[RP] Ein Schreiben an Tyr´riaxan in der Letharenhöhle

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Anastasia Swynedd

[RP] Ein Schreiben an Tyr´riaxan in der Letharenhöhle

Beitrag von Anastasia Swynedd »

„Ihr verlangt von mir, dass ich diese Pergamentrolle in die Höhle der Letharen bringe?“, ein wenig ungläubig wurde die Ritterin von dem jungen Boten gemustert. „Ja. Natürlich. Sie sind die Kinder des Herrn – erwartet Ihr, dass ich von Ihnen verlange, dass sie sich Ihre Briefe an der Bank abholen?“, Anastasia hatte Ihre Augen leicht verengt, während sie den Mann vor sich kritisch musterte. Sie konnte die Angst vor den Letahren noch nie nachvollziehen, konnte noch nie verstehen, wie man sie als Gegner sehen konnte. „Aber direkt in die Höhle? Hinein in diese Grotte?“, seine Stimme schien brüchig und wurde unter dem herrischen Blick der Ritterin schließlich leiser. „In die Höhle und wenn möglich direkt in die Hände des Letharen Tyr´riaxan.“, noch eine letzte, wedelnde Handbewegung dann wurde der Bote auch schon entlassen. Reichlich eingeschüchtert und wenig selbstbewusst macht er sich also auf den Weg, um die gesiegelte Pergamentrolle in die Höhle der Letharen zu bringen.

Sollte Tyr die Schriftrolle tatsächlich selber in die Hände bekommen, wird man nach dem Bruch des Siegels, trotz der offiziellen Aufmachung des Schreibens, lediglich wenige geschrieben Zeilen darauf erkennen können.


Die Ähnlichkeit ist verblüffend, Tyr´riaxan. Es ist, als würde er vor mir stehen und den Pakt erneuern lassen wollen. Die Gesichtszüge, die Gesten – ja, selbst die Stimme.

Ich muss Euch sprechen. Unter vier Augen. Ich erwarte Euch in einer der nächsten Abendstunde an meinem Anwesen in der Oberstadt.

[img]http://darkrain1.da.funpic.de/siegel_anastasia.png[/img]

A. Swynedd
Ritterin des Herrn
Mitglied der Schwarzen Armee
Tyr´riaxan

Beitrag von Tyr´riaxan »

Der Bote hatte, wie ihn die Dunkelheit des Höhlensystems umfing, eine Lethra gefunden, die wohl gerade dabei war einige der leuchtenden Pilzgeflechte zu sammeln, oder vielleicht auch allerlei Getier, was dem Volk als Nahrungsmittel dienen sollte. Durchaus überraschte, feine, elfische Züge wandten sich dem jungen Mann entgegen , erhellt durch den rötlichen Schein der Lava, sowie den, der Pflanzen.
Obgleich die Lethra ihren Missmut, über die Tatsache, dass da ein Mensch einfach in die Höhlen kommt, durch ein leises Knurren Luft machte, wurde dem Boten ein Nicken geschenkt.
Wie der junge Mann wohl den Namen des gesuchten Letharfen erwähnte und die versiegelte Rolle zeigte, hatte die Lethra zumindest den Anlass verstanden, obgleich sie wohl kaum der Handelssprache mächtig war.
Einige Augenblicke später schälte sich die dunkelberobte Gestalt des hochgewachsenen Letharfen aus der Dunkelheit des Leth'Axorns. Grüne Augen legten sich in ruhiger Manier auf die Erscheinung des Boten, ohne das der Blick von einer Wertung sprach.

"Seinen Segen, Mensch, du hast etwas für mich, wie mir meine Schwester berichtete."

Drang dann die bassige Stimme des Letharfen von den schmalen Lippen, der Unterton ruhig und gedämpft, weder unfreundlich, noch bedrohlich.
Wohl eher zögerlich, deutlich von einem Unwohlsein geführt, wurd die Rolle überreicht, das Siegel gebrochen und zumindest konnte der Bote wahrnehmen, wie die grünen Augen langsam über die Zeilen wanderten. Die markanten, elfischen Züge des Letharfen jedoch dominiert von einer starre, wird er auch von einer seltsamen, grünen Kruste berichten können, die die rechte Gesichtshälfte des Letharfen zierte und vermutlich die Regungen einschränkte. Jedenfalls wird der Bote von keiner Reaktion auf den Brief berichten können, so nur eine schlichte Antwort des Letharfen.


"Sag der Ritterin, das ich erscheinen werden. Sie soll anwesend sein - wenn sie mich warten lässt, betrachte ich ihren Schrieb als wertlos."

Mit diesen Worten und einem einfachen, seichten Nicken, wendete sich der Letharf auch schon wieder ab. Das Rasseln der Rüstung, unterdrückt durch den schwarzen Stoff der Robe, verstummte es allmählich in der Dunkelheit der Höhle.
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