Es war schon fortgeschrittener Vormittag als er durch ein heftiges Trommeln an seiner Eingangstüre aus dem Schlaf gerissen wurde. Die Nacht war wieder einmal sehr ereignisreich gewesen und so hatte er noch nicht viel Schlaf gefunden gehabt. Genervt schwang er die Beine aus dem Bett und zog sich notdürftig ein Hemd und einen Mantel über während er die knarrende Treppe zum Eingang hinunter stieg.
Ein hässlicher Kopfschmerz durchzuckte ihn als er die Türe öffnete und ein Mann so um die fünfzig Jahre ihn erstaunt anblickte. Dieser konnte seine Hand, welche gerade wieder gegen die nun aber geöffnete Türe schlagen wollte, kurz vor seinem Gesicht noch abbremsen. Missmutig, von der Sonne geblendet, blickte die Gestalt des Heilkundigen den Mann vor sich an, scheinbar auf etwas wartend.
Als nach einigen Momenten der Stille immer noch kein Wort über die Lippen des Alten kamen ergriff er dann schließlich die Initiative. „Ja?!“ Dieser akustische Impuls löste nun endlich eine Reaktion bei dem Alten aus. Noch einen Moment länger und reiße ihm das Herz raus wenn er nicht endlich das Maul aufmacht, durchzuckte es ihn in Gedanken. Endlich kam der Alte in Gang und berichtete nun von seinem Anliegen, sein jüngster Sohn sei schwer krank, und das schon seit einigen Tagen. Ja natürlich, erstens kommen sie immer erst angekrochen wenn die Menschen schon fast tot sind und dann auch noch zu den unmöglichsten Zeiten.
Auch das war dem Mann wohl endlich aufgefallen als er die Kleidung bemerkt hatte, welche der junge Heilkundige nur provisorisch übergezogen hatte. „Oh, ich hab Euch doch nicht etwa geweckt? So kurz vor dem Mittagsgeläut?“
Mit Mordgedanken beseelt setze er jedoch ein Lächeln auf und winkte freundlich ab, und erklärte nur, das es einen Notfall in der Nacht gegeben hatte und er erst vor kurzem die Gelegenheit bekommen hatte, den Schlaf nachzuholen. Erleichtert berichtete der Alte weiter von der Krankheit seines Sohnes und wollte fast gar nicht mehr aufhören zu erzählen bis er schließlich von dem jungen Mann unterbrochen wurde. Er versicherte das er nur schnell etwas essen und sich dann sofort auf den Weg machen würde. Kurz noch ließ er sich den Weg erklären, um den Hof, ein ganzes Stück weit draußen vor der Ortschaft, finden zu können.
Erleichterung war das Wort was er empfand als die Tür endlich wieder in ihr Schloss fiel.
Müde rieb er sich über die Augen welche mit tiefen Ringen verunstaltet waren. Schlurfend ging er in seine kleine Küche und feuerte den Ofen an um etwas Suppe aufwärmen zu können. In Gedanken über seiner Suppe hockend spielte er schon wieder einige Szenarien für die kommende Aufgabe durch. Die Suppe schmeckte grauenhaft und so schob er sie an die Seite. Er würde nachher irgendwann etwas in einer Taverne essen und so stand er auf, ging die Treppe hinauf und kleidete sich an um sein Versprechen vom baldigen Besuch auf dem Hof auch einhalten zu können, schließlich hatte er ja einen Ruf zu verlieren!
Mit den Satteltaschen über der Schulter mit dem Reisemantel schlenderte er durch die kleine Straße der Siedlung wo gerade noch viel Betrieb herrschte. Es war Markttag. Geräusche jedweder Art und leider auch eine Menge unangenehmer Gerüche drangen an seine Ohren und seine Nase. Zum Glück lag der Hof etwas außerhalb, und die Natur versprach Besserung im Gegensatz zur Ortschaft. Er war an seinem Etappenziel angekommen, der Stall.
Wo stecke nur der Bursche wieder? Nie konnte man den Nichtsnutz finden. Schon wieder genervt von der Unfähigkeit anderer schritt er durch den Stall und blickte sich suchend um. Erwischt! Da war der Junge, pennte im Stroh. Ein saftiger Fußtritt und schon sprang der Knabe erschrocken auf und entschuldigte sich prompt. „Ja ja... sieh zu das du mein Pferd gesattelt bekommst...“ war lediglich die Antwort auf das Entschuldigungsgebrabbel.
