einen dieser Missgeburten zu sehen.
Wie er selber, sah er auch in den Gesichtern seiner Begleiter die Entschlossenheit.
Für den Moment gab er den Befehl zum Rückzug.
Weg von der Brücke. Sollten sie doch kommen.
Doch sie kamen nicht.
Stattdessen stürzte sich eine Schar Raben auf sie.
Doch bevor sie reagierne konnte, wurden jene angegriffen.
Rafael traute seinen Augen kaum als der Adler, von wo auch immer er herkam die Reihen der Raben durchbrach, sie auseinander und durcheinander brachte.
Einige fielen getroffen vom Himmel der Rest floh ob der Macht des Tieres.
Temora ...
Temora war bei ihnen mit ihnen !!!
Wartete wirklich ein Heer von Untoten hinter dem Tor auf sie?
Kur nur befragte er Cedric, Thelor und Alindra ob ihrer Meinung, dann rückte man vor.
Sie würden sich dem was hinter dem Tor auf sie wartete stellen. Dann würde man weitersehen.
Zurückziehen konnte man sich immer noch.
So jedenfalls hatte er gedacht.
Doch es kam anders.
Die Worte wechselten. Beleidigungen, Fragen ohne Antworten, Antworten auf die es keine Fragen gab, und schlussendlich kam es zum offenen Kampf.
Sein Fehler.
Diese Niederlage hatte er ganz klar auf seine Kappe zu nehmen.
Er hatte nur mit den tumben Dienern gerechnet.
Nicht wirklich klare Taktiken vorgegeben.
Und als es jetzt zum Kampf kam, glich man eher einem aufgescheuchtem Haufen denn der Kampferprobten Truppe die man hätte sein können.
So gut es ging versuchte er auf Torjan zu achten, schlug gar ein oder zwei der Gegner zu Boden doch dann vermochte auch er sich den Angriffen nicht mehr zu erwehren und wurde niedergeschlagen.
Als er wieder erwachte, hörte er wie ihn jemand Aaron nannte.
Er begriff nicht.
Sah die Letharin über sich, die ihm versprach das man sich wiedersehen würde, dann wurde er auch schon hochgezogen, und befahl den Rückzug.
Auf der Brücke bemerkte er das Liam fehlte, und jemand erklärte ihm das man ihn festhielt da man ihn für ihn hielt.
Man hatte also Rafael haben wollen, und nun musste Liam dafür herhalten.
Ein Zurück jedoch gab es nicht.
Auch wenn es gegen Rafaels Tugenden war auch nur einen Mann, ob Tod oder Lebendig zurück zu lassen.
Es blieb nur der Rückzug.
Doch als man am Ende der Brücke ankam, versperrten vier oder fünf Adler ihnen den Weg.
Zurück? Hieß es das sie sich erneut dem Kampf stellen sollten?
Das war unmöglich.
Seine Leute, er selber waren zu angeschlagen. Sie würden in den offenen Tod laufen, würden sie es erneut wagen.
Hieß es das er selber ... Rafael sich nun den Zorn Temoras zugezogen hatte, weil er Liam zurückgelassen hatte?
Was jedoch hätte er tun sollen. Zurückgehen und sagen "Hier ... hier bin ich?" ja das hatte er vorgehabt, doch hatten das seine Leute nicht zugelassen.
Zurück ... konnte man nicht.
Vorwärts konnte man nicht. Die Adler standen wie eine Mauer vor der Brücke.
"Ein Tor."
Bat er die Praeceptor Apex, die auch nicht lange nachfragte sondern ihm das gewünschte erschuf.
"Rückzug nach Berchgard."
befahl er knapp und diesmal wartete er bis der letzte durch das Tor gegangen war. Bevor er folgte.
In Berchgard angekommen wurden sie bereits von Arlon erwartet der aufgeregt davon erzählte das man einen Trupp Rahaler gesichtet hatte.
Direkt zwischen Varuna und Berchgard wären sie gewesen.
DAS war es!
Davor hatten die Adler sie geschützt... gewarnt.
Temora war wahrlich mit ihnen gewesen.
Eine Wärme wie lange nicht, eine Zuversicht die er in dem Moment in sich gespürt hatte, und tiefe Dankbarkeit.
Er hoffte das Temora auch mit Liam sein würde, und das jener die Sache überstehen würde.
Man selber musste sich diese Niederlage nun jedoch eingestehen.
Ob wegen seines Zornes, der fehlenden Taktik oder dem Verrat des Drakhon Sokarth...
Sie hatten diese Schlacht verloren.
Aber das musste ihnen nicht gefallen ... sie mussten es das nächste mal nur besser machen.
Und das hatte Rafael jedenfalls vor.
Für diesen Abend jedoch, für diese Nacht gab es für ihn nur Eines.
Der Ritt gen Kloster.
Hier würde und hier wollte er die Nacht verbringen.
In tiefer Dankbarkeit für die Streitbare, die einmal wieder gezeigt hat das sie mit jenen war die für sie ihr Schwert erhoben.
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Liam Ecclesia
Zitternd humpelte der junge Magier durch das Unterholz. Aber es war nicht die Kälte alleine die ihn schlottern lies, der Griff des Rabengottes, der sich Heute um seinen Leib legte, schloss sich auch um seine Seele.
Diese Kälte, die Hoffnungslosigkeit. Noch vor wenigstens Stunden kniete er noch im Kloster mit Iswen vor dem Baum der Temora. Die Pristerin nahm ihm seine Sorgen und er beichtete ihr sein Wissen und bat um Hilfe. Nun goss sich die Kälte des Rabengottes selbst auf ihn herab, wie auf einen warmen Stein der die Wärme der Göttin noch in sich trug. Es war ein Wunder das seine Seele nicht zersprungen war. Nach dem Besuch im Kloster zog er aus nach Berchgard und schloss sich den Truppen seines Herren an. Die Seele gereinigt durch Temoras Gnade, mit dem Segen der Pristerin schritt er mutig mit ein nach Veruna.
