Ums Krähennest und mehr

Jane Jack

Beitrag von Jane Jack »

Die schwüle Hitze unseres Inselparadieses liess mich alle festen Kleidungsstücke in eines unserer Fässer verbannen, denn nur in luftiger Bekleidung konnte diesem tropischen Wetter ein Vergnügen abgewonnen werden. Wir alle verfielen in einen angenehmen, langsamen Trott, angelten, tranken, aßen was die Insel hergab und liessen es uns gut gehen. Klein-Esteban schien es nahezu perfekt getroffen zu haben, hatten ihn doch Minfay's Mädels sogleich ins Herz geschlossen. Nur zugern nahm man ihn mir ab, badete ihn, schaukelte und wiegte ihn in Madame Minfay's zauberhaftem Ambiente, dem Badehaus La Cabeza's. Ich stattdessen genoss die freien Stunden die es mir bescherte und durchforstete die Insel, auf der Suche nach den besten Angelplätzen . Es war eine Wonne einfach nur so rumzusitzen, eine stützende Palme in Rücken, ein Fläschchen Rum in greifbarer Nähe. Alle Mühe und Besorgnis des Festlands schien hier von mir abzuperlen.
Auch hatte ich zusätzliche Gesellschaft in unserem neusten Mitglied, dem Matrosen Vasco erhalten, ein lustiger und rotzfrecher Kerl mit dem man sich nach Herzenslust streiten konnte. Lisy kannte mich nur schon zu gut, als dass er sich auf etwaige Steitigkeiten einliess, mir jedoch bereitete es ein höllisches Vergnügen und so nutzen Vasco und ich nahezu jede Möglichkeit einen schäbigen Witz oder miese Bemerkung über den anderen fallenzulassen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ihm meine frisch aus dem Meer gezogene Schatzkiste auf den Fuss fiel und ihm den kleinen Zeh brach. Männer sind Waschlappen wenn es an Schmerzen ging.. und wir Frauen spüren instinktiv, wann wir uns auf wankende Planken begeben und somit hielt ich mich zurück und ärgerte ihn nur noch mässig, welch ein Jammer.
Lisy stattdessen war stets der Alte, selbst hier kam und ging er wie es ihm beliebte und ward manchmal tagelang nicht mehr gesehen, was er angesichts meiner säuerlichen Miene stets mit viel Arbeit auf'm Kahn und Schmuggelgeschäften gradezubiegen versuchte. Dann jedoch zuhause, überhäufte er mich mit Aufmerksamkeit, dass es einem schwindelig werden konnte. Verstehe einer die Kerle !
Ich liebte diese Insel... der wahre Ort um seine Seele heilen zu lassen und neue Pläne zur Ausrottung des gepuderten Geschlechts zu schmieden !! Yarrr !!


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Jane Jack

Beitrag von Jane Jack »

Schatten überm Krähennest

Es musste heraus, ich konnte es ihm nicht länger vorenthalten,bestand doch unser Verhältnis vor allem aus Vertrauen ineinander.Doch ich hatte Angst, noch mehr Angst als vor jedem Kerker des Landes, jedem Galgen, Angst vor seinem verzweifelten, traurig und enttäuschten Blick.

Das Schicksal ist ne Hure, so sagt der Volksmund, und beileibe hat er Recht. Was sonst hätte mich dazu bewogen, mich in einen jungen wilden Kerl zu verlieben, jemand der plötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht war . Unsere eigenen Leute hatten ihn aufgelesen. Vasco . Seit dem Tag an dem wir uns auf La Cabeza über den Weg liefen , schien es mich immer mehr weg zu ziehen vom Krähennest und meinem geliebten Gefährten. Ich gestehe, ich habs anfänglich auf die einsamen Stunden auf der Insel geschoben ,die Abwesenheit Jaron's, auf die ewig brennende schwüle Sonne, das sanft rauschende Meer, den heissen Strand und den Rum, der nirgends besser schmeckte als hier auf La Cabeza. Doch das waren nur fadenscheinige Entschuldigungen, Ablenkungen von der Tatsache, dass mein Herz sich jemandem zugewandt hatte, dem es sich nicht zuwenden hätte dürfen.
Anfänglich vergrub ich die beunruhigenden Sympatien unter kleinen Boshaftigkeiten der Person gegenüber. Neckte ihn wo ich nur konnte und liebte es mich mit ihm zu streiten.Alles nur, um mich ja dem Gefühl der zunehmenden Zuneigung zu erwehren. Ich bemerkte wie in mir zunehmend Groll aufstieg sobald Lisy Vasco mit irgendeinem Frauenzimmer verkuppeln suchte oder er selbst von Mifay's hübschen Mädels erzählte. Und so begab es sich, dass ich eines Abends am Fenster des Krähennestes stehend rein zufällig Vasco erblickte, ihn, der ebenfalls im Schein einer einsamen Kerze an seinem Fenster stand und zu mir herüber blickte. Just in diesem Moment war es, als würde der Himmel zu mir sprechen und mir mein Herz anzünden, auf dass es zu brennen und zu flackern begann. Ich vermag nicht mehr zu sagen wie lange wir beide dort standen und uns nur anschauten, den Blick in den anderen versenkend, liebevoll und voller Erwartung auf was da kommen könnte.
Die folgenden Tage vergingen wie im Rausch, kleinste Blicke, Aufmerksamkeiten, ja schon ein kurzes Berühren in zufälligen Situationen liess mein Herz beben... wir suchten uns , und mieden uns, denn wir beide wussten , es war Unrecht... Jaron würde ihn kurzerhand umbringen und mich verstossen... Esti ... was wäre mit Esti.. die Situation erschien auswegslos, doch so wie nun auch nicht mehr lebbar.
Es war am Abend nach dem Nebelfest als ich den verfluchten Ring aus der vermoderten Kiste zog. Ich hatte ihn angesteckt, der Gravur keine Bedeutung beimessend. Der Fluch Alatars. Vasco, der mir helfen wollte den Ring vom Finger zu bekommen, musste aufgeben, nur ein Abhacken würde den Ring freigeben... und wir entschieden uns, ihn Anbetracht das Opfern meines gar hübschen Fingers zu unterbinden, die Heilerinnen im heiligen Sumpf aufzusuchen.
Hinzu muss ich zufügen, dass ich im Geheimen jubelte, es verschaffte mir Stunden die ich mit Vasco zubringen konnte, legale Stunden, ohne Gewissensbisse... oh wie kann man sich selbst betrügen... denn nur einige kurze Zeit später lagen wir uns in den Armen um uns den ersten zarten Kuss zu geben. " Ich liebe dich schon lange, was sollen wir nur tun ?".