Etliche Minuten später führte der Junge dann schließlich das fertig gesattelte Pferd hinaus und er schwang sich sogleich in dessen Sattel, fischte nach einer Münze in seiner Manteltasche und warf sie dem Jungen zu. „Ich bin ja kein Unmensch!“ und zwinkerte noch kurz bevor er seine Hacken leicht in die Flanken des Tieres drückte.
Nachdem er etwas über seine letzten Worte nachgedacht hatte, setze sich für den Rest des Weges ein amüsiertes Lächeln auf seine Züge ob dieser Ironie...
Ein Rabenmärchen von Heilern und Lakaien
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Calvar Gherwen
Ein Rabenmärchen von Heilern und Lakaien
Zuletzt geändert von Calvar Gherwen am Samstag 24. März 2012, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Calvar Gherwen
Der Hof der Familie zu welcher er gerufen worden war kam in Sichtweite. Kein besonders prächtiges Gebäude aber immerhin, es sollte ja auch nur seinen Zweck erfüllen. Mit etwas viel Schwung ließ er sich aus dem Sattel gleiten und band die Zügel am Zaun des Gemüsegartens fest.
Kurz ließ er den Blick über die Umgebung schweifen, prägte sich alle wichtigen Details ein. Keine fünf Atemzüge stand er dort, als auch schon die Eingangstüre des Wohngebäudes aufflog und eine leicht hysterisch wirkende, dickliche Frau hinaus gelaufen kam. Er rollte nur mit den Augen und strafte sich im selben Augenblick auch schon für sein Verhalten. Contenance! Du Idiot! Spielte es sich wieder in seinem Kopf ab. Nachdem er die Frau erst einmal etwas beruhigt hatte, führte sie ihn ins Haus und wollte ihn sogleich die Treppe hinauf zerren, wo er sich jedoch mit sanfter Gewalt von ihr los machte und nochmals beschwichtigend mit ruhiger Stimme und einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht auf sie einredete.
Um sie etwas abzulenken sprach er sie darauf an wie viele Menschen denn hier auf dem Hof leben würden. Des weiteren erkundigte er sich nach Tagelöhnern und dem Essen was sie hier zu sich nahmen. Die Standardfragen...
Nachdem das alles geklärt war und er sich einige Notizen dazu gemacht hatte, betrat er mit der Mutter zusammen das Kinderzimmer des Patienten. Der Kleine war beim spielen in den Bach der Mühle des Nachbarn gefallen.
Jetzt im Frühling kam das ganze kalte Bergwasser herunter und so war es kein Wunder das der Junge sich eine ernstzunehmende Erkältung eingefangen hatte.
Fieber hatte er auch und so breite der junge Heilkundige alles notwendige auf einem sauberen Tuch aus. Ein Tee aus Kräutern wurde gekocht und verabreicht.
Wie ihn diese kleinen Wehwehchen langweilten. Seit langem hatte er schon keine ernstzunehmenden Aufgabe mehr gehabt, aber was wollte man machen?
In weiser Voraussicht hatte er auch schon einige kleine Phiolen eingepackt welche einen Trank enthielten, der den Körper stärkte damit er die Krankheit selber besser bekämpfen konnte. Die Phiolen waren teilweise entweder mit einem roten oder einem weißen Bändchen markiert, was aber außer dem Kundigen niemanden auffallen konnte. Nach etwa einer halben Stunde konnte er das Zimmer wieder verlassen und unterhielt sich noch eine ganze Zeit lang mit der immer noch aufgebrachten Mutter.
Auch dieser überreichte er einige Phiolen, aber ausschließlich welche mit roten Bändchen. Diese sollten sie heute Abend unbedingt an alle Bewohner des Hauses verabreichen damit diese Immun gegen die Krankheit des Kindes würden.
Wie leicht man diese dummen Menschen doch beeinflussen konnte. Sie fragten nicht einmal nach warum und wieso.
Bevor er das Haus wieder verließ inspizierte er unbeobachtet noch die Eingangstür und dessen Verriegelung und verließ das Haus schließlich mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht....
Kurz ließ er den Blick über die Umgebung schweifen, prägte sich alle wichtigen Details ein. Keine fünf Atemzüge stand er dort, als auch schon die Eingangstüre des Wohngebäudes aufflog und eine leicht hysterisch wirkende, dickliche Frau hinaus gelaufen kam. Er rollte nur mit den Augen und strafte sich im selben Augenblick auch schon für sein Verhalten. Contenance! Du Idiot! Spielte es sich wieder in seinem Kopf ab. Nachdem er die Frau erst einmal etwas beruhigt hatte, führte sie ihn ins Haus und wollte ihn sogleich die Treppe hinauf zerren, wo er sich jedoch mit sanfter Gewalt von ihr los machte und nochmals beschwichtigend mit ruhiger Stimme und einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht auf sie einredete.
