Versprochen
Das hatte ich nun davon. Versprich einem Kind was…
Eric schlief, Majalin und mein Sohn auch. Wunderbar. Leise und vorsichtig mogelte ich mich aus dem Bett heraus, suchte mir in den mitgebrachten Sachen ein Pergament heraus und schrieb das Gedicht nochmal nieder, das Eric mit mir zusammen gelernt hatte.
Damit hatte ich zwei Wünsche frei, wirklich wahr! Ich konnte es auswendig und musste noch mitten in der Nacht hinüber laufen! Na ja, so gesehen machte ich es gern. Ich mochte die Kinder dort wie hier, nur hier an diesem Ort mochte ich an sich noch nicht einmal darüber nachdenken. Irgendwie hatte ich hier mehr als anderswo das Gefühl, dass das irgendwer hörte, dem das ganz und gar nicht gefiel.
Kaum den Vers abgeschrieben, stahl ich mich aus der Kammer und bog um die Ecke. Ich wechselte rasch einige Worte mit der Wache, damit ich später auch wieder hineingelassen wurde, und huschte dann hinaus in die Dunkelheit – gen Düstersee.
Gleichzeitig überlegte ich, ob ich eigentlich noch mehr Kinder wusste, wo ich den Vers hinbringen sollte, aber nein. Also ja! Eigentlich schon, aber ich wusste nicht mal wo ich sie hätte finden können. Also verhielt ich an der Kutsche, nutzte die Dunkelheit mich für die Hagaduner etwas bekannter zu machen.
Ich trat an das Tor zu den Wachen, schwarzhaarig, bärtig, in dunkler Kleidung, hob mich fast nur mit dem sonst blassen Gesicht von der Dunkelheit ab.
„Natanel, reich da umgehend weiter an Yassi und Arion. Ach und an Mo, so heißt die kleine, habe ich gehört, die gerade bei Yassi stecken soll. Sie sollen den Vers lernen. Nein, nicht erst morgen. Gestern! Mach sie ruhig wach dafür. Sie sollen ihn sofort lernen. Richte Yassi einen Gruss von Eric aus. Sie weiß dann schon.“
Pfeife dreimal in den Wind,
Haste keine Angst mein Kind.
Danach ist deine Fantasie dran
Und das Monster hat keine Hosen an!
Jetzt ist es nur noch ein armer Wicht
Und deine Träume bekommt’s nicht.
Merke dir, das tut sehr gut:
Frechheit, Rotz und warmer Mut!
Angst passé und Albtraum ade.
Für den Wachmann drehte sich Dylan um und ging wieder gen Düstersee. Ich schlug indes einen Bogen und eilte zur Kutsche zurück. Danke Dunkelheit. Die Verkleidung war schlechter gemacht gewesen dieses Mal, der Eile wegen. Als ich in dem Gefährt saß, zog ich mich wieder um, und sorgte dafür wieder der zu sein, der ich eigentlich bin.
Verfluchte Maskerade..
[Q] Schlaf, Kindchen... schlaf ein...
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Julian Ruyven Lavern
Am frühen Morgen, die Sonne war kaum aufgegangen, setzte er sich auf und an den Schreibtisch. Schon viel zu lange hatte er keinen Eintrag mehr in sein Tagebuch gemacht und heute war einer der Tage, an dem er es nicht wieder versäumen wollte. Eigentlich wäre es gestern schon überfällig gewesen, aber die Müdigkeit hatte ihn dahingerafft. Wenigstens den Brief an die Gräfin hatte er noch kurz verfassen können.
Einen kurzen Moment stutzte er und runzelte die Stirn, murmelte leise: „Ich hoffe, das habe ich nicht wirklich geschrieben.“
Kopfschüttelnd griff er zu Buch und Feder und begann zu schreiben. Auf dem Tisch neben sich einen Krug Blauzungensaft, der währenddessen langsam dezimiert wurde.