Die Schlacht die mit den Rabendienern und Letharen folgte war ein einziges Chaos. Feuerbälle, Blitze, blanker Stahl fuhr hernieder. Ein Lethar preschte auf seinem Reittier auf ihn zu, die Sekundärenergien des Feuers vor sich ballend, schoss er dem Kind Alatars einen Feuerball entgegen. Der Reiter ging zu Boden, die Echse jedoch preschte weiter auf ihn zu. Es war zu Spät sein Mut taumelte, er Schritt zurück und fiel über die Knochen eines erschlagenen Skeletts. Das Tier warf sich auf ihn, die Auge zukneifen, den Rapier der Echse entgegen streckend erwartet er sein Ende.
Stille, Dunkelheit, Nichts. Ich bin Tod waren die ersten Gedanken die er wieder fassen konnte. Nein, es schmerzte zu sehr um Tod zu sein. Mit Mühe arbeitet er sich unter dem Reittier hervor, das Licht wieder sehend. Müde bliebt er liegen, wenigstens das Atmen fiel ihm wieder leichter. Ring um ihn lagen seine Kameraden. Einige wohl Tod andere nur niedergeschlagen und nicht mehr Fähig weiter zu kämpfen.
Ruckartig fuhr sein Kopf gen Himmel, eine Gestalt, ein Rabendiener. Sie hatten die Schlacht verloren. Würde sie nun seine Taschen fledern und dann seine Seele zu Krathor schicken? Nein sie frage ihn ob er Rafael sei?
Er und Rafael? Ja er war Rafael! Genau! Die Rettung! Sie würden Rafael nicht einfach töten! Rafael war zu Wertvoll! So murmelt er ihr ein Ja zu und ein Skellet griff ihm unter die Arme.
Er wurde zu ihrem Anführer geschaft und vor ihm in den Dreck geworfen. Jenner sprach zu seinen Kameraden,die die Schlacht überlebt hatten, das sie gehen können, er wolle nur Rafael. Den Kopf zu ihnen drehend, sah er wie sie nur langsam wichen. Sollte er seine Lüge offenbaren? Nein vielen dort würden lieber sterben als, das sie Rafael den Rabendienern überlassen würden. Der Rabendiener würde niemanden am Leben lassen und sie hätten den Grafen trotzdem. So begab er sich in sein Schicksal.
Es war düster in dem Raum indem ihn die Seelenlosen Diener des Anführers brachten. In Eisen geschlagen, immer noch seinen Helm tragend blickt er sich um. Die Folterinstrumente liessen ihn in Gedanken ein paar Tage zurück gehen, als sie in Adoran Anveena gefoltert hatten. Der Oberst hatte ihr jede Zehe einzelnd zerschlagen und mit einer gesalzenen Peitsche das Fleisch von den knochen gezogen. Wenn schon jenne die Temora folgen so foltern, was vollbringen erst Rabendiener mit ihren Instrumenten. Mit den Ketten rasselnd versuchte er sich panisch zu befreien. Nachdem ihm die Erschöpfung ereilte, gab er schliesslich mit den Sinnlosen versuchen auf. Du bist ein Magier Liam, denk nach!, wies er sich selbst zurecht. Du kannst dich selbst Vernichten! Du kannst auf die Reise gehen und nie wieder kehren. Du...sollst nachdenken wie du dich hier raus bekommst!
Zu Spät, schritte sind zu vernehmen. Der Anführer und zwei Diener kamen in den Raum. Es Beginnt, gleich werden sie deine Maske abnehmen und dann sehen sie das du nicht Rafael bist. NICHT RAFAEL! Das war es, der Anführer sagte alle dürfen gehen ausser Rafael. Er gab sein Wort! Ein Strohhalm andem er sich fest hielt, um nicht zu jammern und weinen wie ein ängstliches Weib. Der vermeindlich Oberste der Diener tratt in die Zelle und stellte sich vor ihm, die Genungtung in den Augen des Mannes war Grenzenlos. Fast machte Liam der Gedanken freude sie ihm aus der Visage zu wischen. Er forderte den jungen Magier auf die Maske ab zu nehmen und so nahm dieser seinen verbliebenen Schneid zu sammen und fragte nochmals nach ob wirklich alle gehen dürfen ausser Rafael. Als der Rabendiener dies bejahte und fast sauer darüber wurde, das sein Wort für so gering wie das eines Letharen gehandelt wurde, lüftete Liam den Helm. Mit den Worten: Dann lass mich gehen, den ich bin nicht Rafael, begrüßte das zerschlagene Gesicht den Anführer.
Das scheusliche Entsetzten des Dieners, trieb Liam die Furcht zurück in den Leib. Er wird dich nicht gehen lassen, ein Rabendiener würde nie zu seinem Wort stehen. Er wird nun nur noch Wütender sein und deine letzten Stunden werden noch schrecklicher. Nein! Da vernichte ich mich lieber selbst, entschied er. In sich alle Wut mobilisierend begann er etwas schneller zu Atmen. Lass dich auf das Feuer ein, keine Kontrolle, lass deinen Emotionen freien lauf. Vernichte dich und wenn du kannst diese ahnungslosen Hunde gleich mit! Sie würden es nicht mal kommen sehen.
Alles was ihn Wütend machte schoss ihm durch den Geist. Kurz davor sich in Wut und Feuer zu ergehen und unkontrolliert zu wirken. Vernahm er die Worte des Rabendieners, der seinen Leuten befahl man solle ihn freilassen. Fassungslosigkeit verdrängte die Wut in ihm, erschlaft hing er in den Ketten. Ein Rabe der sein Wort hält. Ein Streit brach aus zwischen ihm und den anderen Dienern. Der eine kannte ihn sogar und wollte ihn unbingt behalten und die Frau sah ihn als ihren Gefangenen.
Liam's Ketten lösend und ihm an Kragen zum Tor ziehend, stritten die Raben weiter um das Fleisch. Ja Fleisch war er, es ging hier wohl schon garnicht mehr um ihn. Es war ein Machtkampf und er war die Trophäe.
