Wünsche gehen in erfüllung, Träume werden war.

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Varla Flusswind

Wünsche gehen in erfüllung, Träume werden war.

Beitrag von Varla Flusswind »

(Das Tagebuch eines Knappen)

Gemütlich saß Varla einfach nur in der Stadtstube. Gemütliche Gesellschaft und vor allem auch noch eine Fröhliche.
Das mit ihrem blauen Auge war ja so eine Sache. Wäre ihr der blöde Schneeleopard nicht vor die Füße gelaufen wäre sie nicht darüber gestolpert, die Treppen Runter gepurzelt und nicht mit dem Gesicht gegen die Holzwand.
Jetzt war inzwischen ihr Auge aufgegangen wie eine Blaue Tomate. Corinne war so lieb und wollte ihr Missgeschick sogar noch mit decken, doch das hielt nicht lange. Sogar Arlon macht bei der Sache mit. Dennoch es ist falsch.
Also verriet sie der Gesellschaft was wirklich passiert war. Klar und wer Lachte Cedric.
Das hatte sie wohl verdient. Aber klar er machte sich mal wieder lieber sorgen um diese Mistkatze als um sie. Was soll´s.

Als Rafael sie dann noch Sprechen wollte, war die Luft ganz raus aus ihr. „Jetzt gibt’s ärger“ schoss ihr durch den Kopf.
Sie gingen zur Kirche, am weg Frage Rafael sie noch an wen sie glauben würde, und sie Sprache „Temora“.
Dort angekommen war Varla über die hiesige Kirche in Adoran erstaunt. Sie kannte sie nicht. Obwohl sie schon oft am Gebäude vorbei ritt. Aber auf den Gedanken dort hinein zu gehen und sich die Kirche einfach anzusehen kam sie nie. Gebetet hat sie meistens Daheim, wenn sie alleine war. Sie wusste zwar dass Cedric sie nicht auslachen würde, dennoch es war ihr irgendwie Peinlich vor ihrem Liebsten ihre Worte an Temora zu richten.
Als Rafael sie dann fragte ob sie die sein Knappe werden wollte war sie nur noch Glücklich. Die Tränen kamen ihr und sie blickt mit voller Stolz und Ehrfurcht Rafael an.
Sie Leistete ihr schwur und lies ihn dann auf seinen Wunsch hin alleine.
Ehre
Loyalität
Rechtschaffenheit
Alles dinge die sie lernen soll.
Was ist Ehre? Was ist Loyalität? Rechtschaffenheit? Ja was ist das?
Zuhause angekommen verpackte sie die Plattenrüstung in eine Kiste und holte ihre Lederrüstung heraus.

Am Nächsten Tag machte sie sich auf den Weg zu Unholden. Eine Lederrüstung ist anderes wie eine Platte, also müsse sie jetzt erstmals rausfinden wie sie anderes ist.
Es ist bei ihr Jahre her wo sie so etwas trug.
In einer ihr leichten bekannten Höhle machte sie sich auf den weg und musste erkennen dass zwar die Beweglichkeit mehr gegeben ist. Doch die Ratten bissen ihr eher ins Bein. Mit dem Austesten und verstehen machte sie sich am Weg nach Adoran, und verbrachte die Restlichen Stunden des Tages damit einfach nur mit Zuhören.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Eine lange Nacht war´s gewesen, ihre Gedanken gingen wie wild herum um ihre Knappen Schaft.
Rafael hatte leider noch immer keine Zeit gehabt mit ihr da mal richtig anzufangen, aber das machte nichts. Alleine kann man ja auch Grübeln.
Als sie am Nächsten Tag dann in ihrem Haus auf Cedric traf meinte er nur sie solle sich rüsten er zeigt ihr was.
Natürlich was es gleich geschehen und sie packten sich zusammen und ritten zum Kloster.
Dort zeigte er ihr Gräber mit Namen darauf, doch was das zu bedeuten hatte sagte er ihr nicht. Sie solle sich einfach mal Gedanken machen über das was sie hier sieht. Den Rest würde sie schon von Rafael lernen.
So sie etwas Luft hatte zwischen Allianz und Knappen Schaft, machte sie sich auf in die Bibliothek von Adoran. Dort hatte sie schon oft Zeit verbracht und ihr fiel ein dass es da ja Bücher über Temora gab.
Sie Begrüßte den Bibliothekar mit einem freundlichen nicken und Huschte gleich in den Gang mit T. Wo sie auch die Entsprechenden Bücher fand.
Ihr Herz machte einen Freudensprung.
„Gut die Tage werde ich wohl wieder viel Zeit hier verbringen.“ Murmelte sie zu sich selber und verlies grinsend das Haus.
Als dann ihr Magen anfing zu Grummeln, und sie in den Himmel blickte war ihr so einiges klar.
Essenszeit, und so machte sie sich auf und richtete sich eine einfache Jause daheim.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Tage vergingen und Rafael war nicht gesehen. Also machte sie sich auf in die Bibliothek von Adoran.
Dort gemütlich ein Buch aus dem Regal genommen, an das andere Regal angelehnt und es wurde gelesen. Der Bibliothekar kam auf sie zu: „ Junge Dame setzt euch doch an die Lesepulte es ist einfacher für euch, glaubt mir. Nehm die Bücher ruhig mit rüber.“ Dankend lächelte sie zu dem jenen und packte die Sieben Bücher und begann zu lesen.