Gegeben am 05. Schwalbenkunft 255
Das Ende eines Alptraums ist der Anfang eines neuen Tages.
Die Kinder können endlich wieder einen neuen Tag beginnen, ohne fürchten zu müssen, nicht mehr zu ihren Eltern und Lieben zurückzufinden. Ich will es hier für mich festhalten, was geschehen ist, zum einen, um nicht zu vergessen, zum anderen, weil ich die eine oder andere Lehre daraus gezogen habe (insbesondere die, vor jedem längeren Unterfangen dringend auf den Donnerbalken zu gehen, aber das ist glaub ich nicht das Wichtigste).
Der Einstieg war ein Gebet im Tempel, auch wenn noch nicht alle Kinder zusammengefunden hatten. Es half ganz bestimmt auch mich zu beruhigen. Auch wenn ich es versuchte zu verbergen, etwas nervös machte mich das Ganze doch, was wir vorhatten.
Nun, ich weiß nicht, was Shala gemacht hat, um ehrlich zu sein, ich weiß nur, dass ich irgendwann das Gefühl hatte einzuschlafen und dann wieder auch nicht. Ich hatte das Gefühl, sie und Lu bei mir zu wissen und dann wieder auch nicht. Ich konnte die Kinder sehen, sehen wie sie einschliefen, sehen wie die Fäden kamen mit der Kälte. Entfernt nur bekam ich das Fluchen der Zwergenwache mit und ein Krächzen, dessen Stimme mir bekannt vorkam. Ich konnte aber nicht nachsehen, also sah ich zu den Kindern.
Der Traum, nun, Albtraum muss ich wohl sagen. Ich habe ihn nicht allzu schlimm in Erinnerung, wenn ich ehrlich sein soll. Eigentlich war es in großer, gemeinsamer Spaß voller Rätsel. Ich glaube, nur Swantje hat geweint zwischendurch. Das sollte auch nicht wundern. Es hat mich auch als Kind nicht überrascht. Sie war ganz allein an irgendeinen Ort verschwinden zwischendurch. Aber dieses Blatt hat sie zurückgebracht.
Oh, ja, ich vergaß. Ja, ich war wieder ein Kind. Ich glaube, so war ich mit sieben Jahren etwa, der Zahnlücke nach zu urteilen, an die ich mich noch gut erinnern kann. Woran ich mich nicht mehr erinnern konnte: Dass ich so rotzig war, sobald meine Eltern nicht hingeschaut haben, an die Ängste, die mich damals im Griff hatten und daran, wie toll es war mit anderen Kindern zusammen zu spielen, Rätsel zu lösen, Feen zu befreien und lustige Worte wie ‚Ame Wischd‘ zu hören, oder ‚Erdbeerlutscher‘, oder ‚Ingarania‘? Beim Letzten bin ich mir nicht sicher. Ich sollte die beiden Waldelfen mal fragen, was das heißen sollte.
Es waren so viele, so ungemein viele Eindrücke, die noch da sind. Tim, der Dämon. Tim… wieso habe ich just in diesem Moment das Gefühl, dass das ungemein albern klingt? Und wenn ich mir das alles hier durchlese…
Jedenfalls haben wir Tim in ein Schaf verwandeln wollen, hat nicht so gut geklappt, ist klein geworden, hat mit uns gelacht und getanzt. Aber erst habe ich mich ganz schön erschrocken, als ich allein vor ihm stand, das will ich wohl versichern. Er war so riesig, ich so klein und da musste ich einfach Schreien.
Gütige Temora, lass dieses Buch niemals jemanden finden.
Was auch toll war: Jeder hat sich um jeden gekümmert, keiner wurde vergessen, und den Vers haben wir aufgesagt und die Traumfee damit befreit! Die hätt ich gern mitgenommen, sah so schön bunt aus. Dafür habe ich etwas anderes vor mir stehen. Ein Glas, da ist eine Murmel drin. Mein Traum. Mein Traum, den ich schon immer geträumt habe.
