Zwischen den Träumen, die die Menekaner normalerweise hatten,
mischten sich in dieser Nacht andere hinein, ohne von den Träumenden
steuerbar zu sein, wie von einer anderen Macht in sie gesetzt.
Radeeh Bashir Die Wüste in der Mittagssonne breitet sich vor seinem
gesamten Blickfeld aus. Die Hitze der Sonne ist beinahe körperlich
spürbar. Wenn er sich umblickt, erkennt er nichts, als die Wüste. Keine
Palme, kein Kaktus, nur Düne um Düne. Ein leises Flüstern ist zu hören,
wie weit entfernte Hilferufe, doch nirgends kann man etwas erkennen.
Mit einem mal ein Beben, ähnlich wie das, das einige Tage zuvor Menek'Ur
erschütterte. Die Sanddünen geraten in Bewegung, drehen und wirbeln
um Radeeh herum, erreichen ihn aber nicht. Er rührt sich nicht, ihn betrifft
die Bewegung nicht. Der Sand der Wüste bildet einen Strudel in dessen
Mitte er steht. Tief frisst sich der Strudel in die Wüste, bis weit unter ihm
ein Loch erscheint. Vermutlich ist es groß genug um einen Menschen
hindurch zu lassen, aber es ist weit entfernt. Er kann einen nun lauten Ruf
hören: "Besinnt euch auf die alte Kräfte". Dann schleudert etwas aus dem
Loch hervor, Blau und ohne erkennbare Kontur. Direkt auf Radeeh zu.
Unabhängig von einander haben zwei den gleichen Traum, ohne den
jewals anderen in dem Traum sehen oder wahrnehmen zu können.
Aalim & Saahir Ifrey
Ein jeder von ihnen steht im Mittelpunkt eines großen Pentakels, Die im
Wüstensand gezeichneten Linien pulsieren in einem schwachen blau. Sie
scheinen aus einer dickflüssigen Substanz zu bestehen, die weder in den
Sand sickert, noch verläuft. Um das Pentakel herum stehen 5
Menekaner/Menschen, undeutlich und nicht erkennbar um wen es sich
handelt. Sie stehen ruhig da, wie Statuen - die Arme von sich gestreckt
und den Kopf den Himmel gereckt. Stimmen sind zu hören, melodisch wie
eine Beschwörungsformel aber für die Träumenden nicht zu verstehen.
Der Sand der endlosen Wüste um sie herum beginnt sich zu drehen und zu
wirbeln. Nur um das Pentakel herrscht Ruhe. Die Stimmen verstummen
und das gesamte Pentakel und der Sand darunter beginnt blau zu
pulsieren. Aalim/Sahir stehen weiter in der Mitte, als sich der Boden unter
ihnen auftut. Sie fallen nicht. Nur eine alte klingende Stimme ertönt:
"Besinnt euch auf die alten Kräfte". Das Pulsieren des Sands und des
Pentakels nimmt zu und das damit verbundene leuchten wird so grell, dass
alles in ein blau-weißes Licht getaucht wird, bis nichts mehr erkennbar ist.
Ein jeder von ihnen steht alleine in den Weiten der Wüste. Sie blicken gen
Horizont, wo man die Umrisse einer Stadt erkennen kann. Über der Stadt
kreist ein großes, flammendes Wesen. Doch dann erleuchtet der Himmel
in einem Blau-Weiss und ein weiteres, weit kleineres Wesen erscheint am
Himmel. Es umkreist den anderen. Weiter unten in der Stadt sind eine
Menge gerüsteter Menekaner/Menschen zu sehen. Einige von ihnen
strecken ihre Klingen gen Himmel, von denen ein leichter Lichtschein
ausgeht, die anderen warten mit gezückten Waffen.
