Ein Leben mit dem Lied...
-
Keldric Vamon
Ein Leben mit dem Lied...
10. Ashatar 254
Es war ein anstrengender Tag gewesen. Keldric betritt mit müden Augen die Herberge Adoran's. Sein Zimmer war im Obergeschoß und dort auch seine Habe. Langsam betratt er die Treppen des Hauses. Knarzend und Schritt für Schritt ging er voran. Es war schon spät und er wollte neimanden der anderen Besucher der Herberge aufwecken. Am Zimmer angekommen macht er wie so oft einen Blick nach links zu Sheza's Zimmer. Seine Augen weitenden sich als er merkte das ihr Name verschwunden war. Mit fragenden Blick tratt er kurz näher heran um sich zu vergewissern. Nein, sie war nicht mehr da. In Gedanken versunken ging er wieder zu seinem Zimmer zurück und öffnete die Türe. Schnell huschte sein Körper hinein und er schloss die Türe wieder. Niemand sollte sein Geheimniss kennen, seinen Schatz. Als er die Türe geschlossen hatte sah er sogleich nach rechts und atmete auf. Es war noch alles an seinem Ort. Schnell legte er seinen Rucksack am Zimmertisch ab und macht sich daran Teewasser zuzubereiten und sich wie jeden Tag das zweite mal zu Waschen. Er war es einfach aus der Klosterschule gewohnt sich reinlich zu halten. Ein sauberes Tuch lag um seinen Hals als er den Waschbereich verlassen hatte nur um sich gleich über sein heutiges Werk noch einmal zu kümmern.
[img]http://wargamersoutforfun.co.uk/images/FantasyBook4.png[/img]
Arten des Wirkens, von Aron Solder einem Magier aus Tirell.
Er holte das Buch aus seiner Tasche und legte es auf seinen Schreibtisch.
Nachdem der junge Cupidor des Konzil des Phönix sich umgezogen hatte, setzte er sich an seinen Schreibtisch. Er schlug die erste Seite auf. Sie ist lehr so wie immer. Er nimmt die Feder und taucht sie in die Tinte. Er ruft sich Wort für Wort aus dem Gedächtnis wieder hervor. Er wusste nicht warum aber er konnte einige Stunden nachdem er etwas gelesen hatte, es auch wieder Wort für Wort wiedergeben. Er schrieb schon immer alles nieder was ihn interesiert hatte, und so auch diesmal. Wie gewohnt führte er die Feder. Schriftbild und Ausschmückung der Seiten hatte er lange üben im Klosterleben. So etwas verlernt man nicht so leiht. Er holte einmal tief Luft und begann erneut eine Seite mit Verziehrungen auszuschmücken. Gerade der erste Buchstabe einer jenen Seite war ihm Wichtig. Sie war sehr groß wurde reichlich verziehrt. Nach 4 Stunden beendete er sein Werk und lies die letzte Seite kurz trocknen. Im Raum war es nun Warm geworden und sein Teewasser war auch schon längst soweit. Er schenkte sich wie immer als Belohnung einen Hagebuttetee ein. Manche würden die kleinen Roten Knollen auch als Hiffen bezeichnen, aus dem er gemacht wurde. Er setzte sich mit dem Tee an sein Buch und trank aus. Die letzte Seite war getrocknet und es war perfekt wie immer. Er griff nach rechts um eine Kiste zu öffnen. Dort legte er das Band hinein zu den anderen die er gesammelt hatte. Seine Finger streichten kurz über die anderen Einbände. Wie in Gedanken versunken streichelte er sie fast. "Gute Nacht meine Freunde", konnte man noch hören bevor die Kiste wieder verschlossen wurde.
Der junge angehende Magier ging nun langsam zu Bett. In Gedanken dachte er noch an Sheza Caleanis und warum sie ausgezogen war aus der Herberge. Er betete noch zu Temora das sie Sheza beschützen möge auf ihren wegen. Dann schläft er langsam ein...
Es war ein anstrengender Tag gewesen. Keldric betritt mit müden Augen die Herberge Adoran's. Sein Zimmer war im Obergeschoß und dort auch seine Habe. Langsam betratt er die Treppen des Hauses. Knarzend und Schritt für Schritt ging er voran. Es war schon spät und er wollte neimanden der anderen Besucher der Herberge aufwecken. Am Zimmer angekommen macht er wie so oft einen Blick nach links zu Sheza's Zimmer. Seine Augen weitenden sich als er merkte das ihr Name verschwunden war. Mit fragenden Blick tratt er kurz näher heran um sich zu vergewissern. Nein, sie war nicht mehr da. In Gedanken versunken ging er wieder zu seinem Zimmer zurück und öffnete die Türe. Schnell huschte sein Körper hinein und er schloss die Türe wieder. Niemand sollte sein Geheimniss kennen, seinen Schatz. Als er die Türe geschlossen hatte sah er sogleich nach rechts und atmete auf. Es war noch alles an seinem Ort. Schnell legte er seinen Rucksack am Zimmertisch ab und macht sich daran Teewasser zuzubereiten und sich wie jeden Tag das zweite mal zu Waschen. Er war es einfach aus der Klosterschule gewohnt sich reinlich zu halten. Ein sauberes Tuch lag um seinen Hals als er den Waschbereich verlassen hatte nur um sich gleich über sein heutiges Werk noch einmal zu kümmern.
[img]http://wargamersoutforfun.co.uk/images/FantasyBook4.png[/img]
Arten des Wirkens, von Aron Solder einem Magier aus Tirell.
Er holte das Buch aus seiner Tasche und legte es auf seinen Schreibtisch.
Nachdem der junge Cupidor des Konzil des Phönix sich umgezogen hatte, setzte er sich an seinen Schreibtisch. Er schlug die erste Seite auf. Sie ist lehr so wie immer. Er nimmt die Feder und taucht sie in die Tinte. Er ruft sich Wort für Wort aus dem Gedächtnis wieder hervor. Er wusste nicht warum aber er konnte einige Stunden nachdem er etwas gelesen hatte, es auch wieder Wort für Wort wiedergeben. Er schrieb schon immer alles nieder was ihn interesiert hatte, und so auch diesmal. Wie gewohnt führte er die Feder. Schriftbild und Ausschmückung der Seiten hatte er lange üben im Klosterleben. So etwas verlernt man nicht so leiht. Er holte einmal tief Luft und begann erneut eine Seite mit Verziehrungen auszuschmücken. Gerade der erste Buchstabe einer jenen Seite war ihm Wichtig. Sie war sehr groß wurde reichlich verziehrt. Nach 4 Stunden beendete er sein Werk und lies die letzte Seite kurz trocknen. Im Raum war es nun Warm geworden und sein Teewasser war auch schon längst soweit. Er schenkte sich wie immer als Belohnung einen Hagebuttetee ein. Manche würden die kleinen Roten Knollen auch als Hiffen bezeichnen, aus dem er gemacht wurde. Er setzte sich mit dem Tee an sein Buch und trank aus. Die letzte Seite war getrocknet und es war perfekt wie immer. Er griff nach rechts um eine Kiste zu öffnen. Dort legte er das Band hinein zu den anderen die er gesammelt hatte. Seine Finger streichten kurz über die anderen Einbände. Wie in Gedanken versunken streichelte er sie fast. "Gute Nacht meine Freunde", konnte man noch hören bevor die Kiste wieder verschlossen wurde.
Der junge angehende Magier ging nun langsam zu Bett. In Gedanken dachte er noch an Sheza Caleanis und warum sie ausgezogen war aus der Herberge. Er betete noch zu Temora das sie Sheza beschützen möge auf ihren wegen. Dann schläft er langsam ein...
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:20, insgesamt 6-mal geändert.
-
Keldric Vamon
14. Ashatar 254
Der Abend war vorbei. Viel War passiert und doch war nur Wut und Angst entstanden. Wut durch mich selbst und Angst durch durch den Krathorianer.
Aber was war mit ihm los. Sehnte er sich so nach Liebe? Nach Anerkennung, das er schon sein Leben riskierte?
Er merkte das viele Frauen um ihn waren. Und doch hatte er Angst sich einer weiter zu nähern als er es bei Sheza getan hatte. Seine Unerfahrenheit mit 18 Sommern war es die sich in seinen Gefühlen wiederspiegelte. Doch sehnte er sich nach einem Gefühl was er noch nie bekam. Eine Umarmung oder einen Händedruck der ihm zeigte das er geliebt wurde. Selbst sein Bruder hatte nichts für ihn übrig. Als Tiro war er in seine Studien vertieft. Er wusste nicht was in Keldric vorging, und er würde es Beluis auch nicht sagen. Er entfand es als Schmach mit solch einem anliegen zu seinem Bruder zu gehen.
Beluis, er hatte alles was er sich wünschen konnte. Er war sein Bruder und doch wusste Keldric das Belius ihr erstes treffen nicht vergessen hatte. Als er seinen Adler in den Dreck warf. Den Halsschmuck den beide als Säuglinge von ihrer Mutter bekommen hatten. Er hatte sich mehr von seinem Bruder erhoft. Mehr als nur Fragen, ob Keldric wirklich sein Bruder war. Keldric wusste seit dem Tag das er wohl Beluis übertreffen musste um seine Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Das war es was ihn derzeitg antireb, das Gefühl der Anerkennung seines Bruders und das Gefühl der Sehnsucht.
Er wollte warten. Warten auf den Moment das Beluis ihm sagt das er stolz auf ihn ist. Doch es würde dauern! Dauern bis Belius Augen nicht mehr blind für seinen Bruder waren. Bis dahin konnte noch viel Zeit vergehen.
Da war noch die Sehnsucht nach Liebe. Er kam zwölf Jahre ohne sie aus. Ohne das Gefühl einer liebenden Person um ihn. Die Mönche im Kloster erzogen ihn nur, aber sie gaben ihm nicht das Gefühl zu Hause zu sein. er mißte das Gefühl auch nicht bis er seine Mutter in Varuna sterben sah. Seit dem ist in ihm etwas gestorben. Es blieb etwas in ihm zurück das ihn ausrasten lies. Manchmal war er nicht er selbst. Er hoffete diese Lücke schließen zu können mit jemanden der ihn akzeptierte. Akzeptieren musste diejenige vor allen diesen Fehler. Er wusste nicht ob er jemals eine Frau finden würde die ihn Lieben konnte. Ihm sagen würde das sie ihn liebt. Gab es jene da draußen? Er wusste es nicht, und doch in einigen wenigen Momenten der Sehnsucht hatte er gelaubt es überwunden zu haben. Doch es waren eher Fehler die dadurch passiert sind.