[img]http://www.drachenglut.de/images/traumfee.jpg[/img]
Und, eines kann ich auch versichern: Kelos ist an und für sich ein armer einsamer Mann, nicht mehr und nicht weniger. Mein Mitgefühl hat er, dort wo er jetzt steckt, in seiner tristen traurigen Albtraumwelt mit diesem bösen, bösen Bach, der die ganze Zeit geplätschert hat, und mich daran erinnerte, wie nötig ich mal musste!
Als er alle zurück geschickt hatte, und ich einen anderen Weg nehmen sollte, war ich zunächst skeptisch. Ich muss gestehen, mit Unbehagen folgte ich der Anweisung mich auf seinen Thron zu setzen. Letztlich schaffte ich es aber auch nicht mehr, und wäre fast gestolpert oder gar gefallen, fand mich ganz woanders wieder.
Ich danke dir Herrin für diesen Augenblick und deine Gabe, deine Gunst und Güte, auch wenn ich ihn fast verpatzt hätte, weil ich so dringend musste.
Was ich von den Kindern gelernt habe: Ohne sie wäre die Welt trist und grau, die Träume nur halb so bunt, und … ich will ehrlich sein: Ohne ihre Findigkeit, Klugheit und Gerissenheit hätten wir Erwachsenen dort, wo wir waren mächtig verloren gehabt.

Damit klappte er das Buch zu, nachdem die Tinte getrocknet war und leerte den Blauzungensaft, bei dem Blick auf das Glas kurz grinsend. Shala fand den Saft auch gut. Vielleicht sollte er ihn heute Abend mit zu den Kaluren nehmen.
Einen kurzen Moment stutzte er und runzelte die Stirn, murmelte leise: „Ich hoffe, das habe ich nicht wirklich geschrieben.“
Kopfschüttelnd griff er zu Buch und Feder und begann zu schreiben. Auf dem Tisch neben sich einen Krug Blauzungensaft, der währenddessen langsam dezimiert wurde.
Gegeben am 05. Schwalbenkunft 255
Das Ende eines Alptraums ist der Anfang eines neuen Tages.
Die Kinder können endlich wieder einen neuen Tag beginnen, ohne fürchten zu müssen, nicht mehr zu ihren Eltern und Lieben zurückzufinden. Ich will es hier für mich festhalten, was geschehen ist, zum einen, um nicht zu vergessen, zum anderen, weil ich die eine oder andere Lehre daraus gezogen habe (insbesondere die, vor jedem längeren Unterfangen dringend auf den Donnerbalken zu gehen, aber das ist glaub ich nicht das Wichtigste).
Der Einstieg war ein Gebet im Tempel, auch wenn noch nicht alle Kinder zusammengefunden hatten. Es half ganz bestimmt auch mich zu beruhigen. Auch wenn ich es versuchte zu verbergen, etwas nervös machte mich das Ganze doch, was wir vorhatten.
Nun, ich weiß nicht, was Shala gemacht hat, um ehrlich zu sein, ich weiß nur, dass ich irgendwann das Gefühl hatte einzuschlafen und dann wieder auch nicht. Ich hatte das Gefühl, sie und Lu bei mir zu wissen und dann wieder auch nicht. Ich konnte die Kinder sehen, sehen wie sie einschliefen, sehen wie die Fäden kamen mit der Kälte. Entfernt nur bekam ich das Fluchen der Zwergenwache mit und ein Krächzen, dessen Stimme mir bekannt vorkam. Ich konnte aber nicht nachsehen, also sah ich zu den Kindern.
