"Ich fühle mich nun deutlich stärker.. ich sehe besser in der Nacht ohne dass ich selbst meine Gabe benutzte.", sprach die, dem Wahnsinn nahe Stimme euphorisch.
"Dann nimmst du etwas positives mit...aber ich werde ein Kraftgemisch aus unseren Mächten und vorallem meiner Macht und meiner Essenz nicht dulden.", entgegnete die andere Stimme, ruhig, doch bestimmend.
"Ich nahm etwas von all dem Gemsich.Und es ist positiv...zerstöre es nicht.. Bitte.", klang es flehendlich, gar kindlich bettelnd aus dem Munde, als die Nexa in eine Brühe aus Blut und Dämonenessenzen griff und bereit war, das unheilige Mittel zu zerstören.
"Du hörst es aus der Nuntii Mordis Mund.", keifte nun ein Mann. "Geb dem Ganzen eine Chance und lasst uns beweisen, dass wir falsch liegen."
Falsch liegen? Sollte man wirklich mit Krathors Macht so herumspielen und experimentieren und dabei Gefahr laufen, nicht nur sich, sondern die ganze Gemeinschaft in den Abgrund zu reissen?
Doch dabei erkannten die 3 Diener um der Nexa herum nicht, was Sie dort hatten. Es lechzte Sie nach Macht. Nach schneller Macht, ein einfacher Weg, den anderen Überlegen zu sein.
Doch so ein Weg fordert oft seinen Preis. Die Nexa wusste, dass Aufzeichnungen über fehlgeleitete Experimente, oft zu schrecklichen Konsequenzen führten. Und der Wahnsinn wurde erkennbar, als die Schwester nach der Schüssel griff.
"Ich wünschte Simoen wäre hier und wrde ihrer Aufgabe gerecht werden. Nexa du irrst dich.", fauchte die Schwester, sich fest in die Schüssel krallend, so ängstlich und wütend, dass man ihr das nehmen würde, was Sie begehrte. Es war wie ein Schlag ins Gesicht für die Nexa. Nun erkannte Sie ihre Prüfung. Der Zeitpunkt kam schneller, als Sie wollte: Die Diener, die an ihrem Worten zweifelten. Egal, das es nicht aus ihrem Kopfe gesprochen wurde, das Sie verwirrt und verführt sind, dies war der Moment, an welchem Sie sich nun beweisen müsste.
"Es könnte uns süchtig machen, uns abhängig nach dieser unnatürlichen Kraft machen...es ist nicht Krathors Macht, die uns stärkt...sondern ein Experiment. Seht doch, was für einen Kampf wir jetzt schon führen.", klangen die Worte der Nexa diplomatisch, doch auch vorsichtig.
Denn nun war Sie bereit mit allem zu rechnen. Im Geiste sah Sie schon das Szenario, wie die Drei sie angreifen würden. Besessen von der Macht, dem Wunsch, Stärke zu erlangen. Und die Nexa wusste, sie würde kein Risiko eingehen, selbst wenn Sie dafür ihre Brüder und ihre Schwester töten müsste.
"Es klingt bloß danach das du deine Macht bewahren willst, als wärst du einfach nur darauf aus die Mächtigste zu bleiben, Nexa.". sprach der Lakei mit Zorn in seiner Stimme und die Nexa hatte Mühen, ihn für diese frevelhaften Worte, diese misstrauende Unterstellung, nicht seine Kehle zu durchschneiden und sein Herz in den tiefsten Schlund zu werfen. Doch Sie besinnte sich, wer Sie nun war. Sie konnte nicht einfach mehr die Quälen, Bestrafen und Töten, die ihr einfach zu wider waren. Er war jung, er musste viel lernen, er musste erkennen, dass die Nexa nur das Wohl aller Diener interessiert.
"Meine Macht, habe ich mir verdient...ich tat mehr, als alle anderen Diener... für mich klingt es, als wollt ihr diesen Weg umgehen und euch etwas einfaches suchen.", entgegnete Sie ruhig, doch ein jeder, der Sie kannte, wusste, das Sie nur einen Schritt davon entfernt war, eben jene Macht gegenüber den anderen zu entfesseln und Sie für diese Dreistigkeit zu bestrafen. Doch sie entlud ihre Wut hinab in die Schüssel, mit einem Aufschrei entfachte Sie die unheilige Brühe in ein kleines Inferno und löschte somit die Essenz aus.
