...vergiss dich nicht...
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Rohnja Salvador
...vergiss dich nicht...
Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen,
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere so viele gezogen,
und dennoch sank unsre Fahne nicht.
|:Heio, heio, heio heio, heioho, heio heioho heioho!:|
Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wogen,
es strafft der Wind unsre Segel mit Macht.
Seht ihr hoch oben die Fahne sich wenden,
die blutrote Fahne? Ihr Seeleut, habt acht!
Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer.
Wir stürzen an Deck, und wir kämpfen wie Löwen,
hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr!
Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere;
wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu;
wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
am Grunde des Meeres erst finden wir Ruh.
Ihr Körper wiegt in dem Takt des Liedes mit, die Augen geschlossen, nur die Lippen vermögen die Worte zu sprechen...ohne jeglichen Ton oder Klang. Nur ein leises kaum vernehmbares Summen kommt aus ihrer Kehle, wie in Trance versetzt um nicht zu hören welch schmerzerfüllten Schreie außerhalb ihrer eigenen Isolation stattfanden.
So lehrt man es sie, die Worte der Mutter hallten Ihr jetzt noch durch den Kopf "denke an schönes und schließe die Lieder, summe dies Lied und versteif deine Glieder sie wippend zum takt, so gleitet dein körper in Trance hinab*
So tat sie es, isolierend die Schmerzen des geschundenen Körpers ,die schreie als sie dann ganz in Trance versetzt nicht mehr wahrnehmend, sich konzentrierend auf das Geräusch des Wassers welches rauschte und des Liedes welches sie summte.
Die Gedanken schweiften ab sich ihre alter Heimat vorstellend, die ewig langen Strände den Sonnenuntergang welchen Sie dort so gerne Stundenlang beobachtete bis jener große Gelbe Planet unter der Wasseroberfläche gänzlich verschwunden war.
Weiter wippte Ihr Körper vor und zurück bis Sie plötzlich von weiter weg schreie hörte, es kam ihr vor wie wenn jene kaum hörbar sind, fast ein flüstern, "Rohnja!!" dann die Hand welche Ihren Nacken packt und ihr dann den Mund mit einem Lederriehmen stopft welcher hinter ihrem Kopf zugeschnürt wird. In eine Schockstarre versetzt reißt sie die Augen auf und blickt gen Aki den Mund während des stopfens schnappend nach Luft öffnend. Dann wird sie an ihren Haaren gepackt und mit Gewalt die Treppen hinaufgezerrt. Der schon geschundene Körper, zu schwach sich zu wehren lässt all jenes über sich ergehen, nur ab und an lüpft sie die von Brandblasen übersähten Füße um sich die Knie nicht gänzlich aufzuschlagen.
Ihr schwacher Körper wird mit einem letzten tritt in die Magengegend im Raum oben liegen gelassen und sie sackt in sich zusammen.
Dann verschwindet er, der Peiniger....der vermummte Bastard....
Nur noch halb nimmt sie die Restlichen Handlungen Ihrerseits wahr, mit den gefesselten Armen und Beinen robbt sie sich in Richtung Tresen, dort stemmt sie sich nach oben, ein kurzer schmerzerfüllter aufschrei als sie sich auf die Füße hievt um an den Dolch zu kommen welcher auf dem Tresen verweilte. Sich jenen greifend schneidet sie mit zittrigen Händen die Lederriemen durch, das Messer berührt Ihren von Blut übersähten Rücken, doch nichteinmal mehr ein zucken folgt darauf. Wie mechanisch lässt sie sich dann wieder sinken und schneidet auch die Fußfesseln durch, dann kriecht sie in richtung Treppe um zu Ihm zu gelangen. Kurz innehaltend Atmet sie mehrmals tief ein und aus um Kraft zu sammeln Ihre Gedanken trifften während der Befreiung immer wieder ab, mechanisch funktioniert sie, sie handelt ohne zu überlegen, hauptsache nicht an den schmerz denkend, ihn nicht recht anblicken müssend...seinen geschundenen Körper...kurz zuckt der Ihre innerlich zusammen als sie an das Geschehene denkt, die hiebe...das schnallende zischen was durch die Luft ging ehe jene schnalzend auf dem Körper niedergingen, das reißende Geräusch wenn es stückchenweise das Fleisch vom Körper zieht. Ein würgen unterdrückend löst sie weiter die Haken, ihre Gewicht Gegen die Ketten stemmend, am liebsten würde sie laut aufschreien denn der schmerz in Ihren Füßen war unertragbar, sie konnte nicht mehr, die Kraft verschwand immer mehr...nur noch zwei Ketten dann hatte sie es geschafft...nur noch zwei...
Die Türe schließt sich und sie wird sackt nach unten zu Boden, neben Ihr ebenso ein plumpsendes Geräusch vernehmbar, sie müssen es geschafft haben....kurz hob sie den blick, er war bei ihr, sie waren bei ihr, zuhause...dann grub sie die Hände in das Gesicht vor erleichterung aufschluchzend. Er hob Ihr Kinn an und legt eine Flasche an Ihre Lippen, sie schluckt ohne weiteres die Flüssigkeit herunter, ein leicht kribbelndes Gefühl breitet sich nach nur kurzer Zeit in ihrem Körper aus, der schmerz schwindet etwas, wobei Ihr Körper selbst jetzt zu schwach war um wirklich noch sagen zu können das sie schmerzen hat, sie spürte jenen Körper im Moment garnicht mehr.... es war als würde sie neben sich stehen...sich beobachten, aber sich nicht mehr fühlen, alles war fast wie betäubt.....oder doch nicht? Langsam lässt sie sich nach hinten sinken an die Wand, schützend hat er ein fell an die Wand gelegt das sie ihren von Wunden übersähten Rücken nicht an die harte Wand lehnen muss, doch auch dies bekommt sie nichtmehr recht mit...nur noch schlafen...weg sein....Ruhe.....die Augenschließen.....mehr wollte sie nicht. Als das Wasser Ihre Kehle herunter gleitet versucht sie noch beim schlucken mitzukommen...doch ganz gelingen mag Ihr selbst das nicht mehr und sie fällt in einen tiefen komatösen schlaf......
Der Traum:
Schnellen Schrittes rennt Sie Richtung Aki, die Hand ausgestreckt, ihn ergreifen wollend....doch immer wenn sie kurz davor ist an jenen zu gelangen war er weg und ein lauter schmerzvoller schrei war zu vernehmen. Also hielt Sie inne, blickte sich um, suchend woher jener Schrei zu kommen vermochte, welch Stimme es war, hatte sie doch schon längst erkannt, aber finden wollte sie Ihn, finden und erlösen.
Abermals der laute Schrei, eine etwaige Richtung erkennend rennt sie so schnell ihre Füße Sie tragen können los. Alle viere von sich gestreckt liegt er da, das Blut rinnt ihm die Seiten am Körper herunter, doch der Schrei drang nicht aus seiner Kehle, sondern aus der des Raben welcher sich auf seiner Brust niedergelassen hatte und begann in sein Fleisch hinein zu picken und abermals aufschrie.
Dann wieder stille, der Rabe und der schon geschundene, gestrecke Körper verschwanden und entfernten sich immer weiter bis sie gänzlich verschwunden waren.
Plötzliche Dunkelheit umgab sie, nur das Tropfen von etwas war vernehmbar, immer im gleichen Takt, "plitsch, platsch, plitsch, platsch......."
dann kamen ihr Bilder empor, das Blut welches auf den harten Stein tropfte, immer wieder in gleichem Abstand...der Atem wird schneller, nicht die Bilder, sie wollte nicht weiter hoch blicken.....wiederwillig schießen ihr auch die anderen geschehnisse in den Kopf und wieder das schmerzhafte keuchen, schreien und aufstöhnen.
Dann gleitet sie wieder in eine Stille hinab........nichts träumend...nur stille...und schwärze.......
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere so viele gezogen,
und dennoch sank unsre Fahne nicht.
|:Heio, heio, heio heio, heioho, heio heioho heioho!:|
Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wogen,
es strafft der Wind unsre Segel mit Macht.
Seht ihr hoch oben die Fahne sich wenden,
die blutrote Fahne? Ihr Seeleut, habt acht!
Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer.
Wir stürzen an Deck, und wir kämpfen wie Löwen,
hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr!
Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere;
wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu;
wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
am Grunde des Meeres erst finden wir Ruh.
Ihr Körper wiegt in dem Takt des Liedes mit, die Augen geschlossen, nur die Lippen vermögen die Worte zu sprechen...ohne jeglichen Ton oder Klang. Nur ein leises kaum vernehmbares Summen kommt aus ihrer Kehle, wie in Trance versetzt um nicht zu hören welch schmerzerfüllten Schreie außerhalb ihrer eigenen Isolation stattfanden.
So lehrt man es sie, die Worte der Mutter hallten Ihr jetzt noch durch den Kopf "denke an schönes und schließe die Lieder, summe dies Lied und versteif deine Glieder sie wippend zum takt, so gleitet dein körper in Trance hinab*
So tat sie es, isolierend die Schmerzen des geschundenen Körpers ,die schreie als sie dann ganz in Trance versetzt nicht mehr wahrnehmend, sich konzentrierend auf das Geräusch des Wassers welches rauschte und des Liedes welches sie summte.
Die Gedanken schweiften ab sich ihre alter Heimat vorstellend, die ewig langen Strände den Sonnenuntergang welchen Sie dort so gerne Stundenlang beobachtete bis jener große Gelbe Planet unter der Wasseroberfläche gänzlich verschwunden war.
Weiter wippte Ihr Körper vor und zurück bis Sie plötzlich von weiter weg schreie hörte, es kam ihr vor wie wenn jene kaum hörbar sind, fast ein flüstern, "Rohnja!!" dann die Hand welche Ihren Nacken packt und ihr dann den Mund mit einem Lederriehmen stopft welcher hinter ihrem Kopf zugeschnürt wird. In eine Schockstarre versetzt reißt sie die Augen auf und blickt gen Aki den Mund während des stopfens schnappend nach Luft öffnend. Dann wird sie an ihren Haaren gepackt und mit Gewalt die Treppen hinaufgezerrt. Der schon geschundene Körper, zu schwach sich zu wehren lässt all jenes über sich ergehen, nur ab und an lüpft sie die von Brandblasen übersähten Füße um sich die Knie nicht gänzlich aufzuschlagen.
Ihr schwacher Körper wird mit einem letzten tritt in die Magengegend im Raum oben liegen gelassen und sie sackt in sich zusammen.
Dann verschwindet er, der Peiniger....der vermummte Bastard....
Nur noch halb nimmt sie die Restlichen Handlungen Ihrerseits wahr, mit den gefesselten Armen und Beinen robbt sie sich in Richtung Tresen, dort stemmt sie sich nach oben, ein kurzer schmerzerfüllter aufschrei als sie sich auf die Füße hievt um an den Dolch zu kommen welcher auf dem Tresen verweilte. Sich jenen greifend schneidet sie mit zittrigen Händen die Lederriemen durch, das Messer berührt Ihren von Blut übersähten Rücken, doch nichteinmal mehr ein zucken folgt darauf. Wie mechanisch lässt sie sich dann wieder sinken und schneidet auch die Fußfesseln durch, dann kriecht sie in richtung Treppe um zu Ihm zu gelangen. Kurz innehaltend Atmet sie mehrmals tief ein und aus um Kraft zu sammeln Ihre Gedanken trifften während der Befreiung immer wieder ab, mechanisch funktioniert sie, sie handelt ohne zu überlegen, hauptsache nicht an den schmerz denkend, ihn nicht recht anblicken müssend...seinen geschundenen Körper...kurz zuckt der Ihre innerlich zusammen als sie an das Geschehene denkt, die hiebe...das schnallende zischen was durch die Luft ging ehe jene schnalzend auf dem Körper niedergingen, das reißende Geräusch wenn es stückchenweise das Fleisch vom Körper zieht. Ein würgen unterdrückend löst sie weiter die Haken, ihre Gewicht Gegen die Ketten stemmend, am liebsten würde sie laut aufschreien denn der schmerz in Ihren Füßen war unertragbar, sie konnte nicht mehr, die Kraft verschwand immer mehr...nur noch zwei Ketten dann hatte sie es geschafft...nur noch zwei...
Die Türe schließt sich und sie wird sackt nach unten zu Boden, neben Ihr ebenso ein plumpsendes Geräusch vernehmbar, sie müssen es geschafft haben....kurz hob sie den blick, er war bei ihr, sie waren bei ihr, zuhause...dann grub sie die Hände in das Gesicht vor erleichterung aufschluchzend. Er hob Ihr Kinn an und legt eine Flasche an Ihre Lippen, sie schluckt ohne weiteres die Flüssigkeit herunter, ein leicht kribbelndes Gefühl breitet sich nach nur kurzer Zeit in ihrem Körper aus, der schmerz schwindet etwas, wobei Ihr Körper selbst jetzt zu schwach war um wirklich noch sagen zu können das sie schmerzen hat, sie spürte jenen Körper im Moment garnicht mehr.... es war als würde sie neben sich stehen...sich beobachten, aber sich nicht mehr fühlen, alles war fast wie betäubt.....oder doch nicht? Langsam lässt sie sich nach hinten sinken an die Wand, schützend hat er ein fell an die Wand gelegt das sie ihren von Wunden übersähten Rücken nicht an die harte Wand lehnen muss, doch auch dies bekommt sie nichtmehr recht mit...nur noch schlafen...weg sein....Ruhe.....die Augenschließen.....mehr wollte sie nicht. Als das Wasser Ihre Kehle herunter gleitet versucht sie noch beim schlucken mitzukommen...doch ganz gelingen mag Ihr selbst das nicht mehr und sie fällt in einen tiefen komatösen schlaf......
Der Traum:
Schnellen Schrittes rennt Sie Richtung Aki, die Hand ausgestreckt, ihn ergreifen wollend....doch immer wenn sie kurz davor ist an jenen zu gelangen war er weg und ein lauter schmerzvoller schrei war zu vernehmen. Also hielt Sie inne, blickte sich um, suchend woher jener Schrei zu kommen vermochte, welch Stimme es war, hatte sie doch schon längst erkannt, aber finden wollte sie Ihn, finden und erlösen.
Abermals der laute Schrei, eine etwaige Richtung erkennend rennt sie so schnell ihre Füße Sie tragen können los. Alle viere von sich gestreckt liegt er da, das Blut rinnt ihm die Seiten am Körper herunter, doch der Schrei drang nicht aus seiner Kehle, sondern aus der des Raben welcher sich auf seiner Brust niedergelassen hatte und begann in sein Fleisch hinein zu picken und abermals aufschrie.
Dann wieder stille, der Rabe und der schon geschundene, gestrecke Körper verschwanden und entfernten sich immer weiter bis sie gänzlich verschwunden waren.
Plötzliche Dunkelheit umgab sie, nur das Tropfen von etwas war vernehmbar, immer im gleichen Takt, "plitsch, platsch, plitsch, platsch......."
dann kamen ihr Bilder empor, das Blut welches auf den harten Stein tropfte, immer wieder in gleichem Abstand...der Atem wird schneller, nicht die Bilder, sie wollte nicht weiter hoch blicken.....wiederwillig schießen ihr auch die anderen geschehnisse in den Kopf und wieder das schmerzhafte keuchen, schreien und aufstöhnen.
Dann gleitet sie wieder in eine Stille hinab........nichts träumend...nur stille...und schwärze.......
Zuletzt geändert von Rohnja Salvador am Dienstag 26. Juni 2012, 00:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Rohnja Salvador
Langsam erwacht sie, ihr Körper geplagt von Schmerz jene wieder spürend atmet sie tief ein und aus. Ihre Augen öffnen sich langsam und sie blickt gen Decke, ausdruckslos und leer scheint der Blick, keinerlei Emotion ziert das Junge Gesicht, leicht zucken die Finger auf und dann die Füße um sich ein bild schaffen zu können ob noch all Ihre Gliedmaßen vorhanden waren...als sie bei den Füßen den brennenden schmerz wahrnimmt schluckt sie auf und presst die Lippen aufeinander. Es kostet sie alle Kraft nicht gleich zu würgen als sich der schmerz die Glieder hochzieht und pulsierend vorhandenbleibt. Sich nicht trauend zu bewegen blickt sie noch eine weile starr an die Decke, Ihr außenrum kaum wahrnehmend.....
