Befehle, Truppenbewegungen und das Wetter

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Gast

Befehle, Truppenbewegungen und das Wetter

Beitrag von Gast »

Soldaten, aufgeweicht vom starken Regen, eilen schwer gerüstet zum Kriegsplatz der heiligen Stadt.. Schnell steht fest, dass gen Bajard gezogen werden soll, um die dortigen Soldaten zu unterstützen. Starke Wind sowie auch der Regen mögen die in der Formation stehenden Soldaten immer wieder ins wanken bringen. Durions Gesichtszüge mochte kühl und ernst wirken, jedoch machten sich Zweifel breit, ob dieses unterfangen gen Bajard zuziehen, unter diesem Sturm, glücken möchte. Er entschloss sich trotzdem das Heer aus der heiligen Stadt zuführen.. auf dem Weg nach Bajard, machte der durch den Regen aufgeweichte Untergrund mehr und mehr Probleme. Eine Meldung nach der anderen erging an den Leutnant, dass erneut ein Truppenteil aufgrund der Witterung aus der Formation brach und zurückfiel. Mühsam und anstrengend mochte der Weg gewesen sein, ehe die verbliebenden paar Truppenteile Bajard erreichten. Die Soldaten mochten erschöpft und müde sein, auch ihm selbst, mochte man die Strapazen ansehen. Jedoch erging trotzdem der Befehl, dass die Wachengänge verstärkt und Eingang soauch Hafen gesichert werden sollen.
Morgon Tar Adan
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Beitrag von Morgon Tar Adan »

Morgon Stand auf der Mauer Bajards, die nassen Haare hingen ihm ins Gesicht und der kalte Wind peitschte den Regen weiter gegen seine regennassn Kleider. Die Rüstung spiegelte in fahlen Licht der Laterne die Straße vor Bajard wieder.

Hier und da entkam ein leises Husten seine Mund.

Verdammtes Dreckswetter ... ich hoffe, die Hurendiener verrecken daran bevor sie ier ankommen!

Seine Laune war nicht die Beste - in Nächten wie diesen, nass, kalt, windig, spürte er sein Alter von nunmehr 50 Wintern umso mehr.

Doch sollten sie nur kommen! Er hatte Stafan mit ein paar Ölfässern in die Kommandatur und die Bank gesendet. Sollte die Verstärkung aus Düstersee und Rahal nicht rechteitig angreifen, so würde er weigstens diese Gebäude in Flammen stecken lassen um den Hurendienern wenigstens ein kleines Geschenk urück zu lassen. Staffan wartete nur darauf.

Wie schön wäre es, wenn das Feuer schon brennen würde. Würde es doch wenigstens diese verdammte Kälte vertreiben.

Was Morgon nicht edacht hatte war, dass dieses Wetter wohl jedes Feuer recht schnell löschen würde. Aber man kann ja schließlich nicht an alles denken.
Gast

Beitrag von Gast »

Die Soldaten mögen müde von der langen Nacht sein, der Sturm mag mehr und mehr an ihren Kräften zerren. Unbeeindruckt dessen, erhalten einige Soldaten den Befehl Holz aus dem Wald heranzutragen um jenes an einem Ende anzuspitzen und das andere Ende in den Boden zu rammen, sodass man von einem kleinen Wall sprechen mag. Hektisches treiben mag so kurz vor der Schlacht noch in Bajard zusehen sein.
Morgon Tar Adan
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Beitrag von Morgon Tar Adan »

Als Morgon die Schlacht nicht mehr überblicken konnte - dank des Getümmels rief er laut:

Staffan, brenn das verdammte Kaff nieder! Los!

Er bekam nicht mehr mit, ob Staffan den Befehl ausführen konnte. Im Verlauf des Gefechts wurde Morgon von mehreren Kämpfern zu Boden geschlagen, Blut lief aus vielen Wunden. Er schaffte es gerade noch, den Seiteneingang Bajards zu passieren und seinen Weg gen Düstersee aufzunehmen. Zwar wurde er augenscheinlich verfolgt doch glücklicher Weise erreichte er den Wald bevor die Verfolger ihn finden konnten.