Was ist Ehre? Was ist für mich Ehre?

Sie las die Worte, immer und immer wieder die in dem Buch geschrieben standen. Ehre, ist ein seltsames Wort. Es bedeutet so viel, aber es kommt immer wieder dasselbe raus.

Aber was ist für mich Ehre?
„Ich werde darüber nachdenken.“ Murmelte sie.

Dann lass sie die Geschichte von Alsamar. Sie lass die Worte viele male, ihre Augen wurden schwer und sie schlief über den Büchern ein.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Sie war froh als Rafael ihr die erste „Privat“ Stunde gab und ihr über die Tugenden etwas erzählte. Lernen ist immer gut, denn man lernt nie aus.
Als sie dann endlich einige Stunden für sich hatte überdachte sie seine Worte und Erzählungen und ging alles durch. Nach einer Weile machte sie sich auf, die Aufgabe die ihr Sir Rafael gab zu erfüllen, dennoch mit der Auflage das sie alles zu Fuß zu machen hat, denn nur so lernt man die Demut und hat Zeit zum Denken.

Am Schrein der Ehre angekommen setzte sie sich hinein an die Wand gelehnt und lies jenen einfach auf sich wirken. Warum hier am Wegekreuz, hier so einsam.
Was ist nun Ehre?
Ehre ist das man nicht aufgibt, und seine Aufgabe nicht aus den Augen lässt. Loyal gegenüber seinen Mitstreitern sein. Nur ein Liedschlag kann ausreichen um seine Ehre zu verlieren, und um jene wieder zu bekommen kann es eine Lebensaufgabe werden.
Dann fielen ihr die Worte von Rafael ein „Man kann mir alles nehmen, außer die Ehre nicht, solange ich mich nicht verrate.“

Nach einigen Stunden packte sie ihre Sachen zusammen und machte sich auf zum Nächsten Schrein, es war nicht weit, Westlich im Nebelwald nahe dem Zweikopflager war er. Doch sie wusste dass auch ein anderer sich hier im dichten Wald verbarg.
Sie ließ sich im Schrein des Mitgefühls nieder und erneut ließ sie jenen auf sich wirken.

Mitgefühl was ist es?
Das Leben hochschätzen, egal ob es das eigene oder das eines anderen. Auch bei dunklen wird ein mitfühlender Mensch immer probieren das Gute in jener zu sehen.

Mitgefühl ist das Verständnis des Herzen.
Verstehe ich mein Herz? Verstehe ich mich selber?

Wieder Sinnierte sie über jene Frage Stunde um Stunde.
Mitgefühl, Helfen, Verständnis voll sein, Leidenschaft. *Nickt zufrieden als sie jene Worte gesprochen hat*

Nach nicht so langer Zeit aber die Nacht war schon herein gebrochen machte sie sich in Östliche Richtung auf. Dort am Weg soll auch ein Schrein stehen. Sie suchte ihn und wieder lies sie sich nieder. Es war schon spät und so schlief sie am Schrein der Tapferkeit ein, doch ihr Traum war seltsam.