Sie versuchte die letzten beiden Tage Revue passieren zu lassen, wie ein Zeitraffer gleiten Ihr unzählige qualvolle Bilder durch den Kopf, ihr Herz klopft schneller und der Atem geht ab und an stockend, doch das Gesicht bleibt weiterhin emotionslos, abwesend....so wie wenn sie Meilenweit weg wäre...am liebsten würde sie den geschundenen Körper verlassen, um den schmerz loszuwerden....die unerträglichen schmerzen.
Langsam gleitet der Blick gen Tür, den schlüssel welchen er vorhin darunter druchgeschoben hat anblickend...wieder füllen sich die Augen mit tränen doch nur eine vermag den Weg nach draußen zu finden und kullert die Wange herunter.
Ihre Hand gleitet herunter zum Boden vor Ihrem Bett wo die Rumpulle steht, mit einem schmerzvollen aufstöhnen als sie den Körper etwas seitlich drehen muss, hievt sie die Flasche nach oben. Dann setzt sie die Flasche an und trinkt sie mit einem Zug leer, sie dann einfach auf den Boden gleiten lassen wird der blick wieder an die Decke gerichtet. Das klimpern der Flasche welche den Boden erreicht jedoch nicht zerspringt, vernimmt sie nur leise kaum hörbar, ihre umgebung um sie herum scheint schon wieder zu schwinden sich von der außenwelt und dem schmerz zu isolieren versuchend. Der Blick weiter starr auf die Decke gerichtet...sie spürt das etwas in ihr aufkeimt das den Schmerz immer mehr weichen lässt....
Hass...
Ohne weitere Worte hatte er Ihr Zimmer verlassen, den Schlüssel unter der Tür durchgeschoben, sie verlassen....hat er das wirklich getan...sein Herz, seine Seele...sein Körper...würde Sie ihn wieder sehen?
Ein seuftzen entklimmt ihrer Kehle...die Lippen zittern leicht auf bei den Gedanken. Der schmerz in Ihrem Herz, der pochende schmerz überwiegte fast jeglichen schmerz Ihres Körpers, alleine im Raum liegend, mit all jenen schrecklichen Bildern welche vor Ihren Augen vorbei gleiten.
"Komm zurück..:" haucht es Ihr flüsternd über die Lippen, dann wendet sie sich unter qualvollem aufstöhnen auf die Seite um den Rücken zu entlassten und fällt nach enigen Minuten des leeren vor sich hinstarrens wieder in den tiefen schlaf hinein.
-Es ist erschreckend wenn wir daran denken, dass in der Seele eines jedem Menschen ein ganzer Ozean von Geheimnissen verschlungen liegt die ihn genau zu dem Geschöpf gemacht haben welches er gerade ist. Noch schockierender jedoch ist, dass die meisten von uns alles tun würden um diese geheimen Geschichen niemals ans Tageslicht kommen zu lassen.....-
Sie versuchte die letzten beiden Tage Revue passieren zu lassen, wie ein Zeitraffer gleiten Ihr unzählige qualvolle Bilder durch den Kopf, ihr Herz klopft schneller und der Atem geht ab und an stockend, doch das Gesicht bleibt weiterhin emotionslos, abwesend....so wie wenn sie Meilenweit weg wäre...am liebsten würde sie den geschundenen Körper verlassen, um den schmerz loszuwerden....die unerträglichen schmerzen.
Langsam gleitet der Blick gen Tür, den schlüssel welchen er vorhin darunter druchgeschoben hat anblickend...wieder füllen sich die Augen mit tränen doch nur eine vermag den Weg nach draußen zu finden und kullert die Wange herunter.
Ihre Hand gleitet herunter zum Boden vor Ihrem Bett wo die Rumpulle steht, mit einem schmerzvollen aufstöhnen als sie den Körper etwas seitlich drehen muss, hievt sie die Flasche nach oben. Dann setzt sie die Flasche an und trinkt sie mit einem Zug leer, sie dann einfach auf den Boden gleiten lassen wird der blick wieder an die Decke gerichtet. Das klimpern der Flasche welche den Boden erreicht jedoch nicht zerspringt, vernimmt sie nur leise kaum hörbar, ihre umgebung um sie herum scheint schon wieder zu schwinden sich von der außenwelt und dem schmerz zu isolieren versuchend. Der Blick weiter starr auf die Decke gerichtet...sie spürt das etwas in ihr aufkeimt das den Schmerz immer mehr weichen lässt....
Hass...
Ohne weitere Worte hatte er Ihr Zimmer verlassen, den Schlüssel unter der Tür durchgeschoben, sie verlassen....hat er das wirklich getan...sein Herz, seine Seele...sein Körper...würde Sie ihn wieder sehen?
Ein seuftzen entklimmt ihrer Kehle...die Lippen zittern leicht auf bei den Gedanken. Der schmerz in Ihrem Herz, der pochende schmerz überwiegte fast jeglichen schmerz Ihres Körpers, alleine im Raum liegend, mit all jenen schrecklichen Bildern welche vor Ihren Augen vorbei gleiten.
"Komm zurück..:" haucht es Ihr flüsternd über die Lippen, dann wendet sie sich unter qualvollem aufstöhnen auf die Seite um den Rücken zu entlassten und fällt nach enigen Minuten des leeren vor sich hinstarrens wieder in den tiefen schlaf hinein.
-Es ist erschreckend wenn wir daran denken, dass in der Seele eines jedem Menschen ein ganzer Ozean von Geheimnissen verschlungen liegt die ihn genau zu dem Geschöpf gemacht haben welches er gerade ist. Noch schockierender jedoch ist, dass die meisten von uns alles tun würden um diese geheimen Geschichen niemals ans Tageslicht kommen zu lassen.....-
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Aki Orikson
Aki lehnt den Hinterkopf fest gegen das Türholz und seufzt lautlos in sich hinein. Er sitzt mit angezogenen Knien mit dem Rücken an Rohnja’s Tür gelehnt, die Finger der linken Hand im Haar vergraben. Zwar kann er sie nicht mehr hören, doch er kann sich nur allzu gut vor stellen, wie sie mit ihrem schmerzenden Körper auf dem Bett sitzt und ihm nachblickt. Er hat sie einfach so zurück gelassen, in dem Glauben sie wäre ohne ihn besser dran. Auch wenn Rohnja versucht hat ihn zu beschwichtigen, so fühlte er sich schuldig für das was passiert war. Unter schmerzvollem Keuchen erhebt er sich und macht sich humpelnd auf den Weg zu seinem Laden. Er war sich sicher, dass sie mitbekommen hatte, dass er noch an ihrer Tür saß, wahrscheinlich würde sie gerade seinen Namen murmeln, aber er versucht den Gedanken zu verdrängen und sich einzureden, dass er das Richtige tut.
Nach dem Weg, der sonst so kurz war, sich durch das Humpeln, die gebückte Handlung und die belastenden Gedanken jedoch ewig hinzog, steckt er den Schlüssel ins Schloss und schließt auf. Als er die Türe aufschiebt wandert sein Blick eingehend über das Türholz und die Schlösser. Nichts weist auf einen Einbruch hin. Er verschließt die Türe von innen und geht humpelnd durch den Laden. Auch die Fenster waren unverändert. Sie lassen sich von innen öffnen, sobald der Hakenmechanismus umgelegt wurde und bis zur halben Fensterhöhe aufschieben. Der Kerl war zwar nicht sonderlich groß gewesen, aber auch nicht schlank genug um durch das geöffnete Fenster zu klettern. Zumal man zum Öffnen erst ein Stück Scheibe durchschlagen müsste, um an den Haken zu gelangen. Alle Fenster im Ladenbereich waren unversehrt und die Haken auf Schließen gestellt. Wie war der Kerl in sein Haus gekommen? Humpelnd schleppt sich Aki in den oberen Stock und betrachtet ebenfalls die Fenster. Er schüttelt nur den Kopf zu sich selbst und lehnt sich erschöpft mit der Hüfte an den Tresen, den Gehstock abstellend.
Auf irgend eine Weise hatte der Vermummte einen Weg ins Haus gefunden, um ihnen im Keller aufzulauern. Der einzige Weg zur Kellertreppe führte durch den Laden, entweder durch Türe und Gatter oder durch ein Fenster auf der Rückseite des Hauses. Sowohl die Türe als auch das Gatter am Tresen, das die Werkstatt von dem Ladenbereich abtrennt haben ein Schloss. Sein Haustürschlüssel passt für beide Schlösser. Aki nimmt den Schlüsselbund aus der Hosentasche und dreht den passenden Schlüssel in den Fingern. Der Schlüssel passt aber auch zu Robina's ehemaligem Zimmer im zweiten Stock. Konnte es sein, dass der Peiniger Robina’s Schlüssel hatte? War es möglich, dass sie dem Kerl den Schlüssel überlassen hatte weil sie seine Absichten als gerecht empfunden hat? Als sie mit ihm nach La Cabeza zog, hatte er ihr einen Schlüssel kopiert. Eigentlich hatte Aki sich vorgenommen, die Schlösser austauschen zu lassen, nachdem Robina mit ihrem Hab und Gut La Cabeza verlassen hat. Doch scheinbar war ihm und Rohnja diese Nachlässigkeit zum Verhängnis geworden. Fluchend schleudert er den Schlüsselbund durch den Raum und verzieht das Gesicht unter dem brennenden Schmerz seines verwundeten Körpers.
Es war einzig seine Schuld, dass Rohnja das angetan wurde und sie ihn nun mit diesem ausdruckslosem Blick ansieht, den er kaum ertragen kann. Was wäre wenn das nur der Anfang war und er sie nochmals in eine solche Gefahr bringen würde. Er musste versuchen sich von ihr fern zu halten. Es war garnicht daran zu denken was passieren würde wenn Gonzales, Rohnja's Vater heraus findet was ihr zugestoßen ist und das Aki die Schuld daran trägt.
Seine Entscheidung stand fest: Er muss ihr aus dem Weg gehen. Nur gibt es dabei ein entscheidendes Problem. Wie soll er es schaffen sich von der Frau fern zu halten, die er liebt..?
Nach dem Weg, der sonst so kurz war, sich durch das Humpeln, die gebückte Handlung und die belastenden Gedanken jedoch ewig hinzog, steckt er den Schlüssel ins Schloss und schließt auf. Als er die Türe aufschiebt wandert sein Blick eingehend über das Türholz und die Schlösser. Nichts weist auf einen Einbruch hin. Er verschließt die Türe von innen und geht humpelnd durch den Laden. Auch die Fenster waren unverändert. Sie lassen sich von innen öffnen, sobald der Hakenmechanismus umgelegt wurde und bis zur halben Fensterhöhe aufschieben. Der Kerl war zwar nicht sonderlich groß gewesen, aber auch nicht schlank genug um durch das geöffnete Fenster zu klettern. Zumal man zum Öffnen erst ein Stück Scheibe durchschlagen müsste, um an den Haken zu gelangen. Alle Fenster im Ladenbereich waren unversehrt und die Haken auf Schließen gestellt. Wie war der Kerl in sein Haus gekommen? Humpelnd schleppt sich Aki in den oberen Stock und betrachtet ebenfalls die Fenster. Er schüttelt nur den Kopf zu sich selbst und lehnt sich erschöpft mit der Hüfte an den Tresen, den Gehstock abstellend.
Auf irgend eine Weise hatte der Vermummte einen Weg ins Haus gefunden, um ihnen im Keller aufzulauern. Der einzige Weg zur Kellertreppe führte durch den Laden, entweder durch Türe und Gatter oder durch ein Fenster auf der Rückseite des Hauses. Sowohl die Türe als auch das Gatter am Tresen, das die Werkstatt von dem Ladenbereich abtrennt haben ein Schloss. Sein Haustürschlüssel passt für beide Schlösser. Aki nimmt den Schlüsselbund aus der Hosentasche und dreht den passenden Schlüssel in den Fingern. Der Schlüssel passt aber auch zu Robina's ehemaligem Zimmer im zweiten Stock. Konnte es sein, dass der Peiniger Robina’s Schlüssel hatte? War es möglich, dass sie dem Kerl den Schlüssel überlassen hatte weil sie seine Absichten als gerecht empfunden hat? Als sie mit ihm nach La Cabeza zog, hatte er ihr einen Schlüssel kopiert. Eigentlich hatte Aki sich vorgenommen, die Schlösser austauschen zu lassen, nachdem Robina mit ihrem Hab und Gut La Cabeza verlassen hat. Doch scheinbar war ihm und Rohnja diese Nachlässigkeit zum Verhängnis geworden. Fluchend schleudert er den Schlüsselbund durch den Raum und verzieht das Gesicht unter dem brennenden Schmerz seines verwundeten Körpers.
Es war einzig seine Schuld, dass Rohnja das angetan wurde und sie ihn nun mit diesem ausdruckslosem Blick ansieht, den er kaum ertragen kann. Was wäre wenn das nur der Anfang war und er sie nochmals in eine solche Gefahr bringen würde. Er musste versuchen sich von ihr fern zu halten. Es war garnicht daran zu denken was passieren würde wenn Gonzales, Rohnja's Vater heraus findet was ihr zugestoßen ist und das Aki die Schuld daran trägt.
Seine Entscheidung stand fest: Er muss ihr aus dem Weg gehen. Nur gibt es dabei ein entscheidendes Problem. Wie soll er es schaffen sich von der Frau fern zu halten, die er liebt..?
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Rohnja Salvador
Schlaf mein kleiner Liebling ein!
Draußen fällt der Regen.
Mutter schaukelt 's Wiegelein -
ist ja schon so alt wie Stein.
Träum durch den Nebel,
dem Tage entgegen!
Überall herrscht Dunkelheit. -
Schwer meine Gedanken.
Schwarzer Sand - wie vor der Zeit -
decket unsre Ängstlichkeit.
Die Gletscherspalten
uns weisen die Schranken.
Schlafe endlich nun, schlaf ein!
Bald schon ist es Morgen.
Träume auch den Wassern zu!
Väter schirmen unsre Ruh.
Ihr ewges Sehnen:
Sich um uns zu sorgen.
Der geschundene Körper liegt still auf dem Bett, nur der Atem mag ihn als Lebendig verraten, so ruhig, so still, die Gesichtszüge von einer gewissen friedlebigkeit, keine Spur in den Zügen von den vorherigen Nächten. Leise hebt sich und senkt sich dir Brust, immer wieder dem schmächtigen Körper Leben einflößend.
Draußen in der Dunkelheit schreit ein Papagei, die Grillen ziertzen um die Wette, welcher wohl den schöneren Gesang haben mag? Ruhig...Seelenruhig...der schmerz mag bis in jene Welt der träumenden Isolation nicht durchdringen vor der Außenwelt verborgen.....
Kurz vermag es durch das Kerzenlicht den anschein zu haben als würde ein lächeln das emtionslose Gesicht schmücken, leicht, kaum merklich aber doch so friedseelig....
Langsam regt sich der Körper und die Augen blinzeln vor Müdigkeit und Erschöpfung, der kleine Begleiter, ihr Papagei, blickt ihr, auf der Stuhllehne sitztend, bei ihren Regungen zu. Langsam richtet sie sich auf, der schmerz durchzuckt wieder Ihre Körper und sie stöhnt angestrengt auf, den Arm ausstreckend nach Pergament und Feder.
Dann setzt sie ein schreiben auf, immer wieder schwer einatmend da sie das sitzten sehr anstrengt, langsam rollt sie das Pergament zusammen und klopft mit der Hand auf die Decke "komm her mein süßer" presst sie angestrengt fast flüsternd über Ihre Lippen. Dann befestigt sie das Pergament an seinem Fuß, und flüstert ihm einen Namen zu "Darius". Der Papagei krächzt kurz auf ehe er sich auf die Fensterbank setzt und davon fliegt.
Draußen fällt der Regen.
Mutter schaukelt 's Wiegelein -
ist ja schon so alt wie Stein.
Träum durch den Nebel,
dem Tage entgegen!
Überall herrscht Dunkelheit. -
Schwer meine Gedanken.
Schwarzer Sand - wie vor der Zeit -
decket unsre Ängstlichkeit.