Es musste getan werden. Es mag egoistisch klingen, doch im Gegensatz zu den anderen Experimenten, steckte in jenem ihr Blut und ihre Machtessenz drin. Sie konnte es nicht zulassen, das daraus ein Geschöpf beschworen wird, was sich vielleicht gegen Sie erheben würde. Nein, es war auch ein persönlicher Kampf, den die Nexa dort ausfochte.
Und wenn es doch nur um ein stärkendes Mittel ging, sie kannte die Brüder und Schwestern zu gut. Sie wusste, das der Fluch in der Zwietracht läge, die es auslösen würde. Ein Krieg, unter den frisch geeinten Dienern, der uns alle vernichten würde.
"Doch wirst du den Zweispalt weiten, wenn du uns in Momenten eines Lichtblickes, die Hoffnung nimmst, Nexa.", sprach der Lakaei und dies war der Schritt, an dem die Nexa den Fluch erkannte. Mit der Erhebung der Hand, schoss der Blitz aus dem Himmel und vernichtete die Schüssel, an welcher sich die Schwester und der andere Bruder zu schaffen machen wollten, um die letzten Tropfen herauszulecken wie ein reudiger Köter bei den Abfällen.
"Wann habt ihr den Glauben an Krathor verloren, dass ihr eure Hoffnung auf ein fehlgeleitetes Experiment beruft? Wann habt ihr aufgehört, bedingungslos dem Rabengott zu dienen, dass ihr unheilige Methoden nutzen wollt. Ich sehe nicht, dass wir Hoffnung brauchen.
Krathor selbst kam zu uns...sprach zu uns...gab uns diese Stadt und seine Armee.", fauchte die Nexa, ihre Augen verdunkelten sich und fixierten den Lakaeien, als ein Hoffnungsschimmer vom Bruder kam, der Sie zur Besinnung rief. Ja, er konnte der Macht widerstehen, doch Descarna, war süchtig. Sie wollte es noch einmal probieren, sie wollte es noch einmal neu erschaffen und mit ihrer Euphorie, dem entstandenen Wahnsinn und die Sucht, riss Sie den leicht beeinflussbaren Lakaeien mit.
Doch es brauchte keiner weiteren Worte, es brauchte keine Gewalt. Die Schwester offenbarte den hohen Preis dieses Gemisch, der in ihrem Körper hauste. Wahnvorstellungen, ein irres lachen, ein verträumtes Gesicht. Wie ein Parasit, der Sie langsam began zu zerfressen.
Sie mag es verdient haben, den Preis für diese Verführung zu zahlen...und dennoch war es für die Nexas Pflicht, auch diese Dienerin zu schützen. Sie entriss ihr, die von ihr getrunkene Essenz, nutzte ihre Kraft, um ihren Körper zu versteinern und befahl den Brüdern, sie zu berühren.
Der Lakaei zögerte. Dieses Misstrauen, die Angst, die Nexa könnte ihn hintergehen, nur das böse wollen und da kam es ihr in den Kopf:
"Es gibt keine Regel, die verlangt, dass du uns blindlings vertrauen musst."
Der Lakaei muss sich immer beweisen unter den Dienern, doch die alten Diener, müssen sich auch das Vertrauen des Lakaeien durch Taten verdienen.
"Bitte.", sprach die Nexa ruhig, gar mütterlich zum Lakaeien, der wie ein verängstigtes Kind am Rande stand. Ein so seltenes, vielleicht einmaliges Zeugnis, dass Sie über ihren Schatten sprang und um etwas bat. Sie erkannte, das schreien, drohen und Gewalt nicht helfen würden und die Zeit rannte. Er tat es, die Schwester sackte zusammen.
Es war vorbei, das gescheiterte Ritual. Die Köpfe wurden besonnen, man konnte durchatmen. Die Nexa bewies, dass ihre Worte die Wahrheit sprachen, die Diener erkannten, das so eine Mixtur nicht existieren dürfte. Und so wandte Sie sich ab, aus dem Ritualkreis in Altvaruna.
"Nichts zu danken."
[k]ein Dämon - und dennoch eine Prüfung
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Anveena Midame
[k]ein Dämon - und dennoch eine Prüfung
Zuletzt geändert von Anveena Midame am Donnerstag 23. Juni 2011, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Tharon Jamores
Es bedurfte einiger Zeit bis Tharon in der Bibliothek fündig wurde. Unzählige Bücher gab es, unzählige die Rituale beschrieben, unzählige die von Schutz und Bannung erzählten, unzählige die einen regionalen Schutzzauber beschworen.