Stunden später stand ich nun da, vor Jaron, der mich aus todtraurigen Augen ansah. Tränen rannen über meine Wangen, wie nur konnte uns sowas geschehen.. waren wir nicht das innigste Liebespaar aller Zeiten gewesen ? Schicksal, du miese Hure..
Unsagbar schwer fiel es mir ihm davon zu berichten, ihm zu beichten , was mein Herz verbrochen hatte... Mein Jaron, nie würde es einen verständnisvolleren Kerl geben..
War ich dabei mein Leben wegzuwerfen, unser Kind, das Krähennest, wie sehr hatten wir es uns erträumt ein Leben auf La Cabeza zu führen, vereint nicht nur im Herzen , sondern auch im Leben, Raubzüge zum Wohl aller Armen ..nieder mit dem schnöseligen , gepuderten Pack !!!
Weinend klammerte ich mich an Lisy, wünschte mich zurück in mein vorheriges Leben, nur ihn an meiner Seite.
Doch da pochte mein Herz und brannte .. ich horchte auf und erkannte dies Pochen, dieses Sehnen.. Vasco ....
Ich vermochte mich nicht mehr zu regen... ich fühlte mich als ein Schatten meiner selbst... konnte man zwei Männer zugleich lieben .. oder war es abermals nur eine feige Entschuldigung für etwas was nie ausgesprochen werden sollte ?
Der Ring war tatsächlich ein Fluch... war er es , der uns zu diesem Kuss verführt hatte , der mein Herz zum Brennen brachte ?
Ich hasste mich, abgrundtief und innig...


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Zuletzt geändert von Jane Jack am Sonntag 20. März 2011, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Jane Jack

Beitrag von Jane Jack »

Nenne man mich wankelmütig, unstet oder gar unzuverlässig, trotz allem meine ich sagen können, dass ich mir treu geblieben bin, meinem Herzen folgend und drauf hörend. Trotz der berauschenden Glücksmomente und Liebe die mir Vasco schenkte, zog mich mein Herz zurück zu Jaron. Die Nacht, die unsere letzte sein sollte, hatte mir bewusst gemacht wie wichtig er mir war und dass sich unser beider Schicksale vereint hatten um den Rest des irdischen Weges miteinander zu gehen. Bis zum Galgen und zurück ... ich konnte ihn nicht verlassen.
So überraschte ich ihn inmitten einer staubenden Mehlwolke , ich hatte zuvor einen Mehlsack aus einem Fass auf den Fussboden befördert, mit der Frage : " Verschonst du Vasco, wenn ich dich heirate ?"
Lisy trieb dies, trotz heftigsten Niesanfälle, ein ungäubiges Lächeln auf das so traurige , insich gekehrte Gesicht.
Wir begaben uns an den Strand, alles aussprechend, den Sonnenuntergang in uns aufsaugend , als wäre es unser erster.
Und doch blieb ein Schatten zurück, Vasco.. wie nur sollte es jemals wieder heilen.. meine Seele blieb bei ihm, ihn beschützend, tröstend und streichelnd ....

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Zuletzt geändert von Jane Jack am Donnerstag 24. März 2011, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
Jane Jack

Beitrag von Jane Jack »

Mein Reisebündel vollgestopft mit dem Nötigsten, drei Flaschen Rum, etwas Obst und ner löchrige Decke hatte ich mich am Strand la Cabeza's niedergelassen. Hier würde ich bleiben, nach einer Antwort suchen, auf mein Herz hören und wenn es bis zum Ende meiner Tage dauern soll.Vorher würde ich zu keinem von ihnen zurückkehren.
Gestern hatte ich mich von den beiden verabschiedet, Rotz und Tränen vergiessend, Abschiedsküsse und Umarmungen austauschend.
Das sie mich noch immer mochten blieb mir ein Rätsel, so wankelmütig, mich für keinen der beiden entscheiden könnend.
Weder konnte ich es ohne Jaron aushalten, noch ohne Vasco... sie waren für mich wie der Tag und die Nacht, Sonne und Mond, Wasser und Land.. so unterschiedlich und doch so nah.. beim Klabautermann, wie sollte ich mich entscheiden. Alle bisherigen Taten waren einfach im Sande verlaufen , mir und meinen Gefährten mit jedem Tag mehr ein Stück mehr Selbstachtung nehmend...
nein.. es musste sein... auch wenn ich bisher nicht wirklich dran glauben konnte, dass ein Zurückziehen bei der Lösungssuche helfen könnte- zumindest konnte ich somit keinen weiteren Schaden anrichten, wäre doch Lisy's Pistolenkugel nahezu durch Vasco's Kopf gerauscht.. wie ich sagte, nahezu ... denn Lys zog die Pistole in letzter Sekunde fort : Ein Loch in der Wand zum Krähennest als Resultat, nachvollziehbar, denn der Abend unserer geplanten Hochzeit brachte Lisy die erneute Kunde dass ich mich nicht entscheiden könne...
Nein... bevor es Tote gab... Nein...

Die Sonne brannte heiss,nur erträglich durch die beständige sanfte Brise die vom Meer her Kühlung brachte und die feuchte Hitze der Inselwelt erträglich machtend.
Ich hatte mir ein Lager unter einer Palme bereitet, eine Feuerstelle für die Nacht vorbereitet, meine wenigen Besitztümer die hier vonnöten waren um mich gereiht..
Allein... so allein war ich bisher schon lange nicht mehr gewesen.. selbst den kleinen Esti hatte ich bei Madam Minfay lassen dürfen, sie, die grosse Mutter alles cabazianischen Seeleute, sie wusste dass ein Kind beim Nachdenken störte..
Nachdenken, das war jedoch schwierig, ging es doch um etwas, was mehr als dem Herzen zugeordnet war...
Sortiere deine Gedanken Jack... was wäre wenn ... und meine Gedanken flogen in die Vergangenheit. .. die erste Begegung mit Lisy, wie er dastand, mich angrinste, ich ihn kaum verstehen konnte ob seines Akzents.. unser Besäufnis im Tirell, den Fakt, dass wir seitdem unzertrennlich wurden.. meine Schwangerschaft.. Lisy's Freude darüber, wie ihm das Herz aufging und er mich nahezu auf Händen trug ... unsere Nächte in dem flohbesiedelten alten Fellen und Kissen vor'm Kamin des alten Krähennestes wenn er mich liebevoll 'mein Herz - mo cride' in der Sprache des Westens nannte,wie Ira ihn als "putzig" bezeichnete und wir über Lisy's Gesichtsausdruck schallend lachen mussten .... unser Umzug nach La Cabeza, das Ziel unserer Ziele , uns fehlte es an Nichts.. wir liebten uns und genossen das Leben, schmiedeten Pläne wie wir die Armen des Landes am besten rächen konnten, an welchen Gepuderten wir deren geplagte Seele laben könnten.
Just in dem Augenblick trat Vasco in mein Leben, wild und frech, leidenschaftlich wie auch sanft... er schaffte es, mein Leben binnen einiger weniger Tage aus allen Angeln zu heben.. ja, liess mich sogar vergessen, dass da je Türen gewesen wären... kurzum, ich hatte mich vollenst in ihn verliebt... scheisse...
Von allen Seiten hagelte es Tadel.. " Du hast ein Kind !! Jaron und du. ihr seid füreinander bestimmt.. Heirat hat nichts mit Liebe zu tun, sie ist nur da um kräftige Nachkommen zu zeugen.. um den Namen fortwähren zu lassen, so sagte Vallas, eifrig und bestimmt erklärend... andere gaben mir sogar den Rat die beiden Männer zusammen zuführen, sie würden sich vielleicht aneinander gewöhnen ?? Arrghh, nie und nimmer.. im besten Fall würden sie sich das ständige, einander erschiessen zu wollen auf einma die Woche reduzieren...
Vasco, der Kerl mit den bernsteinfarbenen Augen, sein Blick raubte mir den Verstand, seine Berührungen den Atem und seine rotzige Art liess mein Herz lachend hüpfen...
Doch wen von beiden liebte ich mehr ?
Wer kann es mir sagen, ich mir selbst ? Das Meer ?
"Schicksal.. kannst du mich hören , verdammt ?
Wozu schickst du mir gleich zwei auf einmal... spinnst duuuuuuuuuuu ?" rief ich in die tosenden Wellen des Meeres hinein...


