Durch die Gassen Rahals schleicht eine grün gekleidete Frau

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Talana Virr

Durch die Gassen Rahals schleicht eine grün gekleidete Frau

Beitrag von Talana Virr »

Wie einen Schatz trug die junge Frau die Pflanzen vor sich her.
Ihre Arme schwer beladen, lugte sie zwischen dem grünen Blätterweg hinab zum Weg.
Dabei gab sie sich alle Mühe nicht zu stolpern.
Dennoch wurden die Wachen am Tor freundlich gegrüßt,
selbst wenn sie nur deren Füße erblickte, hörte sie doch, dass sie da waren.
Nach ihrem ersten Besuch hatte sie sich fest vorgenommen zu seinem Werk bei zu tragen, sie war sich sicher,
dass die Blümchen niemanden von Irgendetwas ablenken würden. Ganz sicher würden sich alle an ihrem Anblick erfreuen, so wie auch sie selbst es jedes Mal tat.
Die großen Gebäude verwirrten sie völlig, in der Dunkelheit der Gassen verirrte sie sich hin und wieder und bemerkte erst später, bei dem antreffen eines der bunt blühenden Pflänzchen, das sie hier bereits schon einmal war.

So dauerte es eine ganze Weile, in der sie immer wieder die Töpfe mit der freien Hand ein Stück hoch schob um nichts von ihrer wertvollen Fracht zu früh zu verlieren. Nicht aus zu denken, wenn einer der wertvollen Töpfe am Boden zersprungen wäre!

Hatte es doch eine ganze Weile gedauert bis sie endlich genügend zusammen hatte. Allerdings war sie sicher, sie würde noch viel mehr brauchen, wenn sie kleine bunte Tupfer auf den Wegen setzen wollte. Es gab ja noch so viele!

An einem Ort, der ihr besonders dunkel erschien, wurde sie einen großen Teil ihrer blühenden Fracht los. Ganz zufrieden schien sie immer noch nicht, als sich der Blick der grünen Augen langsam von ihrem Werk löste. Es wirkte einfach noch nicht so, wie sie es sich erhofft hatte.
Aber woher sollte man die vielen benötigten Pflanzen nehmen?

Mit ihnen alleine würde sie nicht weiter kommen, da war sie sich sicher.
An einem der Fenster der vielen Häuser verweilte sie den Moment eines Wimpernschlages, da hatte sie doch tatsächlich die Lösung ihres Problems entdeckt! Natürlich.. Wenn man Beides kombinieren würde…
Sicher wartet noch eine Menge Arbeit auf sie, aber sie war davon überzeugt, sie tat das Beste was ihr nur möglich war um sein Werk bunt erleuchten zu lassen.

Frohen Mutes kehrte die kleine, grün gekleidete Gestalt, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen zurück, wo sie sich sogleich an die weitere Arbeit machte.
Zuletzt geändert von Talana Virr am Dienstag 24. Mai 2011, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
Talana Virr

Beitrag von Talana Virr »

Sie konnte es gar nicht fassen, als er wieder dort stand.
Wie hatte er nur alles so schnell besorgen können?!?
Eigentlich hatte sie gedacht, sie würde nun eine ganze Weile warten müssen. Und Warten lag ihr gar nicht.
Geduld war wirklich keine ihrer Stärken, dazu noch ohne wirklich etwas tun zu können. Sicher lenkte sie das ein oder andere Gespräch ab und bestimmt konnte sie auch noch die restlichen Pfeile fertigen, aber sie war bei allem was sie tat fürchterlich unkonzentriert. In Gedanken ging sie die Gassen durch und stellte sie sich mit duftenden Blumen in allen nur erdenklichen Farben die das Frühjahr mit sich bringt vor.