Sie Träumte aus der Sicht eines dritten die Geschichte von Boresal. Immer wieder durchzuckt es ihren Körper, als ob sie selber die Grausamkeit und Tyrannei erleben würde. Doch als sie sah das Boresal seinen Vater verlies und den Tempel erbaute, wurde ihr Körper wieder ruhig.

Und kurz bevor sie erwachte hatte sie nur ein flüstern gehört was zu ihr sagte:
Ich muss die Angst bekämpfen und ich werde Siegen. Denn wer nicht kämpft hat schon verloren. Und die Angst hatte schon oft genug den Sieg auf seiner Seite."

"Tapferkeit ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, das etwas anders wichtiger ist als Angst. Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, aber die Vorsichtigen leben überhaupt nicht
Als sie erwachte, schreckte sie richtig hoch und ihr griff ging zum Schwert. Als sie merkte das alles in Ordnung war, lies sie ab und blickte in den Himmel. Es war schon der neue Tag hereingebrochen. Also rappelte sie sich hoch und machte sich zum nächsten auf.

In ihren Unterlagen stand dass vom Wegkreuz aus am Wasser noch einer sein solle. Also machte sie sich auf um jenen zu suchen.
Auf der Suche dachte sie über andere Dinge nach, die Geistigkeit, war kein so einfaches Thema.
Oft gibt man schnell auf doch ist lernen etwas was man tut um sich selbst weiter zu bringen. Doch die Wahrheit ist noch schwerer. Den was ist die Wahrheit. Oft tut sie weh, aber oft ist es auch das was man hören muss um endlich klar zu werden.
Dennoch das Gleichgewicht zwischen Wahrheit, Liebe und Mut zu finden, ist oft eine Lebensaufgabe.
Das Abwiegen von allem. Wie bei der Gerechtigkeit

Inzwischen hatte sie den Schrein gefunden, den sie suchte.
Die Demut.
Zuletzt geändert von Varla Flusswind am Samstag 17. März 2012, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Er hatte lange überlegt, sie lange beobachtet gehabt, bis ihm sein Verstand bestätigte was sein Gefühl längst vorgab.
Varla könnte in der Tat eine gute Ritterin werden.
Wenn auch manchmal etwas impulsiev, ging sie dennoch vieles mit Verstand an und versuchte es anders zu lösen als mit dem Schwerte.
Wie so viele Ritter vor ihr ein ungeschliffener Diamant, der sicherlich eines Tages eine Bereicherung sein sollte.
Doch wollte sie das auch wirklich?
Er wusste es lange nicht. Beließ es beim Beobachten, gab ihr immer wi eder kleinere Aufgaben als Lord der Allianz um zu sehen wie sie sich anstellte, bevor er sicher gewesen war das sie es schaffen konnte, und vielleicht auch wollte.
Als er es ansprach, sah er den Glanz in ihren Augen, und wäre er unsicher gewesen gab ihm das die letzte Sicherheit.
Knappe im Dienste es Reiches, um irgendwann den Wege des Ritters zu gehen.
Er glaubte das Varla es schaffen würde.
Er nahm ihr den Eid ab, und damit in seine Dienste.
Gut die ersten Tage schaffte er es nicht wirklich sich um sie zu kümmern, doch dann ließ er sie kommen, und begann mit den Lehren.
Für ihn war Wichtig das ein Ritter die Wurzeln des Temoranischen Glauben wenigstens kannte.