[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/usami-surf-point-guraidhoo-2.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Jack am Freitag 1. April 2011, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Mittlerweile hielt ichs nicht mehr aus, täglich zog es mich mehrmals zum Hafen, zum Strand, Ausschau haltend nach Jaron. Nur wenige Wochen nachdem wir endlich beschlossen hatten unserem Kind den Namen Sylva zu verpassen und uns das Ja-Wort zu geben, war er verschwunden. Schmuggelfahrt sagte er beiläufig, er käme bald zurück.... Ich spuckte in die Gosse und kickte ein paar zertretene Muschelreste mit der Spitze meines Lederstiefels über die staubige Hafengasse. Wo verdammt nochmal bist du Jaron ?
Abermals machte ich mich auf zum Hafen, gab vorher Klein Esteban bei Minfay ab, drückte ihm zuvor einen dicken Schmatzer auf das Pausbäckchen. " Treib Minfay nicht in den Wahnsinn, hörst du ? ... Ich komme bald zurück!" Der Kleine wurde seinem Vater immer ähnlicher, das dunkle Haar und der ernste ruhige Blick .. still sass ich oftmals einfach nur da und beobachtete ihn... Esteban... mein Sohn..
Am Horizont nichts als die See und Wolken... kein Mast, kein Segel.. ich hasse dich Lisy.. wo verdammt steckst du ? Lange noch stand ich da, grübelnd in welchem Kerker ich zuerst nach ihm suchen sollte... man wird das Pack in alle Himmelsrichtungen schicken müssen.. wir werden ihn finden , koste es was es wolle !


[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/bretagne-meer-3.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Dienstag 30. August 2011, 20:02, insgesamt 2-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Das schmutzige Zuberwasser ergoss sich über den Boden der Badekammer, die Mühe es über den Balkon auf die Gasse zu kippen machte ich mir garnicht erst.. es wird schon seinen Weg nach unten finden... und schon bald wurden ein Stockwerk unter uns die ersten nassen Tropfen sichtbar.
Ich hielt einen weiteren kleineren Eimer in der Hand als ich aus der Türe in den Hausflur kam, als ich unvermittelt Jaron in die Arme lief . Jaron !!! oh Jaron ! Mein Herz setzte vor Freude einen Herzschlag lang aus und wollte mich schon in die Arme meines geliebten und vermissten Gefährten schmiegen als mich sein veränderter Blick auf Abstand hielt. Lisy ? Und etwas in mir bewirkte, dass sich mein Herz zusammenzog, und mir ein Schauer kalt den Rücken hinunterlief ."Verdammt, wo bist du so lange gewesen ?" Gewiss war der Unterton meiner Stimme nicht zu überhören, es schwang Eifersucht, Misstrauen und Angst in ihr doch Jaron lächelte verträumt ins Weite, schien durch mich hindurch zu blicken was meine Wut nur noch steigerte. Verdammter Narr.... ich drängte ihn zu berichten.. fünft lange Mondläufe war er verschollen gewesen, tagein und tagaus hatte ich gebangt und mir die Beine am Strand in den Bauch gestanden... und er lächelt nur dümmlich ... beim Klabauter, sag schon... hat man dich eingekerkert... ? Aye, das hätte man wohl, jedoch nur kurz und in einem Provinzloch, noch nicht einmal Eisenbeschläge habe die Türe gehabt... er sei herausgestiefelt, beinahe ohne Schwierigkeiten.... und sei weiter zur See gefahren, bis er sie traf ... Sie ?? Mein Blut schien einen Augenblick lang in den Adern zu gefrieren .. Was meinte er mit 'Sie ' ?? Mittlerweile saßen wir auf den Fellen im Schlafgemach, er in sicherem Abstand zu meiner Wenigkeit, wohl aus Angst vor meinen unkontrollierten Wutausbrüchen erzählte er wie er von einer der bezauberndsten Stimmen die er zeitlebens vernommen habe, herbei gelockt worden sei... er könne sich nicht mehr an Vieles erinnern, nur habe er Glückseeligkeit, Geborgenheit und einen wunderbaren Frieden empfunden .. sie habe ihn mit sich genommen... und zu meinem Einwand dass er mehr als fünft Mondläufe vermisst wurde trat wieder dieses entrückte Lächeln auf sein Gesicht, mich nicht mehr wahrnehmend, nur noch in dieser Erinnerung schwelgend.
Da packte mich die blinde Wut und Verzweiflung ! Ich warf meine halbleere Rumflasche knapp an seinem Kopf vorbei und liess jene am Kamin zerschellen.... Tränen rannen meine Wangen herab, ich vermochte es nicht zu glauben, mein Gefährte hatte sich auf eine Meerjungfrau eingelassen, einen Wassergeist, halb Frau , halb Fisch. Vorangetrieben von dem zwingenden Gedanken die Seele und das Herz des Mannes zu gewinnen und somit ihren Fluch zu lösen hatte sie mir meinen Gefährten gestohlen und der Idiot war auf dieses bösartige Wesen hereingefallen.
Wie ich Jaron nun der Untreue bezichtigte , tat er gar unschuldig, ja wenn nicht sogar erstaunt über meine Verdächtigungen murmelte er nur immer wieder .. " Aber ich kann mich an Nichts dergleichen erinnern, wie kannst du nur daran denken ?!!! "
"Beweise es mir .. vorher kommst du nicht unter mein Fell ", zischte ich ohnmächtig vor Enttäuschung und Wut und mein Herz schmerzte als er letzlich ging und hinter sich unsere gemeinsame Wohnungstür schwer ins Schloss warf.