Der Traum, nun, Albtraum muss ich wohl sagen. Ich habe ihn nicht allzu schlimm in Erinnerung, wenn ich ehrlich sein soll. Eigentlich war es in großer, gemeinsamer Spaß voller Rätsel. Ich glaube, nur Swantje hat geweint zwischendurch. Das sollte auch nicht wundern. Es hat mich auch als Kind nicht überrascht. Sie war ganz allein an irgendeinen Ort verschwinden zwischendurch. Aber dieses Blatt hat sie zurückgebracht.
Oh, ja, ich vergaß. Ja, ich war wieder ein Kind. Ich glaube, so war ich mit sieben Jahren etwa, der Zahnlücke nach zu urteilen, an die ich mich noch gut erinnern kann. Woran ich mich nicht mehr erinnern konnte: Dass ich so rotzig war, sobald meine Eltern nicht hingeschaut haben, an die Ängste, die mich damals im Griff hatten und daran, wie toll es war mit anderen Kindern zusammen zu spielen, Rätsel zu lösen, Feen zu befreien und lustige Worte wie ‚Ame Wischd‘ zu hören, oder ‚Erdbeerlutscher‘, oder ‚Ingarania‘? Beim Letzten bin ich mir nicht sicher. Ich sollte die beiden Waldelfen mal fragen, was das heißen sollte.
Es waren so viele, so ungemein viele Eindrücke, die noch da sind. Tim, der Dämon. Tim… wieso habe ich just in diesem Moment das Gefühl, dass das ungemein albern klingt? Und wenn ich mir das alles hier durchlese…
Jedenfalls haben wir Tim in ein Schaf verwandeln wollen, hat nicht so gut geklappt, ist klein geworden, hat mit uns gelacht und getanzt. Aber erst habe ich mich ganz schön erschrocken, als ich allein vor ihm stand, das will ich wohl versichern. Er war so riesig, ich so klein und da musste ich einfach Schreien.
Gütige Temora, lass dieses Buch niemals jemanden finden.
Was auch toll war: Jeder hat sich um jeden gekümmert, keiner wurde vergessen, und den Vers haben wir aufgesagt und die Traumfee damit befreit! Die hätt ich gern mitgenommen, sah so schön bunt aus. Dafür habe ich etwas anderes vor mir stehen. Ein Glas, da ist eine Murmel drin. Mein Traum. Mein Traum, den ich schon immer geträumt habe.
[img]http://www.drachenglut.de/images/traumfee.jpg[/img]
Und, eines kann ich auch versichern: Kelos ist an und für sich ein armer einsamer Mann, nicht mehr und nicht weniger. Mein Mitgefühl hat er, dort wo er jetzt steckt, in seiner tristen traurigen Albtraumwelt mit diesem bösen, bösen Bach, der die ganze Zeit geplätschert hat, und mich daran erinnerte, wie nötig ich mal musste!
Als er alle zurück geschickt hatte, und ich einen anderen Weg nehmen sollte, war ich zunächst skeptisch. Ich muss gestehen, mit Unbehagen folgte ich der Anweisung mich auf seinen Thron zu setzen. Letztlich schaffte ich es aber auch nicht mehr, und wäre fast gestolpert oder gar gefallen, fand mich ganz woanders wieder.
Ich danke dir Herrin für diesen Augenblick und deine Gabe, deine Gunst und Güte, auch wenn ich ihn fast verpatzt hätte, weil ich so dringend musste.
Was ich von den Kindern gelernt habe: Ohne sie wäre die Welt trist und grau, die Träume nur halb so bunt, und … ich will ehrlich sein: Ohne ihre Findigkeit, Klugheit und Gerissenheit hätten wir Erwachsenen dort, wo wir waren mächtig verloren gehabt.
Damit klappte er das Buch zu, nachdem die Tinte getrocknet war und leerte den Blauzungensaft, bei dem Blick auf das Glas kurz grinsend. Shala fand den Saft auch gut. Vielleicht sollte er ihn heute Abend mit zu den Kaluren nehmen.
