Wenn die Natur hilft bei Farbenproblemen

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Larel Dannen

Wenn die Natur hilft bei Farbenproblemen

Beitrag von Larel Dannen »

Immer wieder wanderte der Junge Druide umher in seinem Häuschen und Grübelte umher wie er das was er brauchte am besten erreichen konnte. Feuer.. Wie nur bekam er das Holz Rot... Gedankenverloren spielte er mit einem Küchenmesser herum dessen griff aus Zypressenholz war welches im Lichte des Küchenfeuers rötlich schimmerte. Genau! Für Feuer brauchte er Stäbe aus Zypressenholz... warum war er nicht selber darauf gekommen! Mutter Natur konnte ihm vielleicht bei seinem Problem helfen.

So zog der Junge Druide also los und stöberte in der Mutters Natur umher nach den Farben die er benötigte. Wind.. ja Wind bedurfte eines Weiss.. weiss nur welches Holz war weiss.. Esche war weiss ja genau! Und Birke! Das Wars Birkenholz war nicht so selten wie weisse Eberesche also würde er noch zwei Stäbe aus Birke brauchen und zwar aus Birkenästen welche ihre weisse Rinde nicht verloren hatten. Wind und Weiss ja das paste.. nur wie bekam er den Stab Blau.. Wasser war ja Blau und eine sehr angenehme Farbe nur als Holz kannte er keinerlei Blaues Holz.. aber Beeren gab es.. und Wurzelsaft mit dem man Blaue Farbe machen konnte. Sein Vater hatte damit immer Leder gefärbt und ab und an hatten sein Bruder und er sich die Gesichter mit Weidensaft in unterschiedlichen Mustern verziert. Es galt also zu prüfen ob er damit die blaue Färbung hinbekommen konnte. So machte er sich auf die Suche nach einer Weide deren Wurzelwerk auch tief genug reichte und Stark genug war das man ein wenig entnehmen konnte ohne die Pflanze nachhaltig zu schädigen. Immer wieder fand er Weiden doch so recht wollte ihm keine gefallen oder sie waren schlicht zu jung um sich am Wurzelwerk zu schaffen zu machen. Erst tief im Wald des Nebels nahe eines Teiches entdeckte er was er suchte. Eine uralte Trauerweide deren lange Äste wie ein Vorhang herab hing zum Boden und in seinem innersten Schutz bot für seine Besucher.
Er lagerte unter den Ästen des alten Baumes und lehnte sich an den Stamm um sich etwas auszuruhen. Sodann tauchte er in die Melodie des Liedes ein und begann die tiefe der Alten Wurzeln zu ergründen. Lauschte dem Klang ihrer Struktur und fand nach einiger Suche eine Wurzel nicht weit unter der Oberfläche welche wenn sie fehlen würde weder dem Baum schaden noch seine Standfestigkeit beeinträchtigen würde. So begann er langsam und stetig die Grasnarbe abzuheben und sich zur Wurzel vor zuarbeiten. Es dauerte eine Weile doch am Ende trug er ein grösseres Wurzelstück mit sich zum Hain. Das Loch hatte er verschlossen und sich ausgiebig mit frischem Wasser beim Baum bedankt für seine Spende. Immerhin war es ja für seine Brüder!
In seinem Häuschen angekommen begann er die Wurzel in kleinere Stücke zu zerlegen die er dann im Mörser vorsichtig zerfaserte. Die Fasern bildeten nach kurzem drücken bereits kleinere blaue Bläschen und färbten den Rand des Kupferbeckens seines Mörsers bläulich. Ein wenig Alkohol gab er dazu und zerrieb weiter das Wurzelholz bis eine leicht Ölige und sehr Bitter schmeckende blaue Brühe im Mörser angesammelt war die er abgoss. Das ganze wiederholte er mehrfach und mischte für den richtigen Farbton noch ein wenig Obzidianstaub hinein damit das Tiefe glitzernde Blau von Wasser auch erreichbar war. Wichtig war nur das er ein möglichst helles Holz beim Schreiner fand damit es die Farbe auch gut aufnehmen konnte. Sein Ziel war es das Holz damit zu tränken und so eine Blaufärbung herzustellen. Ein Blick zu seinen nun Blauen Fingern zeugte davon das dies so Eluive Wollte klappen könnte. Kurz versuchte er sein Glück an einem Pfeilschaft welcher nach ausgiebiger tränkung bläulich wurde. Nun hieß es nur noch reichlich Wurzelsaft aus den Fasern gewinnen und mit etwas Obzidianstaub verfeinern bevor es zur Probe aufs Exempel an einem ganzen Stab kam.
Er verkorkte alles nachdem das letzte Stück Wurzel verarbeitet war, und machte sich auf zum nächsten Handelshaus um einen Schreiner aufzusuchen.. bald schon würde er die Präsente für seine Brüder beisammen haben. Zwei rote Zypressenholzstäbe und zwei Stäbe vom Dunklen Braun, Dazu zwei Stäbe aus Birkenholz an dem die weisse Rinde noch anhaftete und zuletzt den Stab welchen er in der Blauen Flüssigkeit zu tränken gedachte. So würden alle Farben der Elemente vorhanden sein die er benötigen würde. Vorfreude machte sich in ihm Breit den schon in Kürze würde er seine Brüder beschenken können.
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