Keldric nahm sich eine Feder und ein Pergament und began in feinen Linen das Gefühl auf Papier zu bannen.
[img]http://www.juergengoerg.de/images/20080511185749_sehnsucht--.jpg[/img]
Sheza Caleanis, als er sie kennenlernte war das Gefühl da, das Gefühl nach Sehnsucht. Sehnsucht ist so grausam. Es schmerzte im Bauch und ums Herz. Manchmal könnte man einfach dem Gefühl freien lauf lassen, so dachte er.
NEIN, er durfte es nicht! Oder doch? Er hatte Angst was in seiner Ausbildung passieren könnte. Wenn er wirklich Magier war. Was wäre wenn die Sehnsucht ihn zu Taten verleitete die ihn das Lied unbewusst beeinflussen lassen.
Er wollte gar nicht weiter daran denken. Und doch kam die letzte Sehnsucht wieder in ihm hoch. Als er Sheza sagte das er mehr für sie entfand. Er kannte sie erst kurz und doch kam es über ihn. Die Sehnsucht geliebt zu werden. Er musste sie an diesen Abend einfach fragen ob sie mehr für ihn entfand. Doch was konnte es anders sein als Enttäuschung. Er hielt Sheza ihre Entscheidung nicht vor, und doch schmerzte es sehr. Mehr als man ahnt. Es war wie ein Dolch ins Herz. So fühlte es sich an wenn man enttäuscht wird von Hoffnungen. War er wirklich so gierig nach Liebe?
Doch er war so, er sehnte sich nach einer Umarmung oder einem lieben Händedruck.
Sheza, sie war wirklich eine wunderbare Frau. Doch Keldric wusste von ihrem verhalten das auch sie Narben hatte. Narben die er nicht ansprechen wollte. Er versuchte es. Doch nichts, wirklich nichts war im ferner als Sheza's Wunden aufzureißen. Er würde erstmal mit ihr befreundet bleiben.
Sheza meinte man weiß nicht was die Zukunft bringt, und sie hatte recht. Viielleicht war sie auch nicht die richtige für ihn. Er wusste es nicht.
Der junge Cupidor ging mir diesen Gedanken zu Bett und sie sollten ihn einige Stunden dort auch nicht loslassen.
Der Abend war vorbei. Viel War passiert und doch war nur Wut und Angst entstanden. Wut durch mich selbst und Angst durch durch den Krathorianer.
Aber was war mit ihm los. Sehnte er sich so nach Liebe? Nach Anerkennung, das er schon sein Leben riskierte?
Er merkte das viele Frauen um ihn waren. Und doch hatte er Angst sich einer weiter zu nähern als er es bei Sheza getan hatte. Seine Unerfahrenheit mit 18 Sommern war es die sich in seinen Gefühlen wiederspiegelte. Doch sehnte er sich nach einem Gefühl was er noch nie bekam. Eine Umarmung oder einen Händedruck der ihm zeigte das er geliebt wurde. Selbst sein Bruder hatte nichts für ihn übrig. Als Tiro war er in seine Studien vertieft. Er wusste nicht was in Keldric vorging, und er würde es Beluis auch nicht sagen. Er entfand es als Schmach mit solch einem anliegen zu seinem Bruder zu gehen.
Beluis, er hatte alles was er sich wünschen konnte. Er war sein Bruder und doch wusste Keldric das Belius ihr erstes treffen nicht vergessen hatte. Als er seinen Adler in den Dreck warf. Den Halsschmuck den beide als Säuglinge von ihrer Mutter bekommen hatten. Er hatte sich mehr von seinem Bruder erhoft. Mehr als nur Fragen, ob Keldric wirklich sein Bruder war. Keldric wusste seit dem Tag das er wohl Beluis übertreffen musste um seine Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Das war es was ihn derzeitg antireb, das Gefühl der Anerkennung seines Bruders und das Gefühl der Sehnsucht.
Er wollte warten. Warten auf den Moment das Beluis ihm sagt das er stolz auf ihn ist. Doch es würde dauern! Dauern bis Belius Augen nicht mehr blind für seinen Bruder waren. Bis dahin konnte noch viel Zeit vergehen.
Da war noch die Sehnsucht nach Liebe. Er kam zwölf Jahre ohne sie aus. Ohne das Gefühl einer liebenden Person um ihn. Die Mönche im Kloster erzogen ihn nur, aber sie gaben ihm nicht das Gefühl zu Hause zu sein. er mißte das Gefühl auch nicht bis er seine Mutter in Varuna sterben sah. Seit dem ist in ihm etwas gestorben. Es blieb etwas in ihm zurück das ihn ausrasten lies. Manchmal war er nicht er selbst. Er hoffete diese Lücke schließen zu können mit jemanden der ihn akzeptierte. Akzeptieren musste diejenige vor allen diesen Fehler. Er wusste nicht ob er jemals eine Frau finden würde die ihn Lieben konnte. Ihm sagen würde das sie ihn liebt. Gab es jene da draußen? Er wusste es nicht, und doch in einigen wenigen Momenten der Sehnsucht hatte er gelaubt es überwunden zu haben. Doch es waren eher Fehler die dadurch passiert sind.
Keldric nahm sich eine Feder und ein Pergament und began in feinen Linen das Gefühl auf Papier zu bannen.
[img]http://www.juergengoerg.de/images/20080511185749_sehnsucht--.jpg[/img]
Sheza Caleanis, als er sie kennenlernte war das Gefühl da, das Gefühl nach Sehnsucht. Sehnsucht ist so grausam. Es schmerzte im Bauch und ums Herz. Manchmal könnte man einfach dem Gefühl freien lauf lassen, so dachte er.
NEIN, er durfte es nicht! Oder doch? Er hatte Angst was in seiner Ausbildung passieren könnte. Wenn er wirklich Magier war. Was wäre wenn die Sehnsucht ihn zu Taten verleitete die ihn das Lied unbewusst beeinflussen lassen.
Er wollte gar nicht weiter daran denken. Und doch kam die letzte Sehnsucht wieder in ihm hoch. Als er Sheza sagte das er mehr für sie entfand. Er kannte sie erst kurz und doch kam es über ihn. Die Sehnsucht geliebt zu werden. Er musste sie an diesen Abend einfach fragen ob sie mehr für ihn entfand. Doch was konnte es anders sein als Enttäuschung. Er hielt Sheza ihre Entscheidung nicht vor, und doch schmerzte es sehr. Mehr als man ahnt. Es war wie ein Dolch ins Herz. So fühlte es sich an wenn man enttäuscht wird von Hoffnungen. War er wirklich so gierig nach Liebe?
Doch er war so, er sehnte sich nach einer Umarmung oder einem lieben Händedruck.
Sheza, sie war wirklich eine wunderbare Frau. Doch Keldric wusste von ihrem verhalten das auch sie Narben hatte. Narben die er nicht ansprechen wollte. Er versuchte es. Doch nichts, wirklich nichts war im ferner als Sheza's Wunden aufzureißen. Er würde erstmal mit ihr befreundet bleiben.
Sheza meinte man weiß nicht was die Zukunft bringt, und sie hatte recht. Viielleicht war sie auch nicht die richtige für ihn. Er wusste es nicht.
Der junge Cupidor ging mir diesen Gedanken zu Bett und sie sollten ihn einige Stunden dort auch nicht loslassen.
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:18, insgesamt 4-mal geändert.
-
Keldric Vamon
Eine verantwortungsvolle Aufgabe
15. Ashatar 254
Die Arme des jungen Cupitor lagen auf seinen Rücken. Wie immer versuchte er ein sauberes Gangbild abzugeben. Er war stolz ein Anwärter des Konziles zu sein und nach Aussen hin wollte er das auch zeigen. Gerade als er die Stufen zum Konzil emporsteigen wollte wurde er von hinten angesprochen.
Dem Fuchs zum Grusse Cupidor, dürfte ich euch einmal sprechen?
Im Moment als er sich umgedreht hatte, war er auch ganz erschrocken. Er hatte sie nicht kommen hören. Lilian Weilnau eine der Magistra des Konzils hatte ihn überrascht. Zu sehr war er in Gedanken versunken. Er ging ihr sogleich hinterher. Ihren Schritten folgend ging es zum schrein in der Nähe des Konziles. Nun viel ihm das erste mal auf wie grazil und leichtfüßig sich die junge Magistra bewegte. War ihr Schritt magisch unterstützt? Sie musste das wohl üben, für den Tanz oder ein Bankett. So still ihre Schritte und fast lautlos. Man konnte sie hören aber nur sehr leise. Vielleicht war es die kleine Insel die nur zu hauf mit magischen Bildnissen geschmückt war.
Im der Andachtstätte setzten wir uns. Er vermeindete es ihr ins Gesicht zu sehen. Nur um die Sehnsucht nicht aufkeimen zu lassen. Nur ganz kurz schenkte er ihr ein Lächeln. Er sah auch eines auf ihren Lippen, doch sogleich wendete er seinen Blick wieder gegen den Boden. Sie sprachen über den gestrigen Tag und was passiert war. Lilian hatte die Schüler des Konziles zu einem Ausflug eingeladen. Dort hatte er sich über einige Aussagen von Leazra Ras so aufgeregt das er sich die Fingernägel in seine Handfläche getrieben hatte. Anmerken lassen wollte er sich das nicht. Die Magistra hatte es aber gemerkt und hatte mit Tadel gedroht. Keldric merkte sogleich seinen Fehler und er hatte ihr am Vortag schon in einem Pergament seine Ansicht zum Abend geschrieben. Er wollte eine Aufgabe dafür freiwillig erledigen. Auch in Meditation wollte er sich üben um seine Gefühle besser in den Griff zu bekommen. Die Maga akzeptierte das alles doch für die Aufgabe hatte sie etwas anderes im Sinn. Er sollte mit Cupidor Laezra Reagenzien sammeln. Reagenzien für den Unterricht der bald anstehen würde.