Ob er wahrlich glaubte, ... gut dafür gab es nie garantieen.
Temora, wo kam sie her, der Baum des Lichtes, die Tugenden die Kinder Temoras.
All das erzählte er ihr und gab ihr Beispiele um ihr dann die Aufgabe zu erteilen die Schreine der Kinder zu finden, auf zu suchen, und dies alles per Fuß.
An jedem Schrein sollte sie verweilen um einfach ihren Geist zu öffnen um zu sehen was sie dabei fühlte.
Anschließend noch würde er mit ihr darüber sprechen um heraus zu bekommen welcher Schrein, welche Tugend ihr am meisten zusagen würde. Auch wenn er eine Ahnung hatte, so würde er sie erst sprechen lassen.
Sicher war es nicht angenehm zu Fuß gehen zu müssen, doch war es auch eine Probe der Demut in diesem Moment. Genauso wie die Tatsache das sie ihre Plattenrüstung einmotten und gegen eine Lederrüstung hatte tauschen müssen.
Der Anfang des Etikettenunterrichtes folgte, dazu ein Gang in die Höhlen um ihr Kampfverhalten zu taktieren, was ihm zeigte das sie wohl wenig Hilfe darin benötigte.
Flink war sie und hatte sicherlich schon den ein oder anderen Gang alleine gemacht.
Gut es musste klar noch ein wenig hier und da geschliffen werden, doch konnte dieses Thema ruhig nach hinten gestellt werden.
Er würde sie weiter fordern und fördern.
Und das sie n un die Allianz leitete würde sie weiter formen.
Natürlich würde sie sich verändern
Und irgendwann würde aus Varla Flusswind werden, was sie sich wohl still erhoffte.
Varla von Flusswind.
Ritterin des Reiches Alumenas.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Demut war etwas seltsames, von da anfangen wo man schon einmal stand. Dieses Gefühl war seltsam aber dennoch etwas sehr lehrreiches. Schon Jahresläufe hatte sie keine einfache Lederrüstung mehr angehabt, und erst jetzt merkte sie wie schwer es ist sich so voran zu bewegen. Nicht das Gewicht der Rüstung, sondern dass es ein Neuanfang war. Das schreiten, von einem Schrein zum nächsten gab ihr die Zeit über viel nachzudenken. Vor allem dachte sie über ihre Aufgabe nach, und das was sich eben ergab. Sie konnte sich die Natur ansehen. Sehen wie ein Vogel im Schnee Rumpickte um an etwas Essbares zu finden.
Sie griff in ihre Tasche und holte ihr letztes Stück Brot heraus. Opferbereitschaft, Mitgefühl, ja das Empfand sie gerade.
Sie Teile das letztes Stück und brach den größeren Teil in kleine Stücke und warf es dem Vogel zu.
Erst blickte der Vogel sie an. Unglaubwürdig doch hopste er dann vorsichtig an eines der Stücke, Pickte daran und verschlag es wie ein Wolf seine Beute. Das andere begann sie selber zu essen.
Das war das Letze Stück von ihrem Proviant gewesen. Aber sie wusste eines, sie tat dem Vogel etwas Gutes. Als sie so am Eingang des Schreins saß und über das alles nachdachte, ihr letztes Stück Brot sich in den Mund schob und darauf herum kaute glaubte sie zu verstehen.

Nach jener Zeit, merkte sie das die Sonne schon Unterging. Aber dennoch machte sie sich am Weg. Sie suchte das eine Haus von dem sie wusste dass dort Magier lebten, und ging dann Richtung Süden, weil dort wurde ihr gesagt dass der Schrein der Gerechtigkeit stehen soll.
Die Sonne war schon lange untergegangen als sie den Schrein erreichte. Seltsam war es hier schon.
Gerechtigkeit, was ist das? Ist es gerecht einem Vogel etwas zu Fressen zu geben und jedem anderen nicht den sie sah. Ist es gerecht dass wahllos Menschen abgeschlachtet werden weil sie an einen anderen Gott glauben? Ist es gerecht jene zu verurteilen? Oder ist es einfach nur Gerecht an die Falschen taten zu glauben die sie tun und damit denken ihren Gott zu huldigen?
War mein Vater ein Gerechter Mann, weil er mich wegschickte mit den Frauen um die Heimat zu beschützen und für das Wohl der Anderen zu sterben?
So viele fragen. Doch was ist Gerechtigkeit. Wer entscheidet darüber.
Sie wusste eines, es ist Gerecht über mich selbst soweit zu bestimmen wie ich es richtig finde. Dann fielen ihr die Worte Rafaels ein.
Absolute Gerechtigkeit gibt es nicht, und wenn jemand absolute Gerechtigkeit anstrebt, so wird es furchtbar Ungerecht.
Ja er hatte Recht.

