2. Eisbruch 255
Noch immer sind die Schmerzen beinahe unerträglich und doch zwinge ich mich, sie irgendwie auszuhalten. Leider ist es mir bisher nur dann möglich, den ALL-EINEN ganz nah zu spüren, wenn sie sich auf einem Höhepunkt befinden und mir beinahe die Sinne rauben.
So war es bei meiner Aufnahme in den Tempel und am darauffolgenden Tag, als Bruder Cha mir das Salz hinein rieb. Ich musste wohl für einen Moment das Bewusstsein verloren haben und da habe ich ihn gespürt. Zuerst war da dies unterträgliche Brennen, dann wurde es dunkel um mich herum und es wurde heiß und immer heißer, bis ich meinte, verbrennen zu müssen.
Und dann geschah das Wunder! Eine Woge von Hitze überspülte mich, jede Faser meines geschundenen Körpers brannte lichterloh und als ich meinte, sterben zu müssen, da überkam mich das Gefühl von ungeheurer Stärke. Es riß mich mit, es zog durch mich hindurch. Eine ungeheure Macht beugte mich, zerriß mich, ließ mich spüren, dass es sie gab und doch war mir bewusst, dass es nur ein Bruchteil dessen war zu der ER fähig ist, ich noch soweit davon entfernt und dass es mein Leben kosten würde, wenn ich näher käme. Jetzt noch. Aber wird sich das vielleicht ändern?
Die erhabene Tetrarchin hat mir gestern aufgetragen, all meine Entwicklungen in einem Tagebuch festzuhalten, damit ich mir meiner Unzulänglichkeiten und Fortschritte bewusst werde.
Fortschritt: Ich konnte heute mit SEINER Hilfe Wasser herbeiholen, um den Drecksfleck am Eingang zum Templerviertel zu beseitigen.
Unzulänglichkeiten: Alles! Ich muss noch soviel lernen!
3. Eisbruch 255
Die erhabene Tetrachin hat mir ebenso aufgetragen, dass ich mich im Kampfe schulen solle. Auch wenn es ungewöhnlich ist, eine Rüstung zu tragen und es meinem Rücken nicht gut bekommt, habe ich mich heute das erste Mal in die Katakomben begeben, welche hier von allen nur die 'Krypta' genannt wird. Es ist dunkel dort und es stinkt. Die dümmlich grunzenden Kreaturen sind brutal, auch wenn sie mich nicht besiegen konnten.
Als ich das Ende der Treppe erreicht hatte, bat ich den HERRN um Schutz und Hilfe und auf einmal konnte ich in der Dunkelheit sehen! Er schenkte mir Licht! Und ich konnte es wieder und wieder tun, jedes Mal, wenn ich darum bat und es um mich herum dunkel wurde.
Alles schmerzt nun, nicht nur der Rücken. Ich habe sicherlich überall blaue Flecken und Abschürfungen und ich trauere um die makellose Haut, die einst meinen Rücken bedeckte. Und die Haare! Es ist so kalt ohne Haare. Aber ich muss Härte und Durchhaltevermögen zeigen. Eitelkeit bringt mich nicht weiter und sie werden wieder wachsen.
Fortschritte: Ich konnte einige der Kreaturen in der Krypta besiegen und ER schenkt mir Licht in der Dunkelheit, wenn ich ihn darum bitte.
4. Eisbruch 255
Ich habe heute in völliger körperlicher Mattheit die meiste Zeit im Tempel zugebracht. Ich bin so müde, mein Körper so kaputt. Mir ist ständig kalt. Auch die Schmerzen begleiten mich auf Schritt und Tritt, immer spüre ich sie und doch darf ich mir nichts anmerken lassen.