Als die weibliche Dienerin sich weigerte die Zelle zu öffnen, eskalierte der Streit der Diener. Ein Gebet sprechend, öffnete sich die Zellentür und der Anführer trat heraus, die Gebete jagte Liam einen schauer über den Rücken. Ein hin und her von Worten folgte. Bis der Anführer angriff und sie gegeneinander kämpften. Wo war er nur herein geraten!
Es wurde Kälter im Raum,ein knistern und schaben wie von Knochen war leise zu hören, eine schreckliche Stimme schien von allen Seiten auf sie nieder zu Regnen. Sie forderte das Ende des Kampfes. Krathor! Er war hier! Ängstlich wagte sich der Magier aus seiner Ecke und drückte sich an die Wand. Er wollte nur noch Weg. Da packte ihn etwas. Kalt unwirklich seine Seele greifend den Körper aus der Zelle ziehend. Im Griff des Rabengottes hing er im Raum, die glieder Schlaf die Seele vor Kälte gelähmt. So forderte Krathor die Streitenden zu ihm.
Wer von ihnen habe ihn bezwungen, drangen die Worte in seine Seele und mit dem Kopf wackelnd wollte Liam sie abschütteln. Leise hauchend an seinem Ohr die Finstere Stimme erklang. Wähle Weise oder die Seele des Ungebohrenen sei verloren. Mit zittrieger Hand wies er gen des Anführers. Der Griff des Gottes wich von ihm, am Boden liegend stöbte man einen Sack über ihn. Die Kälte in einer Seele wollte nicht weichen, selbst nachdem der Anführer ihn heraus brachte, auf den Boden warf und er sich aus dem Sack befreite.
Nun schlich er durch das Unterholz humpelnd, das Krächzend jedes Rabens lies ihn erschaudern. Krathor weis von dem Kind, er wusste das ich es weis. Diese Kälte! Sein Weg führte ihn Richtung Kloster, zu dem einzigen was er hoffte die Kälte aus seiner Seele zu vertreiben zu können, der Baum im Kloster...
Diese Kälte, die Hoffnungslosigkeit. Noch vor wenigstens Stunden kniete er noch im Kloster mit Iswen vor dem Baum der Temora. Die Pristerin nahm ihm seine Sorgen und er beichtete ihr sein Wissen und bat um Hilfe. Nun goss sich die Kälte des Rabengottes selbst auf ihn herab, wie auf einen warmen Stein der die Wärme der Göttin noch in sich trug. Es war ein Wunder das seine Seele nicht zersprungen war. Nach dem Besuch im Kloster zog er aus nach Berchgard und schloss sich den Truppen seines Herren an. Die Seele gereinigt durch Temoras Gnade, mit dem Segen der Pristerin schritt er mutig mit ein nach Veruna.
Die Schlacht die mit den Rabendienern und Letharen folgte war ein einziges Chaos. Feuerbälle, Blitze, blanker Stahl fuhr hernieder. Ein Lethar preschte auf seinem Reittier auf ihn zu, die Sekundärenergien des Feuers vor sich ballend, schoss er dem Kind Alatars einen Feuerball entgegen. Der Reiter ging zu Boden, die Echse jedoch preschte weiter auf ihn zu. Es war zu Spät sein Mut taumelte, er Schritt zurück und fiel über die Knochen eines erschlagenen Skeletts. Das Tier warf sich auf ihn, die Auge zukneifen, den Rapier der Echse entgegen streckend erwartet er sein Ende.
Stille, Dunkelheit, Nichts. Ich bin Tod waren die ersten Gedanken die er wieder fassen konnte. Nein, es schmerzte zu sehr um Tod zu sein. Mit Mühe arbeitet er sich unter dem Reittier hervor, das Licht wieder sehend. Müde bliebt er liegen, wenigstens das Atmen fiel ihm wieder leichter. Ring um ihn lagen seine Kameraden. Einige wohl Tod andere nur niedergeschlagen und nicht mehr Fähig weiter zu kämpfen.
Ruckartig fuhr sein Kopf gen Himmel, eine Gestalt, ein Rabendiener. Sie hatten die Schlacht verloren. Würde sie nun seine Taschen fledern und dann seine Seele zu Krathor schicken? Nein sie frage ihn ob er Rafael sei?
Er und Rafael? Ja er war Rafael! Genau! Die Rettung! Sie würden Rafael nicht einfach töten! Rafael war zu Wertvoll! So murmelt er ihr ein Ja zu und ein Skellet griff ihm unter die Arme.
Er wurde zu ihrem Anführer geschaft und vor ihm in den Dreck geworfen. Jenner sprach zu seinen Kameraden,die die Schlacht überlebt hatten, das sie gehen können, er wolle nur Rafael. Den Kopf zu ihnen drehend, sah er wie sie nur langsam wichen. Sollte er seine Lüge offenbaren? Nein vielen dort würden lieber sterben als, das sie Rafael den Rabendienern überlassen würden. Der Rabendiener würde niemanden am Leben lassen und sie hätten den Grafen trotzdem. So begab er sich in sein Schicksal.
Es war düster in dem Raum indem ihn die Seelenlosen Diener des Anführers brachten. In Eisen geschlagen, immer noch seinen Helm tragend blickt er sich um. Die Folterinstrumente liessen ihn in Gedanken ein paar Tage zurück gehen, als sie in Adoran Anveena gefoltert hatten. Der Oberst hatte ihr jede Zehe einzelnd zerschlagen und mit einer gesalzenen Peitsche das Fleisch von den knochen gezogen. Wenn schon jenne die Temora folgen so foltern, was vollbringen erst Rabendiener mit ihren Instrumenten. Mit den Ketten rasselnd versuchte er sich panisch zu befreien. Nachdem ihm die Erschöpfung ereilte, gab er schliesslich mit den Sinnlosen versuchen auf. Du bist ein Magier Liam, denk nach!, wies er sich selbst zurecht. Du kannst dich selbst Vernichten! Du kannst auf die Reise gehen und nie wieder kehren. Du...sollst nachdenken wie du dich hier raus bekommst!