Stunden und Tage zogen ins Land während der Lakai gemeinsam mit Tharek die Bibliothek durchsuchte. Sie fanden Buch nach Buch, Ritual um Ritual, doch keines war wie für diesen Zweck geschaffen. Ermüdend ging die Suche weiter.
Bis zu dem Zeitpunkt an dem, spät in der Nacht, ein Buch gefunden wurde das offenbar schon lange dort stand, ein Staubfilm hatte das Buch eingehüllt und die Seiten waren schon vergilbt.
Etwa in der Mitte des Buches war es zu finden, das Ritual um einen Herrscher über die Untoten zu beschwören. Einem der die Schaaren im Zaume halten könnte, aber auch in der Lage wäre ihren Zorn zu entfesseln.
General, so würde er heißen, ein Dämon würde er selbst sein.
So fingen die Beiden an alles nötige zu sammeln was für das Ritual von Nöten war, Blut, Knochen eines Dämonens, etwas schweflige Asche und die Essenz der Lebenden. Blut war schnell gefunden, für die Knochen eines Dämonens würde Tharek sorgen, so war es nur noch an der Asche und den Brüdern und Schwestern, die das Ritual unterstützen sollten.
Tharek zog los um die Knochen zu beschaffen während Tharon sich auf machte die Diener von dem Plan zu unterrichten. Es kam erstaunlicher weise zu einem raschen Termin der schon sehr Zeitnah gesetzt wurde.
Nun war es also so weit, der Tag für das erste Ritual das Tharon mit führen würde war gekommen. Ein Schutzritual sollte es werden, keines das ein großes Risiko in sich trug, dennoch eines das höchste Präzision benötigte um besten Schutz zu bieten.
Es hätte eine Beschwörung werden sollen die Tharek geleitet hätte, doch bis zu diesem Moment wäre es Tharon sein Ritual geworden, wäre es nicht dermaßen ins Unglück geraten.
Es passierte wie ein einem Bilderbuch, die Zutaten wurden in ein Schüssel gegeben, das Blut der Lebenden wurde dazu gegeben und die Brühe begann zu brodeln. Ein gutes Zeichen dachte Tharon noch zu diesem Moment, ein Zeichen dafür das der erste Teil des Experiments geglückt war. Doch war es anders, seine Schwester fühlte das sich ein Teil von ihrer Macht nährte, als würde etwas an ihrer Kraft zerren. Sie tauchte ihren Finger in die Brühe und probierte davon...
Und so nahm das Grauen seinen Lauf, ein Zwiespalt wurde geschaffen der die Diener in mehr als nur zwei Parteien spalten könnte.
Eins kam auf das andere, der Zwiespalt wuchs immer stärker, war die Gier nach Macht doch nicht mehr zu übersehen in den Augen der Anwesenden und doch schien jener Zwiespalt mit dem vernichten der Brühe ebenso zu erlöschen, bloß noch die Essenzen der Diener war auf eine der Schwestern übergegangen, sie manifestierten sich als Mäuse...
Eine Ironie wenn man bedenkt das jene Personen in der Lage sind über das Leben und den Tod zu entscheiden, da wird eine Maus sehr schnell zu einem Wesen das nur zu gern übersehen wird.
Tharon war in einer misslichen Lage, die Schwester die den anderen Dienern keine Macht gönnte befahl Tharon nun ebenso einen Teil der Macht zu nehmen die seine Schwester bekam?
Für Tharon verzwickte sich die Situation zunehmends, nicht nur das er sein Vertrauen in die Worte der Dienerin verlor, nein er verlor auch den Glauben an die Mäusedame. Hin und her gerissen zog sich der Lakai ein Stück weit zurück, beinahe hätte man meinen können er hätte sich am liebsten umgedreht und wäre weg gerannt um dem Unheil zu entgehen das er mit zu verursachen schien.
In dem vermeidlichen Machtspiel hin und her gerissen entschied sich Tharon letztlich doch, dem Wort der 'stärkeren' Dienerin zu glauben und ihrer Bitte nach zu kommen. Wenn auch nur zögerlich, so war Tharon dennoch bereit dazu sich ihrer Bitte an zu nehmen und seine Schwester somit von den Mäusen zu befreien.
Ein klasse Einstieg in die Kunst der Rituale, waren die letzten Worte Tharons bevor er den Platz verließ an dem sein erstes Ritual scheiterte.