Auf einem Rundgang durch Rahal traf ich einen Schmied. Ein recht einfältiger Mann, wie mir scheint. Ich bat ihn um einen besseren Schutz, als die Lederkleidung ihn mir derzeit bietet und um eine bessere Waffe. Schließlich brachte er etwas zustande und ich bin nicht einmal in der Lage zu beurteilen, ob dies auch wirklich hilfreich ist. Immerhin habe ich ein Hemd unter der noch schwereren Rüstung angezogen, damit mir die Ringe nicht die Haut in bloßen Fetzen herunter reißen.
Als ich ihn entlohnt hatte, bat er mich um einen Gefallen. Er wollte meinen Segen! Meinen Segen für eine besonders schwierige Arbeit. Natürlich nicht meinen Segen, sondern SEINEN, den ich für ihn erbitten sollte. Dabei stehe ich doch erst ganz am Anfang. Ich sprach ein Gebet und legte ihm die Hand auf die Stirn. Und dann geschah es! Ich konnte die Kraft spüren, die mich durchfloss, durch meinen Arm hindurch, durch die Fingerspitzen und die dann direkt auf den Schmied überging! Noch ein Wunder!
Als der Schmied seine Arbeit vollbracht hatte, strahlte er. Es war ihm geglückt! Ich glaube, es handelte sich um ein wertvolles Metall, was er eingeschmolzen hat, ohne allzuviel davon zu verschütten.
Danach habe ich mich wieder in die Krypta begeben, aber ich war nicht lange dort, es war zu anstrengend.
Fortschritt: Ich konnte SEINEN Segen für jemand anderen erbitten.
5.Eisbruch 255
Heute war ich wieder in der Krypta, es ging mir ein wenig besser. Als eins dieser verfluchten Viecher mich hart schlug, überkam es mich. Ich bin voller Wut auf ihn losgegangen und dann spürte ich wieder die Macht. SEINE Macht. Als ich die Schlaghand gegen dieses grunzende Monster erhob, um ihm einen Schlag mit dem Kryss zu verpassen, schien mir meine Hand auf einmal wie in Flammen gehüllt. Ich hielt kurz inne, selbst erstaunt und dann löste sich ein Flämmchen und raste auf den Gegner zu. Es traf ihn und er fiel um und war tot! Ich war so verdattert, dass mich der nächste dieser Biester leider so traf, dass ich für eine Weile ohnmächtig war. Und doch machte es mir nichts aus.
Ausserdem habe ich heute die geforderten Bücher zu der Erhabenen gebracht. Eine weitere kleine Aufgabe ist erledigt. Ich habe das Gefühl, es geht langsam voran. Mir fehlt jemand, mit dem ich reden kann. Bruder Cha habe ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen, vielleicht ist diese kleine Blauhaut irgendwo in den dunklen Tiefen seiner Höhle von einem Drachen gefressen worden. Wäre schade um ihn, ich glaube, ich kann noch viel von ihm lernen.
Fortschritt: SEIN Feuer herbeirufen!
Tagebuch
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Ked´harra
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Xyntia
8. Eisbruch 255
Ich war bei einem Treffen einiger Menschen dabei, die noch auf der Suche nach dem wahren Glauben sind. Es war im großen Tempel und Bruder Cha hatte sie geladen, um ihnen die Worte des Herrn näher zu bringen.
Auch ich durfte etwas dazu beitragen und ich glaube, ich habe mich gar nicht so schlecht geschlagen, aber Bruder Cha ist mir weit voraus. Ich muss ihn mal fragen wie alt er überhaupt ist, er kommt mir so ernst und erwachsen vor.
Die Wunden verheilen nun so langsam, manchmal taste ich mit den Fingern darüber, es werden dicke Narben bleiben als Zeichen des Herrn, einem Schlag mit seiner Pranke nicht unähnlich. Zumindest hoffe ich, dass es so aussehen wird, denn einen Spiegel gibt es im Kloster nicht.
Auch die Haare wachsen langsam nach, es fühlt sich komisch an, über die stoppeligen Haare zu fahren.