Als sie so über die Worte nachdachte schlummerte sie ein. Sie wickelte sich fest in ihren Dünnen Mantel und setzte sich so das der Wind ihr nicht die Letzte Wärme nahm die sie noch in sich hatte. Dennoch fühlte sie sich von innen warm.
Ihre Nacht verlief ruhig, ohne Seltsamer Träume, doch als sie erwachte lachte ihr die Sonne ins Gesicht. Stark und Warm wurde ihr, Motiviert ihren letzten Weg anzutreten

Den Schrein der Aufopferung.
Als sie den Schrein fand, war die Sonne gerade am höchsten und sie brannte gerade trotz des Winters richtig stark herunter. Als ob ihr Temora etwas sagen möchte.
Aber dennoch was war Aufopferung, oder auch Opferbereitschaft. Es war zwar nur ein Wort doch steckte viel dahinter.
Opferbereitschaft und Mitleid waren enge Vertraute so kam es ihr, als sie so darüber nachdachte. Dennoch war es anderes
Zuletzt geändert von Varla Flusswind am Mittwoch 28. März 2012, 21:24, insgesamt 2-mal geändert.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Tage sind verstrichen als sie Ihre Letze Aufgabe Abgeschlossen hatte, doch die nächste wusste sie schon. Eine Tee – Kränzchen soll es werden für den Adel.
Sie machte sich auf ihrer Reise Gedanken wie das ablaufen soll, und notierte sich so das eine oder andere an Ideen.
Als sie dann endlich von ihrer Reise zurück kam und sie die Worte von Markwart ins Gesicht trafen wie die Faust ins Gesicht, wechselte sie flink das Thema und erzählte von ihrer Aufgabe die sie erhalten hatte. Markwart hatte natürlich auch einige Einfälle, doch jene waren nicht Passend dafür. Da sie an dem Abend ja selbst Servieren musste.
Aber die Einbindung der Allianz des Lichts ließ sie sich nicht nehmen.
Rafael war damit einverstanden das wir es in der Feste machen. Die Recken wurden als Wachen und Geleitschutz eingeteilt. Somit konnten jene unter Beweis stellen zu zeigen das sie doch Ahnung vom Benehmen gegenüber des Adels hatten.
Sie hoffte nur das alles gut ging. Aber bis das Datum stand würde noch viel Wasser im Meer herum schwimmen. Erstmals ist die Unterweisung der Etikette sowie der Heraldik wichtig. Sie selbst wusste ja von den Bannern und deren Farben, aber die Sache mit Lea wird der Allianz noch lange nachhängen, das wusste sie jetzt schon.
Lord und Knappe zu vereinen ist wirklich nicht einfach. Aber dennoch würde sie es schaffen, aber eines steht auch noch aus, ihre Hochzeit mit Cedric.
Rafael meinte sie soll noch mit ihrer Eminenz reden, wegen ihrer Knappen Schaft und dem Drumherum. Sie machte sich die ganze Zeit Gedanken darüber, wie es wohl weitergehen würde. Doch eines Wusste sie, sie wird es schaffen.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Varla war müde von ihren Reisen geworden. Also beschloss sie einfach mal in ihrer neuen Heimat zu bleiben. Doch Reisen ist nicht so unpraktisch, man hatte viel Zeit zum Überlegen, und für ein Teekränzchen braucht man viel Geschick.
Also was will man auf so was machen, außer Tee servieren und Kuchen essen. Theater schoss es ihr ein, und so begann sie ein Theaterstück zu schreiben.
Zwei Lieder wurden geschrieben mühevoll immer wieder gesungen komponiert und wieder gesungen. Die einzelnen Rollen sich genau überlegt. Es waren drei, nur drei Personen die auf der Bühne verweilen. Einfach. Doch Wo? Ha in einer Taverne.
Ja genau das war es, und schon schrieb sie alles in ein Buch.

Tage vergingen und endlich war sie Daheim wieder angekommen. Sie lauschte erstmals ihren Recken was so vorgefallen war. Nichts Gutes.