Die Gletscherspalten
uns weisen die Schranken.
Schlafe endlich nun, schlaf ein!
Bald schon ist es Morgen.
Träume auch den Wassern zu!
Väter schirmen unsre Ruh.
Ihr ewges Sehnen:
Sich um uns zu sorgen.
Der geschundene Körper liegt still auf dem Bett, nur der Atem mag ihn als Lebendig verraten, so ruhig, so still, die Gesichtszüge von einer gewissen friedlebigkeit, keine Spur in den Zügen von den vorherigen Nächten. Leise hebt sich und senkt sich dir Brust, immer wieder dem schmächtigen Körper Leben einflößend.
Draußen in der Dunkelheit schreit ein Papagei, die Grillen ziertzen um die Wette, welcher wohl den schöneren Gesang haben mag? Ruhig...Seelenruhig...der schmerz mag bis in jene Welt der träumenden Isolation nicht durchdringen vor der Außenwelt verborgen.....
Kurz vermag es durch das Kerzenlicht den anschein zu haben als würde ein lächeln das emtionslose Gesicht schmücken, leicht, kaum merklich aber doch so friedseelig....
Langsam regt sich der Körper und die Augen blinzeln vor Müdigkeit und Erschöpfung, der kleine Begleiter, ihr Papagei, blickt ihr, auf der Stuhllehne sitztend, bei ihren Regungen zu. Langsam richtet sie sich auf, der schmerz durchzuckt wieder Ihre Körper und sie stöhnt angestrengt auf, den Arm ausstreckend nach Pergament und Feder.
Dann setzt sie ein schreiben auf, immer wieder schwer einatmend da sie das sitzten sehr anstrengt, langsam rollt sie das Pergament zusammen und klopft mit der Hand auf die Decke "komm her mein süßer" presst sie angestrengt fast flüsternd über Ihre Lippen. Dann befestigt sie das Pergament an seinem Fuß, und flüstert ihm einen Namen zu "Darius". Der Papagei krächzt kurz auf ehe er sich auf die Fensterbank setzt und davon fliegt.
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Rohnja Salvador
Als das klopfen der Tür im Raum wiederhallt wendet sie ihren Blick gen ihren Padre, mit einem sachten nicken gibt sie zu verstehen die Personen herein zu lassen. Eine Junge Frau namen Kaliya und Darius betreten den Raum, ruhig schreiten sie nach einer kurzen begrüßung ans Bett, sie beäugend. Sie beißt sich auf die Lippen wissend das jene die sie erblicken ersteinmal schlucken müssen, doch wenn sie sehen welch wunden sich unter der Decke erblicken...sie kann sich den schock in ihren Augen genau vorstellen....war es so eine gute Idee jene wirklich zu sich zu holen? Ein versuch war es wert...zumindestens das sie endlich wieder auf ihren Beinen stehen konnte, diese liegerei machte sie Wahnsinnig....
Langsam begannen die beiden damit die Bandagen von den Wunden zu lösen...dieser schmerz...arhgs...starr gen Decke blickend biss sie mit aller Kraft die Zähne aufeinander um sich wenigstens etwas von dem Schmerz abzulenken.
Die Reaktionen der beiden sehend bei den Wunden welche nacheinander zum Vorschein kommen....die geschockten Blicke...sie kämpfte mit den Tränen der Hass in ihr wuchs immer mehr.
Der Hass der an ihr zehrt, nach Vergeltung für das was man Ihnen angetan hatte, doch war es weise....wer weis schon was weise ist, der Durst musste gestillt werden, würde Zeit kommen so käme Rat...vorerst musste sie wieder auf die Beine kommen. Der Zweite Tag schon....zwei nächte in der Ihr immer wieder die schrecklichen Bilder zu Gesicht geführt werden..... unruhige Nächte...es zehrte an Ihrer Kraft...mit Tränen einschlafen und mit jenen wieder zu erwachen....es graute Ihr davor Ihre Augen zu schließen doch wird sie immer wieder von der Erschöpfung übermannt.
Sie war dankbar das sich die beiden Ihrer annahmen und die krotesken Wunden zu heilen versuchen....dankbar für die Worte die sie ihr schenkten....doch nur halb lauschte sie jenen...zu sehr kämpfte sie damit den schmerz nicht allzu sehr zu zeigen.
Abermals verfiel Sie, als alle gegangen waren, in einen unruhigen Schlaf, als sie wie fast jede Nacht schweißgebadet aufwachte war doch diesmal etwas anders...neben Ihr lag er, so friedlich....so ruhig. Zittrig gleitet Ihre Hand zu seinem Gesicht, ihn kaum berührend um ihn nicht aufzuwecken streicht sie eine der Strähen welche in seinem Gesicht lagen aus jenem. Ein seuftzen, ein seichtes lächeln...da lag er...Ihr Herz zehrte sich nach Ihm, mehr als sie es für möglich gehalten hatte, nie hätte sie gedacht das ein Mann in Ihr solche Gefühle erweckt...niemals hätte sie es für möglich gehalten. Doch war dieses Gefühl nach jenen Nächten wohl stärker geworden, nicht schwächer...nein es war als würde die beiden nun etwas verbinden...ein Band durchzogen mit Blutroter Farbe welches sie tief in der Seele aneinander bindet.
Er sagte "Es wäre besser wenn ich dich verlasse" hatte er die Worte ernst gemeint, oder war es nur die Angst welche an ihm zehrte das soetwas nocheinmal geschehen könnte...wüde er sie verlassen, sie alleine lassen.....würde es das Band zerreißen?
Der schmerz in Ihren Gliedern war nicht mehr all zu brennend wie jener noch vor der Behandlung der Heiler war, die Bandagen und die Paste zeigten wohl Ihre Wirkung und der Rum trug dazu bei das sie sich etwas leichter fühlte. Fast beschwingt von jenem Gefühl, sich zu drehen versuchend, kehrt der schmerz wieder in die Glieder und Wunden zurück und sie keucht kurz auf....da war es wieder...dieses Gefühl...dieser unbändige Hass auf die Person welcher ihren Körper so gezeichnet hat....Rache....früher oder später wird jene Person all das aufgestaute zu spüren bekommen...wie und wann...das weis man nicht..doch es wird kommen und sie wird jene nicht gehen lassen bis Ihr Gefühl komplett erloschen ist. Kurz spannen sich die Wangen an....und sie schließt die Augen um wieder in einen dieser von krotesk durchwachsenen Träume zu sinken.....Die Rache wird mein sein sang der Vogel als er mit dem Schnabel vorwärts auf den Jäger zuraßte....
-Wo der Zorn den Richter macht,
hat Gerechter schon verspielt,
weil der Zorn nicht auf das Recht,
sondern auf die Rache zielt.-
Langsam begannen die beiden damit die Bandagen von den Wunden zu lösen...dieser schmerz...arhgs...starr gen Decke blickend biss sie mit aller Kraft die Zähne aufeinander um sich wenigstens etwas von dem Schmerz abzulenken.
Die Reaktionen der beiden sehend bei den Wunden welche nacheinander zum Vorschein kommen....die geschockten Blicke...sie kämpfte mit den Tränen der Hass in ihr wuchs immer mehr.
Der Hass der an ihr zehrt, nach Vergeltung für das was man Ihnen angetan hatte, doch war es weise....wer weis schon was weise ist, der Durst musste gestillt werden, würde Zeit kommen so käme Rat...vorerst musste sie wieder auf die Beine kommen. Der Zweite Tag schon....zwei nächte in der Ihr immer wieder die schrecklichen Bilder zu Gesicht geführt werden..... unruhige Nächte...es zehrte an Ihrer Kraft...mit Tränen einschlafen und mit jenen wieder zu erwachen....es graute Ihr davor Ihre Augen zu schließen doch wird sie immer wieder von der Erschöpfung übermannt.
Sie war dankbar das sich die beiden Ihrer annahmen und die krotesken Wunden zu heilen versuchen....dankbar für die Worte die sie ihr schenkten....doch nur halb lauschte sie jenen...zu sehr kämpfte sie damit den schmerz nicht allzu sehr zu zeigen.
Abermals verfiel Sie, als alle gegangen waren, in einen unruhigen Schlaf, als sie wie fast jede Nacht schweißgebadet aufwachte war doch diesmal etwas anders...neben Ihr lag er, so friedlich....so ruhig. Zittrig gleitet Ihre Hand zu seinem Gesicht, ihn kaum berührend um ihn nicht aufzuwecken streicht sie eine der Strähen welche in seinem Gesicht lagen aus jenem. Ein seuftzen, ein seichtes lächeln...da lag er...Ihr Herz zehrte sich nach Ihm, mehr als sie es für möglich gehalten hatte, nie hätte sie gedacht das ein Mann in Ihr solche Gefühle erweckt...niemals hätte sie es für möglich gehalten. Doch war dieses Gefühl nach jenen Nächten wohl stärker geworden, nicht schwächer...nein es war als würde die beiden nun etwas verbinden...ein Band durchzogen mit Blutroter Farbe welches sie tief in der Seele aneinander bindet.
Er sagte "Es wäre besser wenn ich dich verlasse" hatte er die Worte ernst gemeint, oder war es nur die Angst welche an ihm zehrte das soetwas nocheinmal geschehen könnte...wüde er sie verlassen, sie alleine lassen.....würde es das Band zerreißen?
Der schmerz in Ihren Gliedern war nicht mehr all zu brennend wie jener noch vor der Behandlung der Heiler war, die Bandagen und die Paste zeigten wohl Ihre Wirkung und der Rum trug dazu bei das sie sich etwas leichter fühlte. Fast beschwingt von jenem Gefühl, sich zu drehen versuchend, kehrt der schmerz wieder in die Glieder und Wunden zurück und sie keucht kurz auf....da war es wieder...dieses Gefühl...dieser unbändige Hass auf die Person welcher ihren Körper so gezeichnet hat....Rache....früher oder später wird jene Person all das aufgestaute zu spüren bekommen...wie und wann...das weis man nicht..doch es wird kommen und sie wird jene nicht gehen lassen bis Ihr Gefühl komplett erloschen ist. Kurz spannen sich die Wangen an....und sie schließt die Augen um wieder in einen dieser von krotesk durchwachsenen Träume zu sinken.....Die Rache wird mein sein sang der Vogel als er mit dem Schnabel vorwärts auf den Jäger zuraßte....
-Wo der Zorn den Richter macht,
hat Gerechter schon verspielt,
weil der Zorn nicht auf das Recht,
sondern auf die Rache zielt.-
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Aki Orikson
Wer mit seinen Gedanken in der Vergangenheit hängt verschließt sein Herz für die Zukunft.
Ein Geräusch reißt Aki aus seinem seichten Schlaf. Er war auf der Bank eingenickt, die er in die Werkstatt gestellt hat, da er dank der tiefen Schnittwunde noch nicht im Stehen arbeiten kann. Das Geräusch kam aus dem Keller und kurz legt er nachdenklich die Stirn in Falten bis ihm einfällt, dass der Tagelöhner dort unten arbeitet. Aki hatte den Burschen angeheuert, um das Blut und die Spuren beseitigen zu lassen. Vorsorglich hatte er ihm genug Gold gezahlt, um kein Risiko einzugehen, dass er etwas weitererzählen würde. Nach der Grundreinigung würde der Bursche unter seiner Aufsicht den Bodenbelag austauchen und ein paar neue Möbel aufstellen. Seine Hoffnung war, dass er und vor allem Rohnja sich wieder in den Keller trauen konnten, ohne an die Folter erinnert zu werden.
Seufzend lehnt er den Hinterkopf an die Wand und schließt erschöpft ein weiteres Mal die Augen. Seine Gedanken schweifen zu Rohnja und ein Lächeln bildet sich auf seinen Lippen. Er hatte sich mit ihr und ihrem Vater ausgesprochen und beide waren der Meinung, dass er sich um seine mögliche Schuld keine Gedanken machen soll. Wäre der Schlüssel nictht vorhanden gewesen hätte der Vermummte sicher einen anderen Weg in den Keller gefunden um seinen Auftrag zu erledigen. Als er Rohnja von seinen Bedenken erzählt hat, legte sie ihre Hand sanft auf seine Wange und lächelte ihm aufmunternd zu. Sie schaffte es sogar etwas positives in dem Geschehenen zu sehen. „Es hat unsere Herzen noch näher zusammen gebracht.“ Vielleicht hatte sie recht. Es ist nicht das erste Mal, dass er sich zu viele Gedanken macht. Er will keinen Fehler begehen und Rohnja nicht enttäuschen. Konnte er nicht einfach mal loslassen und alles auf sich zu kommen lassen ohne zu überlegen ob er etwas falsch macht? Die Menschen auf La Cabeza sind alle so entspannt, vielleicht würde diese Gelassenheit auch endlich mal auf ihn übergehen. Und nicht nur wenn er genügend Rum im Blut hatte, sondern auch im nüchternen Zustand.
Er erkennt sich kaum wieder,.. Was aber auch an der mangelnden Bewegung liegen kann. Er sehnt sich nach der Mine und nach dem Schmieden, genauso wie danach mit Rohnja jagen zu gehen. Rohnja... Jeder zweite Gedanke hat mit ihr zu tun. Die Frau würde ihm noch den Verstand rauben. Er sehnt sich jeden Wimpernschlag nach ihr, sobald sie getrennt sind und würde sie, wenn es nach ihm ginge, ununterbrochen an sich ziehen und sie küssen, wenn sie zusammen sind. Sie hatte ihn schon längst in ihren Bann gezogen und er würde ihr am liebsten sagen, wie wichtig sie für ihn war, aber der Schmerz und der Schock saß noch zu tief. Die beiden hatten noch fast ihr ganzes Leben vor sich, da konnte er sich wohl etwas in Geduld üben und ihr Zeit geben sich zu erholen.
Ein Geräusch reißt Aki aus seinem seichten Schlaf. Er war auf der Bank eingenickt, die er in die Werkstatt gestellt hat, da er dank der tiefen Schnittwunde noch nicht im Stehen arbeiten kann. Das Geräusch kam aus dem Keller und kurz legt er nachdenklich die Stirn in Falten bis ihm einfällt, dass der Tagelöhner dort unten arbeitet. Aki hatte den Burschen angeheuert, um das Blut und die Spuren beseitigen zu lassen. Vorsorglich hatte er ihm genug Gold gezahlt, um kein Risiko einzugehen, dass er etwas weitererzählen würde. Nach der Grundreinigung würde der Bursche unter seiner Aufsicht den Bodenbelag austauchen und ein paar neue Möbel aufstellen. Seine Hoffnung war, dass er und vor allem Rohnja sich wieder in den Keller trauen konnten, ohne an die Folter erinnert zu werden.
Seufzend lehnt er den Hinterkopf an die Wand und schließt erschöpft ein weiteres Mal die Augen. Seine Gedanken schweifen zu Rohnja und ein Lächeln bildet sich auf seinen Lippen. Er hatte sich mit ihr und ihrem Vater ausgesprochen und beide waren der Meinung, dass er sich um seine mögliche Schuld keine Gedanken machen soll. Wäre der Schlüssel nictht vorhanden gewesen hätte der Vermummte sicher einen anderen Weg in den Keller gefunden um seinen Auftrag zu erledigen. Als er Rohnja von seinen Bedenken erzählt hat, legte sie ihre Hand sanft auf seine Wange und lächelte ihm aufmunternd zu. Sie schaffte es sogar etwas positives in dem Geschehenen zu sehen. „Es hat unsere Herzen noch näher zusammen gebracht.“ Vielleicht hatte sie recht. Es ist nicht das erste Mal, dass er sich zu viele Gedanken macht. Er will keinen Fehler begehen und Rohnja nicht enttäuschen. Konnte er nicht einfach mal loslassen und alles auf sich zu kommen lassen ohne zu überlegen ob er etwas falsch macht? Die Menschen auf La Cabeza sind alle so entspannt, vielleicht würde diese Gelassenheit auch endlich mal auf ihn übergehen. Und nicht nur wenn er genügend Rum im Blut hatte, sondern auch im nüchternen Zustand.
