Langsam löste sich seine Hand von den Büchern die er sich beschafft hatte. Fachbücher über Entomologie und Koleopterologie oder kurz Insekten und Käferkunde. Sein Bart war durch Alchemie gewachsen und auch sonnst tat die seine Verkleidung ihr üblichstes. Wie ein gut situiert wirkender Wissenschaftler und Bücherwurm sah er aus bewaffnet mit Buchwerk und Gläsern und allerlei Beuteln fuhr er auf die Stadt Berchgard zu. Bald würde er aussteigen und das Schauspiel würde seinen Anfang nehmen.
„Wer War eigentlich nochmal auf diesen Glorreichen Plan gekommen“ Murmelte er rückte sein Rüschenhemd zurecht.. „ach stimmt ich selbst.. verdammt“.
Die Kutsche kam zum halten und er stieg aus mit einem Wackelnden Staksigen Gang der Rücken leicht gebeugt. Eine Nickelbrille ruhte auf seiner Nase und wackelte gelegentlich auf und ab während er sich in Richtung Tor aufmachte und die Stadt betrat. Hier und da schaute er sich um und fragte sich Richtung Mine durch wie jemand der sich nicht auskennt in der Stadt. Natürlich wusste er wo sie sich befand doch sollte die Tarnung von Anfang an durchgezogen werden. Nach mehreren Hinweisen durch Anwohner und Wachen wurde ihm die Mine gezeigt und er begann ganz als Neugieriger Käferkundler und Forscher die Steine und Ecken zu durchsuchen nach den Krabeltieren. Personen die ihn ansprachen begegnete er mit einem Auswendig gelernten Schwall nutzloser nervtötender und endlos langweiliger Details über Insekten so das selbst die hartgesottenen irgendwann eilig das Weite suchten um dem wirren Wissenschaftler zu entkommen.
In seiner Suche näherte er sich stetig dem Eingang in die Tiefe welchen er zuletzt hinabstieg von Dunkelheit begrüsst.
„wärs hier nich so muffig wärs sogar angenehm“ Murmelte er leise für sich und trat auf die wartenden Bergwächter zu.
Huldvolle Worte wurden ausgetauscht und alles abgegeben was er bei sich trug bevor sie ihn nur einen Schritt weiter hineinließen. Eng war es und je tiefer er in den Berg kam um so stärker wurde der Geruch nach einem wilden Gemisch von Schweiß, altem Bier und Warmen Metall. Überall an den Wänden wuchsen enorm große Pilze und sobald er konnte begann er auch hier mit seiner Suche nach dem Krabelviechern.. und wurde Fündig.
Da Tummelten sie sich mit ihren Mandibeln und sechs Beinen und widerwärtigen schillernden Panzern. Blaugrün sahen sie aus und das seltene Licht durch Flammen im Tunnel schillerte auf ihrem Chitinpanzer. Vorsichtig mit einem Handschuh und einer Schaufel aus Silber bewaffnet machte er sich daran sie einzusammeln und in einem Glas zu Plazieren zusammen mit Pilzproben aus ihrem Umfeld. So machte er sich getrieben von der Suche nach mehr dieser Viecher auf durch den Berg und den Besucherbereich Nilzadans.
Überall wo Zwerge ihm neugierig zusahen begann er zu erzählen von seiner Ruhmreichen Arbeit zu beweisen das Pilze einem Jeden Gewächs überlegen seien. Selbstredend seien Bäume nur ein schlechter Witz im Gegensatz zu erhabenen Pilzen der Berge. Bäume waren höchstens geeignet schwache Elfen zu beherbergen doch der Pilz und seine Verwandten war die wahre Krönung des Pflanzlichen Lebens welche es zu studieren galt! Da wo er konnte lud er zum Bier ein und dort wo Fragen gestellt werden konnten Hoffte er auf weitere Informationen. Sein Ziel war es den Tipischen dummen Langbeiner zu geben der huldvoll die Überlegene Lebensart der Zwerge erkannte! Selbstredend so Berichtete er als der Seltsame Spinner waren diese Käfer eine Plage welche niemand anders als die Langbeiner eingeschleppt hatten. Eine Erkenntnis welche mit begeistertem Nicken und Lautem „Mrâ!“ aufgenommen wurde. Wer anders als die Dummen Langen konnten schon was einschleppen!