Doch das einzige auf was sie sich freute war dieses Teekränzchen. Rafael hatte hier wirklich einen guten Einfall ihr als Knappe diese Organisation zu überlassen. Natürlich wurde es in zweier Namen ausgetragen, einerseits als die von Sir Rafael und weiteres als Entschuldigung an den Adel für die Missgunst die wir erfuhren.
Einladungen wurden Verschickt, keine leichte Aufgabe hier die richtigen Worte zu finden. Aber sie schaffte es irgendwie doch. Aufgaben verteilt
Torjan bekam einen ganz wichtigen Auftrag, er hatte die ehrenwerte Aufgabe die hohen Herrschaften anzukündigen. Doch er war etwas überlegt und meinte er würde sich jener gerne annehmen aber er müsse sich erkundigen welche Adeligen es gab und wo sie Wohnen. Er will doch einen Unsinn erzählen. Varla kannte jene Aufgabe, hatte sie die selbst schon von Rafael auferlegt bekommen, und so verschwieg sie ihm das sie diese Unterlagen schon hatte. Abgesehen davon wollte sie Ihre erst mit Rafael besprechen und sehen ob sie diese Aufgabe richtig erfüllt hatte.
Auch Aliana erhielt eine wichtige Aufgabe, sie war für das Leibliche wohl der Gäste zuständig. Sie schickte ihr nur eine kurze Anweisung mit einem Boten. Aber sie wusste das ihre gute Freundin jene Aufgabe wunderbar erfüllen wird.
Die Wachaufgabe würden gewiss Markwart und Arlon übernehmen. Sie war sich bewusst das jene für die Sicherheit sorgen konnten sowie die anderen Recken der Allianz sich sorgen würden.

Als ein Wochenlauf verging und nur eine Antwort auf ihrem Tisch lag, und das gar eine Absage war kamen ihr schon bedenken.
Als sie wieder einen Tag verstreifen lies kamen wieder Boten einzelner Adelshäuser und auch jene schickten Absagen. Traurig aber doch irgendwie noch immer Motiviert macht sie sich an die Arbeit mit zwei Allianz Mitgliedern dieses Stück zu üben, dabei wurde gelacht und ihr wieder Mut gemacht. „Doch nicht alles fürs nichts“
Aber eines Wusste sie ganz gewiss. Es war zu mindestens ein Versuch, und Aufgeben würde sie gewiss nicht so schnell.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Der Tag des Festes war verstrichen und sie war wieder mal auf Reisen. Es blieb ihr doch nicht erspart sich auf jene zu begeben, aber dieses Mal eher aus Privaten und Freundschaftlichen Gründen. Sie suche Cedric.
Aber natürlich war jene Zeit am Schiff nicht unnötig. Sie Schrieb ihre Unterlagen über ihre Knappen Schaft neu und überarbeitete jene.
Vor allem die Liste die ihr Rafael aufgab über die Adeligen im Lande.
Sie wusste das sie zum Jetzigen Standpunkt schon wieder veraltet waren und Konrad C.D. von Greifenhain, nun ehemaliger Herzog von Greifenhain nicht mehr ist, und nach den Erkenntnissen die sie angestellt hatte nun alles der Greifenrat über hatte.
Und natürlich Svea Elisabeta von Greifenhain, eine Hohepriesterin der Temora und irgendwie verwand mit dem Herzog, aber in welchem Zusammenhang wusste sie nicht.
Dann waren da noch
Mariella von Dornwald, Erlaucht von Meerwacht und ein Mitglied der Greifenrunde.
Rafael von Arganta, Graf von Arganta und Markgraf von Tiefenberg, ebenfalls ein Mitglied der Greifenrunde und Kronritter des Reiches sowie seine Cousine
Mara von den Nebelauen.
Thelor von Reensdorf, auch Kronritter des Reiches und Mitglied der Greifenrunde
Dann waren da noch die Reichsritter
Friedolin von Tannhöh und Niowe von Kastellauen
Dann schrieb sie nieder
Farion Lefar er war ein Lichter Ritter aber war hier das Wort Paladin richtig? Sie unterstrich es und machte ein dickes Fragezeichen dazu. Das müsse sie noch abklären.
Dann waren da noch sogenannte Adlerritter
Alandred und Alessandro Marquez. Ritter die vollends an Temora glauben oder was war hier wirklich der unterschied. Ja auch hier machte sie ein Fragezeichen hinzu, das müsse sie auch noch erfragen und rausfinden.
Dann der Adel nicht Ritter oder so, eher Personen die sich durch etwas ihren Titel erworben haben oder hinein geboren wurden:
Alsshar von Drakenfels
Allerich von Elbenau ein Junger Knabe
Dorian von Thraus
Elonora von Eschenthal
Josephine von Liliensee
Katharina von Weyhenran
Corinne von Weissenstein
Gabriel von Weissenstein
Nathanael von Schwarzburg
Quin von Schwarzburg
Sylvain von Schwarzburg
Evelina von Winterfels
Antarion von Winterfels
Nataliina von Winterfels
Narle von Winterfels