Er erkennt sich kaum wieder,.. Was aber auch an der mangelnden Bewegung liegen kann. Er sehnt sich nach der Mine und nach dem Schmieden, genauso wie danach mit Rohnja jagen zu gehen. Rohnja... Jeder zweite Gedanke hat mit ihr zu tun. Die Frau würde ihm noch den Verstand rauben. Er sehnt sich jeden Wimpernschlag nach ihr, sobald sie getrennt sind und würde sie, wenn es nach ihm ginge, ununterbrochen an sich ziehen und sie küssen, wenn sie zusammen sind. Sie hatte ihn schon längst in ihren Bann gezogen und er würde ihr am liebsten sagen, wie wichtig sie für ihn war, aber der Schmerz und der Schock saß noch zu tief. Die beiden hatten noch fast ihr ganzes Leben vor sich, da konnte er sich wohl etwas in Geduld üben und ihr Zeit geben sich zu erholen.
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Rohnja Salvador
Mit einem seichten lächeln auf den Lippen blickt sie aus dem Fenster hinaus. Die Wunden verheilten und sie spürte das sie doch recht schnell wieder auf die Beine kommen würde, wären die verbrennungen an Ihren Füßen nicht, hätte sie sich nicht aufhalten lassen schon viel früher das Bett zu verlassen. Doch ist es wie es ist....einen Versuch jedoch wollte sie wagen, sich wenigstens waschen und frische Kleidung anlegen....etwas laufen...etwas stehen, ein stück mehr Freiheit genießen....nicht ewig in diesem Bett herum liegen...
Langsam stemmte sie sich nach oben, ein kurzer aufseuftzer wegen des ziepens in den Wunden, aber lange nicht mehr solch ein schmerz wie die letzten Tage. So drehte sie sich und setzte vorsichtig die Füße auf den Boden....ein biss auf die Unterlippen als sie auf jene tritt...mit einem tiefen einatmer stemmt sie sich dann nach oben. Aufkeuchend bei dem druck welcher sich auf die Füße verlegt doch es war ertragbar....."Ein echter Pirat kennt keinen schmerz" zu sich murmelnd. Dann vorsichtig einen Fuß vor den anderen setztend läuft sie in richtung der Wasserschale welche ihr hingestellt wurde sich an dortiger Stelle entkleidend, was jedoch etwas umständlicher ausfällt durch die Bandagen. So legt sie die Kleidungsstücke als auch die Bandagen die sie nach und nach löste achtlos neben sich...langsam gleitet ihr Blick nach unten....sich anschauen welch Male nun Ihren zierlichen Körper zeichneten, schluckend wendet sie den Blick wieder nach oben zu Wasserschale, sich langsam beginnend zu reinigen.
Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck wendet sie sich dann leicht humpelnd und vorsichtig vor sich hin tappselnd zu Ihrem Schrank, dort ein kleid herausholend welches sie sich dann überstreift, ehe sie dann ebenso gemächlich zum Stuhl schreitet und darauf platz nimmt.
Ihr Blick gleitet wieder aus dem Fenster und sie schweift in Gedanken ab.
Aki...ein lächeln zaubert sich auf ihr Gesicht als sie an ihn denkt....wenn eine so junge Liebe ein solches Ereigniss übersteht, dann wurde es alle anderen mit einer leichtigkeit überstehen. So war es doch ein tiefer einschnitt in beider Persönlichkeiten, doch solche führen nicht immer nur negative Aspekte mit sich, oftmals ist es sogar so, das jene Ereignisse einen stärken, dieses Ereignis war wohl ein solches...so empfand sie es zumindest, es stärkte sie, ihre Liebe zu ihm und sie Persönlich ebenso...
Sie wusste das ihr Wille zu Leben nun stärker war, ebenso wusste sie das sie stark war, stark genug um solch Dinge die geschehen waren irgendwie weg zustecken....doch was ihr wohl sorge bereitete war, das der vermummte etwas hatte das eigentlich nur alleinig ihrem Körper gehörte...sie konnte bildlich vor sich sehen wie er ihr jenes entgegenstreckte und dieses diabolische lachen....
Sie presste die Lippen etwas aufeinander und schluckte...wird schon gut gehen......
Dann schweiften die Gedanken wieder zu jenem Mann der es immer wieder schaffte sie zum lachen zu bringen,soviel gelacht wie mit ihm hat sie schon solange nicht mehr, sich so frei gefühlt so unbeschwert.....seine Augen...wenn sie in jene blickte fühlte sie die wärme welche in ihnen lag, seine Lippen..sie zehrte sich jede Minute...nein jede Sekunde nach jenen....wenn sie diese berührte war es als würde die Welt still stehen, alles um sie herum verschwamm nur er war noch klar....
Mit diesen Gedanken stemmt sie sich langsam nach oben und geht wieder richtung Bett, die erschöpfung übermannte sie wieder, was wohl eher an dem Wildkraut lag welches Ihr die Heilerin übergen hatte...als sie Ihre Augen schloss legte sich ein lächeln auf die Lippen und die Welt um sie herum verschwand als sie in den schlaf versank.
Du bist mein, ich bin dein:
des sollst du gewiss sein.
Du bist eingeschlossen
in meinem Herzen:
verloren ist das Schlüsselchen:
Du musst immer drinnen bleiben.
Langsam stemmte sie sich nach oben, ein kurzer aufseuftzer wegen des ziepens in den Wunden, aber lange nicht mehr solch ein schmerz wie die letzten Tage. So drehte sie sich und setzte vorsichtig die Füße auf den Boden....ein biss auf die Unterlippen als sie auf jene tritt...mit einem tiefen einatmer stemmt sie sich dann nach oben. Aufkeuchend bei dem druck welcher sich auf die Füße verlegt doch es war ertragbar....."Ein echter Pirat kennt keinen schmerz" zu sich murmelnd. Dann vorsichtig einen Fuß vor den anderen setztend läuft sie in richtung der Wasserschale welche ihr hingestellt wurde sich an dortiger Stelle entkleidend, was jedoch etwas umständlicher ausfällt durch die Bandagen. So legt sie die Kleidungsstücke als auch die Bandagen die sie nach und nach löste achtlos neben sich...langsam gleitet ihr Blick nach unten....sich anschauen welch Male nun Ihren zierlichen Körper zeichneten, schluckend wendet sie den Blick wieder nach oben zu Wasserschale, sich langsam beginnend zu reinigen.
Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck wendet sie sich dann leicht humpelnd und vorsichtig vor sich hin tappselnd zu Ihrem Schrank, dort ein kleid herausholend welches sie sich dann überstreift, ehe sie dann ebenso gemächlich zum Stuhl schreitet und darauf platz nimmt.
Ihr Blick gleitet wieder aus dem Fenster und sie schweift in Gedanken ab.
Aki...ein lächeln zaubert sich auf ihr Gesicht als sie an ihn denkt....wenn eine so junge Liebe ein solches Ereigniss übersteht, dann wurde es alle anderen mit einer leichtigkeit überstehen. So war es doch ein tiefer einschnitt in beider Persönlichkeiten, doch solche führen nicht immer nur negative Aspekte mit sich, oftmals ist es sogar so, das jene Ereignisse einen stärken, dieses Ereignis war wohl ein solches...so empfand sie es zumindest, es stärkte sie, ihre Liebe zu ihm und sie Persönlich ebenso...
Sie wusste das ihr Wille zu Leben nun stärker war, ebenso wusste sie das sie stark war, stark genug um solch Dinge die geschehen waren irgendwie weg zustecken....doch was ihr wohl sorge bereitete war, das der vermummte etwas hatte das eigentlich nur alleinig ihrem Körper gehörte...sie konnte bildlich vor sich sehen wie er ihr jenes entgegenstreckte und dieses diabolische lachen....
Sie presste die Lippen etwas aufeinander und schluckte...wird schon gut gehen......
Dann schweiften die Gedanken wieder zu jenem Mann der es immer wieder schaffte sie zum lachen zu bringen,soviel gelacht wie mit ihm hat sie schon solange nicht mehr, sich so frei gefühlt so unbeschwert.....seine Augen...wenn sie in jene blickte fühlte sie die wärme welche in ihnen lag, seine Lippen..sie zehrte sich jede Minute...nein jede Sekunde nach jenen....wenn sie diese berührte war es als würde die Welt still stehen, alles um sie herum verschwamm nur er war noch klar....
Mit diesen Gedanken stemmt sie sich langsam nach oben und geht wieder richtung Bett, die erschöpfung übermannte sie wieder, was wohl eher an dem Wildkraut lag welches Ihr die Heilerin übergen hatte...als sie Ihre Augen schloss legte sich ein lächeln auf die Lippen und die Welt um sie herum verschwand als sie in den schlaf versank.
Du bist mein, ich bin dein:
des sollst du gewiss sein.
Du bist eingeschlossen
in meinem Herzen:
verloren ist das Schlüsselchen:
Du musst immer drinnen bleiben.
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Rohnja Salvador
Leises vor sich hin blubbern vermag zu vernehmen sein, der süßliche Duft des Wildkrautes hatte sich schon längst in dem kompletten Zimmer verteilt, das Mundstück an Ihre Unterlippe liegend, schaut sie leer vor sich her, benebelt die Sinne, wie mochte der Verstand da denn schon klare Schlüsse ziehen? Immer wieder umschließen die Lippen das Mundstück und sie zieht den süßlichen Rauch ein, ihr Brust hebt und senkt sich bei dem tiefen einatmen während sich der Rauch in der Lunge verbreitet und das kribbelnde Gefühl in ihrem Körper, sich langsam ausbreitet.
Ein leises seuftzen gleitet von Ihren und sie versucht den gestrigen Tag und die Geschehnisse der letzten Zeit revue passieren zu lassen, bildlich gleiten jene Ereignisse vor Ihrem innerlichen Auge vorbei.
Langsam gleitet die Hand, samt des Schlauches der Wasserpfeife zur Seite, auf den Kissen liegend wendet sie den Kopf, in die gläserne Wasserpfeife hinein blickend, dem Rauch zuschauend, mit leeren Augen, wie jener sich in dem engen Glas schlängelt und stets seine Form verändert.
War sie wie der Rauch, in einem Glas eingesperrt und nur mit Hilfe die Gestalt zu verändern, aus jenem gläsernen Käfig fähig auszubrechen? Oder war sie jenes Glas welches versuchte den Rauch in sich einzusperren, der Rauch Ihrer immer wieder verändernde Seele....wer weis....vielleicht auch keines von beidem.
Ein tiefes einatmen, ihre Lunge füllt sich mit der Luft und sie schließt die Augen, jenen in sich behaltend nicht mehr freilassen wollend, bis Ihr Körper nach firscher Luft verlangt, dann lässt sie diese wieder frei um die Lungen wieder im normalen Rythmus mit Luft zu versorgen.
Nun wusste sie es...dieses gläsrige Gefäß, dieser Käfig, es waren die Götter die Ihre Kinder welche an diese glaubten, in ihrer eigenen Welt einsperrten ihnen nicht die Freiheit lassend welche Sie brauchten um wirklich Leben zu können. Ja so wird es sein....und der Rauch, das waren die Kinder, jene die sich aufopferten um Ihrem Gott, dem Käfig, alles zu geben nach was er verlangte.
Sachte schüttelt sie den Kopf, sie waren Gefangene in Ihrer eigenen Welt und merkten es nicht einmal, im Namen eines Gottes zu töten...zu schände...zu hassen....welch Welt war es wenn man nicht selbst entscheiden durfte wen man töten, hassen oder zu Lieben vermochte? Nein zu solch Menschen wollte sie keinesfalls, niemals, in ihrem Leben gehören und sie würde einen Teufel tun und sich jenen beugen nur aus Respekt welchen diese verlangten, wo sie doch selbst keinen Respekt für andere übrig hatten.
Aki...ein leises seuftzen....sie liebte Ihn so sehr, nichts vermochte dieses Gefühl zu trüben, seine Augen, seine Lippen, sein Atem wenn jener gegen Ihre Haut hauchte wie von einer warmen Meerespriese geküsst. Das Gefühl bei Ihm zu sein erfüllte Ihr Herz mit solch einer friedlebigkeit und doch auch mit einem bitteren schmerzenden beigeschmack.....denn so war es wohl doch so, das sie Verletzbarer war..... durch Ihn. Keinesfalls würde Sie zulassen das auch nur eine einzige Hand Ihr das Gefühl nehmen wird, niemals! Doch erfordert solch ein Schutz wohl ab und an Ofper....man wird sehen welch Opfer sie diesmal geben muss.....die Zeit wird es zeigen, doch egal wie groß das Opfer sein mag, sie würde Ihn nicht alleine lassen.
Ihre Augen gleiten nun zur Decke, kurz huscht ein aufschmunzeln über jene Lippen welches schnell wieder verebbt und sie geht weiter den Gedanken ihren Gedanken nach. Ihr Hand greift in Ihre Tasche und sie holt einen Sternsaphir heraus, ihn in der Hand drehen blickt sie ihn an....durch ihn hindurch, er ist so klar, so rein, so als ob er keinerlei Geheimnisse zu verbergen hätte. Eine Reine und vollkommene Seele.......
Es ist erschreckend wenn man daran denkt, dass in der Seele eines jedem Menschen ein ganzer Ozean von Geheimnissen verschlungen liegt die ihn genau zu dem Geschöpf gemacht haben, welches er gerade ist. Noch schockierender ist jedoch, dass die meisten von jenen alles tun würden um diese geheimen Geschichten niemals ans Tageslicht kommen zu lassen. Wenn schon so oft streifte sie umher, wissen war Macht, alles Gold der Welt ist nichts wert wenn man das Wissen nicht hat....doch vorerst durfte, nein sie sollte wohl eher nicht dafür sorgen sich auf dem Silbertablett aus zuliefern. Also sollte sie besser warten, doch warten war nicht ihre Welt, die Dinge laufen zu lassen....nun natürlich hatte auch sie das sonnige gemüt, doch mit der Geduld war sie nicht eins. Dabei sagen immer soviele man soll sich in Geduld üben, doch ist es nicht so das man viel zu oft die Zeit mit Warten verplämpert? Die meiste Zeit seines Leben verbringen man damit, auf Dinge zu warten. Man warten auf Chancen, auf den richtigen Moment um gewisse Sachen zum Laufen zu bringen und vielleicht warten man auch darauf den ein oder anderen richtigen Menschen zu begegnen. Ständig ist man auf den Suche, nach Situationen die man in seinem Kopf schon tausendmal überdacht hat, um sie perfekt erscheinen zu lassen. Man wartet und wartet und wartet und wartet. Die meiste Zeit davon, wartet man jedoch auf Dinge die wahrscheinlich niemals geschehen werden. Denn die eigene Begierde schreit zu sehr nach den mit Hass erfüllten Menschen. Nach denen, die schwierigen Situationen lieber aus dem Weg gehen statt sich ihnen zu stellen. Nach jenen, die mehr die äußere Makse lieben lernen, statt sich Zeit zu nehmen die Tiefe des anderen zu ergründen. Und dann gibt es einige die mitten in diesem Albtraum aufwachen und bemerken, wieviel Zeit und Momente sie schon gehen ließen nur um zu warten - warten auf das, was niemals passieren wird, für Menschen, die dasselbe niemals für einen selbst tun würden. Und trotzdem bleiben sie gefangen zwischen all den Lügen und Intrigen der anderen Menschen, denen der Verstand zum Augen öffnen fehlt.
Wieder gleitet der Blick in eine leere hinein und die Gedanken gleiten gen Ihn.....
Wie das Meer
ist die Liebe:
unerschöpflich,
unergründlich,
unermeßlich:
Woge zu Woge
stürzend gehoben,
Woge um Woge
wachsend verschlungen,
sturm- und wetter-geberdig nun,
sonneselig nun,
willig nun dem Mond
die unaufhaltsame Fläche -
doch in der Tiefe
stetes Walten ewiger Ruhe,
ungestört,
undurchdringbar dem irdischen Blick,
starr verdämmernd in gläsernes Dunkel -
und in der Weite
stetes Wirken ewiger Regung,
ungestillt,
unentwirrbar dem irdischen Blick,
wild verschwimmend im Licht der Lüfte:
Aufrausch der Unendlichkeit
ist das Meer
ist die Liebe.