Zuletzt geändert von Julian Ruyven Lavern am Dienstag 5. Juni 2012, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Der Erzähler
Und irgendwo hinter dem, was die Denkenden Schlaf nennen, saß der Albtraum in seinen Gefilden und betrachtete sein neues Werk. Die frische Maske gefertigt aus Grauen, Herzklopfen und innerlichen Schreien ähnelte der Zerbrochenen, doch das kalte Feuer darin, welches sein wahres Gesicht verschleierte, sollte kälter und abschreckender leuchten.
Abschreckender, weil ER so hoffte, sie nicht allzu schnell wieder zu verlieren - und dann vor allem nicht auf solch bizarren Wegen.
Zu hoch wollte ER hinauf... oder besser gesagt: hinaus.
Die Grenzen wurden verschwindend dünn, als ER angefangen hatte, den Traumbringer samt seinen tugendreichen Hilfen in dessen eigenen Hallen einzusperren. Wo der reine, gute, schöne Traum an Farbe verlor, war mehr Platz für seine dunklen, eisigen Gefilde und die prickelnde, atemraubende Angst. Angst, so hell und schrill, wie er sie sich von Kindern direkt holen wollte, um sein Reich weiter auszubauen... nur um dann von just diesen Kindern besiegt zu werden. Vereitelt die Pläne, die Grenzen frisch gefestigt und ihm hatte mein ein Versprechen abgerungen, dass ER sich nie wieder aus der Traumwelt in die ihre stehlen würde, um Kinder oder auch sonst irgendwen zu holen. Ein Versprechen, welches ER halten würde... zumindest, bis man ihn doch wieder vergessen hatte? Abwarten, es lag auch an diesen menschlichen, elfischen und sonstiger Natur gearteten Wesen, dass sie nicht wieder verdrängten, dass auch der Schrecken und die Angst in Wechselwirkung mit ihren großen Tugenden standen.
Nun, diese Kinder zumindest (und auch die kleinen Großen darunter) sollten ihn nicht vergessen und so sie seine Worte ernst nahmen, würden auch noch deren Kindeskinder Namen für ihn, den Albtraum erfinden - doch Kelos war ihm einer der Liebsten.
Trotz der Niederlage lächelten seine wahren Züge noch leicht und bevor er die Maske wieder anlegen würde, wollte ER sich insgeheim, in Gedenken an diese seltsamen, doch interessanten, kleinen Wesen, noch eine kleine Entschädigung für all die Strapazen gönnen.
Skelettartig blasse, schlanke Hände zogen das letzte Geschenk der Rasselbande mit vorsichtiger Behutsamkeit näher und der Albtraum schnupperte... hm, es roch nach süßem Sonnenschein!
[img]http://s7.directupload.net/images/120605/e4rtwn2z.jpg[/img]
Abschreckender, weil ER so hoffte, sie nicht allzu schnell wieder zu verlieren - und dann vor allem nicht auf solch bizarren Wegen.
Zu hoch wollte ER hinauf... oder besser gesagt: hinaus.
Die Grenzen wurden verschwindend dünn, als ER angefangen hatte, den Traumbringer samt seinen tugendreichen Hilfen in dessen eigenen Hallen einzusperren. Wo der reine, gute, schöne Traum an Farbe verlor, war mehr Platz für seine dunklen, eisigen Gefilde und die prickelnde, atemraubende Angst. Angst, so hell und schrill, wie er sie sich von Kindern direkt holen wollte, um sein Reich weiter auszubauen... nur um dann von just diesen Kindern besiegt zu werden. Vereitelt die Pläne, die Grenzen frisch gefestigt und ihm hatte mein ein Versprechen abgerungen, dass ER sich nie wieder aus der Traumwelt in die ihre stehlen würde, um Kinder oder auch sonst irgendwen zu holen. Ein Versprechen, welches ER halten würde... zumindest, bis man ihn doch wieder vergessen hatte? Abwarten, es lag auch an diesen menschlichen, elfischen und sonstiger Natur gearteten Wesen, dass sie nicht wieder verdrängten, dass auch der Schrecken und die Angst in Wechselwirkung mit ihren großen Tugenden standen.