Um sie etwas abzulenken sprach er sie darauf an wie viele Menschen denn hier auf dem Hof leben würden. Des weiteren erkundigte er sich nach Tagelöhnern und dem Essen was sie hier zu sich nahmen. Die Standardfragen...
Nachdem das alles geklärt war und er sich einige Notizen dazu gemacht hatte, betrat er mit der Mutter zusammen das Kinderzimmer des Patienten. Der Kleine war beim spielen in den Bach der Mühle des Nachbarn gefallen.
Jetzt im Frühling kam das ganze kalte Bergwasser herunter und so war es kein Wunder das der Junge sich eine ernstzunehmende Erkältung eingefangen hatte.
Fieber hatte er auch und so breite der junge Heilkundige alles notwendige auf einem sauberen Tuch aus. Ein Tee aus Kräutern wurde gekocht und verabreicht.
Wie ihn diese kleinen Wehwehchen langweilten. Seit langem hatte er schon keine ernstzunehmenden Aufgabe mehr gehabt, aber was wollte man machen?
In weiser Voraussicht hatte er auch schon einige kleine Phiolen eingepackt welche einen Trank enthielten, der den Körper stärkte damit er die Krankheit selber besser bekämpfen konnte. Die Phiolen waren teilweise entweder mit einem roten oder einem weißen Bändchen markiert, was aber außer dem Kundigen niemanden auffallen konnte. Nach etwa einer halben Stunde konnte er das Zimmer wieder verlassen und unterhielt sich noch eine ganze Zeit lang mit der immer noch aufgebrachten Mutter.
Auch dieser überreichte er einige Phiolen, aber ausschließlich welche mit roten Bändchen. Diese sollten sie heute Abend unbedingt an alle Bewohner des Hauses verabreichen damit diese Immun gegen die Krankheit des Kindes würden.
Wie leicht man diese dummen Menschen doch beeinflussen konnte. Sie fragten nicht einmal nach warum und wieso.
Bevor er das Haus wieder verließ inspizierte er unbeobachtet noch die Eingangstür und dessen Verriegelung und verließ das Haus schließlich mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht....
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Calvar Gherwen
Seit einer Stunde schon brannte kein Licht mehr im Haus und Bewegungen waren auch keine mehr zu erkennen. Im Schatten einer der Scheunen stand eine dunkel berobte Gestalt. Kein Fetzen Haut war noch zu erkennen. Sie trug eine Maske und Handschuhe und stand schon seit einiger Zeit regungslos da und schien nur das Haus zu beobachten.
Nun denn, es war Zeit...
Ganz ohne Eile schritt die Gestalt direkt auf die Eingangstür zu. Lediglich einmal schaute jene kurz über die Schulter ob wirklich niemand auf dem Hof zusehen war. Gut, niemand zu erkennen.
Vor der Türe angekommen lauschte die Gestalt für ein oder zwei Augenblicke, aber da war nichts.
Plötzlich blitze etwas metallisches auf. Ein Dolch? Nein, eher ein Art Haken. Diesen Haken schob sie durch einen Spalt knapp unter der Verriegelung der Tür, ein kurzer Ruck und die Tür ließ sich problemlos aufschwingen. Fast lautlos bewegte sich die Person in dunkler Robe durch das Haus. Gut das diese Leute hier zu den wenigen gehörten die keinen Hund besaßen, das wäre... Unvorteilhaft gewesen. Mit mit Leichtig- und Zielstrebigkeit steuert die Gestalt die Treppe hinauf und ging zuerst in den ersten Raum zur Linken.
Lautes Schnarchen drang schon von einigen Schritt Entfernung durch die Türe. Auch diese wurde geöffnet und der schwarze Schatten stand vor dem Bett der Eheleute. Mit einem Schmunzeln bedachte er die beiden welche sehr weit und tief im Reich der Träume waren. Man möge annehmen das der Mann diese Urlaute von sich gab, aber es war seine dickliche Frau.
Langsam wandte er sich wieder um, hinaus auf den Flur. Das Kinderzimmer lag am Ende des Ganges, dort lag sein Ziel.