Ein leises seuftzen gleitet von Ihren und sie versucht den gestrigen Tag und die Geschehnisse der letzten Zeit revue passieren zu lassen, bildlich gleiten jene Ereignisse vor Ihrem innerlichen Auge vorbei.
Langsam gleitet die Hand, samt des Schlauches der Wasserpfeife zur Seite, auf den Kissen liegend wendet sie den Kopf, in die gläserne Wasserpfeife hinein blickend, dem Rauch zuschauend, mit leeren Augen, wie jener sich in dem engen Glas schlängelt und stets seine Form verändert.
War sie wie der Rauch, in einem Glas eingesperrt und nur mit Hilfe die Gestalt zu verändern, aus jenem gläsernen Käfig fähig auszubrechen? Oder war sie jenes Glas welches versuchte den Rauch in sich einzusperren, der Rauch Ihrer immer wieder verändernde Seele....wer weis....vielleicht auch keines von beidem.
Ein tiefes einatmen, ihre Lunge füllt sich mit der Luft und sie schließt die Augen, jenen in sich behaltend nicht mehr freilassen wollend, bis Ihr Körper nach firscher Luft verlangt, dann lässt sie diese wieder frei um die Lungen wieder im normalen Rythmus mit Luft zu versorgen.
Nun wusste sie es...dieses gläsrige Gefäß, dieser Käfig, es waren die Götter die Ihre Kinder welche an diese glaubten, in ihrer eigenen Welt einsperrten ihnen nicht die Freiheit lassend welche Sie brauchten um wirklich Leben zu können. Ja so wird es sein....und der Rauch, das waren die Kinder, jene die sich aufopferten um Ihrem Gott, dem Käfig, alles zu geben nach was er verlangte.
Sachte schüttelt sie den Kopf, sie waren Gefangene in Ihrer eigenen Welt und merkten es nicht einmal, im Namen eines Gottes zu töten...zu schände...zu hassen....welch Welt war es wenn man nicht selbst entscheiden durfte wen man töten, hassen oder zu Lieben vermochte? Nein zu solch Menschen wollte sie keinesfalls, niemals, in ihrem Leben gehören und sie würde einen Teufel tun und sich jenen beugen nur aus Respekt welchen diese verlangten, wo sie doch selbst keinen Respekt für andere übrig hatten.
Aki...ein leises seuftzen....sie liebte Ihn so sehr, nichts vermochte dieses Gefühl zu trüben, seine Augen, seine Lippen, sein Atem wenn jener gegen Ihre Haut hauchte wie von einer warmen Meerespriese geküsst. Das Gefühl bei Ihm zu sein erfüllte Ihr Herz mit solch einer friedlebigkeit und doch auch mit einem bitteren schmerzenden beigeschmack.....denn so war es wohl doch so, das sie Verletzbarer war..... durch Ihn. Keinesfalls würde Sie zulassen das auch nur eine einzige Hand Ihr das Gefühl nehmen wird, niemals! Doch erfordert solch ein Schutz wohl ab und an Ofper....man wird sehen welch Opfer sie diesmal geben muss.....die Zeit wird es zeigen, doch egal wie groß das Opfer sein mag, sie würde Ihn nicht alleine lassen.
Ihre Augen gleiten nun zur Decke, kurz huscht ein aufschmunzeln über jene Lippen welches schnell wieder verebbt und sie geht weiter den Gedanken ihren Gedanken nach. Ihr Hand greift in Ihre Tasche und sie holt einen Sternsaphir heraus, ihn in der Hand drehen blickt sie ihn an....durch ihn hindurch, er ist so klar, so rein, so als ob er keinerlei Geheimnisse zu verbergen hätte. Eine Reine und vollkommene Seele.......
Es ist erschreckend wenn man daran denkt, dass in der Seele eines jedem Menschen ein ganzer Ozean von Geheimnissen verschlungen liegt die ihn genau zu dem Geschöpf gemacht haben, welches er gerade ist. Noch schockierender ist jedoch, dass die meisten von jenen alles tun würden um diese geheimen Geschichten niemals ans Tageslicht kommen zu lassen. Wenn schon so oft streifte sie umher, wissen war Macht, alles Gold der Welt ist nichts wert wenn man das Wissen nicht hat....doch vorerst durfte, nein sie sollte wohl eher nicht dafür sorgen sich auf dem Silbertablett aus zuliefern. Also sollte sie besser warten, doch warten war nicht ihre Welt, die Dinge laufen zu lassen....nun natürlich hatte auch sie das sonnige gemüt, doch mit der Geduld war sie nicht eins. Dabei sagen immer soviele man soll sich in Geduld üben, doch ist es nicht so das man viel zu oft die Zeit mit Warten verplämpert? Die meiste Zeit seines Leben verbringen man damit, auf Dinge zu warten. Man warten auf Chancen, auf den richtigen Moment um gewisse Sachen zum Laufen zu bringen und vielleicht warten man auch darauf den ein oder anderen richtigen Menschen zu begegnen. Ständig ist man auf den Suche, nach Situationen die man in seinem Kopf schon tausendmal überdacht hat, um sie perfekt erscheinen zu lassen. Man wartet und wartet und wartet und wartet. Die meiste Zeit davon, wartet man jedoch auf Dinge die wahrscheinlich niemals geschehen werden. Denn die eigene Begierde schreit zu sehr nach den mit Hass erfüllten Menschen. Nach denen, die schwierigen Situationen lieber aus dem Weg gehen statt sich ihnen zu stellen. Nach jenen, die mehr die äußere Makse lieben lernen, statt sich Zeit zu nehmen die Tiefe des anderen zu ergründen. Und dann gibt es einige die mitten in diesem Albtraum aufwachen und bemerken, wieviel Zeit und Momente sie schon gehen ließen nur um zu warten - warten auf das, was niemals passieren wird, für Menschen, die dasselbe niemals für einen selbst tun würden. Und trotzdem bleiben sie gefangen zwischen all den Lügen und Intrigen der anderen Menschen, denen der Verstand zum Augen öffnen fehlt.
Wieder gleitet der Blick in eine leere hinein und die Gedanken gleiten gen Ihn.....
Wie das Meer
ist die Liebe:
unerschöpflich,
unergründlich,
unermeßlich:
Woge zu Woge
stürzend gehoben,
Woge um Woge
wachsend verschlungen,
sturm- und wetter-geberdig nun,
sonneselig nun,
willig nun dem Mond
die unaufhaltsame Fläche -
doch in der Tiefe
stetes Walten ewiger Ruhe,
ungestört,
undurchdringbar dem irdischen Blick,
starr verdämmernd in gläsernes Dunkel -
und in der Weite
stetes Wirken ewiger Regung,
ungestillt,
unentwirrbar dem irdischen Blick,
wild verschwimmend im Licht der Lüfte:
Aufrausch der Unendlichkeit
ist das Meer
ist die Liebe.
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Rohnja Salvador
Sie spürte es schon länger...es war an der Zeit mal wieder etwas aus Ihrer Rolle zu brechen, weiter wegzugehen und einfach sie selbst sein zu lassen, den Gedanken ihren Freien lauf zu lassen und sich selbst wieder zu finden.
Durch Ihre täglichen Aufträge und das hineindenken, hineinfühlen, ja sogar um genau zu sein, die Rolle dieser Person gar ganz einzunehmen, war es stets nur eine Frage der Zeit bis man den Verstand verlor odre gar sein wirkliches Ich nichtmehr zu deuten wusste.
So packte sie Ihre Taschen langsam, sie hatte vor etwas mehr in den Norden zu reißen, sie hatte dort von wahren Eisländern gehört, sie hatte noch nie wirklich den Schnee gesehen, in ihrer Heimat gab es einen solchen nicht. Es soll ein Dorf geben welches total leer ist und nur noch von Tieren bewohnt wird...vllt würde sie es dorthin treiben, etwas abschalten. Mit genug warmer kleidung wird dies wohl nicht wirklich ein großes problem darstellen...zumindestens konnte sie es sich nicht vorstellen das dies so sein könnte.... Also packte sie Ihre wärmste Kleidung ein welche sie hatte und jene die sie sich hat extra schneidern lassen.
Als sie alles gepackt hat, legt sie alles an Schmuck in einen Beutel, ihn würde sie noch zu Bank bringen, sie wollte von allem frei sein, nur sie und das was um sie herum sei.....auf See könnte sie nicht, ein Wochenlauf würde Ihr doch schon reichen, wenn auf die See dann für lange und nicht nur eine Woche. Sie würde sich ein Ross holen, sie hatte schon so lange auf keinem mehr gesessen, auch wenn die Tiere für die Insel hier nicht geschaffen waren, bei Ihr zuhause auf der Insel waren sie wahrlich auch nnützliche Tiere und auch gute Freunde...Freunde...hm....um diesen Gedanken würde sie sich wohl noch früh genug kümmern, jetzt musste sie erst zu Bank.
Alles gepackt, schwingt sie sich nach draußen, an Falco's Wohung vorbei, keine Stimmen waren zu vernehmen und nur ein schmunzeln huscht über Ihre Lippen, sie hatte vorhin die Stimme einer Dame gehört, eine fremde Stimme für sie, aber die Stimme klang freundlich.....wer weis was sich alles ergibt in der Zeit wo sie nicht da ist. Noch kurz geht sie gen Vallas und Raissas Wohung und schmeisst einen Zettel hinein.
Bin bald wieder da
Rohnja
Dann wendete sie sich gen Bank gab dort alles wichtige ab samt schlüssel. Ehe sie sich dann wendet und richtung Hafen geht...langsam...die Luft nochmals mit voller genuß in sich hineinsaugend....ein letztes mal...ein letztes mal....Bald bin ich wieder da Heimat...bald bin ich wieder da....
Der letzte Schritt, kurz davor unter Deck zu gehen, ihr Blick gleitet über die Insel und ein seichtes Lächeln ziert Ihre Lippen.
Dann beginnt Ihre Reise...die Reise zu sich selbst.
-Wohin du auch gehst,
gehe mit ganzem Herzen.-
Durch Ihre täglichen Aufträge und das hineindenken, hineinfühlen, ja sogar um genau zu sein, die Rolle dieser Person gar ganz einzunehmen, war es stets nur eine Frage der Zeit bis man den Verstand verlor odre gar sein wirkliches Ich nichtmehr zu deuten wusste.
So packte sie Ihre Taschen langsam, sie hatte vor etwas mehr in den Norden zu reißen, sie hatte dort von wahren Eisländern gehört, sie hatte noch nie wirklich den Schnee gesehen, in ihrer Heimat gab es einen solchen nicht. Es soll ein Dorf geben welches total leer ist und nur noch von Tieren bewohnt wird...vllt würde sie es dorthin treiben, etwas abschalten. Mit genug warmer kleidung wird dies wohl nicht wirklich ein großes problem darstellen...zumindestens konnte sie es sich nicht vorstellen das dies so sein könnte.... Also packte sie Ihre wärmste Kleidung ein welche sie hatte und jene die sie sich hat extra schneidern lassen.
Als sie alles gepackt hat, legt sie alles an Schmuck in einen Beutel, ihn würde sie noch zu Bank bringen, sie wollte von allem frei sein, nur sie und das was um sie herum sei.....auf See könnte sie nicht, ein Wochenlauf würde Ihr doch schon reichen, wenn auf die See dann für lange und nicht nur eine Woche. Sie würde sich ein Ross holen, sie hatte schon so lange auf keinem mehr gesessen, auch wenn die Tiere für die Insel hier nicht geschaffen waren, bei Ihr zuhause auf der Insel waren sie wahrlich auch nnützliche Tiere und auch gute Freunde...Freunde...hm....um diesen Gedanken würde sie sich wohl noch früh genug kümmern, jetzt musste sie erst zu Bank.
Alles gepackt, schwingt sie sich nach draußen, an Falco's Wohung vorbei, keine Stimmen waren zu vernehmen und nur ein schmunzeln huscht über Ihre Lippen, sie hatte vorhin die Stimme einer Dame gehört, eine fremde Stimme für sie, aber die Stimme klang freundlich.....wer weis was sich alles ergibt in der Zeit wo sie nicht da ist. Noch kurz geht sie gen Vallas und Raissas Wohung und schmeisst einen Zettel hinein.
Bin bald wieder da
Rohnja
Dann wendete sie sich gen Bank gab dort alles wichtige ab samt schlüssel. Ehe sie sich dann wendet und richtung Hafen geht...langsam...die Luft nochmals mit voller genuß in sich hineinsaugend....ein letztes mal...ein letztes mal....Bald bin ich wieder da Heimat...bald bin ich wieder da....
Der letzte Schritt, kurz davor unter Deck zu gehen, ihr Blick gleitet über die Insel und ein seichtes Lächeln ziert Ihre Lippen.
Dann beginnt Ihre Reise...die Reise zu sich selbst.
-Wohin du auch gehst,
gehe mit ganzem Herzen.-
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Aki Orikson
Im Laden hallen die schweren Hammerschläge wieder. Es ist früh am Morgen und dennoch hatte Aki schon lange genug gewartet um mit der Arbeit zu beginnen. Er hatte versucht so lange wie möglich zu warten, um Rücksicht auf seine Nachbarn zu nehmen. Nur weil er die ganze Nacht nicht schlafen konnte und einen Grund hatte sich in Arbeit zu stürzen, hieß das nicht dass er das Recht hatte den Rest der Insel zu wecken. Aki hatte sich garnicht die Mühe gemacht die alte Metallplatte zum Glühen zu bringen, ehe er mit wuchtigen Schlägen darauf einschlug. Sein Tun hatte keinen sinnvollen Zweck sondern sollte nur seine Gedanken ablenken und seinen Körper beschäftigen. Er musste auf andere Gedanken kommen, sonst würde er noch wahnsinnig werden.
Nüchtern gesehen war es mal wieder eine Überreaktion auf das was passiert war, aber es wäre nicht die Erste in diesen Tagen. Aber da er im Moment alles andere als nüchtern über die Situation nach denkt, war das sowieso unwichtig. Er wollte Rohnja besuchen und traf dort auf einen halb nackten Menekaner. Dass sich der Menekaner die Mühe gemacht hat sich in Rohnja's Umkleide anzuziehen und das sie selbst vollständig angezogen in ihrem Bett lag war Aki in diesem Moment völlig egal. Die Kissen und Decke auf dem Teppich deuteten darauf hin, dass der Besucher auf dem Teppich geschlafen hatte, aber das hielt Aki in seiner plötzlichen Wut nicht davon ab dem Menekaner ins Gesicht zu schlagen. Natürlich hatte der angebliche Gast etwas zu seiner Verteidgung vor zu bringen, nur dumm, dass er diese auf menekanisch formulierte und dazu wild gestikulierte, was Aki in dem Moment nur noch mehr provozierte.
Rohnja kam nach dem Vorfall zu ihm und obwohl er sich entschuldigen sollte, machte er ihr nur Vorwürfe. Entschuldigungen sind eben nicht seine Stärke und er wüsste auch nicht wie er diese ernsthaft rüber bringen sollte.
Er packt die Metallplatte und stellt sie aufrecht auf den Amboss, ehe er kraftvoll weiter darauf einschlägt. Bei fast jedem Schlag lösen sich Funken und flimmern durch die Luft. Aki holt immer wieder aus und wuchtet den Hammer so oft auf das Metall bis es nurnoch ein formloser Klumpen ist. Keuchend löst er die mittlerweilen zittrigen Finger von dem Hammerstil und lässt diesen auf den Boden sinken. Während sich seine Atmung wieder beruhigt lässt er sich an der Außenwand der Esse entlang zu Boden sinken und lehnt sich mit dem Rücken gegen diese. Aki lässt die Schultern hängen und ringt einen Moment lang um seine Beherrschung, während sich eine erdrückende Stille im Laden ausbreitet.
Vertrauen. Das war das Wort mit dem Rohnja ihm vor der Nase herumgewedelt hat. Warum war das so schwer? Es war das erste Mal, dass er sich wirklich fallen lassen konnte in einer Beziehung und das hatte er einzig und alleine Rohnja zu verdanken. Er konnte sich voll und ganz auf sie verlassen, also warum war das Vertrauen in der anderen Hinsicht dann so schwer? Auch wenn er ihr den Eindruck gegeben hatte, dass es ihm gleichgültig war mit wem sie was trieb, konnte er den Gedanken daran doch nicht los lassen. Er wollte sie gänzlich für sich haben, aber das konnte er nicht von ihr verlangen. Auch wenn sie wahrscheinlich bereit dafür wäre ihre Freiheiten aufzugeben konnte er ihr das nicht zumuten. Sie war jung und musste noch so viele Erfahrungen machen. Alleine die Tatsache, dass Rohnja sich einbildet mit ihm das große Los gezogen zu haben war völlig abwegig. Wer war er schon, dass er eine Frau wie sie glücklich machen konnte.