Und nun war sie Beide da!
Das arme Tier sah völlig überladen aus mit all den Stoffen. Was hatte sie sich nur dabei gedacht, ihn mit so viel Gold los zu schicken?!?
Sie hatte ja gar keine Vorstellung davon gehabt, wie viel man dafür besorgen könnte!
Damit würde sie es schaffen, die ganze Stadt würde erblühen, in schillernden Farben werden die Stadtmauern leuchten!
Nichts wird von dem ursprünglichen dunklen Stein übrig bleiben.
Völlig aufgeregt brachte sie die Schätze nach drinnen. Dabei war sie mit der Wahl des Ortes für die Unterbringung nicht sonderlich vorsichtig. Immerhin würden sie dort nicht lange bleiben. Gleich wollte sie los!
Niemals würde sie alles auf einem Wege dorthin bringen können.
Viele Spaziergänge würden nun auf sie warten und damit sollte man sogleich beginnen.
Die Stoffbahnen wurden am Boden des großen Korbes untergebracht, darauf stellte sie schließlich die verschiedensten Blumen. Für das Umziehen war keine Zeit mehr, sie wollte sogleich los gehen.
Dieses Mal brach die junge Frau sehr luftig gekleidet, in braunen Tönen ihren Weg an. Doch schon kurz vor dem Stadttor angekommen, wurde ihr die Last zu schwer und sie ruhte für einen Augenblick auf einer der Bänke.
Das Schicksal meinte es nicht sonderlich gut mit ihr und so traf sie noch ohne die Etwas von der schweren Last los geworden zu sein, die erste Person, die sie durchaus kannte.
Während des Gesprächs stand sie fürchterliche Ängste aus. Sicherlich meinte sie es doch nur gut!
Ganz bestimmt würde es allen gefallen, ihr gefiel es ja auch?
Wer sollte schon etwas gegen ein paar Blumen haben?
Jeder hat sie doch gern!
Natürlich können nicht alle etwas damit anfangen, aber zumindest sie mit einem Lächeln betrachten – Naja, sie musste zu geben, dass taten nicht alle.
Aber viele!
Das reicht doch auch?
Auf jeden Fall war sie recht erleichtert, als nicht näher gefragt wurde was sich denn in ihrem Korb befand. Sie wünschte einen angenehmen Abend und war schon versucht ihr Vorhaben auf zu geben, wäre der Korb nicht so fürchterlich schwer gewesen!
Es wäre so viel leichter, wenn man die Dinge darinnen los werden würde. Und so versuchte sie schließlich dennoch ihr Glück.
Eine nach der Anderen fand ihren Platz am Wegesrand. Die dunklen Gassen wurden nun von Farbtupfern erleuchtet, der Duft der Blüten begann die Luft zu erfüllen.
Ein wenig abseits des Weges wurde das Körbchen auf den Boden gestellt und die erste Stoffbahn hervor geholt. Auf Zehenspitzen machte sie sich daran den langen Stoff mit ein paar Nägeln im Mörtel der Wand zu befestigen. Es war sehr viel anstrengender als sie erwartet hatte und so brauchte sie eine ganze Weile um ein paar von ihnen unter zu bringen. Um jeglichen dunklen Stein zu verbannen würde sie vermutlich Stunden brauchen!
Sie hatte die Mauern nicht sooo groß in Erinnerung.
Würde der Stoff den wirklich ausreichen?
Sollte sie vielleicht noch welchen nach bestellen?
Vermutlich würde er ihr den Hals umdrehen, wenn sie sagen würde, sie bräuchte noch mehr?
Bestimmt!
Zunächst begnügte sie sich damit ein paar von ihnen hier und dort unter zu bringen. Kleine grelle, durchaus auffallende Farbtupfer am dunkelnden Abend.
Sie erstarrte beim Abstellen der Pflanze, als eine der Wachen sie ansprach.
Mist.
Mist, mist.
Die Augen auf halten – nicht träumen!
Sie entschuldigte sich vielmals , nahm den Topf schnell wieder auf und wünschte einen schönen Abend. Mit dem Schrecken in den Knochen, wurden die letzten Pflanzen eher lieb los an den Wegen abgestellt. Nur noch die Last los werden. Schnell heim.
Die letzte Stoffbahn – bekannte Stimmen.
Sollte sie schon ertappt werden?
Sie war doch noch nicht fertig!
Es war alles noch viel zu dunkel!
Nicht jetzt.
Schritte die sich näheren und kurz darauf in der Ferne verhallen. Aufatmen. Diesen Abend hatte sie überstanden.
Mit doch sehr wackeligen Beinen machte sie sich, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, auf den Weg zurück..
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Cara DelMur
Beiträge: 891
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Cara DelMur »

Der Duft von Blumen stieg ihr in die Nase und tatsächlich war es eine Orchidee, die ihr in den dunklen Strassen Rahals als erstes ins Auge fiel, wohl deshalb weil es eine ihrer Lieblingsblumen war. Je weiter sie sich dem Stadttor näherte, desto mehr Blumen säumten den Weg und nicht nur das, auch bunte Stoffe bewegten sich leicht an den Türen. Kurz schoss es ihr durch den Kopf, dass jemand Blumen wohl sehr mochte und kurz wundert sie sich auch, dass eine dieser Blumen gerade die Stufe zum Quartier der Wachmannschaften schmückte und eine Stoffbahn dort fröhlich den Hauseingang säumte und wäre es eine andere Nacht gewesen, eine andere Stunde nur, wäre es sicher sofort stärker in ihr Bewusstsein gedrungen, doch heute kreisten ihre Gedanken um den Mann, dessen Schritte langsam neben ihr dumpfe Geräusche auf den Pflaster hinterliessen. So kam es, dass ihr auch die Gestalt in der Abzweigung der Weges nicht weiter auffiel, sie nahm sie zwar am Rand war, die braun-Töne in die sie gekleidet war, die Kapuze und der Umhang, aber zu abgelenkt setzte sie ihre Schritte weiter voran, hinaus aus der duftenden Stadt, die eben ihre Sinne beflügelt hatte.
Durion