So versuchte er den Zwergen die es interessierte zu vermitteln das er die Ausbreitung dieser Insekten Studieren wollte. immerhin war es verständlich das sich diese Käfer im Berg wo es ja ohnehin viel besser war als an der Oberfläche munter verbreiteten. Es Endete damit das der ein oder andere Zwerg überzeugt war das es wenigstens ein Paar Lange gab die zwar enorm Spinnten da sie Käfer sammelten und Pflanzen studierten! Aber wenigstens wussten das es im Berg besser als an der Oberfläche war. Ein Umstand der ohnehin jedem Zwerg bewusst war! Als dann der Kautzige Wissenschaftler sich wieder Richtung Ausgang begab den ein oder anderen Schritt schwankend vom ganzen Bier Grinste so manch Argloser Zwerg und meinte lachend „die Spinnen alle die Langen!“
Welch Kampf war es sich nach draußen zu schieben und wieder an die Oberfläche zu gelangen. Den Wächtern am Eingang hinterließ er einige Münzen mit den Worten das Gold bei ihnen sowieso besser aufgehoben wäre als bei ihm und sie dafür an seiner Stelle Ordentlich was Trinken sollten vom guten Zwergenbier. Bevor er mit seiner Habe und der Tasche voller Gläser mit Käfern und Pilzen den Berg wieder verließ auf das er den Langbeinern erzählen konnten wie Überlegen die Zwergische Kultur überhaupt sei.. Wenn diese Kurzen nur Geahnt hätten welch Unheil sie dort entließen im Glauben es sei nur ein Spinner.
Die Reise zurück wurde einige male unterbrochen da ihm reichlich Übel war durch das Essen und Bier der Zwerge. Doch irgendwann mehr schlecht als recht kam er an seinem Ziel an und gab ab was er gesammelt hatte beim Magister Lacuna. Der würde schon wissen was er damit zu tun hatte.. Hoffentlich störten ihn die Bierflecken und der Geruch nicht sonderlich welcher der Tasche anhaftete.
Des Zwergen bester Freund in Gefahr
- Serad Mordaran
- Beiträge: 1056
- Registriert: Freitag 1. Mai 2009, 04:39
Des Zwergen bester Freund in Gefahr
Zuletzt geändert von Serad Mordaran am Sonntag 14. August 2011, 15:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Kyron Lacuna
Kaum war die Lieferung bei ihm angekommen und der Bote auch schon gegangen, erklamm er seine Treppe in das obere Stockwerk und stellte die Tasche auf dem Tisch in der Mitte des Raumes ab. Mit zaghaften Bewegungen die eher nur von den Finger gefuehrt wurden oeffnete er die miefende Tasche um den Inhalt langsam freizugeben. Die Tasche wurde achtlos dann vom Tisch mithilfe des linken Handrueckens gekehrt. Einen etwas langezogeneren Zeitraum betrachtete er die Glaeser und den darin befindlichen Inhalt.
‚Hm… Ein wahrlich verzwicktes Unterfangen, was uns da bevor steht. Die ersten Schritte, sie muessen vollzogen werden, doch solange der Keller im Umbau ist muss wohl das Aquarium herhalten’
Langsam erhebte er sich und lies den Inhalt auf dem Tische liegen und führte seine Schritte gen Schlafraum, wo sich auch das erwaehnte Aquarium befand.
Einige Stunden und zwoelf Fischen, die aus dem Leben traten, spaeter begutachtete er sein Werk.