Stunden und Tage zogen ins Land während der Lakai gemeinsam mit Tharek die Bibliothek durchsuchte. Sie fanden Buch nach Buch, Ritual um Ritual, doch keines war wie für diesen Zweck geschaffen. Ermüdend ging die Suche weiter.
Bis zu dem Zeitpunkt an dem, spät in der Nacht, ein Buch gefunden wurde das offenbar schon lange dort stand, ein Staubfilm hatte das Buch eingehüllt und die Seiten waren schon vergilbt.
Etwa in der Mitte des Buches war es zu finden, das Ritual um einen Herrscher über die Untoten zu beschwören. Einem der die Schaaren im Zaume halten könnte, aber auch in der Lage wäre ihren Zorn zu entfesseln.
General, so würde er heißen, ein Dämon würde er selbst sein.
So fingen die Beiden an alles nötige zu sammeln was für das Ritual von Nöten war, Blut, Knochen eines Dämonens, etwas schweflige Asche und die Essenz der Lebenden. Blut war schnell gefunden, für die Knochen eines Dämonens würde Tharek sorgen, so war es nur noch an der Asche und den Brüdern und Schwestern, die das Ritual unterstützen sollten.
Tharek zog los um die Knochen zu beschaffen während Tharon sich auf machte die Diener von dem Plan zu unterrichten. Es kam erstaunlicher weise zu einem raschen Termin der schon sehr Zeitnah gesetzt wurde.
Nun war es also so weit, der Tag für das erste Ritual das Tharon mit führen würde war gekommen. Ein Schutzritual sollte es werden, keines das ein großes Risiko in sich trug, dennoch eines das höchste Präzision benötigte um besten Schutz zu bieten.
Es hätte eine Beschwörung werden sollen die Tharek geleitet hätte, doch bis zu diesem Moment wäre es Tharon sein Ritual geworden, wäre es nicht dermaßen ins Unglück geraten.
Es passierte wie ein einem Bilderbuch, die Zutaten wurden in ein Schüssel gegeben, das Blut der Lebenden wurde dazu gegeben und die Brühe begann zu brodeln. Ein gutes Zeichen dachte Tharon noch zu diesem Moment, ein Zeichen dafür das der erste Teil des Experiments geglückt war. Doch war es anders, seine Schwester fühlte das sich ein Teil von ihrer Macht nährte, als würde etwas an ihrer Kraft zerren. Sie tauchte ihren Finger in die Brühe und probierte davon...
Und so nahm das Grauen seinen Lauf, ein Zwiespalt wurde geschaffen der die Diener in mehr als nur zwei Parteien spalten könnte.
Eins kam auf das andere, der Zwiespalt wuchs immer stärker, war die Gier nach Macht doch nicht mehr zu übersehen in den Augen der Anwesenden und doch schien jener Zwiespalt mit dem vernichten der Brühe ebenso zu erlöschen, bloß noch die Essenzen der Diener war auf eine der Schwestern übergegangen, sie manifestierten sich als Mäuse...
Eine Ironie wenn man bedenkt das jene Personen in der Lage sind über das Leben und den Tod zu entscheiden, da wird eine Maus sehr schnell zu einem Wesen das nur zu gern übersehen wird.
Tharon war in einer misslichen Lage, die Schwester die den anderen Dienern keine Macht gönnte befahl Tharon nun ebenso einen Teil der Macht zu nehmen die seine Schwester bekam?
Für Tharon verzwickte sich die Situation zunehmends, nicht nur das er sein Vertrauen in die Worte der Dienerin verlor, nein er verlor auch den Glauben an die Mäusedame. Hin und her gerissen zog sich der Lakai ein Stück weit zurück, beinahe hätte man meinen können er hätte sich am liebsten umgedreht und wäre weg gerannt um dem Unheil zu entgehen das er mit zu verursachen schien.
In dem vermeidlichen Machtspiel hin und her gerissen entschied sich Tharon letztlich doch, dem Wort der 'stärkeren' Dienerin zu glauben und ihrer Bitte nach zu kommen. Wenn auch nur zögerlich, so war Tharon dennoch bereit dazu sich ihrer Bitte an zu nehmen und seine Schwester somit von den Mäusen zu befreien.
Ein klasse Einstieg in die Kunst der Rituale, waren die letzten Worte Tharons bevor er den Platz verließ an dem sein erstes Ritual scheiterte.