Schön schrieb sie die Namen untereinander, und jene alten unterlagen warf sie einfach weg. Auch wenn sie ihre eigene Schrift nicht mehr lesen konnte war sie dennoch stolz einiges herrausgefunden zu haben. Auch wenn sie schon lange nicht mehr richtig waren. Aber dafür würde sie gewiss Rafael noch aufklären und jene mit ihr durcharbeiten, vielleicht sogar welche ersetzen oder ganz streichen weil sie schon lange das Land verlassen haben.
Zufrieden nickte sie als jene unterlagen fertig waren und packte sie sorgfältig in ein Stück Leder und verstaute jene in ihrer Kiste.
Ja sie hatte noch einiges zu lernen. Doch das würde noch alles werden.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Als Varla etwas verstört zu Bett ging und mit wirren Gedanken des Abends verspürte sie eine richtige Freude sich auf die Frühen Stunden mit Friedrich. Aber dennoch, das was sie Gelernt hatten machten sie einerseits stolz, und andererseits traurig.
Stolz etwas Neues Gelernt zu haben, Traurig es nicht von ihrem Ritter zu hören. Teilweise kam sie sich richtig dumm vor. Über vier Monde war sie jetzt schon Knappe, trug immer noch Leder und wusste eigentlich nichts.
Aber dennoch verinnerlichte sie jene worte die sie zu der Späten Stunde hörte und schlug noch einmal das Buch auf das sie von Bruder Julians erhielt. Der Kodex der Ritterlichkeit.
Immer wieder Las sie die Sechs Punkte des Kodex und überlegte zu jedem. Dennoch viel es ihr inzwischen schwer zu denken. Hatte sie heute doch viel Gelernt. Sie wusste nur eines: Sie hatte noch viel zu Lernen.
Varla Flusswind

Beitrag von Varla Flusswind »

Varla war froh mit Rafael wieder im Land zu sein.
Endlich konnten sie sich jenen problemen gemeinsam Stellen die jetzt im Land vorgingen, und auch wenn sie wusste das ihre zeit als Knappe noch andauern wird war sie Stolz das zu sein was sie war.
Langsam verstand sie auch die Lehren ihres Ritters.
Nicht das zusammensitzen und die einzellehre war sein Ziel, nein das verstehen aus dem hintergrund. Was er sprach, wie er sprach und worum es ging. Zwischen den Worten hören was das gegenüber wünscht.

Doch auch hatte sie irgend wie ein Mulmiges gefühl in ihrem Bauch.
Immer wenn sie von den Besprechungen Heim ritten fühlte sie sich Beobachtet. Ab und an Sprach sie Sir Rafael darauf an doch er tat es als Nichtigkeit und einfach der Vorsicht ab.
Varla hatte nicht vergessen das es noch immer einen Krieg gab. Doch schienen andere dinge im Reich wichtiger zu sein als jenen Stillen Krieg weiter zu führen. Ja er war Still doch das würde nicht mehr lange sein.
Erst vor einigen Tagen war die Trauerfeier unserer Verstorbenen Verbündeten. Sie war nicht dort, es war ihr nicht möglich. Doch sie wusste in gedanken würde sie um ihre Freunde Trauern.
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