‚Die Verhaelltnisse sollten dem Lebensraum in etwa entsprechen … doch sollte ich mit dem Umbau wirklich nicht viel Zeit verlieren.’
Dabei wendete er sich zum Tische und entließ seine neuen Schuetzlinge in ihr neues Reich.
‚Gut dieser Schritt waere vollzogen. Kommen wir zur Vermehrung. Als wenn ich die Zeit haette. Naja mein Wort ist mein Wort’
Und man mag mitbekommen wie in der gesamten Nacht Herr Lacuna an seinem Arbeitstisch sahs und nicht einen Blick von seiner Arbeit abwand, egal wer auch am Fenster stand.
Am naechsten Morgen fuehrten seine Schritte ihn erneut zum Aquarium und er gab 2 seiner neuen Zoeglinge das Produkt seiner Arbeit zu schmecken.
‚Gut meine kleinen wir werden sehen wie ihr es verkraftet’
Mit diesen Worten teilte er die Scharen auf und teilte das Aquarium mit Hilfe einer Holzplatte. Daraufhin entschwand er und man sah Herr Lacuna wieder durch die Straßen gehen.
‚Hm… Ein wahrlich verzwicktes Unterfangen, was uns da bevor steht. Die ersten Schritte, sie muessen vollzogen werden, doch solange der Keller im Umbau ist muss wohl das Aquarium herhalten’
Langsam erhebte er sich und lies den Inhalt auf dem Tische liegen und führte seine Schritte gen Schlafraum, wo sich auch das erwaehnte Aquarium befand.
Einige Stunden und zwoelf Fischen, die aus dem Leben traten, spaeter begutachtete er sein Werk.
‚Die Verhaelltnisse sollten dem Lebensraum in etwa entsprechen … doch sollte ich mit dem Umbau wirklich nicht viel Zeit verlieren.’
Dabei wendete er sich zum Tische und entließ seine neuen Schuetzlinge in ihr neues Reich.
‚Gut dieser Schritt waere vollzogen. Kommen wir zur Vermehrung. Als wenn ich die Zeit haette. Naja mein Wort ist mein Wort’
Und man mag mitbekommen wie in der gesamten Nacht Herr Lacuna an seinem Arbeitstisch sahs und nicht einen Blick von seiner Arbeit abwand, egal wer auch am Fenster stand.
Am naechsten Morgen fuehrten seine Schritte ihn erneut zum Aquarium und er gab 2 seiner neuen Zoeglinge das Produkt seiner Arbeit zu schmecken.
‚Gut meine kleinen wir werden sehen wie ihr es verkraftet’
Mit diesen Worten teilte er die Scharen auf und teilte das Aquarium mit Hilfe einer Holzplatte. Daraufhin entschwand er und man sah Herr Lacuna wieder durch die Straßen gehen.
Zuletzt geändert von Kyron Lacuna am Donnerstag 18. August 2011, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Kyron Lacuna
Einige Wochen sind nun vergangen. Viele Stunden die er am Moerser
und sitzend an der Arbeit verbrachte. Wie viele Verluste er an den
kleinen Viechern eingehen musste ist ihm mittlerweile nicht mehr klar.
Doch die letzten beiden Wochen haben die Verluste wieder
herausgeholt. Im Grunde war es recht einfach da sie im Grunde schon
verhaelltnissmaessig viele Eier legten aber halt nur zu bestimmten
Jahreszeiten. Jenes musste Umgangen werden. Die von seinem
Kumpanen gelieferten Pilze wurden mit einem Gebraeu angereichert,
welches vorwiegend aus dem Sekret von Grabesmoss bestand. Die so
veraenderte neue Nahrung veraenderte die Wahrnehmung der Tierchen
in soweit, dass der trieb der Fortpflanzung stark anstieg und die
Eierablage nun um ein Dreifaches stieg. Ein weiterer Nebeneffekt, den
er nicht einkalkulierte aber sicher auch nicht als negativ fuer das
Vorhaben ansah war, dass die Kaefer durch die angereicherten Pilze
nun den vermehrten drang verspuerten jene als ihre
Hauptnahrungsquelle anzusehen. Solange er den Viecherchen die Pilze
vorsetze wurden sie vorgezogen und dabei spielte es nun nach der
etwa dritten Eierablage keine Rolle mehr ob sie mit dem Trunk
angereichert waren oder nicht. Nach diesen Ertragreichen Wochen war
es nun an der Zeit ein Paeckchen mit einigen Exemplaren dem Priester
zu entsenden. Und so wurde auch jenes gepackt und einhundert dieser
Tierchen in Glaesern und in Leder gebunden an Nilas entsandt.