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Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Die Tage vergingen, doch Jaron dachte nicht daran mir einen Beweis seiner Treue zu liefern, scheiss der Hund drauf... ich brauchte ihn nicht... wütend redete ich mir ein, dass es auf dieser Welt auch noch andere Männer geben würde, und zur Not, pah, wozu brauchte man überhaupt einen dieser Gattung, nichts als Ärger brachten sie einem nur ein. So ergab es sich , dass ich einen gewissen Helmgart in Bajard beim Angeln traf... ein wahrer Glücksbringer, zwar auch ein Mann, aber was solls... ich mochte ihn und ich zog in seiner Anwesenheit gleich zwei glitschige Schatzkästlein aus dem brackigen Bajarder Wasser. An dem Kerl war was dran, baumgross und ne scharfe Zunge.. sowas konnte die Bruderschaft gebrauchen... kurzum, wir landeten bei uns im Krähennest, Jaron, Vasco, Gracia.. allesamt nahmen ihn unter die Linse.. ich lass ihm die Zukunft aus einem feinem Fischdarm.. er solle den Wald und die Pfeile meiden, der Tod würde dort lauern ... der Platz hoch oben im Krähennest würde ihm das Glück bringen... doch Helmi , so nannte ich ihn bereits scherzeshalber schien sich nicht festlegen zu wollen... redete nur von einem Ziel... hmm... nun .. wie dem auch sei.. als Jaron und ich dann schliesslich alleine waren ging die Luzi ab.. Geschrei und Gebrüll, Vorhaltungen.. ich schien mich in eine Furie , einen wahren Hausdrachen verwandelt zu haben... Lisy gab nicht kleinbei, nein, er fluchte und lief grün an ... so nahm ich Abschied.. schon recht angetrunken und segelte auf's Festland , stolperte in die nächstbeste Spelunke und fand mich heute Morgen mit brummendem Schädel in einem Pferdestall und dessen frischem Heu wieder. Wie tief waren wir nur gesunken, Lisy und ich waren einst die besten Freunde, ja ein Liebespaar gewesen, ja nahezu ein Vorzeigeexemplar was Vertrauen und Komplizität anging... und ich machte ihm wegen ner durchtriebenen Meerjungfrau eine solche Szene ? Anstatt ihm, wie schon Vasco geraten, zu vergeben und zu vergessen, froh zu sein , das dieses heimtückische Wesen ihn nicht mitsamt seines neues Goldzahns verspeist hat . So lag ich im warmen Heu, beinahe schon reumütig dahin träumend ... Ja, ich würde ihm grosszügig vergeben, ich wollte keines dieser langweiligen fetten Hausdrachen werden, nie und nimmer würde ich so enden wollen... ich raffte mich auf um das nächste Schiff nach La Cabeza zu erwischen, zupfte einige Strohhalme aus dem Haar und machte mich auf den Weg.
Ich würde Lisy etwas Wildkraut mirbringen, das ganz frische, die feinen hellgrünen Spitzen mochte er am liebsten und kaum auf unserer Insel angelangt nahm ich den Umweg über die Werft , hin zur Plantage.
Zuerst dachte ich mein vom Saufgelage getrübter Blick spiele mir einen Streich, doch da zappelte sie.. eine grosse kräftige Schwanzflosse. Bei genauerem Hinsehen bot sich mir ein Bild der mich recht dümmlich mit offenem Mund dastehen lies. Dieser mannsgrosse Fisch schien einen weiblichen Oberkörper zu haben, goldrotes Haar fiel ihr über die blassen Schultern als ich schon eine betörende Stimme wahrzunehmen schien... gewarnt vor ihrem Zauber nahm ich die Beine in die Hand und lief so schnell ich konnte .. schreiend : " Vaaaaaaascooooooo !! " Atemlos sprintete ich das kurze Stück zu Vasco's Unterkunft und stiess laut keuchend die Türe auf . "Du glaubst nicht, was sich in meinen Netzen verfangen hat Vasco... das Fischweib !!!" Vasco lachte , hielt mich auf Abstand und sprach von ner Fahne die ich vor mir hertrug ... "Vascoooo, so glaub mir doch, da hat sich Jaron's Fischfrau in meinem Netz verhaspelt und versucht sich wie irre zu befreien... sie wird ihm gefolgt sein .. wir müssen sie einfangen bevor sie noch mehr Unheil anrichtet !!!" Atemlos packte ich einfach seine Hand und zog ihn hinter mir her, nicht ohne ihm vorher ein Stück zusammengedrehtes Baumwolltuch in die Ohren zu stopfen... "Sie singt ,.. müssen vorsichtig sein !!" Schon bald standen wir am Ufer und Vasco's Kinnlade klappe hinunter so wie es meine zuvor getan hatte. " Beim Klaubauter, du bist ja doch nicht so besoffen wie ick dachte, wa !!" Und schon holte er einige feste Stricke herbei welche rasch zu einer Schlinge gebunden und über die Meerjugfrau geworfen wurden... wie einen fetten strampelnden Köder vertäuten wir jene und zogen sie mitsamt meinem Netz und Schilf an Land . Vasco zog was das Zeug hielt und schon bald hatten wir sie im Schuppen der Plantage. Vasco legte ihr die dicke,eiserne Kette fest um ihre Schwanzflosse, nicht ohne ihr vorher einen Schlag direkt auf den Kopf zu verpassen. Besinnungslos sank das Geschöpf in sich zusammen, bewegungslos lag sie da , sie tat mir beinahe leid... " Du bist brutal !" fauchte ich Vasco an, doch jener knurrte nur " Hast nicht gesehen wie die mich bezirzen wollte, ihr Blick kann Seelen stehlen, nee du, nicht mit mir !" Und schon legte er ihre Arme nach hinten damit ich auch die Handgelenke verketten konnte. Ein wenig zu lange starrte mir Vasco auf die entblöste Meerjungfrau,doch stiess er sich dann hastig hoch und nahm Abstand. " Die wird hier vertrocknen wie ne Pflaume ", sagte er beifällig... sodass ich meinen Wasserschlauch öffnete und den Inhalt klaren Wassers über ihren Fischfrauenkörper entleerte. Wie das Wasser auf die schuppige Haut prasselte schimmerte jene regenbogenfarbig auf, ein seltsames Gefühl überzog mich und ich starrte in ihre nun weit aufgerissenen grünen Augen. Was ich dann spürte war weniger schön, es klatschte und ich hatte eine Ohrfeige sitzen " Verdammt, komm zu dir Jackie !" schrie mich Vasco an .. worauf hin ich ihm eine zurückklatschte, mehr aus einem Impuls heraus muss ich gestehen ... " Spinnstuuu ? " wütend blinzelnd fauchte ich ihn an .... doch er meinte die Meerjungfrau habe mich zu betören versucht.. er konnte das nicht zulassen ...
Beim Klabauter , wir verriegelten die Türe zum Schuppen und ich schrieb mit Kohlestift an das Tor : * Achtung, Lebensgefahr, Meerjungfrau !!*
Alles weitere werden wir nun Jaron überlassen müssen... ob er will oder nicht... falls er Minfay überlebt haben soll ... wird er sich drum kümmern müssen....