Fortschritt: Ich hab versucht, SEIN Wort zu verkünden und in SEINEM Sinne die Menschen zu leiten. Siebtes Gebot: Dir zu dienen heißt sich in der Sprache zu schulen, denn ein wohl gesprochenes Wort vermag Wälle einzureißen, die jeder Armee getrotzt hätten.
10. Eisbruch 255
Ich habe mich wieder einmal im Kampf geübt und merke, wie meine Kräfte ganz langsam steigen. Auch der Umgang mit dem Kryss und dem Schild fallen mir allmählich leichter.
Ausserdem habe ich mich im Garten des Glauben umgesehen. Ich werde die Erhabene fragen, ob ich diesen für die Verbreitung des Glaubens nutzen darf.
Anschließend lange Meditation im Tempel.
Fortschritt: Achtes Gebot: Dir zu dienen heißt sich im Kampfe zu schulen, denn jene unbelehrbaren Ketzer werden zur Ankunft DEINES Reiches auf Erden gerichtet werden.
Ich war bei einem Treffen einiger Menschen dabei, die noch auf der Suche nach dem wahren Glauben sind. Es war im großen Tempel und Bruder Cha hatte sie geladen, um ihnen die Worte des Herrn näher zu bringen.
Auch ich durfte etwas dazu beitragen und ich glaube, ich habe mich gar nicht so schlecht geschlagen, aber Bruder Cha ist mir weit voraus. Ich muss ihn mal fragen wie alt er überhaupt ist, er kommt mir so ernst und erwachsen vor.
Die Wunden verheilen nun so langsam, manchmal taste ich mit den Fingern darüber, es werden dicke Narben bleiben als Zeichen des Herrn, einem Schlag mit seiner Pranke nicht unähnlich. Zumindest hoffe ich, dass es so aussehen wird, denn einen Spiegel gibt es im Kloster nicht.
Auch die Haare wachsen langsam nach, es fühlt sich komisch an, über die stoppeligen Haare zu fahren.
Fortschritt: Ich hab versucht, SEIN Wort zu verkünden und in SEINEM Sinne die Menschen zu leiten. Siebtes Gebot: Dir zu dienen heißt sich in der Sprache zu schulen, denn ein wohl gesprochenes Wort vermag Wälle einzureißen, die jeder Armee getrotzt hätten.
10. Eisbruch 255
Ich habe mich wieder einmal im Kampf geübt und merke, wie meine Kräfte ganz langsam steigen. Auch der Umgang mit dem Kryss und dem Schild fallen mir allmählich leichter.
Ausserdem habe ich mich im Garten des Glauben umgesehen. Ich werde die Erhabene fragen, ob ich diesen für die Verbreitung des Glaubens nutzen darf.
Anschließend lange Meditation im Tempel.
Fortschritt: Achtes Gebot: Dir zu dienen heißt sich im Kampfe zu schulen, denn jene unbelehrbaren Ketzer werden zur Ankunft DEINES Reiches auf Erden gerichtet werden.
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Xyntia
14. Eisbruch
Heute haben Bruder Cha und ich eine Lehrstunde abgehalten. Eigentlich war es Bruder Cha. Es sind recht viele Leute gekommen. Wir haben die Gebote durchgenommen. Immerhin durfte ich sie rezitieren. Ich merke aber, dass ich in diesen Dingen immer sicherer werde.
Da es lebhafte Diskussionen über die einzelnen Gebote gab, sind wir nur bis zum fünften Gebot gekommen. Dort tauchte eine interessante Frage auf, nämlich ob: 'Hunde besser durch Strafe oder Belohnung lernen?' Das sollte natürlich als Beispiel dienen und sich auf die Menschen beziehen. Meine Meinung dazu war, dass die Menschen gerecht behandelt werden sollten und nicht willkürlich, worauf hin mir Bruder Cha widersprach. Entweder hat er nicht verstanden, was ich meine, oder er kennt die Menschen schlecht. Natürlich sind Strafen gerechtfertig, wenn jemand einen groben Fehler gemacht hat, oder am Herrn gefrevelt, nur reagieren Menschen sehr empfindlich, wenn sie das Gefühl bekommen, dass sie aus reiner Willkür gestraft werden.