Als das ganze dann endlich geschehen war, wurde es Zeit fuer ein
wenig Ruhe er ging in die obere Etage zur Kuechenzeile.
‚Ein Sueppchen wird Wunder bewirken’ murmelte er noch und seine
rechte tatschte fischend im Haengeschrank herum.
‚Wo ist dieses elendige Buch hin?’ entfuhr es ihm schon in einem
genervterem Tone.
‚Ich hatte es das letzte mal in meiner Robe, welche ich bei
beschwerlichen Wegen anhabe. Und jene hatte ich zuletzt an als….’
Seine linke fuhr etwas ueber den Kinnbart
‚Als uchte. Ich muss sie bei dem Versteckspiel mit den Untoten
verloren ich in dieser verbrannten Ruinenstadt nach der Reagenzien fuer die
Kaefer shaben. Aergerlich… na ja eine Huehnersuppe werde ich auch so
hinbekommen’
Und das Experiment begann.
und sitzend an der Arbeit verbrachte. Wie viele Verluste er an den
kleinen Viechern eingehen musste ist ihm mittlerweile nicht mehr klar.
Doch die letzten beiden Wochen haben die Verluste wieder
herausgeholt. Im Grunde war es recht einfach da sie im Grunde schon
verhaelltnissmaessig viele Eier legten aber halt nur zu bestimmten
Jahreszeiten. Jenes musste Umgangen werden. Die von seinem
Kumpanen gelieferten Pilze wurden mit einem Gebraeu angereichert,
welches vorwiegend aus dem Sekret von Grabesmoss bestand. Die so
veraenderte neue Nahrung veraenderte die Wahrnehmung der Tierchen
in soweit, dass der trieb der Fortpflanzung stark anstieg und die
Eierablage nun um ein Dreifaches stieg. Ein weiterer Nebeneffekt, den
er nicht einkalkulierte aber sicher auch nicht als negativ fuer das
Vorhaben ansah war, dass die Kaefer durch die angereicherten Pilze
nun den vermehrten drang verspuerten jene als ihre
Hauptnahrungsquelle anzusehen. Solange er den Viecherchen die Pilze
vorsetze wurden sie vorgezogen und dabei spielte es nun nach der
etwa dritten Eierablage keine Rolle mehr ob sie mit dem Trunk
angereichert waren oder nicht. Nach diesen Ertragreichen Wochen war
es nun an der Zeit ein Paeckchen mit einigen Exemplaren dem Priester
zu entsenden. Und so wurde auch jenes gepackt und einhundert dieser
Tierchen in Glaesern und in Leder gebunden an Nilas entsandt.
Als das ganze dann endlich geschehen war, wurde es Zeit fuer ein
wenig Ruhe er ging in die obere Etage zur Kuechenzeile.
‚Ein Sueppchen wird Wunder bewirken’ murmelte er noch und seine
rechte tatschte fischend im Haengeschrank herum.
‚Wo ist dieses elendige Buch hin?’ entfuhr es ihm schon in einem
genervterem Tone.
‚Ich hatte es das letzte mal in meiner Robe, welche ich bei
beschwerlichen Wegen anhabe. Und jene hatte ich zuletzt an als….’