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Zuletzt geändert von Jane Sylva am Montag 12. September 2011, 19:18, insgesamt 3-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Die Meerjungfrau war schon bald in aller Munde, selbst der Prof Karlmann bekundete Interesse, er würde sie allzu gern als Kuriosität seiner Sammlung hinzufügen, ausgestopft versteht sich; auch Ashtar der Alchimist konnte nicht umhin den Wunsch zu äussern sie zu studieren.. doch am schlimmsten hatte es Helmgart erwischt. Wo auch immer er mich traf , endete es immer wieder beim Thema Nixe. Obs die Abwesenheit Jarons war oder einfach nur die Langeweile eines öden Tages, an diesem Abend liess ich zu ,dass Helmgart noch einen Blick auf die Schönheit werden durfte. Ihr Zustand schien nicht mehr ganz so frisch wie zuvor, die Haut fahl und das Schuppenkleid der Schwanzflosse wirkte beinahe schon brüchtig und stumpf. Sollte er doch einen Blick auf sie werfen, er, der Nixenflüsterer und selbst wohl Wassermann, bald schon würde sie in der Fischsuppe enden.
Helmgart, der noch ganz nass und tropfend von seinem unfreiwilligen Überlebenstraining an den Gestaden Cabeza's war, bewirkte, dass die wenigen feuchten Salzwassertropfen welche durch Zufall auf die Schuppen der Nixe tropften, dieses wie schon Tage zuvor ,partiell in wundervolle Regenbogenfarben verwandeln liessen.... die Meerjungfrau öffnete ihre grüne Augen und schien vor Liebe zu ihm zu vergehen. Ich für meinen Teil bemerkte eine sonderbare Schwere, ja Unfähigkeit meine Gedanken voreinander aufzureihen und verblieb in einem stumpfsinningen Etwas sitzen, das Geschehen zwar beobachtend, jedoch nicht weiter eingreifen könnend.
Die schlanke Hand der Meerjungfrau legte sich auf Helmgarts Oberarm und begann jenen zu liebkosen, langsam und zielstrebig glitt sie hin zu seiner Brust um ihre Hand vibrierend über seinem Herzen zu plazieren.. Helmgarts Gesichtsausdruck veränderte sich, wie ein Verliebter blickte er sie an, und nie zuvor hatte in seiner Stimme so viel Sanftmut mitgeklungen wie nun.Doch mittenmal verzerrte sich sein Gesicht.. ihre Hand dagegen presste sich mehr und mehr an Helmgarts Herz, als zöge sie etwas aus ihm heraus, ja als nährte sich das Wasserwesen von jenem, denn ihre Haut wurde strahlender und eine nie vermutete Kraft schien in ihr zu erwachen. Helmgarts Gesichtsausdruck glich einer vom Liebesglück verzerrten Fratze . Scheisse... ich versuchte mich meiner Lethargie zu entledigen und zwang mich zu handeln, ich benötigte mehrere unglaublich anstrengende Anläufe um den kleinen Hocker unter mir hochzureissen und in Richtung der seelensaugenden Nixe zu schleudern. Jedoch nur mit dem Erfolg, dass ich lang auf dem Boden landete, und sie sich Helmgart's vollkommen bemächtig hatte und nun durch dessen Körper sprechen monoton verkündete , dass ich ihr diese " Nahrung " überlassen solle.. oder ich würde den anderen, sicher war Lisy gemeint ,verlieren, anderenfalls wäre es um beide geschehen.
Helmgart opfern um Lisy zu retten .. Lisy hatte Klein Esteban bei sich , irgendwo die Küsten entlang schippernd.. was, wenn das Meerwesen auch von hier aus Einfluss auf jene nehmen könnte ? Ich durfte nichts dergleichen riskieren... und Helmgart opfern, nein, das lag mir ebenso fern wie sonst jemanden diesem tückischen Succubus in den Rachen zu werfen... schliesslich hatte er sich als untrügerischer Glücksbringer erwiesen, bislang zumindest...
"Ich schlag dir einen Handel vor ! "hörte ich mich sagen, und wollte schon ausholen um meinem manchmal doch ach so vorwitzigem Geist einige Tricks zu entlocken, als etwas durch die offne Schuppentüre polterte ... die Unsensibilität in Person... VASCO !!!! Bis auf die Zähne bewaffnet fuchtelte er mit der Pistole in Richtung der Meerjungfrau, bereit , jeden meiner geplanten Schachzüge ins Nirwana zu befördern...
"Nein Vascooooooo.. aaaah... verdirb es nicht ! "
Doch Vasco war auf Kriegspfad und Nichts schien ihn nunmehr bremsen zu können .

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/l.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Montag 12. September 2011, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
Vasco Esteban Ramirez

Beitrag von Vasco Esteban Ramirez »

Schlecht gelaunt schlich Vasco Bajard ,seit Tagen schon war maulig und drauf und dran jemanden umzulegen. So musste auch das eine oder andere Vieh dran glauben egal ob Ratte oder Katze,eine Ratte explodierte förmlich als der Schuss sie traf und die Innereien und sonstigen Fetzen des Vieh`s verteilten sich an der Tür zur Bank und an deren Wand.
In den Gassen Bajards war aber kein Spaß zu finden ,keine Gepuderten unterwegs die man hätte erleichtern können nur diesen stinkenden Schwarzhäute die sich dort seit einiger Zeit als neue Herren aufspielten.
Darauf hin setzte er über nach Cabeza um dort zu Minfay zu gehen oder sich einen hinter die Binde zu kippen. Vorher wollte er sich aber noch etwas Kraut holen und latschte zur Plantage. Kurz vor erreichen jener kam er das Lager eben jener ins Blickfeld und murrend dachte er an das Fischweib,doch halt was war dort los ?
Die vermaledeite Türe stand offen und Füße ragten heraus,welche er wohl nach einem Moment als Jackie`s erkannte. Verdammt was hat sie nun wieder fürn Scheiss gemacht......
Vasco zog die Wumme aus dem Gürtel und stürmte dorthin,der Anblick der sich ihm bot wäre beinah komisch gewesen. Helmgart in den Armen des Fischweibs und Jackie lag beinah vor beiden als würde sie jene anbeten... Doch Vasco hatte kaum ein Blick dafür,sondern geriet auf Grund seiner sowieso schon angeschlagenen Laune in Rage.
Wie dämlich seid ihr beide eigentlich ? Und du lass den alten Sack da los meinte er zum Fischweib während er seine Pistole auf sie richtete und somit auch auf Helmgarts Brust.
Das Weib meine daraufhin sie würde ihn nicht aus ihren Fängen entlassen ,was Vasco nur noch weiter in den Wahn trieb und er spannte den Hahn der Pistole. Weißt du schuppiges Ungeheuer mir ist es egal ob der da verreckt,mit einem Kopfneig deutet er zu Helmgart. Ich kann den sowieso nicht ausstehen den alten Sack. Jackie schrie Vasco an er solle den Schwachsinn lassen und die Wumme wegstecken,doch er reagierte kaum darauf und stand er da dem Wortwechsel folgend der sich inzwischen entsponnen hatte. Die Nixe sprach über Helmgart und der Blick desselben wurde irgendwie immer leerer als würde nur sein Körper an Ort und Stelle verweilen. Vasco hielt noch immer die Wumme auf die beiden gerichtet als Jackie ihn sogut es ihre geschwächten Kräfte zuließen anschrie er solle an Lys und Esti denken sie würden dann auch sterben... naund das ist nicht mein Problem …...
Dann rannte er abrupt hinaus und überließ die beiden vorerst ihrem Schicksal so schien es..........
Zuletzt geändert von Vasco Esteban Ramirez am Montag 12. September 2011, 19:46, insgesamt 2-mal geändert.
Helmgart Waldfried