Seufzend vergräbt er das Gesicht in die rauhen Hände und senkt den Kopf. Ein Gedanke kommt ihm in den Sinn und er erhebt sich schwerfällig von seinem Platz am Boden. Aus der Seitentasche des breiten Werkzeuggürtels kramt er einen Fetzen Pergament und einen Kohlestift und nutzt den Amboss als Unterlage. Als er versucht etwas Russ von dem Blatt zu wischen hinterlässt er nurnoch mehr davon und schüttelt daraufhin brummenden den Kopf. Er schreibt untereinander drei Sätze auf das Pergament, faltet es in der Mitte zusammen und verlässt den Laden, um zu ihrer Wohnung zu gehen. Mit leichtem Schwung schiebt er das gefaltete Stück Papier unter ihrer Türe hindurch und macht sich wieder auf den kurzen Rückweg. Mittlerweilen kündigt die Sonne den angebrochenen Tag an und erhebt sich langsam über dem Horizont.
[img]http://farm9.staticflickr.com/8293/7747488510_b7b0fb402a.jpg[/img]
Nüchtern gesehen war es mal wieder eine Überreaktion auf das was passiert war, aber es wäre nicht die Erste in diesen Tagen. Aber da er im Moment alles andere als nüchtern über die Situation nach denkt, war das sowieso unwichtig. Er wollte Rohnja besuchen und traf dort auf einen halb nackten Menekaner. Dass sich der Menekaner die Mühe gemacht hat sich in Rohnja's Umkleide anzuziehen und das sie selbst vollständig angezogen in ihrem Bett lag war Aki in diesem Moment völlig egal. Die Kissen und Decke auf dem Teppich deuteten darauf hin, dass der Besucher auf dem Teppich geschlafen hatte, aber das hielt Aki in seiner plötzlichen Wut nicht davon ab dem Menekaner ins Gesicht zu schlagen. Natürlich hatte der angebliche Gast etwas zu seiner Verteidgung vor zu bringen, nur dumm, dass er diese auf menekanisch formulierte und dazu wild gestikulierte, was Aki in dem Moment nur noch mehr provozierte.
Rohnja kam nach dem Vorfall zu ihm und obwohl er sich entschuldigen sollte, machte er ihr nur Vorwürfe. Entschuldigungen sind eben nicht seine Stärke und er wüsste auch nicht wie er diese ernsthaft rüber bringen sollte.
Er packt die Metallplatte und stellt sie aufrecht auf den Amboss, ehe er kraftvoll weiter darauf einschlägt. Bei fast jedem Schlag lösen sich Funken und flimmern durch die Luft. Aki holt immer wieder aus und wuchtet den Hammer so oft auf das Metall bis es nurnoch ein formloser Klumpen ist. Keuchend löst er die mittlerweilen zittrigen Finger von dem Hammerstil und lässt diesen auf den Boden sinken. Während sich seine Atmung wieder beruhigt lässt er sich an der Außenwand der Esse entlang zu Boden sinken und lehnt sich mit dem Rücken gegen diese. Aki lässt die Schultern hängen und ringt einen Moment lang um seine Beherrschung, während sich eine erdrückende Stille im Laden ausbreitet.
Vertrauen. Das war das Wort mit dem Rohnja ihm vor der Nase herumgewedelt hat. Warum war das so schwer? Es war das erste Mal, dass er sich wirklich fallen lassen konnte in einer Beziehung und das hatte er einzig und alleine Rohnja zu verdanken. Er konnte sich voll und ganz auf sie verlassen, also warum war das Vertrauen in der anderen Hinsicht dann so schwer? Auch wenn er ihr den Eindruck gegeben hatte, dass es ihm gleichgültig war mit wem sie was trieb, konnte er den Gedanken daran doch nicht los lassen. Er wollte sie gänzlich für sich haben, aber das konnte er nicht von ihr verlangen. Auch wenn sie wahrscheinlich bereit dafür wäre ihre Freiheiten aufzugeben konnte er ihr das nicht zumuten. Sie war jung und musste noch so viele Erfahrungen machen. Alleine die Tatsache, dass Rohnja sich einbildet mit ihm das große Los gezogen zu haben war völlig abwegig. Wer war er schon, dass er eine Frau wie sie glücklich machen konnte.
Seufzend vergräbt er das Gesicht in die rauhen Hände und senkt den Kopf. Ein Gedanke kommt ihm in den Sinn und er erhebt sich schwerfällig von seinem Platz am Boden. Aus der Seitentasche des breiten Werkzeuggürtels kramt er einen Fetzen Pergament und einen Kohlestift und nutzt den Amboss als Unterlage. Als er versucht etwas Russ von dem Blatt zu wischen hinterlässt er nurnoch mehr davon und schüttelt daraufhin brummenden den Kopf. Er schreibt untereinander drei Sätze auf das Pergament, faltet es in der Mitte zusammen und verlässt den Laden, um zu ihrer Wohnung zu gehen. Mit leichtem Schwung schiebt er das gefaltete Stück Papier unter ihrer Türe hindurch und macht sich wieder auf den kurzen Rückweg. Mittlerweilen kündigt die Sonne den angebrochenen Tag an und erhebt sich langsam über dem Horizont.
[img]http://farm9.staticflickr.com/8293/7747488510_b7b0fb402a.jpg[/img]
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Rohnja Salvador
Langsam machte sie sich auf den Weg na La Cabeza, kaum war sie am Hafen angelangt hatte sie sofort wieder den Streit im Kopf, naja wenn sie ehrlich zu ihr war, war das die Komplette Nacht nicht wirklich anders, aber man tat eben doch sein bestes um sich irgendwie abzulenken. Was sie gewollt, als auch nicht gewollt wohl getan hatte.
Doch nun, stieg die Wut wieder in Ihr empor, die Wut darauf das er ihr solch etwas vorgeworfen hatte. Die Hände bilden sich zu Fäusten und sie schnaupt ärgerlich aus....wie konnte er nur.....den Kopf dabei schüttelnd stapft sie in Richtung Ihrer Wohnung.
Den Schüssel aus der Tasche holend öffnet sie die Türe und tritt ein, sogleich mag Ihr blick auf einen Zettel fallen, sie runzelt die Stirn und schliesst ohne einen blick nach hinten die Türe wieder. Sie geht in die Hocke und greift nach dem Zettel, sie öffnet diesen und stellt sie wieder aufrecht hin. Ihre Hand streicht einige Strähnen aus dem Gesicht und sie beginnt die vier Zeilen zu lesen, einige male liest sie diese...immer wieder fahren die Augen über den Text. Die Wangen pressen sich aufeinader und sie faucht leise "Spielchen" vor sich her.
Wie konnte er nur das Wort 'Spielchen' verwenden, meint er etwa das wäre für sie ein Spiel gewesen? Sie war zwar Jung aber für solch Kindlichen Spielchen doch weitaus zu Reif!
Sie seufzt dann auf, die Beine tragen sie zu ihrem Bett und sie lässt sich rückwärts nachhinten fallen, der Blick gleitet gen Decke und sie pustet sich eine Strähne von der Stirn. Den Blick abwesend gen Decke gerichtet fahren die Finger über das Papier, sie konnte nie lange auf Ihn böse sein das wusste er, aber was er ihr vorgeworfen hatte, hatte sie sehr getroffen....es hatte sie verletzt und so einfach konnte sie das nicht vergessen.....zu mindestens nicht jetzt auf der Stelle, nicht sofort.....Auch wenn Ihr Herz sich wie ein rießen Stein anfühlte, so schwer...so hart....
So lange hatten sie sich nun nicht gesehen, nicht berührt und dann soetwas, wenn er Nachgedacht hätte, so hätte er sehen müssen das nichts geschehen war. Aber Nein, immer die Scheuklappen auf, immer Stur geradeaus....sie schüttelt den Kopf und seufzt leicht....
Sie räuspert sich und fährt sich mit der Hand über das Gesicht.....dann stemmt sie sich nach oben und macht sich auf den Weg ins Bad, die Arbeit...oder eher die ablenkung ruft, vielleicht würde sie heute schon den Schritt zu ihm wagen, vielleicht würde sie ihn aber auch noch etwas zappeln lassen....
Doch nun, stieg die Wut wieder in Ihr empor, die Wut darauf das er ihr solch etwas vorgeworfen hatte. Die Hände bilden sich zu Fäusten und sie schnaupt ärgerlich aus....wie konnte er nur.....den Kopf dabei schüttelnd stapft sie in Richtung Ihrer Wohnung.
Den Schüssel aus der Tasche holend öffnet sie die Türe und tritt ein, sogleich mag Ihr blick auf einen Zettel fallen, sie runzelt die Stirn und schliesst ohne einen blick nach hinten die Türe wieder. Sie geht in die Hocke und greift nach dem Zettel, sie öffnet diesen und stellt sie wieder aufrecht hin. Ihre Hand streicht einige Strähnen aus dem Gesicht und sie beginnt die vier Zeilen zu lesen, einige male liest sie diese...immer wieder fahren die Augen über den Text. Die Wangen pressen sich aufeinader und sie faucht leise "Spielchen" vor sich her.
Wie konnte er nur das Wort 'Spielchen' verwenden, meint er etwa das wäre für sie ein Spiel gewesen? Sie war zwar Jung aber für solch Kindlichen Spielchen doch weitaus zu Reif!
Sie seufzt dann auf, die Beine tragen sie zu ihrem Bett und sie lässt sich rückwärts nachhinten fallen, der Blick gleitet gen Decke und sie pustet sich eine Strähne von der Stirn. Den Blick abwesend gen Decke gerichtet fahren die Finger über das Papier, sie konnte nie lange auf Ihn böse sein das wusste er, aber was er ihr vorgeworfen hatte, hatte sie sehr getroffen....es hatte sie verletzt und so einfach konnte sie das nicht vergessen.....zu mindestens nicht jetzt auf der Stelle, nicht sofort.....Auch wenn Ihr Herz sich wie ein rießen Stein anfühlte, so schwer...so hart....
So lange hatten sie sich nun nicht gesehen, nicht berührt und dann soetwas, wenn er Nachgedacht hätte, so hätte er sehen müssen das nichts geschehen war. Aber Nein, immer die Scheuklappen auf, immer Stur geradeaus....sie schüttelt den Kopf und seufzt leicht....
Sie räuspert sich und fährt sich mit der Hand über das Gesicht.....dann stemmt sie sich nach oben und macht sich auf den Weg ins Bad, die Arbeit...oder eher die ablenkung ruft, vielleicht würde sie heute schon den Schritt zu ihm wagen, vielleicht würde sie ihn aber auch noch etwas zappeln lassen....
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Aki Orikson
Liebe.. Ein so kurzes Wort mit so viel Bedeutung. Es kann ein ganzes Leben verändert oder es überhaupt erst lebenswert machen. Wenn man gezielt danach sucht gerät man auf kurz oder lang nur in eine Sackgasse. Sie passiert einfach, ohne sich anzukündigen und lässt einen völlig überrumpelt zurück. Und dabei ist sie völlig unkontrollierbar und unglaublich hartnäckig. Wahre Liebe ist nicht zu vergleichen mit der prickelnden Anziehung, die zwischen zwei Menschen vorhanden ist, wenn diese sich zum ersten Mal treffen und sich verbunden fühlen. Verliebtheit verfliegt rasch, wobei Liebe einen Menschen völlig einnimmt und nicht mehr frei lässt, auch nicht wenn er davor steht daran zu zerbrechen. Die Gedanken und das ganze Handeln fixieren sich fast ausschließlich auf den einen Menschen, als wäre dieser die Sonne, ohne die kein Leben möglich ist.
Doch das größte Glück überkommt einen Menschen, wenn die Liebe erwiedert wird und nicht darauf verdammt ist einseitig zu bleiben. Das Meer wirkt noch tiefblauer, die Sonne noch strahlender und jedes Gefühl und Geschehnis fühlt sich viel intensiver an als zuvor. Alles andere was zuvor von Bedeutung war, verliert seine Wichtigkeit und jeder Augenblick mit dem Menschen für den das eigene Herz schlägt wird welterschütternd. Diese Momente sind es, die das Leben aus machen und einen Menschen als das definieren was er ist.
Und dann gibt es diese Momente in denen man völlig ratlos ist und sich wie eingeschlossen fühlt. Die Vernunft kämpft gegen die Liebe und die damit verbundene Überzeugung des Herzens an und in einem Menschen sind zwei Meinungen verankert, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Der Verstand kann seine Meinung begründen und Argumente dazu bilden, doch das Herz urteilt nicht. Dieser Konflikt endet damit, dass man innerlich zerrissen ist und keine vernünftige Möglichkeit findet, etwas dagegen zu unternehmen.
In eben jener Situation befindet er sich im Moment. Stirnrunzelnd sitzt Aki in der gemütlichen Bar des Kellers und dreht unschlüssig die Rumflasche in der Hand. Wie so oft in der Vergangenheit wünschte er sich, dass er die Zeit zurück drehen konnte. Nur eine Nacht zurück, aber bereits das war zu viel verlangt. Während ihm all die Fehler durch den Kopf schwirrten die er in einer Nacht begehen konnte, pulsierten die Gefühle für Rohnja geradezu in ihm. Er hatte so viel über sie erfahren, wie er ohne seine Verkleidung niemals herausgefunden hätte. Und jede ihrer Reaktionen, Worte und Taten ließen sein Herz höher schlagen. Er wusste schon immer, dass sie eine besondere Frau war, doch er hatte nie gedacht, dass sie so unglaublich war. Ereignisse, die andere Menschen erschüttern würden, ließen seine Liebe für sie nur noch mehr wachsen. Sie hatte ihm in den Fuß geschossen und er liebte sie noch mehr als zuvor. Es war alles andere als logisch, aber so ist es eben mit der Liebe. Aki wollte ihr so viel sagen, stattdessen hatte er sie weggeschickt. Und ein weiteres Mal zweifelt er daran, ob sie zurück kommen würde.
Wie war es möglich, dass ein so unkontrollierbares Gefühl ihn erst vor Glück strahlen lässt und ihn dann in eine so düstere Stimmung versetzt, dass er nicht weiter weiß? Und wieso lohnt es sich für ein so störendes Gefühl so viel aufzugeben? Die einzige Antwort die er darauf brauchte, war ein Blick in ihre Augen, welchen sie mit all dem erwiedert, was auch in seinem Blick zu lesen steht. Wenn sie ihn innig und voller Zuneigung ansieht, fühlt es sich an, als würde die Zeit stehen bleiben. Es gibt nur den Moment, nur sie und ihn, alles andere verschwimmt und wird unwichtig.
Seufzend stellt er den Ellenbogen auf dem Tresen ab und wühlt mit den Fingern durchs dichte Haar. Einen kurzen Moment lang starrt er die Rumflasche an, als würde ihm etwas einfallen. Dann greift er an den Gürtel und öffnet die kleine Schnalle eines Beutels. Er zieht eine kleine metallerne Schatulle hervor und legt sie vor sich auf den Tresen. Aki's Blick legt sich starr auf die Schatulle und es dauert einige Momente bis er sich dazu durch ringt und die Finger danach ausstreckt. Die Ruhe des Kellers umgibt ihn als das Kästchen geöffnet ist und der sanfte Schein der Kerzen bringt den Inhalt zum Funkeln. Klein und doch so bedeutungsvoll steckt ein Ring zwischen zwei Samtkissen. Auf dem schlichten, aus Gold gefertigten Ring ist ein Diamant angebracht, groß genug um eindrucksvoll zu wirken, jedoch nicht so groß um unangenehm schwer an dem schmalen Finger einer Frau zu sein. Jener Diamant glänzt in dem Licht tiefschwarz und wurde von ihm in der Form eines Totenkopfes geschliffen. Auf der Innenseite des Ringes, nur sichtbar, wenn er abgenommen wird ist ein Schriftzug eingraviert. Für einen Moment betrachtet er den Ring andächtig und malt sich in Gedanken aus, wie entzückt sie auf das Stück reagieren würde.