Beitrag von Durion »

Die ersten Sonnenstrahlen erleuchten die Dächer der heiligen Stadt, als Durion die Kommandantur verlassen will. Klein sind noch seine Augen und man sieht es ihm an, dass es eine kurze Nacht gewesen sein muss. Als er die schweren Eisentüren öffnet und der erste Fuß die Türschwelle überschreitet, peitscht ihm zu allererst ein blaues Fetzen Stoff ins Gesicht. Überrascht über dies, stolpert er dazu noch über die Topfpflanze, welche beinahe direkt im Eingang steht. Schon in der frühen Morgenstunde, hallt ein lautes metallisches Geräusch durch die Gasse vor der Kommandantur, gefolgt von einem lauten Brüller:

"Was ist das wieder für ein Mist?!"

Während er sich wieder langsam aufrichtet schweift sein Blick durch die Gasse, überall ziert der Weg mehrere Topfpflanzen sowie Stoffbahnen hängen auf den Mauern. /i]

Gerade wieder auf die Beine gekommen, hallt erneut ein Brüllen durch die Gassen Richtung Hafentor:

"Japet! Lukam! Sofort antreten!"

Durions Laune mochte nach dem Stolperer nicht die beste sein. Die beiden Soldaten eilen zur Kommandantur. Die Augen der beiden waren groß, Japet musste erst einmal schlucken, so sie die Gasse mit Blumen und Stoffbahnen verziert sahen.



Durion wird noch ein Salut entgegen gebracht ehe er loslegt:

"Was hat das hier mit den Topfpflanzen und Stoffbahnen auf sich?"



Beide Wachen schauten sich einen Moment an ehe Lukam nur mit einem Schulterzucken antwortet. Erbost über die mangelnde Antwort fährt Durion fort:

"Ihr werdet umgehend, die Wachen befragen welche gestern Nacht Dienst hatten! Und ich will ja nicht hören, dass man nichts davon mitbekommen hat! Sie sollen es nicht wagen euch so eine Antwort zu geben!

Unvorstellbar, dass hier irgendjemand die Gassen der heiligen Stadt verunstaltet und dies von den Wachen unbemerkt bleibt!

Bringt mir diese Person, welche meint, sich hier einen Spaß erlauben zu dürfen!

Aber zu allererst schaut ihr zu, dass die Blumen und Stoffbahnen hier verschwinden!"


Mit einem militärüblichen "Jawohl!" eilen die Soldaten wieder davon. Langsam beruhigt Durion sich ehe er den Stofffetzen vor dem Eingang der Kommandantur, runter reißt und sich wieder ins Innere auf macht um einen Bericht an den Hauptmann zu fertigen.
Nachtwind

Beitrag von Nachtwind »

Sie liebt mich,
sie liebt mich nicht,
sie liebt mich...

Beschauliches Rahal. Wirklich. Ich hätte nicht erwartet, dass sie derart auf den Putz haut. Innerlich musste ich lachen, äußerlich verhielt ich mich lieber still und unauffällig, während ich die Straßen hinaufging und es mir ansah, das Werk der Naturliebhaberin. Oh, ich wusste, wer das war. Spätestens als ich die Stoffbahnen erblickte, die munter im Wind aufgebläht wurden und leise wieder zurückfielen.

Ein hübsches Bild würde das geben. Ein sehr hübsches! Und viel zu lachen. Soviel stand fest. Zumindest für andere. Konnte man ja nur hoffen, dass die kleine Spenderin nicht erwischt wurde, denn dann wurd es garantiert stockfinster. Und das nicht mal nur für sie. Ihr freunlicher Beschützer und Bürge hätte auch sicherlich einiges zu erklären.

Bisweilen war das Leben doch ein gar lustiges.
Ich pflückte rasch eine Glockenblume ab und verzog mich wieder - Trautes Heim, Glück allein.

Sie liebt mich,
sie liebt mich nicht,
sie liebt mich...
Zuletzt geändert von Nachtwind am Samstag 28. Mai 2011, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
Anastasia Swynedd

Beitrag von Anastasia Swynedd »

Dem Bericht von Durion hätte sie gar nicht lauschen müssen, nein, es war Ihr selbstverständlich nicht entgangen, dass die heilige Stadt sich in ein Meer aus grausam, bunten Farben verwandelt hatte. Es schlichen nicht nur süßliche Blumendüfte durch die Gassen und vernebelten den Anwohnern die Sinne, auch farbenfrohe Vorhänge bedeckten die schwarzen Mauern und wurden belächelt, teilweise sogar mit Staunen beäugt. Was für eine Schande unter den Augen des All-Einen! Diese fröhlichen Farben zerstörten nicht nur das eingängige, dunkle Stadtbild, sondern auch das Ansehen Ihrer Truppen. Wer auch immer Dienst in dieser Nacht hatte, schien weder die Augen offen gehalten zu haben, noch den Duft der Blumen eingesogen.