Nickend und doch ohne einen Gesichtszug nahm er die Aufgabe an. So gerne nahm er sie an das er keine weiteren Fragen stellte. Doch im war die nähe der Maga nicht unangenehm. Konnte so eine liebende Mutter sein?
Den Gedanken wollte Keldric auch gar nicht weiterspinnen. Bis auf das Problem das er mit Laezra die Aufgabe zu meistern hatte, freute er sich über die Arbeit Reagenzien zu sammeln. Es war praktisch und was besseres um zu lernen gab es nicht.
So verabschiedete er sich auch schon. Ein letzter Blick zu ihr sollte genügen damit sie keine Fragen stellte warum er ständig zu Boden sah. Er ging dann auch schon in die Akademie um dort in der Bibliothek seine Freunde zu befragen. Sie um Rat zu Fragen wo er die Reagenzien finden würde die die Magistra verlangt hatte.
Die Arme des jungen Cupitor lagen auf seinen Rücken. Wie immer versuchte er ein sauberes Gangbild abzugeben. Er war stolz ein Anwärter des Konziles zu sein und nach Aussen hin wollte er das auch zeigen. Gerade als er die Stufen zum Konzil emporsteigen wollte wurde er von hinten angesprochen.
Dem Fuchs zum Grusse Cupidor, dürfte ich euch einmal sprechen?
Im Moment als er sich umgedreht hatte, war er auch ganz erschrocken. Er hatte sie nicht kommen hören. Lilian Weilnau eine der Magistra des Konzils hatte ihn überrascht. Zu sehr war er in Gedanken versunken. Er ging ihr sogleich hinterher. Ihren Schritten folgend ging es zum schrein in der Nähe des Konziles. Nun viel ihm das erste mal auf wie grazil und leichtfüßig sich die junge Magistra bewegte. War ihr Schritt magisch unterstützt? Sie musste das wohl üben, für den Tanz oder ein Bankett. So still ihre Schritte und fast lautlos. Man konnte sie hören aber nur sehr leise. Vielleicht war es die kleine Insel die nur zu hauf mit magischen Bildnissen geschmückt war.
Im der Andachtstätte setzten wir uns. Er vermeindete es ihr ins Gesicht zu sehen. Nur um die Sehnsucht nicht aufkeimen zu lassen. Nur ganz kurz schenkte er ihr ein Lächeln. Er sah auch eines auf ihren Lippen, doch sogleich wendete er seinen Blick wieder gegen den Boden. Sie sprachen über den gestrigen Tag und was passiert war. Lilian hatte die Schüler des Konziles zu einem Ausflug eingeladen. Dort hatte er sich über einige Aussagen von Leazra Ras so aufgeregt das er sich die Fingernägel in seine Handfläche getrieben hatte. Anmerken lassen wollte er sich das nicht. Die Magistra hatte es aber gemerkt und hatte mit Tadel gedroht. Keldric merkte sogleich seinen Fehler und er hatte ihr am Vortag schon in einem Pergament seine Ansicht zum Abend geschrieben. Er wollte eine Aufgabe dafür freiwillig erledigen. Auch in Meditation wollte er sich üben um seine Gefühle besser in den Griff zu bekommen. Die Maga akzeptierte das alles doch für die Aufgabe hatte sie etwas anderes im Sinn. Er sollte mit Cupidor Laezra Reagenzien sammeln. Reagenzien für den Unterricht der bald anstehen würde.
Nickend und doch ohne einen Gesichtszug nahm er die Aufgabe an. So gerne nahm er sie an das er keine weiteren Fragen stellte. Doch im war die nähe der Maga nicht unangenehm. Konnte so eine liebende Mutter sein?
Den Gedanken wollte Keldric auch gar nicht weiterspinnen. Bis auf das Problem das er mit Laezra die Aufgabe zu meistern hatte, freute er sich über die Arbeit Reagenzien zu sammeln. Es war praktisch und was besseres um zu lernen gab es nicht.
So verabschiedete er sich auch schon. Ein letzter Blick zu ihr sollte genügen damit sie keine Fragen stellte warum er ständig zu Boden sah. Er ging dann auch schon in die Akademie um dort in der Bibliothek seine Freunde zu befragen. Sie um Rat zu Fragen wo er die Reagenzien finden würde die die Magistra verlangt hatte.
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:17, insgesamt 6-mal geändert.
-
Keldric Vamon
19. Ashatar 254
Anfangs war es ein Tag wie jeder andere. Der morgendliche Spaziergang durch Adoran war genauso schön wie immer. Die Wachen waren alle auf ihren Platz und besonders im Adelsviertel beobachtete ich ihre große Diziplin beim Wachgang und vor den Häusern der Adligen. Stundenlanges Stillstehen war eine der Sachen die sie perfekt beherschten. Auch konnte ich mir nicht ausmahlen was passiert wenn diese in panzerplatten gehüllten Kämpfer gegen Feinde loslegten.
An meinem Rundgang kam ich wie immer an Sheza Caleanis haus vorbei. Nachdem sie sich auf meinen Brief nicht gemeldet hatte wollte ich einmal nach ihr sehen. Aus dem Kamin drang kein Feuer und im Haus war kein Licht zu sehen. Es war ein schattiger Tag und heute hätte man schon eine Kerze gebraucht um zu lesen oder ähnliches zu tuen. Auf dem Treppenabsatz liegt mein Brief. Sie wird ihn wohl nicht gelesen haben.
Zu Hause angekommen legte er ihn wieder auf seinen Schreibtisch. Dort neben dem Federkeil und der Tinte sowie dem Siegelwachs und dem Siegel das er hatte für sich anfertigen lassen. Er würde ihr wieder schreiben wenn sie mehr Zeit haben würde. Langsam packte er dann seine Sachen um so wie jeden Tag in der Bibliothek der Akademie zu schreiben. Dort begann er wie immer den ersten Buchstaben der Seite auszuschmücken. Es beruhte ihn. Das erste mal spürte er was Magister Inos meinte mit der Ausdrucksweise von Kunst. Ich glaube egal ob man Magier ist oder nicht Kunst beruhig fast jeden.
[img]http://pdqpatterns.com/images/zen_medieval_B.jpg[/img]
Und so schrieb und kaligraphierte er wie immer Stundenlang an seinen Büchern...
Anfangs war es ein Tag wie jeder andere. Der morgendliche Spaziergang durch Adoran war genauso schön wie immer. Die Wachen waren alle auf ihren Platz und besonders im Adelsviertel beobachtete ich ihre große Diziplin beim Wachgang und vor den Häusern der Adligen. Stundenlanges Stillstehen war eine der Sachen die sie perfekt beherschten. Auch konnte ich mir nicht ausmahlen was passiert wenn diese in panzerplatten gehüllten Kämpfer gegen Feinde loslegten.
An meinem Rundgang kam ich wie immer an Sheza Caleanis haus vorbei. Nachdem sie sich auf meinen Brief nicht gemeldet hatte wollte ich einmal nach ihr sehen. Aus dem Kamin drang kein Feuer und im Haus war kein Licht zu sehen. Es war ein schattiger Tag und heute hätte man schon eine Kerze gebraucht um zu lesen oder ähnliches zu tuen. Auf dem Treppenabsatz liegt mein Brief. Sie wird ihn wohl nicht gelesen haben.
Zu Hause angekommen legte er ihn wieder auf seinen Schreibtisch. Dort neben dem Federkeil und der Tinte sowie dem Siegelwachs und dem Siegel das er hatte für sich anfertigen lassen. Er würde ihr wieder schreiben wenn sie mehr Zeit haben würde. Langsam packte er dann seine Sachen um so wie jeden Tag in der Bibliothek der Akademie zu schreiben. Dort begann er wie immer den ersten Buchstaben der Seite auszuschmücken. Es beruhte ihn. Das erste mal spürte er was Magister Inos meinte mit der Ausdrucksweise von Kunst. Ich glaube egal ob man Magier ist oder nicht Kunst beruhig fast jeden.
[img]http://pdqpatterns.com/images/zen_medieval_B.jpg[/img]
Und so schrieb und kaligraphierte er wie immer Stundenlang an seinen Büchern...
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:17, insgesamt 4-mal geändert.
-
Keldric Vamon
23. Ashatar 254
Ruhe... nur Ruhe suchte der junge Cupitor. Er wollte seine Gefühle in Zaun halten. Endlich nachdem er das erste mal Leazra sagen konnte was ihm wichtig war ging es ihm besser. Er hoffe sie nicht zu sehr verunsichert zu haben.
Jetzt konnte er den Kopf frei kriegen und sich das erste mal darauf Konzentrieren, zu meditieren. Er hatte in den Hallen des Konziles ein Buch gefunden. Das dort geschriebene wollte er nun umsetzten. Eigentlich waren nur 3 Regeln zu beachten. Eine geeiegnete Stelle suchen, wobei man auf eine ruhige Stelle achten sollte. Für das erste mal wird eine unruhigere Stelle entfohlen um zu sehen ob man die Umgebung ausblenden kann. Als nächstes ist ruhig Atmen. Dabei zu beachten ist den Atemrythmus auf wenige male für eine Sanduhr runter zu bekommen. Als drittes ist an eine Sache zu Denken die man als Schön entfindet wie einen Wasserfall.
Gut einen Platz für den ersten versuch hatte ich gefunden. In der Adoraner Stadtstube gab es im Obergeschoss ein Bärenfell vor einem Kamin. Dort hatte ich mich im Schneidersitz niedergelassen. Egal wer mich stören würde, ich würde versuchen es auszublenden. Es war aber ein ruhiger Tag in der Taverne und im Obergeschoss war niemand. So konnte ich mich auf meine Ruhe konzentrieren. Langsam begann ich zu atmen und fühlte wie sich mein Körper entspannte. Die Augen wurden geschlossen und mein Gehör konzentrierte sich alleine auf das knisternde Feuer. Es war ein schönes Geräusch und ja ich fühlte wie ich mich entspannte. Immer langsamer wurde mein Atem und vor meinem geistigen Auge erschien ein Bild. Anfangs konnte ich nur eine Runde blase sehen wie eingefangen lief dort ein Tier. Anfangs sah ich nicht welches es war. Doch von Minute zu Minute wurde das Bild klarer. In vollkommener Ruhe merkte ich nicht die Schankmaid die vorbeikam oder auch ein Freund der mich grüßte. Ich sah nur noch das Tier. Es wurde nun auch klarer was es war. Ein Fuchs war vor meinem geistigen Auge erschienen. Seine feinen Linien brannten wie Feuer.