Mit einem fast schon endgültigen Schnappen wird die Schatulle zu gedrückt und er lässt sie achtlos auf dem Tresen liegen. Wütend über seine eigenen hoffnungsvollen Gedanken stemmt er sich hoch und verlässt den kleinen Raum. So wie es derzeit um ihre Beziehung steht würde sie die Schatulle und deren Inhalt nie zu Gesicht bekommen. Und erst recht nicht, wenn er noch mehr solche Fehler begeht.
Die einzige, unveränderliche Wahrheit steht in dem ersten Teil der Gravur, der Rest von dieser steht in den Sternen: Ewig dein, ewig mein, ewig uns.
Doch das größte Glück überkommt einen Menschen, wenn die Liebe erwiedert wird und nicht darauf verdammt ist einseitig zu bleiben. Das Meer wirkt noch tiefblauer, die Sonne noch strahlender und jedes Gefühl und Geschehnis fühlt sich viel intensiver an als zuvor. Alles andere was zuvor von Bedeutung war, verliert seine Wichtigkeit und jeder Augenblick mit dem Menschen für den das eigene Herz schlägt wird welterschütternd. Diese Momente sind es, die das Leben aus machen und einen Menschen als das definieren was er ist.
Und dann gibt es diese Momente in denen man völlig ratlos ist und sich wie eingeschlossen fühlt. Die Vernunft kämpft gegen die Liebe und die damit verbundene Überzeugung des Herzens an und in einem Menschen sind zwei Meinungen verankert, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Der Verstand kann seine Meinung begründen und Argumente dazu bilden, doch das Herz urteilt nicht. Dieser Konflikt endet damit, dass man innerlich zerrissen ist und keine vernünftige Möglichkeit findet, etwas dagegen zu unternehmen.
In eben jener Situation befindet er sich im Moment. Stirnrunzelnd sitzt Aki in der gemütlichen Bar des Kellers und dreht unschlüssig die Rumflasche in der Hand. Wie so oft in der Vergangenheit wünschte er sich, dass er die Zeit zurück drehen konnte. Nur eine Nacht zurück, aber bereits das war zu viel verlangt. Während ihm all die Fehler durch den Kopf schwirrten die er in einer Nacht begehen konnte, pulsierten die Gefühle für Rohnja geradezu in ihm. Er hatte so viel über sie erfahren, wie er ohne seine Verkleidung niemals herausgefunden hätte. Und jede ihrer Reaktionen, Worte und Taten ließen sein Herz höher schlagen. Er wusste schon immer, dass sie eine besondere Frau war, doch er hatte nie gedacht, dass sie so unglaublich war. Ereignisse, die andere Menschen erschüttern würden, ließen seine Liebe für sie nur noch mehr wachsen. Sie hatte ihm in den Fuß geschossen und er liebte sie noch mehr als zuvor. Es war alles andere als logisch, aber so ist es eben mit der Liebe. Aki wollte ihr so viel sagen, stattdessen hatte er sie weggeschickt. Und ein weiteres Mal zweifelt er daran, ob sie zurück kommen würde.
Wie war es möglich, dass ein so unkontrollierbares Gefühl ihn erst vor Glück strahlen lässt und ihn dann in eine so düstere Stimmung versetzt, dass er nicht weiter weiß? Und wieso lohnt es sich für ein so störendes Gefühl so viel aufzugeben? Die einzige Antwort die er darauf brauchte, war ein Blick in ihre Augen, welchen sie mit all dem erwiedert, was auch in seinem Blick zu lesen steht. Wenn sie ihn innig und voller Zuneigung ansieht, fühlt es sich an, als würde die Zeit stehen bleiben. Es gibt nur den Moment, nur sie und ihn, alles andere verschwimmt und wird unwichtig.
Seufzend stellt er den Ellenbogen auf dem Tresen ab und wühlt mit den Fingern durchs dichte Haar. Einen kurzen Moment lang starrt er die Rumflasche an, als würde ihm etwas einfallen. Dann greift er an den Gürtel und öffnet die kleine Schnalle eines Beutels. Er zieht eine kleine metallerne Schatulle hervor und legt sie vor sich auf den Tresen. Aki's Blick legt sich starr auf die Schatulle und es dauert einige Momente bis er sich dazu durch ringt und die Finger danach ausstreckt. Die Ruhe des Kellers umgibt ihn als das Kästchen geöffnet ist und der sanfte Schein der Kerzen bringt den Inhalt zum Funkeln. Klein und doch so bedeutungsvoll steckt ein Ring zwischen zwei Samtkissen. Auf dem schlichten, aus Gold gefertigten Ring ist ein Diamant angebracht, groß genug um eindrucksvoll zu wirken, jedoch nicht so groß um unangenehm schwer an dem schmalen Finger einer Frau zu sein. Jener Diamant glänzt in dem Licht tiefschwarz und wurde von ihm in der Form eines Totenkopfes geschliffen. Auf der Innenseite des Ringes, nur sichtbar, wenn er abgenommen wird ist ein Schriftzug eingraviert. Für einen Moment betrachtet er den Ring andächtig und malt sich in Gedanken aus, wie entzückt sie auf das Stück reagieren würde.
Mit einem fast schon endgültigen Schnappen wird die Schatulle zu gedrückt und er lässt sie achtlos auf dem Tresen liegen. Wütend über seine eigenen hoffnungsvollen Gedanken stemmt er sich hoch und verlässt den kleinen Raum. So wie es derzeit um ihre Beziehung steht würde sie die Schatulle und deren Inhalt nie zu Gesicht bekommen. Und erst recht nicht, wenn er noch mehr solche Fehler begeht.
Die einzige, unveränderliche Wahrheit steht in dem ersten Teil der Gravur, der Rest von dieser steht in den Sternen: Ewig dein, ewig mein, ewig uns.
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Rohnja Salvador
Sanft streicht Ihre Hand durch den Sand, ihre Augen folgen der Bewegung, jedes einzelnes Sandkorn fokusierend. Sie presst die Lippen aufeinander und hebt den Blick in die weite des Meeres, sie zieht die Beine näher an sich heran und umschlingt jene mit Ihren Armen, den Kopf darauf ablegend versinkt sie in Gedanken, den Blick in die Leere gleiten lassend.
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Ehrfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Hin und Her gerissen von Ihren Gefühlen obwohl sie doch nur eines aussprechen, wenn er nicht bei ihr war, so fühlte sie sich nicht komplett. Es war als würde sie ohne Ihn wie eine Leblose Hülle durch die Gassen streifen, die Sehnsucht zerriss Ihr das Leib. Es fühlte sich an wie wenn sie das Herz herausgerissen bekommen würde, so fühlte es sich immer an...ohne ihn. War es nun endgültig? Hatten sie sich aufgegeben, dem Verstand nachgegeben nicht darauf achtend ob die verletzlichen Seelen diese Entscheidung auch tragen können?
Tränen dringen in die Augen und sie blinzelt leicht auf, sich zu beherrschen versuchend, so gleitet der blick wieder in die Leere, eine einzige Träne findet den Weg in die Freiheit und gleitet sanft über Ihre Haut. Noch fester wird die Umklammerung um Ihre Knie, fast so als wollte sie sich irgendwo festheben oder gar etwas festheben.....
So ein Egoist, er hätte Nachdenken müssen, er hatte nicht die geringste Ahnung welcher Gefahr er sich ausgeliefert hatte.....nicht die geringste.....
Was sie wohl am meisten störte war nicht das sie ihm eine Kugel verpasst hatte, nein...es war wohl eher, das er ohne das sie es bemerkt hatte so nah
und vorallem Unerkannt bei Ihr sein konnte, sie hatte ihn nicht erkannt. War sie so blind? Wer weis wie oft er dies schon getan hatte, immer wieder in einer anderen Hülle, versteckt, um sie zu sehen, sie zu beobachten. Vertraute er ihr nicht? Hatte sie ihm Anlass gegeben das er kein Vertrauen in sie setzte? Er hatte nicht nur sich selbst gefährdet...nein sogar Ihre Deckung hätte auffallen können. Hätte man ihn erkannt und ihn abgeschleppt, wie hätte sie reagieren sollen? Sie beherrscht das Versteckspiel zwar gut, aber ob man ihr dann nichts angemerkt hätte?
Wenn sie wirklich den Abzug, als sie jenen an sein Schädel hielt, abgedrückt hätte...sie hätte es erst bemerkt wenn sie den Leblosen Körper entsorgt hätte oder gar erst dann...wenn er nie wieder aufgetaucht wäre! Was hätte sie ohne ihn getan, wo er doch ihr Gegenstück ist...wo er doch jener ist den sie Liebt.
Tief zieht sie die Meeresluft in ihre Lungen, die Lippen dabei eine Spalt öffnend lässt sie jene Luft langsam wieder aus Ihren Lungen gleiten. Kurz beweg sie die Hände und rutscht etwas in den Sand hinein um ihre Sitzlage neu zu positionieren.
Sie wusste das sie beide dieses Gefühl in sich trugen, das Gefühl das der eine ohne den anderen besser dran wäre, es ihm besser gehn würde oder eher weniger Gefahren ausgesetzt war. Dachte er etwa das sie ihm die Schuld zuschob das sie beide solch Leid ertragen mussten? Nein das war er nicht, aber sie wusste das es ihn
immer wieder auf ein neuses zerriss wenn er Ihre Narben sah....und sie konnte reingarnichts dagegen tun....sie konnte Vergangenes nicht rückgängig machen, es war geschehen und sie mussten mit der Konzequenz Leben. Doch war nicht alleine dieses Ereignis schuld was zwischen ihnen Stand, sie wusste das er einer der meist Gesuchten Männer ist, er war in fast keiner Stadt als seine Eigene Person gerne gesehen und meist würde es den Kerker bedeuten wenn man Ihn dort erwischte. Alleine bei dem Gedanken daran würde sie jenen am liebsten die Kehle aufschlitzen und sie den Haien zum Frass vorwerfen. Niemals würde sie ihn einfach ohne weiteres in Gefahr bringen wollen, es war nicht Ihre Aufgabe ihn zu schützen, aber war es ihre Aufgabe ihr Herz zu schützen und die logische Schlussfolgerung darauf war....ihn in Sicherheit zu wissen.
Sie würde ihm all dies so gerne sagen...ihm sagen was sie fühlte und welch Gedanken in ihr kreisen. Jedoch stand sie sich viel zu oft selbst im Weg, ihr hitziges Temprament war wohl nicht gerade Vorteilhaft. Nein wohl eher war es so, das sie danach meist immer genau diese Art der Wegscheidung haben welche sich eben abgespielt hat, meist sind die gesagten Worte immer gleich wieder vergessen...doch ist es auch diesmal so? Jetzt wo sie einen Teil ihrer Gedanken geäußert hat...und diese mit seinen eigenen überein stimmen? Ware die Worte die eben Gesagt, wahre Worte oder gar nur gesprochen aus Wut und hysterie....sie wird es schnell merken denn die Liebe treibt Ihn schon wieder gen Ihn und wird niemals ohne ihn können.
Worte sind hässlich, manch andere schön,
Es gibt Worte zum Hören und eins zum Verstehn.
Ein Wort ist mächtig, denn Worte sind Macht
drum ist stets achtsamkeit angedacht.
Worte betören und Worte verdrehn
Worte könn führen um Neues zu sehn.
Ein Wort kann helfen zu entdecken
doch ebenso kann es manches verstecken
Worte schaffen Welten, Zeiten und Räume
ab und an auch bezaubernde Träume.
Ein Wort hilft bei Kummer und Pein
doch lässt es einen auch oft allein.
Worte bieten Erlösung, Hilfe und Rat
machen aber auch aus nem Kreis ein Quadrat.
Ein Wort kann bezaubern wenn du es hörst,
doch erklingt ein andres ist alles zerstört.
Worte können kalt sein, bitter und gemein
und oft sind jene nicht mehr als Schein.
Ein Wort ist tödlicher als der härteste Stahl
und schmeckt auch mit Zucker nur bitter und schal.
Worte die du hörst, prüfe sie penibel
und werd dem Gehörten gegenüber sensibel.
Versuche zu entdecken was hinter ihm steckt
und was der Sager mit dm Worte verdeckt.
Man muss lernen zu hören ehe man glaubt
und das Wort einem die Hoffnung raubt.
Lausche dem Herze und nicht dem Ohr
so stelle dir stets einen Spiegel davor.
So überdenke das Wort ehe man spricht
so das man es nicht bald wieder bricht.
Denke daran, Worte sind Macht
deshalb gebe stets auf sie acht.
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Ehrfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Hin und Her gerissen von Ihren Gefühlen obwohl sie doch nur eines aussprechen, wenn er nicht bei ihr war, so fühlte sie sich nicht komplett. Es war als würde sie ohne Ihn wie eine Leblose Hülle durch die Gassen streifen, die Sehnsucht zerriss Ihr das Leib. Es fühlte sich an wie wenn sie das Herz herausgerissen bekommen würde, so fühlte es sich immer an...ohne ihn. War es nun endgültig? Hatten sie sich aufgegeben, dem Verstand nachgegeben nicht darauf achtend ob die verletzlichen Seelen diese Entscheidung auch tragen können?
Tränen dringen in die Augen und sie blinzelt leicht auf, sich zu beherrschen versuchend, so gleitet der blick wieder in die Leere, eine einzige Träne findet den Weg in die Freiheit und gleitet sanft über Ihre Haut. Noch fester wird die Umklammerung um Ihre Knie, fast so als wollte sie sich irgendwo festheben oder gar etwas festheben.....
So ein Egoist, er hätte Nachdenken müssen, er hatte nicht die geringste Ahnung welcher Gefahr er sich ausgeliefert hatte.....nicht die geringste.....
Was sie wohl am meisten störte war nicht das sie ihm eine Kugel verpasst hatte, nein...es war wohl eher, das er ohne das sie es bemerkt hatte so nah
und vorallem Unerkannt bei Ihr sein konnte, sie hatte ihn nicht erkannt. War sie so blind? Wer weis wie oft er dies schon getan hatte, immer wieder in einer anderen Hülle, versteckt, um sie zu sehen, sie zu beobachten. Vertraute er ihr nicht? Hatte sie ihm Anlass gegeben das er kein Vertrauen in sie setzte? Er hatte nicht nur sich selbst gefährdet...nein sogar Ihre Deckung hätte auffallen können. Hätte man ihn erkannt und ihn abgeschleppt, wie hätte sie reagieren sollen? Sie beherrscht das Versteckspiel zwar gut, aber ob man ihr dann nichts angemerkt hätte?
Wenn sie wirklich den Abzug, als sie jenen an sein Schädel hielt, abgedrückt hätte...sie hätte es erst bemerkt wenn sie den Leblosen Körper entsorgt hätte oder gar erst dann...wenn er nie wieder aufgetaucht wäre! Was hätte sie ohne ihn getan, wo er doch ihr Gegenstück ist...wo er doch jener ist den sie Liebt.
Tief zieht sie die Meeresluft in ihre Lungen, die Lippen dabei eine Spalt öffnend lässt sie jene Luft langsam wieder aus Ihren Lungen gleiten. Kurz beweg sie die Hände und rutscht etwas in den Sand hinein um ihre Sitzlage neu zu positionieren.
Sie wusste das sie beide dieses Gefühl in sich trugen, das Gefühl das der eine ohne den anderen besser dran wäre, es ihm besser gehn würde oder eher weniger Gefahren ausgesetzt war. Dachte er etwa das sie ihm die Schuld zuschob das sie beide solch Leid ertragen mussten? Nein das war er nicht, aber sie wusste das es ihn
immer wieder auf ein neuses zerriss wenn er Ihre Narben sah....und sie konnte reingarnichts dagegen tun....sie konnte Vergangenes nicht rückgängig machen, es war geschehen und sie mussten mit der Konzequenz Leben. Doch war nicht alleine dieses Ereignis schuld was zwischen ihnen Stand, sie wusste das er einer der meist Gesuchten Männer ist, er war in fast keiner Stadt als seine Eigene Person gerne gesehen und meist würde es den Kerker bedeuten wenn man Ihn dort erwischte. Alleine bei dem Gedanken daran würde sie jenen am liebsten die Kehle aufschlitzen und sie den Haien zum Frass vorwerfen. Niemals würde sie ihn einfach ohne weiteres in Gefahr bringen wollen, es war nicht Ihre Aufgabe ihn zu schützen, aber war es ihre Aufgabe ihr Herz zu schützen und die logische Schlussfolgerung darauf war....ihn in Sicherheit zu wissen.