Mit einem missbilligenden Knurren trugen Ihre schwer gerüsteten Beine sie entsprechend scheppernd in die Folteranlage der Kommandantur. Sobald sie den Verantwortlichen in die Finger bekam . . . Ihre eigenen, auch gerüsteten Finger glitten leicht über die neunschwänzige Peitsche dort vor Ihr. Nein, auch Alatar würde keine Nachsicht haben, weder mit dem Dekorateur, noch mit dem Soldaten, der seine Pflicht derart vernachlässigt hatte. Knirschend schlossen Ihre metallenen Handschuhe um den Griff der Peitsche, ehe sie auch schon sirrend einen Kreis in der Luft bezeichnete. Das Sirren ließ sie Ihre schlechte Laune einen Moment vergessen, ja, nur einen knappen Herzschlag lang zeichnete sich Genugtuung in Ihrem strengen Antlitz ab, ehe dann das Folterinstrument auch schon wieder zurück an Ort und Stelle gelegt wurde.

Man würde sich dieser Sache annehmen und erst dann ruhen, wenn das Gemüt des Herrn sich wieder beruhigt hatte. Erst dann, würde man die Nachforschungen einstellen und die Peitsche sinken lassen. Erst, wenn die Haut in Fetzen vom Rücken des Verbrechers hing und sein Blut sich an den schwarzen, steinernen Wänden der Folterkammer verteilt hatten, erst dann.

Die nächsten Stunden wird man in der Kommandantur immer wieder die bellende Stimme der Ritterin vernehmen können, die Armee schien in Aufruhr gebracht zu werden. Immer wieder schritten gerüstete Soldaten zur Eingangstüre hinein, nur um bewaffnet mit kleinen Dolchen, Stricken und teilweise sogar Leitern wieder aus dem Gebäude zu treten.
Doran Mallen

Beitrag von Doran Mallen »

Nachdem Doran sich in der Kommandatur der Schwarzen Armee zu Rahal eingefunden hatte um sich zurück zum Dienst zu melden, begegnete er einer schlecht gelaunten Kommandantin. Nachdem sich ein Teil Ihrer Wut, wegen eines kleinen Regelverstoßes, an Doran entladen hatte, wurde ihm sogleich mitgeteilt, was der Grund der schlechten Laune der Kommandantin war.

Eine oder mehrere unbekannte Personen haben unbemerkt das Antliz Rahals beschmutzt indem sie überall in der Stadt bunte Stoffe und wiederliches Unkraut verteilt haben.

Doran wurde der Befehl erteilt sich zu Rüsten und schnellstmöglich wieder bei der Kommandatur einzufinden um mit den Säuberungsarbeiten zu beginnen.

Nachdem Doran sich wieder an der Kommandatur eingefunden hatte wartete die Kommandantin bereits auf Ihn und zusammen machten sie sich auf den Weg, die Stadt zu inspizieren.

Das Ausmaaß der Verwüstung war größer als er vermutet hatte und es nahm einige Zeit in anspruch die Stadt und die Tempelanlagen von dem Unrat zu befreien. Vorallem die lästerliche Verwüstung des Tempels schienen die Kommandantin der Schwarzen Armee wie auch Ihn selber zur weissglut zu Treiben. Und er war sich sicher, dass dieser Frevel an Alatar persönlich nicht mit einer kleinen Strafe abgetan werden würde...
Talana Virr

Beitrag von Talana Virr »