Wirre Gedanken um Helmgarts Erlebnis

Beitrag von Helmgart Waldfried »

Helmgart sah sie beim aufwachen und beim einschlafen. Die roten Haare und die michigzarte Haut. Die schönen Brüste und die grünen Augen, welche alles verlangen können.
Seine verfluchte Neugier war Schuld wie so oft. Hätte er sich nur vorgesehen wie Vasco oder Jackie, aber nein. Helmgart Torgenson der Unerschrockene musste diese Bestie sehen und sie auch noch mit Wasser übergießen. Er musste in diese verfluchten Augen sehen. Diese Augen in welchen er nun zu versinken sehnt.
Es hatte Ihn erwischt oder war es nur die Neugier? Vor Jackie markierte er den Starken und meinte das sie keine Macht hätte. Sie wollte ja Lisy, also wozu hatte sie Verwendung für ihn?
Dennoch sprach er die Nixe immer wieder in Ihrer Gegenwart an. Sie die den Schlüssel zu dem Schuppen, welcher sein Glück enthält, in ihrem Ausschnitt trug.
Zwei Tage waren vergangen und er war so in Gedanken das er beim Angeln ins Hafenbecken von Cabeza fiel. Zwei Tage in denen er sie nicht sah und nun wohl auch noch ertrinken würde. Passendes Ende für jemanden der einer Nixe verfallen war, oder?
Er war schon fast am Ende, als Jackie auftauchte und Ihm ein Seil zuwarf. Sie war immer da, wenn er irgendwie in der Klemme saß. Vieleicht hatte sie Unrecht und in Wirklichkeit war sie sein Glücksbringer. Das scheinbare Glück steigerte sich noch als er total ermattet auf den Planken des Versammlungsortes lag und sie ihm anbot die Nixe nochmal zu sehen. Die Nixe, jenes himmlische Wesen, das sich in seinen Kopf eingenistet hat.
Schnell waren die Piratenbraut und ihre rechte Hand bei dem Schuppen. Seine Anspannung wuchs ins Unermessliche und dann ging die Tür auf. Das schäbige Tor zu seinem Glück, doch es kam nicht. Er kniete vor dem dämonischen Wesen und nichts geschah. Keine Glocken die Läuten oder weiße Tauben die sich in den Himmel erhoben. Diese Dichter waren einfach Stümper mit ihren falschen Versprechungen. In Gedichten war dieser Moment magisch, doch er merkte davon nichts. Sie lag nur da. Die Augen geschlossen und schlief wie es scheint. Vieleicht hatte er sich getäuscht und es war nur die Neugier auf dieses fremde Wesen.
Mit wenig befriedigender Erleichterung wandte er sich an Jackie und sah ihre schreckensweiten Augen als es auch ihm bewusst wurde. Etwas berührte seinen Arm. Er fuhr herum und blickte in die grünen Augen des Fischwesens. Da waren sie doch... Die Glocken und weißen Tauben und der ganze Dichterkram. Ein Schauer des Glücks durchfuhr ihn als die Nixe mit Ihrer Hand über seine Haut in Richtung seines Herzens streichelte. Er war gefangen und verspürte nur noch Glück und Verlangen nach dieser göttlichen Schönheit. Ihre Hand auf seinem Herzen war das schönste Gefühl auf Erden für ihn. Er würde alles für sie tun, solange sie ihn nur weiter mit diesen wundervollen grünen Augen ansah.
"WACH AUF!" brüllte immer wieder eine Stimme in seinem Kopf. So laut das sie alles übertönte und ihn aus seinem Glück riss. Hand... Herz... Nixe... Kraft entzogen... schoss es ihm wirr durch den Kopf und er packte Ihren Arm und knickte Ihn mit einem Schlag in die Armbeuge ein. Er war frei. Sie entblößte Ihre scharfen spitzen Zähne als er sich auf sie warf. Seine Hände um Ihren Hals und die Füße drückten den Fischschwanz herab. Flehentlich rief er Jackie um Hilfe als er wieder Ihre Hand auf seiner Brust fühlte. Er wollte sie erwürgen, doch ehe er auch nur einen weiteren Gedanken fassen konnte war schon wieder in der Welt des Glücks. Endloses Glück geschenkt durch dieses bezaubernde Wesen.