Sie würde ihm all dies so gerne sagen...ihm sagen was sie fühlte und welch Gedanken in ihr kreisen. Jedoch stand sie sich viel zu oft selbst im Weg, ihr hitziges Temprament war wohl nicht gerade Vorteilhaft. Nein wohl eher war es so, das sie danach meist immer genau diese Art der Wegscheidung haben welche sich eben abgespielt hat, meist sind die gesagten Worte immer gleich wieder vergessen...doch ist es auch diesmal so? Jetzt wo sie einen Teil ihrer Gedanken geäußert hat...und diese mit seinen eigenen überein stimmen? Ware die Worte die eben Gesagt, wahre Worte oder gar nur gesprochen aus Wut und hysterie....sie wird es schnell merken denn die Liebe treibt Ihn schon wieder gen Ihn und wird niemals ohne ihn können.
Worte sind hässlich, manch andere schön,
Es gibt Worte zum Hören und eins zum Verstehn.
Ein Wort ist mächtig, denn Worte sind Macht
drum ist stets achtsamkeit angedacht.
Worte betören und Worte verdrehn
Worte könn führen um Neues zu sehn.
Ein Wort kann helfen zu entdecken
doch ebenso kann es manches verstecken
Worte schaffen Welten, Zeiten und Räume
ab und an auch bezaubernde Träume.
Ein Wort hilft bei Kummer und Pein
doch lässt es einen auch oft allein.
Worte bieten Erlösung, Hilfe und Rat
machen aber auch aus nem Kreis ein Quadrat.
Ein Wort kann bezaubern wenn du es hörst,
doch erklingt ein andres ist alles zerstört.
Worte können kalt sein, bitter und gemein
und oft sind jene nicht mehr als Schein.
Ein Wort ist tödlicher als der härteste Stahl
und schmeckt auch mit Zucker nur bitter und schal.
Worte die du hörst, prüfe sie penibel
und werd dem Gehörten gegenüber sensibel.
Versuche zu entdecken was hinter ihm steckt
und was der Sager mit dm Worte verdeckt.
Man muss lernen zu hören ehe man glaubt
und das Wort einem die Hoffnung raubt.
Lausche dem Herze und nicht dem Ohr
so stelle dir stets einen Spiegel davor.
So überdenke das Wort ehe man spricht
so das man es nicht bald wieder bricht.
Denke daran, Worte sind Macht
deshalb gebe stets auf sie acht.
Zuletzt geändert von Rohnja Salvador am Montag 20. August 2012, 10:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Rohnja Salvador
Liebe ist nicht für jeden das selbe und doch nennt man es fast immer gleich. Liebe ist was man fühlt aber nich beschreiben kann weil das Gefühl so stark ist das es keinerlei Wort zusammenfassen kann. Sie besteht nicht nur darin, das man einander ansieht, nein sie besteht darin, das man miteinander, zusammen, gemeinsam in eine Richtung sieht. Ohne Liebe verliert man seine Seele und wirkt doch nur wie eine Leblose Hülle, selbst der gestörteste Mensch trägt tief in seinem Herzen einen Flecken Liebe in sich. Wer jenen Fleck berührt wird der Person wieder Licht schenken, wärme, Freude, vertrauen, zuneigung, sehnsucht.......und das warme wohlige gefühl der geborgenheit. Liebe bedeutet zueinanderzustehen, Schwächen und Fehler des anderen zu akzeptieren, zu verstehen und abzufangen, auch wenn dies bedeutet das der Schmerz ab und an dein Herz durchzuckt. Liebe beudeutete zu verzeihen und zu vertrauen.
Mit einem schmunzeln blickt sie vor sich, da saß er wieder, seine Dickköpfige art, die sie eigentlich Wütend macht und sie jedesmal aufs neue ausflippen könnte, aber dennoch immer ein lächeln auf ihre Lippen zaubert, weil ihn das ausmachte, so war er, mit all seinen Fehlern. So war es eben, man akzeptierte die Fehler welche sich in eine am Anfang der geburt so Perfekte Hülle einschleichen und von Moment zu Moment wachsen, sich verändern....zu Eigenschaften werden die einen ausmachen, die sich durch das komplette Leben ziehen. Sie liebte ihn mit all seinen Fehlern und wenn sie noch so wütend ab und an über seine Art war, sie konnte ihm nichts anderes als verzeihen..denn ohne würde sie sich so unvollständig fühlen. Es bedingte nicht vieler Worte um das zu zeigen, alleine ein blick der beiden und wenn sie voreinander standen, es war stets so als würde wer die Zeit anhalten, sie gehörte zueinander und nichts auf der Welt würde daran etwas hindern können. Geschehenes wird irgendwann in vergessenheit geraten, wie es das Wort schon sagt 'geschehenes'.
Sie setzt sich neben ihn und legt sich einfach an seine Schulter, ohne ein Enschuldigung, ohne ein Wort, einfach nur die Augen schließend und seine nähe spürend, seine Hand legt sich um Ihre Talie, da war er wieder dieser Moment, dieser eine Moment wo alles verziehen war weil man einander spürte und von da ab war wieder vergessen was geschah....
- Liebe bedeutet einander zu verzeihen....- v
[URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=6a6ea6-1345460024.jpg][img]http://www.bilder-upload.eu/thumb/6a6ea6-1345460024.jpg[/img][/URL]
Mit einem schmunzeln blickt sie vor sich, da saß er wieder, seine Dickköpfige art, die sie eigentlich Wütend macht und sie jedesmal aufs neue ausflippen könnte, aber dennoch immer ein lächeln auf ihre Lippen zaubert, weil ihn das ausmachte, so war er, mit all seinen Fehlern. So war es eben, man akzeptierte die Fehler welche sich in eine am Anfang der geburt so Perfekte Hülle einschleichen und von Moment zu Moment wachsen, sich verändern....zu Eigenschaften werden die einen ausmachen, die sich durch das komplette Leben ziehen. Sie liebte ihn mit all seinen Fehlern und wenn sie noch so wütend ab und an über seine Art war, sie konnte ihm nichts anderes als verzeihen..denn ohne würde sie sich so unvollständig fühlen. Es bedingte nicht vieler Worte um das zu zeigen, alleine ein blick der beiden und wenn sie voreinander standen, es war stets so als würde wer die Zeit anhalten, sie gehörte zueinander und nichts auf der Welt würde daran etwas hindern können. Geschehenes wird irgendwann in vergessenheit geraten, wie es das Wort schon sagt 'geschehenes'.
Sie setzt sich neben ihn und legt sich einfach an seine Schulter, ohne ein Enschuldigung, ohne ein Wort, einfach nur die Augen schließend und seine nähe spürend, seine Hand legt sich um Ihre Talie, da war er wieder dieser Moment, dieser eine Moment wo alles verziehen war weil man einander spürte und von da ab war wieder vergessen was geschah....
- Liebe bedeutet einander zu verzeihen....- v
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Aki Orikson
Ein heftiges Zucken fährt durch seinen Körper, ehe er sich aufgeschreckt aufrichtet, die leichte Decke mit der Rechten umklammert. Nach ein paar hektischen Atemzügen beruhigt sich das hämmernde Herz wieder und Aki lässt sich erschöpft zurück in die Kissen fallen. Auch wenn es bis auf ein paar Kerzen stockdunkel im Keller ist, weiß er, dass es noch mitten in der Nacht ist. Es ist nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Mal, dass der Alptraum ihn nachts aus dem Schlaf reisst. Auch wenn es immer der gleiche Traum war, so brachte der heutige ein Gefühl von Endgültigkeit mit sich.
Aki versucht die Augen wieder zu schließen, doch sein Verstand ist mit einem Mal hell wach. Seufzend schwingt er die Beine aus dem Bett und zieht sich etwas über, dann verlässt er seinen Schlafplatz und findet sich nach wenigen Augenblicken am Strand wieder. Das Geräusch der brechenden Wellen wirkt beruhigend und langsam lässt das Summen in seinen Ohren nach. Er lässt sich ausgestreckt in den Sand fallen und starrt zum Sternen besetzten Himmel hinauf.
Laut Rohnja's Aussage hatte er sich vor ungefähr einer Woche mit jemandem Geprügelt. Sein Gegner hat ihm fast die Kehle aufgeschnitten, aber abgesehen davon waren die rechtlichen Verletzungen auch nicht gerade unbedenklich. Die Kugel die dafür nötig war, um die Beiden auseinander zu reissen, streifte dabei seine Wunde. Das alles wusste er nur, da Rohnja ihm davon erzählt hatte. Er selbst kann sich nurnoch daran erinnern, dass er bei ihr im Bett lag und ohne Vorwarnung sein Herz aufhörte zu schlagen. Nichtmal Ansatzweise kann er sich vorstellen, wie groß der Schock für Rohnja gewesen sein musste, als sein schwacher Pulsschlag unter ihren Fingern verschwand. Ganz abgesehen von der Verzweiflung, die sie überkam, als sie versuchte ihn wieder zu beleben. Als sich sein Körper dazu entschied weiter zu leben und Aki gierig Luft in die Lungen zog, sah er den schockierten Ausdruck in ihren aufgerissenen Augen. Nicht einmal die Erleichterung konnte diesen aus ihrem Gesicht verbannen.
Ab diesem Zeitpunkt waren die letzten drei Wochenläufe aus seinem Gedächtnis gestrichen, als wären sie nie passiert. Zwar wurde ihm erzählt was angeblich alles geschehen war, aber es fühlte sich nicht so an als wäre er wirklich beteiligt gewesen. Ihm war nur bewusst, dass irgend etwas ziemlich schief gelaufen sein musste, sonst hätte sein Körper nicht so drastisch darauf reagiert.
Aber an eine Sache konnte er sich sehr gut erinnern und jede Nacht wiederholte sich dieser Kurzfilm in einem Traum. Als sein Herz aufhörte Blut in sein Gehirn zu pumpen, lief ein Film in seinem Kopf ab. Und die Stille und Dunkelheit die ihn dabei seinen Verstand umhüllte, ließ die Erinnerungen nur noch stärker wirken. Er sah andauernd Rohnja's Gesicht, nicht wenn sie glücklich war oder lachte, sondern all die Momente in denen sie wütend oder verletzt drein blickte. Und der Gedanke daran, dass er für jeden dieser Momente die Schuld trägt überwältigte ihn. In diesem Augenblick zeriss etwas in ihm und er konnte seine Gefühle für diese Frau für einen Moment beiseite schieben und das offensichtliche sehen. Sie war ohne ihn besser dran. Er hatte kein Recht darauf ihr so viele Tage ihres Lebens zu nehmen, nur um sie unglücklich zu machen. Allein der Gedanke daran sie für den Rest ihres Lebens an ihn zu binden war unverantwortlich.
Die Augenlider sind ihm mittlerweilen zugefallen, aber in seinem Kopf sind die Gedanken hell wach. Er muss es beenden, sofort. Er hatte Schuld an so vielen Narben, die ihr innerlich und äußerlich zugefügt wurden. Wie konnte er sie überhaupt noch ansehen oder sogar küssen. Sie sollte das Recht haben ihr Leben in vollen Zügen zu genießen, ehe sie eines Tages einen anständigen Mann findet. Wenn du sie liebst, dann lass sie frei. Bei dem Gedanken daran, dass sich ihre Lippen am Abend zuvor wohl das letzte Mal getroffen hatten, zereisst es ihm fast das Herz, aber im gleichen Moment fällt auch eine Last von ihm.
Er hat einen Entschluss gefasst und als Belohnung nimmt endlich die Erschöpfung Überhand und er schläft umgeben von Sand ein.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/d98db1-1347444206.jpg[/img]
Aki versucht die Augen wieder zu schließen, doch sein Verstand ist mit einem Mal hell wach. Seufzend schwingt er die Beine aus dem Bett und zieht sich etwas über, dann verlässt er seinen Schlafplatz und findet sich nach wenigen Augenblicken am Strand wieder. Das Geräusch der brechenden Wellen wirkt beruhigend und langsam lässt das Summen in seinen Ohren nach. Er lässt sich ausgestreckt in den Sand fallen und starrt zum Sternen besetzten Himmel hinauf.
Laut Rohnja's Aussage hatte er sich vor ungefähr einer Woche mit jemandem Geprügelt. Sein Gegner hat ihm fast die Kehle aufgeschnitten, aber abgesehen davon waren die rechtlichen Verletzungen auch nicht gerade unbedenklich. Die Kugel die dafür nötig war, um die Beiden auseinander zu reissen, streifte dabei seine Wunde. Das alles wusste er nur, da Rohnja ihm davon erzählt hatte. Er selbst kann sich nurnoch daran erinnern, dass er bei ihr im Bett lag und ohne Vorwarnung sein Herz aufhörte zu schlagen. Nichtmal Ansatzweise kann er sich vorstellen, wie groß der Schock für Rohnja gewesen sein musste, als sein schwacher Pulsschlag unter ihren Fingern verschwand. Ganz abgesehen von der Verzweiflung, die sie überkam, als sie versuchte ihn wieder zu beleben. Als sich sein Körper dazu entschied weiter zu leben und Aki gierig Luft in die Lungen zog, sah er den schockierten Ausdruck in ihren aufgerissenen Augen. Nicht einmal die Erleichterung konnte diesen aus ihrem Gesicht verbannen.
Ab diesem Zeitpunkt waren die letzten drei Wochenläufe aus seinem Gedächtnis gestrichen, als wären sie nie passiert. Zwar wurde ihm erzählt was angeblich alles geschehen war, aber es fühlte sich nicht so an als wäre er wirklich beteiligt gewesen. Ihm war nur bewusst, dass irgend etwas ziemlich schief gelaufen sein musste, sonst hätte sein Körper nicht so drastisch darauf reagiert.
Aber an eine Sache konnte er sich sehr gut erinnern und jede Nacht wiederholte sich dieser Kurzfilm in einem Traum. Als sein Herz aufhörte Blut in sein Gehirn zu pumpen, lief ein Film in seinem Kopf ab. Und die Stille und Dunkelheit die ihn dabei seinen Verstand umhüllte, ließ die Erinnerungen nur noch stärker wirken. Er sah andauernd Rohnja's Gesicht, nicht wenn sie glücklich war oder lachte, sondern all die Momente in denen sie wütend oder verletzt drein blickte. Und der Gedanke daran, dass er für jeden dieser Momente die Schuld trägt überwältigte ihn. In diesem Augenblick zeriss etwas in ihm und er konnte seine Gefühle für diese Frau für einen Moment beiseite schieben und das offensichtliche sehen. Sie war ohne ihn besser dran. Er hatte kein Recht darauf ihr so viele Tage ihres Lebens zu nehmen, nur um sie unglücklich zu machen. Allein der Gedanke daran sie für den Rest ihres Lebens an ihn zu binden war unverantwortlich.
Die Augenlider sind ihm mittlerweilen zugefallen, aber in seinem Kopf sind die Gedanken hell wach. Er muss es beenden, sofort. Er hatte Schuld an so vielen Narben, die ihr innerlich und äußerlich zugefügt wurden. Wie konnte er sie überhaupt noch ansehen oder sogar küssen. Sie sollte das Recht haben ihr Leben in vollen Zügen zu genießen, ehe sie eines Tages einen anständigen Mann findet. Wenn du sie liebst, dann lass sie frei. Bei dem Gedanken daran, dass sich ihre Lippen am Abend zuvor wohl das letzte Mal getroffen hatten, zereisst es ihm fast das Herz, aber im gleichen Moment fällt auch eine Last von ihm.
Er hat einen Entschluss gefasst und als Belohnung nimmt endlich die Erschöpfung Überhand und er schläft umgeben von Sand ein.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/d98db1-1347444206.jpg[/img]