Sie konnte es kaum glauben, sie hatten tatsächlich alles weg geräumt! Aber sicherlich nur in ihre Häuser. Wahrscheinlich blühte jetzt dort jeder Raum für sich! Statt das sie sich ihre eigenen Blumen kaufen!!
So musste sie nun noch einmal los, in der Hoffnung, dass nun alle Bewohner Rahals mit Blümchen versorgt waren und diese länger an ihrem Ort verweilen würden.
Und dieses Mal war sie nicht allein! Sie hatte doch tatsächlich eine kleine Freundin gefunden, eine richtige Geheimfrau. Dass sie sogar einen Teil Vergangenheit teilten fiel ihr erst unterwegs auf.
Wie schön es war, ihr einfach zu zu hören. Dabei vergaß sie sogar den Ärger noch ein paar Stunden davor.
In der Nähe des Kutschplatzes verweilten sie, die schweren gepackten Körbe auf dem Schoß. Die junge Frau ganz in grün gekleidet, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, mit einer noch viel kleineren zierlichen Gestalt an ihrer Seite. Diese war ebenso mit einer Mütze und einem Umhang bewaffnet, so unterhielten sie sich mal lauter – mal gedämpft, bis sie schließlich ausgeruht genug waren um ihr großes Werk zu beginnen.
Wie schön jemanden an der Seite zu haben der sich auskennt! Nur einmal fühlte sie sich wie im Kreis gedreht, ein anderes Mal dachte sie, wenn sie nun die Kleine verlieren würde, fände sie nie wieder aus diesen unendlich vielen, gleich wirkenden Gassen.
Und so schmückte langsam aber sicher Blumen und im Wind wehende Stoffbahnen die Wegesränder.
Auch der Übungsplatz wurde geschmückt, eine wunderbare Idee! Hier hatte es wirklich ein paar Blumen und bunte Tupfer nötig! Trotz der Sorge, durch die Stimme aus dem Zelt, wurden der Ort klamm heimlich geschmückt.
Vielleicht hätte der Herr im Zelt selbst gerne eine Blume gehabt? Aber nicht alle Menschen hier mochten Blumen und so wagte sie es dann doch nicht, dass Zelt zu betreten.
Wie sie es bereute nichts für den kleinen süßen Hund zu haben! Kam er doch so zutraulich an sie heran und beschnupperte die Beiden, beim Verteilen ihrer wertvollen Fracht.
Das nächste Mal würde sie nicht nur Süßes in den Taschen haben, nein auch ein Würstchen – oder gleich zwei? Vielleicht sollte sie sehen ob der Kleine auch morgen wieder an seinem Platz war!
Kaum war die letzte duftende Blüte an ihrem Platz, das Körbchen nun völlig von seiner Last befreit, machten sie sich auch schon wieder auf den Heimweg.
Die süße kleine Maus erkundigte sich sogar noch nach einer der Wachen, die sie vermisste. Still bewunderte Talana ihre Mitstreiterin. Etwas, das sie nie gewagt hätte, saß ihr doch immer die Angst in den Knochen. Dabei taten sie ja nur Gutes!
Aber spätestens nach dem Zusammentreffen am heutigen frühen Abend war sie sich sicher, dass dies nicht jeder so sehen würde.
Und so schlenderten die zwei Verbündeten wieder gen Heimat. So unterschiedlich sie waren, verband sie doch nun eines ganz fest: Ein gemeinsames Geheimnis!
Seelig schlief Talana an dem Abend ein, sie hatte etwas ganz besonderes gefunden.
Eine neue Freundin.
Durion

Beitrag von Durion »

Ungläubig reitet Durion durch die Gassen von Rahal in Richtung der Kommandantur als er schon wieder sehen muss, dass Blumen und Stoffbahnen die heilige Stadt verunstalten. Von außen mag man ihm die Wut und den Zorn nicht ansehen, seine Mine ist gewohnt ernst. Jedoch im Inneren brodelt er vor Hass auf die Personen, die erneut die Frechheit besaßen vor der Nase der Armee solch Aktion zu veranstalten. Er mag sich schon in seinen Gedanken ausmalen, was er mit jenen machen wird. Die Blumen zum fressen, die Stoffbahnen zum strangulieren, denkt er sich. Blut möchte er sehen, am besten in der gesamten Zelle verteilt. Nein, es wird kein schöner Anblick werden, so er den oder die Täter in die Hände bekommt.

An der Kommandantur angekommen, reißt er wütend die Stoffbahnen vor dem Eingang hinunter und tretet die Blumentöpfe zornig von der Treppe. Sein erster Weg führt direkt ins Mannschaftsquartier, jene welche sich dort aufhielten wurden brüllend vor die Kommandantur befehligt. An die zwei Dutzend Soldaten formierten sich vor dem Gebäude in Reih und Glied. Jene welch den Trabanten bei letzten Mal erlebten als die Stadt verunstaltet worden ist, wußten welch Ansprache ihnen nun blüht.

Nachdem Durion seinen Blick über die kleine Truppe schweifen lies legte er sofort lautstark los:




Wie konnte so etwas erneut passieren?!


Alle Soldaten die gestern Nacht wache hielten, haben sich umgehend auf dem Truppenübungsplatz einzufinden!

Japet! Ihr sorgt dafür!




Mit einem knappen Nicken und einem lauten "Jawohl, Trabant!" antwortet er während Durion weiter vor der Gruppe auf und ab läuft.



Der Rest von euch, reißt die Stoffbahnen ab und lasst dieses Unkraut verschwinden!

Wehe ich bis zum Mittag noch irgendwo etwas hängen oder stehen sehe!



Mahnt er die Truppe mit geballter Faust.


Lukam! Ihr überwacht die Aufräumarbeiten!


Auch er antwortet mit einem "Jawohl, Trabant"

Durion, der sich so langsam in rage geredet hat, bleibt nun vor der Gruppe stehen.


Es wird nach einer Dame mit grüner Robe gesucht!

Diese ist umgehend festzusetzen so man sie antrifft!

Ich möchte danach umgehend benachrichtige werden!