Im übrigen sehe ich es so, dass die Geweihten - und damit meine ich nicht nur die Priesterschaft, sondern auch alle anderen, die im Range des Herrn aufstreben - dafür zuständig sind, die Menschen so zu leiten, dass sie dem Willen des Herrn folgen und zwar freiwillig und aus Überzeugung.
Zum Schluss kamen wir zu einer Frage des Provostes, ob 'Ehre' im heiligen Reich erwünscht sei, im Grunde aber meinte er Menschlichkeit oder Kameradschaft, was er an einem Beispiel verdeutlichte, dass er nämlich einen Kameraden nicht sterbend auf dem Schlachtfeld zurücklassen würde. Auch wenn Bruder Cha dies vielleicht anders sieht, aber das ist es eben auch, was Menschen ausmacht, vor allem in Hinsicht auf das 3. Gebot - dir zu dienen heißt Treue zu lernen. Zwar ist hier die Treue zum Herrn gemeint, aus der wahre Hingabe entspringen kann, doch Menschen sind auch anderen Dingen treu - vor allem aber anderen Menschen. Und man sollte es auf keinen Fall ignorieren.
Es liegt an denen, die tiefere Einsichten haben, dies für den Willen des Herrn zu erkennen und zu nutzen.
Anschließend gab es noch ein Gespräch zwischen der Dame Cara DelMur - der Nichte des Ahads Drugar - und dem Provosten Felsenloh. Ich war als Mittlerin dabei, da es wohl zu Missverständnissen und Unstimmigkeiten kam durch einen Zwischenfall mit ihrer Cousine. Am Ende konnte ich deutlich erkennen, dass sie dem Provosten doch zugetan ist.
Als ich zum Tempel zurück ging, traf ich noch auf Thanaya. Ich mag sie, ihre offene Art und auch ihre Naivität in vielen Dingen. Wenn ich sie richtig einschätze, dann sind ihr jegliche Form von Grausamkeit ein Greuel, doch sie strebt nach dem wahren Glauben. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir durch zu große Härte in der Glaubensauslegung Leute wie sie verlieren würden, obwohl ich durchaus großes Potential in ihr erkenne. Und wenn sie die Aufgabe hat, die Einigkeit des Militärs zu fördern und zu unterstützen durch die weiche Seite ihrer Menschlichkeit, so wird sie auch dadurch für den Herrn nützlich sein.
Ich bin bisher nur eine Catula, doch ich sehe meine Aufgabe als Templerin unter anderem darin, eine Mittlerin zwischen dem Herrn und den Menschen zu sein und jeden Menschen individuell an den Glauben heran zu führen, auf dass er selbst sein Potential und den Willen des Herrn erkennen möge.
Heute haben Bruder Cha und ich eine Lehrstunde abgehalten. Eigentlich war es Bruder Cha. Es sind recht viele Leute gekommen. Wir haben die Gebote durchgenommen. Immerhin durfte ich sie rezitieren. Ich merke aber, dass ich in diesen Dingen immer sicherer werde.
Da es lebhafte Diskussionen über die einzelnen Gebote gab, sind wir nur bis zum fünften Gebot gekommen. Dort tauchte eine interessante Frage auf, nämlich ob: 'Hunde besser durch Strafe oder Belohnung lernen?' Das sollte natürlich als Beispiel dienen und sich auf die Menschen beziehen. Meine Meinung dazu war, dass die Menschen gerecht behandelt werden sollten und nicht willkürlich, worauf hin mir Bruder Cha widersprach. Entweder hat er nicht verstanden, was ich meine, oder er kennt die Menschen schlecht. Natürlich sind Strafen gerechtfertig, wenn jemand einen groben Fehler gemacht hat, oder am Herrn gefrevelt, nur reagieren Menschen sehr empfindlich, wenn sie das Gefühl bekommen, dass sie aus reiner Willkür gestraft werden.