[img]http://fc06.deviantart.net/fs48/f/2009/230/a/0/kuu_fire_by_Apofiss.jpg[/img]
Fast war es als könnte ich ihn berühren und doch erreiche ich ihn nicht. Eingeschlossen in seiner Blase war er wunderschön und nur zu sehen. Ich fühlte mich dem Tier verbunden und hatte das Gefühl das mir das Bild etwas zu sagen hatte. Hatte doch Phanodain, der Gott des Wissens, das Ebenbild des Fuchses. Er wurde auch oft von seinen Gläubigen so benannt. Ewig konnte ich das Tier in seinem lauf betrachten, friedlich und doch ungezügelt und wild wie das Feuer. Stunde um Stunde verging so und ich spürte das erste mal wie es ist frei zu sein in Gedanken. Befreit von allen Gefühlen war es das erste mal seit dem Tod meiner Mutter das ich innerlichen Frieden spürte. Kein Ehrgeiz, keine Sehnsucht, keine Selbstsucht sondern nur Ruhe...
Ruhe... nur Ruhe suchte der junge Cupitor. Er wollte seine Gefühle in Zaun halten. Endlich nachdem er das erste mal Leazra sagen konnte was ihm wichtig war ging es ihm besser. Er hoffe sie nicht zu sehr verunsichert zu haben.
Jetzt konnte er den Kopf frei kriegen und sich das erste mal darauf Konzentrieren, zu meditieren. Er hatte in den Hallen des Konziles ein Buch gefunden. Das dort geschriebene wollte er nun umsetzten. Eigentlich waren nur 3 Regeln zu beachten. Eine geeiegnete Stelle suchen, wobei man auf eine ruhige Stelle achten sollte. Für das erste mal wird eine unruhigere Stelle entfohlen um zu sehen ob man die Umgebung ausblenden kann. Als nächstes ist ruhig Atmen. Dabei zu beachten ist den Atemrythmus auf wenige male für eine Sanduhr runter zu bekommen. Als drittes ist an eine Sache zu Denken die man als Schön entfindet wie einen Wasserfall.
Gut einen Platz für den ersten versuch hatte ich gefunden. In der Adoraner Stadtstube gab es im Obergeschoss ein Bärenfell vor einem Kamin. Dort hatte ich mich im Schneidersitz niedergelassen. Egal wer mich stören würde, ich würde versuchen es auszublenden. Es war aber ein ruhiger Tag in der Taverne und im Obergeschoss war niemand. So konnte ich mich auf meine Ruhe konzentrieren. Langsam begann ich zu atmen und fühlte wie sich mein Körper entspannte. Die Augen wurden geschlossen und mein Gehör konzentrierte sich alleine auf das knisternde Feuer. Es war ein schönes Geräusch und ja ich fühlte wie ich mich entspannte. Immer langsamer wurde mein Atem und vor meinem geistigen Auge erschien ein Bild. Anfangs konnte ich nur eine Runde blase sehen wie eingefangen lief dort ein Tier. Anfangs sah ich nicht welches es war. Doch von Minute zu Minute wurde das Bild klarer. In vollkommener Ruhe merkte ich nicht die Schankmaid die vorbeikam oder auch ein Freund der mich grüßte. Ich sah nur noch das Tier. Es wurde nun auch klarer was es war. Ein Fuchs war vor meinem geistigen Auge erschienen. Seine feinen Linien brannten wie Feuer.
[img]http://fc06.deviantart.net/fs48/f/2009/230/a/0/kuu_fire_by_Apofiss.jpg[/img]
Fast war es als könnte ich ihn berühren und doch erreiche ich ihn nicht. Eingeschlossen in seiner Blase war er wunderschön und nur zu sehen. Ich fühlte mich dem Tier verbunden und hatte das Gefühl das mir das Bild etwas zu sagen hatte. Hatte doch Phanodain, der Gott des Wissens, das Ebenbild des Fuchses. Er wurde auch oft von seinen Gläubigen so benannt. Ewig konnte ich das Tier in seinem lauf betrachten, friedlich und doch ungezügelt und wild wie das Feuer. Stunde um Stunde verging so und ich spürte das erste mal wie es ist frei zu sein in Gedanken. Befreit von allen Gefühlen war es das erste mal seit dem Tod meiner Mutter das ich innerlichen Frieden spürte. Kein Ehrgeiz, keine Sehnsucht, keine Selbstsucht sondern nur Ruhe...
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:17, insgesamt 3-mal geändert.
-
Keldric Vamon
30. Ashatar 254
Das Feuer prasselte im Kamin der Stadtstube. Keldric hatte sich niedergelassen und machte sich Gedanken über die letzten Tage. Was war alles passiert? Das Zusammentreffen mit dem Rabendiener bei Bajard und seine Folgen. Er hatte seine erste Verwarnung bekommen und das dazu von der Praeceptor Apex persönlich. Es war am Anfang wie ein Stich ins Herz. Die Strafe war es jedoch gar nicht was den jungen Cupitor Sorgen bereitete. Nein, nicht mehr nach Bajard gehen zu dürfen war nicht der Pfeiler der ihm Sorgen machte. Auch nicht das Magister Inos ihn noch mit etwas beauftragen würde deswegen. Sein Bruder, er verstand nicht warum ihn Belius verraten hatte. War es weil er seine Halskette mit dem Adler in den Dreck geworfen hatte beim ersten treffen? Vielleicht die Schmach wo er betrunken auftauchte als Beluis um Nanielle's Hand anhielt?
Das heraus zu finden würde nicht leicht werden und doch war er nun davon Überzeug das er es schaffen würde.
Dann war da noch Sheza die sich eigenartig verhielt. Machte er ihr ein Komliment stockte sie ganz plötzlich und ihr Wesen veränderte sich kurzzeitig. Sie wirkte wie blokiert. So als würd eihr wahres Wesen nicht nach aussen kommen können in dem Moment. Er nahm sich auch hier den Entschluss ihr zu helfen.
Er nippte noch einmal an seinem Kräutertee der inzwischen fast kalt war und stand dann auf um die Tasse zurückzubringen. Vor der Tavernentüre war die Nacht nun Herrscher über die Straßen. Keldric zündete sich wie immer seine Laterne an um besser nach Hause zu finden. Der Tag war lange und er wusste es würde nicht lange dauern bis er schlafen würde.
Das Feuer prasselte im Kamin der Stadtstube. Keldric hatte sich niedergelassen und machte sich Gedanken über die letzten Tage. Was war alles passiert? Das Zusammentreffen mit dem Rabendiener bei Bajard und seine Folgen. Er hatte seine erste Verwarnung bekommen und das dazu von der Praeceptor Apex persönlich. Es war am Anfang wie ein Stich ins Herz. Die Strafe war es jedoch gar nicht was den jungen Cupitor Sorgen bereitete. Nein, nicht mehr nach Bajard gehen zu dürfen war nicht der Pfeiler der ihm Sorgen machte. Auch nicht das Magister Inos ihn noch mit etwas beauftragen würde deswegen. Sein Bruder, er verstand nicht warum ihn Belius verraten hatte. War es weil er seine Halskette mit dem Adler in den Dreck geworfen hatte beim ersten treffen? Vielleicht die Schmach wo er betrunken auftauchte als Beluis um Nanielle's Hand anhielt?
Das heraus zu finden würde nicht leicht werden und doch war er nun davon Überzeug das er es schaffen würde.
Dann war da noch Sheza die sich eigenartig verhielt. Machte er ihr ein Komliment stockte sie ganz plötzlich und ihr Wesen veränderte sich kurzzeitig. Sie wirkte wie blokiert. So als würd eihr wahres Wesen nicht nach aussen kommen können in dem Moment. Er nahm sich auch hier den Entschluss ihr zu helfen.
Er nippte noch einmal an seinem Kräutertee der inzwischen fast kalt war und stand dann auf um die Tasse zurückzubringen. Vor der Tavernentüre war die Nacht nun Herrscher über die Straßen. Keldric zündete sich wie immer seine Laterne an um besser nach Hause zu finden. Der Tag war lange und er wusste es würde nicht lange dauern bis er schlafen würde.
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 03:17, insgesamt 2-mal geändert.
-
Keldric Vamon
Bittersüß
[um die Erzählung etwas mehr Gesamtbild zu geben empfehle ich beim Lesen den folgenden Link anzuhören]
[url]http://www.youtube.com/watch?v=zagwDT7kPVM&feature=channel_video_title[/url]
12. Searum 254
Bittersüß... ist es wenn es dunkel wird...
und dunkel war es im Zimmer des jungen Cupitors. Die Sonne war an diesen Tag noch nicht aufgegangen. Nur eine Kerze am Schreibtisch erhellte, dass Mietzimmer des Gasthauses etwas. Eisern waren die Gesichtszüge. Seine Hände gefaltet und auf den Tisch abgestützt sah er gegen die Holzwand seines Schreibtisches. Genau ein Stundenglas nahm er sich Zeit um seine Gedanken zu Ordnen. Er drehte es und der Sand begann seine Zukunft zu malen auf dem Unterboden der Sanduhr. Die Sekunden wurden länger. Keldric kam die Zeit an dem Morgen wie eine Ewigkeit vor. So vieles hatte sich getan in der Zeit wo er in Adoran lebte. Sein versteinerter Blick ging langsam nach rechts. Und er öffnete seine Schatzkiste. Schätze in seinem Sinne, den es waren seine einzigen Freunde die er kannte. Seine Bücher. Sie verleugneten einen nicht. Er hatte vertrauen zu ihnen den sie hatten ihm ihres Geschenkt als er ihre Seiten füllte. Einige Minuten vergingen und die Kiste wurde leise zugemacht. Das Schloss wurde wieder verriegelt und damit sollte das aufbewahrt werden was ihm wichtig war.