Diese Befehle sind an ALLE, hier nicht anwesenden Soldaten, weiter zugeben!



Sein Blick schweift noch kurz über die Gesichter der anwesenden ehe er sie mit einer Geste, entlässt.


Los! Los! Was steht ihr noch so dumm rum?!


So schnell wie die Truppe sich vor der Kommandantur formiert hat, löst sie sich wieder auf und macht sich an die Arbeit.

Sein Blick folgt ihnen noch einen Moment, ehe er sich in Richtung Übungsplatz aufmacht um die Wachen vom gestrigen Abend zu vernehmen. Ein Bote wird auch nach dem Hauptmann geschickt, sie soll über die aktuelle Situation benachrichtigt werden.
Durion

Beitrag von Durion »

Mit einem leichten Lächeln verlässt er nach Beendigung der Befragungen der Wachen, den Übungsplatz um sich in die Kommandantur aufzumachen. Dort angekommen macht er sich an die Arbeit einen Steckbrief anzufertigen.
Durion

Beitrag von Durion »

Steckbriefe werden von einigen Boten an die Bürger und Handwerker der heiligen Stadt verteilt. Einige werden auch an öffentlichen Plätzen aufgehängt. Auf dem Steckbriefen ist folgendes zu lesen:


Steckbrief




Des Herren Segen, Bürger und Handwerker des Reiches!


Die Schwarze Armee sucht zwei Personen welch für die Schändung und Verunstaltung der heiligen Stadt verantwortlich sind.




Zu den Personen:


Bei einen der Täter handelt es sich um eine Frau, sie trug eine grüne Robe und war recht zierlich. Sie ist zwischen 1,50 bis 1,60 Meter groß.

Bei der anderen Person handelt es sich um ein junges Mädchen, etwa einen Meter groß und zwischen 7 und 10 Jahren alt.

Beide trugen Körbe mit dem Inhalt sie die heilige Stadt verunstalteten.

Die Frau und das Mädchen verschanden beide durch das Südtor.





Bauern und Schneider des Landes sind aufgefordert, sich bei der Kommandantur zumelden, so sie in den letzten Tagen oder Wochen größere Mengen an Topfplanzen sowie Stoffbahnen an eine Person verkauften.

Informationen soauch Hinweise sind an der Kommantandur abzugeben.




Im Auftrag von Hauptmann Swynedd.

Gezeichnet


Durion

Trabant der Schwarzen Armee
Talana Virr

Beitrag von Talana Virr »

Sie schlendert durch die nun schon fast vertrauten Gassen Rahals, als ihr der Soldat mit dem Steckbrief auf fällt. Neugierig führen sie ihre Schritte näher heran. Wer da wohl gesucht wurde?
Was man wohl verbrochen haben muss, um gesucht zu werden? Vielleicht würde sie ja die Person finden oder zumindest helfen können?
Nachdem er sein Werk beendet hat und sich entfernt, wagt sie sich dann doch näher heran, beim Lesen der Zeilen wird sie recht blass um die Nase.
Eine Schändung und Verunstaltung?!?
Wer macht denn sowas?! Also wenn, dann hat sie das gar nicht gesehen, hier sah es die ganze Zeit nicht nach einer Schändung…
Kopfschüttelnd betrachtet sie die Personenbeschreibung.
Eine grüne.. eine grüne.. die grüne Robe?!?
Als sie die Erkenntnis trifft verliert sie das restliche bisschen Farbe im Gesicht und muss einmal tief durchatmen.
Der mag keine Blumen!
Da mag er keine Blumen und sagt deshalb es ist eine Schändung!
Soll er eben weg schauen, die anderen mögen sicherlich die Blumen.
Ich meine, dass wer keine Blumen mag, kenn ich ja schon. Aber sie als Verunstaltung und als Schändung zu bezeichnen? So einen hab ich noch nie..
Vielleicht sollt ich ihm mal direkt Blümchen schenken?
Es gibt bestimmt auch welche die er mag. Nur waren sie noch nicht dabei!
Vielleicht eine in Farben seiner Uniform?
Ob es wohl schwarz, rote Blüten gibt?
Nachdenklich fährt sie sich mit der Hand über den Nasenrücken. Irgendwo hatte sie doch sicherlich einmal so eine Blüte gesehen, nur wo? Wenn sie die auf treiben könnte! Er würde sich sicherlich an ihr freuen können.
Mit großen Schritten verlässt sie eilig den Platz mit den Gedanken schon völlig bei ihrer Aufgabe. Vielleicht könnte ihr ja Elias helfen..?
Eine Schwarz-rote Blume musste her! Und zwar eilig. Ein ganz persönliches Geschenk..
Talana Virr

Beitrag von Talana Virr »

Lange hatte es gedauert, bis sie endlich mit dem kleinen Präsentkörbchen zufrieden war.
Es sollte etwas ganz Besonderes sein!
Immerhin sollte er verstehen, wie sie es gemeint hatte.
Niemals war es in einer bösen Absicht geschehen!
Nein, sie hatte es nur gut gemeint. Wirklich!
Süßes.
Das mochte jeder sehr gerne. Sicherlich würde das auch ihn besänftigen.
Ein kleines ganz besonderes Geschenk mit Liebe gefertigt und zuletzt wanderte dort ein gefaltetes Pergament hinein. Die ganze Nacht über hatte sie über den Zeilen gebrütet, bis sie letztendlich zufrieden war.