Im übrigen sehe ich es so, dass die Geweihten - und damit meine ich nicht nur die Priesterschaft, sondern auch alle anderen, die im Range des Herrn aufstreben - dafür zuständig sind, die Menschen so zu leiten, dass sie dem Willen des Herrn folgen und zwar freiwillig und aus Überzeugung.
Zum Schluss kamen wir zu einer Frage des Provostes, ob 'Ehre' im heiligen Reich erwünscht sei, im Grunde aber meinte er Menschlichkeit oder Kameradschaft, was er an einem Beispiel verdeutlichte, dass er nämlich einen Kameraden nicht sterbend auf dem Schlachtfeld zurücklassen würde. Auch wenn Bruder Cha dies vielleicht anders sieht, aber das ist es eben auch, was Menschen ausmacht, vor allem in Hinsicht auf das 3. Gebot - dir zu dienen heißt Treue zu lernen. Zwar ist hier die Treue zum Herrn gemeint, aus der wahre Hingabe entspringen kann, doch Menschen sind auch anderen Dingen treu - vor allem aber anderen Menschen. Und man sollte es auf keinen Fall ignorieren.
Es liegt an denen, die tiefere Einsichten haben, dies für den Willen des Herrn zu erkennen und zu nutzen.
Anschließend gab es noch ein Gespräch zwischen der Dame Cara DelMur - der Nichte des Ahads Drugar - und dem Provosten Felsenloh. Ich war als Mittlerin dabei, da es wohl zu Missverständnissen und Unstimmigkeiten kam durch einen Zwischenfall mit ihrer Cousine. Am Ende konnte ich deutlich erkennen, dass sie dem Provosten doch zugetan ist.
Als ich zum Tempel zurück ging, traf ich noch auf Thanaya. Ich mag sie, ihre offene Art und auch ihre Naivität in vielen Dingen. Wenn ich sie richtig einschätze, dann sind ihr jegliche Form von Grausamkeit ein Greuel, doch sie strebt nach dem wahren Glauben. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir durch zu große Härte in der Glaubensauslegung Leute wie sie verlieren würden, obwohl ich durchaus großes Potential in ihr erkenne. Und wenn sie die Aufgabe hat, die Einigkeit des Militärs zu fördern und zu unterstützen durch die weiche Seite ihrer Menschlichkeit, so wird sie auch dadurch für den Herrn nützlich sein.
Ich bin bisher nur eine Catula, doch ich sehe meine Aufgabe als Templerin unter anderem darin, eine Mittlerin zwischen dem Herrn und den Menschen zu sein und jeden Menschen individuell an den Glauben heran zu führen, auf dass er selbst sein Potential und den Willen des Herrn erkennen möge.
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Xyntia
21. Eisbruch 255
Heute haben wir den 2. Teil der Gebote besprochen, also Gebot 6-10. Der Tempel war wiederum gut besucht, neue Gesichter, die ich noch nicht kannte, sind hinzugestoßen.
Es gab lebhafte Diskussionen darüber und ich habe diese Gesprächsrunde moderiert. Ritterin Swynedd und die Erhabene waren ebenfalls anwesend.
Und dann ist für mich ein kleines Wunder geschehen: Der Herr schickte mir einen Panther, der sich zu meinen Füßen niederließ. In diesem Moment überkam mich eine Welle von Zorn und Hass, die ich vor den anderen so gut es ging zu verbergen suchte, aber auch das Gefühl von ungeheurer Stärke und die Gewissheit, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
Im Anschluß segnete die Erhabene die Gemeinde und es war ein wahrhaftiger Segen, denn wiederum durchströmte mich dieses Gefühl für einen kurzen Moment, als würde ER selbst mich berühren.