Zu Spät, schritte sind zu vernehmen. Der Anführer und zwei Diener kamen in den Raum. Es Beginnt, gleich werden sie deine Maske abnehmen und dann sehen sie das du nicht Rafael bist. NICHT RAFAEL! Das war es, der Anführer sagte alle dürfen gehen ausser Rafael. Er gab sein Wort! Ein Strohhalm andem er sich fest hielt, um nicht zu jammern und weinen wie ein ängstliches Weib. Der vermeindlich Oberste der Diener tratt in die Zelle und stellte sich vor ihm, die Genungtung in den Augen des Mannes war Grenzenlos. Fast machte Liam der Gedanken freude sie ihm aus der Visage zu wischen. Er forderte den jungen Magier auf die Maske ab zu nehmen und so nahm dieser seinen verbliebenen Schneid zu sammen und fragte nochmals nach ob wirklich alle gehen dürfen ausser Rafael. Als der Rabendiener dies bejahte und fast sauer darüber wurde, das sein Wort für so gering wie das eines Letharen gehandelt wurde, lüftete Liam den Helm. Mit den Worten: Dann lass mich gehen, den ich bin nicht Rafael, begrüßte das zerschlagene Gesicht den Anführer.
Das scheusliche Entsetzten des Dieners, trieb Liam die Furcht zurück in den Leib. Er wird dich nicht gehen lassen, ein Rabendiener würde nie zu seinem Wort stehen. Er wird nun nur noch Wütender sein und deine letzten Stunden werden noch schrecklicher. Nein! Da vernichte ich mich lieber selbst, entschied er. In sich alle Wut mobilisierend begann er etwas schneller zu Atmen. Lass dich auf das Feuer ein, keine Kontrolle, lass deinen Emotionen freien lauf. Vernichte dich und wenn du kannst diese ahnungslosen Hunde gleich mit! Sie würden es nicht mal kommen sehen.
Alles was ihn Wütend machte schoss ihm durch den Geist. Kurz davor sich in Wut und Feuer zu ergehen und unkontrolliert zu wirken. Vernahm er die Worte des Rabendieners, der seinen Leuten befahl man solle ihn freilassen. Fassungslosigkeit verdrängte die Wut in ihm, erschlaft hing er in den Ketten. Ein Rabe der sein Wort hält. Ein Streit brach aus zwischen ihm und den anderen Dienern. Der eine kannte ihn sogar und wollte ihn unbingt behalten und die Frau sah ihn als ihren Gefangenen.
Liam's Ketten lösend und ihm an Kragen zum Tor ziehend, stritten die Raben weiter um das Fleisch. Ja Fleisch war er, es ging hier wohl schon garnicht mehr um ihn. Es war ein Machtkampf und er war die Trophäe.
Als die weibliche Dienerin sich weigerte die Zelle zu öffnen, eskalierte der Streit der Diener. Ein Gebet sprechend, öffnete sich die Zellentür und der Anführer trat heraus, die Gebete jagte Liam einen schauer über den Rücken. Ein hin und her von Worten folgte. Bis der Anführer angriff und sie gegeneinander kämpften. Wo war er nur herein geraten!
Es wurde Kälter im Raum,ein knistern und schaben wie von Knochen war leise zu hören, eine schreckliche Stimme schien von allen Seiten auf sie nieder zu Regnen. Sie forderte das Ende des Kampfes. Krathor! Er war hier! Ängstlich wagte sich der Magier aus seiner Ecke und drückte sich an die Wand. Er wollte nur noch Weg. Da packte ihn etwas. Kalt unwirklich seine Seele greifend den Körper aus der Zelle ziehend. Im Griff des Rabengottes hing er im Raum, die glieder Schlaf die Seele vor Kälte gelähmt. So forderte Krathor die Streitenden zu ihm.
Wer von ihnen habe ihn bezwungen, drangen die Worte in seine Seele und mit dem Kopf wackelnd wollte Liam sie abschütteln. Leise hauchend an seinem Ohr die Finstere Stimme erklang. Wähle Weise oder die Seele des Ungebohrenen sei verloren. Mit zittrieger Hand wies er gen des Anführers. Der Griff des Gottes wich von ihm, am Boden liegend stöbte man einen Sack über ihn. Die Kälte in einer Seele wollte nicht weichen, selbst nachdem der Anführer ihn heraus brachte, auf den Boden warf und er sich aus dem Sack befreite.
Nun schlich er durch das Unterholz humpelnd, das Krächzend jedes Rabens lies ihn erschaudern. Krathor weis von dem Kind, er wusste das ich es weis. Diese Kälte! Sein Weg führte ihn Richtung Kloster, zu dem einzigen was er hoffte die Kälte aus seiner Seele zu vertreiben zu können, der Baum im Kloster...
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Rafael von Arganta
Die Wunden waren geleckt, die Neugier längst nicht gestillt.
Varuna...
Er befasste sich des Tags damit...
Varuna...
Er träumte in der Nacht davon.
Heerscharen von Untoten die sich wie die Ratten, nein die sich viel schlimmer noch vermehrten.
Natürlich hatten sie mit der Vernichtung der Abtei und der Kultisten einen Sieg davon tragen können, um so schmählicher war die Niederlage als man sich selber ein Bild von der Stadt machen wollte.
Einst Perle Hohenfels,
nun Sündenphul des Rabengottes.
Zu lange schon hatten sie zugesehen. Doch wirklich herausgefunden hatten sie wenig.
Puzzelteile waren es, die jedoch nicht wirklich in irgendeinen Zusammenhang zu bringen waren.
Eine erneute Exkursion musste es sein.
Und diesmal musste man die Hoffnung auf die Magie legen.
Die Magie, das Wissen der alten Völker, den Elfen die sich anboten sie zu begleiten aber vor allem auf TEMORAS Wirken.
Sie war es die offen das letzte mal gezeigt hatte das sie mit ihnen war.
Es galt den Flügelschlag des Adlers wieder mitten nach Varuna zu bringen.
Rafael würde dran bleiben.
Um nichts in der Welt würde er Varuna einfach so den Raben überlassen.
Varuna...
Er befasste sich des Tags damit...
Varuna...
Er träumte in der Nacht davon.