Ali, Abaan Bashir, Cetem Falah, Jumanah Bashir
Ein jeder sieht sich selber in der Salzmine stehen, um ihn herum einige
Karren voll frisch gesammelten Salz. Plötzlich kommt Bewegung in die
Salzkristalle, sie hüpfen und springen und sammeln sich. Es vergeht
einige Zeit bis man erkennt, dass sie eine Gestalt bilden, größer als ein
Menekaner, aber doch mit menschlichen Zügen versehen. Dort wo die
Beine sein müssten, bilden die Salzkristalle eine stabile, aber sich
bewegende Säule. Dieses Wesen, aus Salz geformt, strahlt eine Aura aus,
wie sie sonst nur die ältesten bekannten Wesen besitzen. Keines Wegs
feindlich öffnet sich ein Spalt am Kopf des Wesens, wie ein Mund und
Worte erklingen von überall her durch die Salzmine: "Besinnt euch auf die
alten Kräfte".
Die Zeit der Beben war wohl vorbei. Schade konnte der alte Zausel doch sogut in dem leichten wackeln schlafen. So Ausgeruht und Gestärkt wie in dieser Zeit, durften Maryam und die andere seines Hauses ihn noch nie erlebt haben.
Doch nun, nachdem die Stadwache durch ihre Tür trat und berichtete, was in der Stadt vor sich ging, hatte er Angst. Was ist wenn das Feuer zu ihm kommt? Wenn es durch die Mauern des Hauses kommt, was wenn Abaan nicht richtig gearbeitet hatte?
Juma und Maryam versicherten ihm, dass sie auf ihn aufpassen würden wenn er schlief. Er hatte ja auch noch das Kissen von Maryam mit welchem man Feuer ausschlagen konnte, zumindest das seines brenners welches er vor ein paar Wochen vergessen hatte.
Doch wer weiß? Sicherheitshalber schlief der alte Zausel die letzten Nächte immer noch unter einem Pyrian Drachenschild, das würde wenigstens etwas bringen, so hoffte er.
Doch nun? Nun kam das Feuer in seinen Träumen zu ihm..er konnte nie mehr machen als der Stadtwache helfen und zusehen, so wie in seinem Traum vielleicht auch Wegrennen..?
Der alte war an den Morgenden nun wieder Mürrisch, schimpfte erst mit seinen Reagenzien und Tränken, dann mit dem erst besten Familien Mitglied. Schaffte immer mehr Pyrian Erz in seine Kammer und verbrachte mehr und mehr Zeit in jener. Hie und da wurde mal ein Faß beschriftet mit: "Feuerschutz!....Vielleicht" ... "Feuerschutz...Gut"...."Brandsalbe" aus seiner Kammer geschafft und einem der Stadwache in die Hand gedrückt. Wegrennen wollte er noch nicht, aber mehr konnte er wohl nicht machen.
wohliges Raunen ist aus Radeeh's Zimmer wärend des Traumes zu vernehmen als er die warmen Sonnenstrahlen im Schlafe verspürt. Doch hällt dies nicht lange an. Er mag fast starr daliegen als er die Stimme vernimmt und kurzerhand danach zuckt er zusammen aufgrund des sich bildenden Strudel unter ihm und dem blauen Schatten der aus jenem hervorschleudert. Schweißperlen bilden sich dabei an seinem ganzen Körper ehe er dann nach einer weile als der Traum vergangen war aufwacht und sich schlagartig aufsetzt. Verwirrt blickt er sich dabei in seinem Raum um sich unsicher ob dies gefühlte nun der Realität entsprach oder nur ein wirrer Traum war. Er wischte sich dann den Schweis aus seinem Gesicht und beschloss im selben Moment am nächsten Tage im Tempel um Rat zu fragen um über das erlebte zu sprechen. Radeeh nahm dann noch einen Schluck Wasser zu sich um sich dann wieder nieder zu legen und weiter in Ruhe zu nächtigen.