[img]http://www.belch.com/img/mermaid.JPG[/img]
Zuletzt geändert von Helmgart Waldfried am Dienstag 13. September 2011, 00:16, insgesamt 4-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Vasco ging mir auf den Keks, ich hasste eifersüchtige Kerle, bemitleidenswert und zum Kind degeneriert taten sie Dinge die einen in Teufels Küche bringen konnten... Kaum hatte sich Vasco beleidigt verzogen schenkte ich meine volle Aufmerksamkeit der Meerjungfrau, hatte sie doch meinen Glücksbringer am Schlafittchen und das nicht zu knapp.
Wie eine leblose Puppe wirkte Helmgart, der Hüne von Kerl geschrumft zu einer Wachsfigur, gelenkt von dem schaurigsten Wesen welches ich bislang gesehen hatte. Ihre Schönheit wich der erschreckenden seelenfressenden Eigenschaft ...
Ich riss mich zusammen und versuchte mich aufzurichten . "Einen Handel, oh jaa ", nahm ich mein Angebot erneut auf. "Denn mag es Dich auch verwundern Nixe, ich kenne Euren sehnlichsten Wunsch, das wonach Euresgleichen lechzt, euer aller Ziel , die grüne Grotte des ewigen Lichtes ! "
Ein Vibrieren erfüllte plötzlich den schäbigen Holzschuppen sodass das an den Wänden hängende Werkzeug erzitterte und leise schepperte.
" Die Grüne Grotte !!! " monoton raunte sie nun, sich Helmgarts Körpers und Geistes bemächtigend. Doch das Aufschillern des Fischkörpers zeugte von einer enormen Wachheit vor der man sich in Acht nehmen sollte.
Man konnte ihre Erregung förmlich spüren, die Grüne Grotte, sie würde der Nixe an einem Tag das erfüllen , wofür sie sicher noch Ewigkeiten an Seelen hätte horten müssen. Durch Zufall hatte ich gelesen darüber , hatte alte Aufzeichnungen eines Gelehrten in der Bibliothek gefunden als ich damals die dortigen Teppiche stehlen wollte. Zu meinem Glück hatten wir in einem Seitenarm derselben Grotte eines unserer Schmuggellager untergebracht , ich kannte den Weg und hatte somit das As im Ärmel . Nahezu triumphierend genoss ich meinen Vorteil und starrte der Nixe in die Augen.. nun war sie es die mich brauchte...
" Führe mich zur Grünen Grotte und die beiden werden frei sein... jedoch solltest du mich betrügen , ist es um Euch alle geschehen", drohte sie doch ihr Verlangen nach Erlösung war so unbändig dass sie sich kaum noch zu zügeln vermochte. Helmgart nahm die Nixe auf seine starken Arme und trug sie wie ein Kind . Ein Umhang wurde über sie geworfen, sie verbergend und los ging es zum Hafen, wir mussten übersetzen zum Festland, Bajard durchqueren um dann schliesslich den langen Weg zur Grotte anzutreten... . Müde und unglaublich schwach stiefelte ich vor dem zombiehaft wirkenden Helmgart vorweg , immer wieder drauf achtend, dass der Überwurf nicht verrutschte und das Fischwesen freigab.
Die Nixe betitelte indess alles was männlich war mit " Nahrung die den Kessel der Seelen füllen solle ", so auch Falco, der zum falschesten Augenblick überhaupt kurz hinter Bajard unseren Weg kreuzte.
Falco belauerte mich und den merkwürdigen Helmgart mitsamt seines Paketes , misstrauisch Lunte riechend und nur mit Mühe und Not abgewimmelt werden könnend.
Schliesslich gelangten wir an unser Ziel , meine Beine wollten mir meinen Dienst versagen, ich konnte nicht mehr und wollte nur noch sitzen, in Ruhe gelassen werden und von allen Kerlen dieser Welt verschont bleiben... nichts als Ärger brachten sie einem und dachte an Lisy , dem ich das ganze Spektakel zu verdanken hatte und der sich mal wieder, wie schon so oft einfach aus der Affaire zog und mit Abwesenheit glänzte.
Du hast es gleich geschafft , spornte ich mich an, gleich bist du sie los... und wir betraten die verwunschene Grotte...

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/1600x749_5579_Valley_of_Shadows_2d_fantasyaaaaaa_warrior_girl_woman_picture_image_digital_art.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Dienstag 13. September 2011, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
Vasco Esteban Ramirez

Beitrag von Vasco Esteban Ramirez »

Nachdem er die „drei“ wütend zurückgelassen hatte streifte er umher und verhüllte sich in seiner Kleidung um von allzu neugierigen Leuten in Ruhe gelassen zu werden auf seinem Weg. Die Wumme steckte Griff bereit im Gürtel und das Entermesser saß locker. Eine ganze Weile war er recht ziellos so dachte er,jedoch merkte Vasco bald das er diesbezüglich einem Irrglauben aufgesessen hatte. Denn nach einer Weile musste er festellen das er sich in der Nähe der grünen Grotte befand den Zugang in Sichtweite. Inzwischen war es dunkel geworden und so bemerkten Jackie und auch das seltsame Pärchen in ihrer Begleitung die inzwischen auch dort angekommen waren Vasco nicht wie er sie beobachtete.
Als sie sich dann in Bewegung setzten zum Zugang der Grotte folgte er ihnen mit einigem Abstand und geräuschlos.
Er wartete eine Weile im Dunkel hinter Felsen bis sie im Zugang verschwunden waren und folgte dann hinein. Die Dunkelheit in der Grotte kam Vasco zu pass und er folgte ihnen unauffällig,glücklicherweise war ihm der Zugang bekannt so das er sich geschickt voran bewegte bis hin zu einer in den Fels gehauenen Treppe.
Dort lösten sich einige Brocken aus jener und polterten jene hinab,starr hielt er inne und bewegte sich nicht mehr. Zum Glück gab es in der Grotte genug Leben so das die drei vorn nicht weiter drauf reagierten. Mit der Wumme in der Hand folgte er ihnen weiter bis das Ziel in Sicht kam und ein grünes Leuchten aus der Tiefe die Grotte illuminierte …..
Vasco versteckte sich in einer natürlichen Nische und beobachtete das Treiben vor sich jederzeit bereit einzugreifen egal auf welche Art und Weise......


[img]http://img853.imageshack.us/img853/4779/tn2010091922572141e3558.jpg[/img]
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Dunkel waren die Stiegen tief in die Grotte hinab, Stalagtiten formten seltsame Skulpturen und weitunten schimmerte es in grünem Licht. Sie waren angekommen und die Meerjungfrau, sich von ihrem Überwurf befreiend wurde mit jedem Schritt der sie durch die dunkle Grotte näher zu ihrem ersehnten Ziel führte aufgeregter . Da endlich standen wir vor ihr, ein magisch grünes Leuchten schimmerte von den Tiefen des geheimnisvollen Quells bis hin zur Oberfläche und liess die unterirdische Welt unwirklich erscheinen.Der Eingang zum Ewigen Licht aller Wasserwesen !
" Du hast Wort gehalten , du hast mich hierher geführt ! " raunte die Nixe andächtig ,sich weiterhin Helmgarts Körper bemächtigend. " Sie sollen frei sein , ich verstehe zwar nicht, weshalb du ein solch grosses Interesse an dieser "Nahrung " bekundest, doch sie sollen Dein sein !"
Dann glitt sie überraschend behände aus den Armen Helmgarts und sprang in die grünen Fluten, tauchte unter, liess ihre schillernde Schwanzflosse aufleuchten und ward nicht mehr gesehen. Ein grausiges Singen und Klingen erfüllte den Raum , als würden ihre Schwestern die Sirenen ihr eine entsprechende Begrüssung darbieten. Das Schicksal dieser Bestie lag nun nicht mehr in unserer Hand, solle doch das Licht entscheiden ob sie würdig war hindurchzufinden, mir war es gleich.
Helmgart, nun von dem Geist der Meerjungfrau befreit sank wie tot in sich zusammen und wäre mit dem Kopf auf die scharfen spitzen Felsen geschlagen wenn nicht ein vermummter Mann aus dem Dunkeln herbeigeeilt und ihn gestützt hätte . Vasco !!! Was zum Henker machte er denn hier ? Er hat mich doch nicht meinem Schicksal überlassen wollen, Eifersucht oder nicht, ich hätte es mir denken können.Helmgart kam langsam zu sich, wohl den Verlust seiner Angebeteten begreifend verfiel er zunächst in eine wehmütige Verfassung, ins Wasser starrend als würde er ihr am liebsten folgen wollen.
Durch Vasco gestützt wurde er an die Erdoberfläche befördert wo wir alle ins feuchte mondbeleuchtete Gras sanken und dem benommenen Helmgart von der seelenfressenden Nixe und unserem Handel berichten mussten. Er tat mir so leid, denn auch wenn sie ihn verzaubert und mit magischen Methoden an sich gebunden hatte, war er verletzt und verlassen nun.