Ich spielte mit dem Feuer
und hab mich wohl verbrannt.
Wollte ein Abenteuer
und hab die Gefahr verkannt.

Ich spielte mit dem Blitz
und der hat mich wohl erschlagen.
Er nahm ein Stück Besitz
und hat es einfach fortgetragen.

Ich spielte mit dem Meer,
bin langsam drinn versunken.
Ich glaub ich kann nicht mehr,
bin taumelnd wohl ertrunken.


War es doch nur eine harmlose Bluete,
deren Duft ich stets behuete.
Um Alatars Werk zu schmuecken,
ging ich sie einst pfluecken.
Langsam und vorsichtig wurde das Körbchen geschlossen.
Jetzt musste er sie doch verstehen? Sie war sich sicher nun alles gesagt zu haben, was man dazu sagen musste. Aber das war nicht alles was sie tun wollte, nein, diesmal hatte sie sich etwas wirklich Einzigartiges einfallen lassen!
Die Nacht würde nicht mehr lange andauern und wer brauchte schon Schlaf? Sie könnte nun ohnehin nicht schlafen, dieser Plan musste in die Tat umgesetzt werden!
Und so sah man vielleicht eine in einem dunklen Blau gekleidete junge Frau Düstersee verlassen, eine wohl bekannte Blumenwiese ansteuernd, wo nur die schönsten der dunkel blauen Blüten gepflückt wurden.
Vorsichtig wurde der riesige Strauß in ihre Taschen gestopft. Sicherlich würden sie nicht mehr ganz so frisch aussehen, aber ihr blieb leider keine andere Wahl.
Noch im Schutze der Nacht schlich sie sich nach Rahal.
Das Geschenk wurde überbracht, er würde es sicherlich finden und nur wenige Schritte weiter machte sie sich flink und voller Eifer daran ihren Plan in die Tat um zu setzen.
Möglicherweise gab es den ein oder anderen, der durch die Gassen lief, vielleicht auch nur ein flüchtiger Blick aus dem Fenster – auf einen kleinen Platz gefüllt mit duftenden Blüten.
Bei genauerer Betrachtung konnte man meinen, dass sie nicht wahllos verteilt wurden.
Sicherlich war es einer der ungewöhnlichsten Panther, der jemals die Gassen Rahals schmückte.
Anastasia Swynedd

Beitrag von Anastasia Swynedd »

Sie sah die Blumen an. Lange. Dann wurden Ihre Augen schmal und ein unbändiges Grollen verließ Ihre Lippen: Wer auch immer diese Blumen hier verteilt hatte, schien sich einen Spaß zu erlauben, dessen Konsequenzen für die Person wohl nicht bewusst waren. Drückend schlicht sich der Geruch von verschiedenen Blüten in Ihre Nase, während die Blütenkelche schon beinahe verspottend vor Ihrem Antlitz wippten. Immer wiegte neigte sich ein Kelch zur Seite, um damit die Blüte neben sich anzustoßen. Schon bald schien das gesamte Werk zu wippen und wiegen. Erst jetzt, als auch die kleine, rote Blüte an der einen Ecke des Bildnisses in Bewegung kam, fiel Ihr das Muster auf. Mit weiterhin verengten Augen trieb sie sich an, um die Anordnung der Blumen herumzugehen. Ein Kopf, vier schlanke Beine und ein schmaler, schlängelnder Schweif. Dunkle Blüten, geformt zu einem . . . Panther. Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag. Diese Person verhöhnte Alatar, indem bunte, kitschige Blumen sein Abbild darstellen sollten!

Zorn fuhr durch Ihre Glieder und wurde durch das Glimmen der einzelnen alatarischen Runen auf Ihrem ritterlichen Rüstwerk nur noch verstärkt: Verdammt soll' diese Person sein! Wütend stampfte sie quer durch das Blumenfeld, immer wieder knickten Stängel unter Ihren schweren Eisenschuhen ab, während sich die dunklen Blüten von den Kelchen lösten und traurig zu Boden schwebten. Bald nur war wenig von dem Kunstwerk geblieben, stattdessen lagen Blüten, Blätter und verschiedene Stängel wahllos verstreut auf dem Boden. Ein kläglicher Rest.