Heerscharen von Untoten die sich wie die Ratten, nein die sich viel schlimmer noch vermehrten.
Natürlich hatten sie mit der Vernichtung der Abtei und der Kultisten einen Sieg davon tragen können, um so schmählicher war die Niederlage als man sich selber ein Bild von der Stadt machen wollte.
Einst Perle Hohenfels,
nun Sündenphul des Rabengottes.
Zu lange schon hatten sie zugesehen. Doch wirklich herausgefunden hatten sie wenig.
Puzzelteile waren es, die jedoch nicht wirklich in irgendeinen Zusammenhang zu bringen waren.
Eine erneute Exkursion musste es sein.
Und diesmal musste man die Hoffnung auf die Magie legen.
Die Magie, das Wissen der alten Völker, den Elfen die sich anboten sie zu begleiten aber vor allem auf TEMORAS Wirken.
Sie war es die offen das letzte mal gezeigt hatte das sie mit ihnen war.
Es galt den Flügelschlag des Adlers wieder mitten nach Varuna zu bringen.
Rafael würde dran bleiben.
Um nichts in der Welt würde er Varuna einfach so den Raben überlassen.
- Magnus Siluvaine
- Beiträge: 396
- Registriert: Samstag 19. Februar 2011, 04:43
In der Nacht hatte es angefangen. Doch dachte sich der Wachhabende Soldat auf dem nördlichen Mauerabschnitt erst nichts dabei. Auch als der Gestank sich immer tiefer in seine Nase brannte und sich dazu dann noch ein leises, blubberndes Geräusch gesellte, rang er sich zu dem Entschluss durch, die Mauer lieber nicht zu verlassen und dafür bei der Wachablösung zum Tagesanbruch Meldung zu machen. Jetzt würde man aufgrund der Dunkelheit sicherlich sowieso nichts erkennen können. Und so nahm er sein Stück Stoff, tränkte es in dem Wasserfass, welches dort auf der Stadtmauer stand, und drückte sich jenes dann leicht gegen Mund und Nase. So würde zumindest die Zeit, in welcher er noch Dienst hatte, erträglicher werden....Er hob den Kopf an und blickte wieder nach südwesten, in Richtung Varuna.
Zuletzt geändert von Magnus Siluvaine am Sonntag 24. Juni 2012, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
"Theoretisch möglich !"
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Liam Ecclesia
Einen Tag später trieben die Fische am Mauergraben tod auf der Wasseroberfläche. Als Liam mit einer Bürgerin an diesem Tag an der Graben richtung Stadt ging, fiel der Bürgerin die toten Fische auf. Nachdem die Geschäfte mit der Bürgerin geregelt waren, ging Liam zurück nach Adoran, um dem Korporal bericht zu erstatten. Jenne stand gerade am Stadtor, um mit den Rekruten die Ausbildung fortzusetzen. So schloss Liam sich seinen Kameraden an und sie brachen nach Berchgard auf um die Stelle zu untersuchen. Liam nahm eine Probe um sie am Tag darauf in der Academia zu untersuchen. Nun galt es die Bürger zu warnen und zu befragen, dank des schlechten Wetters war die Suche nach Zeugen aussichtslos und es blieb den Gardisten erstmal nichts anderes übrig als Berichte zu schreiben.
Sicher war erneut Rahal daran schuld...
Sicher war erneut Rahal daran schuld...
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Gast
Den Teufel würde er tun und freiwillig mit diesen Ketzern gehen, die ihn und den Rabendiener bei seiner Beschäftigung vor Rahal störten. Demnächst erwarteten sie wohl noch, dass er sich freiwillig die Zellen ihrer stinkenden Kerker von innen betrachtete, nur um dann festzustellen, dass es kein Entkommen gab?
Heller Zorn loderte in ihm auf, als er Lilian, Liam und Mariella nun vor sich sah. Es kam wie es kommen musste, er hatte sich geschworen diesmal nicht zu weichen und ihnen das Feld zu überlassen. Was er nicht bedacht hatte, oder was ihm entfallen war schlichtweg... die Verderbtheit mit der diese verkommenen Liedwirker vorgingen. Entweder war er blind oder erstarrt und dann schlussendlich wurde er niedergestreckt. Wenige Zeit später auch sein Begleiter der Rabendiener. Es wurde dann debattiert, wen der Beiden man mitnehmen sollte... schlussendlich fiel die Wahl auf Althan, sicher Rahaler waren ja immer an allem und jedem Übel schuld, dass diese Ketzer befiel. Fast musste er nun doch grinsen, an einigen war er ja selbst mit beteiligt gewesen.
Sie hatten diesmal die eindeutig schlagkräftigeren Argumente, dass Arion danach noch den Mut bewies sich ihnen entgegen zu stellen, um einen Abtransport seiner Person zu verhindern erfüllte ihn mit Stolz... was würde er dafür geben einen solchen Sohn seinen Erben nennen zu dürfen. Arion fürchtete sich und dennoch wich er nicht von seiner Seite.
Althan beugte ein Knie nahm ihn an die Schultern und sah ihn an, erinnerte ihn an die Gebote. Erinnerte ihn daran was von ihm verlangt wurde, Gehorsam Althan gegenüber und langsam wich er von Althan zurück, er hatte verstanden.
Althan erhob sich und sah Lilian düster an, ein Portal wurde erschaffen und er und die drei gingen hindurch.
Bergluft wehte um seine Nase es war mitten in der Nacht. Irgendwoher kam ein unerträglicher Gestank und er hörte das Plätschern eines Sees, Teiches oder Baches er konnte es nicht genau bestimmen.
Ah ja, das Wasser war verseucht worden? Interessant...
Er sollte die Plörre kosten? Wurde ja immer besser...
Das Glas in der Hand stand er da und sah nun Liam wütend an und sagte ihm was er davon hielt.
"Ihr Ketzer tragt die Maske der Falschheit.
Nach außen hin ehrenwert, gerecht und mitfühlend.
Doch wenn man euer wahres Gesicht sieht,
dann ist es weitaus grausamer als das zu dem wir offen stehen."