Die linke Hand wurde ausgestreckt und der lederne Handschuh, mit aufgenähten Knochenstücken, fuhr an der Wand entlang und die Gestalt summte etwas freudig vor sich hin. Auf dem Weg zum Kinderzimmer passierte die Gestalt die eine oder andere Türe, dabei handelte es sich um eine Abstellkammer und einen Raum wo Würste getrocknet wurden. Aber was war das?
Die Schatten hielt inne. Der maskierte Kopf drehte sich langsam nach rechts, die linke immer noch über den Putz der Wand kratzend. Licht drang unter der Tür der Kammer hervor. Wieso brannte dort Licht? Interessiert und auch alarmiert näherte er sich lautlos der Tür und schob sie vorsichtig auf. Eine Kerze stand am Boden, fast komplett herunter gebrannt. In er Ecke des Raumes war ein Lager aus Stroh und eine Fell errichtet worden. Auf diesem Lager lag eine junge blonde Frau. Vielleicht gerade einmal siebzehn Jahre alt.
Die maskierte Gestalt legte den Kopf etwas schief und erspähte aber sogleich die leere Phiole mit dem roten Bändchen.
Mann kann sich aber auch auf niemanden mehr verlassen was Informationen angeht!
Fuhr es ihm theatralisch durch den Kopf. Das musste eine Magd sein welche die Frau vergessen hatte aufzuzählen. Naja gut das er einige Phiolen mehr da gelassen hatte als eigentlich benötigt. Kurz streckte die Gestalt den Kopf auf den Flur hinaus und blickte hinüber zum Kinderzimmer des Jungen, des eigentlichen Ziels. Dann wandte sich der Kopf wieder zur jungen Frau.
Pff! Entfuhr es ihm nur winkte in Richtung des Kinderzimmers ab. Sogleich machte er sich über die junge Frau her und fesselte sie mit einem Tuch für den Mund und Stricken an Händen und Füßen. So verschnürt wurde die junge Frau geschultert und über den Hof hinaus in die Nacht getragen...
Nun denn, es war Zeit...
Ganz ohne Eile schritt die Gestalt direkt auf die Eingangstür zu. Lediglich einmal schaute jene kurz über die Schulter ob wirklich niemand auf dem Hof zusehen war. Gut, niemand zu erkennen.
Vor der Türe angekommen lauschte die Gestalt für ein oder zwei Augenblicke, aber da war nichts.
Plötzlich blitze etwas metallisches auf. Ein Dolch? Nein, eher ein Art Haken. Diesen Haken schob sie durch einen Spalt knapp unter der Verriegelung der Tür, ein kurzer Ruck und die Tür ließ sich problemlos aufschwingen. Fast lautlos bewegte sich die Person in dunkler Robe durch das Haus. Gut das diese Leute hier zu den wenigen gehörten die keinen Hund besaßen, das wäre... Unvorteilhaft gewesen. Mit mit Leichtig- und Zielstrebigkeit steuert die Gestalt die Treppe hinauf und ging zuerst in den ersten Raum zur Linken.
Lautes Schnarchen drang schon von einigen Schritt Entfernung durch die Türe. Auch diese wurde geöffnet und der schwarze Schatten stand vor dem Bett der Eheleute. Mit einem Schmunzeln bedachte er die beiden welche sehr weit und tief im Reich der Träume waren. Man möge annehmen das der Mann diese Urlaute von sich gab, aber es war seine dickliche Frau.
Langsam wandte er sich wieder um, hinaus auf den Flur. Das Kinderzimmer lag am Ende des Ganges, dort lag sein Ziel.
Die linke Hand wurde ausgestreckt und der lederne Handschuh, mit aufgenähten Knochenstücken, fuhr an der Wand entlang und die Gestalt summte etwas freudig vor sich hin. Auf dem Weg zum Kinderzimmer passierte die Gestalt die eine oder andere Türe, dabei handelte es sich um eine Abstellkammer und einen Raum wo Würste getrocknet wurden. Aber was war das?
Die Schatten hielt inne. Der maskierte Kopf drehte sich langsam nach rechts, die linke immer noch über den Putz der Wand kratzend. Licht drang unter der Tür der Kammer hervor. Wieso brannte dort Licht? Interessiert und auch alarmiert näherte er sich lautlos der Tür und schob sie vorsichtig auf. Eine Kerze stand am Boden, fast komplett herunter gebrannt. In er Ecke des Raumes war ein Lager aus Stroh und eine Fell errichtet worden. Auf diesem Lager lag eine junge blonde Frau. Vielleicht gerade einmal siebzehn Jahre alt.
Die maskierte Gestalt legte den Kopf etwas schief und erspähte aber sogleich die leere Phiole mit dem roten Bändchen.