Dunkel so konnte man auch seine Gedanken beschreiben. So lange er nun hier war in Adoran hatte er es nicht geschafft einen richtigen Freund zu finden. Niemanden der etwas mit ihm zu tun haben wollte. Es gab zwar die Akademie, doch waren es alle eher Lehrer und Mitschüler als Freunde.
Er hatte sich eher mehr Ärger eingehandelt, und wurde verraten von seinem eigenen Bruder. Doch nicht genug wurde er auch noch von ihm verhöhnt. Keldric hatte es gut gemeint nach dem Ereignis bei Bajard. Er wollte Beluis zeigen das er daraus gelernt hatte. Das einzige was sich aber aus diesen Gespräch in seinen Kopf brannte war der Tadel der Acromaga de Feruin und Belius Worte im Gasthaus.
„Keldric du wirst immer in meinem Schatten stehen und der kleine Bruder sein.“
Es war wie ein Schlag ins Gesicht und eine weitere Narbe in seiner Seele die ihm sein Bruder zufügte. Gerade von jenem Bruder bekamm er einen zweiten Dolch in den Rücken der ihn kurz vorher Veraten hatte. Auch nach dem bitte es nicht zu tuen. Hass spürte er bei den Gedanken wenn er an diese Worte zurückdenkt. Rache für die Schmach die er mir zweimal hintereinander angetan hat.
Sogleich als sich diese Gedanken im Kopf Keldric's formten griff er nach seiner Halskette. Sie fühlte sich in letzter Zeit von Tag zu Tag schwerer an. Er wusste nicht warum und doch wog er sie jedes mal als das passierte. Genau das gleiche Gewicht wie immer hatte sie und doch fühlte sie sich schon manchmal an als wiege sie das doppelte. Er legte sich 5 Seiten Papier zurecht und eine frische Feder. Seine Gedanken wogen so schwer das er niederschreiben wollte was in ihm vorging. Nein, er wollte es sogar sich selbst merken lassen damit er aufwachte aus dem Gedankengut mit dem der Panther diese Welt vergiftete.
Gerade wollte er beginnen seinen ersten Brief zu verfassen da klopfte es an seiner Zimmertüre.
„Herr Vamon, ich habe die Rosen die sie bestellt haben! Sie stehen vor der Türe.“
Keldric antwortete nicht und gab so dem Gastwirt das Gefühl nicht zu Hause zu sein. Er zog wieder von dannen. Bezahlt hatte er den alten Kauz schon. 2 Kronen für die besten Rosen der Umgebung. Er stand auch sogleich auf und zog sich an. Seine Briefe konnte er später zu Ende schreiben den sie waren ein Neuanfang für ihn. Doch nun hatte er sich erst einmal um einen Krankenbesuch zu kümmern. Er griff nach den Rosen vor der Türe und ging los in Richtung des Adoraner Heilerhauses.
Die Rosen hatte er kurz vor der Türe abgestellt um sie nicht gleich damit zu überrennen. Er öffnete nach einem klopfen die Türe und fand die gepflegte Cupitorin im Krankenbett. Sie sah wieder gut aus. Sie hatte wieder ihre typische Gesichtsfarbe und ihre saphierblauen Augen strahlten wieder. Das strahlen in den Augen der Frau bemerkte Keldric nicht. Auch ihr lächeln das für viele wie die Sonne am Himmel wirken mochte, lies ihn kalt. Er zwang sich ein heben des rechten Mundwinkels von den Lippen um etwas fröhlich zu wirken, was er aber keinesfalls war. Er war eisern wie die ganze Zeit schon und versuchte sie nun in ein Gespräch zu verwickeln. Im Grunde verehrte er sie für ihre Schönheit. Er verspürte Begierde, nackte Begierde nach ihrem Geruch und nach ihrem Körper. Er wollte sie, ihren
Körper... er kannte sie zu wenig um sie zu lieben. Es war Wollust, die Begierde nach dem Körper einer Frau. Er ging kurz nach draußen um seine Rosen zu holen. Sie waren die besten die man für gutes Gold kriegen konnte. Auf dem Rückweg merkte er erst als er sie sah das sie aus dem Bett gestiegen war. Ihr Rücken würde von ihrer Kleidung kaum verdeckt und nun verstand er vollständig den Zauber der sie Umgab.
Der Anblick einer Göttin, kann einen Mann erblinden lassen...
Das sind die Worte eines weisen Mannes. Keldric wusste nun was an dem satz dran war.
Es dauerte einen moment bis Ayla Keldric wieder bemerkte da sie ihn nicht wieder ins Zimmer kommen sah. Erst als er sich reusperte drehte sie sich um und er gab ihr langsam die Rosen. Sie lächelte ihn wieder an doch er reagierte nicht wie so oft in den letzten Tagen. Ihr blick war auf den Blumen gefangen und sie sah nicht das Keldric keine Gefühlsregung von sich gab. Selbst als es an der Tür ein weiteres mal klopfte. Es war die Magistra Weilnau die als nächstes der Genesenden einen Besuch abstattete. Keldric drehte seinen Kopf und Grüßte. Auch hier fehlte sein Glaube doch er merkte es gar nicht mehr. Die Kette wurde wieder merkbar schwerer und Keldric wiederstand dem Gefühl nach ihr zu greifen. Während der Zeit als die Magistra da war rührte sich Keldric nicht. Bis auf die Verabschiedung, als sie wieder verschwand rührte sich Keldric nicht. Er fixierte Ayla regelrecht und nach kurzen wortlosen Momenten verabschiedete er sich. Seine Gedanken drehten sich nicht mehr um Freude. Alles hatte sich geändert und auch damit merkte er nicht wie sich das Schicksal um ihn gewunden hatte und zugriff.
Bittersüß hätte der Ton erklingen können, hätte ein Mensch ihn wirklich gehört als ein Kettenglied seines Erbes zersprang. Sie löste sich und die Kette, glitt wie jene Tugenden die er vergessen hatte von seinem Körper. Das Geschenk seiner Mutter, die Kette die Belius und Keldric immer verbunden hatte,ging von ihm. Sie war Deckungsgleich und beide waren Stolz einst stolz auf das Geschenk ihrer Mutter. Es sollte ihnen Kraft geben und die Liebe einer Frau selbst spürbar wo sie nicht mehr unter ihnen war. Auch das alles ging von Keldric, als das Schmuckstück wieder im Bittersüßen klang den Boden berührte. Dort lag sie nun als wollte sie gefunden werden. Abwesend und in seinen Gedanken verloren, hörte er nicht das sie auf dem Boden aufschlug. Zur Tür hinaus begab er sich in die Fänge der Raubkatze und das erste mal umgab ihn wirklich... Dunkelheit.
[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/AnhngerTemora1.jpg[/img]
Er holte seinen Hund Wolfi und auch hier merkte er nicht das der Hund sich freute. Der wohl einzige richtige Freund wurde ignoriert und nicht mehr richtig gesehen vom starren verhassten Blick des jungen Magieschülers. Er ging in die Stadtstube um nachzudenken. Ein kurzer Blick an dem Tisch beim Eingang verriet ihm flüchtig das zwei Personen dort saßen. Der Rosenstrauß lies ihn vermuten das Ayla dabei war doch ihn interessierte das nicht. Er grüßte kurz und ging sogleich ins Obergeschoss. In den Thronsessel versunken versank er in Bittersüßen Gedanken. Gedanken in diesen sein Bruder in ferner Zukunft keine Rolle mehr spielen würde...
[url]http://www.youtube.com/watch?v=zagwDT7kPVM&feature=channel_video_title[/url]
12. Searum 254
Bittersüß... ist es wenn es dunkel wird...
und dunkel war es im Zimmer des jungen Cupitors. Die Sonne war an diesen Tag noch nicht aufgegangen. Nur eine Kerze am Schreibtisch erhellte, dass Mietzimmer des Gasthauses etwas. Eisern waren die Gesichtszüge. Seine Hände gefaltet und auf den Tisch abgestützt sah er gegen die Holzwand seines Schreibtisches. Genau ein Stundenglas nahm er sich Zeit um seine Gedanken zu Ordnen. Er drehte es und der Sand begann seine Zukunft zu malen auf dem Unterboden der Sanduhr. Die Sekunden wurden länger. Keldric kam die Zeit an dem Morgen wie eine Ewigkeit vor. So vieles hatte sich getan in der Zeit wo er in Adoran lebte. Sein versteinerter Blick ging langsam nach rechts. Und er öffnete seine Schatzkiste. Schätze in seinem Sinne, den es waren seine einzigen Freunde die er kannte. Seine Bücher. Sie verleugneten einen nicht. Er hatte vertrauen zu ihnen den sie hatten ihm ihres Geschenkt als er ihre Seiten füllte. Einige Minuten vergingen und die Kiste wurde leise zugemacht. Das Schloss wurde wieder verriegelt und damit sollte das aufbewahrt werden was ihm wichtig war.
Dunkel so konnte man auch seine Gedanken beschreiben. So lange er nun hier war in Adoran hatte er es nicht geschafft einen richtigen Freund zu finden. Niemanden der etwas mit ihm zu tun haben wollte. Es gab zwar die Akademie, doch waren es alle eher Lehrer und Mitschüler als Freunde.
Er hatte sich eher mehr Ärger eingehandelt, und wurde verraten von seinem eigenen Bruder. Doch nicht genug wurde er auch noch von ihm verhöhnt. Keldric hatte es gut gemeint nach dem Ereignis bei Bajard. Er wollte Beluis zeigen das er daraus gelernt hatte. Das einzige was sich aber aus diesen Gespräch in seinen Kopf brannte war der Tadel der Acromaga de Feruin und Belius Worte im Gasthaus.
„Keldric du wirst immer in meinem Schatten stehen und der kleine Bruder sein.“
Es war wie ein Schlag ins Gesicht und eine weitere Narbe in seiner Seele die ihm sein Bruder zufügte. Gerade von jenem Bruder bekamm er einen zweiten Dolch in den Rücken der ihn kurz vorher Veraten hatte. Auch nach dem bitte es nicht zu tuen. Hass spürte er bei den Gedanken wenn er an diese Worte zurückdenkt. Rache für die Schmach die er mir zweimal hintereinander angetan hat.
