Langsam senkt sich auch die schon fast sommerlich anmutende Sonne hinter den Horizont und überlässt der Nacht ihren angestammten Platz im Fluss der Zeit.
Die Straße des Städtchens wirkt durch viele hin- und her wandernde Menschen noch immer sehr belebt und vielleicht bemerkt der ein oder andere von ihnen, dass im ersten Stock der freien Herberge von Gerimor noch ein einzelnes Lichtlein brennt.
Es ist aber nicht nur ein einsames Nachtlicht, nein, es ist mehr eine Lichtquelle für ein Tagebuch und einen ehrgeizigen Anfang. Auch wenn Xsi, das bin ich, erst gestern das Schiff verlassen hatte, so wirkte doch das kleine charmante Städtchen durch die netten und herzlichen Leute, die sie bisher getroffen hatte, äußerst heimelig.
Ich musste mich leider schon früh von Herrn Scherenbrueck, einem souverän wirkenden Veteranen, nein, mehr einer Art Vaterfigur wie auch der reizenden Dame Verdania verabschieden, da die lange Reise ihren Tribut zollte. Ich muss gestehen, mir wegen der Müdigkeit die Hälfte nicht mehr gemerkt zu haben, was mir eigentlich erzählt wurde, aber ich weiß jetzt schon, dass es keineswegs aus Langeweile heraus war.
Zudem war ich, aller Müdigkeit zum Trotz, schon nach etwa zwei Stunden Schlaf schon wieder wach. Ich hätte die verführerischen Pasteten nicht vor dem Schlafen essen sollen, aber sie waren einfach zu köstlich. Also nutze ich nun die schlaflose Nacht und das gemütliche Bett, um das, was ich Herrn Scherenbrueck versprach, in die Tat umzusetzen.
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Eine Reise nach: Bajard.
Schmierfinks Tagebuch für Reisende, Teil 1.
Die Hafenstadt Bajard ist, so erzählt man es sich, einer der kulturellen Knotenpunkte des Kontinentes Gerimor. Reichhaltige und schillernd bunte Besucherströme betreten und verlassen die Stadt, die sich keineswegs "Dorf" nennen lassen muss, jeden Tag: Händler, Musikanten, Krieger, Abenteurer, Zauberer und allerlei fahrendes Volk jeder nur denkbaren Herkunft.
Auch wenn oftmals Streit zielsicher zu prophezeien sei, so schafft es die Stadt doch immer wieder, ihr urtümliches Gesicht wie auch den Charakter zu bewahren und die Besucher, sofern sie keinen Streit suchen, sicher ihren Tätigkeiten nachgehen zu lassen.
Viele überlebenswichtige Einrichtungen wie Banken, Gaststätten und Handwerker haben sich dort mittlerweile niedergelassen und etabliert, doch kenne ich noch längst nicht alle, um eine vollständige Liste zu fertigen, die Anspruch auf Richtigkeit erheben darf.
Jedoch kann
Gasthäuser:
Die freie Herberge zu Gerimor.
Ein charmantes freies Landgasthaus mit der Besonderheit, dort äußerst günstige Übernachtungsmöglichkeiten finden zu können. Eine gepflegt-sichere familiäre Atmosphäre wie auch delikate Hausmannsküche mit lokalen wie mondänen Gerichten erwartet jeden, der nur danach fragt.
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Ich werde dieses Tagebuch gleich morgen früh bei Herrn Scherenbrueck abgeben, ich bin gespannt, ob es ihm zusagt. Doch zuerst werde ich die kuscheligen Betten der freien Herberge von Gerimor einem weiteren Härtetest unterziehen. Gute Nacht, Xsi.