Es begann wieder zu regnen, wie an vielen Abenden der letzten Zeit, wieder musste er laufen um nicht wieder völlig zu durchnässen.
Das Tor zu Berchgard war aber schon zu sehen, da wusste er, bald ist der Weg geschafft und so grüßte er noch schnell die Wachen und huschte rasch in die Stadt und stand nun vor dem großen Haus der HhG.
Schnell schloss er die schwere Tür auf und stürmte hinein.
Er schüttelt sich so gut es ging die Nässe aus den Kleidern, doch ein Unbehagen blieb, denn der Regen hatte wieder einmal gewonnen.
Nun sah er sich um, doch im ersten Raum den er betrat, war niemand, also ging er weiter in die Räume der Handwerksstätten, doch auch da fand er wieder einmal niemanden vor, so wie so viele male schon vorher.
Seine Stimmung wich nun ganz und er war eher betrübt als froh hier zu sein, denn dieser Ort, so schien es eine lange Zeit, war wie ausgestorben, kaum jemand von all den Leuten war hier, zumindest nicht, wenn er hier war.
Hin und wieder war einer seiner Geschwister hier um etwas zu fertigen, doch auch das war nicht sehr oft.
Da es nun auch schon recht spät wurde und die Sonne bald ganz verschwand, beschloss er wieder umzukehren und die Arbeit, die ihr Hof noch beriet hielt zu beenden.
Hier angekommen fertigte er noch das eine oder andere, doch die Freude wollte nicht zurückkommen, nicht so wie es sollte.
Er, oder war es ein Umstand der sich in seinem Leben ändern musste, er wusste es nicht, aber sicher war, das es so nicht weiter gehen konnte.
Diese Entscheidung, die er nun zu treffen hatte, musste wohl gut überlegt werden, so legte er Säge und Hobel zur Seite und setzte sich bei einem Glas Wein an einen der kleinen Tische in seiner Werkstatt auf dem Hof.
Es würden wohl einige Stunden, so empfand er es verstrichen sein, als er plötzlich zu sich sagte, ja so werde ich meinen Weg weiter gehen und nicht anders.
Fest entschlossen machte er sich erneut auf zu dem Gildengelände der HhG um hier einen Schlussstrich zu ziehen.
Fein säuberlich packte er alle Sachen ein, die der Gilde gehörten und legte sie behutsam in die Truhe vor dem Haus.
Dann trat er an den Gildenstein und durchstrich seinen Namen und legte ein erklärendes Schreiben auf den Tisch, der in dem Raum stand.
Die letzten seiner Sachen holte er aus den Truhen und schloss mit seinen Schlüsseln das letzte mal wohl die große Tür des mächtigen Gebäudes.
Dann legte er auch die Schlüssel zu den anderen Sachen in die Truhe.
Keinem machte er einen Vorwurf, nein, sie waren immer stets nett zu ihnen, daran lag es nicht, doch diese Stille hier hielt er nicht aus, es war eine Probezeit, die aber nun beendet werden würde.
Er sah noch kurz zurück als er schon ein Stück gegangen war und war sich sicher, das er für sich das beste getan hatte, denn sein Weg sollte mit Leben gefüllt sein, so wie es im Moment auf dem Hof war, er fühlte sich wohl, mit seinen Geschwistern und den vielen netten Kunden die sie schon besucht hatten.
Es war noch viel zu lernen, das wusste er nur zu gut, aber so brachte es ihm nun nichts ein, es musste anders gehen, vielleicht musste er es sich selber aneignen oder er fand vielleicht noch jemanden, dem er das eine oder andere abschauen konnte, das alles war aber noch nicht erkennbar und es würde sich schon ergeben, denn bis jetzt hatte auch keiner seine Kunden etwas von den Sachen zurückgebracht, die er ihnen fertigte, also schien seine Arbeit ja nicht die schlechteste zu sein und all das hat er sich auch so aneignen können.
Wieder zuhause angekommen schüttete er sich ein weiteres Glas Wein ein und setzte sich erneut an den Tisch, nickte einmal kurz und sagte sich, ja mein Junge, so wirst du es machen.
Schon am nächsten Morgen würde er es seinen Geschwistern erzählen, denn von nun an würde er ganz dem Hof zur Verfügung stehen.
Der Anfang vom Ende
- Keana Farsee
- Beiträge: 43
- Registriert: Mittwoch 1. Juni 2011, 04:43
Keana saß, wie all die anderen Tage in der Schneiderei und grübelte über ihre Zukunft nach.
Leider kam sie immer wieder zu dem selben Ergebnis.
Betrübt, wie so oft in letzter Zeit, ging sie langsam den langen Weg zurück nach Haus, zu ihren Geschwistern.
Sie dachte an all die Leute, die sie hat kennen lernen dürfen, an die Dinge, die sie seid der Zeit, seid sie zu der HhG gehört, erlebt hatte.
Aber vorallem an Thancred dachte sie, den sie so wie einen Ersatzvater angesehen hatte.
War es richtig, was sie gemacht hat? Ist es ein Fehler, von dieser Gemeinschaft sich zu trennen? Sich nach neuen Aufgaben umzusehen und vielleicht auch eine Meisterin zu suchen, die ihr ihre Fragen beantwortet und einfach nur da für sie ist.