Liam holte aus, um ihn zu schlagen er lies es geschehen und goss mit einem schnellen Schwung seines Handgelenkes die Plörre auf seine Robe. Die Zeit der Spielchen war anscheinend vorbei...
Dann mischte sich der Fremde ein, er wusste nicht einmal wer oder was es war, doch er hatte Argumente. Er wollte wieder nach Rahal und diese Sache rasch beenden, so sagte er ihm, dass er nicht wisse wer dafür verantwortlich war oder was. Eines wusste er dennoch sicher... der Tempel würde sich nicht mit solchen Schurkenspielchen abgeben und es heimlich tun, sondern so dass man wusste wer es gewesen war.
Sein Fluch, dass Liam gefälligst zur Hölle fahren und dort Ignis Arsch küssen könne war dennoch deutlich zu hören als er das Glas erneut nun selbst mit der Plörre füllte, um es zu trinken.
Mariella gebot dem Einhalt, das feine Fräulein hatte bisher nur weit entfernt gestanden mit ihrem Tüchlein vor dem Näschen und hatte zugesehen. Althan wendete sich nun zu ihr um, was hatte sie denn nun schon wieder vor?
Ein Akt ihrer Gnade? Ihre Art zu zeigen was sie ihm das letzte Mal angedeutet hatte? Dass ein Kennenlernen und gegenseitiger Respekt eines Tages ihres oder sein Leben retten könnte?
Er wollte nichts von diesem Weib, kein Mitleid, keine Gnade ja nichtmal ihre Aufmerksamkeit. Er hasste es in diesem Augenblick abhängig zu sein, er hasste es, dass sie ihn entlies aus dieser Befragung.
Doch er würde den Teufel tun und warten, dass es sich Madame anders überlegte. Die Dinge hier liefen nicht zu seinen Bedingungen ab, er war nicht der Ausrichter dieses Stückes und so folgte er rasch Lilian die ihn zurückkehren lies.
Gen Abend würde ein Bericht über dieses Erlebnis bei der erhabenen Tetrarchin Aliyahna eingereicht werden. Ebenso wird er seinen Gildenlord Vicarius Cha'xyrol darüber informieren...
Heller Zorn loderte in ihm auf, als er Lilian, Liam und Mariella nun vor sich sah. Es kam wie es kommen musste, er hatte sich geschworen diesmal nicht zu weichen und ihnen das Feld zu überlassen. Was er nicht bedacht hatte, oder was ihm entfallen war schlichtweg... die Verderbtheit mit der diese verkommenen Liedwirker vorgingen. Entweder war er blind oder erstarrt und dann schlussendlich wurde er niedergestreckt. Wenige Zeit später auch sein Begleiter der Rabendiener. Es wurde dann debattiert, wen der Beiden man mitnehmen sollte... schlussendlich fiel die Wahl auf Althan, sicher Rahaler waren ja immer an allem und jedem Übel schuld, dass diese Ketzer befiel. Fast musste er nun doch grinsen, an einigen war er ja selbst mit beteiligt gewesen.
Sie hatten diesmal die eindeutig schlagkräftigeren Argumente, dass Arion danach noch den Mut bewies sich ihnen entgegen zu stellen, um einen Abtransport seiner Person zu verhindern erfüllte ihn mit Stolz... was würde er dafür geben einen solchen Sohn seinen Erben nennen zu dürfen. Arion fürchtete sich und dennoch wich er nicht von seiner Seite.
Althan beugte ein Knie nahm ihn an die Schultern und sah ihn an, erinnerte ihn an die Gebote. Erinnerte ihn daran was von ihm verlangt wurde, Gehorsam Althan gegenüber und langsam wich er von Althan zurück, er hatte verstanden.
Althan erhob sich und sah Lilian düster an, ein Portal wurde erschaffen und er und die drei gingen hindurch.
Bergluft wehte um seine Nase es war mitten in der Nacht. Irgendwoher kam ein unerträglicher Gestank und er hörte das Plätschern eines Sees, Teiches oder Baches er konnte es nicht genau bestimmen.
Ah ja, das Wasser war verseucht worden? Interessant...
Er sollte die Plörre kosten? Wurde ja immer besser...
Das Glas in der Hand stand er da und sah nun Liam wütend an und sagte ihm was er davon hielt.
"Ihr Ketzer tragt die Maske der Falschheit.
Nach außen hin ehrenwert, gerecht und mitfühlend.
Doch wenn man euer wahres Gesicht sieht,
dann ist es weitaus grausamer als das zu dem wir offen stehen."
Liam holte aus, um ihn zu schlagen er lies es geschehen und goss mit einem schnellen Schwung seines Handgelenkes die Plörre auf seine Robe. Die Zeit der Spielchen war anscheinend vorbei...
Dann mischte sich der Fremde ein, er wusste nicht einmal wer oder was es war, doch er hatte Argumente. Er wollte wieder nach Rahal und diese Sache rasch beenden, so sagte er ihm, dass er nicht wisse wer dafür verantwortlich war oder was. Eines wusste er dennoch sicher... der Tempel würde sich nicht mit solchen Schurkenspielchen abgeben und es heimlich tun, sondern so dass man wusste wer es gewesen war.
Sein Fluch, dass Liam gefälligst zur Hölle fahren und dort Ignis Arsch küssen könne war dennoch deutlich zu hören als er das Glas erneut nun selbst mit der Plörre füllte, um es zu trinken.
Mariella gebot dem Einhalt, das feine Fräulein hatte bisher nur weit entfernt gestanden mit ihrem Tüchlein vor dem Näschen und hatte zugesehen. Althan wendete sich nun zu ihr um, was hatte sie denn nun schon wieder vor?
Ein Akt ihrer Gnade? Ihre Art zu zeigen was sie ihm das letzte Mal angedeutet hatte? Dass ein Kennenlernen und gegenseitiger Respekt eines Tages ihres oder sein Leben retten könnte?
Er wollte nichts von diesem Weib, kein Mitleid, keine Gnade ja nichtmal ihre Aufmerksamkeit. Er hasste es in diesem Augenblick abhängig zu sein, er hasste es, dass sie ihn entlies aus dieser Befragung.