Sogleich als sich diese Gedanken im Kopf Keldric's formten griff er nach seiner Halskette. Sie fühlte sich in letzter Zeit von Tag zu Tag schwerer an. Er wusste nicht warum und doch wog er sie jedes mal als das passierte. Genau das gleiche Gewicht wie immer hatte sie und doch fühlte sie sich schon manchmal an als wiege sie das doppelte. Er legte sich 5 Seiten Papier zurecht und eine frische Feder. Seine Gedanken wogen so schwer das er niederschreiben wollte was in ihm vorging. Nein, er wollte es sogar sich selbst merken lassen damit er aufwachte aus dem Gedankengut mit dem der Panther diese Welt vergiftete.
Gerade wollte er beginnen seinen ersten Brief zu verfassen da klopfte es an seiner Zimmertüre.
„Herr Vamon, ich habe die Rosen die sie bestellt haben! Sie stehen vor der Türe.“
Keldric antwortete nicht und gab so dem Gastwirt das Gefühl nicht zu Hause zu sein. Er zog wieder von dannen. Bezahlt hatte er den alten Kauz schon. 2 Kronen für die besten Rosen der Umgebung. Er stand auch sogleich auf und zog sich an. Seine Briefe konnte er später zu Ende schreiben den sie waren ein Neuanfang für ihn. Doch nun hatte er sich erst einmal um einen Krankenbesuch zu kümmern. Er griff nach den Rosen vor der Türe und ging los in Richtung des Adoraner Heilerhauses.
Die Rosen hatte er kurz vor der Türe abgestellt um sie nicht gleich damit zu überrennen. Er öffnete nach einem klopfen die Türe und fand die gepflegte Cupitorin im Krankenbett. Sie sah wieder gut aus. Sie hatte wieder ihre typische Gesichtsfarbe und ihre saphierblauen Augen strahlten wieder. Das strahlen in den Augen der Frau bemerkte Keldric nicht. Auch ihr lächeln das für viele wie die Sonne am Himmel wirken mochte, lies ihn kalt. Er zwang sich ein heben des rechten Mundwinkels von den Lippen um etwas fröhlich zu wirken, was er aber keinesfalls war. Er war eisern wie die ganze Zeit schon und versuchte sie nun in ein Gespräch zu verwickeln. Im Grunde verehrte er sie für ihre Schönheit. Er verspürte Begierde, nackte Begierde nach ihrem Geruch und nach ihrem Körper. Er wollte sie, ihren
Körper... er kannte sie zu wenig um sie zu lieben. Es war Wollust, die Begierde nach dem Körper einer Frau. Er ging kurz nach draußen um seine Rosen zu holen. Sie waren die besten die man für gutes Gold kriegen konnte. Auf dem Rückweg merkte er erst als er sie sah das sie aus dem Bett gestiegen war. Ihr Rücken würde von ihrer Kleidung kaum verdeckt und nun verstand er vollständig den Zauber der sie Umgab.
Der Anblick einer Göttin, kann einen Mann erblinden lassen...
Das sind die Worte eines weisen Mannes. Keldric wusste nun was an dem satz dran war.
Es dauerte einen moment bis Ayla Keldric wieder bemerkte da sie ihn nicht wieder ins Zimmer kommen sah. Erst als er sich reusperte drehte sie sich um und er gab ihr langsam die Rosen. Sie lächelte ihn wieder an doch er reagierte nicht wie so oft in den letzten Tagen. Ihr blick war auf den Blumen gefangen und sie sah nicht das Keldric keine Gefühlsregung von sich gab. Selbst als es an der Tür ein weiteres mal klopfte. Es war die Magistra Weilnau die als nächstes der Genesenden einen Besuch abstattete. Keldric drehte seinen Kopf und Grüßte. Auch hier fehlte sein Glaube doch er merkte es gar nicht mehr. Die Kette wurde wieder merkbar schwerer und Keldric wiederstand dem Gefühl nach ihr zu greifen. Während der Zeit als die Magistra da war rührte sich Keldric nicht. Bis auf die Verabschiedung, als sie wieder verschwand rührte sich Keldric nicht. Er fixierte Ayla regelrecht und nach kurzen wortlosen Momenten verabschiedete er sich. Seine Gedanken drehten sich nicht mehr um Freude. Alles hatte sich geändert und auch damit merkte er nicht wie sich das Schicksal um ihn gewunden hatte und zugriff.
Bittersüß hätte der Ton erklingen können, hätte ein Mensch ihn wirklich gehört als ein Kettenglied seines Erbes zersprang. Sie löste sich und die Kette, glitt wie jene Tugenden die er vergessen hatte von seinem Körper. Das Geschenk seiner Mutter, die Kette die Belius und Keldric immer verbunden hatte,ging von ihm. Sie war Deckungsgleich und beide waren Stolz einst stolz auf das Geschenk ihrer Mutter. Es sollte ihnen Kraft geben und die Liebe einer Frau selbst spürbar wo sie nicht mehr unter ihnen war. Auch das alles ging von Keldric, als das Schmuckstück wieder im Bittersüßen klang den Boden berührte. Dort lag sie nun als wollte sie gefunden werden. Abwesend und in seinen Gedanken verloren, hörte er nicht das sie auf dem Boden aufschlug. Zur Tür hinaus begab er sich in die Fänge der Raubkatze und das erste mal umgab ihn wirklich... Dunkelheit.
[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/AnhngerTemora1.jpg[/img]
Er holte seinen Hund Wolfi und auch hier merkte er nicht das der Hund sich freute. Der wohl einzige richtige Freund wurde ignoriert und nicht mehr richtig gesehen vom starren verhassten Blick des jungen Magieschülers. Er ging in die Stadtstube um nachzudenken. Ein kurzer Blick an dem Tisch beim Eingang verriet ihm flüchtig das zwei Personen dort saßen. Der Rosenstrauß lies ihn vermuten das Ayla dabei war doch ihn interessierte das nicht. Er grüßte kurz und ging sogleich ins Obergeschoss. In den Thronsessel versunken versank er in Bittersüßen Gedanken. Gedanken in diesen sein Bruder in ferner Zukunft keine Rolle mehr spielen würde...
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Montag 12. September 2011, 19:39, insgesamt 4-mal geändert.
-
Keldric Vamon
Der Preis den man zahlt...
13. Searum 254
Eine Jagd, sie sollte Keldric auf andere Gedanken bringen. Nein, auch die Wut sollte Schwinden. Gerüstet ging er ans Wegekreuz um einige Skellete zu jagen. Doch es kam alles anders. Er sollte das erste mal jemanden treffen an diesen Tag der nicht voreingenommen war. Teya Lewi war es. Eine Frau des Waldes. Am Wegesrand genau als Keldric losziehen wollte treff er sie. Für ihr alter war sie eine hübsch anzusehende Frau und doch, interesierte sich Keldric gar nicht dafür. Sie riss ihn aus der Gedankenwelt rund ums einen Bruder und in einem kurzen Gespräch war man sich sicher sich wieder zu treffen.
Keldric wante sich wieder der Jagd zu und er war unkonzentriert. Die Tränen, das weinen Nanielle's hallte in seinem Kopf. Er hatte sie zu tiefst gekränkt, nein es war sogar schlimmer. Er hatte sie dort getroffen wo ihr wundert Punkt war. Sie vertraute Keldric eigentlich und doch hatte sie nicht geahnt welche Wut und welchen Sturrkopf sie fand in Keldric.
Seine ersten Schläge richteten sich genen ein Skellet am Freidhof. Er schlug den Kopf ab und sogleich begann diese ihn zu suchen. Er kümmerte sich sogleich um das nächste und doch hatte er die wichtigste Regel vergessen im Nahkampf. Einen gegner auszuschalten heißt nicht ihn zu vergessen.
Er dachte wieder an den gestrigen Abend als es passierte. Das Erste Skellet kam wieder zurück und griff mit seinen knochigen Fingern von hinen in sein Gesicht. Kurz sah er nichts und as zweite Skelett schwang seinen Säbel. Sein rechtes Auge ward getroffen und er wusste das es nicht nur ein Kratzer war. Er schwang seinen Stab nach hinten und schnell nach vorne. Beide untoten Körper lagen da, und doch kniete er sich hin. Er spürte kaum schmerz. Er verband seinen Kopf etwas unbeholfen und machte sich sogleich auf den Weg nach Adoran. Ein Heiler sollte sehen was er noch tuen kann. Es war nichts mehr zu retten. Unter einem kurzen Schlafmittel nahm er ihm das Auge sogleich heraus um Wundbrand zu vermeiden. Keldric wusste das er einen hohen Preis gezahlt hatte für den Fehler nicht bei der Sache zu sein. Er wusste das alles im Leben eine Bedeutung hatte. Man zahlt für alles einen Preis auch für jeden Fehler den man begeht...
Eine Jagd, sie sollte Keldric auf andere Gedanken bringen. Nein, auch die Wut sollte Schwinden. Gerüstet ging er ans Wegekreuz um einige Skellete zu jagen. Doch es kam alles anders. Er sollte das erste mal jemanden treffen an diesen Tag der nicht voreingenommen war. Teya Lewi war es. Eine Frau des Waldes. Am Wegesrand genau als Keldric losziehen wollte treff er sie. Für ihr alter war sie eine hübsch anzusehende Frau und doch, interesierte sich Keldric gar nicht dafür. Sie riss ihn aus der Gedankenwelt rund ums einen Bruder und in einem kurzen Gespräch war man sich sicher sich wieder zu treffen.
Keldric wante sich wieder der Jagd zu und er war unkonzentriert. Die Tränen, das weinen Nanielle's hallte in seinem Kopf. Er hatte sie zu tiefst gekränkt, nein es war sogar schlimmer. Er hatte sie dort getroffen wo ihr wundert Punkt war. Sie vertraute Keldric eigentlich und doch hatte sie nicht geahnt welche Wut und welchen Sturrkopf sie fand in Keldric.