Ihre rasende Wut war mit Sicherheit genauso wenig zu übersehen, wie zu hören. Anliegende Bewohner der Häusern konnten Ihr Murren hören, Ihr Fluchen und vor allem aber das schwere Stampfen Ihrer Eisenschuhe auf dem kleinen Platz. Immer wieder hallte Ihre dunkle Stimme an den Häusermauern wider, nur um zurück zu Ihr geschleudert zu werden. Bei Alatar! Auch Japet schien das Toben der Ritterin in der anliegenden Gasse nicht entgangen sein, trugen Ihn doch bald darauf seine schweren, scheppernden Schritte zum Hauptmann: „Hauptmann.“, ein knapper, zackiger Salut dann ließ er seinen Blick einmal über das von Ihr angerichtete Chaos gleiten. „Das solltet Ihr sehen. Ich denke es ist vielleicht eine Erklärung für . . . das hier.“, der Soldat hielt ein kleines Pergament in der Hand. Ein Pergament, beschrieben mit vier Strophen. Anstatt still neben der Ritterin zu warten, machte er sich nun daran die Unordnung zu beseitigen. Wenig effektiv ließ er seinen Eisenschuh immer wieder über den Stein kratzen, um die Überreste zusammen zu schieben. Bald würde er eine Art Kehrblech holen, um auch das letzte Indiz von diesem Blumenmeer beseitigen zu können. Doch nun erst, drang die bedrohlich leise klingende Stimme der Ritterin an sein Ohr: „Wie . . . hat Euch dieses Pergament erreicht? Oder lasst es mich anders formulieren. Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass erneut eine Nacht kein Soldat in der Nähe war, um diese Frau von einer weiteren Schandtat abhalten zu können?“. Gegen Ende der Frage wurde Ihre Stimme nur mehr ein Zischeln, und Ihm war durchaus bewusst, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war eilig eine angemessene Antwort zu formulieren, oder aber das Heil in der Flucht zu suchen. Letzteres war unmöglich, gegen seinen Eid und aber vor allem gegen seine eigenen Bestrebungen. Und so erwiderte er knapp: „Fünf Soldaten hielten Wache, Frau Hauptmann. Man teilte sich die Wachgänge auf, so dass ein Großteil der Stadt abgedeckt werden konnte. Aber . . .“, er holte gerade Luft, zog den Fuß von den zusammen geschobenen Blütenkelchen, als der kühle Blick der Ritterin Ihn traf. Eilig schluckte er den gerade genommenen Atem hinunter, um den Satz fortsetzen zu können: „Aber es konnte natürlich passieren, dass bestimmte Wege sich überschnitten und deswegen ein anderer Teil der Stadt nicht abgedeckt war.“. Die Wahrheit war immerhin besser als eine Lüge vor einer Ritterin, oder nicht?

Ein rüder Stoß der gepanzerten Hand des Hauptmannes gegen seine Schulter, ließ Ihn zurück taumeln und seinen militärische, stramme Haltung verlieren. „Ich will, dass Ihr erneut alle Männer auf dem Truppenübungsplatz sammelt. Alle Männer. Haben wir uns verstanden?“. Doch sie wartete gar nicht erst auf eine Antwort, sondern ließ die zweite Hand ein weiteres Mal gegen seine Schulter schnellen. Diesmal zog sich trotz seiner schweren Rüstung ein unangenehmer Schmerz durch seine Muskulatur und mit diesem Schmerz, drang ein weiteres Mal die mahnende Stimme der Frau an sein Gehör: „Ein weiterer Fehltritt, Japet, und ich werde Euch persönlich für diesen Fehler verantwortlich machen. Haben wir uns verstanden?“. Auch hier machte sie sich nicht die Mühe auf eine Antwort zu warten, stattdessen drehte sie sich herum und marschierte mit festen Schritten zurück gen Kommandantur. Das Pergament hielt sie noch immer in Ihrer, zur Faust geballten, Hand. Nein, tatsächlich entsteht dabei nicht der Eindruck, als hätten die gereimten Zeilen sie irgendwie besänftigt.

Noch Stunden nach diesem unangenehmen Zusammentreffen, wird man den Soldaten erkennen können, wie er bemüht ist den Platz penibel reinlich zu hinterlassen. Teilweise wurden sogar Blütenblätter mit einzelnen Fingern vom Boden gehoben. Alles, alles würde er tun, nur um nicht verantwortlich für einen weiteren Übergriff zu sein. Der All-Eine und Seine Stadt war doch sein Leben. Ja, er würde alles tun...


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OOC: Und weil ich als Spieler die Idee niedlich finde und die Umsetzung gelungen, wollte ich das Blumenbild in Rahal hier mal festhalten, ehe es durch den Zerstörungszwang der Alataris wieder von der Bildfläche verschwindet :)

[img]http://666kb.com/i/bu5gsngmb1lz0bixb.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Anastasia Swynedd am Dienstag 7. Juni 2011, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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