Die Tränen waren versiegt und zurück blieb Sehnsucht.
Sehnsucht danach, unbeschwert sein zu können.
Sehnsucht danach, jede Minute und Stunde gemeinsam auszukosten.
Zu lachen… glücklich zu sein.
Angelina starrte im Dunkeln an die Decke und fand keinen Schlaf.
Was war nur geschehen?
Was hatte sie falsch gemacht?
Rafael hatte ihr zwar gesagt, dass der Streit der letzten Tage nicht ihre Schuld sei… dass er einfach zu besitzergreifend gewesen sei, das aber unbedingt abstellen wolle, um sie nicht einzuengen.
Er hatte ihr auch gesagt, dass er sie über alles liebe, doch sobald sie das Gefühl hatte, es sei wieder gut zwischen ihnen, zog er sich zurück… wies sie von sich. Anders konnte sie sein Verhalten einfach nicht verstehen.
War sie doch so voller Freude gewesen, weil Tari zurück war!
Doch als der Kleine dann ins Bett ging und sie Rafe anbot, auch schlafen zu gehen, bekam sie die Antwort: „Ich bin müde Angelina.“
Sie fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen.
Er wollte sie nicht mehr!
Auch seine Erklärungen, dass er gern schlafen gehen würde, selbst wenn es noch so früh wäre und sie nicht nötigen wollte, deshalb ebenfalls schon zu Bett zu gehen, konnten sie von ihren Gedanken, Gefühlen nicht mehr abbringen.
War denn ihr Angebot so schwer zu verstehen gewesen?
Hatte er nicht in den letzten Tagen immer wieder gesagt, dass sie nicht genug Zeit miteinander verbrachten und keine Zeit mehr für Zärtlichkeit blieb?
Ein Sturm der Gefühle tobte in ihr, während sie darauf wartete, den ersehnten Schlaf zu finden. Aufkeimende Gedanken daran, dass ihr Gatte vielleicht eine andere Frau gefunden hatte, die ihm gern ihre Zeit schenkte.. vielleicht auch mehr, verdrängte sie sofort wieder.
„Nein!.. er liebt mich… genau so sehr, wie ich ihn!“
Doch ein verwirrendes Gefühl blieb.
Als Angelina am Morgen erwachte, stellte sie erstaunt fest, dass Tari zwischen ihr und Rafael schlief.
Sicher hatte er schlecht geträumt.
Sehr leise und vorsichtig schlich sie sich aus dem Schlafgemach, um in der Küche das Frühstück für ihre Familie zu richten.
Verwirrung oder Krise?
-
Rafael de Arganta
Als Rafael sich am Morgen umdrehte um noch im Halbschlaf nach Angelina zu fassen... ertappte seine Hand ein Gesicht, eine Form die sich ganz und gar nicht nach seiner Frau anfühlte.
Fast erschreckt fuhr er auf, um etwas verständnislos auf Tari zu blicken der vollkommen erschöpft in den Decken eingerollt tief und fest schlief.
Er hatte sich anscheinend des Nachts in ihr Bett geschlichen und sich zwischen Rafael und Angelina gelegt ...
Rafael verzog das Gesicht als er an die gestrige Nacht dachte.
Angelina hatte ihn komplett missverstanden. Er wollte doch nur alles richtig machen um sie zu versöhnen und tappte dabei von einem Fettnäpfchen in das Andere und verärgerte sie damit noch mehr.
Nach dem Streit war es das erste Mal das sie nicht einander in dem Armen haltend eingeschlafen waren.
Jeder für sich auf seiner Seite, und so konnte sich Tari wohl auch unbemerkt zwischen sie schieben.
Er ärgerte sich schon das er eingeschlafen war und den Jungen nicht bemerkt hatte. Denn wahrscheinlich hatte er nach dem ganzen Kratergeschichten wirklich schlecht geträumt.
Rafael lächelt doch kurz als er aufstand über das Wort Krater.
Tari hatte Kra`thor nicht aussprechen können und das Wort kurzerhand abgewandelt.
Sich die Hose anziehend und das Hemd darüber, ging er mit nackten Füssen hinab.
Angelina lag nicht mehr im Bett, wahrscheinlich war sie schon aufgestanden.
Als er am Fußende der Treppe angekommen war, hörte er schon aus der Küche Geschirrgeklapper und atmete auf.
Nur kurz war ihm der Gedanke gekommen sie könnte schon fort sein.
Zu einem neuerlichen Patienten oder gar ... er presste die Lippen zusammen um den Gedanken nicht zu Ende zu denken.
Die Küchentür öffnend blieb er an der Tür gelehnt stehen, Angelina ansehend.
Noch immer überwältigte ihn ihr Anblick und sein Herz schlug einen Moment schneller.
Er liebte sie.
Sie zu verlieren ... alleine der Gedanke daran zerriss ihm fast das Herz.
Um so elender fühlte er sich im Moment das sie sich gestritten hatte, das er es war der sie unglücklich machte, obwohl er doch so viel mehr für sie wollte.
Verstand sie denn nicht das er bereit war für sie seinen Traum auf zu geben, zu ändern.
Das der ganze Streit der letzten Tage nur war, weil er sich zu sehr nach ihrer Nähe sehnte und es kaum ertrug das sie kaum mehr Zeit für einander hatten?