Verdammte Hurendiener ... ich hoffe Staffan konnte die Lunten noch entzünden!
Zuletzt geändert von Morgon Tar Adan am Dienstag 27. September 2011, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Es war für ihn die .. Entspannteste Schlacht seid Jahren.
Entspannt weil er eigentlich gar nicht hier war ...
Entspannt weil er nicht die Führung nicht die Verantwortung trug.
Entspannt weil er eine Rüstung trug die nicht seine eigene war, die ihn unkenntlich für den Gegner machte.
Einmal war er nicht das Ziel Nummer eins der Gegner.
Einfach einmal sich Gegner suchen ohne umgeben zu sein von Scharen Kriegern die sich damit brüsten wollten einmal den Kronritter vom Pferd geschlagen zu haben.

Er ... er sollte sich schämen, genoss diesen Kampf.
Das Erstaunen von Gegnern die ihn angriffen das er sich nicht einfach so umbringen ließ, sondern sich gut zu wehren wusste.
Drei oder Vier Rahaler schlug er aus dem Sattel dann hörte er den Ruf.
"Staffan, brenn das verdammte Kaff nieder! Los!"
Sofort sah er sich um, drehte sich im Sattel nach diesem Ruf.
Doch den Rufer machte er nicht aus, nur einen Mann der.. eine Fackel in der Hand davon lief.
Eine Lunte zündete er an, eine Zweite vermochte er nicht zu erreichen da Rafael schon heranpreschte und ihn mit dem Schwert von seinem Tun abhielt.
Rafael war es egal ob der Mann überlebte die Sprenung, das Feuer musste verhindert werden.
Schon wendete er das Pferd, aber schon war ein anderer Streiter heran der auf der Lunte herumsprang und das anfängliche Glimmen erstickte
Bajard, schien tatsächlich gerettet.
Morgon Tar Adan
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Beitrag von Morgon Tar Adan »

Tief in der Nacht kehrte Staffan nach Düstersee zurück. Er hatte hierfür das kleine Ruderboot, welches Morgon für ihn am Steg nahe der Bank Bajards hatte festmachen lassen, genutzt.

Doch keine glorreiche Heimkehr war dies. Bajard war gefallen und nicht einmal das Feuer konnte entzündet werden.

Staffan hatte einen Schwerthieb über den Rücken und den Oberarm erhalten. Wo auch immer der Angreifer hergekommen war ... er war 'schnell' hergekommen. Langsam schleppte sich Staffan in das Anwesen der Söhne Hagaduns in Düstersee.


Morgon sah ihn hereinstolpern, nicht jedoch die Wunde, hierfür war es im Eingangsbereich des Anwesens zu dunkel.

"Staffan? Jetzt kommst du? JETZT ? Was war mit dem Feuer? Wie schwer kann es sein, zwei verdammte Lunten zu entzünden? Anscheinend muss man wie immer alles selb..."

Im Schein der Fackeln erkannte Morgon nun Staffans Wunden und hielt in seiner Strafpredigt ein.

"So ein dreckiger Mist ... sie haben dich wohl gut erwischt! Na komm, ich bringe dich ins Heilerzimmer. Ich hoffe, Cara ist da ..."

Dann war der Ruf durch das Anwesen zu vernehmen:

"CARA ! Wo steckst du? Wir brauchen hier deine Hilfe!!
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Cara DelMur
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Beitrag von Cara DelMur »

reinigen, versorgen, nähen, pflegen... eine Tinktur hier, eine Salbe da, ein Kräuterumschlag dort... und nicht zuletzt einige aufbauende Worte... mittlerweilen war es Routine geworden und mit jeder Verletzung wuchs ihr Wissen. Und so wurden auch Staffan's Wunden fürsorglich behandelt. Ein Trunk schenkte ihm einen schmerzlosen, tiefen Schlummer, während sie sich auf seine Melodie einliess und seinen Selbstheilungskräften nur einen leichten Stubs gab. Gestorben wurde heute nicht und nicht unter ihren Händen, heute nicht. Die Bewegung ihres Daumens auf seiner Stirn, mochte für einen der Krankenbesucher, wie eine fahrige Geste wirken, um ein Haar aus der Stirn zu streichen, jedoch würde sie ihm in dieser Nacht Alpträume ersparen und den heilenden Schlaf, den er dringend brauchte ungestört andauern lassen. So alles gut verlief war er nach einigen Tagen im Heilerzimmer, wieder halbwegs auf den Beinen.

Ein wenig Magengrummeln plagten sie immer noch und sie würde die Suppe die sie mit eingebrockt hatte noch auslöffeln müssen. Vielleicht nahm sie dazu doch noch Arulius Hilfe an.
Zuletzt geändert von Cara DelMur am Mittwoch 28. September 2011, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.
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