Sie war sich nicht sicher, doch nun hat sie sich nunmal so entschieden und musste damit leben.
Zuhause angekommen atmete sie erst einmal tief durch, eh sie zu ihren Geschwistern ins Haus ging. Wie sollte sie ihnen erklären, was sie soeben getan hatte. Das sie einen Brief im Handelshaus zurück lies, mit dem Inhalt, dass sie nun neue Wege suche und ihnen allen dankte für alles, was sie hat lernen und erleben durfte, in der Zeit bei ihnen.
"Nun sei kein Feigling Keana, das ist nicht deine Art, also rein mit dir und sag es ihnen, sie werden es schon verstehen", sagte sie halblaut zu sich und drückt die Klinke der schweren Eingangstür auf.
Leider kam sie immer wieder zu dem selben Ergebnis.
Betrübt, wie so oft in letzter Zeit, ging sie langsam den langen Weg zurück nach Haus, zu ihren Geschwistern.
Sie dachte an all die Leute, die sie hat kennen lernen dürfen, an die Dinge, die sie seid der Zeit, seid sie zu der HhG gehört, erlebt hatte.
Aber vorallem an Thancred dachte sie, den sie so wie einen Ersatzvater angesehen hatte.
War es richtig, was sie gemacht hat? Ist es ein Fehler, von dieser Gemeinschaft sich zu trennen? Sich nach neuen Aufgaben umzusehen und vielleicht auch eine Meisterin zu suchen, die ihr ihre Fragen beantwortet und einfach nur da für sie ist.
Sie war sich nicht sicher, doch nun hat sie sich nunmal so entschieden und musste damit leben.
Zuhause angekommen atmete sie erst einmal tief durch, eh sie zu ihren Geschwistern ins Haus ging. Wie sollte sie ihnen erklären, was sie soeben getan hatte. Das sie einen Brief im Handelshaus zurück lies, mit dem Inhalt, dass sie nun neue Wege suche und ihnen allen dankte für alles, was sie hat lernen und erleben durfte, in der Zeit bei ihnen.
"Nun sei kein Feigling Keana, das ist nicht deine Art, also rein mit dir und sag es ihnen, sie werden es schon verstehen", sagte sie halblaut zu sich und drückt die Klinke der schweren Eingangstür auf.
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Lurana Farsee
- Beiträge: 1
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Lurana war, wie jeden Tag, lange in der Mine zu Berchgard ,um ihrenErzvorrat aufzustocken und einige Sachen, die am Hof und im HhG benötigt wurden zu Schmieden.
Mit schweren Schritten kam sie zum Handelshaus , das jedoch recht leer war. Wo waren ihre Geschwister ? Wo ihre Meister ? Verwundert geht sie weiter ,in die oberen Aufentaltsräume. Dort oben angekommen sieht sie ein Brief auf einen Tisch liegen.Verwundert erkennt sie die zierlich Handschrift von Keana .
" Nanu , seid wann schreibt denn Keana einen Brief an das HhG"? fragt sie sich laut . Da dieser offen dalag ,überflog Sie ihn schnell. " Was , sie hat das HhG verlassen ,sie auch ? Galen und Keana sind fort ! Was soll ich dann hier alleine ? "
Mit ihrer typischen Handschrift ergänzt sie den Brief mit ihren eigenen Worten und legt das Armband und ihre Schlüssel daneben
Mit schnellen Schritten verlässt sie das Gebäude und eilt nach Hause ,um ihren Geschwistern zu sagen , dass sie ebenfalls das Handelshaus verlassen hat .
Nun war Sie und ihre Geschwister Galen und Keana zumindest , ihre eigenen Herren. Denoch sie dachte immer wieder in Dnakbarkeit an ihre ehemaligen beiden Meister Thancred und Amu , denen sie viel verdankte.
Mit schweren Schritten kam sie zum Handelshaus , das jedoch recht leer war. Wo waren ihre Geschwister ? Wo ihre Meister ? Verwundert geht sie weiter ,in die oberen Aufentaltsräume. Dort oben angekommen sieht sie ein Brief auf einen Tisch liegen.Verwundert erkennt sie die zierlich Handschrift von Keana .
" Nanu , seid wann schreibt denn Keana einen Brief an das HhG"? fragt sie sich laut . Da dieser offen dalag ,überflog Sie ihn schnell. " Was , sie hat das HhG verlassen ,sie auch ? Galen und Keana sind fort ! Was soll ich dann hier alleine ? "
Mit ihrer typischen Handschrift ergänzt sie den Brief mit ihren eigenen Worten und legt das Armband und ihre Schlüssel daneben
Mit schnellen Schritten verlässt sie das Gebäude und eilt nach Hause ,um ihren Geschwistern zu sagen , dass sie ebenfalls das Handelshaus verlassen hat .
Nun war Sie und ihre Geschwister Galen und Keana zumindest , ihre eigenen Herren. Denoch sie dachte immer wieder in Dnakbarkeit an ihre ehemaligen beiden Meister Thancred und Amu , denen sie viel verdankte.
Zuletzt geändert von Lurana Farsee am Sonntag 18. September 2011, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.