Nun, diese Kinder zumindest (und auch die kleinen Großen darunter) sollten ihn nicht vergessen und so sie seine Worte ernst nahmen, würden auch noch deren Kindeskinder Namen für ihn, den Albtraum erfinden - doch Kelos war ihm einer der Liebsten.
Trotz der Niederlage lächelten seine wahren Züge noch leicht und bevor er die Maske wieder anlegen würde, wollte ER sich insgeheim, in Gedenken an diese seltsamen, doch interessanten, kleinen Wesen, noch eine kleine Entschädigung für all die Strapazen gönnen.
Skelettartig blasse, schlanke Hände zogen das letzte Geschenk der Rasselbande mit vorsichtiger Behutsamkeit näher und der Albtraum schnupperte... hm, es roch nach süßem Sonnenschein!
[img]http://s7.directupload.net/images/120605/e4rtwn2z.jpg[/img]
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Nyome van Belfa
Angst, Schrecken und ewige Pein, oder vielleicht auch nur etwas Gänsehaut und ein unruhiger Magen, all das hätte man sich vorstellen können, an einem Ort wie den Hallen des Alptraums. Doch zeigte sich jener nicht, nein er sprach zu ihnen und wollte sie weder mit ihrer Angst, an Ort und Stelle quälen noch sonst etwas, er wollte spielen. Ein seltsamer Zeitgenosse der nur Kälte und Schrecken verbreitete und schließlich nur spielen will.
Eine Frage des Wissens, welche fast zu einfach zu lösen war, zumindest für die Älteren unter ihnen. Auch konnte man hier beobachten wie sich Elfenkinder wohl am Tage beschäftigen, vielleicht auch in der Nacht? Man nehme einen kleinen Haufen Erde, gebe dem Elfenkind eine Nuss und damit ist es sehr sehr sehr lange beschäftigt. Vielleicht ist es wichtig zu erwähnen das das Elfenkind vermutlich grün sein muss.
Eine Frage der Freundschaft, doch Naischa war wohl nur zu schnell damit die Frage zu beantworten, Vertrauen. Auch wenn sie wohl noch andere Qualitäten an einer Freundschaft schätzte, konnte sie Naischa nur zustimmen. Vivi vertraute sie über jedes Maß hinaus und selbst jenen Kindern die sie kaum kannte. Vor allem die kleine Swantje musste wohl sehr vertraut haben, war sie doch so ins ungewisse mit hinein gezogen worden, was durchaus ein schlechtes Gewissen weckte.
Die Frage der Vorstellungskraft, der Fantasie war nur all zu leicht beantwortet, war es doch etwas was sie besonders mochte, jede Idee die sie jemals hatte, so Unsinnig sie auch gewesen sein mag und hatte sie sich doch vorgenommen ihre Träume wieder in die eigene Hand zu nehmen. So stand die Rasselbande vor dem gewaltigen Tim, Tim dem Dämon der durchaus furchterregend war. Nach einem Moment des Schocks und Allerich’s mutigem vorrücken war es dann auch soweit, hätte sie sich nur verständlich machen können, wäre aus dem Dämon sicher das geworden, an was sie dachte doch war die Wahl auf ein simples schnödes Schaf gefallen. Eine bunte eierlegende Wollmilchsau, wäre besser gewesen, dessen war sie sich sicher.
Die letzte Frage betraf jeden selbst, „wer bin ich?“, so eine Frage musste einen Haken haben, doch dachte sie diesmal beinah zu erwachsen, was es für ein kleines Mädchen, das seine Angst scheinbar komplett überwunden hatte nun nur zu leicht machte. Swantje war es, die noch so kindlich verspielt ihren Namen rief und so das letzte Teil beschaffte was nötig war.
