[Q] Des Nachts in Berchgard...

Cedric Mervis
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Cedric Mervis »

Zwei tage ist es her als Cedric und seine Mannen den vermeidlichen Pferdedieb habhaft werden konnten. Grübelnd saß Cedric in seine Arbeitszimmer, alles sprach gegen sie doch war bisher nichts aus ihr raus zu bekommen, so erhebt sich der Ritter seufzend und macht sich auf den weg zu den Zellen.
So holte er sie erneut rauf zum Verhör, immer mehr übte Cedric geistigen Druck auf sie aus, doch nichts schien ihm zu helfen, war sie doch recht stark geworden. Nein so kam der Ritter nicht weiter, immer wieder provozierte sie ihn und versuchte gar spöttisch zu klingen was ihr wohl nur etwas gelang. Wütend erhebt sich Cedric packt sie am kragen, zieht sie auf und bringt sie unfein zurück in die Zelle.
Sodann geht er wieder hinauf und überlegt wie man sie noch zum sprechen bringen könnte und schon fällt sein blick auf Nathan der ruhig da stand und die riesige Empfangshalle betrachtete.
Wortlos geht Cedric auf sein Bruder zu, dabei ballt er schon die Faust und schlägt ihn dann einfach ins Gesicht, worauf Nathan zu Boden geht. Gleich nachdem jener umfiel hilft Cedric seinen Bruder wieder auf und hilft ihn aus der Rüstung, du kommst in die Zelle und wirst mir herausfinde wo unsere Pferde sind, erklärt er ihm kurz. Wenig später steckt er Nathan in eine Robe, fessel ihm die Hände und schafft seine Bruder unfein in die Nachbarzelle, dann verschwindet er wieder. Stunden später kehrt der Ritter zurück und holt sein Bruder aus der Zelle, schleppt ihn hinauf und fragt ihn was nun wäre, doch schüttelt Nathan nur den Kopf, so wird er wieder in die Zelle geschafft.
Nach einigen Minuten kehrt Cedric zurück öffnet ihre Zelle und setzt sich neben ihr um in aller ruhe auf ihr einzureden, ein guten Stundenlauf später rückt sie dann endlich raus mit der Sprache wo die Pferde sind. Sofort schickt der Ritter Leute der Allianz los, jene zu holen und zum Rathaus zu bringen, dann holt er sie aus die Zelle isst mit ihr etwas und schickt sie hoch zum schlafen. Die ganze Nacht über sitzt Cedric in seinem Arbeitszimmer und grübelt über die Bestrafung nach.........
Das Wiesel

Beitrag von Das Wiesel »

Ein ziemlich blöder Mist war’s gewesen.
Hatte sie noch nicht einmal erwähnt, wo sie denn hingehen würde und nun saß sie hier.
Immerhin hatte sie inzwischen die kleine Zelle mit den viel zu nahen Gitterstäben gegen ein Zimmer getauscht, dass sie bereits kannte.
Eigentlich war nichts davon unbekannt gewesen – sogar die Zelle hatte sie schon gekannt, von innen wohl gemerkt.
Seitdem sie hier war, hatte sie nicht sonderlich viel zum Lachen gefunden – aber als er in seiner Verzweiflung den armen Tropf anschleppte, der zuvor noch mit ihr den Stall gemistet hatte und er eine haarsträubende Geschichte auftischte warum er denn hier war, wo sie auch steckte – da musste sie nun doch im Geheimen einmal Lächeln.
Aber warum sollte sie ihn aus seiner Lage befreien?
Spielte sie also mit, nur einen Wein hatte sie trinken wollen und war dann in die falsche Gastfreundschaft geraten.
Dabei staunte sie immer noch über den Einfallsreichtum den er an den Tag zu legen schien, wegen den dämlichen Gäulen.
Allerdings fing ihr die Geduld langsam zu reißen, vor allem hatte sie viel Zeit darüber nach zu denken, dass bisher vermutlich noch nicht einmal einer gemerkt hatte, das sie fehlen könnte!
Und selbst wenn, ob es besser war, wenn wer wusste, dass sie sich nicht daran gehalten hatte dort zu bleiben wo sie sein sollte?!?
Donnerwetter gegen Donnerwetter tauschen?
Auf einmal schien das kleine Zimmer durchaus sehr gemütlich. Die Gedanken ließen sich leider nicht abstellen.
Also gut, bis sie wer sucht könnte eine halbe Ewigkeit vergehen. Und selbst wenn sie jemand suchen sollte, hätten sie noch nicht einmal einen blöden Anhaltspunkt wo sie sein könnte!
Der einzige Hoffnungsschimmer waren die zwei, die sie eingeweiht hatte, aber ob sie merken würden, dass sie ausgeflogen ist? Und selbst dann… sie konnte immer noch überall sein.
Als sie in der wohlvertrauten kleinen Küche stand, dachte sie bedauernd an zu Haus. Wäre sie nur besser vorbereitet gewesen, es hätte so einfach sein können. Nur ein kleines Tröpfchen vielleicht auch zwei für einen ewigen Schlaf. Mist!
Ihre Kochkünste waren schon immer schlecht, miserabel, aber leider nicht schlecht genug um wen von den Füßen kippen zu lassen. Das war vielleicht doch noch etwas, dass sich lohnen würde zu lernen - oder gelohnt hätte.
Auch der kleine Dolch in ihrem Stiefel schien wärme auszustrahlen, so sehr war sie sich bewusst ihn immer noch zu haben. Wie hoch würden wohl ihre Möglichkeiten stehen?!?
Einmal hatte sie Glück gehabt, aber sie muss zu geben, er hatte sich nicht gewehrt. Diesmal würde es wohl anders aussehen – und wie kam sie durchs Tor?
Sie hatte da so einen Gedanken….


Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.
Nathan Devan

Beitrag von Nathan Devan »

Und wieder mal voll auf die Zwölf! Dachte er sich als er mit gefühlten 120 Km/h von Cedric ins Gesicht gefasst wird und zu Boden ging. Nicht nur das auch unter falschen Vorwand in einem Teich geschubst zu werden... Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein. Er muss zunächst einmal mehr wieder die Prügel einstecken um zu erfahren wozu überhaupt.
.....
........
ewige Zeit später
.... Er rumpelt jetzt auch noch die Treppe runter... ein Glück das er recht agil ist und sich nichts getan hat.... einen Blauen Fleck mehr oder weniger, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Einige Zeit später in der Zelle und einer recht amüsanten Unterhaltung mit der Schönheit in der Nachbarzelle war aus ihr leider nichts herauszubekommen. Wenig später dann wurde Nathan fürs erste von der viel zu engen Zelle mit den Gittern zu dicht an der Wand befreit, um ihn mitzuteilen das er mal wieder um sonst aufs Maul bekommen hätte....
Zuletzt geändert von Nathan Devan am Donnerstag 19. Januar 2012, 14:47, insgesamt 2-mal geändert.
Hudgarr Stolzenfels
Beiträge: 6
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Hudgarr Stolzenfels »

Traurigkeit war seit Tagen das einzige was Hudgarr empfand, denn seine schlimmsten Vermutungen hatten sich bestätigt.
Seit er die Reaktion von Cedric auf die Schreiben im Rathaus gesehen hatte, keimte in ihm ein Verdacht, dass er die Person kenne die, die Pferde gestohlen hatte und er hoffte inständig, das sie nicht erscheinen würde.
Die Falle war gerissen die sich Cedric überlegt hatte. Dennoch trat genau das unverhoffte ein, Sie kam. Das tun ihrerseits war für ihn eindeutig. Rache für all jene Dinge die Cedric und Rafael ihr angetan hatten. Doch waren die Monster aus Dünstersee nicht besser, das Brandmahl in ihrem Nacken war der Beweis zu was jene fähig waren.
Bei seinen Gedanken an die Alatari Brut wurde Traurigkeit zu Wut und daraus schäumte immer mehr der Hass. Dieser Hass der sich in ihm auftat lies in Dinge durch den Kopf schießen. „Düstersee dem Erdboden gleich machen“, schoss ihm durch. Dennoch wie sich zeigte war es gut, dinge erst mal zu überdenken. Sie machte es ihm vor, jene die im Kerker der Allianz saß, eingepfercht in eine der Kleinen Zellen im Keller. Rache ist ein Gericht was kalt serviert werden sollte, und nur sehr gut vorbereitet.
Lange schwelgte er noch in Erinnerungen und Überlegungen und kam zu dem Entschluss sie in der Feste der Allianz zu besuchen.
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