Seine ersten Schläge richteten sich genen ein Skellet am Freidhof. Er schlug den Kopf ab und sogleich begann diese ihn zu suchen. Er kümmerte sich sogleich um das nächste und doch hatte er die wichtigste Regel vergessen im Nahkampf. Einen gegner auszuschalten heißt nicht ihn zu vergessen.
Er dachte wieder an den gestrigen Abend als es passierte. Das Erste Skellet kam wieder zurück und griff mit seinen knochigen Fingern von hinen in sein Gesicht. Kurz sah er nichts und as zweite Skelett schwang seinen Säbel. Sein rechtes Auge ward getroffen und er wusste das es nicht nur ein Kratzer war. Er schwang seinen Stab nach hinten und schnell nach vorne. Beide untoten Körper lagen da, und doch kniete er sich hin. Er spürte kaum schmerz. Er verband seinen Kopf etwas unbeholfen und machte sich sogleich auf den Weg nach Adoran. Ein Heiler sollte sehen was er noch tuen kann. Es war nichts mehr zu retten. Unter einem kurzen Schlafmittel nahm er ihm das Auge sogleich heraus um Wundbrand zu vermeiden. Keldric wusste das er einen hohen Preis gezahlt hatte für den Fehler nicht bei der Sache zu sein. Er wusste das alles im Leben eine Bedeutung hatte. Man zahlt für alles einen Preis auch für jeden Fehler den man begeht...
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
-
Keldric Vamon
Es kommt immer alles anders...
13. Searum 254
...als man denkt.
Er saß noch in seinem Zimmer und war dabei seine Wunde mit abgekochten Wasser zu spülen. Gedanken gingen ihn durch den Kopf. Gedanken an das Opfer das er anscheinend bringen musste. Jetzt sahen ihn die Leute. Er sprach sie an, er war ehrlich zu ihnen und doch verabscheuten sie ihn nicht wegen seiner wunde.
Das Treffen mit Arlon Benjamin
Das Auge schmerzte stark zumindest die Augenhöhle. Das Auge war nicht mehr dort. Er hatte gelernt sich auf sich zu konzentrieren. Den Schmerz konnte er nach aussen hin verbergen und doch auch mit ihm Leben. Es würde ihm am Anfang seinen Fehler in Erinnerung rufen. Sehen würde er in jedem Spiegel was passiert war. Er war auf dem Weg nach Berchgard. Eine Schneiderin dort sollte ihm eine Augenklappe anfertigen. Doch so schnell war keine zu finden. Also erst einmal in den Drachen der geöffnet hatte. Beim eintretten in das Lokal wurde er sogleich von Arlon begrüßt. Sichtlich konnte man das entsetzten im blick des Kriegers sehen. Er war schockiert und traute sich nicht einmal zu fragen. Nach kurzer erklärung und einem Schnapps gegen die Schmerzen traf man sich vor dem Lokal um zu sprechen. Es war das erste mal nach dem treffen mit Nanielle. Das erste mal das er angesprochen wurde. Arlon hatte keine Vorurteile. Nicht wegen Keldrics eisigen Blick, auch nicht wegen der Wunde am Auge. Er fragte was los war. Keldric wollte nur eines. Etwas los werden und das so schnell wie möglich. Er hatte von Ayla sein Familienschmuckstück zurückbekommen.
Arlon ich habe ein Schmückstück eines Anhängers Temora's gefunden. Es ist sehr schön gearbeitet. Hast du Interesse?
Arlon betrachtete das Stück und sein Instink verriet ihm das etwas nicht stimmte an der Aussage des Magierlehrlinges.
Bist du dir sicher Keldric das das der Eigentümer nicht mehr braucht. Es sieht mehr wert aus als alles was ich besitze. Und das ist nicht wenig. Ich werde es an mich nehmen und sehen was ich damit tue.
Keldric war froh das loszusein, was führ ihn wie ein laster wirkte. Und sogleich war er überrascht. Arlon streifte von seinem Handgelenk etwas ab. Es war ein Schmuckstück.
Nimm das hier dafür Keldric. Es ist ein Glücksbringer den ich vor Jahren bekommen habe. Soll er dir das gleiche Glück bescheren das ich bis jetzt erfahren durfte. Doch solltest du ihn nicht mehr brauchen, lasse ihn wieder zu mir bringen.
Keldric nickte und verabschiedete sich von Arlon, der wohl versuchte Keldric ein Freund zu sein. Es war schwer für den Cupitor das zu akzeptieren das jemand ihn als Freund wollte und doch begann er sich auch sogleich wohl zu fühlen. Er fand auch noch eine Schneiderin und das fehlende Auge war nun versorgt bis aus die Schmerzen die nun zu ertragen waren.
[img]http://www.alathair.de/chardatenbank/bilder/1315933295.jpg[/img]
...als man denkt.
Er saß noch in seinem Zimmer und war dabei seine Wunde mit abgekochten Wasser zu spülen. Gedanken gingen ihn durch den Kopf. Gedanken an das Opfer das er anscheinend bringen musste. Jetzt sahen ihn die Leute. Er sprach sie an, er war ehrlich zu ihnen und doch verabscheuten sie ihn nicht wegen seiner wunde.
Das Treffen mit Arlon Benjamin
Das Auge schmerzte stark zumindest die Augenhöhle. Das Auge war nicht mehr dort. Er hatte gelernt sich auf sich zu konzentrieren. Den Schmerz konnte er nach aussen hin verbergen und doch auch mit ihm Leben. Es würde ihm am Anfang seinen Fehler in Erinnerung rufen. Sehen würde er in jedem Spiegel was passiert war. Er war auf dem Weg nach Berchgard. Eine Schneiderin dort sollte ihm eine Augenklappe anfertigen. Doch so schnell war keine zu finden. Also erst einmal in den Drachen der geöffnet hatte. Beim eintretten in das Lokal wurde er sogleich von Arlon begrüßt. Sichtlich konnte man das entsetzten im blick des Kriegers sehen. Er war schockiert und traute sich nicht einmal zu fragen. Nach kurzer erklärung und einem Schnapps gegen die Schmerzen traf man sich vor dem Lokal um zu sprechen. Es war das erste mal nach dem treffen mit Nanielle. Das erste mal das er angesprochen wurde. Arlon hatte keine Vorurteile. Nicht wegen Keldrics eisigen Blick, auch nicht wegen der Wunde am Auge. Er fragte was los war. Keldric wollte nur eines. Etwas los werden und das so schnell wie möglich. Er hatte von Ayla sein Familienschmuckstück zurückbekommen.
Arlon ich habe ein Schmückstück eines Anhängers Temora's gefunden. Es ist sehr schön gearbeitet. Hast du Interesse?
Arlon betrachtete das Stück und sein Instink verriet ihm das etwas nicht stimmte an der Aussage des Magierlehrlinges.
Bist du dir sicher Keldric das das der Eigentümer nicht mehr braucht. Es sieht mehr wert aus als alles was ich besitze. Und das ist nicht wenig. Ich werde es an mich nehmen und sehen was ich damit tue.
Keldric war froh das loszusein, was führ ihn wie ein laster wirkte. Und sogleich war er überrascht. Arlon streifte von seinem Handgelenk etwas ab. Es war ein Schmuckstück.
Nimm das hier dafür Keldric. Es ist ein Glücksbringer den ich vor Jahren bekommen habe. Soll er dir das gleiche Glück bescheren das ich bis jetzt erfahren durfte. Doch solltest du ihn nicht mehr brauchen, lasse ihn wieder zu mir bringen.
Keldric nickte und verabschiedete sich von Arlon, der wohl versuchte Keldric ein Freund zu sein. Es war schwer für den Cupitor das zu akzeptieren das jemand ihn als Freund wollte und doch begann er sich auch sogleich wohl zu fühlen. Er fand auch noch eine Schneiderin und das fehlende Auge war nun versorgt bis aus die Schmerzen die nun zu ertragen waren.
[img]http://www.alathair.de/chardatenbank/bilder/1315933295.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 14. September 2011, 18:53, insgesamt 2-mal geändert.
-
Keldric Vamon
Wandel
19. Searum 254
Es war früh am Morgen, die Vögel begannen ihr Liedspiel, als die letzte Zeile in einem Buch vollendet wurde. Die ganze Nacht hatte er seine Gedanken aufgeschrieben. Gedanken an das was die letzten Tage geschehen war. Langsam erhob er sich aus seinem Schreibtischstuhl und begann Holz im Kamin nachzulegen. Weit geöffnet war das Fenster im Zimmer der Herberge. Kalte Luft umspielte sein Gesicht. Sogleich spürte er es. Kalt drang es unter die Augenbinde die das Schütze was er verloren hatte.
In den Augen eines Menschen kann man seine Seele sehen.
Es war wie eine Ironie, hatte er doch eines verloren in dem Moment als er sich Gedanken um seine Seele machte. Im Kampf, er verstand es selber nicht. Er hatte Schuldgefühle als er die Untoten bekämpfte. Welch Dämon musste sie wieder ruhelos umherstreifen lassen. Genau so ruhelos wie ich es war.
Mit diesen Gedankengang ging er zur Waschschüssel und hob mit beiden Händen etwas Wasser in sein Gesicht. Kalt war es, so kalt wie seine Gefühle als er vor einigen Tagen mit Nanielle gestrittten hatte. Für wahr es war nicht ehrenhaft noch respektvoll was er ihr angetan hatte mir seinen Worten. Er hob seinen Kopf und blickte in den Spiegel der über der Schüssel hing. Er zog sich die Augenklappe vom Kopf. Mit eisernem Blick sah er sich nun selbst im Spiegel.
Was? Was war aus ihm geworden? Hatte er es wirklich nötig sich mit seinem Bruder zu streiten? War es angebracht sich aufzulehnen gegen die Magister des Konzil des Phönix? Der Glaube an Temora? Wo war der Kämpfer in ihm der so lange Jahre durchgehalten hatte ohne zu wissen wer er wirklich ist?
Tastend führte er seine Hand um das fehlende Auge. Es war wie ein Opfer das er bringen musste um endlich richtig zu sehen.