Am Ende tat ihr der Alptraum, Kelos, beinahe leid, gefallen wie er nun war und dennoch nicht machtlos, zwar versprachen ihm einige was er von ihnen wollte, doch sie schwieg dazu und war ebenso skeptisch von seinem Sinneswandel überzeugt wie Allerich es wohl war. Mit einem Blick in Kelos Gesicht, erinnerte sie sich daran, wie einsam es sein musste, wenn niemand da ist der einen will nur weil man anders und weniger schön war als die anderen. So war es wohl auch Mitleid was sie dazu bewegte ihm ein kleines Andenken zu überlassen. Versprochen hatte sie ihm nichts, doch versprach sie sich selbst, ihn nicht zu vergessen und es andere wissen zu lassen, so er sich jemals irgendwo zeigen würde, wer er war.
Eine Frage des Wissens, welche fast zu einfach zu lösen war, zumindest für die Älteren unter ihnen. Auch konnte man hier beobachten wie sich Elfenkinder wohl am Tage beschäftigen, vielleicht auch in der Nacht? Man nehme einen kleinen Haufen Erde, gebe dem Elfenkind eine Nuss und damit ist es sehr sehr sehr lange beschäftigt. Vielleicht ist es wichtig zu erwähnen das das Elfenkind vermutlich grün sein muss.
Eine Frage der Freundschaft, doch Naischa war wohl nur zu schnell damit die Frage zu beantworten, Vertrauen. Auch wenn sie wohl noch andere Qualitäten an einer Freundschaft schätzte, konnte sie Naischa nur zustimmen. Vivi vertraute sie über jedes Maß hinaus und selbst jenen Kindern die sie kaum kannte. Vor allem die kleine Swantje musste wohl sehr vertraut haben, war sie doch so ins ungewisse mit hinein gezogen worden, was durchaus ein schlechtes Gewissen weckte.
Die Frage der Vorstellungskraft, der Fantasie war nur all zu leicht beantwortet, war es doch etwas was sie besonders mochte, jede Idee die sie jemals hatte, so Unsinnig sie auch gewesen sein mag und hatte sie sich doch vorgenommen ihre Träume wieder in die eigene Hand zu nehmen. So stand die Rasselbande vor dem gewaltigen Tim, Tim dem Dämon der durchaus furchterregend war. Nach einem Moment des Schocks und Allerich’s mutigem vorrücken war es dann auch soweit, hätte sie sich nur verständlich machen können, wäre aus dem Dämon sicher das geworden, an was sie dachte doch war die Wahl auf ein simples schnödes Schaf gefallen. Eine bunte eierlegende Wollmilchsau, wäre besser gewesen, dessen war sie sich sicher.
Die letzte Frage betraf jeden selbst, „wer bin ich?“, so eine Frage musste einen Haken haben, doch dachte sie diesmal beinah zu erwachsen, was es für ein kleines Mädchen, das seine Angst scheinbar komplett überwunden hatte nun nur zu leicht machte. Swantje war es, die noch so kindlich verspielt ihren Namen rief und so das letzte Teil beschaffte was nötig war.
Am Ende tat ihr der Alptraum, Kelos, beinahe leid, gefallen wie er nun war und dennoch nicht machtlos, zwar versprachen ihm einige was er von ihnen wollte, doch sie schwieg dazu und war ebenso skeptisch von seinem Sinneswandel überzeugt wie Allerich es wohl war. Mit einem Blick in Kelos Gesicht, erinnerte sie sich daran, wie einsam es sein musste, wenn niemand da ist der einen will nur weil man anders und weniger schön war als die anderen. So war es wohl auch Mitleid was sie dazu bewegte ihm ein kleines Andenken zu überlassen. Versprochen hatte sie ihm nichts, doch versprach sie sich selbst, ihn nicht zu vergessen und es andere wissen zu lassen, so er sich jemals irgendwo zeigen würde, wer er war.