Erst am nächten Tag zog ich eine ganz besonders schöne Muschel aus meinem Gürtel und (der Klabautermann möge mir meine Lüge verzeihen) schenkte sie Helmgart , um sein verliebtes Herz zu trösten mit den Worten dass die Meerjungfrau kurz bevor sie abzutauchen gedachte ihm jene geschenkt habe als Dank für die Erlösung.

Ich stattdessen begab mich zum Hafen, den Horizont absuchend nach Jaron's Kutter ...

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/fantasy_art_72.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Dienstag 13. September 2011, 21:18, insgesamt 2-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Ruft die Eule am Tage, wird einer sterben ! So sagten die Alten, und mir gings durchs Mark und Bein als mein Kamerad Allesio berichtete, dass man seine Gefährtin Ivy gefangen genommen hatte und dass an ihr ein rahalisches Exempel statuiert werden solle. Die Eule, ging es mir immer wieder durch den Kopf, ich habe ihren Ruf gehört..

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/640x436_6132_Asio_Llllotus_jpg_2d_creature_owl_picture_image_digital_art.jpg[/img]

Ivy würde sterben, immer wieder klopfte mir mein Verstand diese Worte durchs Hirn... selbst als eine eilig zusammen gestellte Gruppe über Versuche nachdachte wie die junge Frau dem Tode zu entreissen wäre, vermochte ich diese Worte nicht zu vertreiben... sie wird sterben ! Wir hatten uns alle Bajard verteilt und versteckt, ein jeder den Moment erhoffend das Opfer im richtigen Moment auf das bereitliegende Boot zu bringen, zu fliehen, weg aus Bajard.. in Sicherheit ....
Ein Pfeil schwirrte durch die Luft, doch richtete leider kaum Schaden an, und unsereins wurde entdeckt und in die vorderste Reihe, keine 20 Schritte von der Verurteilten gezerrt. Alles was wir tun konnten war bei ihr zu bleiben, sie wissen zu lassen dass wir da waren, sie war nicht allein.
Wo waren die anderen, die Bajarder Wehr, Adorans Streitkräfte, wieso half hier niemand und trieb diese Bestien von Letharen und Fanatikern aus Bajard hinaus ? Ich starrte immer wieder zum Haupttor, hoffend, bangend... zu meiner Rechten stand Helmgart, zur Linken Allesio, das Gesicht zu einer Maske erstarrt, unfähig klar zu denken, dem was kommen wird ausgeliefert , machtlos und ohnmächtig dem Schicksal seiner liebgewonnenen Gefährtin beiwohnen müssend. Ich hielts nicht mehr aus , man konnte das doch so nicht hinnehmen.. niemand konnte einer unschuldigen jungen Frau das Leben nehmen.. !!
" Wartet !, rief ich mich nach vorne drängend.. lasst mich sprechen... Ivy !!! " Doch ein Schwert legte sich gegen meine Brust, man stiess mich zurück, Helmgart zog mich zu sich, mich in meinem Wahn haltend, wohl verhindernd dass es mehr als eine Tote gab . "Diese Bastarde", klopfte es abermals durch meinen Kopf.. und schon ertönte ein gellender Schrei, durchdrungen von schrecklichster Qual, der Henker hatte sein blutiges Handwerk begonnen und machte sich dran das junge Ding zu zerstückeln.Neben mir Allesio, bebend und nicht mehr Herr seiner Sinne. Meine Hand legte sich auf seine Schulter, ihn packend, darauf bedacht dass er nicht kopflos in die Vollstrecker rannte. Helmgart zog meinen Kopf an sein Wams , wohl verhindern wollend dass ich zuviel von all dem sah... Ich könnte sie erschiessen, hier und jetzt und meine Hand griff nach meiner Pistole, den Abzug spannend, ich brauchte sie nur zu ziehen, ich könnte ihr das Ende erleichtern.. und in sekundenschnelle schossen Gedanken durch meinen Kopf, ein Bündnis , waas.. ich wollte kein Bündnis mit solchen Dreckschweinen.. nein Ich zitterte am ganzen Leibe, noch nie hatte ich einen Akt von solcher Brutalität gesehen, selbst wir, die man uns über alle Meere fürchtete wären zu solchen abgrundschlechten Taten nicht bereit gewesen. Helmgart bemerkte mein Vorhaben und drückte die Pistole herab, mich vor mir selber schützend davor stellend.
Ivy's Schreie hallten in meinem Kopf, noch lange nachdem sie tot im Dreck lag, wir packten Allesio, er musste fort von hier, nur fort...
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Dienstag 11. Oktober 2011, 13:53, insgesamt 4-mal geändert.
Jane Sylva

Beitrag von Jane Sylva »

Helmgart hatte sich dünn gemacht, turtelte mit Jule der Nachtigal herum und spielte den Wirt in Amary's Drachenhöhle in Berchgard. Er wird schon seine Gründe haben, dachte ich immerzu, machte hin und wieder sporadische Besuche,liess mir den besten Rum der Taverne schmecken, nie auch nur einen davon zahlen müssen, ja so war er der Helmi, meine rechte Hand.
Und ich sage bewusst 'war', denn er ist nicht mehr. Als ich es von Amanda erfuhrt wankte für einen Augenblick der Boden unter meinen Füssen, zu tief hatte mich dieser Mann in seinen Bann gezogen, seine Versprechungen, vielleicht auch mehr liess mich etwas für ihn empfinden was kein zweiter mit ihm hätte teilen können, er war speziell. Und nun teilte mir Amanda stückchenweise mit, dass man ihn im Kerker Adorans wegen zu schnellem Reitens zusammenschlug, es zu einem bedauerlichen Unfall kam als man ihm den vorlauten Mund mit Seife auswusch, sodass er verstarb .
Unfall, dieses Wort schnürte mir die Kehle zu, nahm mir die Luft bis ich laut aufkeuchte... diese dreckigen Schweine , die ach so gute , lichte Welt Adorans, auf Rahal schimpfend , doch selber keinen Deut besser handelnd...ich werde meine rechte Hand rächen , sein Leben , seine Ehre. Ich glaube so elend habe mich nie zuvor gefühlt, hatten Helmgart und ich uns doch versprochen einander aus jedem Kerker dieser Welt zu holen. Ich hatte versagt, war nicht da um sein Leben zu schützen, alles leere Versprechungen, ich ... mir schwimmt abermals der Boden unter mir wenn ich mir dieses ins Bewusstsein hole... oh Helmi, wo bist du ... was haben sie dir angetan ... es tut mir so leid ...
Schluchzend hockte ich im Krähennest, selbst der Rum schien meine Qual nicht mildernd zu wollen... ich sah das erste Morgenlicht erwachen und ein Plan reifte in meinem umnebelten Hirn heran, langsam immer klarer werdend...

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/verlies-03.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Jane Sylva am Dienstag 11. Oktober 2011, 22:23, insgesamt 2-mal geändert.
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