Seine linke fuhr etwas ueber den Kinnbart
‚Als uchte. Ich muss sie bei dem Versteckspiel mit den Untoten
verloren ich in dieser verbrannten Ruinenstadt nach der Reagenzien fuer die
Kaefer shaben. Aergerlich… na ja eine Huehnersuppe werde ich auch so
hinbekommen’
Und das Experiment begann.
Zuletzt geändert von Kyron Lacuna am Mittwoch 21. September 2011, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Nilas von Weidenheim
Einige Zeit war er nun Unterwegs gewesen, einige Dinge waren von seiner langen Reise noch unerledigt gewesen und jene galt es Abzuarbeiten. Mit einem Befreiten Gefühl, kehrte er für seine Verhältnisse fast schon Entspannt nach Düsternsee zurück.
Der Gastwirt, welcher ihn gar zu Freudig empfing, suchte auch schon Hecktisch und Wild nach einem Paket welches er förmlich loswerden wollte. Mit einem Seufzen wurde dieses entgegen genommen. Schon wieder offene Aufgaben und Arbeit, das kurze Gefühl der Freiheit blätterte auch schon wieder von ihm ab.
Auf seinem Zimmer angekommen, wird die Sendung aus ihrer Ledernen Verpackung befreit, und mit einer Mischung aus Eckel und Missmut die Käfer in Augenschein genommen. Seine Aufgabe war ihm bekannt, Zorn und Wut sollten die Käfer antreiben. Ihr Handeln bestimmen und eine Zerstörerische Wut entfalten.
"Ideen hat der Manchmal", brummte er vor sich hin, während eines der Gläser geöffnet wird und ein Krabbeltier heraus genommen wird. Mit leicht angewidertem Blick wird das Tier vor das Gesicht gehoben. Begleitet von einem leichten Lufthauch entfliehen wenige Schwarze und Grüne Nebelschwaden wie kleine Schlangen aus seiner Kehle, und bohren sich wie hungrige Würmer in das Innere des Käfers.
Das Getier, reagiert darauf sofort mit Krämpfen und hecktischen Bewegungen. Gar Skurrile Haltungen nimmt es in diesem Wahn an, ehe nach einem kurzen Moment, der Lebensgeist dem Schmerz unterlegen ist. Und der Käfer Leblos unter seiner Hand hängt.
Verstimmt, trottet er zum Fenster und wirft den Riesen Käfer nach dem Öffnen heraus.
Er muss die Saat Alatars wohl dosieren, damit es den schwachen, fast nicht vorhandenen, Geist des Getiers nicht zerstört.
Es wird wohl viel Feingefühl und Geduld kosten und sicherlich noch einige Käfer.
Der Gastwirt, welcher ihn gar zu Freudig empfing, suchte auch schon Hecktisch und Wild nach einem Paket welches er förmlich loswerden wollte. Mit einem Seufzen wurde dieses entgegen genommen. Schon wieder offene Aufgaben und Arbeit, das kurze Gefühl der Freiheit blätterte auch schon wieder von ihm ab.
Auf seinem Zimmer angekommen, wird die Sendung aus ihrer Ledernen Verpackung befreit, und mit einer Mischung aus Eckel und Missmut die Käfer in Augenschein genommen. Seine Aufgabe war ihm bekannt, Zorn und Wut sollten die Käfer antreiben. Ihr Handeln bestimmen und eine Zerstörerische Wut entfalten.
"Ideen hat der Manchmal", brummte er vor sich hin, während eines der Gläser geöffnet wird und ein Krabbeltier heraus genommen wird. Mit leicht angewidertem Blick wird das Tier vor das Gesicht gehoben. Begleitet von einem leichten Lufthauch entfliehen wenige Schwarze und Grüne Nebelschwaden wie kleine Schlangen aus seiner Kehle, und bohren sich wie hungrige Würmer in das Innere des Käfers.