Doch er würde den Teufel tun und warten, dass es sich Madame anders überlegte. Die Dinge hier liefen nicht zu seinen Bedingungen ab, er war nicht der Ausrichter dieses Stückes und so folgte er rasch Lilian die ihn zurückkehren lies.
Gen Abend würde ein Bericht über dieses Erlebnis bei der erhabenen Tetrarchin Aliyahna eingereicht werden. Ebenso wird er seinen Gildenlord Vicarius Cha'xyrol darüber informieren...
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 27. Juni 2012, 13:12, insgesamt 2-mal geändert.
- Magnus Siluvaine
- Beiträge: 396
- Registriert: Samstag 19. Februar 2011, 04:43
Drei Tage waren vergangen. Der faulige Gestank schien mit jeder Stunde die ins Land ging noch stechender zu werden. Nicht wenige, welche ihre Neugier mit einem Blick auf die besagte Stelle befriedigen wollten, hatten Schwierigkeiten den aufkommenden Brechreiz zu unterdrücken. Doch unabhängig von dem Gestank schien es, zumindest bei einem genaueren Betrachten, noch weitere Veränderungen zu geben. Der Radius, in welchem die Kadaver der Fische tot an der Oberfläche schwammen, schien sich um einige Meter vergrößert zu haben. An der Stelle, an welcher mit dem Karren wohl die Quelle des Übels in den Graben gekippt wurde, schien sich die Konsistenz des Wassers selbst zu verändern in eine Art von zähflüssigem …. Schleim … ?
"Theoretisch möglich !"
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Das schöne Gewand, das er sich an jenem Tag zugelegt hatte, wurde in die Truhe gestopft und die bequeme, grobgewebte Robe, in der er sich so wohl fühlte, wieder angelegt. Auch der alte Strohhut, dessen Krempe ein pferdemaul großes Stück fehlte, saß wieder auf seinem Kopf.
Torjan stieg in den Keller hinab, holte unter den vielen von ihm im Lauf der Zeit gesammelten Proben eine hervor ... jene, die er damals vor Varuna aus einem der mysteriösen Erdlöcher genommen hatte. Vorsichtig brachte er die Phiole, dessen Inhalt sich, wie er sogleich feststellte, verändert hatte, nach oben in sein Labor.
Leicht vornüber gebeugt betrachtete er die stinkende Brühe, die er dem Wassergraben vor Berchgard entnommen hatte, und verglich sie mit jener, die er vor Varuna gezogen hatte.
In letzterer wähnte er Knochenfragmente oder Splitter von Holz, so genau konnte er dies, schon recht müde, nicht genau ausmachen.
Von beiden der Proben erhitzte er ein wenig, versuchte zu vergleichen, wie sie auf die Erwärmung reagierten. Die Reste aus dem zum größten Teil verdunsteten Nass füllte er in Phiolen, die er offen ließ, um die Flüssigkeit völlig verdunsten zu lassen, bevor er sich im Labor in seinem Lehnstuhl zur Ruhe begab.
Als er die Augen schloss, gingen ihm Gedanken durch den Kopf. Sie - wer auch immer das war, denn einem Berchgardener wurd ja nichts mehr mitgeteilt - wollten den Graben ausheben. Seiner bescheidenen Meinung nach lag das Übel im Boden - dort deponiert mit Hilfe eines Karren, während die Wachen wohl abgelenkt wurden. Um das durchzuführen, wären mindestens zwei Personen nötig.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Karren lediglich zur Tarnung hingeschoben wurde, was in dunkler Nacht durchaus von einer Person zu bewältigen gewesen wäre. Drei Schritte waren es aus dem Schatten der verbrannten Herberge heraus bis dorthin, wo er nun stand. In einem Augenblick, in dem die Wachen unaufmerksam waren, durchaus durchführbar von einer Person, während die tatsächliche Ursache in einer unterirdischen Verbindung zu jenen seltsamen Löchern vor Varuna lag.
Er hatte getan, was in seinen Mächten stand und mit dieser Beruhigung schlief er ein.
Torjan stieg in den Keller hinab, holte unter den vielen von ihm im Lauf der Zeit gesammelten Proben eine hervor ... jene, die er damals vor Varuna aus einem der mysteriösen Erdlöcher genommen hatte. Vorsichtig brachte er die Phiole, dessen Inhalt sich, wie er sogleich feststellte, verändert hatte, nach oben in sein Labor.
Leicht vornüber gebeugt betrachtete er die stinkende Brühe, die er dem Wassergraben vor Berchgard entnommen hatte, und verglich sie mit jener, die er vor Varuna gezogen hatte.
In letzterer wähnte er Knochenfragmente oder Splitter von Holz, so genau konnte er dies, schon recht müde, nicht genau ausmachen.
Von beiden der Proben erhitzte er ein wenig, versuchte zu vergleichen, wie sie auf die Erwärmung reagierten. Die Reste aus dem zum größten Teil verdunsteten Nass füllte er in Phiolen, die er offen ließ, um die Flüssigkeit völlig verdunsten zu lassen, bevor er sich im Labor in seinem Lehnstuhl zur Ruhe begab.
Als er die Augen schloss, gingen ihm Gedanken durch den Kopf. Sie - wer auch immer das war, denn einem Berchgardener wurd ja nichts mehr mitgeteilt - wollten den Graben ausheben. Seiner bescheidenen Meinung nach lag das Übel im Boden - dort deponiert mit Hilfe eines Karren, während die Wachen wohl abgelenkt wurden. Um das durchzuführen, wären mindestens zwei Personen nötig.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Karren lediglich zur Tarnung hingeschoben wurde, was in dunkler Nacht durchaus von einer Person zu bewältigen gewesen wäre. Drei Schritte waren es aus dem Schatten der verbrannten Herberge heraus bis dorthin, wo er nun stand. In einem Augenblick, in dem die Wachen unaufmerksam waren, durchaus durchführbar von einer Person, während die tatsächliche Ursache in einer unterirdischen Verbindung zu jenen seltsamen Löchern vor Varuna lag.