immer wieder wirft sich der Beleibte Menekaner auf seinem Teppich hin und her und ächzt und Stöhnt dabei als hätte er schwer zu schaffen. Am nächsten morgen dann wird man ihn in der Salzmine sehen wo er jeden Meter der Stollen absucht und einen jeden Salzhaltigen Steinbrocken aufnimmt und aufs genauste untersucht nach beschaffenheit und Strucktur. Dabei murmelt er unverständliches und wirkt sehr mit tiefgehenden Gedanken beschäftigt. Gegen Abend dann wenn man das Bashirhaus sieht entdeckt mann eine Salzfigur welche wohl der Traumgestallt recht nahe kommt und einen Breiten Menekaner welcher übereifrig beschäftigt ist dies Gebilde seiner Träume in Form und Salz festzuhalten.
Ali erwachte schweißgebadet. Er hatte einen Alptraum. Nicht, dass Alpträume bei ihm selten vorkämen… im Gegenteil! Er träumte ständig von Piratenhorden die ihm hinterher jagten, von Drachen und Dämonen die ihn versuchten aufzufressen, von Schlangen und Skorpionen die ihn versuchten zu vergiften und von bösen Zauberern (manchmal sogar menekanischen) die versuchten ihn mit ihren Blitzen zu treffen.
Doch dieser Traum war anders…
Ali träumte von einer Art Salzgeist, einem Salzelementar… Ein Wesen das ganz aus Salz bestand und doch den Oberkörper einen Menschen besaß. Es war einfach furchteinflösend!
Doch zum Glück war es nur ein Traum… Alles nur ein Traum.
Am nächsten Abend unternahm Ali einen kleinen Spaziergang durch die teilweise brennende Stadt, betrachtete die Schäden des Drachenangriffs und blickte neugierig umher.
Doch… was war das?!
Vor Abaans Haus stand der böse Salzgeist von dem Ali noch in der Nacht zuvor geträumt hatte! Und Abaan stand in gebückter Haltung direkt vor dem Untier! Abaan war wohl gerade dabei sich dem Wesen zu unterwerfen!
Sofort griff Ali nach einigen Steinen und warf sie gezielt auf den Kopf des vermeintlichen Salzelementars. Näher heran traute er sich nicht, aber er musste auch irgendwie Abaan helfen. Er durfte es nicht zulassen, dass dieses Salzmonster Abaan auffraß oder ihn gar in Salz verwandelte!
Immer wieder warf Ali Steine in Richtung des Salzgebildes und einige davon dürften auch den Kopf der Statue treffen und dort Schäden anrichten.
Zuletzt geändert von Ali am Freitag 18. November 2011, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.
Als Jumanah früh am Morgen erwachte, schüttelte sie kurz den Kopf über ihren Traum und begann ihr Tagwerk.
Wie jeden Tag besuchte sie jeden Tag mindestens einmal ihre Familie am anderen Ende der Stadt, doch als sie diesmal näher kam, erschrak sie heftig.
Vor dem Haus stand genau die Salzgestalt die die ganze letzte Nacht in ihrem Traum herumgespukt war.
Sie rief laut in die Richtung der Gestalt,"geh weg, los weg da! Bist du gut oder böse zu uns?" Doch als die Gestalt sich keinen Zentimeter bewegte, nahm sie eiligst Reißaus und lief nach Hause zu Cetem, um ihm von ihrem Traum und den Geschehnissen zu erzählen.
Zuletzt geändert von Jumanah Alisha am Samstag 19. November 2011, 08:43, insgesamt 1-mal geändert.
Ghaazi war noch nicht einmal einen Tag zurück und schon gab es allerhand Arbeit um einer Bedrohung Herr zu werden welche über ganz Menekur seinen feurigen dunklen Schatten warf. Ghaazi konnte im ersten Moment seinen Ohren nicht wirklich glauben das es ein Drache war welcher nur mit seiner bloßen Anwesenheit die Schöpfungen Eluives in Asche verwandelte. Mann erzählte ihm auch von Träumen welche manche Bewohner Menekurs hatten... er aber hatte so etwas noch nicht gehabt und war was das anbelangte auch vorsichtig. Warum denn auch, er brauchte so etwas nicht, er war ein stolzer und mutiger Menekaner der wusste was zu tun ist. Zumindest machte er sich des Abends wenn er den Sternenhimmel vom riesigen Hausdach seines Überdimensionalen Hauses welches komplett leer stand hinauf blickte seine Gedanken und schmiedete Pläne.