Das Getier, reagiert darauf sofort mit Krämpfen und hecktischen Bewegungen. Gar Skurrile Haltungen nimmt es in diesem Wahn an, ehe nach einem kurzen Moment, der Lebensgeist dem Schmerz unterlegen ist. Und der Käfer Leblos unter seiner Hand hängt.
Verstimmt, trottet er zum Fenster und wirft den Riesen Käfer nach dem Öffnen heraus.
Er muss die Saat Alatars wohl dosieren, damit es den schwachen, fast nicht vorhandenen, Geist des Getiers nicht zerstört.
Es wird wohl viel Feingefühl und Geduld kosten und sicherlich noch einige Käfer.
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Nilas von Weidenheim
Die letzten zwei Tage hat man immer mal wieder einen fetten toten Käfer aus dem Fenster der Herberge in Düsternsee fliegen sehen und nicht selten wurde dieser noch, von einigen Bösen Worten des Priesters verfolgt.
Widerliche und Kleinkarierte Viecher, waren das. Immerhin hatte er es nun geschafft, die direkte Totes rate zu Verringern. Die Käfer die nicht an dem Segen starben einen Hauch der Saat zu empfangen, verhielten sich vielversprechend. Hektisch förmlich unter Strom flitzten sie in ihren Gläsern umher und entwickelten eine Kraft, welche sicherlich derm doppelten von vorher Entsprach. Allerdings Metzelten sie auch alles nieder was ihnen vor die Augen kam. Wie ein Mähdrescher fegten sie über ihre normalen Artgenossen hinweg, so dass nur noch Gliedmaßen und Panzerstücke durch ein Glas flogen, bis der behandelte Käfer, darin alleine war.
Ein Missstand, welcher ihm schier den Kopf zerbrach. War es den Möglich die Wut eines so Winzigen und Stupiden Lebewesens gezielt zu lenken?
Der Zufall wollte es, dass er das Grübeln über sein Problem zur Seite legen konnte. Ausversehen, wurde ein Käfer in eines der großen Gläser mit Pilzresten und 2 anderen hinein gesetzt. Erst nachdem jeglicher Krümel Pilz verschwunden war, richtete sich die Aggression gegen die eigene Art. Zumindest Männchen und Weibchen ließen sich aus unerfindlichen Gründen in Ruhe, solange von keinen Geschlecht ein zweiter Käfer dazu gesetzt wurde. Selbst die Jungen, wurden eine gewisse Zeit in Ruhe gelassen, ehe die alten wie aus dem nichts auf sie los gingen.
Ob man damit zufrieden sein könnte? Er würde es sicherlich bald erfahren.
So wurden die behandelten Käfer, fein Säuberlich getrennt in einzelne Gläser gepackt, welche mit einem großen ACHTUNG, und etwas kleiner dem Geschlecht beschriftet wurden.
Die Pilzreste welche er auf ein Minimum reduziert hatte, wurden separat in einem Glas verpackt, und alles samt Beipackzettel wieder in das alte Leder gewickelt.
„Achtung,
Es ist schier unmöglich die Wut und den Hass der Käfer welche ich behandelt habe, auf ein Ziel zu richten. Wie besessen zerstören sie alles, und sehr Erfolgreich vor allem die eigene Art, wenn sie keinen Zugang zu diesen Pilzen haben.
Solange sie allerdings Pilze zerstören können, lassen sie sich gegenseitig in Ruhe.
Kinder müsst ihr Rechtzeitig von den ältern trennen, nach etwa einem Tag kreifen die alten ihre Kinder an. (Große Sauerei im Glas)
Achja, den Pilz Vorrat habe ich stark dezimiert, ich hoffe ihr habt noch genügend davon.
Alatars Wohlwollen,
Nilas“
Dem Gastherrn war es nicht so recht das Packet entgegen zu nehmen, aber gegen die ausreichende Menge Gold, versicherte er einen Boten zu finden, welcher das Päckchen in die Apotheke zu Rahal bringen wird. Und so ging die Reise der kleinen Tiere weiter.