Die Erhabene ging danach mit uns in die Kellergewölbe des Tempels und wollte von Bruder Cha und mir jeweils wissen, was wir über den anderen denken. Bruder Cha hält mich für zu weich. Ich habe ihm nicht widersprochen, denn es ist gut, dass er so von mir denkt. Was noch in mir steckt, wird er früh genug erfahren.
Wir bekamen die Aufgabe, uns über den Verbleib eines Buches zu informieren, welches vor längerer Zeit von den Ketzern aus dem heiligen Tempel gestohlen wurde. Die Erhabene möchte wissen, ob es sich im Kloster der verfluchten Götzin befindet. Dies ist sicherlich keine einfache Aufgabe, doch ich bin zufrieden damit, denn so können wir uns einmal mehr unter Beweis stellen und zeigen, dass wir des Herrn würdig sind.
Ich habe sowohl den Hauptmann, als auch den Provost gebeten, Kontakt mit eventuellen Informanten aus dem alumenischen Reich aufzunehmen. Dies scheint mir ein richtiger erster Schritt zu sein.
Ich verbrachte noch einige Stunden im Tempel, in demütigem Gebet, auf dass ER weiterhin mich leiten möge und mir Einsichten schenkt.
*darunter mit kleinem Absatz und in recht krakeliger Schrift, eher hingekliert*
Wenn es nur nicht immer so verdammt kalt wäre! Es wird Zeit, dass der Frühling kommt!
Heute haben wir den 2. Teil der Gebote besprochen, also Gebot 6-10. Der Tempel war wiederum gut besucht, neue Gesichter, die ich noch nicht kannte, sind hinzugestoßen.
Es gab lebhafte Diskussionen darüber und ich habe diese Gesprächsrunde moderiert. Ritterin Swynedd und die Erhabene waren ebenfalls anwesend.
Und dann ist für mich ein kleines Wunder geschehen: Der Herr schickte mir einen Panther, der sich zu meinen Füßen niederließ. In diesem Moment überkam mich eine Welle von Zorn und Hass, die ich vor den anderen so gut es ging zu verbergen suchte, aber auch das Gefühl von ungeheurer Stärke und die Gewissheit, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
Im Anschluß segnete die Erhabene die Gemeinde und es war ein wahrhaftiger Segen, denn wiederum durchströmte mich dieses Gefühl für einen kurzen Moment, als würde ER selbst mich berühren.
Die Erhabene ging danach mit uns in die Kellergewölbe des Tempels und wollte von Bruder Cha und mir jeweils wissen, was wir über den anderen denken. Bruder Cha hält mich für zu weich. Ich habe ihm nicht widersprochen, denn es ist gut, dass er so von mir denkt. Was noch in mir steckt, wird er früh genug erfahren.
Wir bekamen die Aufgabe, uns über den Verbleib eines Buches zu informieren, welches vor längerer Zeit von den Ketzern aus dem heiligen Tempel gestohlen wurde. Die Erhabene möchte wissen, ob es sich im Kloster der verfluchten Götzin befindet. Dies ist sicherlich keine einfache Aufgabe, doch ich bin zufrieden damit, denn so können wir uns einmal mehr unter Beweis stellen und zeigen, dass wir des Herrn würdig sind.
Ich habe sowohl den Hauptmann, als auch den Provost gebeten, Kontakt mit eventuellen Informanten aus dem alumenischen Reich aufzunehmen. Dies scheint mir ein richtiger erster Schritt zu sein.
Ich verbrachte noch einige Stunden im Tempel, in demütigem Gebet, auf dass ER weiterhin mich leiten möge und mir Einsichten schenkt.
*darunter mit kleinem Absatz und in recht krakeliger Schrift, eher hingekliert*
Wenn es nur nicht immer so verdammt kalt wäre! Es wird Zeit, dass der Frühling kommt!