'' Keine Macht ist größer als Eluive oder unser Emir! ''
Immer wieder sprach er halb wach, halb vor Müdigkeit im Delirium jene Worte vor sich hin.
Er hatte mit Absicht jenes Haus gemietet um seine Vorbereitungen gegen die Gefahr voran treiben zu können, hier auf dem Hausdach war genug Platz und hier würde er auf Drachenjagt gehen.
Die Sonne strahlte durch die das karge Laub der Wälder welche auf Gerimor lagen, und das kraftvolle schlagen einer Axt war bereits noch fast in der Morgendämmerung zu hören welche scheinbar voller Tatendrang und Kraft in einen Baum nach dem anderen gewuchtet wurde. Ghaazi schnaufte schwer während er einen Baum nach dem Anderen zu Fall brachte. Blutige Schwielen hatten sich bereits auf seinen Handflächen gebildet und trotzdem gab er nicht auf ehe er nicht genug brauchbares Holz zusammen hatte.
Es war bereits Abend geworden und die Sonne ging hinter den Bergen unter als Ghaazi seine letzte Holzfuhre durch das Fischerdörfchen Bajard auf das Schiff nach Menekur mit einigen Lasttieren transportierte.
In der Nacht hörte man es noch von seinem Hause Hämmern und das Geräusch eines Hobels welcher unermüdlich versuchte das Holz zu formen war zu hören. Als die Sonne wieder aufging war das Hämmern und Hobeln bereits verstummt und lediglich ein leises Schnarchen war vom Hausdach Ghaazis zu hören..... es hatte bereits Formen angenommen und ein angefangenes Konstrukt welchem aber noch diverse Bauteile fehlten ragte von einem der höchsten Häuser Menekurs bedrohlich in den Himmel.
Abaan müsse ihm helfen, das wusste Ghaazi, so wollte er jenen am heutigen Abend einen Besuch abstatten, zumindest war das ein Teil seines Planes welchen er unzählige Male wären der ganzen Zeit bei der Arbeit durch seinen Kopf vor und zurück spulte.
Zuletzt geändert von Ghaazi am Dienstag 29. November 2011, 01:56, insgesamt 2-mal geändert.
Egal was, egal wer auf Menek'Ur. Ein jeder auf der Insel wurde des Nachts in seinen Träumen unterbrochen, es war wie ein Einschub - ein Traum der in Erinnerung blieb.
Ein Wesen - bläulich/weiß in seiner Gestalt mit menschlichen Zügen,
aber größer, älter und mächtiger als ein Menekaner.
Es schien keinerlei Gefahr darzustellen, doch zeigt es, dass es besorgt um
das Ergehen der Menekaner und die herrschende Bedrohung ist.
Fortgeschrittenen Magiern, dem Hause Omar, sowie Radeeh und einigen anderen erprobten Säbelschwingern kann die eigene Verbundenheit zu diesen Wesen auffallen.
Wie ein Echo erklingen in den Köpfen der Bewohner
die warnenden Worte: "Besinnt euch auf die alten Mächte und eure Stärke.
Unsere Kraft alleine ist nicht genug. Der Bann des Flammenden, der sein
Fleisch schützt muss gebrochen werden. Kraft, Zielstrebigkeit und
Verbündete führen euch zum Ziel. Doch wird dies nicht die letzte Pr...."
Apprupt endet dieser Traum. Und nach einiger Zeit setzen die normalen Träume der schlafenden Menekaner wieder ein.