Jetzt galt es erstmal irgendwoher Kuchen zu Besorgen, immerhin hatte er der Letharin verpsorchen, dass sie Kuchen essen kann, und ihr Besuch war nicht mehr lange hin. Hoffentlich konnte er Talana irgendwo finden, wer wenn nicht sie, könnte in Düsternsee wohl Kuchen backen.
Widerliche und Kleinkarierte Viecher, waren das. Immerhin hatte er es nun geschafft, die direkte Totes rate zu Verringern. Die Käfer die nicht an dem Segen starben einen Hauch der Saat zu empfangen, verhielten sich vielversprechend. Hektisch förmlich unter Strom flitzten sie in ihren Gläsern umher und entwickelten eine Kraft, welche sicherlich derm doppelten von vorher Entsprach. Allerdings Metzelten sie auch alles nieder was ihnen vor die Augen kam. Wie ein Mähdrescher fegten sie über ihre normalen Artgenossen hinweg, so dass nur noch Gliedmaßen und Panzerstücke durch ein Glas flogen, bis der behandelte Käfer, darin alleine war.
Ein Missstand, welcher ihm schier den Kopf zerbrach. War es den Möglich die Wut eines so Winzigen und Stupiden Lebewesens gezielt zu lenken?
Der Zufall wollte es, dass er das Grübeln über sein Problem zur Seite legen konnte. Ausversehen, wurde ein Käfer in eines der großen Gläser mit Pilzresten und 2 anderen hinein gesetzt. Erst nachdem jeglicher Krümel Pilz verschwunden war, richtete sich die Aggression gegen die eigene Art. Zumindest Männchen und Weibchen ließen sich aus unerfindlichen Gründen in Ruhe, solange von keinen Geschlecht ein zweiter Käfer dazu gesetzt wurde. Selbst die Jungen, wurden eine gewisse Zeit in Ruhe gelassen, ehe die alten wie aus dem nichts auf sie los gingen.
Ob man damit zufrieden sein könnte? Er würde es sicherlich bald erfahren.
So wurden die behandelten Käfer, fein Säuberlich getrennt in einzelne Gläser gepackt, welche mit einem großen ACHTUNG, und etwas kleiner dem Geschlecht beschriftet wurden.
Die Pilzreste welche er auf ein Minimum reduziert hatte, wurden separat in einem Glas verpackt, und alles samt Beipackzettel wieder in das alte Leder gewickelt.
„Achtung,
Es ist schier unmöglich die Wut und den Hass der Käfer welche ich behandelt habe, auf ein Ziel zu richten. Wie besessen zerstören sie alles, und sehr Erfolgreich vor allem die eigene Art, wenn sie keinen Zugang zu diesen Pilzen haben.
Solange sie allerdings Pilze zerstören können, lassen sie sich gegenseitig in Ruhe.
Kinder müsst ihr Rechtzeitig von den ältern trennen, nach etwa einem Tag kreifen die alten ihre Kinder an. (Große Sauerei im Glas)
Achja, den Pilz Vorrat habe ich stark dezimiert, ich hoffe ihr habt noch genügend davon.
Alatars Wohlwollen,
Nilas“
Dem Gastherrn war es nicht so recht das Packet entgegen zu nehmen, aber gegen die ausreichende Menge Gold, versicherte er einen Boten zu finden, welcher das Päckchen in die Apotheke zu Rahal bringen wird. Und so ging die Reise der kleinen Tiere weiter.
Jetzt galt es erstmal irgendwoher Kuchen zu Besorgen, immerhin hatte er der Letharin verpsorchen, dass sie Kuchen essen kann, und ihr Besuch war nicht mehr lange hin. Hoffentlich konnte er Talana irgendwo finden, wer wenn nicht sie, könnte in Düsternsee wohl Kuchen backen.