Sie führten ein Leben nebeneinander her, und kaum noch gemeinsam. Jeder hatte seine Aufgaben die er kaum vernachlässigen durfte, und er konnte, durfte es von Angelina nicht verlangen.
Nur langsam näherte er sich ihr, sie in seinen Arm ziehend, um schmerzhaft zu spüren das sie es nur ungern geschehen ließ.
Was war nur geschehen. Warum konnten sie nicht einfach so glücklich sein wie früher.
Langsam sprach er auf sie ein. Versuchte ihr seine Beweggründe klar zu machen und auch sie erklärte sich ihm, und langsam, Stück für Stück kamen sie einander wieder näher.
Liebe ... war nicht ihr Problem. Sie liebte ihn wie er sie, und sie fürchtete ebenso das er sie verlassen könnte wie er diese Furcht hatte sie könnte es tun.
Es war schon fast Mittags als sie dann endlich einander wieder erleichtert im Arm halten konnten.
Sie mussten sich an den kleinen Dingen erfreuen. Die wenige Zeit die sie füreinander hatten, und Rafael wollte an sich Arbeiten.
Beginnen wollten sie dieses Abkommen mit zwei Tagen Urlaub.
Urlaub den sie gemeinsam verbringen wollten und Tari .. vielleicht würde Adrian oder die Heiligkeit ihn so lange auf nehmen.
Fast erschreckt fuhr er auf, um etwas verständnislos auf Tari zu blicken der vollkommen erschöpft in den Decken eingerollt tief und fest schlief.
Er hatte sich anscheinend des Nachts in ihr Bett geschlichen und sich zwischen Rafael und Angelina gelegt ...
Rafael verzog das Gesicht als er an die gestrige Nacht dachte.
Angelina hatte ihn komplett missverstanden. Er wollte doch nur alles richtig machen um sie zu versöhnen und tappte dabei von einem Fettnäpfchen in das Andere und verärgerte sie damit noch mehr.
Nach dem Streit war es das erste Mal das sie nicht einander in dem Armen haltend eingeschlafen waren.
Jeder für sich auf seiner Seite, und so konnte sich Tari wohl auch unbemerkt zwischen sie schieben.
Er ärgerte sich schon das er eingeschlafen war und den Jungen nicht bemerkt hatte. Denn wahrscheinlich hatte er nach dem ganzen Kratergeschichten wirklich schlecht geträumt.
Rafael lächelt doch kurz als er aufstand über das Wort Krater.
Tari hatte Kra`thor nicht aussprechen können und das Wort kurzerhand abgewandelt.
Sich die Hose anziehend und das Hemd darüber, ging er mit nackten Füssen hinab.
Angelina lag nicht mehr im Bett, wahrscheinlich war sie schon aufgestanden.
Als er am Fußende der Treppe angekommen war, hörte er schon aus der Küche Geschirrgeklapper und atmete auf.
Nur kurz war ihm der Gedanke gekommen sie könnte schon fort sein.
Zu einem neuerlichen Patienten oder gar ... er presste die Lippen zusammen um den Gedanken nicht zu Ende zu denken.
Die Küchentür öffnend blieb er an der Tür gelehnt stehen, Angelina ansehend.
Noch immer überwältigte ihn ihr Anblick und sein Herz schlug einen Moment schneller.
Er liebte sie.
Sie zu verlieren ... alleine der Gedanke daran zerriss ihm fast das Herz.
Um so elender fühlte er sich im Moment das sie sich gestritten hatte, das er es war der sie unglücklich machte, obwohl er doch so viel mehr für sie wollte.
Verstand sie denn nicht das er bereit war für sie seinen Traum auf zu geben, zu ändern.
Das der ganze Streit der letzten Tage nur war, weil er sich zu sehr nach ihrer Nähe sehnte und es kaum ertrug das sie kaum mehr Zeit für einander hatten?
Sie führten ein Leben nebeneinander her, und kaum noch gemeinsam. Jeder hatte seine Aufgaben die er kaum vernachlässigen durfte, und er konnte, durfte es von Angelina nicht verlangen.
Nur langsam näherte er sich ihr, sie in seinen Arm ziehend, um schmerzhaft zu spüren das sie es nur ungern geschehen ließ.
Was war nur geschehen. Warum konnten sie nicht einfach so glücklich sein wie früher.
Langsam sprach er auf sie ein. Versuchte ihr seine Beweggründe klar zu machen und auch sie erklärte sich ihm, und langsam, Stück für Stück kamen sie einander wieder näher.
Liebe ... war nicht ihr Problem. Sie liebte ihn wie er sie, und sie fürchtete ebenso das er sie verlassen könnte wie er diese Furcht hatte sie könnte es tun.
Es war schon fast Mittags als sie dann endlich einander wieder erleichtert im Arm halten konnten.
Sie mussten sich an den kleinen Dingen erfreuen. Die wenige Zeit die sie füreinander hatten, und Rafael wollte an sich Arbeiten.
Beginnen wollten sie dieses Abkommen mit zwei Tagen Urlaub.
Urlaub den sie gemeinsam verbringen wollten und Tari .. vielleicht würde Adrian oder die Heiligkeit ihn so lange auf nehmen.