Er hatte getan, was in seinen Mächten stand und mit dieser Beruhigung schlief er ein.
- Magnus Siluvaine
- Beiträge: 396
- Registriert: Samstag 19. Februar 2011, 04:43
Beinahe schon zwei Monate war es her dass die vereinigte Schar aus Regimentstruppen, Priestern und Anwohnern der Handerkerstadt die stinkende, sich im Wasser des Grabens ausbreitende Schleimlache erfolgreich bekämpft und abgetragen hatten. Wie sich herausstellte keinen Moment zu früh, wer konnte schon ahnen was dort noch für Bruten in dem Schleimpfuhl gedeiht wären, hätte er sich nur weiter ausbreiten können. Natürlich sorgten die damaligen Ereignisse für einigen Gesprächsstoff in den hiesigen Tavernen, doch war es, wie es immer war: Die Tage gingen ins Land, der ganz normale Alltag hielt Einzug in das Leben und bei den meisten Menschen waren die damaligen Ereignisse schon lange wieder in Vergessenheit geraten.
Der Mond hatte seinen Zenit in dieser, für die Jahreszeit recht ungewöhnlich düsteren Nacht bereits überschritten, als ein einzelner pechschwarzer Rabe mit eifrigen Flügelschlägen über die Stadtmauer flog. Hätte jemand den Vogel beobachtet, die Bahnen die er zog mit dem Blick verfolgt, so hätte diese Person sich sicherlich gefragt ob der Rabe überhaupt ein bestimmtes Ziel hatte. Nachdem er das Zentrum der Stadt erreicht hatte, flog er in Richtung der Mine, dann über das Handelshaus, nur um dann den Weg zum Rathaus einzuschlagen. Jenes umkreiste er mehrere Male, ehe der kleine Schnabel sich öffnete und ein lautes Krächzen durch die Stille der Nacht drang. Und nur wenige Momente, nachdem der Vogel auf dem Dach des Rathauses gelandet war, konnte man von außerhalb der Stadtmauer ein weiteres Krächzen vernehmen. Bei hellem Tageslicht, und während dem üblicherweise geschäftigen Treiben bei Tage auf den Wegen der Stadt, hätte man das folgende Geräusch wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Doch hier in der Stille der Nacht hörten sich du Flügelschläge des Rabenschwarmes, der nun über die Mauer flog, mit Sicherheit ungewohnt und seltsam an. Als seine Geschwister das Rathaus erreicht und jenes nun kollektiv umkreisten, erhob sich auch der Rabe auf dem Dach wieder in die Lüfte.
Waren sie alle vorher vielleicht nicht wirklich bemerkt worden, so hätte das kollektive Krächzen aus dutzenden Kehlen, welches nun folgte, sicherlich mehr als nur einen Bürger aus dem Schlaf gerissen. Doch sogleich machte sich der Schwarm wieder auf den Weg über die Stadtmauer und in Richtung Varuna.
Sollte sich jemand, mit einer Fackel oder einer Laterne bewaffnet, auf den Weg zum Rathaus aufmachen um nach dem Rechten zu sehen, würde ihm bei genauerer Suche nicht nur die vereinzelten, schwarzen Federn auffallen die dort lagen, sondern auch der abgeschnittene Daumen einer Menschenhand. Fein säuberlich, und geradezu penibel genau wurde Daumen an seinem Gelenk von der Hand abgetrennt. Würde der Finder den Daumen aufheben und im Licht der Fackel genauer betrachten, würde ihm ausserdem auffallen, dass dort mitten auf den Daumennagel ein „R“ geritzt wurde…..
Der Mond hatte seinen Zenit in dieser, für die Jahreszeit recht ungewöhnlich düsteren Nacht bereits überschritten, als ein einzelner pechschwarzer Rabe mit eifrigen Flügelschlägen über die Stadtmauer flog. Hätte jemand den Vogel beobachtet, die Bahnen die er zog mit dem Blick verfolgt, so hätte diese Person sich sicherlich gefragt ob der Rabe überhaupt ein bestimmtes Ziel hatte. Nachdem er das Zentrum der Stadt erreicht hatte, flog er in Richtung der Mine, dann über das Handelshaus, nur um dann den Weg zum Rathaus einzuschlagen. Jenes umkreiste er mehrere Male, ehe der kleine Schnabel sich öffnete und ein lautes Krächzen durch die Stille der Nacht drang. Und nur wenige Momente, nachdem der Vogel auf dem Dach des Rathauses gelandet war, konnte man von außerhalb der Stadtmauer ein weiteres Krächzen vernehmen. Bei hellem Tageslicht, und während dem üblicherweise geschäftigen Treiben bei Tage auf den Wegen der Stadt, hätte man das folgende Geräusch wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Doch hier in der Stille der Nacht hörten sich du Flügelschläge des Rabenschwarmes, der nun über die Mauer flog, mit Sicherheit ungewohnt und seltsam an. Als seine Geschwister das Rathaus erreicht und jenes nun kollektiv umkreisten, erhob sich auch der Rabe auf dem Dach wieder in die Lüfte.
Waren sie alle vorher vielleicht nicht wirklich bemerkt worden, so hätte das kollektive Krächzen aus dutzenden Kehlen, welches nun folgte, sicherlich mehr als nur einen Bürger aus dem Schlaf gerissen. Doch sogleich machte sich der Schwarm wieder auf den Weg über die Stadtmauer und in Richtung Varuna.
Sollte sich jemand, mit einer Fackel oder einer Laterne bewaffnet, auf den Weg zum Rathaus aufmachen um nach dem Rechten zu sehen, würde ihm bei genauerer Suche nicht nur die vereinzelten, schwarzen Federn auffallen die dort lagen, sondern auch der abgeschnittene Daumen einer Menschenhand. Fein säuberlich, und geradezu penibel genau wurde Daumen an seinem Gelenk von der Hand abgetrennt. Würde der Finder den Daumen aufheben und im Licht der Fackel genauer betrachten, würde ihm ausserdem auffallen, dass dort mitten auf den Daumennagel ein „R“ geritzt wurde…..
"Theoretisch möglich !"