Mann kann sich aber auch auf niemanden mehr verlassen was Informationen angeht!
Fuhr es ihm theatralisch durch den Kopf. Das musste eine Magd sein welche die Frau vergessen hatte aufzuzählen. Naja gut das er einige Phiolen mehr da gelassen hatte als eigentlich benötigt. Kurz streckte die Gestalt den Kopf auf den Flur hinaus und blickte hinüber zum Kinderzimmer des Jungen, des eigentlichen Ziels. Dann wandte sich der Kopf wieder zur jungen Frau.
Pff! Entfuhr es ihm nur winkte in Richtung des Kinderzimmers ab. Sogleich machte er sich über die junge Frau her und fesselte sie mit einem Tuch für den Mund und Stricken an Händen und Füßen. So verschnürt wurde die junge Frau geschultert und über den Hof hinaus in die Nacht getragen...
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Calvar Gherwen
In Ketten gelegt...
So hing die junge Magd an der Kellerwand. So langsam schien der Trank seine Wirkung zu verlieren und ihr Schlaf wurde immer unruhiger. Der Raum war fast komplett düster. Nur durch eine geschlossene Lade drang ein kleiner Lichtschimmer, es war Mondlicht.
Als die junge Frau erwachte rüttelte sie sofort an den Ketten und begann zu wimmern. Wo sie sei und ob hier jemand wäre der ihr helfen könnte. Ja sicherlich war jemand hier, aber ob sie diese Art von Hilfe wirklich wollte?
Nach etlichen Minuten des Kampfes mit den Ketten schien sie zu resignieren und ließ ich in den Ketten immer mehr hängen. Fast stumm liefen ihr die Tränen über die Wangen, ihr blondes Haar klebte in dicken Strähne an einer der durch Tränen benetzen Wangenknochen.
Ein rascheln war plötzlich im Kellerraum zu hören und sofort schreckte ihr Kopf hoch. Im ersten Moment war es der Gesichtsausdruck der Hoffnung verhieß, als sich dann jedoch nichts tat, trat der Ausdruck er Angst auf. Nach etlichen Augenblicken trat dann eine Gestalt aus der Schwärze einer der Ecken. Eine dunkle Robe zierte diesen Schatten. Das Gesicht maskiert und Handschuhe tragend. Ein leises Lachen war zu vernehmen und sofort begann die Junge Frau voller Panik erneut an ihren Ketten zu zerren und zu wimmern.
Das Lachen erstarb augenblicklich und etwas metallisches fuhr aus dem Robenärmel der Gestalt, aber diesmal war es kein Haken sondern ein verzierter Dolch.
Der Robenträger holte weit aus mit dem Dolch in der Hand und panische Schreie erfüllten den Raum...
So hing die junge Magd an der Kellerwand. So langsam schien der Trank seine Wirkung zu verlieren und ihr Schlaf wurde immer unruhiger. Der Raum war fast komplett düster. Nur durch eine geschlossene Lade drang ein kleiner Lichtschimmer, es war Mondlicht.
Als die junge Frau erwachte rüttelte sie sofort an den Ketten und begann zu wimmern. Wo sie sei und ob hier jemand wäre der ihr helfen könnte. Ja sicherlich war jemand hier, aber ob sie diese Art von Hilfe wirklich wollte?
Nach etlichen Minuten des Kampfes mit den Ketten schien sie zu resignieren und ließ ich in den Ketten immer mehr hängen. Fast stumm liefen ihr die Tränen über die Wangen, ihr blondes Haar klebte in dicken Strähne an einer der durch Tränen benetzen Wangenknochen.
Ein rascheln war plötzlich im Kellerraum zu hören und sofort schreckte ihr Kopf hoch. Im ersten Moment war es der Gesichtsausdruck der Hoffnung verhieß, als sich dann jedoch nichts tat, trat der Ausdruck er Angst auf. Nach etlichen Augenblicken trat dann eine Gestalt aus der Schwärze einer der Ecken. Eine dunkle Robe zierte diesen Schatten. Das Gesicht maskiert und Handschuhe tragend. Ein leises Lachen war zu vernehmen und sofort begann die Junge Frau voller Panik erneut an ihren Ketten zu zerren und zu wimmern.
Das Lachen erstarb augenblicklich und etwas metallisches fuhr aus dem Robenärmel der Gestalt, aber diesmal war es kein Haken sondern ein verzierter Dolch.
Der Robenträger holte weit aus mit dem Dolch in der Hand und panische Schreie erfüllten den Raum...