Der Griff zu Schwert und Schild -- Die Suche nach Bestimmung

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Yorik Gruenwald

Der Griff zu Schwert und Schild -- Die Suche nach Bestimmung

Beitrag von Yorik Gruenwald »

Prolog
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Yorik lehnte an einem Fass im Rumpf der Fähre, während die Wellen immer wieder das Schiff in Bewegung versetzten. Erst versuchte er einen sich auf einen fixen Punkt zu konzentrieren aber das Geschaukel machte das unmöglich. Das Rumoren im Bauch und das zwicken im Gedärm war unerträglich. Er hasste Schifffahren. Dann der Versuch mit geschlossenen Augen und schweifenden Gedanken sich abzulenken, aber das Knarzen vom Holz und Gebälk machte auch diese halbseidene Idee zu Nichte. Hätte er doch nur seinen Stolz überwunden und das Gold seines Vater genommen. Aber nein nicht nur das er das Handwerk des Vaters verweigerte nein nun wollte er, in den Augen seines Vater, diese wahnwitzige Idee verfolgen. Yorik träumte davon ein Schildknecht zu werden vielleicht sogar in einer Armee einen Rang begleiten, Für Ehre und Stolz einstehen und mit dem Banner Temoras großartige Schlachten gewinnen. Er hatte soviel gelesen über die schillernden Ritter in ihren Rüstungen wie sie mit starken Arm den Feind in die Knie zwangen. Heldengesänge über Paladine die aleine es mit dutzenden Feinden aufnahmen. Er mochte diese Sagen und Geschichten, von Helden und Kriegern. Er hingegen, zwar aus gutem Haus, sollte wenn es nach seinem Vater ginge Küfner werden. Es Lag nicht daran das er sich vor harter Arbeit drücken wolle. Jedoch hat noch nie ein Küfner eien Schlacht gewonnen, wurde eher selten in Arien besungen oder gar von Kronrat geedelt. Nein Küfner war zwar ein solider Beruf aber mit 27 Jahren hat man noch Träume. So hatte er gespart für die Überfahrt nach Gerimor um dort seinen Traum zu Leben. Mutter hatte ihm sogar etwas Kleidung zusammen gepackt. Als das Schiff den Hafen Grünfurts verlies war er voller Eifer und Tatendrang, doch grade im Bauch dieses morschen Kahns betete er zu Temora das dieses Geschaukel bald ein Ende habe. Wenn der Mensch fürs Wasser geboren wäre hätte er doch Kiemen, dachte sich Yorik.
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Plötzlich wurde aus dem Krähennest der erlösende Ruf laut: "Hafen in Sicht". Endlich würde er der schwankenden Unterwelt des Schiffes entkommen und mehr noch endlich an Land und auf Gerimor sein. Als er anheuerte und der Käptn fragte wohin, sagte Yorik nur Gerimor. Und selbst als der Käptn ihn seltsam ansah lächelte Yorik nur. Er kannte nicht einen Ort auf dem Festland, nur jene die er in den Geschichten gelesen hatte. Meistens waren dies Burgen oder Schlachtfelder selten Ortschaften oder gar Häfen. Als der Weg über die Planke führte die zum Glück nicht im offenen Meer endete, wanderten die Augen Yoriks über die Dächer des Ortes. Es war eine Handwerker Siedlung am Fusse eines grossen Berges. Ob dies jedoch der Unheilsberg war, aus den ettlichen Hymnen der Helden konnte er nicht einschätzen. Die ettlichen namenlosen Wachen in blau goldener Uniform wechselten sich mit den strebsamen Handwerkern ab, die am Hafen ihre Waren feilboten. Er schlenderte über den Pier und sein Blick traf eine junge Frau von elfenähnlichem Anlitz. Da sie anscheinend auch ihn ansah sagte Yorik eher verlegen als mutig, eine knappe und eher schüchterne Grußformel. Die junge Frau grüsste freudig zurück, nein mehr sie fixierte IHN und begann ein Gespräch. Yorik war nahezu überumpelt in seiner Heimat hätte so ein Mädchen nie ihn einen einfachen Küfnerssohn angesprochen. Doch hier auf Gerimor war der erste Eidnruck, sein erstes Erlebnis das kennenlernen einer bezaubernden Maid. Man verlor sich ins Gespräch und mit der Dauer taute Yorik auf. Er erkundigte sich nach dem Ortsnahmen und sprudelte nur so vor Charme und Neugier. Er konnte sogar das Interesse wecken von Laurelia, welch bezaubernder Name. Und bevor ihn das Glück zu verlassen droht, bot sie ihm doch glatt die Mitreise in eine große Stadt des Reiches an, Ihm einem Fremden.
Da sass er wieder im Bauch des Schiffes, aber etwas war anders das Unbehagen der Anreise war weg. Denn nun hatte er einen Punkt auf den er sich fixieren konnte. Die Frau erklärte ihm allerhand von interessanten Dingen. Sie war wohl etwas wie eine Gelehrte oder vielleicht sogar Alchemistin denn sie sprach durchgehend von einem wichtigen Unterricht den sie nicht verpassen durfte. Und so verlor er sich in ihre Stimme und Augen. Erst an Land auf dem steinernden Pier des Hafens kam er zu sich, hinausgerissen aus seinem Traum. Was willst du denn Arbeiten. Die Frage bohrte sich grade in sein Hirn. Solle er sagen das er nur ein einfach Küfner ist? Doch der Stolz überwund seine Vernunft. Ich denke ich werde mich dem Regiment anschliessen. Laurelia schien dies auch wirklich zu gefallen denn nachdem sie Yorik den Weg wies, meinte sie keck: Dann werdet ihr mich ja beschützen und wir sehen uns bald wieder. Yorik blieb noch Minuten am Pier stehen, wie versteinerd und lächelnd, selbst als sie schon gegangen war. Als er sich besann, war der Entschluss gefasst er würde zum Regiment gehen.

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Zuletzt geändert von Yorik Gruenwald am Freitag 30. September 2011, 10:22, insgesamt 8-mal geändert.
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