Erinnerungen an die letzten Tage kamen in ihm hoch. Er führte Gespräche mit den verschiedensten Menschen um sich herum. Viele hatten ihm geholfen wieder von der Wut und dem Widerspruch in sich abzulassen. Schluss endlich war es aber sein Bruder der ihm den Anstoß gab wirklich nachzudenken.
Das Gespräch das er zuerst hatte war mit Arlon Benjamin. Er war es der dem Menschen in mir Hoffnung gab. Er hörte mir einfach nur zu, und hatte mir seine freundlich und offenen Art ihm das gegeben was er suchte. Einen Freund der mit ihm durch die Lande zieht und Abenteuer erlebt. Er verwahrte Keldric's Halskette und damit schenkte ihm das Vertrauen sie sicher zu verwahren bis der Tag kommt an dem er sie zurück haben will.
Mit Yasme hatte er auch ein Gespräch. Sie war es die ihn dazu den Anstoß gab zu Nanielle zu gehen. Sie war ohne vorbehalte eine faszinierende Persönlichkeit. Selbstlos gab sie ihr Worte an Keldric und führte ihn zurück auf einen Pfad der inneren Ruhe. Egal welche Widerspürche der Magieranwärter ihr entgegenbrachte. Ihre Ruhe und Kraft fühlte er und er ließ sich davon erfassen. Doch auch sie war wohl eine Seele, die ihre Last zu tragen hatte. Sie sprach nicht gerne darüber. Er merkte an ihr als Mensch und Helfende das er nicht der einzige war der ein Laster zu tragen hatte.
Eenja Wimest eine weitere faszinierende Frau. Kennenlernen durfte ich sie ungewollt und doch lernte ich schneller aus dem verhalten der Frau als ich dachte. Sie war wie ein fallendes Blatt im Wind des lebens. Sie gab trotz ihrer Blindheit keinen den Anlass ihr zu helfen und doch wirkte sie wie eine zerbrechliche Puppe. Sie war das aber keineswegs. Sie war das was man berechnend und kontrolliert nennen kann. Sie wusste auch sehr schnell über den anderen mehr als er wollte. Sie war eine Frau die etwas zu verbergen hatte. Keldric hatte das Talent ihre Hülle erkannt zu haben. Er kannte ihr verhalten was ihre äußerstes anbelangte. Doch was war mit ihren inneren. Keldric wollte nicht tiefer in ihr Wesen eindringen als es ihm sicher möglich war.
Wasser traf nochmals auf sein Gesicht bevor er es sich abtrocknete und seinen restlichen Körper wie gewohnt pflegte. Er zog sich seine Kleidung an, und dabei würde ihm das erste mal klar was er wirklich war. Respektvoll schaut er auf das Siegel des Konzil des Phönix das in seine Kleidung eingestrickt war. Cupitor ein kleiner Titel aber wohl mehr als viele andere erreichen würden. Schriftgelehrter oder mehr noch Wissender. Er hatte das Talent entwickelt Leute an ihren Verhalten zu berechnen. Ihre Gangart, Kleidung, Mimik und Gestik hatte ihm mehr über andere Menschen verraten als er je Gedacht hatte. Waren sie wirklich berechenbar. Ja sie waren es wenn er auch nicht immer richtig lag. Dennoch half es ihm mit seiner Umwelt sich besser zu verstehen.
Noch einmal als er angezogen war blickte er in den Spiegel und setzte sich seine Augenklappe wieder auf. Beim anziehen seiner Lederhandschuhe war ihm nun klar das er vom Weg abgekommen war. Stolz und Ehre hätte sich seine Mutter für ihn gewünscht. Nicht nur zu Belius, so auch zu ihm sollten die Leute einst aufblicken. Er wollte die Familienehre nicht dorthin bringen wo man die Galgenschlinge zieht. Fest entschlossen begann er sogleich ein erstes Schreiben aufzusetzen um sich wieder auf den Pfad zu begeben auf dem er einst ging. Als stolzer Schüler der Magie und Bruder von Belius Vamon. Er wusste damit das es nur noch den Weg nach vorne gab. Die Zukunft würde es zeigen.
Es war früh am Morgen, die Vögel begannen ihr Liedspiel, als die letzte Zeile in einem Buch vollendet wurde. Die ganze Nacht hatte er seine Gedanken aufgeschrieben. Gedanken an das was die letzten Tage geschehen war. Langsam erhob er sich aus seinem Schreibtischstuhl und begann Holz im Kamin nachzulegen. Weit geöffnet war das Fenster im Zimmer der Herberge. Kalte Luft umspielte sein Gesicht. Sogleich spürte er es. Kalt drang es unter die Augenbinde die das Schütze was er verloren hatte.
In den Augen eines Menschen kann man seine Seele sehen.
Es war wie eine Ironie, hatte er doch eines verloren in dem Moment als er sich Gedanken um seine Seele machte. Im Kampf, er verstand es selber nicht. Er hatte Schuldgefühle als er die Untoten bekämpfte. Welch Dämon musste sie wieder ruhelos umherstreifen lassen. Genau so ruhelos wie ich es war.
Mit diesen Gedankengang ging er zur Waschschüssel und hob mit beiden Händen etwas Wasser in sein Gesicht. Kalt war es, so kalt wie seine Gefühle als er vor einigen Tagen mit Nanielle gestrittten hatte. Für wahr es war nicht ehrenhaft noch respektvoll was er ihr angetan hatte mir seinen Worten. Er hob seinen Kopf und blickte in den Spiegel der über der Schüssel hing. Er zog sich die Augenklappe vom Kopf. Mit eisernem Blick sah er sich nun selbst im Spiegel.
Was? Was war aus ihm geworden? Hatte er es wirklich nötig sich mit seinem Bruder zu streiten? War es angebracht sich aufzulehnen gegen die Magister des Konzil des Phönix? Der Glaube an Temora? Wo war der Kämpfer in ihm der so lange Jahre durchgehalten hatte ohne zu wissen wer er wirklich ist?
Tastend führte er seine Hand um das fehlende Auge. Es war wie ein Opfer das er bringen musste um endlich richtig zu sehen.
Erinnerungen an die letzten Tage kamen in ihm hoch. Er führte Gespräche mit den verschiedensten Menschen um sich herum. Viele hatten ihm geholfen wieder von der Wut und dem Widerspruch in sich abzulassen. Schluss endlich war es aber sein Bruder der ihm den Anstoß gab wirklich nachzudenken.
Das Gespräch das er zuerst hatte war mit Arlon Benjamin. Er war es der dem Menschen in mir Hoffnung gab. Er hörte mir einfach nur zu, und hatte mir seine freundlich und offenen Art ihm das gegeben was er suchte. Einen Freund der mit ihm durch die Lande zieht und Abenteuer erlebt. Er verwahrte Keldric's Halskette und damit schenkte ihm das Vertrauen sie sicher zu verwahren bis der Tag kommt an dem er sie zurück haben will.
Mit Yasme hatte er auch ein Gespräch. Sie war es die ihn dazu den Anstoß gab zu Nanielle zu gehen. Sie war ohne vorbehalte eine faszinierende Persönlichkeit. Selbstlos gab sie ihr Worte an Keldric und führte ihn zurück auf einen Pfad der inneren Ruhe. Egal welche Widerspürche der Magieranwärter ihr entgegenbrachte. Ihre Ruhe und Kraft fühlte er und er ließ sich davon erfassen. Doch auch sie war wohl eine Seele, die ihre Last zu tragen hatte. Sie sprach nicht gerne darüber. Er merkte an ihr als Mensch und Helfende das er nicht der einzige war der ein Laster zu tragen hatte.
Eenja Wimest eine weitere faszinierende Frau. Kennenlernen durfte ich sie ungewollt und doch lernte ich schneller aus dem verhalten der Frau als ich dachte. Sie war wie ein fallendes Blatt im Wind des lebens. Sie gab trotz ihrer Blindheit keinen den Anlass ihr zu helfen und doch wirkte sie wie eine zerbrechliche Puppe. Sie war das aber keineswegs. Sie war das was man berechnend und kontrolliert nennen kann. Sie wusste auch sehr schnell über den anderen mehr als er wollte. Sie war eine Frau die etwas zu verbergen hatte. Keldric hatte das Talent ihre Hülle erkannt zu haben. Er kannte ihr verhalten was ihre äußerstes anbelangte. Doch was war mit ihren inneren. Keldric wollte nicht tiefer in ihr Wesen eindringen als es ihm sicher möglich war.
Wasser traf nochmals auf sein Gesicht bevor er es sich abtrocknete und seinen restlichen Körper wie gewohnt pflegte. Er zog sich seine Kleidung an, und dabei würde ihm das erste mal klar was er wirklich war. Respektvoll schaut er auf das Siegel des Konzil des Phönix das in seine Kleidung eingestrickt war. Cupitor ein kleiner Titel aber wohl mehr als viele andere erreichen würden. Schriftgelehrter oder mehr noch Wissender. Er hatte das Talent entwickelt Leute an ihren Verhalten zu berechnen. Ihre Gangart, Kleidung, Mimik und Gestik hatte ihm mehr über andere Menschen verraten als er je Gedacht hatte. Waren sie wirklich berechenbar. Ja sie waren es wenn er auch nicht immer richtig lag. Dennoch half es ihm mit seiner Umwelt sich besser zu verstehen.
Noch einmal als er angezogen war blickte er in den Spiegel und setzte sich seine Augenklappe wieder auf. Beim anziehen seiner Lederhandschuhe war ihm nun klar das er vom Weg abgekommen war. Stolz und Ehre hätte sich seine Mutter für ihn gewünscht. Nicht nur zu Belius, so auch zu ihm sollten die Leute einst aufblicken. Er wollte die Familienehre nicht dorthin bringen wo man die Galgenschlinge zieht. Fest entschlossen begann er sogleich ein erstes Schreiben aufzusetzen um sich wieder auf den Pfad zu begeben auf dem er einst ging. Als stolzer Schüler der Magie und Bruder von Belius Vamon. Er wusste damit das es nur noch den Weg nach vorne gab. Die Zukunft würde es zeigen.
Zuletzt geändert von Keldric Vamon am Mittwoch 21. September 2011, 07:20, insgesamt 4-mal geändert.
-
Keldric Vamon